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  2. Kracky

Beiträge von Kracky

  • Endstufen Test in der tools - Vorschläge dazu?

    • Kracky
    • 11. Juli 2009 um 12:34

    Könntest du mal den Rahmen festlegen was genau getestet werden soll? Nur Produkte unter einem bestimmten Preis, auch Schutzschaltungen oder nur Leistungsmessungen?

  • Wer braucht noch etwas staatliches Geld?

    • Kracky
    • 10. Juli 2009 um 16:02
    Zitat von "rockline"

    Hab's ausgefüllt und abgeschickt. Reichtum auf Kosten der Steuerzahler winkt mir!

    Erst heute morgen musste ich wieder herzhaft lachen, da verlangen die Interessenten des maroden Opel Konzerns doch tatsächlich Staatsbürgschaften von der Bundesregierung - und das obwohl Genosse Steinbrück bereits 300 Millionen Vorkasse für Hauptinteressent Magna übernommen hat.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,628119,00.html

    Das Konsortium benötigt Staatsgarantien von 4,5 Milliarden Euro. Sie sollen aus dem geplanten 1,5-Milliarden-Euro-Überbrückungskredit von Bund und Ländern heraus entwickelt und auf fünf Jahre ausgelegt werden. Die vier Bundesländer mit Opel-Werken sollen die Hälfte der Bürgschaften übernehmen.
    Wer kauft wofür eine Firma auf, wenn noch nicht mal der zu erwartende Reibach ersichtlich ist? Anders kann ich mir den Ruf nach insgesamt 4,5 Milliarden (noch mal: MILLIARDEN) Staatsgarantien nicht erklären.

    Ich frage mich inzwischen ernsthaft, ob die Jungs in Berlin überhaupt noch alle Lichter auf dem Christbaum haben? Was bitteschön rechtfertigt die Tatsache, unsere Steuergelder in nicht funktionierende Konzerne zu versenken? Und wovon "lebt" Opel eigentlich im Moment? Oder habe ich etwas verpasst, und Opel ist inzwischen ein "VEB" Kombinat?
    Ach ja, dass nicht mehr gewinnträchtige Versandhaus "Quelle" hat es ja auch sehr schwer, CSU-Chef Seehofer hilf! Oder zahlt Angela die 50 Millionen diesmal aus der Portokasse? Genosse Steinbrück wollte oder kann ja in diesem Fall nicht so recht.....
    Wie kann es denn sein, dass Quelle nichts mehr verdient, und trotzdem weitermachen möchte? Quelle hat doch mit seiner Zahlungsunfähigkeit bewiesen, dass sich eine Fortführung der Geschäfte nicht mehr rechnet!
    Wenn ich nichts mehr verdiene bin ich pleite - dann hilft mir noch nicht mal der Bürgermeister in meinem Dorf. Geschweige denn, dass das jemanden in Berlin juckt!

    Frau Bundekanzlerin: sind sie bitte so gut, und bearbeiten meinen Eilantrag auf finanzielle Unterstützung zwecks Begleichung meiner Steuerlast bevorzugt? Ich wäre schon mit 1 Million Euro Taschengeld sehr zufrieden (ein Klacks gegenüber den anderen Summen in ihrer Ausgabenkasse)!

    Einfach lächerlich was da abgeht........

    Alles anzeigen

    Wenn es um Opel geht, bin ich da einer ähnlichen Meinung, ich glaube nicht an den Phoenix aus der Asche und auch wenn es wirklich schwer ist mit so vielen Arbeitsplätzen, es wäre sinnvoller gewesen die Finger davon zu lassen. Die Politik hat schon oft genug probiert große Firmen zu retten, ich wüßte nicht das es wirklich einmal funktioniert hat.
    Bei Quelle ist der Fall anderst, dort fließt permanent Geld aber es gibt keine wirklichen Rücklagen, die hat man bisher auch nie gebraucht weil Überbrückungskredite kein Thema waren. Nun aber schon, nur hier ist es doch so der gute Herr Middelhoff hat einfach schlecht gewirtschaftet und Frau Schikedanz, die ja diesen Überbrückungskredit mal locker aus der Tasche bezahlen könnte mag nicht. Leider hängen hier noch viel mehr Arbeitsplätze dran so das man hier wohl handeln muß, schön wäre es wenn man Frau Schikedanz zur Übernahme der Verantwortung zwingen könnte.
    Und Was ich von diesem Bad Bank Modell halte kann sich wohl jeder denken, für mich ist es ein weiterer Freibrief für die Finanzmärkte. Wenn es nach mir geht gehört dieser Unsinn einfach abgeschaft, zurück zu alten Zeiten wo es nichts ausser Geld, ein Konto und ein Sparbuch gab.

