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  1. PA-Forum
  2. Peter Z

Beiträge von Peter Z

  • Wie sag ichs nur dem Techniker?

    • Peter Z
    • 13. September 2004 um 09:34

    Irgendwo in Österreich:

    Man kommt ins Festzelt (ca. 30x40 m), um mit seiner Countryband, akustisch besetzt, zu spielen. Man sieht 2 KS Türme, Monitore KS CPA-2 mit passiven Ergänzungen, Soundcraft Serie Two, etc .... ziemlich erfreulich, noch dazu, wo uns die gleiche Anlage des gleichen Verleihs schon einige Male gedient hat.

    Sogar 2 (!) sehr freundliche Techniker wurden mitgeliefert.

    Erste Verwunderung: Die Band vor uns war schon am Werken und ging von ihrem Kleinmixer aus stereo ins Soundcraft Pult. Sound könnte etwas besser sein, war aber ok, vor allem der (Bühnen)mix war sehr ausgewogen. Sie hatten es im Griff. Die 2 Techniker hatten nur die Lautstärkeregler zu betätigen und mit denen trieben sie mich samt meinem tinitusgeschädigtem Gehör nach kurzer Zeit aus dem Zelt.

    Und ich hatte daheim noch überlegt, ob ich meinen Behringer DDX sicherheitshalber mitnehmen sollte, da ich nicht wusste, was und wer uns hingestellt wird, war aber zu faul. Noch hatte ich keine Sorge, der Verleiher war mir ja ein Begriff.

    Ich fragte nach, wie viele DI-Boxen vorhanden waren, worauf mir mitgeteilt wurde: „2 Stk und die sind Behringer“ (herablassend, und sich schämend). Offenbar wurde damit gerechnet, dass bei einem Countryfest nur line Ausgänge von Samplern und mikrofonierte Marshall-Stacks eingesetzt werden.
    Wir sind aber eine gemeine und bösartige Band, die nicht weniger als 9 DI-Boxen braucht. OK, kein Problem, ich hatte meine ja mit.

    Wir wurden verkabelt, dann gabs soundcheck.

    Die ersten 5 Minuten wurde gesucht, an welchem Kanal meine Mandoline spielte, dann wurde mein Monitorweg gesucht, nach 2 Minuten verzweifeltem Filterdrehen am snare-Kanal (zum Glück unsere einzige im Einsatz befindlich Trocmmel), stimmte unser Percussion/Pedal-Steel-Man die Snare mit einem Handgriff um und es passte. Irgendwoher gabs eine störende Resonanz, die war dann weg.

    So gings weiter und die Zeit verging bis der Veranstalter zu MIR (!!!!) kam und meinte wir sollten schneller sein! Monitor war bis dahin kein einziger eingestellt – und das blieb leider auch so. Ich teilte den Techs mit, sie sollten alles auf alle Monitor geben, von mir aus auch den FOH-Mix daraufleiten und das Ganze LEISE machen.

    Dann gings los: Bei der ersten Nummer war meine 12-string gemutet – auch beim Solo – Ich packte sie am Hals und winkte damit wie ein alter Seemann mit seiner Flagge – aber die 2 Techs waren knöpferldrehend übers Pult gebeugt und bemerkten mich nicht, meine Gitarre nicht, gar nichts.
    Als die Sängerin einsetzte kam ein wunderschönes 80-er Jahre Delay mir gut 600 ms und das zu einer Bluegrass-Nummer. Das verschwand zum Glück nach 2 Textzeilen wieder, dafür wurde der Monitor des Bassisten wieder abgestellt.

    Monitor war nicht, von der PA kamen irgendwelche Schallfetzen und der arme Bassmann versuchte sich an unseren Handbewegungen zu orientieren – etwas suboptimal.

