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Umfrage: Wer benutzt noch gerne ein SM58?

  • karel noon
  • 15. März 2009 um 19:11
  • foh
    Verifiziert
    Beiträge
    287
    • 18. März 2009 um 11:26
    • #21

    also ich kann gut damit leben !
    es is sicher nicht in jedem fall das optimale Mikro aber nunmal ein
    Handwerkszeug das " überall " zu finden ist.

    OT
    Ich finde auch die Diskussion mit dem Mikrokoffer irgendwie unnötig.
    Jeder hat bestimme vorlieben für bestimmte Abnahme/Stimme und Situationen
    aber oft muss man nun einfach mit dem Arbeiten was da ist und ich wüsste nicht
    das man aus einem 58ér keinen ordentliche sound rausholen kann

    nichts für ungut :)

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

    Music Management
    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • christopher hafer
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    • 18. März 2009 um 14:18
    • #22
    Zitat von "test"

    vor allem würde ich mal gerne wissen wer hier keine sm 58 besitzt. außerdem würde ich gerne wissen was den eine alternative in der preisregion wäre

    Ich selbst besitze kein einziges SM58, aber ich bin auch kein normaler Verleiher.
    Stattdessen habe ich diverse Sennheiser MD431/BF531 + 1x Beyer M88 + 1x AKG C5900

    Die Sennheiser sind neu viel zu teuer, gibt es gebraucht aber für ca. 100 €.
    Ich kenne kein besser klingendes dynamisches Gesangsmikrofon (auch nicht M88/e935!), Ausnahme MD441.
    Nachteil: Ist mechanisch wesentlich empfindlicher als ein 58er, im Zweifel geht das dann raus.

    Es gibt in der 58er Preisklasse auch viele gute neue Alternativen aber IMHO kaum bessere.
    Wirklich besser wird es abgesehen von den hochpreis-dynamischen eigentlich nur mit einem Kondensator, dort gibt es ja schon einiges gutes in der 150 €-Klasse, z.B. von AT oder AKG oder auch ein Shure SM86 für ca. 185 € (das verpönt dank "Shure" auch der "kritische" Sänger nicht...) :lol:

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • treibsand
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    • 18. März 2009 um 14:47
    • #23
    Zitat von "christopher hafer"

    Es gibt unzählige Mikrofone, der ähnliches oder sogar besseres leisten, in jeder Hinsicht.


    Sicher, nur schafft es kein MiKro in allen Hinsichten :wink:
    Die Punkte Robustheit, Preis UND Bekanntheit zusammen schafft kein anderes Mikro. Deswegen ist es ja auf jeder kleinen Bühne beliebt.
    Ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass ich dieses Mikro nicht gerne einsetze. Aber natürlich weiss fast jeder auch um die Nachteile des 58ers und auch ich setze gerne mal etwas Anderes, Besseres ein. Aber um ein 58er brauche ich eben auch keine Angst zu haben. Es darf mal von der Bühne aus 2m auf Beton fallen - dann muss der Sänger eben mit einem verbeulten Drahtkorb die Show zu Ende spielen.
    Wenn es geklaut wird, ist's schade. Aber da hängt kein Herzblut dran. Dann gibt es eben für €80,- ein neues.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • christopher hafer
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    • 18. März 2009 um 15:14
    • #24

    Richtig, wenn Du Robustheit+Beliebtheit/Bekanntheit+Preiswürdigkeit einfließen lässt gibt es eigentlich gar keine Alternative.
    Das sollte auch der Grund sein warum es auf 90% der Baustellen kaum etwas anderes gibt... :)

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • guma
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    • 18. März 2009 um 15:36
    • #25

    Ich antworte mal als Techniker und Sänger:

    Alle Gesangsikros, die ich so im Laufe der Jahrzehnte probiert habe ( PL77,PL78,PL80,M600,OM5,MD431, AKG 330 ... und verschiedene weitere dynamische, an deren Bezeichnung ich mich nicht erinnern kann ) wurden wegen unterschiedlichsten Unzulänglichkeiten ( bis hin zum Absauffen im Kondenswasser !!! ) wieder aussortiert.

    Ausnahmen:

    SM58 ( war am konstantesten im Betrieb )

    565SD ( mein zweites Mikro, nachdem ich mit zarten 17 erkennen mußte, dass ein 441 nach 1 x Runterfallen kaputt ist, habe aus Nostalgie gerade wieder 2 erstanden, klingt definitiv anders als ein 58 )

    M88 ( allerdings erst seit TG, früher ständig Korb am Arsch, braucht aber einen regelbaren Hochpass sonst bollert es unsäglich und ist anderen Sängern schwer zu verkaufen )

    KMS 105 ( für edel und teuer )

    AKG C535 ( dito )

    e935 ( meine neue Hoffnung )

  • Online
    Loloverde
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    • 18. März 2009 um 15:54
    • #26

    Hi

    Ich benutze keins mehr. Hab zwar immer ein Beta dabei, aber das kommt nur bei Sängern zum Einsatz, bei denen ein OM7 nicht tut. Ein Punk-SM58 liegt auch noch im Schrank.

