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Beiträge von AlphaC

  • Forums-Soundcheck-CD

    • AlphaC
    • 20. März 2008 um 14:46

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    nach langem hin- und herüberlegen hab ich mich dazu entschlossen, Euch hier im PA-Forum ein Tool zur Verfügung zu stellen, welches ich selbst schon seit längerem Nutze. Bereits vor drei Jahren hatte ich davon die erste Version zusammengestellt, da es mir immer wieder aufgefallen war, dass Technikern auf ihren Jobs brauchbares "Testsignal" fehlte. Brauchbar ist "Testsignal" schließlich nur dann, wenn es vergleichbar ist, zur klanglichen Bewertung kritische Signale enthält und musikalisch breit gefächert ist. Nur so lassen sich schließlich Problemstellen herausfinden und bekämpfen.

    Ich halte es für wenig sinnvoll, dass jeder Techniker seine "Lieblings-CD" mitbringt, welche u.U. ein Fremd-Tech nicht kennt. Dieser weiß dann nämlich meist nicht, wie die CD original tatsächlich klingt, und ob z.B. klangliche Verfärbungen nun auf der CD drauf und "musikalisch gewollt" sind, oder von der PA, die er vor sich hat, verursacht werden. Das führt sich dann fort zur Live-Musik, wo sich die Frage stellt: "Klingt nun die Tom so komisch, oder ist es die Anlage...?"

    Ebenfalls macht es in meinen Augen keinen Sinn auf einer PA zum Soundcheck nur einen Musikstil zu "testen". Eine PA klingt nur dann wirklich "gut", wenn sie "nicht klingt", also möglichst keinen Eigenklang hat sondern das Signal, mit dem sie gespeist wird, unverändert wiedergibt.

    Außerdem lassen sich verschiedene Systeme nur dann sinnvoll vergleichen, wenn sie mit dem selben "Testsignal" gehört werden - wie man aus den Berichten von der PLS mal wieder lesen konnte macht bereits verschiedenes "Testsignal" den direkten Vergleich sehr schwierig.


    EDIT ADMIN: Sorry, Leute, so etwas kann ich hier nicht dulden. Welche Links die Teilnehmer per eMail-Anfrage verschicken, kann ich nicht beeinflussen, aber solche Links im Forum zu veröffentlichen geht definitiv nicht.


    Das CD-Image sollte mit jedem gängigen Brennprogramm zu brennen sein. Gepackt ist es mit RAR - ebenfalls ein gängiges Packformat.

    Eine Bitte hieran gleich dazu: Bitte kommt mir nicht mit der Gema oder mit Urheberschutzrechten. Die Testtracks sind alle gekürzt und sind für uns "Arbeitsmittel" und damit nicht "Musik" im eigentlichen Sinne. Die "Testsignale" stelle ich kostenlos zur Verfügung. Und schließlich kann es nur im Sinne der Musiker und Komponisten sein, dass sie Live gut klingen... Alle Titel sind von sehr hoher Qualität, so dass sie in ihren jeweiligen Genres als "Referenz" gelten können. Fast alle Spezialsignale und auch einige Musiktitel habe ich selbst hergestellt bzw. produziert...

    Zur CD ansich:
    Track 1) ein kurzer "Warm-Up" Testtrack, der zur allgemeinen Funktionsüberprüfung dient (Ist alles schon an...?)
    Track 2) sanfter Soundtrack, klassische Instrumente + elektronische Soundeffekte
    Track 3) wohlbekannte, "klassische" Pop-Rock-Ballade, männliche Stimme
    Track 4) Pop Ballade 1, recht modern, weich, weibliche Stimme
    Track 5) Pop Ballade 2, ein Klassiker, etwas älter und "knackiger"
    Track 6) sehr natürlicher, offener, weiblicher Gesang
    Track 7) 80er Disco-Klassiker
    Track 8) Klassischer Wave / Darkwave-Titel, halb-synthetisch, männl. Stimme
    Track 9) moderner US-Hip-Hop, sehr geringe Dynamik
    Track 10) moderner US-Rock, sehr geringe Dynamik "voll auf die 12"
    Track 11) aktueller Electro / TechHouse, voll synthetisch
    Track 12) Minimal Techno, ähnlich Track 11 jedoch "knackiger"
    Track 13) Testsignal - Rechts-Links-Zuordnung
    Track 14) Rosa Rauschen 20Hz - 22kHz
    Track 15) wie Track 14 jedoch Phasenverkehrt
    Track 16) sehr kurze Impulse für Phasencheck und Hall-Test
    Track 17) kurze Sinus-Sweeps 20kHz-20Hz für Phasencheck und Nachhall-Test
    Track 18 bis Track 20) Durchlaufende Noten der C1 bis C3 Oktave als kurze Sinus-Signale zum Aufspüren von stehenden Wellen und Resonanzen

    ... und nun: Viel Erfolg damit und auf in die Diskussion! Verbesserungswünsche willkommen!!!