    Zwischen den Songs teilte ich mit, man möge den Bassmonitor wieder aufdrehen, aber dann sah ich unter den PAR64-Batterien durch, die hautkrebserregend und erblindend genau vor unseren Gesichtern montiert waren (geringe Zelthöhe) und natürlich auf Anschlag aufgedreht waren (wozu gibt’s auch Dimmer?) – und siehe da: unsere 2 Techniker waren verschwunden, Gemeinschaftspinkeln oder so etwas. Ich ersuchte das Publikum, nach ihnen zu suchen. Ich konnte meine Instrumente nicht wechseln, da die ja am FOH bei Nichtgebrauch gemutet waren.
    Der Bassist kuschelte sich dann zur Sängerin um von deren Monitor zumindest etwas zu hören. Nach der nächsten Nummer war ein Tech wieder da und ich sagte: „Bitte den Monitor des Bassisten lauter!“. Dann wurde der ohnehin zu laute Bass auf allen Monitoren lauter gemacht. Irgendwie gelang es mir dann das zu klären.

    Nicht, dass jetzt der Eindruck entsteht, die anderen Monitore wären gut eingestellt gewesen, ich hörte zumindest von Moni des anderen Gitarristen etwas, meiner war auch nach einiger Zeit stumm. Es war schweinelaut und man konnte nicht sagen, woher der Lärm kam – ein totales Interferenzchaos. Dabei hatte ich bei dieser Band meinen Elacin Gehörschutz noch nie gebraucht.

    So gings halt weiter, irgendwie kamen wir die 1 ¾ Stunden durch (Routine hilft manchmal), der CD Verkauf lief sogar einigermaßen, als wars draußen erträglich – wenn auch nicht gut, da immer wieder Instrumente rauf -und runtergeregelt wurden.

    Ich will das jetzt nicht fortsetzen, aber nochmals eine Anregung machen, die ich hier im Forum schon einmal tätigte: Wie wäre es mit einem Brett: „Mixing Know-How“ oder so ähnlich.

    Es nützt doch nichts, wenn hier über die Qualtitäten von d&b, HK, KS, GAE usw. diskutiert wird, die doch alle zumindest gute Anlagen sind, wenn ein Bühnenmix über Billig-Equipment den FOH-Mix um Längen schlägt!

    Tut mir leid, wenn ich das hier schreiben muss, aber die Unterschiede in den Qualitäten der Techs sind einfach um ein Vielfaches größer als der Unterschied zwischen schlechten und guten Anlagen.


    Mir bleibt nur noch, dem lieben Uli B. meinen Dank dafür auszusprechen, dass er es möglich macht, dass Musiker mit ihren 1.200,- Euro DDX Pulten in ein 7.000,- FOH Pult gehen können und somit einen vernünftigen Mix und vernünftiges Monitoring ohne für das Publikum nervtötende Soundchecks herzustellen.


    Liebe Grüsse
    Peter

  • Einfache Lichtsteuerung

    • Peter Z
    • 10. September 2004 um 11:56

    Hi!

    Für eine kleine Band mit Akustikinstrumenten suche ich eine kleine Lichtsteuerung. Habe von Licht leider überhaupt keine Ahnung.

    Ich habe ein Showtec Compactlight mit DMX (will die PAR56 Leisten/Stative einfach nicht mehr mitschleppen) und internen Lauflichtprogrammen, die jedoch unbrauchbar sind. Beim Compact Light kann man angeblich jede Farbe über DMX dimmen - Dimmer sind übrigens eingebaut.


    Wünschen würde ich mir:

    - Einige Szenen mit von mir gemischten Farben sollten selbst programmiert werden und abrufbar sein

    - die Überblendungen sollten weich und langsam vor sich gehen (einstellbare Fade-Zeit)

    - Die Gesamt-Helligkeit sollte einstellbar sein

    - Lauflicht-Programme möchte ich selbst programmieren, inklusive der einzelnen Farbmischungen, eventuell auch musikgesteuert

    Können das Geräte wie:

    - Showtec Lightfoot DMX oder
    - Showtec Lite 8?


