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  1. PA-Forum
  2. Peter Z

Beiträge von Peter Z

  • Aktiv -oder Passivboxen

    • Peter Z
    • 9. Oktober 2003 um 11:09

    Jeder Kauf ist halt ein (persönlicher) Kompromiß, aber meine Reihenfolge wäre:

    1. RCF (Mackie) ART 300 A
    2. Mackie SRM 450
    3. dB Opera 412
    4. dB Opera 415
    5. Behringer B300

    In dem Fall dürfte dies auch der preislichen Abstufung entsprechen. Ich denke, die ersten 3 sind nicht unter 600,- zu haben, fallen daher also für Dich vermutlich weg.

    Gruß
    Peter

    PS: Ich habe schon über soviele wirklich besch.... Anlagen in meinem Leben gespielt, aber meistens war das Puplikum trotzdem guter Stimmung und hat mitgerockt. Früher wären die Behringer schon der absolute Traum gewesen - also über die läßt sich sicher auch Musik machen. So überbewerten sollte man das Thema 'Equipment' auch nicht. Dieses Forum ist natürlich genau dafür da und daher sind die Ansprüche hier auch (zu recht) hoch, aber es geht auch mit geringeren Mitteln!

  • Aktiv -oder Passivboxen

    • Peter Z
    • 7. Oktober 2003 um 09:25

    Hallo CrepeZ!

    Als einer der weinige hier, die kleine Aktivboxen mögen, habe ich einige von denen im Vergleich gehört.

    Ich persönlich würde von der EON dringend abraten. Hab sie bei einer Hochzeit eingesetzt, um einen Nebensaal zu beschallen und dort auch als reine Sprachbox für die Festreden verwendet. Auch wenn der Raum akustisch schlecht war - die Box war noch schlechter. Die Redner konnte man kaum verstehen, die Musik kam auch nicht gut. Unlängst hab ich die Dinger wiedergehört - bei einer befreundeten Band in einem Saal mit guter Akustik, in dem ich selbst schon oft spielte. Es klang schlimm.

    Die Behringer B300 finde ich um KLASSEN besser! (auch wenn jetzt einige Schlamm nach mir werfen) :) Allerdings sind die nicht gerade leicht und handlich

    Die oben genannten dB sind auch gut, habe selbst 2 davon, die kleineren 212, leiser als die B300, aber schöner.

    Bei weitem am liebsten sind mir meine alten RCF ART300A - jetzt bei Mackie.

    Die SRM 450 ist auch nicht schlecht, um Vieles besser als die JBL.

    Dann habe ich noch 2 von diesen SX300 Nachbauten gehört, waren unglaublich billig, hatten aber kreischende Mitten.

    Sonst gibt es mittlerweile eine ganze Menge neuer Anbieter von Aktivboxen. Da ist es wirklich das beste, die Kisten in einem größeren Geschäft im Vergleich anzuhören.

    Meiner Ansicht nach kommt man bei RCF, Mackie und auch den B300 ohne TerzbandEQ gut über die Runden, wenn man Keyboard und Bass darüber verstärkt. Brauch ich nur in sehr schlechten Räumen.

    Immer dran denken: Du kannst unendlich viel Geld für eine gute Anlage ausgeben - Du kannst aber auch mit günstigem Equipment gut klingen.

    Gruß
    Peter

  • In Ear abmischen!

    • Peter Z
    • 16. September 2003 um 09:06

    Sorry, das mit dem einen Sender habe ich überlesen! Wenigstens denkt der Gert mit - thx!

    Damit hat er auch gleich die einzig wahre Lösung beschrieben. Nur die 200Hz low cut sind doch etwas hoch, das ist ungefähr die g-Saite der Gitarre, da würde ich schon eine Oktave drunter gehen.

    Abgesehen davon: paßt auf, wenn ihr so laut seit, daß der limiter anschlägt. Meinen Tinnitus krieg ich auch nicht mehr los - ist echt kein Vergnügen!

  • In Ear abmischen!

