Zu den Oktavas: dass das ziemlich breite Nieren sind, kann man ja am Polardiagramm auf der Herstellerwebseite sehen und vor allem im Hörtest auch hören
. Das kann in manchen Situationen nützlich sein; wenn es um maximalen gain before feedback oder möglichst gute Kanaltrennung geht, dann ist das natürlich eher kontraproduktiv.
Die Mikroklammer find ich persönlich klasse. Wenn ein gematchtes Pärchen mehr als 2dB Unterschied hat, dann schick ich's wieder zurück. Mein eigenes Pärchen passt gut; auch die mitgelieferte Frequenzgang-Messung scheint absolut plausibel.
Ich persönlich würde mich nicht trauen zu sagen, das Oktava sei besser/schlechter als die Rodes oder StudioProjects - jedes hat sicher seine Vor- und Nachteile im jeweiligen Anwendungszweck, und ein bisschen Geschmackssache isses dann ja auch noch. Außerdem gibts auch noch praktische Gesichtspunkte bei der Kaufentscheidung: kann ich mir von einem bestimmten Typ Mikrofon in meiner Umgebung vielleicht noch welche zumieten, wenn ich doch mal mehr vom selben Typ brauchen sollte?
Nicht umsonst gibts bei einigen Musikalienhändlern die Möglichkeit, Produkte 30 Tage lang zu testen - nutz' das doch einfach.