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  2. dominik reitzle

Beiträge von dominik reitzle

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 9. Mai 2008 um 15:31

    Stimmt natürlich...der Haken ist, dass ich beides gehört haben müsste um entscheiden zu können, ob es das wert ist. Dresden ist leider von Ulm etwas weit, trotzdem danke für das Angebot...

    Ich denke ich werde folgendes tun...da ich ja noch (Blechkorb-)Kappas habe werde ich zwei davon testen. Müsste ja fast das gleiche Verhalten zeigen wie der Pro (Pro hat mehr Bl, aber auch mehr Re, was fast die selbe Antriebsstärke ergibt...).
    Ob das was bringt weiss ich nicht, da ich die Kappas ja deswegen rumliegen habe, weil sie mir in BR überhaupt nicht gefallen haben. Aber vielleicht höre ich trotzdem etwas heraus :wink:
    Ich werde dann noch schreiben wie ich mich entschieden habe und warum, zumindest, falls nicht noch jemand etwas zum eigentlichen Ursprung der Überlegungen schreibt....

  • Horn für "RCF L18S800"

    • dominik reitzle
    • 9. Mai 2008 um 15:22
    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Ok, gebaut wird der D&B B2-Bass, der sieht ja wirklich gut aus . Erinnert ein wenig an einen W-Bin ? Das mit den 40-45 Hz passt dann ja auch :) Habe das Ding gesehen udn es hat mich überzeugt . Ist ja auch für den l18S800 gedacht ...

    Wie funktioniert das "Horn" ? die hohen Frequenzen werden durch die "Horn"öffnung wiedergegeben, Tiefgang ist durch die BR-Abstimmung möglich ? bitte einmal erklären :wink:


    Mit einem Horn (oder ventilierter W-Bin) hat der B2 eigentlich nichts zu tun. Das ist ein Bandpass 6. Ordnung mit einem sich öffnenden Port (untere Grenzfrequenz eines Horns...).

  • Horn für "RCF L18S800"

    • dominik reitzle
    • 8. Mai 2008 um 22:06
    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Das Scooper-Horn gefällt mir eigentlich ganz gut, warum steht allerdings direkt unter dem Plan "Ich würde Scooper-Hörner nie selbst benutzen" (frei zitiert und übersetzt) ? Was ist der Nachteil daran ?


    Rog Mogale gibt auch selbst eine Begründung für diese Ansicht:
    http://www.speakerplans.com/index.php?id=faq12

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 8. Mai 2008 um 15:12
    Zitat von "LJbigFISH"

    hast du im 1er Stacking simmuliert? Halbraum, Ecke, Wand?


    Oh, sorry, hab ich vergessen. Es ist ein einzelnes Horn im Viertelraum (1*pi). Das entspricht natürlich einem 2-er Stack im Halbraum, nur dass der Pegel hier 3dB zu hoch ist.

    Zitat von "LJbigFISH"

    Der Kappa sieht aber in der Tat schon bisschen verbogen aus und der Oberton sollte sich bei Erwärmung glatt biegen. (Ist dafür im kalten Zustand nicht so gerade wie der Kappa)

    Aber stört die Erhöhung bei 100Hz beim Kappa sehr? Sollte doch theoretisch dem geschulten Gehör zeigen, dass er schon ziemlich am kotzen ist, wenn er drüber und drunter an SPL verliert.


    Was mich vor allem stört ist, dass der Wirkungsgrad im wichtigen Bereich 70-100Hz so deutlich zurückgeht. Grundsätzlich könnte man das vielleicht schon akzeptieren. Aber wenn man auf viel Tiefgang verzichtet um möglichst viel Kick zu bekommen (und das sollen diese Hörner schließlich tun) ist das IMHO nicht mehr akzeptabel...weil dann würde ich gleich ne BR-Kiste bauen, die man auch mit der doppelten Leistung prügeln kann...

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 8. Mai 2008 um 01:25

    Um das Ganze noch zu untermalen habe ich noch Simulationen erstellt, wobei ich von einer Temperaturerhöhung um etwa 80K ausgegangen bin. Ob das Sinn macht und realistisch ist weiss ich immer noch nicht.
    Aber wie LJbigFISH schriebt spielt natürlich auch der Crest-Faktor eine Rolle dabei, sodass 80K vielleicht doch etwas hoch gegriffen scheint....
    Nichtsdestotrotz:
    links 15B450, rechts Kappa. Die schwarze Linie ist jeweils mit heißer VC.