    • Peter Z
    • 16. September 2003 um 08:32

    Hi!

    Wieso ist der Limiter ein Problem?

    Bei einem eigenen Monitorpult könnt ihr ja jdemd seinen eigenen aux-mix machen.

    Die einfachere Möglichkeit ist - so mach ich das bei uns meist - die main Signale ins IEM spielen und bei Bdarf dem einen oder anderen Musiker sein Instrument zusätzlich als aux Signal dazumischen.
    Wenn der Frontmix paßt, sollte das eigentlich gut funktionieren - und ist keine Arbeit. Oft komme ich dann sogar ohne aux-Wege aus.

  • 01v...

    • Peter Z
    • 15. September 2003 um 16:46

    Oliver

    Besser, wenn jemand einmal eine dumme Frage stellt (wobei die nicht wirklich dumm war), als sich die Unhöflichkeiten mancher Leute anzuhören (anzulesen).

    Eine Zahl als Antwort hätte ihm schon genügt, Du hättest etwas Gutes getan und Dir eine Menge Schreiberei erspart.

    Alles wieder gut? :wink:

    Bye

    Sascha: In der Kurzbeschreibung von Thomann steht etwas von 4 konfigurierbaren Auxwegen

  • Welche Ohrhörer für mein Sennheiser ew 300 IEM?

    • Peter Z
    • 8. September 2003 um 17:32

    Hi alexpa!

    Dein Beitrag ist ohne Frage interessant. Gibt ohnehin nicht genug verläßliche Informationen über IEM.

    Vergiß halt nicht, daß es Musiker gibt, die nicht nur von allem das Beste haben wollen oder können. Klar zeigt Dir Deine professionelle Erfahrung, daß nur das Beste gut genug ist - gilt aber halt nicht für jeden.

    zB ist es bei einer rein akustisch spielenden Band der Lautstärkepegel überhaupt kein Problem. IEM verwende ich dort um lästige Resonanzen bei den Instrumenten durch die Monitore zu vermeiden. Und da reichen die offenen Hifi-Hörer nicht nur aus, sondern sind auch sehr angenehm.

    Und wenns lauter wird, kommt man mit dem Sennheiser IE3 auch gut zurecht. Habe damit gestern 3 Stunden am Schlagzeug verbracht. Das ding dämmt besser als meine Hearsafe-Ohrenschützer.
    Bestimmt sind Otoplasten angenehmer, aber schon die Standard-IE3-Ausführung bringt Berge im Vergleich zu Monitoren. Viel leiser und differenzierter - und das ist der Punkt: billiger!

    Über Tipps über die günstigste und immer noch gute Hörer-Lösung wären Dir hier sicher viele dankbar.

    Daß die Hörer nicht kaputtgehen nehm ich Dir allerdings nicht ab. Man kann hängenbleiben, sie können runterfallen, jemand kann draufsteigen.... also ein Ersatz - zur Not ein billiger ist sicher kein Fehler.

    Gruß
    Peter

  • Welche Ohrhörer für mein Sennheiser ew 300 IEM?

    • Peter Z
    • 2. September 2003 um 17:46

    Nochmal ich! Ich habe einen vergessen!!!

    AKG IP1: Den hatte ich genau 1 Tag daheim, dachte es wird schon nix schiefgehen bei einem AKG. Das Ding ist aber grauenhaft!!! Kreischt und in meine Ohren (obwohl eh so groß) hat er nicht reingepaßt.

    Bin 25 glücklich gewesen mit meinem ganzen Haufen AKG Mikros, aber der IP1 ist unglaublich schlecht. Ich kapiers nicht, aber was solls.

    lg
    P.

  • Welche Ohrhörer für mein Sennheiser ew 300 IEM?

    • Peter Z
    • 2. September 2003 um 17:27

    Hi Mel!

