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Beiträge von AlphaC

  • sehr guter 10" grundtöner neo gesucht

    • AlphaC
    • 4. Juni 2009 um 21:56

    @ Jens: Die Chassis werden vor Ermittlung der Parameter "durchgekocht" - nach AES-Empfehlung müssen die Chassis wohl vorher 2h mit bandbegrenztem Pinknoise bei Nennleistung laufen, abkühlen (auf 20 Grad Celsius) und dann werden die Parameter ermittelt. Gibts im Netz reichlich Material zu lesen darüber. Empfehlenswert sicher auch das White Paper von EAW, in welchem sie ihre eigene ("S3" genannte) Messmethode mit der AES Empfehlung vergleichen...

    (Ob das was ich hier schreib 100% stimmt kann ich grad nich garantieren - bin zu faul das jetzt nachzusuchen...)

  • wer hat erfahrungen mit dem RCF mr10n301

    • AlphaC
    • 21. Mai 2009 um 02:28

    RCF nutzt das "Ding" selbst in einigen Systemen, so der 4PRO-7001A und der H1315 (Install-Serie). In der Hand hatte ich das "Ding" schon mal - mitsamt Phase-Plug. Kam leider mangels Zeit nicht dazu es mir anzuhören. Der Phase-Plug ist etwas "grob geschnitzt" - ansonsten macht das Chassis RCF-typisch einen "wertigen" Eindruck... ;)

  • Ersatz für B&C 18PZB46 gesucht

    • AlphaC
    • 18. Mai 2009 um 08:57

    Auch wenn das hier nur das Thema am Rande streift: Ich habe vor einiger Zeit einen Stapel 15" Subwoofer gemessen. In den ersten (ältesten) Versionen war da ein B&C 15TBX40 drin - dann kam bei B&C die neue "Namensgebung" und fortan war der Treiber ein 15TBX100... Auch wenn man glauben mag, dass es sich hierbei schlicht um einen Nachfolger mit ähnlichen Werten handelt, musste ich feststellen, dass der TBX100 doch sehr deutlich vom TBX40 (leider auch noch zum Nachteil in dieser spezifischen, gemessenen Box) unterscheidet.

    Daher ist die Frage nach einem passenden Ersatz durchaus sehr interessant und genau zu betrachten.

    Mangels Informationen zum hier betreffenden Horn ist dies jedoch recht schwer...

  • EV Subs

    • AlphaC
    • 5. Mai 2009 um 23:04

    Ich bin da inzwischen etwas geteilterer Ansicht. Tops besonders tief zu trennen ist zwar gerade "Mode", allerdings IMHO nicht zwingend zuträglich dem Sound - besonders dann, wenn es um einen eher "direkten", "knackigen" und "punchigen" Sound geht. Ich würde hier eher vermuten, dass der Bass einfach höher getrennt nicht mehr brauchbar klingt (ob er überhaupt brauchbar klingt lasse ich hier einmal aussen vor). Aber da ich mich gerade in letzter Zeit wieder öfter mit Hornsubwoofern beschäftige - und hier gehe ich auf meine vorhergehende Äußerung ein - auch ein 12"er Top kann bei geschickter Controllereinstellung und einem dazu fähigen Bass gern bei 120Hz getrennt werden. Gerade kleine Setups können da deutlich an "Punch" gewinnen. Dass sich die "Höherlegung" der Trennfrequenz natürlich (besonders bei geflogenene Arrays) nicht sehr weit treiben lässt, ohne, dass der Sound "zerrissen" wird ist klar...

  • Neodym-Ersatz für RCF L15P200A/K ?

    • AlphaC
    • 29. April 2009 um 11:38

    Sicherlich ist der 200AK auch nicht der schnellste... Und ebenso ist es natürlich Geschmacksache, ob ein 15er eher nach 15er oder eher nach 18er klingen soll... 8)

  • Neodym-Ersatz für RCF L15P200A/K ?

    • AlphaC
    • 29. April 2009 um 10:17

    Impulsantwort

  • Neodym-Ersatz für RCF L15P200A/K ?

    • AlphaC
    • 29. April 2009 um 02:27

    hmm... nach meinen berechnungen ist der NLW9500 aber auch wesentlich langsamer und "booooomiger" als der AK. schön präzisen bass liefern eher der NLW9300 bzw. 9400 (der letztere liegt "geschwindigkeitsmäßig" zwischen den beiden anderen)...

