Zu diesem Thema gibt es seit Ausgabe 1 eine sehr informative und detailierte Serie in der Zeitschrift Sound& Recording.
Gruß, Michel
Zu diesem Thema gibt es seit Ausgabe 1 eine sehr informative und detailierte Serie in der Zeitschrift Sound& Recording.
Gruß, Michel
Ein, zumindest für mich wichtiger Punkt ist bei der ganzen digital vs analog Diskussion bislang nie so recht zur Sprache gekommen und betrifft auch die Idee mit dem o1v: Ich meine die visuelle Kontrolle.
Beispiel: an einem Analogen Frontplatz, fast egal welcher Größe, kann ich dank der vielen LEDs mit einem kurzen(!) Rundblick über Pult und Siderack sehr viele und wichtige Informationen über den Gesamtzustandes des Systems/des Mixes erhalten. Man sieht sofort ob man gerade einen Monitor EQ ins Clipping treibt, ein Kompressor im vernünftigen Rahmen arbeitet oder die Inputs gut aussehen. Bei bislang keinem Digitalsystem hab ich bislang diese gewohnte Kontrolle wiedergefunden. Das erzeugt bei mir immer ein gewisses Unbehagen wenn ich an einem Digitaltisch stehe. Ich bin irgendwie immer am Seiten blättern um mir all die Informationen zusammenzusammeln die ich bislang immer mit einem Blick vor Augen hatte. Dadurch kann ich für mich sagen das ich analog (noch) definitv entspannter und dadurch evtl. sogar besser arbeite. Vor allem bei vielen Inputs.
Zum eigentlichen Thema:
Die Idee finde ich gut, sehe aber zwei Problemchen:
1. Siehe oben
2. Wenn man nur einen Teil der Inputs mit den digitalinserts bearbeitet vierschiebt sich dadurch auch das Timing der Signale untereinander. Zwar wenig aber denoch spürbar. (Latenz)
Wenn man also BD übers o1V gatet und die HH ohne Inserts daherkommt
verändert man den Groove. Und da spielen dann auch 1ms eine Rolle.
Beim 01V als Multieffekt in den Auxen ist das natürlich egal
Denoch, ausbaufähige Idee
Gruß, Michel
ZitatAlso auf gut deutsch, ich habe sie nur dabei, wenn ich auch wirklich dran denke...
Achso, ich dachte schon Du wärst Videotechniker.
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Gruß, Michel
Aus dem verlinkten Forum:
Zitates gibt einen "Licht-Blick" oder besser gesagt "Sound-Wohlklang":
Der Eventmanager hat mir geschrieben (Zitat):"> Tontechniker ist schon ersetzt und Monitor Mann auch."
Meine durch keinerlei Hintergrundinformation getrübte sicht der Dinge:
Das erscheint mir als dumpfer Reaktionismus. Was kann der Monitortech dafür das die Pyro nichts taugt und Show nicht der Referenz entspricht? Es geht ja nicht nur um schlecht spielende Musiker sondern ums Konzept.
Wahrscheinlich haben die Musiker einen Sündenbock gesucht und irgendwen auch gefunden und das Management hat diesen, zur Kaschierung des dürftigen Gesamtkonzepts und zur Besänftigung der lausigen Kritiken auch mit Dank abgeschossen.
Mal eben eine Coverband mit der "fast-echten-Pulse-Show" in Musical Manier auf die Straße zu schicken ist schon eine sträflich dumme Idee an sich.
Meine Meinung
Gruß, Michel
Zur demographischen Abrundung auch von mir noch mal ein 5 für die Bedienbarkeit des MPX.
Definitv: NEIN
Gruß, Michel
Ich hätte hier übrigens einen Easy-Tilt im Case. Speziell reine RnRoller staunen da ganz gerne. :shock:
Ist aber beim Laden natürlich recht vorteilhaft. Hat zwar weder 60/80/120, aber: Jedes noch so abartige Case ist mir im Trailer lieber als ein Pappkarton oder eine Palette mit, in Strechfolie verpacktem Sch... ! Fazit: Packmaß- Cases rocken!