  • 1,5 kW auf 18" Chassis, Sinn oder Unsinn?

    • AlphaC
    • 18. März 2008 um 22:45

    hmm... dann werf ich einfach nochmal völlig wertfrei ein Zitat eines wohlbekannten Fachkollegen in den Raum...: Wirkungsgrad ist durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Wirkungsgrad.

    Um das auf die für uns wichtige Praxis umzulegen: Kein Mensch braucht Übertragung hinab bis 19Hz. Musik findet "da unten" einfach keine mehr statt. Dann allerdings ein Chassis was 3000W Programm "verheizt", ein Haufen Geld kostet und schwer ist, der Wirkungsgrad aber gerade mal bei 94dB "herumgurkt"...?!? Da ist mir eins lieber, dass 97dB Wirkungsgrad hat und sich mit der halben Leistung "begnügt" (-3dB). Ist genauso laut, dafür billiger, leichter, handlicher, praxisnäher, ampsparender, ökonomischer und auch klanglich sicherlich "präziser" (schneller).

    Ich warte eigentlich nur noch darauf, dass die erste "Green-PA" auf den Markt kommt. Da könnt ich aktuell schon ganz gut mithalten.
    * 100% ROHS-konform
    * 100% europäische Herstellung
    * Holz aus ökologischem Anbau
    * CO2-sparende und umweltschonende Herstellungsverfahren
    * hoher Wirkungsgrad = weniger Stromverbrauch = weniger CO2....
    * geringes Gewicht = weniger Spritverbrauch beim Transport = noch weniger CO2
    * ...
    aber das is schon wieder zu weit weg vom Thema... :lol:

  • Beyma 18G550 fuer Techno geeignet??????

    • AlphaC
    • 15. März 2008 um 23:58

    Willkommen im Forum... Aber bitte sei so nett, und schau Dich erstmal hier ausgiebig um. Es gibt sehr viel zu lesen... womit sich schon einige Fragen von selbst auflösen sollten. Auch würdest Du dann merken, dass Du Deine Frage hier im falschen Brett eingestellt hast. Das passt wohl eher in den Bereich "Selbstbau". Und, da Du wie Du sagst von PA keine Ahnung hast, sei Dir auch wärmstens das Schwesterforum für Einsteiger http://www.party-pa.de empfohlen. Da wird Dir auch mit Deinen Basisfragen eher geholfen als hier...

    Viel Spaß!

  • Suche Bauplan für MTL1 MTL-1 MTL 1

    • AlphaC
    • 31. Januar 2008 um 16:47
    Zitat von "DJ-Christian"

    Hallo,

    ich wollte mir ein paar weitere EV MTL1 nachbauen.

    ???

    Dann nimm doch einfach mal 'nen Zollstock/Maßband zur Hand...

  • Kohlmayer

    • AlphaC
    • 17. Januar 2008 um 20:58

    wie, du hast es mit der suchfunktion probiert? was hast du probiert? sie aufzuschrauben? mir brachte die suchfunktion 16 treffer... ist das nicht genug?

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • AlphaC
    • 18. Dezember 2007 um 14:45

    @McFluke: Jo. Aber das reicht ja auch schon wenn die Phasenlage im Übergangsbereich stimmt, damit die Abstrahlcharakteristik (Directivity) passt. Den bloßen zeitlichen Versatz der Quellen (20cm=0,58ms) hört kein Mensch... ein "verbeulte" Directivity hört man aber schon...

  • koaxial-wedges

    • AlphaC
    • 13. Dezember 2007 um 00:34

    Sicher sind Weichen für Coaxe nicht einfacher zu Konstruieren als für "gewöhnliche" Boxen. Warum auch...? Klanglich sind Coaxe wie schon beschrieben wurde schon kompromissbehaftet, da wie richtig gesagt, die Schallführung nicht optimal sein kann. Allerdings werden an Monitore auch andere Anforderungen gestellt als an das Frontsystem. Hier gilt vor allem: Durchsetzungsfähigkeit und Feedbackunempfindlichkeit. Während Punkt 1 nicht unbedingt gleichbedeutend für "schönen" Klang steht hat ein Coaxsystem im Punkt 2 bereits prinzipbedingte Vorteile.