  • das ist doch mal was, martin audio asx

    • AlphaC
    • 26. April 2009 um 02:35

    Wow... der Trend der großen Marken derzeit einerseits superschmale Line-Arrays zu bauen - andererseits riesige 21er oder 2x21er Kisten ist schon etwas verwirrend... Zu letzterem muss ich aus meinem Standpunkt klar feststellen: Wirkungsgrad ist durch nichts zu ersetzen, als durch noch mehr Wirkungsgrad, wenn es um maximalen Nutz-Output geht. Hier kann diese ASX-Kiste sicher interessant sein... Allerdings aus praktischer Sicht ist das nur was für Anwender, welche ihre Systeme mit dem Gabelstapler aufbauen... Womit sich der Anwenderkreis (und daher potentielle Käufer) sehr stark einschränkt. Wenn man sich den fünfstelligen Listenpreis anschaut, dann wird schnell klar, dass dies für 90% der Forums-User ohnehin jeglicher Grundlage entbehrt, sich darüber den Kopf zu zerbrechen ob und was die Kiste wirklich kann.

    Zur Bestückung: Wenn da wirklich der B&C Treiber (welcher denn? es gibt ja inzwischen schon zwei offizielle Nachfolgermodelle...) drin steckt... Ich halte den Treiber nicht so für sonderlich gelungen... Auch wenn z.B. Herr Studt, der diesen Treiber in seinem 2x21" Bandpass verwendet, behauptet, er würde den Adamson Sub locker in die Tasche stecken... :roll:

    Es gibt jedoch tatsächlich einige neue 21er, die recht interessant sein könnten... Allerdings bin ich - wie eingehends schon angemerkt - strikter Gegner von dutzende-kilowatt-verheizende Chassismonster mit niedrigem Wirkungsgrad. So finde ich auch viele der neuen superlanghub-18er, welche grade so im Trend liegen, eine eher rückschrittliche Entwicklung. Nur weil jetzt (für die finanziell gut situierten) auch Endstufen mit gewaltigen Leistungen zur Verfügung stehen, muss man nicht Lautsprecher bauen die Unmengen dieser Leistungen "fressen" um überhaupt Output zu generieren... Da freut man sich über Amps mit einem Wirkungsgrad von 95% und geht dann zurück zu Speakern mit weniger als 5% Wirkungsgrad... Toll!

    Gerade die "Spritzigkeit" und "Frische" eines Beschallungssystems definiert sich schließlich dadurch, dass es durch seinen hohen Wirkungsgrad schon bei recht niedrigen Leistungen ordentliche Nutzpegel liefert! Dies ist ein Grund dafür, warum Hornsysteme oft als so "lebhaft" bezeichnet werden... Sie sind es! Ob es dieses Infra-Horn sein wird...? Das 2x12er-Infra Horn von Föön z.B. fand ich nicht mehr so "frisch" wie die (kürzeren) 18er Hörner... Wobei wir hier schon wieder vom hundertsten ins tausendste kommen...: Wer braucht Systeme, die bis 30Hz hinab spielen?

    PS: Ich hab dieses Jahr das 21er Horn von F1 gehört. DAS... fand ich für einen 21er erstaunlich "spritzig"! Aber... zugegeben... etwas anderes hätte ich vom Tony auch nicht erwartet...

  • empfehlungen für einen guten EQ

    • AlphaC
    • 13. April 2009 um 10:16

    nee. aber für mikrofon-entzerrung brauchste einen 31-bander - ein 15-band eq ist hierfür viel zu ungenau. der dbx 2231 oder ieq31 ist da schon eher was passendes (und auch gutes)...

    den alto-eq kenn ich jetzt nur vom datenblatt, aber bisher war noch nichts so "richtig schlecht" was ich von alto in den händen hatte, von daher könnte der durchaus in ordnung sein in der 300eus-klasse...

  • Limmer 308 Filter

    • AlphaC
    • 6. April 2009 um 11:34

    sebastian: Ähm... ich glaub da hast Du etwas missverstanden... Du hast sicherlich das 308-Projektdatenblatt hergenommen und dort ein Filtersetup "BSS FDS355" gefunden... Dieses ist jedoch für den AKTIV-Betrieb des Limmertops. Passiv getrennt (und Du sagtest ja, dass dein Top originalgeweicht ist) brauchst Du dieses Setup nicht. Da brauchst Du lediglich einen Controller-Kanal, in dem Du einen Hochpassfilter / Crossover bei irgendwo zwischen 180...220Hz 24dB LR setzt, und außerdem würde sich noch ganz gut machen die "Beule" bei 400Hz um -3dB mit Güte 0,3Oct (= Q4,8 ) zu bedämpfen. Fertig!

