Auf der Soundcraft Webseite gibt es ein "Technical Datasheet", was unter anderem ein Blockschaltbild enthält.
http://www.soundcraft.com/download.asp?f…6_tech_data.pdf
Reicht das?
Auf der Soundcraft Webseite gibt es ein "Technical Datasheet", was unter anderem ein Blockschaltbild enthält.
http://www.soundcraft.com/download.asp?f…6_tech_data.pdf
Reicht das?
Zitat von "Loloverde"Noch zwei Tipps: Vor dem ersten Einsatz komplett durchtesten.
Das werde ich tun.
Zitat von "Loloverde"Die Zugentlastung zur Stagebox entlasten.
Was genau meinst Du mit "entlasten"? Soll ich einfach nur aufpassen, dass die nicht belastet wird (also möglichst wenig Zug drauf kommt)?
Oder kann ich aktiv etwas tun?
Zugentlastung verstärken? (Wenn ja: Wie?)
Gruß, Achim
Zitat von "Gerald1"Ansonsten hätte ich für Dich ein Proficore, allerdings 50 m und zum gut 10fachen Preis.
Danke für das Angebot :cry:
So was ist leider wirklich nicht drin.
Es festigt sich meine Meinung, dass wir wohl eines der billigen Cores kaufen werden.
Schon mal vielen Dank für die Antworten.
Achim
Hallo,
Ich hätte gerne noch ein paar Hinweise zum Thema günstige Multicores. Den Thread Günstige Multicores habe ich gelesen, bin mir aber noch nicht sicher, was ich daraus schließen soll. Einige Leute finden die günstigen Multicores ausreichend, aber Profis haben sicherliche andere Ansprüche.
Mein Fazit hat "Peerless" schön beschrieben: "zudem isses wohl besser nen 24 billig core als gar kein core zu haben".
Unsere Situation:
Wir sind eine Hobby-Band, die in etwa 10 Auftritte im Jahr macht. Meist kleinere Veranstaltungen, Kneipen, usw. Mikros, Mischpult und Monitorboxen haben wir selbst. Die PA wird meist geliehen, ist am Ort vorhanden oder wird vom Veranstalter gestellt. Normalerweise ist dann aber kein Multicore vorhanden. Bisher haben wir immer viele Einzelkabel zum Mischpult verlegt. (Bei kleinen Räumen reichen dafür unsere 10m Kabel mehr oder weniger.)
Diese Verkabelung ist oft sehr unübersichtlich, teils zu kurz und auch nicht schön. Nachdem wir letztens mal ein Multicore geliehen hatten und festgestellt haben, wie angenehm das ist, überlegen wir nun, aus unserer knappen Bandkasse eins zu kaufen.
Die Auswahl:
Ich habe mich nach 16/4 Multicores (fast immer 30m) umgesehen, weil das genau zu unserem Mischpult passen würde. Folgendes habe ich gefunden:
Da gibt es die "billigst Klasse" von Kabeln, die alle ähnlich aussehen:
Die beiden letztgenannten haben noch ein 21. Kabel im Multicore, was evtl. gut ist, falls mal ein anderes kaputt geht.
Und für ca. 100 - 200 EUR mehr gibt es dann folgendes:
Meine Fragen:
eine Frage am Rande:
Was bedeutet 16/2/2 beim Thomann Kabel im Gegensatz zu 16/4 ?
Ich würde mich sehr über Anregungen freuen. Bitte bedenkt, wie unsere Situation als Hobby-Band ist, sowohl technisch (bisher legen wir viele Einzelkabel) als auch finanziell (mehr Geld ist im Moment nicht vorhanden). Leihen ist auch so eine Sache, weil wir dann oft (wenn PA vorhanden) nur das Core leihen müssten. Das wäre sehr umständlich.
Achim
Sorry für OT, die eigentliche Frage ist ja schon beantwortet, aber ich möchte da noch mal was richtig stellen:
Zitat von "treibsand"
Und: der 2-TK input kann sehr wohl auf den Master geroutet werden, i.d.R. allerdings nicht unbedingt zeitgleich zu den "Normalen Kanälen"... damit nicht als zusätzlicher Input, sondern lediglich zum Einspielen von Pausenmucke geeignet.