Gruß, Michel
Das sieht mir nach einem Case für einen Wilson-Audio LS aus.
Gruß, Michel
ZitatIch kann ja Polnisch, nur sind mir die oberen Begriffe überhaupt nicht geläufig
Ging der von mir befragten Crew genauso. ![]()
Allgemeine Ratlosigkeit.
Hier mal die im Konsens gefundenen Erklärungen:
- H2000W = irgendwas mit 2000W (aha!)
- LH1000W = was Anderes, nur diesmal eben nur mit 1000W (aha?)
- Lusrrzanka 200W = Ein "Spiegel" mit 200W (hä?)
- Przylacze pilota sterujacego
rzylacze = Anschluss
pilot = Fernbedienung
Sterujacego = Steuerung
- Dodatkowe obwody = übergeordnetes System
= evtl. das Hauslicht
- Skaner = Scanner (ach was!)
Das deckt sich ganz gut mit den Übersetzungen von Tom Noise, bring den Hami aber sicher nicht weiter.
Entweder die Begriffe sind so aus dem Zusammenhang gerissen das sie sinnentlehrt wurden oder die Anfragende Band ist evtl. nicht ganz so proffesionell und kennt die international gebräuchlichen Fachbegriffe selbst nicht.
Es kam auch der Gedanke auf das es sich evtl um Spezialausdrücke aus dem Theaterbereich handeln könnte.
Insgesamt war meiner Volksbefragung wenig hilfreich. Da wirst Du Dich wohl bei den Agenturen druchfragen müssen.
Sorry,
Gruß, Michel
Ich bin gerade in Polen. Heute haben wir einen Off-Day. Seh die polnische Crew erst morgen abend wieder. Reichts mit der Übersetzung bis Mittwoch?
Gruß, Michel
Des Auszug aus der oben zitierten Auflage bezieht sich explizit auf "Musikanlagen".
Wie verhält es sich nun mit "Naturschallquellen" wie z.B. unverstärkte Blaskapellen? . Der maßgeblichen Immissionsort ist dabei dann die erste Publikumsreihe bzw. die Bühnenvorderkante. 90dB sind aber für ein Rudel Trompeter kaum mal Standgas. Was nun?
Steht Blasmusik in Bayern unter Denkmalschutz oder wird hier tatsächlich mit zweierlei Maß gemessen?
Die Problematik ist im übrigen sehr leicht auf alle anderen Konzertsituationen übertragbar. Stichwort z.B. Backline.
Gruß, Michel
ZitatAber auch wenn es mit Sicherungsautomaten in den Gehäusen eng werden könnte, könnten dort immernoch Schraubsicherungen verbaut sein.
ZitatDa kann ohne weiteres ne Hutschiene drin sein
etc...
Da erzählt jemand etwas von Klangsteigerungen durch eine (illegale) Unterverteilung und ihr glaubt noch an das Gute im Menschen?
ZitatKaufe ich trotzdem!
Als Ersatzteilträger
Sehr gut!
Das ist beim derzeitigen Gebot ökonomisch sinnvoll und anderseits ist das "Ding" damit zum Glück sachgerecht "entsorgt".
Gruß, Michel
ZitatAgenturmädels, die erst wochenlang wegen einer Veranstaltung nerven, laufend etwas ändern und alles doppelt wichtig haben und dann am Veranstaltungstag 10 Minuten vor dem geplanten Aufbau der Mikrofonanlage die Techniker wieder heimschicken, weil nun die Anlage doch nicht gebraucht wird...
Ohne Details zu kennen:
Solange man diese Mädels nicht glauben läßt sie hätten in diesem Moment Geld gespart ist doch alles gut.