  • Michael Jackson ist tot

    • Kracky
    • 8. Juli 2009 um 11:20

    Was für mich weitaus interessanter am Tod von Michael Jackson ist, die Medienlandschaft. Der Mann ist tot, war unbestritten der King of POP und hatte wirklich größte Erfolge gefeiert, aber das er jetzt noch von den Medien ausgeschlachtet wird wie ein altes Auto, jeder will seine Story daraus ziehen, ich find es schändlich. Der wirtschaftliche Ausverkauf den das mit sich zieht möchte man gar nicht erwähnen.
    Nehmen wir mal deutschlands Schundblatt Nr.1, die Bildzeitung, die hat vor dem Tot von Michael Jackson wirklich jeden Tag das sterben der Schauspielerin Farrah Fawcett und den Heiratsantrag bzw. die bevorstehende Hochzeit ausgeschlachtet. Beide sind am selben Tag verstorben aber wenn wir es mal überspitzt ausdrücken wollen wurde Farrah Fawcett auf die schnelle von der Medienlandschaft verscharrt um diesen Hype um Michal Jacksons Tot zu schüren. Es hätte mich nichtmal gewundert wenn diese Karten für die Abschiedsfeier noch für teures Geld an die Fans gebracht worden wären, zum teil sind sie das ja von findigen Geschäftemachern.
    Für mich war das ganze nur als ein Riesen Medienspektakel gedacht, würdig wäre es gewesen Michal im engsten Familienkreis einfach beizusetzen an einem Ort an dem dann anschließend die Fans, jeder einzelne der möchte, ihm Gedenken können, eine Wallfahrtort für die Ewigkeit, Neverland hätte sich da ja angeboten.
    Nicht das mich jetzt jemand falsch versteht, ich finde es wichtig das die Medien ihren Informationsauftrag erfüllen aber es wäre viel wichtiger wenn wir endlich wieder vom Sensationsjournalismus weg kommen um wieder sachliche und unvoreingenommene Berichte unser eigen nennen zu können. Wenn wundert es das gewisse Machthaber die Aufstände in ihrem Land auf die Berichterstattung in westlichen Länder schieben wenn man dann diesen teilweise journalistischen Dunnpfiff der westlichen Medienlandschaft sieht.
    Es hätte dem Tot von Michael Jackson sicher keinen Abbruch getan wenn man hierrüber einfach nur sachlich berichtet hätte, wahrscheinlich wäre das Leben für alle Beteiligten weitaus einfacher aber wir wissen ja alle unter welchem Druck man steht wenn die Medien einem aus Sensationsgeilheit die Pistole auf die Brust setzen.

    Bleibt nur zu sagen, ruhe in Frieden!

  • Nebel direkt an Maschine einmaten - gefährlich?

    • Kracky
    • 8. Juli 2009 um 08:59

    Über die Inhaltsstoffe würde ich mir jetzt auch keine Sorgen machen, ausser man verdampft das falsche Fluid zu heiß, dann entstehen da Verbrennungsprodukte aber das riecht man dann auch. Viel mehr ist die Gefahr von Verbrennungen gerade im empfindlichen Rachenraum gegeben, ich hätte zumindest ganz deutlich auf diese Gefahr hingewiesen damit ich im Schadensfall sagen kann das ich diese Personen darüber unterrichtet habe, somit sollte die Gefährdung bewußt sein, für das weitere handeln ist derjenige dann selbstverantwortlich.

  • Der GAU durch Überspannung

    • Kracky
    • 7. Juli 2009 um 12:49

    Einen ähnlichen Beitrag haben wir schon im Party-PA. Mein Tip dort wie hier, PRDC-S. Ist nicht billig aber immernoch besser wie teure Geräte kaputt.
    Was ich dabei gerne nachfragen möchte, du arbeitest ja auc mit MC², waren die da auch betroffe? Die haben doch aber auch Überspannungsschutz.

  • Zurück zu analogen Pulten?

    • Kracky
    • 5. Juli 2009 um 13:27

    Vielleicht ist es aber auch so das diese Pulte aufgrund des Digitalhypes im Moment verhältnismäßig günstig am Markt sind und Geld ist ja immer eines der wichtigsten Entscheidungskriterien.

  • Mini Horn Tops

    • Kracky
    • 2. Juli 2009 um 20:32

    http://kling-freitag.info/downloads/pres…_KF_Line212.pdf

    Siehe Isobarenmessung der beiden 12"er auf Seite 4, ich saug mir sowas ja nicht aus den Fingern.

  • Sinnvoll geflogen?

    • Kracky
    • 2. Juli 2009 um 16:17
    Zitat von "PMN-Concepts"

    Kracky: 100 Punkte für die Vermutung mit dem T-102, leider ist da aber kein rotes Band. Habe mit das Bild in voller Auflösung angesehen (14 Mpix) und da sieht man dann deutlich, dass es der Federbolzen des oberen Auszugs ist. Nivelliert war der Aufbau, sofern man sich auf das eingebaute Auge am Lift verlassen kann.
    Wind ist natürlich ein entscheidender Faktor, bei aufkommendem Wind wäre die Veranstaltung aber wohl ohnehin abgebrochen worden, wenn ich mal die Sonnensegel bedenke die da hingen *rofl*

    Das System war in der Tat auf Mono gefahren, 1 Speakonkabel ankommend, parallel weiter zur zweiten MuFu. Ein zweiter Lift mit der selben Bestückung stand 20m weiter links.

    Ok, bei dem kleinen Bild war das schlecht zu sehen und es gibt wirlich Stative bei denen das Ende es Masten markiert ist, ich hab das nun nur vermutet. Wenn die Libelle mittig war, ok. Trotzdem denke ich bei diesem Aufbau an Kräfte die evtl. nicht senkrecht auf das Tragrohr wirken. Mono war klar. Und nun die Preisfrage, wie schnell ist eine Windböhe, wie schnell kann der Techniker reagieren wenn er bemerkt das diese die Lautsprecher und das Stativ erfasst und was tut er in diesem Fall am besten?

  • Mini Horn Tops

    • Kracky
    • 2. Juli 2009 um 16:08
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ich kenne direktstrahlende Tops, z.B. mit vier 10ern, die deutlich mehr als 100dB machen. Es geht auch nicht darum, ob und wie ein Top das schafft, sondern einfach nur darum, dass bei sphärischer Abstrahlung 101dB auf 1m eben 101dB sind, auf 2m sind es 6dB weniger und auf 4m sind es 12dB weniger. Eine Bündelung (und hier kommt der Kern meiner Aussage, dass dein vorheriges Statement falsch ist) ändert nichts daran, dass es (bis auf die obersten Frequenzen vielleicht, für die schon wieder eine Fläche gegeben ist, die das ganze für die betreffenden Frequenzen eben nicht mehr zur Punktquelle macht) nicht 3, nicht 4, nicht 5, sondern 6dB pro Entfernungsverdoppelung sind.