Das ist bei dem Spirit aber leider nicht so. 2-TK lässt sich nur auf die Monitor-Outputs und den Kopfhörer routen. Ein Schalter bestimmt, ob der Main-Mix oder 2-TK dort landen. Das habe ich (wenn ich mich richtig erinnere) praktisch ausprobiert und auch die Bedienungsanleitung verstehe ich so:
Zitat von "Spirit Bedienungsanleitung"
2TK LEVEL:
The rotary control sets the level of the 2 Track Tape input, which is routed to the headphones, monitor outputs and meters. These inputs, on RCA phono connectors are an ideal to connect the playback of a tape machine for monitoring.2TK:
Pressing the 2TK switch selects the 2TK input as the monitor source, instead of the MIX or SUB signal (see MIX/SUB above).
Wenn jemand was anderes weiß, bin ich für Anregungen dankbar. Im Moment scheint mir die einzige sinnvolle Anwendung im live mixing Betrieb zu sein, dort einen CD-Player mit guter Musik anzuschließen, den ich mir auf den Kopfhörer legen kann, wenn ich die live Musik nicht mehr hören kann. :wink:
Achim
Ich wollte noch mal eben den Erfolg vermelden. Nachdem die Buchse zum Netzgerät wieder angelötet ist, hat das Pult jetzt auch wieder einen längeren Einsatz problemlos überstanden.
Ich danke noch mal für die hilfreichen Tipps.
Und dann muss ich wohl noch was klarstellen (um den Ruf von Soundcraft nicht zu beschädigen.)
Zitat von "derautor"Scheint so, als habe die Verarbeitungsqualität bei Soundcraft/Spirit im Vergleich zu früher schwer nachgelassen!
Es lag nicht an Soundcraft, dass sich die Kabel von der Buchse gelöst hatten. Wir hatten die Buchse eine Zeit lang aus dem Pult herausgelöst, so dass sie lose an den Kabeln baumelte. Anders hatten wir den Anschluss beim Einbaus ins Rack aus Platzmangel nicht hinbekommen. Jetzt ist es besser gelöst und sollte damit auch nicht mehr vorkommen.
ZitatSowas kann man ja per PN machen.
Dafür müsste man einen Ansprechpartner haben. Da in den Profi-Brettern keine Moderatoren angegeben sind (zumindest habe ich gerade im FOH Brett keine gesehen), bliebe mir also nur die Möglichkeit mir eine beliebige Person zu suchen, die dort Beiträge erstellt hat. Das scheint mir nicht optimal zu sein.
Ist es geplant, für so etwas Ansprechpartner anzugeben?
Vielen Dank für die Hinweise. Das Problem scheint gelöst zu sein.
Am Wochenende habe ich das Mischpult komplett zerlegt und schließlich entdeckt, dass ein Kabel an der Buchse für das Netzteil lose war. Nachdem dieses wieder festgelötet war, trat kein Brummen mehr auf. Auch sonst schien alles in Ordnung zu sein.
Jetzt hoffe ich, dass das alles war und das Pult auch einen längeren Einsatz durchhält.
Ergänzen könnte man noch, daß das Brummen auch zu hören war, als das Mischpult mit
anderen Kabeln an eine andere Endstufe und eine andere Box angeschlossen war,
sowie daß das Brummen zwischenzeitlich weg war als die Phantomspeisung
abgeschaltet war, dann aber trotz ausgeschalteter Phantomspeisung wieder zu hören
war.
Außerdem trat das Brummen immer mit leichter Verzögerung nach dem Einschalten
auf, und lag an allen Ausgängen ähnlich stark an (den Aux Ausgängen), der Pegel blieb allerdings gleich, egal ob nur ein Ausgang (z.B. nur der
linke Main out) an den Verstärker angeschlossen war, oder mehrere (z.B. Links und
Rechts).
Kann irgendjemand einen Tipp geben, woher so was kommt?
Hat jemand eine Ahnung, woher die folgenden Probleme kommen können?