Hand aufhalten, heimfahren und den bezahlten Feierabend genießen. Auch Agenturenmädels müssen Lehrgeld bezahlen. Und 10 min. sollten selbst vor Gericht als Kündigungsfrist als deutlich zu kurz angesehen werden.
Du hast Leistungsbereitschaft zum (schriftlich
)vereinbarten Zeitpunkt bewiesen. Ein Caterer wird auch nicht 10 min vor der VA unbezahlt heimgeschickt nur weil der Chef plötzlich keinen Hunger mehr hat. Laß Dich da mal nicht $!??%&" :twisted:
Gruß, Michel
Auch wenns total OT ist, aber es gibt, durchaus gebildete Menschen die Dialekte als gelebte Kultur und Bestandteil von Identität ansehen.
Ich finde Dialekte wichtig und gut.
Damit stehts 1:1 und wir können zum Thema zurück.
Grüße von einem dialektfreien Schwaben
Michel
Was ich definitiv nicht nochmal brauche ist der Anblick von Arbeisthandschuhen die man in restlos durchnäßtem Zustand nach dem Job "mal eben" in eine Seitentasche eines Rucksacks gesteckt hat. Glaubt mir: wenn man nach Wochen eben dieses vermißte Paar Handschuhe endlich "wiederfindet" kann man Pilzkulturen darauf entdecken die den CIA brennend interessieren dürften, weil sich bestimmt irgendeine neue und unglaublich böse Waffe daraus züchten läßt.... Bäh ![]()
Schlaft schön, und faßt ja nie wieder Bühnenkabel an! Das kann langfristig echt nicht gesund sein.
Michel
Zitat...und wenn es sein muss auch Kabel rausziehen.
Zitatdas krieg ich kaum noch anders geregelt
Sorry, dann liegts aber an Dir. Eine (Deiner Meinung nach) überdimentionierte Anlage stellt eine Option dar. Niemand zwingt dich diese Option auch bis aufs Letzte auszureizen.
Jedes noch so kleine Pult hat eine einfache Klangregelung und einen Master. Es gibt Dinge wie EQs, LowCuts und Controller.
Man kann jeden Lautsprecher leise betreiben! Nur wenn du zu wenig stehen hast hast Du keine Optionen mehr.
Entschuldigung, ich versteh Dein Problem nicht.
Gruß, Michel
Zuersteinmal finde ich es löblich neue Dinge, gerne auch ausserhalb der Konvention auszuprobieren. Ist auf jedenfall spannender und auch aufschlußreicher als zum 1000sten mal ein SM57 vor einen Gitarrenamp zu stellen.
Ob ein C411 jetzt unbedingt dazu geeignet ist ein "transientenreiches Signal" zu liefern wage ich mal zu bezweifeln. Auch der Frequenzgang des Mics deutet auf den ersten Blick nicht darauf hin das genau dies eine Stärke des Mics sein soll.
Aber: "Versuch macht kluch"
Bei einer offenen Box/Combo würde ich eher mal versuchen ein SM91 hinten reinzulegen. Was bei einer BD für den "Klick" gut ist könnte auch hier gut sein.
Mein Optimismus diesbezüglich ist übrigens durch keinerlei Erfahrung getrübt.
Gruß, Michel
Womit dann auch zuverlässig ausgeschlossen ist das man mit Dry-hire Anfragen belästigt wird. Auch wird man vor langweilen Industriejobs mit dem Anspruch an die Optik verschont. Prima.
Gruß, Michel
Die Tücke bei Delays ist zu entscheiden auf welchen (letztendlich beliebigen) Punkt man verzögert. Und der Tücke zweiter Teil ist das alles was für Punkt A perfekt ist für Punkt B genau falsch sei kann. Und weils ja sonst zu einfach wäre ist das Ganze auch noch Frequenz- (bzw. directivity-) abhängig.
Nach diesem allgemeinen Vorwort zurück zum Thema.