    Im übrigen lässt sich das abgedruckte "BSS"-Setup mit jedem handelsüblichen Controller nachbauen... auch mit einem dbx 260...

    beste Grüße,
    Alex

  • Lautsprecher abgestürzt - zwei Verletzte in Hamburg

    • AlphaC
    • 2. April 2009 um 11:58
    Zitat von "ADMIN"

    Die Argumentationslinie könnte dann beispielsweise folgende sein: Ein Besoffener ist in der Lage, eine Lautsprecherbox vom Stativ zu nehmen und runterzuwerfen. Es wurden dagegen keine ausreichenden Sicherungsmaßnahmen ergriffen, also war die Sicherheit der Besucher nicht gewährleistet.

    Dieser Argumentation kann man sicherlich gut folgen. Die Sicherung des Equipments muss wohl bei solchen VAs noch viel weiter über das "übliche Maß" hinaus verstärkt werden, als es sie ohnehin schon ist. Man kann kaum "dumm genug denken", um auf die abwegigsten potentiellen Ideen von Besuchern zu kommen... Bis ins Endlose kann man das aber auch wiederum nicht treiben, weil am Ende man wohl ebenfalls argumentieren könnte: "Ein besoffener Autofahrer ist in der Lage mit seinem Auto ein anderes, geparktes Auto zu rammen. Also darf da kein Auto geparkt werden."

    Wobei ich hier nochmal darauf verweise, dass die Ursache des Unfalls mir unbekannt ist! Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel!

  • Lautsprecher abgestürzt - zwei Verletzte in Hamburg

    • AlphaC
    • 1. April 2009 um 21:02

    andy006: Ich bitte darum etwas die Nerven abzukühlen. Ich bin nicht der Ansicht was-auch-immer schöngeredet zu haben. Ich war nur schlicht anwesend und habe daher Informationen aus nächster Nähe beigesteuert. Ich habe auch nicht behauptet, das einer der Ausführenden überlastet gewesen sei, sondern lediglich die Größenordnung der Produktion dargestellt. An die VAs in 2008 kann ich mich nur bruchstückhaft erinnern - bei den meisten davon war ich nicht dabei. Wenn Du hierzu allerdings wichtige Hinweise hast, kannst Du mir diese gern per PN zukommen lassen.

    Meine Stellung in der Sache ist sehr einfach: Derzeit läuft ein Langzeit-Test eines meiner Produkte auf dieser Veranstaltungsreihe. Daher bin ich von Zeit-zu-Zeit auf den VAs anwesend. Das ist alles. Sonst nix.

    Ich bin mir sehr sicher, dass der Veranstalter wie auch der Dienstleister daraus ihre Lehren gezogen werden haben - ganz gleich ob einer von ihnen überhaupt für den Unfall verantwortlich ist oder nicht.

    Über knappes Budget "geheult" habe ich ebenfalls nicht - (wäre auch absurd, da ich finanziell hieran keinerlei Anteil habe) - ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es knapp bemessen IST. Punkt. Soweit ich das sehen konnte, wurde an der Sicherheit definitiv nicht gespart! Sollte das damals in Halle anders gewesen sein, kann ich dazu leider nichts sagen, da ich schlicht dazu nichts weiß!

  • Lautsprecher abgestürzt - zwei Verletzte in Hamburg

    • AlphaC
    • 1. April 2009 um 01:28

    Nun... da ich bei dieser Veranstaltung anwesend war (wer meine Website besucht hat wird wissen warum...) möchte ich hier als "unmittelbarer Beobachter" mal folgendes loswerden:

    * Der Sinn und Zweck, Zielgruppe und Qualität der Veranstaltung sind hier erst einmal nicht Gegenstand der Betrachtung. Es gibt zuhauf Veranstaltungen im alltäglichen Nightlife, welche dem einen oder anderen Geschmack mehr oder weniger entsprechen.