Ich habe seit kurzem extreme Probleme mit einem Soundcraft Spirit FX Mischpult. Beim letzten Auftritt hatte ich plötzlich ein extremes Brummen auf einem Kanal. Vielleicht ist auch Brummen nicht ganz der richtige Ausdruck, da es so laut war, dass alles andere übertönt wurde. Stummschalten des Kanals sorgte für ein Verstummen des Brummens.
Dieses Brummen trat zwar nicht dauerhaft auf, jedoch immer wieder nach ein paar Minuten. An dem Kanal hing ein Cello über eine DI-Box und ich dachte, ich hätte die DI-Box als Übeltäter entlarvt. Aber das Tauschen der DI-Box brachte nur kurzfristig Besserung. Letztendlich wurde das Cello für diesen Auftritt über ein Micro abgenommen.
Anscheinend war aber das Mischpult der eigentliche Übeltäter. Bei der letzten Probe trat dieses Brummen wieder auf und ließ sich dann auch nicht mehr durch Stummschalten der Kanäle beseitigen. Am Ende waren alle Kanäle stumm geschaltet, die Fader runter gezogen - selbst der Masterfader. Trotzdem war das Brummen noch vorhanden. Erst nachdem die Verbindung zur Endstufe getrennt war, gab es Ruhe.
Beim ersten Auftreten des Problems hatte ich außerdem noch das Phänomen, dass die Pegelanzeige etwas gesponnen hat. Zeitweise waren die ersten 3-4 LEDs dauerhaft an. So als läge ein konstanter Pegel an. Das passierte auch dann, wenn ich per PFL auf einen Eingang schaltete, an dem nichts hereinkam (noch nicht mal ein Kabel).
Bisher hat vor allem das bei der Probe verwendete Material immer problemlos funktioniert. Anscheinend ist also etwas kaputt gegangen. Ich würde gerne rausfinden was das ist.
Hat jemand eine Vermutung, woher dieses extrem starke Brummen kommen kann?
Was könnte ich an dem Mischpult prüfen, um die Ursache zu finden?
Interessant wäre auch eine Erklärung für die "spinnende" Pegelanzeige.
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiter helfen könnte.
Viele Grüße,
Achim
Danke für alle Tipps. Das mit den Brummschleifen verstehe ich auf jeden Fall jetzt besser. Und mit symmetrischer Verkabelung und DI-Boxen hoffe ich das in Zukunft in den Griff zu kriegen.
Ich verstehe aber noch nicht so ganz, warum es dann ursprünglich nicht geklappt hat, alles an eine Schukodose zu hängen.
Zitat von "Fossi123"... ich hab zwar keine Ahnung was Ihr ales an Endstufen und Zeug mitschleppt, aber im Notfall geht über eine mit 16A abgesicherte Schukodose schon eine ganze Menge.
Das dachte ich auch und so viel hatten wir eigentlich nicht aufgefahren. Außer der Hauptendstufe hatten wir da noch die Monitorendstufe (ca. 500W) und dann noch E-Gittarre und Bass jeweils mit Verstärkern. Alles lief und beim Einschalten der Monitorendstufe flog die Sicherung raus.
Kann das auch einen anderen Grund haben?
Irgendwelche Fehlströme vielleicht? Wenn ja, woher kommen die, wie findet man die Ursache und was tut man dann?
Gruß, Achim
Erst mal Danke für die Tipps, es bleiben noch ein paar kleine Fragen.
@Kraky: Das Buch werde ich mir wohl besorgen. Hört sich gut an.
Zitat von "hansbär"
am einfachsten ist wohl wenn ihr euch nen Stromverteiler kauft, zb.
16A CEE auf Schuko und dann von dem aus alles anfahren.
Mir ist noch nicht klar, ob ich weiß, was Du für einen "Stromverteiler" meinst. Eine kurze Suche hat z.B. bei Thomann folgendes ergeben:
http://www.netzmarkt.de/thomann/artike…841f5348908a128
aber dafür brauche ich doch einen Starkstrom (= 16A CEE ?) Anschluss, den ich nicht zur Verfügung hatte.