    Danke im Voraus für Eure Hilfe und

    Grüsse
    Peter

  • Analog vs. Digital

    • Peter Z
    • 10. September 2004 um 10:16

    :P Kenn ich, wir sind auch 7! Allerdings bin ich in letzter Zeit ein Schwein und geben jedem nur dnoch den main mix aufs InEar.Mir spart es eine Menge Zeit und die Leute gewöhnen sich an mit der richtigen Lautstärke und Dynamik zu spielen - wie vor 50 Jahren!!! :)

  • Analog vs. Digital

    • Peter Z
    • 10. September 2004 um 09:36

    Danke Jan, das erlöst mich jetzt! ;)

    Ich dachte, Du meinst es geht nur mit 7 - dabei nimmt seven nur 7 von 8 möglichen!

    Schönen Tag
    Peter

  • Analog vs. Digital

    • Peter Z
    • 10. September 2004 um 09:32

    Sorry, ich steh auf der Leitung!

    Alle Wege auf pre - das ist klar. Das sind 4 Aux und 4 FX Wege - in Summe 8, oder nicht???

    Gruß Peter

  • Analog vs. Digital

    • Peter Z
    • 10. September 2004 um 09:20

    Hi Seven!

    Wie machst Du das mit den 7 pre fade Aux-Wegen?

    4 Aux auf die Multi-outs oder über ADA als Multimirror und dann?

    Oder routest Du alle AUX und FX Wege über die internen Busse 1 - 8? Aber dann wären es doch 8 Wege, oder lieg ich jetzt völlig daneben?

    Grüsse
    Peter

  • Analog vs. Digital

    • Peter Z
    • 8. September 2004 um 16:24

    gacond & Sven:

    Bezüglich der DI-Box werde ich mich wohl wirklich revidieren müssen. Fiel mir auch nach meinem Post ein, daß die DI-100 auf größeren Bühnen an unsere Akustik-Instrumente gehäng wurde (oder umgekehrt). Gab dabei auch keine Probleme. Meine 2 DI-20 sind jedoch für mich unbrauchbar (sorry Uli B.!). Beim letzten Gig dachte ich, einme meiner Palmer wäre eingegange und hatte schon Bauchweh als ich die DI-20 aus dem Reservekoffer nahm - war zum Glück aber nur ein Kabel kaputt.

    sven: kleiner Tipp noch bezüglich der zugeringen Aussteuerung beim Digi-Pult: Ich hab dahinter noch einen EQ hängen, an dem +/-15dB regeln kann - somit muß ich nicht zu den Endstufen/Aktivboxen laufen um das zu regeln. Ist übrigens der alte Behringer GEQ, den ich dafür ausgegraben habe! ;) Der rauscht nicht einmal, gar nicht sogar.

  • Analog vs. Digital

    • Peter Z
    • 8. September 2004 um 13:32

    Hi Sven!

    Sorry, beim ersten mail habe ich den Falschen angeschrieben.

    Ich habe nix gegen Behringer, allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, daß es bessere Hersteller gibt - aber nicht um den Preis.

    Wie auch immer: den Ultrabass würde ich auf alle Fälle weglassen. Ersten brauchst Du keine Frequenzen, die die Instrumente nicht von selbst produzieren, zweitens wirst Du keine Speaker haben, welche diesen Frequenzen vernünftig wiedergeben können oder gar aushalten. Du frißt Dir nur eine Riesenmenge an Leistung von jenen Frequnezbereichen weg, die wichtiger sind.

    Auch die zweite ADAT-Erweiterung für den DDX brauchst Du nicht. Du hast mit dem ADA8000 und nur einer Karte 24 Analog-Eingänge

    Dafür würde ich andere DI-Boxen nehmen, habe 2 Behringer Di-Boxen, mit denen ich überhaupt nicht zufrieden bin (allerdings die DI-20, oder so ähnlich).