    Da meldet sich wieder einmal der Wiener! ;) Bei der Monitor-Diskussion hatten wir ja schon das Vergnügen.
    Gut, daß Du auf Deine Ohren Rücksicht nimmst und das IEM besorgt hast!
    Ist witzig, auch ich habe letzte Woche das EW 300 abgeholt und gleich 2 Gigs damit gespielt. Bei mir waren allerdings die IE 3 Hörer dabei. Hat alles gepaßt.
    Ich kann Dir jetzt nur eine kleine Übersicht über günstige Hörer geben, Mehrwegsysteme sinds mir nicht wert.

    E2 (shure): gefällt mir ganz gut, kommt mir ziemlich klar vor, weniger Bässe, mir gefällt das - vor allem bei accoustic-git, dobro, mandoline, harp und vocals (was ich da spiele). Hat mich 100,- gekostet.

    IE 3: Auch gut, etwas 'runder' im Klang. Mir persönlich zu geschlossen, hab ihn aber jetzt nur mit der Akustik-Band im Einsatz gehabt, bei der Rockband ist das sicher von Vorteil. War beim ew300 dabei, kostet alleine auch knapp 100,- (in Österreich).

    Sony EX50 / EX70: Sind normale (bessere) Walkman-Hörer. Schaffen die Dynamik nicht so richtig, zerrt im Bassbereich. Die hatte ich auch schon bei der Rockband im Einsatz. Dort weniger toll, wenns leiser ist allerdings sehr gut - naja, vielleicht weniger für Dich! ;)

    Sony ??? - naja, solche, wie auch die IE1, oder solche die beim dB IEM mitgeliefert werden: Die sind definitiv zu offen. Gut, wenn gaaanz leise ist - gar nix für Dich! ;)

    Dann habe ich noch ein paar richtig billige Hörer (die daheim herumlagen, u.a. die, die man im Flugzeug mitbekommt) versucht, nur interessehalber - das funktioniert überhaupt nicht.

    Die obigen Hörer habe ich selbst und alle auch bei Gigs schon probiert (außer die ganz billigen).
    Im Geschäft habe ich kurz in einen e5 (shure) und 2 Hörer von Hearsafe zwischen 200 - 250 Euro reingehört. Die Hearsafe haben mir weniger gefallen, ich glaube nicht, daß die besser sind als die IE3, kann aber sein, daß sie irgendwie nicht für meine Ohren waren.

    Der shure ist schon gut - aber die 650,- Euro oder noch mehr stehen sich nicht dafür - Musik ist mein Hobby, nicht mein Job!

    Man sollte immer daran denken, daß die Dinger auch relativ leicht kaputt gehen können. Daher meine ich, es ist vernünftiger, 2 günstiger zu nehmen, als irgend so ein Top-Ding. Sonst steht man blöd da - ew300 und kaputter Hörer. Sh...t! Es gibt auch Leute, die haben ihren IE3 mit Otoplasten versehen und waren dann restlos begeistert. Dazu kann ich aber nichts weiteres sagen.

    Da bei Euch recht laut gespielt wird, sind die IE3 glaube ich recht gut. Und vergiß nicht: Gewöhnen mußt Du Dich an jeden von diesen Dingern - dauert ein bißchen!

    Da ich das ew300 mit 2 Sendern gekauft habe, wurde mein anderer Sänger/Gitarrist auch gleich beglückt. Wenns ihm zu 'geschlossen' wurde hat er einfach einen Stöpsel herausgezogen. Am Anfang ok, auf Dauer würde ich das nicht machen - auch wenn es viele tun. Sonst war er begeistert.

    Ich hoffe, das hilft etwas.


    Off topic: Habe mein ew300 gleich gequält: Angeschlossen in meinem kleinen Kellerstudio, dann im Garten spaziert. 25 cm tragende Stahlbetonwand, 30 cm Dichtbetonwand und raus ins Grüne. Dann kam ich noch ca. 30m, dann kamen Aussetzer und Rauschen. Aber für die relativ geringe Sendeleistung recht ok. Wird für die Bühnen, die ich als Musiker in meinem Leben noch betreten werden, jedenfalls reichen! ;)


    lg
    Peter

  • Behringer Eurodesk MX3282A

    • Peter Z
    • 29. August 2003 um 08:54

    Hi Tommy!

