Zu
...nicht wirklich überzeugt davon, dass es für die Atemgeräuschproblematik mit den ATM350 Nieren nicht eine andere Lösung gegeben hätte. ( Position, EQ, anderer Windschutz )....
Die Position ist durch den Klett festgelegt, geht am schnellsten hinterm Steg quer über die Saiten.
Mit EQ musste der Hochpassfilter sehr hoch gesetzt werden, was der "Klangwärme" abträglich war, bei der Kugel nicht, nur etwas weniger bei 500Hz und 3.5 KHz, Geschmackssache.
Der Standart-ATM Windschutz wurde in der Erprobungsphase durch den grösstmöglichen ersetzt, erst die Verbindung mit der Kugelkapsel brachte überzeugende Ergebnisse. Gut - Miezekatzen hab ich nicht getestet, würde auch recht dick auftragen am Instrument...
Klar gibt es Übersprechungen, waren mit Schoeps-Nieren (eins pro Pult mit nem unschönen Mikrofonständerwald) trotz Plexiglas bei den Lärmquellen aber höher.
Übrigens hatte ich wegen Kanalknappheit auch mal 2 Kugeln (Gefell UMT70S) mitten im Schlagwerkkäfig (kl. u. gr. Trommel, Becken, Pauken etc.), war auch laut genug und hat schön getönt. Drums waren Std. Mikrofonie.
Allerdings habe ich scheinbar das Glück, mit einer disziplinierten Band mit komplett IEM und Gitarristen ohne Hörschaden arbeiten zu dürfen, der Drummer groovt auch bei moderaten Lautstärken.
Der Dirigent weiss genau was er tut, entsprechend ist die Dynamik der Streicher dem Programm angepasst.
Die Streicher sind froh wenn sie ihre Ruhe haben und brauchen sehr wenig Monitor, nur etwas Gesang, Holz ebenso.
Gibts nen Violinsolisten mit lauteren Monitorwünschen, leistet ein Schoeps CCM4V Niere hervorragende Dienste, würde für den ganzen Haufen aber den Budgetrahmen bei weitem sprengen. Insofern ist die Kugel natürlich ein Kompromiss, der für meine Zwecke aber sehr gut funktioniert.
Ein gelassenes Wochenende wünscht
Harry
Beiträge von dirtyharry
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Zu:
nochmal meine frage:
wofür werden denn auf livebühnen noch kugeln eingesetzt?
Bei mir. 20 Stück AudioTechnica ATM350 mit Kugelkapsel und Klett an 1. und 2. Violinen sowie Bratschen für Klassik/Pop Crossover. Sind wesentlich unempfindlicher in Sachen Windgeräusche, deren Quelle in Nasenform ca. 20 cm entfernt ist. War bei den Nierenkapseln auch mit Windschutz problematischer.
Sonnige Grüße,
Harry -
Compressor im Gesangskanal ist bei diesem Setup m. E. kontraproduktiv, da dieser ebenso auf dem Monitor anliegt, ein vernünftiger Umgang mit dem Mikrofonabstand dadurch erschwert wird. Finde moderate Subgruppencompression der Vocals mit langer Attackzeit und vernünftigem De-Esser (402) wesentlich zielführender.
-rein subjektiver Beitrag-
GUTE Zeit wünscht
Harry -
Das Teil läuft bei mir seit ca. 4 Jahren stabil und unauffällig als eine der Monitorendstufen für nicht gehörschädigende Anwendungen (Jazz, Weltmusik, Folk etc.). Treibt hier K&F CA106er oder 1215M an, nicht 2Ohm-tauglich, stört mich in dem Anwendungsbereich aber nicht. Gab nie Anlass zu Beschwerden bei den mitreisenden Kollegen, auch bei wirklich anspruchsvollen Produktionen. Leicht, platzsparend, problemlos - was will man mehr?
Gruss Harry -
Eben. Selbst dort wird z. B. mal ein Karton voller Rollen mit Gewebeklebeband in professioneller Qualität gebraucht, oder Kabelbinder, oder Ketten oder...War ja nur ein Tip, liegt bei dem anfragenden Kollegen um die Ecke,
Gruss Harry (der nur ab und zu auch Kunde bei der "Bauernmafia" ist ;-)) -
BayWa,
Gruss Harry -
Werte Gemeinde,
hat jemand im Herbst das Vergnügen, Herrn Meola und Band zu beschallen? Weiss zufällig jemand, ob die Jungs mit eigener Backline oder zumindest Teilen davon unterwegs sein werden oder alles vor Ort bereit gestellt werden sollte?