    Dass eine Schallquelle nur auf die Doppelte Fläche bei Verdoppelung wirken muss, ist einzig und allein bei 0° Ausbreitungswinkel, entweder horizontal oder vertikal, gegeben. Sobald beide Dimensionen einen Ausbreitungswinkel >0° aufweisen, vervierfacht sich die Fläche. Und wie gesagt, Bündelung hilft garnichts. Die Laser-Analogie stimmt in soweit, dass ein idelaer Laser in beide Dimensionen keinen Winkel >0° aufweist, was aber weder beim horngeladenen noch beim direktstrahlenden System der Fall ist. Mein Ansatz ist es, einerseits Beugung zu reduzieren, andererseits nach Möglichkeit schon in Bereiche zu kommen, wo man dank der großen Fläche (völlig egal, ob das nun Hörner oder Direktstrahler sind, es macht keinen Unterschied) schon nicht mehr von Punktquellen reden kann. Die dabei entstehnde Bündelung ist ein (meist) willkommener Nebeneffekt.

    Ich bin keinesfalls böse. Das ist eine sachliche Diskussion, ich sehe keinen Grund zur Aufregung.

    Ok, ich nehme mich jetzt hier einfach raus den wir kommen so zu keinem Ergebnis. Das 101db 1W/1m egal ob nun gerichtet oder sphärisch immer 101db 1W/1m sind habe ich nie bestritten, ich habe nur bestritten das die Vergrößerung der Frontfläche eines Lautsprechers daran etwas ändert ausser ich treibe diese auf die Größe das die Frontfläche einer Raumbegrenzungsfläche entspricht um eben 6dB Zugewinn durch die halbierung der Fläche zu haben, was aber um es mal so zu sagen sehr unrealistisch, theoretisch und nicht redenswert ist. Vielleicht ist ja jemand anderes willens diese Diskussion noch weiter zu treiben. Ich jedenfalls sehe das ich dir nicht vermitteln kann das das Konstruktionsprizip eines Lautsprechers sehr wohl dazu beitragen kann das dieser bei gleichwertiger Bestückung und Belastung deutlich im Sensitivity unterscheidet und ich somit die Ausbreitung des Schalls im Raum richten kann um eben durch die engere Directivity die Ausbreitung off-axis zu minnimieren um on-axis eine längere Ausbreitung zu erreichen. Und da es in diesem Beitrag eben um horngeladene Topteile geht und es gar nicht so unrealistisch ist bis sagen wir mal 200-250 Hz eine Directivity von 60° einzuhalten, siehe z.B. K&F Line 212 und die ist nicht das beste Beispiel, kann ich eben mit diesem System bei gleicher Bestückung und gleicher eingebrachter Leistung eine umgangssprachlich höhere Wurfweite erzielen da ich eben konstruktionsbedingt einen höheren Sensitivity und somit auch einen höheren SPL max. habe und vielleicht durch die einhaltung der Directivity auch nur 4dB oder 5dB Abfall auf den ersten metern bis die directivity einfach wieder voll Aufbricht und einer Kugelwelle entspricht. Aber, gut lassen wir das, wir drehen uns doch nur im Kreis.

  • Mini Horn Tops

    • Kracky
    • 2. Juli 2009 um 05:08
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ich habe bei dem Beispiel davon geredet, dass beide Boxen 101dB erreichen, die eine durch Hornladung, die andere ohne.

    Was aber doch physikalisch wohl unwahrscheinlich ist, oder? Ich jedenfalls kenne keinen Direktstrahler der gerne echte 100dB 1W/1m übersteigt, bei einem wirklichen Hornlautsprechern ist das doch wohl meist nur die unterste Grenze.

    Zitat von "Jens Droessler"


    Sorry, das ist falsch! Es hat nichts mit "auf sehr kleine Fläche wirken" zu tun.

    Somit verdoppelt sich die Fläche pro Entfernungsverdoppelung nur, was eben 3dB Abfall entspricht, da sich die Energie auf die doppelte Fläche verteilt, anstatt sich wie bei eine sphärischen Welle zu vervierfachen, was den üblichen 6dB entspricht. Ein normaler Lautsprecher, ob nun horngeladen oder nicht, ist aber eben in keiner Dimension groß genug, um nicht eine sphärische Welle zu erzeugen --> Ich habe weder horizontal noch vertikal besagte 0° Öffnungswinkel, sondern immer Werte deutlich über 0°, und das bedeutet: Pro Entfernungsverdoppelung verdoppelt sich die Fläche sowohl horizontal alsauch vertikal, was einer vervierfachung entspricht. Nimm ein Blatt Papier und zeichne es dir auf.

    Bist du mir jetzt böse wenn ich sage du wiedersprichst mir um dann das gleiche zu erzählen?

    Ok, ich hätte das "sehr" weglassen sollen oder besser noch nur schreiben "auf eine kleinere Fläche" aber eigentlich sagst du nichts anderes. Die gleiche Schallenenergie muß nur auf die doppelte (kleinere) Fläche wirken und kann sich deshalb weiter bzw. besser ausbreiten. Kann sie das nicht weil sie auf die vierfache (größere) Fläche wirken muß haben wir eine geringere Ausbreitung.

