alexpj: Wie bist Du denn klanglich mit Deiner "neuen" PA zufrieden?
Gehe übrigens davon aus, dass der Hersteller heute eine FH1 anders bestückt. Ruf doch dort mal an.
alexpj: Wie bist Du denn klanglich mit Deiner "neuen" PA zufrieden?
Gehe übrigens davon aus, dass der Hersteller heute eine FH1 anders bestückt. Ruf doch dort mal an.
aleister: Das hat dann nichts mehr mit diesem thread hier zu tun, daher sollte das - wenn gewünscht - im Discobrett weiter diskutiert werden.
Da Ihr wohl überwiegend lange Strecken beschallen möchtet (30m-Zelte und Open-Air) solltet Ihr in der Tat mit einem System liebäugeln, welches Basshörner besitzt. Daher kann ich den Gedanken an die HK Projector gut nachvollziehen. Sie clippt jedoch offenbar durch die ziemlich schwachen integrierten Endstufen rasch. Für Eure Aufgabe bräuchte man schon 4 Stacks, und die kosten neu über 20 TEUR. Wir hatten unsere jedenfalls nicht sehr lange...
Schaut doch mal nach passiven Horn-PAs, die Euch die gewünschte Reichweite beschallen können, bspw. für Euer Budget
schöne 18er Hörner mit passenden Tops, für 12 TEUR müsstest Ihr mit etwas Glück etwa 4 Stacks (also 8x 18er Hörner, und 4x Horntops) bekommen. Handling dieser PA ist i.O.
Leider bauen zuwenig Hersteller Hornsubwoofer, und viele nennen Ihre "Sonderkonstruktionen" nur Basshorn, weil es den Absatz steigert.
Auch günstige Basshörner (und komplette PAs) sind bei der
erhältlich.
Von Bassreflexsystemen a la Seeburg Acousticline B1801 (Single-18er) rate ich ab, die sind vom handling zwar klasse (klein und schön leicht), aber da kommt dann wirklich nix raus, und bei 30m-Zeltlängen könntet Ihr 20 Stck, davon vorn aufstellen, hinten würde auch dann kein Druck ankommen. Es gibt natürlich viel bessere 18er Bassreflexsubs (muss an dieser Stelle mal den RCF ESW 1018 als Referenz-18BR-Sub für Effizienz, Sound & Output nennen), aber die können allesamt konstruktionsbedingt weniger Output & Reichweite als ihre Horn-Kollegen, bei denen auch das Amping aufgrund besserer Effizienz keine Materialschlacht werden muss.
Amtliche und bekannte LS-Firmen wie KS, Fohhn, GAE, K&F etc. sind halt um Ecken teurer als die o.g. Tipps und haben keine richtigen Hornbässe, weil sie lieber gewinnoptimiert mehr von ihren Bassreflex-Subs absetzen. So bleiben für Hornbässe oft nur Insidertipps kleinerer Manufakturen oder Selbstbauten übrig, will man keine abgewrackten Uralt-Hörner kaufen.
Wer andere Hersteller von Basshörnern ergänzen kann, tu dies bitte.
war das denn die pa aus dem ebay für 1.700,- eur? (mit aktivem fb3a)
Schau auch mal hier:
http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=23717&highlight=mackie+srm+450
Wenn sie nicht sehr laut spielen müssen, wo sie doch unangenehm kreischen, geht es so. Wir hatten für kleinere Aufgaben eine Mackie Aktiv-PA (2x SRM 450 + 2x SRS 1500), die wir jedenfalls rasch wieder abgestoßen haben, da uns weder der Sound vom Sub, noch vom Top gefiel. Hinsichtlich Preis-/Klangverhältnis gibt es bessere Produkte.
Übrigens gefällt mir eine JBL G2 (aber nur die G 2, nicht die 1500er!) besser als eine Mackie SRM 450. Vor allem erzeugt die G2 mehr Bass.
Ist jedoch alles relativ, weil mir Holzgehäuse-Boxen klanglich grundsätzlich besser gefallen als die Kunststoffboxen, die auch rasch verkratzen.
achim im schönrechnen eine 1! :wink:
Und schließlich kommst Du auch auf keinen spürbaren Gewinn. Nehme an, dass Du bei Euch anders kalkulierst.
Hat nicht auch ein Hobbyist Fixkosten, oder wie kommt er an Gigs? Werbungskosten sind doch auch Briefpapier (und dessen Druck), Porto, Tel., Visitenkarten, Werbeplanen, Banner im www, Porvisionszahlungen an Agenturen, Caterer usw.
Daher sollte man nicht nur die variablen Kosten betrachten, die ein Auftritt bedingt. Und da darf wirklich nix kaputtgehen oder "abhanden kommen".
wenn jmd. mal eine Werbeveranstaltung macht, ist das IMHO etwas anderes, nur sind diese ja nicht die regel.
Vorab die Wiederholung: Münchner Preise sind erbeten worden!!! Was Ihr in Buxtehude oder anderswo kostet ist dem threadautor Banane.