Agentur sowie Veranstalter konnten mir leider keine Auskunft geben, Tech. Ansprechpartner war noch nicht vorhanden...
Falls jemand mehr weiss, wäre ich für jede Info dankbar,
Gruss und GUTE Zeit wünscht
Harry -
Hallo blitzfritz,
ich kenne die M15 und M212 nur in Verbindung mit dem 18er Bass, und bin froh, wenn ich mit dem Zeug arbeiten kann, weil mir gefällt, was da rauskommt. Die 212 spielt etwas mittiger, ist in lauter Umgebung durchsetzungsfähiger, aber die Band, die die Anlage hat, spielt eher vor "gesetzterem" Publikum. Deshalb hat die M15 den Vorzug bekommen, aber das ist mal wieder eine Frage des Geschmacks. Frag doch mal in Straubing nach Usern in Deiner Nähe wg. hören.
Gruss und GUTE Zeit wünscht
Harry -
Ich arbeite seit 1997 mit dem Pult und bin nach ein paar kleinen
"Innerei-" Modifikationen, die aber hier den Rahmen sprengen würden, immer noch zufrieden mit dem Teil. Hat keinerlei Ausfälle ausser den Insert-Buchsen, die ich, solange sie nicht gepatcht sind, einfach mit nem kurzem Patchkabel überbrücke. Sobald irgendetwas auf Insert gelegt wird, funktioniert das auch. Ein XL200 spielt schon ne Nummer höher, kann ich aber gerne drauf verzichten wenn ich an den Transport denke...
Gruss und GUTE Zeit wünscht
Harry -
Ich verwende die Schoeps-Variante mit nem CCM4V seit Jahren, hat sich bewährt.
Klang: Über alle anderen Lösungen erhaben, die Geige klingt ohne Filtereinsatz nach Holz, und nicht, z.B. bei diversen anderen Clip-On Mics erstmal nach Plastik. Bei Musikern mit langen "Rüsseln" sind die Atemgeräusche deutlich hörbar, durch drehen des Mikrofons aber ohne nennenswerte Klangeinbussen in den Griff zu bekommen.
Übersprechen: Der Abstand des Instrumentes zum Mic beträgt max. 5cm, entsprechend hoch ist das Nutzsignal, durch Reflexionen der Instrumentendecke fängt man trotzdem einiges ein, das jedoch sauber und im Rahmen des erträglichen, konnte immer damit leben. Falls das noch zuviel ist, hilft nur noch die Pickup Lösung.
Handhabung: Durch den Lederaufsatz an der Halterung konnten auch kritische Kandidaten davon überzeugt werden, dass das Instrument keinen Schaden nehmen wird. Minimalste Klangveränderungen entstehen durch das Anklemmen der Halterung, sind bei Woras Einsatzzweck allerdings unhörbar. Grösse und Gewicht des Mikrofons sind an der Geige gerade noch akzeptabel.
Preis: Ist halt ein Schoeps, also was fürs Leben...gerade das CCM4V kann abgesehen von der o.g. Kombination universell (OK, keine Bassdrum)eingesetzt werden.
Soweit zu meinen Erfahrungen,
Gruss und GUTE Zeit wünscht
Harry -
Doch, ich. Was soll man sagen? Ganz normaler Analogtisch, der für eine Top40 Sache butgetorientiert und ausreichend ist. Macht keine Zicken und das was ich dafür brauche, ich empfinde diverse Signalquellen auf der Bühne als problematischer, aber das ist Sache der Band und auch da kriegt man das meisste hingebogen.
Gruss und GUTE Zeit wünscht
Harry -
Endlich sagt mal einer D12!
Als Nostalgiker mein Favorit, hat was sehr eigenes, kann man aber in jede Richtung trimmen, finde ich. Am liebsten mit ner 60er Jahre Ludwig Bassdrum, da geht für mich die Sonne auf...mal rein persöhnlich gesehen. Findet man ab und zu mal gebraucht, aber da gibts in gutem Zustand ja für den Betrag schon genügend neue, oben genannte Teile.