    Hatte das Pult über 3 Jahre im Einsatz. Allerdings nicht im Dauereinsatz - ca. 1-2 mal je Woche.

    Keine Ausfälle. Für live Sachen hatte ich mit dem Rauschen überhaupt kein Problem (da fiel das Rauschte meiner QSC Ensdtufe wesentlich mehr ins Gewicht). Auch mit den EQ's konnte ich gut leben, allerdings kams darauf an, was für Boxen ich verwendete - die sind wesentlich 'klangprägender' als der Mixer.

    Alles in allem war ich sehr zufrieden. Ich kenne überhaupt nichts zu diesem Preis, was vergleichbar wäre.

    Ist halt nichts für Verleiher und natürlich nichts für hochwertige Aufnahmen, aber für live und normales homerecording gibt es keine Probleme. Mir kann niemand einreden, daß man mit dem Ding keinen vernünftigen sound machen kann.
    Klar, wenn jemand große Midas gewohnt ist, wird es für ihn schwer umzusteigen.

    Gruß
    Peter

  • DBX Provocal gutes Voc-Effekttool?

    • Peter Z
    • 27. August 2003 um 09:32

    Auch ich habe schon alle möglichen Foren durchkämmt, aber leider nicht viel gefunden. Wenn es etws darüber gibt, dann wird es als gutes "Anfängergerät" beschrieben, mit dem man ohne viel Aufwand recht gute Ergebnisse erreicht (und das würde mir ja auch gefallen), aber keineswegs an Einzelgeräte herankommt (gefällt mir weniger). Was auch immer das bedeuten soll - es gibt auch genug besch... Einzelgeräte- weiß ich nicht so recht. Auch scheint es, daß NIEMAND von denen, die da schreiben, jemals einen ProVocal in Händen hatte.

    Also: ich hänge mich der Anfrage hier an!!! So schreibt doch was - Irgendjemand muß doch mit dem Provocal arbeiten, es werden ja überall welche angebten!

    Schreibt endlich!!! :)

    Gruß
    peter

  • Aktiver Dynacord Sub 800 A schlechtes Preis/Leist.?

    • Peter Z
    • 1. August 2003 um 10:52

    Ich verwende seit einem halben Jahr 2 Dynacord 800A und habe sie vor den kauf verglichen mit:

    Mackie 1501
    KME 15" und 18"
    dB 41.15
    irgendein Samson

    Auffällig ist, daß der 800A bei Weitem am meisten Power brachte. Darüber hinaus hat er Rollen.
    Möglich, daß die Lautstärke dadurch kommt, daß er einen auffälligen "Buckel" im Frequenzgang hat. Mich stört das da unten (fast) überhaupt nicht.
    Der mackie klang so als hätte er in der Übergabefrequenz ein Loch. Bei manchen Musikstücken klang das schon ziemlich interessant, meistens aber drucklos.

    In diesem Vergleich fand ich den Dynacord allen anderen weitaus überlegen.

    ABER: Die Dinger klingen alle ziemlich unterschiedlich - also hör Dir das selbst an!

    Gruß
    Peter

  • Behringer Digital Pult

    • Peter Z
    • 29. Juli 2003 um 15:05

    Zur Meterbridge: tja, die ist halt so wie sie ist, aber ich meine sie ist nicht wirklich klein, die Anzeigen sind halt auf einem anderen Platz untergebracht. Mich störts nicht, ist aber offenbar Geschmacksache.

    Man kann in der Grudausstattung nur 16 Kanäle nutzen. Mit einer zusatzkarte (zB für ADAT: ADT 1616) hat man je 16 Ein- und Ausgänge dazu, allerdings digital. Hier kann man digitale Mehrspuraufnhmegeräte anschließen.