    Theoretisch zumindest strahlt ein Coax nämlich in allen Richtungen (und das nicht nur vertikal und horizontal sondern wirklich kreisrund um die Hauptachse herum) gleichförmig ab. Das heißt nicht, das die Direktivity perfekt ist, aber wenn Feedbackfrequenzen existieren, dann sind sie im Bereich vor der Box sehr gleichmäßig vorhanden. Hat man sie also beim Soundcheck einmal gefunden und "elminiert", dann kommen nicht so schnell neue Frequenzen auf, wenn sich der Künstler vor der Kiste umher bewegt, wie das bei Mehrfach-Quellen der Fall ist. Diese haben bauartbedingt eine recht "verbeulte" Directivity. Das ist zwar für den Einsatz als Frontsystem nicht sooo tragisch, für die Feedback-Bekämpfung aber eine Erschwernis. Durch diese Directivity-Beulen kann es passieren, dass man das Micro einpfeift und alles prima ist, und dann nimmt sich der Künstler das Micro, stellt es 20cm weiter seitlich, und es pfeift wieder, weil da gerade in der Directivity eine Aufweitung (Pegelerhöhung im F-Gang) ist...

    Außerdem lassen sich Coaxe (logischer Weise) kompakter Bauen, was dem Bühnenbild manchmal zugute kommt...

  • Centercluster aus 18" und doppel 15"

    • AlphaC
    • 10. Dezember 2007 um 16:54

    Wenn der Raum seeeehr schmal ist und dann die Reihe achsensymmetrisch in der Mitte, dann kann das schon Probleme geben... Zumindest ist dann denkbar, dass die Pegelverteilung im Bass über die Tiefe des Raums sehr löchrig ist. Symmetrische Center-Aufstellungen bergen nämlich die Gefahr, dass Interferenzen und damit einhergehende Auslöschungen sich sehr deutlich auswirken. Eine Re-Li-Aufstellung bietet da mehr Richtwirkung, weniger Differenz in den Schalllaufwegen (und damit sich geringer auswirkenden Interferenzen) und nahezu Pi/2 Verhältnisse im Stack...

  • Patchwork PA - was würdet ihr tun?

    • AlphaC
    • 8. Dezember 2007 um 18:04

    ähm... *räusper* das "Flugsystem" sieht schon etwas.... sagen wir mal... "rustikal" aus... ;) Das geht heute schon eleganter. Z.B. mit einer ausziehbaren 35mm Stativstange und draufmontiertem Schwenkbügel...

    Die Trennfrequenz ist tatsächlich etwas hoch - aber wohl der Hornladung zu schulden. Zerreißen wirds den Sound aber so schnell nicht - zumal der Abstand der Quellen vielleicht gerade etwas über einen Meter ist...

  • the box (Proel) TP18/600 und JBL SRX718 an macrotech 2401

    • AlphaC
    • 8. Dezember 2007 um 17:57

    hansi: Die JBL Bässe kenne ich nur vom Datenblatt, die T-Boxen nur vom hörensagen... wenn da der 18LW1400 drin sein sollte...: Ich stelle hier in 'ner kleinen Disco zweien davon zusammen 2,9kW zur Verfügung... Kein Problem. Die 18Sounder sind zäh und mechanisch extrem widerstandsfähig. Wichtig bei solchen Leistungen ist halt nur 'ne gescheite Limitereinstellung, welche sicherstellt, dass die Spitzenleistung nur für kurze Zeit draufgebraten wird (und so die "Lebendigkeit" des Sounds erhalten bleibt) aber die Dauerleistung etwa 600...700W nicht überschreitet (und so die Spule nicht überhitzt).

    Ob man die TP und SRXen überhaupt zusammen verwenden sollte ist so 'ne Glaubensfrage... Ich bin ganz persönlich Gegner von zusammengewürfelten Stacks und das kann nur die absolute Notfalllösung sein... Verschiedene Boxen-Typen bzw. -Modelle haben verschiedene Eigenschaften und bedürfen daher auch verschiedenem Controlling um annähernd miteinander zu harmonieren. "Abschießen" wirst Du die Bässe so schnell nicht - mechanisch und elektrisch verzeihen die so einiges. Aber das klangliche Ergebnis wird immer sauberer sein, wenn man "sortenrein" arbeitet.