    Du hast ja in soweit sicher recht das eine Begrenzungsfläche ausreicht um der Beugung entgegen zu wirken, ganz einfach weil ich damit ja bei einem spährischen Strahler auch wieder die Fläche halbiere und somit mehr Energie auf die verbleibende Fläche wirken kann, aber mit einer Bündelung die dazu dienen soll ein Signal zu richten hat das noch nicht viel zu tun. Nimm doch dein Blatt das du angeführt hast als Begrenzungsfläche und knick es in der Mitte, wie du dann siehst wird die Fläche innerhalb noch kleiner obwohl dein Blatt gleich groß bleibt, die Energie bleibt die gleiche und kann nun auf eine noch kleinere Fläche wirken womit sie sich in diesem Bereich weit besser oder sagen wir sogar gerichtet ausbreiten kann bis eben wieder die Beugung dem entgegen wirkt aber ich habe zu einem gewissen Maß die Fläche verkleinert und somit eine größere Ausbreitung erzielt.

  • Sinnvoll geflogen?

    • Kracky
    • 2. Juli 2009 um 01:10

    So dann wollen wir das mal richtig auseinander nehmen. Bevor ich mir einen Kopf über sinnvolle Ausrichtung der Lautsprecher mache kommt mal bei mir eine Gefärdungsanalyse. Dieses Fantek Stativ, ich denke ich kann vom Bild recht deutlich sagen wir haben es mit einem T-102 zu tun, ist für eine max. Last von 100 Kg die vertikal, also senkrecht auf das Stativ wirken ausgelegt. Das der Untergrund abfällig ist, ist denke ich zu sehen, das dieses über die Spinndelfüße ausgeglichen werden sollte auch, obs funktioniert hat ist schwer zu sagen, es sieht in dieser Ansicht ja gerade aus, die seitliche fehlt uns leider. Der obere Auszug ist an seiner Grenze, sehr schön am rot-weissen Band zu sehen, der untere auf 1/2 Auszug, ich schätze mal irgendwas bei 4m Höhe. Ich gehe davon aus das diese Querstange in der Lage ist die Last zu tragen ohne abzuknicken, was ich trotzdem ungern sehe ist das beide Enden offen sind so das im dümmsten Fall bei Durchbiegung oder evtl. auch durch eine Böhe aufgebrachte Kraft der Schlupf ungehindert abrutschen kann.
    Einen Standartlautsprecher dieser Größe schätze ich jetzt mal bei 20-25Kg wenn es dann eine einfache, direktstrahlende Mufu ist und nichts schwereres. Das liegt ungefähr in der hälfte der möglichen Last des Stativs und ich gehe mal davon aus das die Last seitlich recht gleichmäßig aufs Stativ wirkt, ob dieses auch im anderen Schwerpunkt so ist, ist schwer zu sagen, hängt wie schon angedeutet davon ab ob das Stativ nicht doch leicht in den Hang geneigt ist und ob die Lautsprecher ihren Schwerpunkt genau in den drei Flugpunkten hat oder ehr auf die zwei vorderen oder den hinteren legt. Nun kommt noch der Faktor Windlast den noch keiner beachtet hat, gerade in bewaldeter Gegend gibt es da an den Rändern entsprechende Böheneffekte die äusserst unangenehm sein können. Ich habe einen Hebel von 2:1 über die Füße kann mir also ausrechnen welche Windlast ausreicht um das ganze über die Füße bzw. übers Eck zu kippen. Wenn ich ehrlich bin fällt die Gefährdungsanalyse bei mir negativ aus, ich würde eine solche Konstruktion nicht akzeptieren. Ich denke das war nun genug zu Sensibelisierung.
    Jetzt zur Akustik, ich gehe mal davon aus das man mir bei einer Frage nach dem Sinn sagen würde:"Man sollte einem Dackel keine halbfertige Arbeit zeigen!" Das sollte schon viel sagen. 4m Höhe sind jetzt nicht so verkehrt, da ich damit bei entsprechender Winkelung eine schönere Abdeckung einer Fläche habe ohne Personen im direkten Bereich des Lautsprechers. Dazu fehlen aber wie schon von anderen hier angedeutet ein, zwei Kleinigkeiten. Zuerst einmal muß ich dieses System Mono fahren, dann muß ich die beiden Lautsprecher zueinander so winkeln das ich wohlmöglich so wenig wie möglich Überschneidung in der Abstrahlung habe, es viel ja schon das Stichwort Kammfiltereffekte, und zu guter Schluß muß das ganze noch hinten gezurrt werden das ich auch in der vertikalen eine Winkelung erreiche die möglichst den ersten zu beschallenden Punkt als auch den letzten erreicht. Schöne Vorstellung ist dabei immer eine Taschenlampe die einen Lichtkegel hat der der Abstrahlung des Lautsprechers entspricht und wenn ich nun von der hinteren Front des Lautsprechers schaue muß eben alles was ich beschallen will angeleuchtet sein, die Lichtkegel sollten sich aber nicht stark überschneiden.

    Fazit, sieht im ersten Moment nett aus dieser Aufbau, ist aber nicht wirklich praktikabel weil es so wie es hängt eben nicht ausgerichtet werden kann und wenn wir über Sicherheit reden ist das ganze doch ehr fragwürdig da wir hier ja bei Windlasten mit 5-10 fachen Faktoren rechnen müssen was bei 40Kg Last und Kräften die sicher nicht senkrecht ins Stativ eingebracht werden sehr bedenklich ist.

  • Mini Horn Tops

    • Kracky
    • 2. Juli 2009 um 00:11

    Warum sollten es nach 2m bei beiden 95dB sein? Hat der Lautsprecher mit weniger Sensitivity keinen Abfall nach dem ersten Meter? Die Angabe war doch 95dB 1W/1m somit spinne ich deine etwas verpeilte Rechnung theoretisch weiter.