    Will man mehr als 16 Analog-Channels haben, braucht man zusätzlich Digitalwandler/Microfonverstärker. Da gibt es mehrere Anbieter, sind zur Zeit allerdings recht teuer. Behringer bringt da jetzt einen heraus, der um die 300,- liegen soll (Ultragain Pro-8 für 8 Kanäle).

    Setup für mehr Analogeingänge: DDX3216 + ADT1616 + 1 oder 2 Ultragain Pro-8

    Gruß
    Peter

  • Behringer Digital Pult

    • Peter Z
    • 28. Juli 2003 um 11:40

    Busse sind sotwas wie 'Ausgabeleitungen' in einem Mischpult.
    zB bedeuted der main bus, daß die Signale der verwendeten Eingangskanäle aul links und rechts verteilt zu den links/rechts-Ausgängen kommen.

    zB bedeutet aux-Wege (oder auch aux-Busse), daß Signale aus den Eingangskanälen in beliebigem Mischungsverhältind auf die aux-Wege gelangen.

    Die internen Busse des DDX sind auch mit beliebigen Signalen aus dem Mixer beschickbar, wie Eingangssignale, main (li/re) Ausgänge, aux-Singale. Welches Signal auf welchen Bus kommt ist (fast) frei am Mixer einstellbar.

    Sinnvoll wird das erst, wenn man durch den Einbau der I/O-Karten diese Signale auch aus dem Mixer herausbekommt. Dann könnte man ein Digital-Aufnahmegerät mit diesen Signalen beschicken - somit eine 16 Spur-Aufnahme mit einer völlig unanhängigen Mischung machen.
    Oder man will sich damit zusätzliche Aux-Wege machen.
    Will man aus den digitalen Signalen analoge machen, braucht man zusätzlich einen oder mehrere AD/DA Wandler. So einen (wieder ganz billig) bring Behringer jetzt übrigens heraus, der Wandelt 8 Kanäle in beide Richtungen. Damit kann man dann auch die Zahl der analogen Eingangskanäle von 16 auf bis zu 32 erhöhen (mit 2 dieser Geräte).

    Ich hoffe das war so halbwegs verständlich.

    Gruß
    Peter

  • Behringer Digital Pult

    • Peter Z
    • 28. Juli 2003 um 09:46

    Hi!

    Habe das DDX3216 seit 6 Monaten im Einsatz. Verwende es live für 2 Bands und für Demo-Aufnahmen zusammen mit einem Mackie SDR.

    1. Mit der Bedienung habe ich überhaupt keine Probleme. Seehr kurze Umgewöhnungszeit.

    2. @kannixwissen: Die Meterbridge ist tatsächlich integriert und hat überhaupt nichts mit dem Display zu tun. Die Anzeigen sind jeweils neben den Fadern, ich finde das sogar übersichtlicher als die Bridges, die in einigem Abstand über dem Mischpult aufmontiert sind.

    3. FX und Dynamics sind brauchbar, für live in jedem Fall, bei Aufnahmen sind andere Geräte vielleicht/sicher besser. Die Regelmöglichkeiten sind - für mein Empfinden - vielseitig, da kann man sich auch vernünftige Hallräume zusammenbasteln. Leider gibt es einige FX nur für die ersten beiden internen Aux-Wege.

    4. tucks: Die Schnelligkeit der Faderbewegungen beim scene-Wechsel ist einstellbar! Das soll die Möglichkeit für kontrollierte Überblendungen geben. Bei schnellster Geschwindigkeit kann man zwar immer noch beobachten, daß sich die Fader etwas unterschiedlich bewegen, aber das sollte keine Rolle mehr spielen. Bei mir reicht das Tempo. Schneller, viel, viel schneller als eine manuelle Regelung ist es allemal.