    Latenzzeiten fallen überhaupt nicht auf. Sie sind im Normalfall auch nicht bemerkbar, da ja der gesamte Mix verschoben wird und nicht nur einzelne Signale (Instrumente). Fürs spielen und proben sind sie nicht merkbar und haben nichts mit den grausamen Latenzzeiten beim Computer-Recording zu tun. Fazit: Das Thema kannst Du vergessen.

    Abgestürzt ist mir mein Mixer erst ein einziges Mal als sich jemand mit einem geflogenen FI herumspielte. Da gabs Strom-ein/Strom-aus in kurzen Intervallen. Habe neu gestartet und alles war wieder da. Dauert nur ein paar Sekunden. Wichtig ist, wie beim PC, immer wieder zu speichern, das gewöhnt man sich aber schnell an. Mein DDX ist eigentlich sehr stabil, wird live, beim Proben und als Abhöre bei Aufnahmen regelmäßig verwendet und hatte außer obigen Fall keinen Absturz an den ich mich erinnern kann.

    Welche Frequenzweiche Du nehmen solltest, kann ich Dir nicht sagen. Ich weiß nicht welche Lausprecher vorhanden sind oder gekauft werden und darüber hinaus bin ich da nicht besonders erfahren.

    Überhaupt haben die Speaker sicher einen wesentlich größeren Einfluß auf den sound als der Mixer. Nur - wie gesagt - die internen Effekte würde ich mit Gefühl einsetzen und mir bei der Einstellung etwas mehr Mühe machen. Vor allem beim Hall, der ist wichtig.


    Bitte denke daran, daß eine Anlage in dieser Größenordnung kein Wunderding ist. Wenn Du sie in kleinem Rahmen einsetzt, Dich wirklich damit vertraut machst und nicht überforderst, kann es gut bis sehr gut funktionieren. Insbesondere bei Endstufen und Speakern kommt man schnell an die Grenzen - und dann wird es wirklich schlimm (auch wenn zufälligerweise nichts zerstört wird).

    Ich bin kein Verleiher und ich brauche deren Revier nicht schützen, aber als Musiker sage ich Dir, daß es einfach keinen Sinn hat mit einem 10.000,- Euro Equipment gegen ein 100.000,- Euro Equipment anzutreten - das geht nicht und letztlich hat niemand Freude damit.
    Setze es immer nur ein, wo es auch funktioniert!!! Dann sind alle glücklich. Und dann kommt der nächste Schritt.

    Noch etwas: Überleg Dir das mit den live-Aufnahmen im ersten Schritt und steck das Geld in bessere Speaker.
    Live-Recorden ist eine frustrierende Sache, wenn man nicht wirklich Erfahrung mit Mikrofon- und Monitoraufstellung hat, wenn die Übersprechungen zu groß sind und man nicht eine Menge Geld fürMikros ausgegeben hat. Leihe Dir einmal einen Recorder aus und Du wirst hören, was ich meine - es ist wirklich nicht einfach. Mein gesmtes Wirtschaftsstudium hat mich zeitlich, nervlich und finanziell weniger in Anspruch genommen als meine Aufnahmen - und die sind noch lange nicht so, wie ich sie haben will.

    Den Recorder bekommst Du vielleicht um 1.200,- Euro, die Mic-Preams des DDX sind aber mit dieser Aufgabe überfordert umd Du brauchst gleich 2.000.- Euro dazu und dann eine Minimalausstattung an Mikros, gleich nochmals 2.000,- Euro (absolutes Minimum). Laß Dir damit wirklich Zeit, konzentriere Dich auf die live-Sachen und borg Dir irgendwann einmal einen Recorder aus.


    Viel Spaß und liebe Grüße
    Peter

  • Analog vs. Digital

    • Peter Z
    • 8. September 2004 um 10:08

    Hallo Chris!

    Wenn Du dein Equipment auch verleihen willst, ohne, daß Du dabei bist, wird wohl nur analog in Frage kommen. Auf einem Digitalpult zu arbeiten, daß man nicht kennt ist mühsam bis unmöglich.