    101 - 095 1m
    095 - 089 2m
    089 - 083 4m
    083 - 077 8m
    077 - 071 16m
    071 - 065 32m
    065 - 059 64m
    059 - 053 128m

    Ich denke es wird offensichtlich, der Wirkungsgradstärkere Lautsprecher ist immer um eine Verdopplung vorraus ich denke daran gibt es nichts zu deuten. Gehe ich nun auch davon aus das ich durch diese Bündelung über einen bestimmten Frequenzbereich des Lautsprechers (120Hz - 14Khz) weit weniger als diese 6dB pro Verdopplung verliere weil ich ja auch eine viel kleinere Luftmasse bzw. Fläche wirken muß würde sich das ganze sogar noch weiter spinnen lassen und würde noch deutlich weiter voneinander abdriften. Nichts anderes tu ich doch mit einem LA z.B., die einzelnen eng abstrahlenden Modulen mussen jeweils nur auf eine sehr kleine Fläche wirken, ergänzen sich dabei in ihrer Enegrie und dadurch haben wir eben im Direktschallbereich diesen angenehmen Effekt das wir nur einen theoretischen Abfall von 3dB je Verdopplung haben, so ähnlich ist es auch beim wirklich gebündelten Signal, es hat solange diese Bündelung vorhält im Direktschallbereich vielleicht nur 4dB oder 5dB Abfall und dann eben erst 6dB was im günstigsten Fall bedeutet ich habe noch einmal um eine Verdopplung die Nase vorne. Das ganze ist jetzt alles nur theoretisch aber vielleicht kann ja jemand genau dieses, mit diesen Parametern einmal in solch einem schönen Bild simulieren, ich danke dann sieht man es noch deutlicher.

    Zitat von "Jens Droessler"


    Dass sich Sensitivity nicht durch Leistung ersetzen lässt wäre nur dann ein Problem, wenn der besagte Schalldruck X, der zur "Ermittlung" der "wurfweite" herangezogen wird, außerhalb der Fähigkeiten der Box mit geringerer Sensitivity liegt.

    Ist das nicht der tägliche Anwendungsfall? Mir jedenfalls kommt es doch oft unter das man ein System hat und einsetzt das für die Aufgabe gerade so an seiner Grenze arbeitet, oft ist die Grenze schon erreicht bevor die Aufgabe gelöst wurde, das ist ja auch billiger wie mehr oder teureres Material zu stellen.

  • Mini Horn Tops

    • Kracky
    • 1. Juli 2009 um 17:21
    Zitat von "Jens Droessler"

    @ fschleif: Ich habe nichts anderes gesagt. Subjektiv ist daran, welche Frequenzbereiche man für notwendig erachtet. Weiterhin behaupte ich, dass es keine Rolle spielt, ob die Fläche nun vom Hornmund stammt oder mit noch kolbenförmig arbeitenden, direktstrahlenden Membranen stammt.

    Natürlich könnte man Wurfweite so objektivieren wie du es gesagt hast, also gegebene Leistung auf die Box und messen, in welcher Entfernung bei welcher Frequenz Pegel X erreicht wird. Wenn ich also die Leistung auf sagen wir 200W festlege und einen Community M4 mit passenden SH1542-Horn nehme, stehe ich da ganz herrvorragend da, wenn ich als Gegener ein Top mit sagen wir vier horngeladenen 8ern wähle. Allerdings kann ich auf die 8er (wenn es denn moderne Treiber sind) auch 2000W geben, womit ich wieder deutlich besser dastehe. Es ist nicht so einfach. In diesem Bereich lässt sich alles substituieren. Mehr Leistung ersetzt hohe Sensitivity. Hohe Sensitivity ersetzt enges Bündelverhalten... Es ergibt vereinfacht ein Dreieck, das man in jede Richtung verzerren kann. Auch das macht die Sache für subjektiv....

    Was du dabei immer wieder vergisst sind doch aber die mechanischen und physikalischen Grenzen. Natürlich kann ein mehr an Leistung einen schwächeren Sensitivity ausgleichen, wobei das bedeutet für 3db eine Verdoppelung der Leistung aber das hat eben seine Grenzen. Gehen wir nun aber von einem gleichförmigen Lautsprecher aus, der eine hat 95dB 1w/1m um es mal überspitzt zu sagen, der andere echte 101dB 1w/1m, beide haben einen Peak von 2000 W, wie schaffst du nun deinen Ausgleich? In dem du einfach 8000W auf den mit weniger Sensitivity gibst? Sicher nicht, jeder Lautsprecher hat seinen SPL max. und da ist eben Feierabend und grundsätzlich sollte es doch so sein das der mit dem höheren Sensitivity auch den höheren SPL max. erzielt, somit eben bei gleicher maximaler Leistung das bessere Ergebnis abliefert. Ist dieser jetzt dazu noch horngelden womit die 101dB 1w/1m zu erklären wären und hat eine gewisse Bündelung hat dieser logischerweise eine viel weitere Reichweite.

  • Stimme nach vorne mischen!

    • Kracky
    • 30. Juni 2009 um 10:59

    Ich mag jetzt euer Delaygeplänkel nicht großartig unterbrechen, wobei ich den Aufwand im angesicht der möglichen Wirkung für übertrieben halte. Wie es einfacher und zeitnah geht zeigt ja er Leitfaden von Jo, nur bei der Präsenz in seinem Beitrag hänge ich ein wenig. 6 - 8Khz halte ich dann doch schon für einen recht hohen wert. Bisher hatte ich gelernt die Präsenz der Stimme (Sprachverständlichkeit) liegt im Mittelhochtonbreich je nach Stimme zwischen 1,5 - 3,5 Khz hier kommt der meißte Informationsgehalt der Stimme, die Grundfrequenz die erwähnt wurde ist dazu einleuchtend, diese 6 - 8 Khz sind dann für mich aber ehr schon wieder Obertöne die zwar auch den Informationsgehalt haben aber nicht die Präsenz bestimmen sondern ehr die Brillianz, das i Tüpfelchen. Daher ist es ja so fatal wenn Hersteller in genau im Bereich von 1,5 - 3,5 Khz Lautsprecher trennen und dabei dort eine riesen Senke im Verlauf lassen. Solch eine Box wird nie wirklich sprachverständlich sein und das ist in der Praxis nicht abzustreiten.