    Von der Idee, da die Kappas einzubauen habe ich jetzt aber wirklich Abstand genommen, denn selbst wenn ich die Erwärmung überschätze, auf Zimmertemperatur werden die Spulen nicht bleiben :wink:

    Edit:
    @ Jobsti: Der P300 zeigt etwa die gleiche Delle wie der B450, sowohl Simu also auch deine Messung. Hast du die Hörner mit dem P300 mal richtig durchgehört? Falls ja, macht sich die Delle irgendwie negativ bemerkbar und wenn, in welchem Lastbereich?
    Denn falls das ohnehin nicht auffällt oder sehr schnell verschwindet (was heissen würde dass meine Annahmen was die Temperatur angeht halbwegs richtig sind) dann wird meine Wahl wohl auf den B450 fallen...

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 5. Mai 2008 um 17:47
    Zitat von "zerox"

    Hi
    Habe in meinen den Oberton 15b450 drinn, funzt problemlos und vom sound her binn ich auch zufrieden.
    grüsse


    Merkt man damit denn einen Unterschied zwischen wenig Auslastung und Volllast? Der B450 wäre genau eines der Chassis, die sehr gut in das Horn passen würden, geht man von einer Temperaturerhöhung von etwa 80-100K aus. Die Simulationen bei kleinen Signalen sehen dann alle recht ähnlich aus wie die vom L15P300 bzw. L15P540 (die dann auch sehr gut passen), die ja von Jobstis Messungen bestätigt werden. Nimmt die Spulentemperatur um eben diese 80K zu verschwindet die Senke...

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 3. Mai 2008 um 13:50

    Hallo zusammen,

    die Gehäuserohlinge sind nun nahezu fertig. Leider hat bisher noch niemand auf meine Frage bezüglich eines passenden Treibers geantwortet und selbst konnte ich mich immer noch nicht für einen entscheiden.
    Jetzt bin ich wieder an einem Punkt, wo nur viel Erfahrung helfen kann, die ich allerdings nicht habe.

    Ich habe, da die meisten modernen Treiber sehr viel Leistung verkraften die ich auch nutzen will versucht, abzuschätzen, was wohl im Vergleich zum Kleinsignalbereich passieren wird, wenn sich die Schwingspule des Chassis deutlich erwärmt, bin mir aber nicht sicher, ob die Betrachtungen überhaupt richtig sind...
    Da der Treiber im BP-Horn noch relativ weit auslenkt denke ich, dass eine "Verbiegung" der Membram keine nennenswerte Rolle spielen dürfte. Die Temperaturerhöhung allerdings schon. Dies wollte ich durch eine Erhöhung von Re (bzw. einen Vorwiderstand) simulieren, diesen habe ich mit dem Temperaturkoeffizient des Spulenmaterials berechnet. Man sieht, dass das Horn schon bei moderaten Temperaturen gerade unter 100Hz deutlich an Wirkungsgrad verliert. Um dem entgegenzuwirken müsste BL erhöht werden, und zwar so, dass (BL²/Re) etwa wieder den Ursprungswert erreicht. Dadurch könnte das Horn bei erhöhter Temeratur sogar an Wirkungsgrad zulegen, ähnlich wie das bei vielen BR-Systemen durch "zu tiefe" Abstimmung gemacht wird...
    Auch habe ich festgestellt, dass unter Berücksichtigung dessen viel mehr Treiber in Frage kommen, was wohl kein Zufall sein dürfte...

    Nun zu den Fragen:
    -machen diese Überlegungen überhaupt Sinn? oder mache ich einen Fehler?
    -was sind übliche Werte für die Schwingspulentemperatur? wie kann ich das abschätzen? was hat alles einen Einfluß darauf? (Größe der Rückkammer, Durchmesser der VC, Größe des Magnetsystems (Neodym?) )

  • Arls mit Mtls erweitern?

    • dominik reitzle
    • 17. April 2008 um 19:19
    Zitat von "DerSven"

    Hallo ich habe 2 Arls und möchte jetzte noch zwei Bässe mit dem Kappa LF bauen. Weil die Anlage hauptsächlich für HipHop gebraucht wird hab ich mir gedacht das 2 Mtls vielleicht den fehlenden "fetten" Bass produzieren könnten.

    Wie würden sich Arls und Mtl m Stack verhalten?
    Ist das ganze Sinnvoll oder gibts Nachteile zum Bau von noch zwei Arls?