Gruss und GUTE Zeit... -
langhub:
ja, hab 1515 öfters im Einsatz, diese leihe ich beim Kollegen "um die Ecke" zu, selbst hab ich 1215/6, alte 152 Wedges, alte CPA´s sowie jede Menge 106. Genaue Bestückung weiss ich nicht, da ich die Kisten noch nie aufschrauben musste, wozu auch, wenn sie einwandfrei ihren Job machen, ich schraub da in meiner Freizeit lieber an nem alten V8 Motor. Aber hier gibts doch genügend Schrauber, die mehr wissen...
Gruss und GUTE Zeit wünscht
Harry -
Kann nur Gutes über die Teile berichten, ob als Monitor oder Front im Einsatz: Nur zufriedene Kundschaft (vor allem bei Leuten ohne Gehörschaden), gehen m.E. auch für Klassik sehr schön, nicht gerade Leichtgewichte, aber ich würd sie weiterempfehlen. Infos gibts auf der
K & F Homepage,
Gruss und Gute Zeit wünscht
Harry -
Frag doch mal bei Filmton- bzw. Kameraverleihern an, im Süden z.B. Ludwig Kameraverleih oder Licht und Ton in München; Camcar oder Wellen & Nöthen in Köln; Zeigermann & Schmal oder Video Motion in Hamburg für den Norden; da gibts noch jede Menge, mehr fallen mir im Moment aber nicht ein, ja, das Alter...
Gruss und GUTE Zeit wünscht Harry -
Das sehe ich auch so, dabeihaben kann nicht schaden. Ich verwende einen Uralt Vitalizer (irgendein MK2 aus den Anfangszeiten von SPL) gerne im Insert der Subgruppen, um z.B. mal auf die Schnelle die Drums "dicker" zu machen, oder die Sprachverständlichkeit eines Chores zu verbessern, oder um ihn etwas "breiter" zu kriegen. Allerdings sollte man äusserst vorsichtig drehen, da bei dem Teil wirklich viel passiert, wenn man dreht. Behutsam eingesetzt immer noch ein prima Werkzeug, finde ich.
Gruss und GUTE Zeit wünscht
Harry -
Ich meinte das K2, mag wohl aber so sein, wie timotimo sagt, hab nur den Verleiher der Band zitiert, mir fehlt im Moment etwas die Musse, die tech. Details zu überprüfen.
Gruss Harry -
Der Verleiher einer Band, für welche ich öfters arbeite, hat vor einiger Zeit das K2 wegen Rahmen- und Platinenbruchs gegen das GB8 getauscht. Fazit: Top40 oder R&R Kapellen sind m.E. problemlos auf dem einen als auch dem anderen Tisch zu mischen. GB8 habe lt. Verleiher im Gegensatz zum K2 Einzelplatinen, was für GB8 spräche, hab mich aber nicht weiter um tech. Details gekümmert, warum auch, hingehen, Koffer abstellen, alles funktioniert. Ob die Insertbuchsen da auch irgendwann mal Probleme machen, wird sich zeigen.
Gruss und GUTE Zeit wünscht
Harry -
Ich hatte vor einiger Zeit einen Gitarristen mit irgendeinem AT-Clip im Schalloch auf der Bühne, spielte gut auch mit Bassgitarre, schön durchsetzungsfähig. Was da an Kapsel dran war weiss ich nicht mehr, aber vielleicht können die AT-Spezialisten hier ahnen, welche das gewesen sein könnte.
Falls Geld keine Rolle spielt, gibts von Schoeps das CCM4A mit passender Halterung fürs Schalloch, nehme ich immer wieder gerne, bei 3,5k etwas weg, evtl im unteren Mittenbereich auch und fertig.
Gruss und GUTE Zeit wünscht
Harry -
Und weiter gehts mit Namedropping:
Dynacord Madras finde ich dafür sehr gut geeignet, sollte auch ladetechnisch funktionieren. Hatte am WE wieder mal das Vergnügen, damit zu arbeiten, alles sehr pflegeleicht zu händeln. Ich wäre auf einen Direktvergleich mit dem K&F System gespannt, zumal die beiden Systeme preislich wohl ähnlich anzusiedeln wären.
Gruss und GUTE Zeit wünscht
Harry