    Hab euch da mal eine Tabelle, ich denke das ist ganz aufschlussreich.


    Uiuuuh Yeah 250Hz
    Yeah 500Hz-1kHz
    A 1kHz
    O 500Hz
    U 250Hz
    I 250 halb 3.5kHz ganz auf
    E 500Hz 2.5kHz ganz auf
    Sexy bis zu 12kHz
    Bauch und Wärme 100-250Hz
    Zischlaute 8kHz
    Konsonanten 3-6kHz Sprachverständlichkeit
    Brillanz 6-12kHz
    Formanten 2.8-3kHz bei Pop-Song leicht absenken

    Informationsgehalt der Stimme 250Hz - 3.5kHz

    DPA z.B. bedämpft bei 800Hz und hebt bis hin zu 12Khz leicht an, Shure macht das ehr oldschool von 1,5 -5 Khz. Soweit ich das von Präsenzanhebungen aus Datenblättern ablesen kann.

    Ich hab da auch noch was von Herrn Sengpiel für euch

    http://www.sengpielaudio.com/EQ-TippsFuerFOH-Mischpult01.pdf

    http://www.sengpielaudio.com/EQ-TippsFuerFOH-Mischpult02.pdf

    So, genung aus der geheimen Küche der Tonverdreher. Wie schon angedeutet ist alles das nur eine hilfestellung und nicht allgemeingültig für jeden Fall zu sehen, aber wer diese Anhaltspunkte hat, sollte schon ganz gut in der Welt der Knöpfe klar kommen. Und immer schön Fenstern!

  • ZEUZ bzw. ZEUS PA FULL RANGE MONITORE ERFAHRUNG? HERSTELLER?

    • Kracky
    • 30. Juni 2009 um 10:24

    Ich würde mir die Bewertungen von dem guten Mann mal ansehen, sehr beliebt scheit der ja nicht zu sein. Sorry, aber diesen Megaforce Unsinn hatten wir demletzt schon einmal, ich denke hier wird offensichtlich mit großen Namen aggiert um die professionelle Qualität des Lautsprechers zugunsten des Verkaufpreises fest zu machen. Ansonsten sehe ich da stink normale 15/3 Kombinationen in Fell. Die angegebenen 105 dB Sensitivity sind ja schonmal ein Indiez dafür das hier geschönt wird, da ich diese Angabe für physikalisch nicht machbar halte bei solchen Lautsprechern.

    Auf gut deutsch, vergiss es und wenn dann allerhöchstens um 150 Euro die Kiste.

  • Der absolute Supergau!!!!!!!!!!

    • Kracky
    • 29. Juni 2009 um 19:08
    Zitat von "Florian Hartl"

    Mir ist durchaus klar, was das bedeuten würde.

    Nur ging es mir überhaupt nicht darum, zu prüfen, ob der FI beim richtigen Fehlerstrom auslöst! Das ist mir gelinde gesagt scheiss egal, wenn ich eine CEE16 oder CEE32 Dose vor dem Einstecken überprüfe!

    Zwar wäre es sehr schön zu Wissen, dass der FI wirklich richtig funktioniert, nur übersteigt das die Möglichkeiten eines Hobby-PAlers bei weitem!
    Ihr könnt ja mal nachsehen, was ein entsprechendes Messgerät kostet...sowas wird sich hier niemand für VAs anschaffen, die noch als Hobby durchgehen!

    Ich gehe an der Stelle einfach davon aus, dass der FI korrekt funktioniert, weil ich mit meinen möglichkeiten nicht feststellen kann, ob es so ist oder nicht.
    Eigentlich könnte ich das schon...nur beschriebe ich besser nicht, wie das ganze dann von statten geht.

    Falls sich nur irgendwer erinnert bzw. dafür interessiert, es ging Anfangs darum, zu prüfen, ob ein TNS oder TNC Netz vorliegt, was ich mithilfe eines über den Duspol am Schutzleiter erzeugten Fehlerstroms prüfen wollte.
    Nachdem du (Kracky) eingeworfen hast, dass dies keine sichere Methode ist, weil der Fluke Tester von deinem Meister da versagt hat, ich mich aber auf den Duspol bezogen habe, der das ganze kann,
    sollte nun klar sein, dass die Methode zu prüfen, ob ein TNC oder TNS Netz vorliegt, funktioniert, wenn man ein geeignetes Messgerät der Firma Benning verwendet, also einen Duspol (vorsicht Schleichwerbung!)

    Allerdings sind wir davon etwas abgedriftet...

    Halten wir also fest:

    Mit dem Duspol lässt sich, nach der von mir vor einer oder zwei Seiten beschriebenen Methode feststellen, ob ein TNC oder TNS Netz vorliegt. Außerdem lässt sich so feststellen, ob die Dose korrekt belegt ist.

    Die von mir beschriebene Methode funktioniert nicht, wenn der FI defekt ist.

    Weiterhin eignet sich die Methode nicht dazu, einen FI auf Funktion zu testen, schon garnicht, wenn ein TNC Netz vorliegt.

    Die von mir beschriebene Methode eignet sich höchstens dazu, festzustellen, dass der FI restlos im Eimer ist, wenn dieser in einem TNS Netz nicht auslöst, wenn man ihn via Duspol "belastet/testet/wasauchimmer".

    Wenn man es so sieht, ist es keine besonders zuverlässige Methode...aber besser als nichts.