    5. Als Beta-Version würde ich das DDX nicht darstellen. Immerhin funktionieren bei mir alle im Manual angegebenen Funktionen mit der Original-Software. Darüber hinausgehende Weiterentwicklungen sehe ich nicht als Nachteil.
    Anders mein Mackie-Recorder: Hier gab es im laufe der letzten 6 Monate einige software-Updates. Anfänglich fehlten tatsächlich ca. 15 Funktionen, die im Manual angegeben waren - UND - die man auch wirklich benötigte. Das ist echte Fehlinformation.

    6. Die mic-gains könnten für Aufnahmen etwas mehr bieten. Wenn man wirklich viel gain braucht (zB Gitarrenaufnahme aus 2m Entfernung), dann rauscht es schon. Bei 'Normal'-Einstellungen aber kein großes Problem.

    7. Verläßlichkeit. Das ist sicher ein Schwachpunkt. Der Mixer will "lieb" behandelt werden. Vorgestern hatten wir einend Gig, mein kleiner Neffe war dabei und preßte mit aller Gewalt auf den Scene-Recall-Button. Der bleib dann hängen und machte jede Pulteinstellung wieder rückgängig. Dachte schon ich müßte mein anderes Pult holen - aber das war weeeiiit weg! Als es dann etwas kühler wurde (es hatte 35° und das Pult stand schändlicherweise in der Sonne) gings wieder. Der Button muß aber wohl ausgetauscht werden.
    Darüber hinaus mußte ich anfänglich 2 Pulte zurückschicken, da sie rauschten. Allerdings hat sich Behringer dabei wirklich vorbildlich verhalten. Es war ein völlig unbekanntes Problem und die waren in telefonischem Dauerkontakt mit mir, haben das gleiche Setup bei denen aufgebaut und mir dann sofort ein neues Pult geschickt. Ich müßte die fehlerhaften erst zurückschicken, als die neuen da waren. Das war wirklch ok. Ich denke wirklich nicht, daß dieser Mangel oft auftritt.

    Zusammenfassung: Ich bin von den Pult wirklich angetan, für mich das angenehmste, was ich in den letzten 25 Jahren verwendet habe. Ist aber auch das erste Digitalpult, das ich verwende. Ich habe mir nur die Yamahas und das Tascam im Gechäft kurz angesehen. Die Bedienung ist beim Behringer - finde ich - angenehmer, da haben sich die viel überlegt. Und der Preis spricht für sich.

    Im Vergleich mit Analog-Pulten entfallen Unmengen an Verkabelungsaufwand (ich verwende die internen FX), der Aufbau ist viel schneller, es gibt weniger zu schleppen uvm. Die Bedienung ist mir mittlerweile lieber als bei Analog-Pulten.

    Die Robustheit macht mir seit Samstag allerdings ein paar Gedanken. Ich weiß zwar nicht, ob ein anderes Pult den Attaken meines Neffen standgehalten hätte ... hmm ... aber trotzdem, er hat halt gerade mein DDX 'behandelt' und das hat dem nicht gutgetan.
    Mal sehen, wie es jetzt mit der Reparatur funktioniert.

    Das sind meine Erfahrungen. Leider trauen sich nicht viele Leute über die Erfahrungen mit dem DDX posten, da man dann gleich als unfähiger 'Ohringer-User' ;) (das Wort ist allerdings gut!) abgestempelt wird. Mich würden die Erfahrungen anderer - und bei den Verkaufszahlen muß es mehr als genug geben - auch interessieren.

    Gruß
    Peter

  • !!Hilfe bei der Kaufentscheidung: Monitorbox!!

    • Peter Z
    • 21. Juli 2003 um 08:54

    Arme Mel!

    Ist nicht so einfach, aber tröste Dich, die Entscheidungsprobleme hast nicht alleine! ;)

    Ich habe mir nochmals Euer Equipment angesehen. Vermutlich ist eine 'normale' Monitorbox doch das Vernünftigste.

    Erstens: der dB IEM 1100 ist nicht das Wahre, das dB IEM 1000 noch weniger. Du solltest für IEM also mehr Geld ausgeben.

    Zweitens: Mit Eurem Yamaha Mixer macht ihr keine großen Sprünge, was verschieden Monitormixes angeht. Das könnte bei IEM aber besonders wichtig werden. Sonst ist das teure IEM nix wert.