    Gruß Sven


    Gerade so ein Konstrukt wie der MTL wird sich wohl, was akustische Phase über Frequenz angeht, ganz anders wie der ARLS verhalten. Aller Wahrscheinlichkeit nach wären also 2ARLS+2MTL deutlich schlechter als nur 2 ARLS. Generell sollte man im selben Frequenzband keine unterschiedlichen Boxen verwenden, man bekommt die Phasenlage einfach über dan ganzen Übertragungsbereich nie hin.
    Ich würde also sagen die beste Option ist, einfach noch 2 ARLS dazuzustellen oder aber, falls es nichts ausmacht, 4 MTL bauen...

  • Boxenpaar im ULB geht schlecht...

    • dominik reitzle
    • 12. April 2008 um 14:20
    Zitat von "8223tim"

    Bevor du die Laustärke lansgsam anhebst dreh den Bass aber bitte vorher raus :wink:


    Oder, wenns nur um eine Funktionsprüfung und nicht um Messungen geht, besser ein Kondensator davor, der so ab n paar kHz filtert...

  • Boxenpaar im ULB geht schlecht...

    • dominik reitzle
    • 11. April 2008 um 19:43

    Einfach von vorne die Chassis rausnehmen.
    Wenn du nicht sofort erkennst, dass was an der Weiche hinüber ist (verkohlter Widerstand etc.) würde ich erst prüfen, ob die Gleichstromwiderstände der Chassis noch stimmen. Wenn nicht ist das Chassis zerstört...
    Erst wenn das in Ordnung ist würde ich Hochpass und Spannungsteiler genauer ankucken..

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 7. April 2008 um 20:15
    Zitat von "LJbigFISH"

    Abend,

    das Erste, was ich nachrüsten musste, als die Hörner mit dem Kappa 15 LF2 und orginal-Volumen zusammengebaut habe, war der Lowcut. Das Horn hat bei dem ersten Test (noch ohne Belastung und ohne gebrückter Endstufe) schon den Kontakt zur Polplatte aufgesucht. Also ohne Lowcut gehts nicht!!!
    Hab jetzt 43,5hz und 12dB im Analog-Controller gesetzt.
    Und ich denke nicht, dass bei dem bisschen weniger Volumen, was du bauen wolltest, der Teller viel weniger Hub erledigt.


    Naja, es sind immerhin etwa 25% weniger Volumen. Zusätzlich hat dein Chassis deutlich mehr BL als der normale Kappa. Über etwa 50Hz macht das kaum etwas aus, darunter gibt es aber einen Unterschied. Würde also Sinn machen. Ob es allerdings wirklich so viel ausmacht, kann ich nicht sagen (und ich will es dann doch nicht ausprobieren und eventuell dabei ein Chassis zerstören :wink: )
    Und wie auch Sabbelbacke schon geschrieben hat, schaden kann der Lowcut auch nicht, zumal die Eckfrequenz auch recht weit außerhalb des Übertragungsbereichs der BPHörner liegt und auch nicht zu befürchten ist, dass das Chassis zu wenig Auslenkung macht, wie es in einigen "echten" Hörnern vorkommt....

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 7. April 2008 um 18:36

    Ja, ich habe mich da wohl etwas unklar ausgedrückt. Ich hatte mich nur auf den normalen Blechkorb-Kappa15LF bezogen. Das mit dem Pro ist mir wohl entgangen, danke für die Klarstellung hier.

    Als letztes habe ich mich noch etwas mit dem Auslenkungs-Problem beschäftigt. Hornresp sagt bei hohen Lasten sehr hohe Auslenkungen voraus. Gibt es da Erfahrungen, in wie fern die vorhergesagten Absolutwerte mit der Realität übereinstimmen? Ich wüsste nicht, wie ich das im Horn prüfen sollte...
    Um einen Anhaltspunkt zu erhalten habe ich versucht einen Vergleich (da vermutlich relative Daten besser sind) mit einem BR-Konstrukt zu erstellen, in diesem Fall Jobstis BR-Vorschlag, alles mit dem Kappa15LF, 2er Stacks, bei 60V.

    So sieht das ganze aus mit 40l Rückkammer.
    Für den BR wird ein Lowcut bei 38Hz,18db/Okt. empfohlen. Wenn das problemlos geht (wovon ich ausgehe) müsste sich das BPHorn doch komplett ohne Lowcut betreiben lassen, sofern an den Simus was dran ist und man nicht unbedingt die letzen 2 dB noch rausholen muss. Wenn doch müsste der Lowcut dann aber recht hoch, schon bei rund 50 Hz angesetzt werden...
    Was mich auch zweifeln lässt: mit der großen Rückkammer vom Original-Plan (geschätzt netto etwa 55l) zeigt Hornresp ein Maximum von 13mm (nicht Peak-Peak!) bei 45Hz. Müssten dann nicht schon einige Kappas in dem Horn ausgefallen sein?
    Was meint ihr? Sind diese Simulationen realistisch?