    Daher kann man nur raten, den ganzen unsinn zu vergessen und sämtliche Netz-Anschlüsse vor der VA von einem Elektriker prüfen zu lassen,
    am besten von zweien oder dreien dießer Sorte, falls einer Mist baut... :wink:
    Zwar Praxisfremd, aber nur so kann man sicher sein, dass das wirkich passt. Den Finanziellen Aspekt lassen wir jetzt mal außen vor.

    Alles anzeigen

    Na der erste Anhaltspunkt für ein TN-C Netz, also mit klassischer Nullung ist wohl das du darin mit Sicherheit keinen RCD finden wirst weil Schutzleiter und Rückleiter in einem zusammengefaßt sind und dieses garnicht erlaubt wäre. Gut das muß noch nicht heißen das du kein TN-S Netz hast, solltest du aber einen RCD sehen sollte es eigentlich klar sein.

  • Änderung der Prüfungsordnung - der "Turbo-Meister"

    • Kracky
    • 29. Juni 2009 um 13:00
    Zitat von "Tobias Zw."

    Nein - was ich für sinnvoll halte wäre eine umfassendere, tiefergehende Ausbildung der Meister und die Vermittlung von mehr Wissen.

    Weiterhin bin ich der Meinung, dass Menschen mit zu wenig Erfahrung die Zulassung zur Prüfung erhalten - da sollte m. E. auch die Latte höher gehängt werden.

    Es gibt, auf Deutsch gesagt, einfach zu viele Nasenbären, die zwar einen Schein, aber sonst nix haben.

    Mir ist egal, wie jemand gut wird - aber gut muss er sein... ;)

    MfG TZw.

    Ambitioniertes Ziel, aber wenn wir mal ehrlich sind, es gibt doch in allen Sparten genügend sogenannter Fachidioten. Sorry, das klingt jetzt hart aber es entspricht der Wahrheit. Leute die sich jahrelang durch irgendwelche Schulen kämpfen, sich Bibliothekenweise Wissen an eignen um dann in der Praxis zu versagen, meist werden eben solche Personen auch noch aufgrund ihrer Qualifizierung (Zettel) zum Vorgesetzten, aber wenn du nur eine Weile mit so jemandem zusammen gearbeitet hast merkst du sehr schnell das er eine Vollpfeife ist die wirklich am besten in einem Büro eingesetzt wird, da steht man dann wenigstens nicht im Weg. Einfach nur die Messlatte höher zu hängen ändert aber daran nichts, das ist keine Hürde für einen Gehirnathleten, der beißt sich da durch, der durchschnittliche Praktiker, der wirklich fähig ist, der bleibt an dieser Hürde hängen, weil lernen nun mal nicht sein Hauptaugenmerk ist. Ich habe es täglich mit Technikern und Meistern zu tun, alles schulisch ausgebildete Häuptlinge die mir, der nun schon 17 Jahre im Betrieb Indianer ist jeden Tag meinen Job erklären wollen aber eigentlich garnicht wissen von was sie da reden. Ich habe da inzwischen ein dickes Fell und bin auch nicht der, der um eine Antwort verlegen ist aber ärgen tu ich mich trotzdem drüber.
    Du siehst, Wissen ist zwar Macht, aber nichts zu wissen macht auch nichts. Ich könnte mir sehr gut vorstellen wenn die Bedingungen und die Kosten um einen Meister zu machen sich im Rahmen halten würden, hätten wir weitaus mehr Meister die aus dem Bereich der Praktiker kommen und die dann nicht nur was im Kopf haben, sondern die dazu auch noch einen wirklich guten Job abliefern.
    Sieh es doch mal aus der anderen Sicht, jemand der nun schon ewig in seinem Beruf tätig ist, der ist zum einen zeitlich gebunden und es ist auch schwer die Motivation auf zu bringen all das fallen zu lassen um sich diesem beschwerlichen Weg zu stellen, glaubst du wirklich es macht da Sinn noch mehr Steine in den Weg zu legen?
    Die, die eh nur schulisch unterwegs sind, die tuen sich hier weitaus leichter, sie haben weniger zeitliche Bindung, stecken meist noch sehr gut im Lernprozess und viele davon sind noch jünger und haben eben finanzielle Unterstützung, für die ist es weitaus einfacher deine hochgelegte Latte zu überqueren und zum Schluß haben wir dann wieder einen hochintelligenten Häuptling mehr, der mit seinem immensen Wissen glänzt, aber auf der Baustelle nicht zu gebrauchen ist.

  • Änderung der Prüfungsordnung - der "Turbo-Meister"

    • Kracky
    • 29. Juni 2009 um 11:27
    Zitat von "Tobias Zw."

    Kann ja jeder - es steht jedem frei, sich ohne vorher Kurse zu besuchen zur Prüfung anzumelden (Stichwort bei Fachkräften: "Externenprüfung").

    In wieweit das dann von Erfolg gekrönt ist, steht auf einem anderen Stück Stein gemeisselt: Ich habe zwei erlebt, die es ausprobierten - und dann sang- und klanglos untergingen.

    MfG TZw

    Also ohne einen vorbereitenden, entsprechend ausführlichen Kurs würde ich das natürlich keinem empfehlen, ist doch ein großes Becken in das man da springt. Sorry wenn ich das jetzt falsch aufgefasst habe, ich dachte du wolltest mit deinem Beitrag für eine vollwertige Meisterschule für alle kämpfen, das fände ich nicht ok.

  • Der absolute Supergau!!!!!!!!!!

    • Kracky
    • 29. Juni 2009 um 10:27
    Zitat von "Florian Hartl"

    Das Ding ist nicht wirklich mit ´nem Duspol zu vergleichen...wie war das mit den Äpfeln und Birnen?