    Drittens: Es sollte sich bei IEM jemand in der Band auch gut damit auskennen und ein gutes Gefühl haben den Mix für Dich einzustellen und diesen auch während des Gigs zu 'warten', wenns notwendig ist.


    DAHER: Ich denke eine Monitorbox ist da für Dich unkomplizierter und wenns zu laut wird, dann verwende einen guten Gehörschutz. Kurze Gewöhnungszeit und dann klappt es ganz gut.

    Wenns unter 500 Euro bleiben soll, dann gibt es die zuvor angeführten KME Monitore. Die funktionieren bei uns auch.

    Mach Dich jetzt nicht fertig, sondern hol sie Dir und SPIELE, das ist immer noch das Wichtigste!!!!! ;)


    Viiiieeeelll Spaß
    Peter

  • Nicht die Technik alleine macht die Musik – Anregu

    • Peter Z
    • 16. Juli 2003 um 10:26

    crush71: Stimmt!!! Das mit dem live-Mitschnitt wäre eine tolle Sache, allerdings meist doch zuviel Aufwand. Aber Du hast recht, es ist erstaunlich, ich hatte noch nie einen Musiker, der nach der ersten Aufnahme nicht frustriert war. Das ist eine wirksame Methode, jemadnen zu zeigen wie erspielt - soll aber nicht bösartig, als Waffe verwedet werden. ;)

    Bis jetzt konnte ich die meisten Gitarreros überzeugen, auf der Bühne leise zu spielen. Einmal half ich bei einer Schülerveranstaltung aus, da kam ein sehr bekannter österreichischer Gitarrist und machte mit. Der war laut. Dem redete ich nicht frein, sondern nahm ihn nur aus der PA raus (sagte es ihm auch). Es hat super funktioniert, es spielte ja auch sehr gut. Er war nur verwundert, daß er danach nicht auf dem Mitschnitt war! ;)

    Aber Grundsätzlich: Wer auf der Bühne zu laut wird, fliegt aus der PA, bevor er den Gesang zumacht. Meist wollen sie das auch nicht - jeder will über die PA! ;) - und nehmen sich wieder zurück.

    -> Laut ist ja schön und gut, aber Lärm gibt noch lange keine Party...!!!! <-

    WIE WAHR!

  • Nicht die Technik alleine macht die Musik &#8211; Anregu

    • Peter Z
    • 15. Juli 2003 um 11:04

    ADMIN: Schade, kein eigenes Brett! ;) Dabei wäre mir gerade der ADMIN als Hauptautor für dieses Thema im Kopf gewesen. Ich gehe doch richtigerweise davon aus, daß Du der Michael Ebner bist? Habe mal Dein Buch gelesen (auch selbst gekauft! ;-)) und fand den Stil Deiner Erklärungen gut und verständlich. In diesem Stil hätte ich mir von Dir und anderen einige zusätzliche Infos über Mixing gewünscht.
    Immerhin habe ich - glaube ich - aus Deinem Buch, daß man ruhig einmal ein SM 58 in die Bassdrum geben kann. Seither verwende ich dafür ein Sennheiser MD 531 und meine 2 D12 liegen herum! ;) Auf meiner kleinen Anlage funktioniert das eindeutig besser.

    mischpultschorsch: Genau, der Gesang wird oft im Mix vernichtet. Dabei ist es immer noch das Wichtigste bei den meisten Musikrichtungen (neben dem Timing). Vermutlich fürchten sich viele Bands/SängerInnen vor dem eigenen Gesang, überspielen ihn schon bei den Proben und die Vocals haben keine Chance besser zu werden.
    Ich meine sogar, das der Gesang live noch mehr in den Vordergrund gehört als auf einer Aufnahme, wo ich bessere Möglichkeiten habe, um für Transparenz zu sorgen. Bei den meisten schlechten Mixes sind die es Gitarren, die alles zudecken, dabei setzen sich die auch so durch, eventuell etwas cleaner einstellen, dann beißen sich sich immer zu den Ohren durch.
    UND ICH BIN SELBST GITARRIST! ;)

  • !!Hilfe bei der Kaufentscheidung: Monitorbox!!