    * Der Veranstalter hat sich zur Geschäftsidee erklärt Discos in Einkaufszentren zu Veranstalten. Das ist sein gutes Recht. Der Veranstalter organisiert Veranstaltungen dieser Dimension (5.000-25.000 Gäste) schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich. Grundsätzlich arbeitet er auch hochprofessionell und wohl organisiert. Er hält sich hierbei auch an alle gesetzlichen Bedingungen und steht bei jeder Veranstaltung in engem Kontakt mit allen zuständigen Ämtern und Behörden. Da die Veranstaltungen NICHT an "normalen Veranstaltungsorten" stattfindet, greift hier auch nicht "nur" die VStättVO, sondern es wird FÜR JEDE einzelne Veranstaltung gesondert ALLES beantragt was in Betracht kommt. Nur für die jeweilige einzelne Veranstaltung wird eine gesonderte Konzession erarbeitet, welche federführend vom Bauamt kommt, da eine Nutzungsänderung zur Veranstaltungsstätte genehmigt werden muss. Vorher laufen alle üblichen Prüfungen und Gutachten von Feuerwehr, Lärmschutz und Architekt, sowie eine abschließende Ortsbegehung über die Bühne, bevor das Bauamt das OK gibt. Von dort kommt auch die Zulassung auf eine begrenzte Personenzahl. In Hamburg war dies 20.000 (was IMHO etwas gewagt war) - In Heilbronn zum Schluss nur noch 1.800 (was IHMO sehr defensiv war).

    * Die Security war bei dieser speziellen Veranstaltung in Hamburg anfangs etwas überfordert, - das empfand ich ähnlich. Die Ursachen sind mir unbekannt, da ich mit der Veranstaltungsorganisation nichts zu tun habe. Daher kann ich mich in meinen Ausführungen auch nur auf die Veranstaltungstechnik beziehen, zu der ich zeitweise in Kontakt stand. In der Regel - das haben die nachfolgenden VAs in Heilbronn und Nürnberg gezeigt (und auch alle vorhergegangenen...) - laufen die VAs dieses Veranstalters völlig problemlos ab.

    * Zum Delinquenten - der "fliegenden Lautsprecherbox"...: Der in den Medien verwendete Begriff "abgestürzt" ist etwas irreführend für einen Veranstaltungstechniker. Die Box war nicht "geflogen" im Truss, wie man vielleicht denken mag, sondern stand auf Stativ. Diese aktive Kunststoff-Box stand im ersten Obergeschoss des AEZs auf Stativ (Signal bekam sie per Funk, Strom aus der nächstgelegenen Steckdose). Wie Ortskundige wissen ist das 1.OG als "Rundlauf" ausgebaut, man kann also "balkonartig" in das Erdgeschoss herunter schauen. Aus bisher nicht geklärter Ursache ist diese auf Stativ stehende Box vom 1.OG in das Erdgeschoss gefallen und hat leider zwei Personen verletzt (welche von den sehr reichlich vorhandenen Sanitätern sofort behandelt wurden). Das Stativ allerdings stand nach dem "Unfall" noch im 1.OG... Ich persönlich kenne noch keine Box, welche "von selbst" das Stativ "emporklettert" um dann über eine Brüstung in das darunterliegende Geschoss zu "fallen"... vielleicht hat mich dieses Erlebnis hier um eine Erfahrung bereichert... vielleicht hat die sofort eingeschaltete und vor Ort anwesende KriPo aber auch eine andere Begründung...

    * Der Veranstaltungstechnik-Dienstleister arbeitet seit langem mit dem Veranstalter zusammen - was ganz pragmatische Gründe hat. Beide wissen was sie am jeweils anderen haben. Das Budget ist knapp, die Klang- und Effekt-Qualität beschränkt sich auf das vom VA gewünschte Maß. Man kennt Bedürfnisse und Befindlichkeiten. Daher ist es nur logisch, dass der Veranstalter nicht vor Ort jeweils einen neuen Dienstleister sucht, sondern seinen Partner auf die Tour mitnimmt...

    * Was an den "Konstrukten" so "abenteuerlich" sein soll, kann ich auf die Schnelle nicht entdecken. Grundsätzlich entspricht alles den gesetzlichen Anforderungen und ist ge-safed, soweit ich sehen konnte jedenfalls. Besonders die sehr kritischen Bereiche wie Truss und Fluggeschirr sind in Ordnung, alle Belastbarkeiten werden nachgerechnet (war ich zufällig persönlich dabei!). Die (bei der niedrigen Deckenhöhe der Einkaufscenter) manchmal recht tief hängenden Tops sind vorschriftsgemäß mit Signalband markiert... Die potentiellen Stolperfallen (Kabelbrücken, Trussplatten) ebenfalls...