    Im allgemeinen mag ein Auslösen des FIs über einen Duspol oder ein Sonstige Gerät, dass eine ähnliche Funktion hat, keine exakte Messmethode sein, aber darum ging es zumindest mir auch nicht.
    Ich wollte einfach aufzeigen, wie man möglichst einfach ein paar Fehler erkennen kann, die ohne großen Aufwand vermeidbar sind.
    Dazu ist es auch eher unwichtig zu wissen, ob der FI nun bei 20 oder 30 mA auslöst, hauptsache er löst aus.
    Und dafür taugt ein Duspol meiner Meinung nach ganz gut.

    Ich habe auch eben nochmal etwas mit dem Ding experementiert...nach gut 20 Versuchen habe ich es aufgegeben, da der Fehlerstrom, egal wie ich das Ding nur versucht habe zu entladen oder weiß Gott waszu tun, den der Duspol erzeugt hat immer ca. 60 mA betragen hat.

    Daher würde zumindest ich für meinen Teil sagen, dass ein Gerät mit ähnlichen Funktionen für eine rudimentäre Überprüfung einer popligen Starkstromdose ausreicht.

    Und auf mehr wollte zumindest ich auch nicht hinaus.

    Immerhin reden wir hier von PartyPA, ich denke 90% der Leute hier stecken einfach ein und damit hat sich die Sache.

    Da ist die Überprüfung einer Drehstromdose beinahe schon Luxus.

    Wenn man sowas überprüft, sollte man halt auf etwas vertrauen, von dem man weiß, dass es funktioniert.

    Von einem Duspol weiß ich es, hier gibt es der Hersteller auch an.

    Wie es mit einigen "Randprodukten" (ja, ich weiß...ein Fluke Durchgangsprüfer ist kein Randprodukt) aussieht, hat Krackys Lehrmeister Eindrucksvoll bewiesen.

    Ich werde morgen auch nochmal bei der Firma Benning anrufen und diese zu dem Phänomen befragen...mal sehen was die dazu sagen.

    Alles anzeigen

    Und wer sagt dir das dein FI nicht erst bei 50mA oder höher auslöst? Du weißt schon was das bedeuten würde?

    Ich habe hier auch einen von Benning aber wenn ich ehrlich bin, ich müßte das bei dem erstmal probieren.

  • Änderung der Prüfungsordnung - der "Turbo-Meister"

    • Kracky
    • 29. Juni 2009 um 10:13

    Ich lese das hier jetzt schon Tage lang mit und muß ehrlich sagen, natürlich hat Tobias recht wenn er sagt, der Meister muß sowohl menschlich als auch fachlich kompetent sein einen Meistertitel zu führen, wichtigster Punkt hierbei ist immer die Verantwortung die dieser Titel mit sich bringt aber man sollte sich doch auch die Frage stellen dürfen, was ist dafür notwendig, welche schulischen und praktischen Maßnahmen sind hierfür verpflichtend, welche könte man ohne schlechtes Gewissen entfallen bzw. nicht im großen Umfang lehren lassen.
    Wenn wir mal ehrlich sind ist es doch wie in jedem anderen Beruf auch, wichtig ist doch vorersteinmal ein Titel als Nachweis über die Befähigung, egal ob man diesem auch entspricht oder nicht. Aber genau das gibt es in allen anderen Berufen auch. Ich glaube immer noch das man sich wirkliche fachliche Kompetenz nicht auf einer Schule holt, die holt man sich auf der Baustelle, jede praktische Erfahrung ist weit mehr wert als in der Schule auswendig gelerntes Fachwissen. Was an der schulischen Ausbildung eben wichtig ist, ist die Vermittlung von Verantwortungsbewußtsein, das durchkauen von Sicherheitsregeln und zwingend damit auch der Vorschriften und ihrer korrekten Umsetzung den das wird in der Praxis und der dort herrschenden Routine gerne vergessen.
    Mich ärgert es nur immer wenn man immer wieder die fachliche Eignung mit einem Stück Papier besiegeln möchte und auf diesem dann auf gedei und verderb rum reitet. Wir haben in der Brache, weil die Berufe ja noch garnicht so alt sind, immernoch genügen wirklich kompetente Fachkräfte die keinerlei Nachweis führen, diese werden immer mehr von der jungen Gattung die das Glück hatten diesen Beruf erlernen zu können als Krauter an die Wand gestellt, kommen an keine öffentlichen Aufträge mehr weil ihnen der "Zettel" fehlt. Das sind Praktiker vor dem Herr möchte ich jetzt so mal sagen, denen natürlich aber weder Vorschriften noch deren Durchführung viel sagen weil auch diese doch noch recht neu sind, ich glaube aber nicht das deswegen allen das entsprechende Verantwortungsbewußtsein abgesprochen werden kann, den wie unser Admin ja immer gerne anführt, es gibt da auch etwas wie einen gesunden Menschenferstand. Für diese Menschen ist es wichtig das man ihnen erneut eben dieses Verantwortungsbewußtsein einprägt, und sie mit den neuen Normen und Vorschriften vertraut macht und dabei auch die Umsetzung dieser Vorschriften haarklein, auch praktisch durchgeht. Aber ist es wirklich notwendig das diese Personen ebenso wie ein unbedarfter Frischling für Jahre nocheinmal die Schulbank drücken sollen? Ich finde nicht. Hier sollte einfach auch die Möglichkeit gegeben sein das Personen mit langjähriger Erfahrung in einem beschleunigtem Verfahren sowohl ihre Fachkraft als auch ihren Meister nachholen können damit sie ihren "Zettel" bekommen, der ja heute schon überall weit wichtiger ist als Können und Ahnung ansich.

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