ZitatUnd ich bitte euch doch auch mal meinen Koffer zu "bewerten". Was würdet ihr besser machen oder welche Geräte ersetzen/hinzufügen.
In Deinem Koffer bringst Du ja alles notwendige für den Supergau mit :wink: Dynacord als Endstufe, die bei uns die größte Ausfallrate hatte, low-budget-CD-Pl., obwohl diese DJ-Player sehr heikel sind, und selbst Denons eine ziemlöich niedrige Betriebssicherheit bieten. Der Behringermixer dann als todsicheres Konzept, falls Amp und CD-Pl. immer noch nicht versagen: Die Behringer-DJ-Mixer haben wohl auch den höchsten "Wiedereinschick-Faktor". Uiuiui, wenn das mal nicht als Arbeitsverweigerung ausgelegt wird :wink:
Spaß beiseite: Endstufe, Mixer und CD-Player gehören schnellstens ersetzt. Gut & billig wären T-Amp, Tascam X-15 und Pioneer CDJ 100s. :roll:
Komisch, dass hier eine 2x 15"/1" Box (JBL SF 25) mit einer 2x 12"/1" Box (Audio Zenit CD 212) verglichen wird.
Da der CD 212 deutlich viel Membranfläche gegenüber der Sf 25 fehlt, kann sie natürlich nicht so viel Luft bewegen, eine SF 25 macht mehr Bassdruck.
Vorteil der CD-Serie von Audio Zenit ist ihr schönerer Mitten- und Hochtonbereich, den ich von der CD 12 kenne, die wir einsetzen. Beim Probehören auf der Prolight & Sound ist die SF-Serie bei mir klanglich ganz schnell durchgefallen, da meine Ohren vom fehlenden Auflösungsvermögen (die Musik löst sich nicht von der Box, sie klingt immer nach Kiste) und unangenehmen Frequenzverlauf (kaum Mitten, agressive Höhen) gefoltert wurden. Was EQing bringt, kann ich nicht sagen, würde nur Boxen kaufen, die von sich aus gut/neutral klingen.
Statt einer Doppel-15/1-Kiste empfehle ich grundsätzlich ein Sat.system, da die HTer der Fullrangeboxen einfach zu niedrig sind. Wenn da jmd. davor steht, kommt ja nur noch der Bass in die hinteren Zuhörerreihen.
Sorry, wenn ich jetzt hinsichtlich der SF-Serie jmd. desillusioniert habe.
Wenn kaum Geld da ist, würde ich ertsmal zwei AZ CD 12 -Tops kaufen, und mir die Subs ansparen. Kannst ja mal mit Jürgen (AZ) sprechen.
# Irgendwie wiederstrebt es mir, für Audio Zenit, die Abk. AZ zu benutzen, da dieses Kürzel seit jeher für die Allianz steht. Werde vielleicht ADZ / AOZ verwenden...
Richtlautsprecher sind in Kirchen aufgrund der geringeren Reflexionen im Vorteil. Ziel sollte es sein, möglichst nur das Publikum, und keine Wände zu beschallen.
Tipp:
http://www.fohhn.com/php/?pid=44
Es gibt eine ganze Range von Fohhn-Richtlautsprechern für diesen Einsatzzweck. Ihr könnt die Jungs ja mal anrufen.
Vermutlich muss nur die Rohlingsorte gewechselt werden. Probiert es mal aus.
Vermutlich muss nur die Rohlingsorte gewechselt werden. Probiert es mal aus.
Damit hier hilfreiche Empfehlungen gegeben werden können, wäre es sinnvoll, noch über folgendes zu informieren:
1) Raumgröße: Lange 25m oder Breite 25m, Wo ist die Bühne, an der 25m Wand oder an der kurzen?
2) Die Topteile können bei einer Festinstallation sicher geflogen werden bzw. an den Wänden fest montiert werden. Was soll mit den Subwofern passieren: Stellen unter/neben der Bühne möglich?
3) Party ist nicht gleich Party:
Auf den 375m² ist ja vieles möglich. Kannst Du das noch präzisieren? (Soll der gesamte Raum zum dancefloor werden oder stets nur eine Fläche vor der Bühne von bspw. 10x10m? Musikprogramm?)
Was hast Du eigentlich für eine Preisvorstellung? Für ne Installation soll sicher ordentliches/neues Material benutzt werden, und kein abgerocktes, gelle? Bist Dir hoffentlich bewusst, dass Dein Vorhaben ein 5-stelliges budget erfordert!?!?
Gruß,
Oliver
Wenn Du Deinen Ort postest, könnte Dir vielleicht jmd. einen geeigneten Raum vorschlagen...
In diesem Fall sollte man nicht alles von der Bühne aus beschallen, sondern bei 25m ein bis zwei Verzögerungslinien installieren, die sauber delayed werden. Denn bei Podiumsdiskussionen braucht man eine gleichmäßigere Schallverteilung. Soll es denn eine Festinstallation werden?
Ja herzl. Glückwunsch zum startup.
Zu der Schulfete (Bilder): Ein schöner knitterfreier Stoff vor den DJ-Tischen sähe netter aus, meinste nicht?