    Wenn Du selbst immer dabei bist, mit der Arbeitsweise des Pultes vertraut bist, hat ein Digitalpult auch seine Vorteile.

    Ich selbst habe mir vor 2 Jahren ein billiges Behringer Digitalpult mit einer 8-Kanal Erweiterung gekauft und will seither nichts anderes mehr für meine Bands (6 Mann Rock'n'Roll/Soul und 7 Mann Country/Bluegrass) verwenden.

    Bei größeren Events (Donauinselfest, Countryfestivals, ...) werden Anlagen und Tontechnik zur Verfügung gestellt.

    Kleinere Gigs (100- 300 Leute) spielen wir auf unserer Anlage. Früher mit Tontechniker, seit dem Digi-Pult mache ich den Mix selbst auf der Bühne - und es klappt jetzt wesentlich besser, und das, obwohl ich abwechselnd 5 Instrumente spiele und teilweise singe - (leider hat nicht jeder den besten Techniker zur Hand (-: ).

    Nachteile des Digitalpultes:
    - man muß sich in der Bedienung umstellen (ich denke, ich bin da mittlerweile nicht langsamer als beim Analogpult).

    - der eingebaute Hall im DDX ist nicht gerade mein Traum- geht natürlich auch mit externen Effekten.

    - Wenn das Pult nur sehr gering ausgesteuert wird, also sehr leise gepielt wird, kommt es mir etwas dünn vor. In dem Fall sollten die Endstufen zurückgeregelt werden, und am Pult mehr aufgedreht werden.

    Vorteile des Digitalpultes:
    - Aufbau ist schneller und einfacher - alles drin!

    - Soundcheck reduziert sich fast gegen NULL, wenn man die Bands kennt, die darüber spielen und schon einige Presets angelegt hat. ich stelle die Anlage zuerst mit einer CD ein und ändere nur etwas am Verhältnis Sub/Tops und am Main-EQ - dauert 2 Minuten. Dann mache ich den Mix fürs InEar-Monitoring (3 Minuten), dabei ist es leise fürs eventuell schon vorhandenes Publikum, dann wird eine halbe Nummer für den eigentlichen Soundcheck gespielt und meist blebt da nichts mehr zu tun übrig.

    - über die ADAT-Schnittstellen kann ich meinen 24-Spur Harddiscrecorder anhängen und das unbearbeitete Signal aufnehmen (soferne mein Mackie SDR24/96 nicht gerade wieder spinnt).


    Bei kleineren Gigs arbeitet man nicht in einer hochprofessionellen Umgebung, wer da mit 4 Riesenstacks und großen Beschallungspulten anfährt und 2 Stunden für Aufbau und Soundcheck braucht macht sich nicht sonderlich beliebt, da das Publikum oft schon da ist. Das sollte man berücksichtigen. Bei Tanzkapellen ist das wohl noch häufiger ein Thema als bei uns. Eine kleinere Ausrüstung, die man aber wirklich gut kennt ist nach meiner Meinung besser als eine Menge Hi-Tech mit schlechter Bedienung und noch schlechteren Kabeln, bei denen gespart wurde.

    Sorry, aber ich bin nach 26 Jahren auf kleinen Bühnen geschädigt von Technikern, die all ihr Zeug anschleppen um es herzuzeigen und dann eine ganze Strophe lang brauchen um zu bemerken, daß sie die Leadstimme gemutet haben, weil sie sich an ihren vielen Knopferl, Reglern und Lämpchen aufgeilen, anstatt sich auf ihre Ohren zu konzentrieren. Unlängst erst wieder gesehen/gehört - PA war von Meyer!

    KISS: keep it short & simple!

    Das Geschriebene gilt NICHT für professionelle Großveranstaltungen!!!!!!! Damit meine ich schon welche mit mehr als 500 Leuten. So wie ich Dein posting interpretiere, hast Du jetzt auch nicht vor, das zu machen. Wenn doch, dann gibt es hier eine Menge Leute, die darüber besser Bescheid wissen und Dir helfen können.