    Also als Notfalllösung: zwei Stacks bauen - eins mit TP und eins mit JBL, jedem sein passendes Controlling und eigenen Amp-Kanal geben und dann kann man damit einigermaßen arbeiten...

  • b&c 12pe32 oder 18sound 12nd610 für 2x12" mittelton

    • AlphaC
    • 29. November 2007 um 23:58

    Thomas: woran machst du das denn fest? hast du den 710er schon mal in einem horn verbaut gehört??? oder hast du den schon nach einem fixen blick aufs datenblatt "abgeschrieben"? dir sollte doch bekannt sein, dass sich ein chassis im horn ganz anders verhalten kann als direktstrahlend (egal ob die messungen im datenblatt nun mit geschlossenem gehäuse oder mit abgestimmten bassreflex gemacht wurden)... für ein chassis zu bestimmen, wie es sich im horn verhält, sollte man mindestens mal eine praxisgerechte simulation für so ein horn gemacht haben, ehe man schnelle urteile fällt. das gilt im übrigen auch für alle anderen hier genannten chassis. nur einfach pauschal in die datenblätter zu schauen, welcher treiber denn den höchsten wirkungsgrad bringt, und davon gleich darauf zu schließen, dass dieser auch im horn am lautesten ist, ist äußerst kurzsichtig... ebenso der landläufige irrglaube, dass hornchassis sich durch ein möglichst hohes B*L auszeichnen würden... ist faktischer unfug.

  • gain before feedback

    • AlphaC
    • 26. September 2007 um 12:01

    auch wenn's jetzt etwas zu spät ist... ein Sabine FBX kann den Begriff "gain before feedback" nochmals erheblich ausdehnen.... ;) Das FBX in der Summe einzusetzen ist sicher nicht der Normalfall, dass der Moderator aber vor der Bühne steht auch nicht...

  • mal wieder Bass-Array

    • AlphaC
    • 31. Juli 2007 um 18:40

    Der größte "Nachteil" am End-Fire-Prinzip ist - wie hier schon richtig beschrieben worden ist - die beschränkte Wirkung auf reichlich eine Oktave... Dies ist je nach Systemphilosophie mal mehr mal weniger tragisch. Hornsubs, die sehr hoch spielen müssen, weil die Tops nicht tiefer können eignen sich dafür folgerichtig eher nicht...

    Nach meiner Systemphilosophie bevorzuge ich jedoch fullrange-taugliche Tops, welche immer mindestens bis 100Hz hinab spielen. Somit bin ich bei der Wahl der Trennfrequenz zum Sub deutlich flexibler. Auch entspricht dann die Energieverteilung im Frequenzspektrum mehr meinem persönlichen Klang-Geschmack - über 100Hz "rumröhrende" Bässe mag ich nicht sonderlich...

    Dann spielen die Subwoofer "nur" in einem Bereich von ca. 40 - 100Hz. Hier lässt sich das End-Fire Prinzip sehr gut und effektiv nutzen. Ich habe in der letzten Zeit sehr viel damit herum experimentiert, woraus auch ein neues Subwoofermodell entstanden ist... Die Delayzeiten sind hierbei sehr genau einzustellen - in meinem Falle ist für die Distanz von 1,2m ein Delay von 3,5ms nötig. Damit erreicht das System effektiv Rückwärts- und Seitendämfungen von über 10dB - und das auch schon ab einem einzelnen System und bei verschiedensten Array/Stack-Konfigurationen (Rechts-Links, vor Bühne liegend, geflogen, etc.).

    Wenn die Delay-Zeit stimmt, dann hat man auch keinen nenneswerten Verlust nach vorn - dieser ist in der Praxis um 1dB verglichen mit einem Konventionellen Stack mit gleicher Bestückung... und rührt auf dem Entfernungsbedingten Pegelverlust von hinten nach vorn. Vorn erfolgt eine nahezu perfekte Addition. Zu den Seiten und nach hinten jedoch (frequenzabhängig) eine, durch Phasenverschiebung bedingte Auslöschungen hervorgerufene, Dämpfung.

    Sind die Vorteile so groß, dass es Sinn macht diese auch bei mittleren VA (>200 Gäste) anzuwenden? Von meinem Standpunkt aus: "Ja!"