    Ein anderer Grund für die Bliebtheit des SM58 ist wohl auch, daß man es für 80,- Euro (ohne MwSt) kauft, sie fünf Jahre runterreitet und sie dann bei ebay wieder für 70 bis 80 verscherbeln kann.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • hias.h
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    • 18. März 2009 um 16:09
    • #27

    Ja, das 565. Eindeutig das bessere 58er

  • christopher hafer
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    • 18. März 2009 um 18:29
    • #28

    Guma, was hat Dir denn - vermutlich mal abgesehen von der Mechanik und der "Gelsenkirchener Barock"-Optik vom alten Modell - am MD431 nicht gefallen?

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • billbo
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    • 18. März 2009 um 20:01
    • #29
    Zitat

    Wenn es geklaut wird, ist's schade. Aber da hängt kein Herzblut dran. Dann gibt es eben für €80,- ein neues.

    Zitat

    Ein anderer Grund für die Bliebtheit des SM58 ist wohl auch, daß man es für 80,- Euro (ohne MwSt) kauft, sie fünf Jahre runterreitet und sie dann bei ebay wieder für 70 bis 80 verscherbeln kann.


    „Mein“ erstes 58er hat schlanke DM 380,- gekostet. So viel mußte man dem örtlichen Musikalienhändler des Mißtrauens nach harten Verhandlungen schon mindestens über den Tisch schieben, wenn man seinem Sänger das gleiche Edelteil gönnen wollte, das auch Herr Jagger und Herr Daltrey benutzten. Eine lebensprägende Entscheidung: Mofa oder Mikro? Kann ja mal jemand ausrechnen, was das (bei 3 – 4% durchschnittlicher Inflationsrate) heute in Euro wäre.
    Dafür gab’s dazu auch ein samtausgeschlagenes Kästchen und ein Belden – Mikrokabel, das man auch bedenkenlos als Abschleppseil benutzen konnte. Und der Musikalienhalsabschneider hatte noch einen grauen Fleck in seiner schwarzen Seele entdeckt und einen 3pol. Din – Stecker drangelötet, damit es zur bandeigenen (okay, geliehenen) Hopf – Gesangsanlage passte. (Den Switchcaft – XLR hat er dafür selbstverständlich eingesackt. Sauhund. :D).
    Es würde mich nicht mal wundern, wenn das gute Stück, sofern es denn nicht geklaut wurde, noch heute irgendwo im reichlich unübersichtlich gewordenen 58er – Bestand seinen Dienst tut.

    Zitat

    565SD ( mein zweites Mikro, nachdem ich mit zarten 17 erkennen mußte, dass ein 441 nach 1 x Runterfallen kaputt ist, habe aus Nostalgie gerade wieder 2 erstanden, klingt definitiv anders als ein 58 )

    Zitat

    Ja, das 565. Eindeutig das bessere 58er


    Sollte eigentlich nicht, da meines Wissens technisch identisch (außer dem Kunststoff – Gehäuseoberteil und dem feindrahtigeren, verchromten Korb). Die ursprüngliche Version hatte noch ein Bronzedrahtgeflecht statt Schaumstoff über der Einsprechöffnung der Kapsel. Aber ob das einen hörbaren Unterschied macht? Da tippe ich eher auf Exemplarstreuungen bzw. unterschiedliche Alterung.
    Die ‚Unispheres‘ gab’s allerdings auch in hochohmiger Ausführung (mittels umsteck - oder umlötbaren Übertragers). Ein solches, an einen heutigen Eingangsverstärker demzufolge deutlich fehlangepasstes Exemplar sollte dort natürlich schon ein wenig anders klingen als die Standardversion.

    Jörg Schwörer, bitte melden. Oder war das vor Deiner Zeit :D?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 19. März 2009 um 07:10
    • #30

    Das 565SD wird ja immer noch gebaut. Ich habe ein antikes ( im roten Samtsäckchen ) und ein relativ neues, das weder durch Gebrauch noch durch reine Alterung der Materialien betroffen ist. Klingen beide etwas mittiger als SM58.

  • tobias kammerer
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    • 21. März 2009 um 22:19
    • #31

    Mein tollstes Erlebnis bis jetzt mit SM-58:
    Ich kam zu einer Blaskapelle, denen ich beim Einstellen Ihrer Anlage helfen sollte. Diese präsentierten mir ganz stolz Ihr erst kürzlich erworbenes Mikrofonsetup:
    14x SM-58, für ALLES!! :( (Tuba, Overhead, basedrum, Klarinette!!!)

    Ich mag die Dinger eigentlich wirklich gern aus ähnlichen Gründen wie guma, aber das war zu hart.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkaklto
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    • 22. März 2009 um 12:32
    • #32

    Das schlimme ( odre Gute ) daran ist, man kann das 58er dafür sogar hernehmen.