    * Die zehn (10) vor Ort tätigen Veranstaltungstechniker bzw. Hands haben in den Nächten von Mittwoch bis Sonntag (tagsüber ist Bauverbot da der normale Verkaufsbetrieb der Center läuft) in durchschnittlich ca. 70 Mannstunden (pro Kopf) etwa 27t Material bewegt und hierbei eine Gesamtstrecke (Laufweg) von ca. 58km (ebenfalls pro Kopf) zurückgelegt... Menschliche Fehler sind in unserer Branche glaub ich nicht ausschließbar, auch wenn sie - so sie denn vorkommen - stets höchst bedauerlich und daher zu Vermeiden sind...

    @ Jens Droessler: Rund um die Uhr war beim Aufbau der Technik ein Haustechniker bzw. der Sicherheitschef des Centers anwesend und hat die tätigen VA-Techniker beobachtet...

    Mechwerkandi: Es waren recht viele Gäste mit "Migrationshintergrund" anwesend...

    constantin oberrath: Richtig ist: Alle Karten wurden im VVK Verkauft. Daher gab es auch KEINE Abendkasse. Da sich aber außer den 20.000 Gästen MIT KARTE noch etwa 12.000 Gäste OHNE KARTE draussen anstellten und versuchten in das Center zu gelangen (was die Security wie ich beobachten konnte sehr wirksam unterband!), war ein Kaos am Einlass die logische Konsequenz, denk ich...

  • Alpha Labs Professional Systems???

    • AlphaC
    • 17. März 2009 um 17:11

    Grüß Dich Sasse,

    ich betreibe das Ganze als Manufaktur... Daher findet man das Material auch hauptsächlich hier in der näheren Umgebung. Der Masterkey ist Anfang diesen Jahres als erstes "Großseriengerät" in die Produktion gegangen. Amps und Controller werden in Kürze folgen. Alles was Holz "außen drumrum" hat fertige ich ausschließlich auf Bestellung, wobei ich derzeit fleißig an Demo-Sets arbeite. Ansonsten wenn Du fragen hast... meinen Kontakt findest Du ja sicherlich ;)

    beste Grüße,
    Alex

  • Polyurea Beschichtung im raum Berlin

    • AlphaC
    • 20. Februar 2009 um 07:10

    Das Verfahren ist sehr viel aufwändiger als nur "lackieren" - die dazu benötigte Beschichtungsmaschinerie nicht gerade billig. Daher verfügen derzeit noch sehr wenige Firmen in Deutschland über eine derartige Beschichtungstechnik...

    Was die Farbwahl angeht dürfte es auch eher schwieriger sein, weil man das "Zeug" nicht so einfach farblich abmischen kann, wie einen konventionellen Lack auf Wasserbasis... Hier müsste gleich eine ganze Ladung im gewünschten Farbton vom Pulver-Lieferanten bezogen werden (gegen entsprechend Aufpreis). Schwarz ist also eher angesagt....

  • Kling&Freitag SW215E Erfahrungen

    • AlphaC
    • 5. Februar 2009 um 01:41

    @Jonnytrance: Verwechsel da mal bitte nicht die SW215D mit den (aktuellen) SW215E. In den aktuellen sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit 18S drin... - und das seit Anfang an...

  • Getrennte RMS- und Peak- Limitierung - wie wichtig?

    • AlphaC
    • 17. Dezember 2008 um 09:30

    TobiV: Stimmt schon... Die Amps schauen i.d.R. nach "echtem Clip" bzw. die besseren arbeiten THD-basiert - erkennen also wenn der THD 1% überschreitet und begrenzen dann. Dass da natürlich Peaks drin sind, die durchaus höher sind als die Nominalpower ist offensichtlich. Jedoch ist auch die Peak-Belastbarkeit der Lautsprecher i.d.R. deutlich höher als Prms*2... (setzt "Qualitätslautsprecher vorraus und erklärt, warum ein "zu starker" Amp weniger gefährlich für einen Lautsprecher ist als ein "zu schwacher" - Clipping / Gleichspannung ist für den Speaker viel gefährlicher als High-Power Peaks...)