    Was sind jetz nun die Vorteile?
    * selbst bei "klassischer" Rechts-Links-Aufstellung deutlich weniger "Gewummer" auf der Bühne.
    * durch die Richtwirkung (genau genommen: Abschwächung der Abstrahlung zu den Seiten und nach Hinten) werden die Begrenzungsflächen des Raumes (Seitenwände, Dach, Rückwand der Halle) weniger "beschossen", was somit in weniger Reflexionen von diesen Begrenzungsflächen her resultiert. Bekanntermaßen ist gerade im Bassbereich das Chaos an Reflexionen (viele "Echos" mit verschiedenen Laufzeiten=Phasenlagen) im Raum, Uhrsache für lokale Auslöschungen und Peaks, und sorgt somit für ein schwammiges und diffuses Klangbild im Bass. Ein End-Fired-Array kann also - besonders Inndoor - eine deutlich präzisere Basswiedergabe ermöglichen, da seitliche Reflexionen nun weniger Energie haben, und sich somit weniger "zerstörerisch" auf den Klang auswirken können...

    Dass es "teuer" ist kann ich von meinem Standpunkt aus klar verneinen. Über Preise rede ich hier nicht - siehe dazu meine Website. Angeschlossen wird das System über eine gewöhnliche 4-adrige Speakonleitung. Jede professionelle Endstufe ermöglicht es über Output 1 (oder "A") das Signal beider Kanäle auszugeben (auch bekannt als Bi-Amping bzw. Bi-Wiring). Einfach auf Input 1 das unverzögerte und auf Input 2 das versögerte Signal vom Digital Controller draufschicken und fertig. Ein 2in4 Controller bietet für kleine Setups genug Flexibilität (vorausgesetzt die Tops laufen passiv). Den Bass unter 100Hz kann man - oder besser: sollte man(!) - ohnehin mono-summiert fahren.

    Digital Controller sind heutzutage absolut Standart und auch nicht teuer - alles andere ist nicht mehr als professionell anzusehen.

  • Lautsprechersystem für einen Club

    • AlphaC
    • 6. Juli 2007 um 01:47

    Da muss ich Thomas aber scho Recht geben... Ich weiß ja nicht welche Musikarten so präsentiert werden sollen und bei welchen Pegeln... Und: 99dB sind ja gut und schön, aber wie wir alle wissen ist das "nur" der Durchschnittspegel... und hier wurde eine Anlage verlangt, die nicht nur gerade so "laut genug" ist, sondern die noch Headroom hat...

    Für "Clubmusik" hab ich hier z.B. in einer Installation zur Beschallung einer Tanzfläche von 12x12m z.B. vier Doppel-12er Tops und sechs Doppel-15er Subs stehen. Zugegeben - die Doppel-12er sind etwas überdimensioniert, hängt aber damit zusammen, dass hier auch Live-Musik läuft, bei der die rückwärtigen Tops aus sind - dann muss das Programm nur von den beiden Front-Tops erledigt werden können... Aber für die beschriebene Größenordnung würde ich schon ganz klar zu anständigen 15"/1,4" (bzw. 2x10"/1") Systemen greifen, damit auch genug Punch am Start ist...

  • With Full Force, China System?

    • AlphaC
    • 2. Juli 2007 um 20:33

    wenn die halle / das zelt lang und schmal ist macht das durchaus sinn (gerade für die oberen systeme) 30°-boxen zu verwenden... und außerdem gibts vom neocraft auch eine 60°-version...

  • Mehrere Fragen zum Thema Pa-Boxen bau

    • AlphaC
    • 27. Juni 2007 um 12:13
    Zitat

    vielleicht hat er ja ne transportable ecke ?

    :shock: :idea: :!: :lol:

  • WSX Plan

    • AlphaC
    • 20. Juni 2007 um 18:57

    ...schon mal dran gedacht, dass die nutzbare Belastbarkeit eines Chassis in Abhänigkeit von der Verwendung (Bauart der Box) von der Herstellerangabe abweichen kann...? Die Hersteller ermitteln die Belastbarkeit in teils recht verschiedenen Verfahren. Manchmal in großen Volumina, manchmal in abgestimmten BR-Kisten...

    Als Faktoren, welche die nutzbare Belastbarkeit einschränken können, kämen z.B. die Erreichung von x-max innerhalb des Nutzfrequenzbandes oder die Kühlmöglichkeiten durch Luftzirkulation (und damit die nutzbare Dauerlast) in Frage... Gerade im Horn mit kleiner, geschlossener Rückkammer wirds schnell sehr warm. Damit einhergehend verändern sich die T/S-Parameter z.T. enorm, die Powercompression nimmt zu, im Extremfall "geht die Schwingspule fest".