    Grüße
    Peter


    PS: Mein Standard Equipment für kleine Gigs:

    Behringer DDX3216 Digitalpult
    Sennheiser ew-300 InEar
    Palmer DI-Boxen
    Vocalmics: AKG C535
    instrumental mics von AKG, Shure und Sennheiser
    Subwoofer: Dynacord Sub800A
    Tops: EV SxA360


    [/code]

  • Vergleich Sateliten-Tops

    • Peter Z
    • 7. September 2004 um 10:26

    @druid: warm wird die Rückseite schon - mehr als bei den anderen Kandidaten, aber nicht so, daß ich sie nicht angreifen könnte. Ich hab sie aber auch noch nicht stundenlang laufen lassen, könnte also noch heißer werden.
    Die RCF wären im Vergleich sicher noch interessant gewesen - und auch auftreibbar, aber die Zeit habe ich mir jetzt nicht genommen. Die EV werden vermutlich nicht die letzten Speaker sein, die ich kaufe, mal sehen was die Zukunft bringt.

    4Art: Stimmt, die Yorkville sieht besser aus und ich wollte diesmal auch wirklich keine Plastikboxen obwohl Yorkville = auch Plastik). Aber Yorkville war einfach nicht zum Probehören vorhanden.

    Übrigens war im gestrigen Vergleich noch eine Dynacord Aktiv-Mufu dabei (Holzgehäuse), hatte aber überhaupt keine Chance gegen EV und KS. Die ART war da nicht direkt dabei, ist aber sicher auch besser.


    Noch eine Vermutung zu Plastik: Mir scheint, daß Plastik nicht unbedingt das schlechteste Material zu sein, vielmehr glaube ich, daß oft billigere Plastikboxen mit viel teureren Holzkisten verglichen werden. Der Unterschied liegt möglicherweise dann nicht mehr im Gehäusematerial.
    Den Preis für die EV kenne ich noch nicht, ich hab sie mal genommen und werde schon sehen - das kann ich nur, weil ich weiß, daß ich bestens behandelt werde. Bei Thomann Austria wären es 1.144,- Euro.


    Immerhin klang die EV als Plastikbox besser als eine Holz-Dynacord, eine Holz-KS und eine fast 3 mal so teure Holz-Axys. Die Reihenfolge (für mich) ware also:

    1. EV SxA360 Plastik
    2. KS CPA-1 Holz
    3. Voice Systems Plastik
    4. ART300 Plastik
    5. Dynacord Mufu Holz
    6. Axys Holz

    Nicht so schlecht für Plastik, oder?
    Außerdem ist unserem Publikum das Aussehen der Boxen völlig egal, die schrecken sich eher vor großen Holz-Türmen! Ich liebe Euch Tontechniker und PA-Freaks, aber ich spiele dennoch für die größere Menge des Publikums, die damit wenig am Hut haben - und das schon seit über 25 Jahren. ;)

    In einer anderen Preisklasse mag das anders aussehen. Nachdem wir in dieser Band selbst schleppen, ist sind Gewicht und Größe (Kleinheit) gleich nach dem Klang und weit vor dem Preis das wichtigste Kaufargument.
    Ist Euer Rückgrad auch schon 40 jahre alt?


    lg
    Peter

  • Vergleich Sateliten-Tops

    • Peter Z
    • 6. September 2004 um 16:13

    Nachdem ich auf meine Anfrage bezüglich Tops eine Menge freundliche Antworten in diesem Forum bekommen habe, möchte ich - für diejenigen, die es interessiert - beschreiben, wie ich mich entschieden habe.