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  • andy006
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    • 22. März 2009 um 13:02
    • #33
    Zitat von "klauston"

    Das schlimme ( odre Gute ) daran ist, man kann das 58er dafür sogar hernehmen.

    War das nun ein Kommentar der "Hochachtung" für das 58er oder eine "Mißachtung" für die Blaskapelle? :wink: :wink:

    Du hast Recht, ja es geht sogar. (Wir sind erstaunlicher Weise mal der gleichen Meinung :o )
    Ich hab so ein 58er auch schonmal in eine Kick gestopft. Auch das ging - aber frag nicht wie.

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • Sound-Klinik
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    • 22. März 2009 um 13:21
    • #34
    Zitat von "tobias kammerer"

    Ich kam zu einer Blaskapelle, denen ich beim Einstellen Ihrer Anlage helfen sollte. Diese präsentierten mir ganz stolz Ihr erst kürzlich erworbenes Mikrofonsetup:
    14x SM-58, für ALLES!! :( (Tuba, Overhead, basedrum, Klarinette!!!)


    ... wenigstens braucht man keinen der Mucker sagen, welches Mikro er für welches Instrument zu nehmen hat ... :D

  • tufkaklto
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    • 22. März 2009 um 13:40
    • #35
    Zitat von "andy006"

    Du hast Recht, ja es geht sogar. (Wir sind erstaunlicher Weise mal der gleichen Meinung :o )
    Ich hab so ein 58er auch schonmal in eine Kick gestopft. Auch das ging - aber frag nicht wie.


    hatte ich sogar schon öfter gemacht, wenn zB das BD Mikro kaputt war.

    DAs geht.

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  • tobias kammerer
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    • 22. März 2009 um 13:57
    • #36

    Hallo,

    na dann solten wir doch alle wieder nur auf SM-58 umsteigen, dann wird Zuleihen einfacher und in der Channellist spart man sich eine Spalte :wink:
    Tobias Kammerer

  • tufkaklto
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    • 22. März 2009 um 14:19
    • #37

    Das habe ich nie behauptet. :roll:

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  • marcoboy
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    • 22. März 2009 um 17:04
    • #38

    In manchen Situationen ist das SM58 noch tragbar. Ich habe keine Lust ein gutes Kondensator 5 mal am Abend runterfallen zu sehen. Wo es darum geht die Stimme zu übertragen kommt nur ein Kondensator in Frage. Zum reinbrüllen und spucken reicht ein SM58. Der Frequenzgang ist beschränkt das geht schon aus dem Wandlerprinzip hervor.

  • tufkaklto
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    • 22. März 2009 um 17:37
    • #39
    Zitat von "marcoboy"

    Wo es darum geht die Stimme zu übertragen kommt nur ein Kondensator in Frage

    Dann begründe das bitte genauer.

    Zitat von "marcoboy"

    Zum reinbrüllen und spucken reicht ein SM58. Der Frequenzgang ist beschränkt das geht schon aus dem Wandlerprinzip hervor.
    In manchen Situationen ist das SM58 noch tragbar. Ich habe keine Lust ein gutes Kondensator 5 mal am Abend runterfallen zu sehen. Wo es darum geht die Stimme zu übertragen kommt nur ein Kondensator in Frage. Zum reinbrüllen und spucken reicht ein SM58. Der Frequenzgang ist beschränkt das geht schon aus dem Wandlerprinzip hervor.

    Diese beiden Aussage wären mir zu pauschal und meines Erachtens auch nicht unbedingt richtig.

    Wenn schon:
    Welchen Frequenzgang braucht man für WAS??
    Und gilt es auch hier nicht so, das man eher schauen sollte, was genau die Aufga benstellung und das Umfeld ist, BEVOR man pauschal solche Meinungen vertritt???

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  • marcoboy
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    • 22. März 2009 um 18:16
    • #40

    Wenn ich eine natürliche Stimmenwiedergabe wünsche werde ich keine Tauchspulenmikrofon wählen. Das Prinzip ist einfach und sehr stabil. Leider ist der Frequenzgang er schlecht. Die Höhenwiedegabe er mäßig. Bei vielen Anwendungen wähle ich dieses Mikro weil mir der Frequenzgang nebensächlich ist. Ich möchte dann ein stabiles Mikro was hohe Schalldrücke verarbeiten kann. z.Bsp bei einer Metall oder Rock Band. Nicht jedes Kondensatormikrofon spielt dort mit. Deshalb wähle ich dann ein SM58. Es Erfahrung ist der Unterschied zwischen den Vocalmikrofonen mit Tauchspulenwandler vom Klang nicht groß. Mehr oder weniger Unterscheiden Sie sich in ihrer Richtkarakteristik und der Anhebung im Bereich der Höhen. Deshalb werden Sie dann als klanglich anders empfunden. Es klingt halt für den Einsatzzweck passend.

    Meist dreht man doch nur den Nahbesprechungseffekt und diese Anhebung raus, dann passt es auch.

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