    Daher kann es durchaus sein, dass in der WSX die 1000er-Version des L18P300 steckt, jedoch Martin Audio aus den o.g. Gründen dennoch nur 600W Dauerlast im Datenblatt angibt - und damit völlig Recht hat...

  • Erfahrungen LED-PAR 64

    • AlphaC
    • 18. Juni 2007 um 22:33

    Eine Frage, die mich auch mal brennend interessiert, da es ja doch inzwischen eine Vielzahl an Produkten dieser Art gibt, teilweise schon in der x-ten "überarbeiteten" Version. Hat sich da inzwischen deutlich was verbessert? Wenn, dann was?

    Ich hab mal die Datenblätter überflogen, leider steht meist keine Information zum Lichtoutput. Was ich schon mal 'nen großen Fortschritt finde: Die aktuellen LED-Pars sind besser ansteuerbar, weil man sich auf die wesentlichen Features bei der Kanalbelegung reduziert hat. Hatten die ersten Versionen noch 6 Kanäle, welche IMHO unsinnig und ungünstig zu programmieren gewählt waren (3x Dimmer für R+G+B, 1x Stobe, welches sehr ungenau regelt, 1x Colorpresets und 1x irgendwas...) - haben die "neuen" nur noch 5, aber wie ich finde viel geistreicher: 3x Farbmischung R+G+B, 1x Masterdimmer, 1x Strobe. So kann man "black" eine Farbe einstellen, und dann mittels Dimmerkanal aufblenden. Viele DMX-Konsolen lassen beim Erzeugen von Fixtures ja auch nur einen Kanal als Dimmer-Kanal zu (der dann z.B. beim Blackout oder beim Patchwechsel auf "0" gesetzt wird), bei drei Dimmerkanälen pro Fixture lassen sich getrennte Farb und DimmerChases etc. ganz besch*** programmieren.

    Zurück zu der Kernfrage: Wie unterscheiden sich FAKTISCH (hier sind also Erfahrungsberichte gefragt, keine Mutmaßungen) die "Billig-PAR64 PRO" (mit den 10mm LEDs) von den "Profi PAR64" (mit den 1W "highpower" LEDs)? Die Preisspanne liegt ja zwischen ca. 150 und 330 € VK-brutto...

    Und hier interessiert mich zum einen der Output und zum anderen die Farbreinheit! Bekommt man z.B. mit dem "Profi-PAR64" ein anständiges WEISS bzw. WARMWEISS hin? Und wie ist die Ebenmäßigkeit des Beams? Wie eng ist der Abstrahlwinkel? Ist da ein einigermaßen klar begrenzter Beam zu sehen (wie bei den klassischen 1kW NSP PARs) oder eher eine "diffuse Wattekeule"?

    btw: Hat jemand mal die "LED-Fluter" oder "LED-Leisten" ausprobiert? Überlege seit längerem die anzuschaffen... Gerade die LED-Fluter würden mich als Strobe-Ersatz interessieren, da sie ja nunmal viel günstiger sind als Atomic3000+Atomic Colours und außerdem viel weniger Anschlussleistung benötigen würden...

    Dank und beste Grüße,
    Alex

  • Ambience-Micros bei Live-Aufnahme verzögern - womit?

    • AlphaC
    • 14. Juni 2007 um 12:01

    songe creux: Wie oben schon mal gesagt wurde... NICHT DIE MICS müssen verzögert werden, sondern die STEREO-SUMME vom FOH-Mix!!! Die Stereo-Summe ist mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und daher "sofort da", während die Ambience-Mics das sich mit Schallgeschwindigkeit von der Bühne her bewegende Signal auffangen, was entsprechend Verzögerung hat (0,00294 Sekunden / Meter). Wenn ich Mitschnitte mache greif ich hierfür meist die Stereo-Summe über zwei Outputs vom PA-Controller ab. Die kann ich fast beliebig delayen, außerdem Bandbegrenzen (von Gleichspannung befreien) und Comprimieren/Limitieren, und somit die Aufnahme schon vor Ort optimieren. Das mische ich mit dem (unverzögerten) Signal der Ambience-Mics und fertig ists.

  • Anschlussleistung Clay Paky Miniscan HPE

    • AlphaC
    • 6. Juni 2007 um 15:50

    Wie gesagt: Ich hab keine Ahnung davon, hab mich nie damit beschäftigt...

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  • Sachkunde für Fliegende Bauten

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