    Am Wochenende konnte ich folgende Aktiv-Tops vergleichen:

    EV SxA360
    KS CPA-1
    RCF ART 300A
    AXYS U-92
    Voice Systems ??? (800W)
    (dB Opera 112 - die stehen halt herum und durften mitmachen)

    Die große Enttäuschung war die AXSY, welche hier in Österreich einen Listenpreis von immerhin 3.100,- Euro/STÜCK hat. Schwer, wenig Power und - das finde ich echt schlimm - klingt grausam, kein Bass, keine Höhen, seltsame Mitten. Meine Uralt RCF ART waren um Klassen besser.

    Die Voice Systems hatte ich nur im Musikgeschäft gehört, waren etwas bissig. Alle andern hatte ich daheim. Der Verkäufer hatte die Box im direkten Vergleich mit der SxA360 gehört und meinte, die EV wäre um Klassen besser gewesen. Aus der Erinnerung heraus gefällt mir die EV auch besser, ich könnte aber keinen sooo dramatischen Unterschied bestätigen, ist aber schwer - 3 Tage dazwischen, anderer Raum...

    Die CPA-1 klang etwas glatt/unspektakulär (positiv gesagt: ausgewogen), die SxA360 irgendwie 'schöner' (negativ gesagt: man hört die Senke des Frequenzganges in den Mitten).
    Beide waren besser, als die alten RCF, die im direkten Vergleich etwas den Eindruck machten, als würden sie in eine Klomuschel spielen (nicht wirklich schlecht, aber im Vergleich unsauber in den Mitten).

    Der grundsätzliche Eindruck ist mit und ohne Subwoofer der gleiche. Vermutlich aufgrund der unpasenden Frequenzweiche im Sub verschwimmt die CPA-1 in den Bässen etwas.

    Bezogen auf die Lautsärke waren RCF, EV und KS etwa auf dem gleichen Nieveau, die EV etwas kraftvoller als die anderen beiden. Habe nur zugehört, nicht gemessen. Zulange wollte ich diesen Test meinen ohnehin geschädigten Ohren nicht zumuten.


    Heute mittag habe ich EV und KS noch im Musikgeschäft eines Freundes (sehr trockener Raum) im Vergleich laufen lassen: die EV ist einfach fülliger, alle Anwesenden - waren nur 4 - zogen die EV der KS vor.

    Somit ist die Entscheidung gefallen, noch dazu wiegt die SxA360 gerade einmal 16,6 kg. Für mein altes Rückgrad ein Segen.

    Es wird sicher noch bessere Boxen geben, mehr konnte ich aber in dieser Zeit im Raum von Wien nicht auftreiben und ungehört kaufe ich so etwas nicht. Leider ist die Auswahl bei uns nicht gerade riesig. Gegen eine EON brauche ich nicht Vergleichhören, die gefällt mir überhaupt nicht.

    EV wird zwar hier im Forum nicht gerade positiv bewertet, in meinem kleinen Vergleich war sie aber gut - und recht billig.


    Grüße
    Peter

  • gute Tops

    • Peter Z
    • 26. August 2004 um 14:00

    naja, .... wenn ich meinen IEM-Hörer auf den Platz der zweiten Box stelle ..... ;)

    Gibt keine Monitore mehr.
    Manchmal wird eine zusätzliche Aktivbox mitggeschleppt.

    Mir sind die Vorteile von passiven Systemen schon klar. In meinem speziellem Fall ist aktiv trotzdem günstiger. In der anderen Band gibts passiv, in der Countryband aktiv. Hab ich jahrelang testen können.

    Im Moment scheint sich da etwas günstiges in Bezug auf eine CPA-1 von KS aufzutun, mal sehen.

    Beim morgigen Gig wird eine Axys U-92 ausprobiert, eventuell schon die CPA-1 im Vergleich.

    lg
    Peter

  • gute Tops

    • Peter Z
    • 25. August 2004 um 16:35

    Bin wieder da.

    Ich komme aus der Gegend von Wien - ca. 25 km außerhalb aus dem schönen, ruhigen (wenn ich nicht da bin) Wienerwald!

  • gute Tops

    • Peter Z
    • 25. August 2004 um 13:00

    Eines leider nicht: die kostet bei uns ca. 4.400,- Euro/Stk. Das übersteigt meinen Rahmen leider.