Zitat von "hansbär"
Wichtig ist halt dass der FOH nicht irgendwo auf ner Steckdose im Saal hängt!
Schön und gut, aber wo soll ich in so einer Situation hin? Ich habe halt nur den einen Saal mit verschiedenen Steckdosen zur Verfügung.
Ich denke, wir werden uns wohl ein paar DI Boxen anschaffen, um die in einem solchen Fall zwischen die Geräte schalten zu können. Außerdem hoffe ich auf das neue Mischpult, was uns symmetrische Verkabelung ermöglicht. Bringen denn dann DI Boxen auch noch was in diesen Verbindungen?
Dennoch bleibt bei mir auch nach den Antworten der Eindruck, dass ich in der Situation mit der gegebenen Stromversorgung, der unsymmetrischen Verkabelung und ohne DI Boxen keine Chance hatte.
Oder sieht das jemand anders? Hätte ich noch irgend etwas anderes tun können?
Hat jemand noch einen Kommentar zum auftrennen der Schirmungen?
Hallo,
Ich hätte gerne ein paar Ratschläge, wie ich in Zukunft Brummschleifen verhindern kann. Ich beschreibe dazu eine spezielle Situation.
Vorweg muss ich sagen, dass ich kein Profi bin und nur hobbymäßig für eine Band live abmische. Ich hoffe also, meine Fragen sind nicht zu dumm, ich denke aber schon, dass ich ein gewisses technisches Verständnis mitbringe. In anderen Forumsbeiträgen bin ich leider noch nicht fündig geworden.
Wir hatten letztens bei einem Auftritt ein extrem starkes Brummen. Die Situation war so, dass die Mikros und Tonabnehmer der Band (keine Geräte mir eigener Netzstromversorgung) in "mein" Mischpult gingen und von dort aus per Aux (unsymmetrisch) in eine Endstufe für die Monitore und als Main Mix (unsymmetrisch) in ein anderes Mischpult und angeschlossene PA.
Die Stromversorgung war durch ein paar im Raum verteilte Steckdosen gegeben.
Die Situation ließ sich nicht ändern, das andere Mischpult war zu klein, um die Band abzumischen, wurde aber gebraucht, weil vor und nach der Band Disco-Beschallung gewünscht war. Vorschläge in diese Richtung helfen mir also nicht weiter.
Im ersten Versuch schlossen wir alle Geräte über Mehrfachstecker an einer Dose an, was die Sicherung aber nicht mitmachte. Das Einschalten der Monitoranlage war zuviel. Andere Steckdosen lösten dieses Problem, aber dann trat sofort das extreme Brummen auf.
Ich habe dann versucht, durch wechseln der Steckdosen und herumdrehen von Steckern das Brummen zu beseitigen, was aber nicht gelang. Falls diese Methode richtig ist, gibt es da eine sinnvolle Strategie?
Ich habe versucht, an einen anderen Stromkreis heranzukommen, aber das half nichts.
Die Masseschleife lief sehr wahrscheinlich über die Monitorendstufe, "mein" Mischpult zu dem anderen Mischpult. Das Brummen war nämlich jeweils weg, sobald ich den Netzstecker der Monitorendstufe gezogen habe oder die Verbindung der beiden Mischpulte gekappt habe.
Erstaunt hat mich, dass der "Ground Lift" Schalter an der Monitorendstufe keine Wirkung hatte. Ich dachte, der würde das Signal von der Masse trennen?
Meine Lösung dürfte ich wahrscheinlich nicht einmal öffentlich sagen :oops: , es war aber das Letzte, was mir einfiel und dann die Veranstaltung gerettet hat. Jedenfalls habe ich letztendlich die Sicherheitsleiter am Netzstecker der Monitorendstufe abgeklebt. Das hat geholfen.
Ich wüsste gerne:
- Was hilft das Umstecken der Netzstecker und welche Strategie ist sinnvoll?
- Warum hat der "Ground Lift" mir nicht geholfen?
Ich würde mich sehr über ein paar Tipps und Antworten freuen.