    • Peter Z
    • 14. Juli 2003 um 16:14

    Das interessiert mich jetzt auch. Welches IEM System benutzt Du? Und welche Hörer? - ich nehme an, Du hast welche mit starker Dämpfung.
    Stimmt sicher, daß man dann auch alleine IEM verwenden kann. So wars auch vorgestern bei mark King/Level 42. Nur der Saxophonist hatte IEM. Und die waren sicher nicht nur im Frontmix schweinelaut (Drumfill: 2 komplette d&b Stacks!?!?!?!)

    Ich kenne das mit 4k Senke und Tinnitus links. Leider nicht von der Musik, sondern vom Militär vor 15 Jahren. Wird sich wohl nicht mehr verbessern.

    Kann auch nur jeden warnen: Man holt sich damit nicht nur ein schlechteres Gehör, bei mir gibt es noch weitere unangenehme Nebenwirkungen, wie extreme Kälteempfindlichkeit und Kopfschmerzen. Es ist wirklich kein Spaß. Außerdem sollte ich laut Ärzten mit der Musik völlig Schluß machen - aber das habe ich trotz 15 Jahren mit Tinnitus nicht fertig gebracht!

    Also aufpassen, Mel! Hubert hat da völlig recht!!!! Außerdem ist die Intonation auf der Violine mit IEM sicher einfacher.

    Gruß Peter

  • Nicht die Technik alleine macht die Musik &#8211; Anregu

    • Peter Z
    • 14. Juli 2003 um 13:54

    Ich habe jetzt ehrlich keine Ahnung, wie ich in einem anderen Brett weiterdiskutieren soll. Das Ganze nochmals schrieben?
    Hoffe, der Admin ist nicht böse, wenn ich jetzt trotzdem hier weiterantworte!

    andi: Klar, wenn Mist reinkommt, geht kein Gold raus. Dennoch kann der Tech oft weit mehr machen, als oft geglaubt wird. Ist natürlich auch mehr Arbeit.

    Außerdem ein Fehler, den ich immer wieder bemerke: Da gibt es offenbar die Lieblingsinstrumente einiger Techs. Dereine läßt die Snare kanallen, daß es schmerzt, viele hebend die Zerr-Gitarren bei 2kHz über den Gesang usw. Und das ganz unabhängig, ob das die Musikrichtung verträgt oder nicht.
    Gerade bei Gesang und vora allem Chören läßt sich schon einiges machen, damit es druckvoll und kompakt wirkt.

    Aber es sind 2 Themen - daß Musiker gut spielen sollten, wird zumindest von den meisten Leuten als klar angesehen. Daß die Anlage gut sein soll auch ..... also: warum soll man nicht auch Forderungen aan die Techniker stellen?

    Nochmals, das soll ja kein Angriff sein - aber dazulernen können wir doch alle noch, oder?

  • Nicht die Technik alleine macht die Musik &#8211; Anregu

    • Peter Z
    • 14. Juli 2003 um 13:06

    Dazu kann ich Dir leider nichts sagen. War jetzt schon etliche Jahre nicht mehr dort. Früher gabs immer die Traditionalisen im Zuge des Jazzfestivals, das ja auch dieses Wochenende wieder stattfindet. Da sah ich Leute wie Oscar Peterson, Ray Charles, etc - war eigentlich immer gut.
    Das letzte Mal als ich in Wiesen war spielten Manfred Mann und danach Jethro Tull - vor allem zweitere waren eine kleine -Sensation. Drängeten sich auf einer Bühnenseite zusammen, keine Show ,aber die Musik war vom Feinsten. Völlig locker und entspannt. Da war Routine und Gefühl zu hören.

    Gruß
    Peter

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