@ Eppi: egal wie man es stellt, es ist zu wenig bewegte Pappe für zuviele Zuhörer. Wenn sich auf den Bühnen irgendetwas Anderes ausser Sprache ereignen sollte wirst du den Job kein zweites mal machen. Tut mir leid, ist aber so. Und von der Pi x Daumen Nummer verabschiede Dich besser auch schnell. Das wird weder dem System, noch sollte es Deinem Anspruch gerecht werden. Es ist eine Fehlbedienung.
@all: Die Thematik der "vor die Bühne gelegten Bässe" scheint mir mächtig Hip zu sein. Ich frage mich immer was damit erreicht werden soll.
Ich glaube drei mögliche Ansätze der jeweiligen Systechs erkenne zu können:
1. die Basslinie wird auf zwei virtuelle Punktschallquellen unter den Tops hingebogen. Zwei Bezugspunkte. Der/die den Tops am nächsten liegen Bässe als Nullpunkt der Bassdelays. Der Bass im Center hat das maximale Delay
(wenn ich das richtig sehe ist das der Ansatz von mikee mike, klauston, sven m und auch vielen anderen.)
2. die Basslinie wird in Richtung einer Monopunktschallquelle mit dem Bühnemittelpunkt als viritueller Bezugspunkt hingebogen. Der Ansatz von Volker Holtmeyer.
3. Man legt eine (möglichtst lange) Reihe Bässe vor die Bühne und spart sich irgendwelche Delays (ausser dem obligatorischen time alligment zu den geflogenen Tops). Bislang unerwähnt.
Alle drei Möglichkeiten sind m.M. nach möglich, aber der Sinngehalt ist abhängig von der gegebenen Situation. Alles nachfolgende ist ausdücklich meine subjektive Erfahrung und somit bestimmt für irgendwen, irgendwie falsch :wink:
Bei 1 sollte es auf dem gewälten Messpunkt richtig krachen, (siehe vorwort) Näher oder weiter entfernt der Bühne wirds zunehmend mehr Auslöschungen geben. Allgemein sollte es aber im Korridor zwischen den LS, von der Bühne nach ganz hintenfür alle gehen. Blöd wirds für die Zuhörer welche in den vorderen Reihen, ausserhalb des PA Korridors stehen. Die haben dann Richtung Bühnenmitte ein Rudel Bässe vor sich stehen welche alle unterschiedlich und größtenteils gegen sie arbeiten. Das wird nur was für echte Fans sein und akustisch keinen Spass machen.
Bei 2: Wenn man den Centerbass ordentlich auf die Tops delayed und den "Halbkreis" dann entsprechend am Centerbass aussrichted wirds eine perfekte Basspunktquelle. Nach allen Seiten gleich. Schön wenn man "auf´m Acker" spielt. Wenn seitliche Begrenzungsflächen ins Spiel kommen wirds entsprechend unkontrollierbar.
Bei 3: Ein "Bass- LA". Mit Vor und Nachteilen. In einem engen Korridor von der Bühne weg bildet sich eine schöne kohärente Wellenfront. ausserhalb davon ist der Bass mehr oder minder unkontrollierbar. Und auf der Bühne hat man ausgeprägte Nebenmaxima. Für eng begrenzte Beschallungszonen aber sicher unschlagbar.
Fazit:
1 = Universell
2 = breit
3 = eng
@ Eppi: also, was erhoffts Du Dir von Basslinien vor der Bühne?
Gruß, Michel
Vielleicht aus dem (traurigen) Zusammenhang des "Warnungsbretts" gerissen aber...
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*paskalli* schrieb
ZitatHallo,
ich habe auch vor 2 Wochen eine Vision ersteigert, bezahlt, jedoch auch noch nicht erhalten
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ganzen Generationen von Esoterikern ging es ähnlich.
Gruß, Michel
(sorry) ![]()