    Stephan Graeske: Ähm... ich glaub ich hab da Spannungs- und Leistungspegel verwechselt... Korrekt ist: Fällt der Spannungspegel um -6dB wird die Spannung halbiert - Fällt der Leistungspegel um -3dB wird die Leistung halbiert. In der Umformung ergeben sich aus +6dB: eine Leistungs- und Schallintensitätsvervierfachung, sowie eine Spannungs- und Schalldruckverdopplung (physischer Schalldruck in Pascal)...

  • Irritierende Messergebnisse Pioneer DJM-800

    • AlphaC
    • 12. Dezember 2008 um 15:49

    Liebe Forumgemeinde,

    folgend meinem Wissensdurst, was denn die Welt im Innersten zusammenhielte... habe ich neulich mal ein paar der gängigen DJ Mischpulte durchgemessen. Die Messung erfolgte "zwischen Tür und Angel" mal schnell zwischendurch... Das "Messequipment" beschränkte sich daher auch nur auf eine zwar nicht umwerfende, aber doch recht gute Soundkarte (in den Messschrieben als "FS2-Loop" bezeichnet) sowie ein paar Kabel...

    Zuerst habe ich quasi als "Referenz" die Werte der Soundkarte gemessen - also Output auf Input gesteckt. Anschließend dann die Mixer dazwischen geschaltet, und zwar jeweils auf einen Line-Input (zufällige Auswahl) rein, und über den XLR-Master-Output raus. Arbeitspegel war jeweils circa +3dBu.

    Hierbei ergaben sich nun etwas irritierende Messergebnisse, besonders bei den Verzerrungswerten am Pioneer DJM-800. Da ich die Ergebnisse erst für entweder falsch oder gerätefehlerbedingt hielt, habe ich zum einen alle anderen Line-Inputs durchgeprüft, sowie schlussendlich mit einem zweiten DJM-800 die Messungen durchgeführt... Das Ergebnis war nahezu deckungsgleich.

    Die Messergebnisse in Zahlen:

    Rauschen bezogen auf Vollaussteuerung (+4dBu), A-gewichtet:
    Loop: -97,9dB(A)
    Allen&Heath Xone42: -97,9dB(A)
    Pioneer DJM-600: -92,5dB(A)
    Pioneer DJM-800: -97,1dB(A)

    THD - Gesamte harmonische Verzerrungen in Prozent vom Nutzsignal:
    Loop: 0,010%
    Allen&Heath Xone42: 0,138%
    Pioneer DJM-600: 0,037%
    Pioneer DJM-800: 0,297%

    IMD+Noise - Intermodulationsverzerrungen:
    Loop: 0,016%
    Allen&Heath Xone42: 0,252%
    Pioneer DJM-600: 0,050%
    Pioneer DJM-800: 0,370%

    Stereo crosstalk - Stereo-Kanaltrennung in dB:
    Loop: -92,8dB
    Allen&Heath Xone42: -67,2dB
    Pioneer DJM-600: -75,0dB
    Pioneer DJM-800: -72,0dB

    Wichtige Anmerkung zur Gain-Struktur: Das Allen&Heath sowie das Pioneer DJM-800 haben eine sehr geradlinige Gain-Struktur, d.h. +3dBu Eingangssignal entsprechen bei voll aufgezogenen Kanalfadern und voll aufgedrehtem Master auch in etwa +3dBu Ausgangspegel. Dementgegen musste ich beim Pioneer DJM-600 die auf der Rückseite versteckte "Pegelanpassungsschraube" sehr weit zurückdrehen (genaugenommen war sie dann nur etwa 1/4-Umdrehung "AUF"gedreht...) um den Zustand von Inputsignal=Outputsignal zu Erreichen.

    Die Messwerte in Graphen:

    Frequenzgang:

    Allen&Heath Xone42: Relativ ebener Verlauf mit -1dB bei 20kHz
    Pioneer DJM-600: Recht steilflankiges Hochpassverhalten bei 20Hz - recht frühzeitiger Abfall zu den Höhen hin mit -3dB bei 20kHz
    Pioneer DJM-800: Etwas flacheres Hochpassverhalten am unteren Übertragungsende, oben sehr weit ausgedehnter F-Gang (-0,5dB bei 20k)

    Rauschen

    Wie die Zahlen bereits belegen beim Pioneer DJM-600 etwa 6dB mehr Rauschen als bei den anderen Kandidaten...