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 6. April 2008 um 15:31

    Ah, das interessiert mich dann besonders, da über meine 4 ausschließlich Rock/Punk/Metal laufen wird. Meistens Live (2x2er-Stack), seltener Konserve, dann als 4er mono.
    Ein Lowcut bei etwa 45Hz sollte eigentlich, erst recht mit der kleineren Rückkammer, ausreichend sein denke ich...

    /edit:
    Nunja, das war wohl etwas voreilig...
    Bei kleinerer Rückkammer wird die Auslenkung zwar etwas geringer, allerdings wandert das Maximum der Auslenkung nach oben, was Probleme machen könnte....

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 6. April 2008 um 13:18

    Ah ok, der Pro. Ich hab im Programm von Eminence schon gar nicht mehr geschaut, aber der geht natürlich auch in den Kisten....wie machen sich die denn, vor allem bei hohem Pegel?

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 5. April 2008 um 18:47
    Zitat von "LJbigFISH"

    ich habe letztes Jahr 2 von den Hörnern zusammengeschraubt.
    Als Chassis habe ich den LF2 verwendet. Dieser verbrät etwas mehr Leistung. (Geampt mit QSC MX1500)


    LF2? Kappa? Ich kann mich noch erinnern, dass da mal die Leistungsabgabe geändert wurde, aber wurde tatsächlich auch was am Treiber verändert? Oder meinst du nen ganz anderen?

    Zitat von "LJbigFISH"

    Ich habe aber damals nichts gemessen.
    Was mir jedoch aufgefallen ist, dass das Brett über der Rückkammer zu stark mitschwingt.
    Musste also noch eine Strebe einziehen. (so weit vorne, dass man das Chassis immernoch bequem herausnehmen kann)


    Ja, guter Tipp. Ich dachte mir das schon und habe bei meiner Wartungsklappe die Leisten auf denen der Deckel aufliegt bis ganz zur Wand durchgezogen. Ich hoffe das schafft bereits etwas Abhilfe....

    Nach einigen weiteren Simulationen habe ich mich jetzt wirklich dazu entschlossen, das Rückkammervolumen zu verringern und suche gerade nach alternativen Treibern.
    Da ich mich aber in der Treiberlandschaft nicht so gut auskenne wie mancher hier will ich das auch zur Diskussion stellen.
    Laut Hornresp sind folgende Eigenschaften von Vorteil:
    BL ~19-22Tm , hohes Vas, hohes xmax. Leistung ist weniger wichtig, es muss in meinen Augen also keine 4''-Spule sein. 3'' und etwa 500-600W (wie beim Kappa) reicht aus, da der Pegel untenrum (anscheinend) durch xmax limitiert ist.
    Auf folgende Treiber bin ich schon gestoßen:
    Beyma 15LX60: passt gut, ist aber teuer
    B&C 15PS40: geht im 2er Stack schon besser
    BMS 15P214L: passt perfekt, sehr günstig
    Am besten gefällt mir bisher der BMS. Nur kenne ich den nicht... Taugt der was? Ist preislich ja schon sehr niedrig...
    Und er ist mit 8mm xmax angegeben, allerdings sind die Herstellerangaben da schon sehr verwirrend, da jeder eine andere Methode verwendet und so zwischen Herstellern kaum ein Vergleich möglich ist, wenn man nicht Bescheid weiss, wie der WErt zustande gekommen ist...sind das echte 8mm?
    Oder fällt jemand noch eine andere Alternative ein?

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 5. April 2008 um 13:40
    Zitat von "Jobsti84"

    Habs gerade vermessen:

    Rückkammer: 65,5 Liter
    Vorkammer: 29,5 Liter
    HornHals: 696cm²
    In der Mitte beim ersten Knick: 1150cm²
    Hornmund: 2907cm²
    Hornlänge (in 3 Teilen): 11,4 / 23,3 / 39,6


    Nochmals danke. Das entspricht in etwa dem, was ich grob aus meinem 1:1-Aufriß abgelesen hatte.
    Ich werde noch ein paar Simulationen mit deinen (besseren) Daten machen und dann, falls alles immer noch so gut aussieht, die Rückkammer so verkleinern, dass etwa 40l netto übrig bleiben. Das hätte auch den Nebeneffekt, dass die letzte Schräge zusätzlich versteift wird.
    D.h. falls in nächster Zeit niemand noch schreibt, warum das eine dumme Idee von mir ist....