    Gruß
    Peter

  • gute Tops

    • Peter Z
    • 25. August 2004 um 12:16

    Immer gleichzeitig, Jack - Du bist nur um 2 Sekunden schneller :)

    Ich weiß ja, es ist eigentlich problemlos! Aber ich spiele mit Leuten, die eine Violinsaite für ein Hi-Tech-Monster halten. Und die sind jetzt nach 2 Jahren auf aktive tops eingeschult - zumindest 2 davon. Ich geb Dir auch recht, es ist kaum zu glauben!!!!

    Danke dennoch für Deine Antworten.

    Peter

  • gute Tops

    • Peter Z
    • 25. August 2004 um 12:11

    merci!

    Gerade niemand da, aber ich krieg heute noch alles raus! ;)

    lg
    Peter

  • gute Tops

    • Peter Z
    • 25. August 2004 um 11:13

    Jack: war jetzt fast gleichzeitig.
    Klingt nach einem guten Angebot. Es ist aber zum verrücktwerden: Meine Mitmusiker haben es nach Jahren geschafft, die aktiven Boxen anzuschließen. Wenn ich das jetzt wieder ändere .... ich will nicht einmal daran denken!!!!!!! Abgesehen sind schon 2 Aktivwoofer im Einsatz, die ich fürs erste weiter verwenden will (auch wenn sie nicht topclass sind).

    Gibt es nichts Vergleichbares in aktiver Ausführung? Oder bin ich mit CPA-1 oder CA 1215 in dieser Liga?

  • gute Tops

    • Peter Z
    • 25. August 2004 um 11:06

    Danke Euch Beiden!

    Wo gibt es Vertriebe von K&F (bin aus Östgerreich)? Finde keine Preise und keine Händler.

    Ist die CA1215 mit der CPA-1 vergleichbar? Hat die Passivtrennung nicht Nachteile?

    thx
    Peter

  • gute Tops

    • Peter Z
    • 25. August 2004 um 10:20

    Ich habe bereits einmal in Bezug auf neue tops gepostet und möchte mich für die erhaltenen Antworten bedanken.

    Der Grund für die neue Anfrage ist, daß ich mein Budget aufgestockt habe.

    Ich suche 2 wirklich schön klingende aktive tops bis ca. 6.000, Euro (zusammen), die hauptsächlich für akustische Country/Bluegrassmusik eingesetzt werden sollen. Fullragentauglichkeit wäre kein Nachteil.

    Transparenter Klang geht über Schalldruck, wobei wir immer wieder auch kleinere Gigs im Freien mit dieser Anlage spielen wollen. Wäre schön, wenn die Wuinderdinger auch noch leicht und klein sind! :)

    Aus Transport- und Aufbaugründen sollten sie unbedingt aktiv sein, auch wenn das hier eher unbeliebt ist.

    Könnt ihr folgende Vorschläge bewerten - bzw ergänzen?:

    EV Plasma
    KS CPA-1
    Dynacord Madras
    RCF ART Serie
    EV SXA360

    Danke im Voraus
    Peter

  • wenn schon aktiv, dann welche Box?

    • Peter Z
    • 6. August 2004 um 09:35

    Danke für Deine Mühe, Sven.

    Die Subs haben eine interne Aktivweiche mit einer Trennfrequenz bei 100Hz mit 12 dB/Oktave.

    Hi/Mid Ausgänge sind vorhanden. Das Ganze geht über irgendeine Dynacord-Patentweiche namens PowerMax. Die hat gegenüber Linwitz-Riley eine Anhebung im Übergangsbereich.

    Einstellen kann ich nur die Lautstärke der Subs, nicht aber Trennfrequenz oder Phasenlage.

    Ich werde mich nochmals schlau machen, wo ich mir die CPA1/2 anhören kann.

    lg
    Peter

Anstehende Termine

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    18. September 2026 um 15:16
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