    Dynamikumfang

    Beim Pioneer DJM-600 einige (geringe) Störanteile zwischen 50 und 500Hz, beim Pioneer DJM-800 teils deutliche Störsignale bei 1kHz und darüber...

    THD+N:

    Ähnlich zur vorhergehenden Grafik nur nun MIT Signal - geringe Verzerrungen im unteren Bereich beim Pioneer DJM-600, jedoch beachtliche Spitzen beim Pioneer DJM-800 in den Mitten und Höhen...(?!)

    IMD:

    Diese Graphen schießen dann für mich den Vogel ab... Während alle anderen Messkandidaten sich recht moderat verhalten sieht man hier ein irres Klirrspektrum beim Pioneer DJM-800...

    Kanaltrennung:

    ...analog zu den Zahlenwerten...

    Nun zu Euch: Kann mir das hier irgendjemand erklären? Hab ich da irgendwas falsch gemessen? Wie sind Eure HÖRerfahrungen mit den Pulten? Ist Euch da irgendetwas aufgefallen?

    beste Grüße,
    Alex

  • Getrennte RMS- und Peak- Limitierung - wie wichtig?

    • AlphaC
    • 12. Dezember 2008 um 14:36

    Du kannst diesen Effekt der RMS+Peaklimitierung in etwa annähern, in dem Du folgende Konstellation wählst: Im Controller stellst Du die Limiter als "RMS-Limiter" ein, d.h. du begrenzt den Durchschnittspegel auf den Wert, der maximal der Dauerbelastbarkeit der angeschlossenen Boxen entspricht. Folgerichtig ergeben sich etwas längere Attack- und Release-Zeiten, welche die Peaks (Transienten) durchlässt, und somit den Klang noch relativ "offen" und "transparent" belässt anstelle ihn gnadenlos Plattzubügeln.

    Die Endstufen wählst Du dann so, dass sie maximal die Leistung abgeben können, welche der gewünschten "Musikleistung" der angeschlossenen Boxen entspricht und aktivierst den endstufeninternen Limiter. Dieser übernimmt dann in der Regel die "Peaklimiter-Funktion".

    Am Beispiel: Ein Hochleistungstopteil mit 350Wrms @ 8ohm, eine Endstufe mit 700W Pmax @ 8Ohm mit eingebautem Limiter. Pmax erreicht die Endstufe bei +3dBu Eingangssignal (Input Sensitivity) - folgerichtig wird der Limiterthreshold im Controller auf 0dBu eingestellt, was der halben Endstufenleistung (-3dB = 350W) entspricht. Der (RMS)Limiter im Controller stellt damit sicher, dass die Box nie mehr Dauerleistung als die 350W bekommt, der Cliplimiter der Enstufe schützt vor Peaks jenseits der Endstufenpower - also 700W Programm...

    PS: Für besonders "brutale" Musikstile ist es sicherlich empfehlenswert, den RMS-Limiter etwas konservativer einzustellen, den Threshold also nochmal 1..2dB niedriger einzustellen...

  • V-Anordnung Vor-Nachteile

    • AlphaC
    • 2. Dezember 2008 um 17:32

    ähm... nur so als Tip zwischendurch: Wenn man die Front V-förmig faltet, sollte man dies schon mit sehr viel Bedacht fürs Detail tun. Denn wenn die seitlichen Begrenzungen des Gehäuses nicht "weggeschnitten" werden - wie das z.B. bei vielen Line-Arrays ist - hat man mit dieser V-Front zwei schwergewichtige Probleme: Es entsteht eine Art Vorkammer, welche durchaus einen spürbaren Bandpasscharakter haben kann - mitsamt Resonatoreffekt. Außerdem ergeben sich bei planparallelen Begrenzungsflächen herrliche Reflexionsmuster aus stehenden Wellen...

    ach, und noch fix ein Argument, warum ich einen Mitteltöner nie mit dem "Arsch" nach vorn einbauen würde (also Magnet zur Vorderseite): Die Membranform wurde vom Chassishersteller mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail genau so geformt, dass sie einen möglichst weiten und gleichmäßigen Übertragungsbereich, sowie ein sauberes Rundstrahlverhalten hat - besonders zum oberen Ende hin.

    Daher geht so etwas wie das z.B. bei der EAW KF650er Serie mit dem invertierten Tiefmitteltöner nur dann, wenn dieser keine mittleren/hohen Frequenzen wiedergeben muss, sondern hier die Antriebskühlung Priorität hat!

    LG,
    Alex

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