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 5. April 2008 um 11:55
    Zitat von "Jobsti84"

    Pegel hab ich mir eben nochma angeschaut bei der 2 Kanalmessung,
    ist genau 100-101dB mit einem RCF L15P300!
    (falls ich in 2 Meter gemessen habe, [Ich erinner mich netmehr, mach das aber normal auch selten], sinds eben nur 95-96dB)

    PS:
    Die 1er Messung ist nicht korrekt! (war nen 2er Stack, aber nur eine Kiste war an.)
    Hab sie dennoch aufgeführt...


    Vielen Dank für die Messungen!
    Ich glaube das hat geholfen. Simu eines 2er-Stacks mit L15P300 sieht so aus:

    Sowohl die höhere untere Grenzfrequenz als auch die Senke über 100Hz werden von hornresp richtig vorhergesagt. Ganz passt das noch nicht, ich muss daran eventuell noch etwas feilen...
    Ich schließe daraus aber schonmal, dass auch meine ursprünglichen Simulationen annähernd richtig sind und die Rückkammer so einfach zu groß ist.

    edit:
    Leider hat das Rückkammervolumen beim P300 bei weitem keine so großen Auswirkungen wie beim Kappa...40 und 60l sehen fast gleich aus.
    So gelingen mit zwar keine Abschätzungen in der Hinsicht, aber trotzdem glaube ich jetzt, dass 40l die bessere Wahl ist.

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 4. April 2008 um 18:26
    Zitat von "SRAM"

    Verengende Querschnitte sind in Hornresp nicht zulässig. Besser mit entsprechendem Vorkammervolumen simulieren.


    Danke für den Hinweis. Ich hatte angenommen, das wäre zulässig, da Hornresp (18.20) beim Schema explizit mit "conical negative flare horn segment" darauf hinweist, ohne zu warnen.
    Die neue Simulation mit Vorkammer (29,4l) sieht sehr ähnlich aus, sowohl die Grenzfrequenzen als auch die Aussage, dass eine kleinere Rückkammer mit etwa 40l wünschenswert wäre, bleiben...
    Der 2er-Stack simuliert sich dann so:

    (diesmal mit Resonanzen, ich hoffe das spiegelt die Realität besser wieder)

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 4. April 2008 um 16:39
    Zitat von "Jobsti84"

    Wieso?
    BR macht 95-96dB. das Horn ca 3dB mehr.
    Ist doch super ;)

    Hatte aber auch nen P300 zum messen drinne, ggf macht der Kappa bei 1W etwas mehr.

    Bin mir da net sicher.


    Ok. Der höhere Pegel war einer der Hauptgründe, mich für so ein Konstrukt zu entscheiden, solange noch mehr als bei nem BR kommt bin ich fast schon zufrieden. Wie gut sie sich wirklich machen wird dann die Praxis zeigen :wink:
    Nochmal zum eigentlichen Problem: der Rückkammer. Wieviel Liter hatten die Treiber in deinen Hörnen netto?

    Zitat von "Jobsti84"

    PS:
    Du hast vergessen das VorkammerVolumen einzugeben!


    Ohne diese Kammer dürfte es den Abfall ab 220Hz nicht geben denke ich...wie bereits gesagt, ich habe dir Vorkammer als sich verengenden Trichter modeliert. Das war konsistent mit der Simulation mit Vorkammervolumen und "Rest" des Trichters.
    Oder meinst du die sehr kleine "Kammer" aus Konus und Einfräsung? Diese dürfte sich eigentlich kaum auswirken, oder?

  • BPHorn15: Simulation (hornresp)

    • dominik reitzle
    • 4. April 2008 um 16:21
    Zitat von "Jobsti84"

    Fast genau so hab ich die Kisten sogar gemessen!
    Nur einiges leiser, um die 96-98dB warens glabe ich pro kiste.


    Ah, danke. Schonmal ein guter Anhaltspunkt.
    Zu beachten wäre bei der Simu, dass mit einer konstanten Spannung von 2,83V simuliert wurde, beim 2er Stack allerdings die Treiber parallel sind. Es sind also beim 2er 3dB abzuziehen, 1er und 4er sind beide 8 Ohm.
    Kannst du etwa abschätzen, wie viel Volumen deine Treiber netto zur Verfügung hatten?

    96-98dB...sicher? Es wäre doch eher enttäuschend, wenn die Kisten im Vergleich zur BR-Variante nicht lauter wären und nur weniger Tiefgang bieten, abgesehen von der vermutlich (leicht) höheren Belastbarkeit...

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