Hallo!
Wenn Du eine Surroundanlage meinst, hätte diese eigentlich wenig mit PA-Beschallung zu tun.
Mehrere Kleine oder leistungsfähigere von vorn hängt davon ab, was erreicht werden soll. Geht es um eine dezente Hintergrundbeschallung machen bist Du mit mehreren im Vorteil ,weil sich somit von vorn bis hinten eine gleichmäßigere Schallverteilung erreichen lässt. Da wäre "volle Pulle" von vorn den in diesem Bereich befindlichen Personen sicher zu unangenehm. Allerdings müssten der Abstand und die Ausrichtung der mehreren Kleinen zusammen mit der dezenten Lautstärke so gewählt werden, dass sich kein Nachhall am Ohr der Zühörer ergibt. Das ist schon machbar, wenn es wirklich leise bleibt.
Wenn aus mehreren dezentral aufgestellten Lautsprechern ordentlich Pegel abgefordert werden, ist die zeitliche Verzögerung der hinteren Beschallunsglinien sinnvoll, aber aufwendig (man kann dann nicht einfach von Box zu Box das Signal durchschleifen, sondern muss sich stets das korrekt verzögerte von vorn separat abholen mittels eigener Leitungen) und endsprechend teurer (Leitungen, Delaygerät) als vorne eine Power-PA hinzustellen, und einfach Gas zu geben.
Also lass uns doch mal wissen, was dort in Deinem Raum eigentlich gemacht werden soll? Und was sind 1000er Verstärker (DAP 1000 Endstufen, YAMAHA AX 1000er Hifiverstärker, usw.)?
Gruß,
f8274
Naja, zu Karaoke gehört schon eine gewisse Ausstattung. Aber wo ist sowas denn noch gefragt? In Ffm. bspw. nur im Bahnhofsviertel mit Zuhältern, Damen aus dem horizontalem Gewerbe etc., da läuft Karaoke 3 Tage die Woche (würg!), bevor endlich die Disco startet. Abgefahrenes Publikum.
Zurück zur Ausstattung:
Du benötigst einen Monitor für die Sänger, einen Kontrollmonitor für Dich, und wenn möglich einen großen Monitor (Leinwand?) für das Publikum. Dann den Abspieler, Video-CD, DVD etc. Das wichtigste dabei ist ein ausreichend großes Karaoke-Archiv mit bekannten Titeln. 3 CDs dabei zu haben gibt noch keine Karaoke-Show. Denke 1.000 Titel sollte man schon Auswahl haben, und das kostet viel, da die Karaoketitel fast doppelt so teuer sind wie normale CDs. Natürlich braucht man sehr viele Schlager, udn evergreens, aber auch Chartshits sollten nicht fehlen.
Dann brauchst Du Titellisten, die vorher an das Publikum verteilt werden, damit es sich in Ruhe passende Songs aussuchen kann. Am besten, man hat dafür einen Assistenten.
Tja, und damit die Show ankommt, sollte man viel und gut moderieren, und auch mal selbst etwas vorsingen können. Dafür empfehle ich auch ein Hallgerät und einen Comp.
Fazit: Wenn Karaoke, dann richtig. Hier so mal nebenbei eine Karaoke-Version einlegen macht noch lange keine begeisternde Karaokeshow.
Daher nehm ich auch doppelte Gage (ab 500,- EUR Aufpreis), wenn es als Zusatz gewünscht wird, weil es schon Aufwand und Mehrarbeit ist.
Mit stümperhafter Karaoke tut man dem Publikum und sich keinen Gefallen.
Weitere Infos: Fa. "World-of-Karaoke"
18er Bässe sind nicht grundsätzlich Blubbersubs. Wegen des Dir wichtigen trockenen, kontourierten Bum-Bum ist bspw. ein ESW 1018 sehr gut geeignet. Auch Fohhn-18er sind trockene Subwoofer, wo nichts brummt, zerrt etc. Im Ggs. zu bspw. JBL MPro 418 oder die HKAudio Projector Subs (18er aktiv), die m.E. für Discomusik nicht gut funktionieren.
Also auf die Abstimmung kommt es an (kurzes Ein- und Ausschwingverhalten). Von 15ern bin ich bei unseren Gigs relativ enttäuscht, egal ob JBL, Fohhn, Dynacord etc., sie bewegen einfach zu wenig Luft, und 1 guter 18er macht mir mehr Spaß als 2 "amtliche" 15er pro Seite.
Leistungsmäßig nach meinem Hörempfinden aber ein bisserl schwach. Für 2x 1kw (oder 950W?) i.O., aber der FAt wird ja manchmal mehr Output angedichtet als ihre Leistungsangabe vermuten lässt. Mein Vgl.-Eindruck ist aber der, dass ein 2x 1,2 KW-Amp dennoch kräftiger schiebt. Ansonsten gefällt mir die Durchschleifmöglichkeit des Eingangssignals bei dieser Endstufe.
mit deinen ansprüchen wirst du aber mit einer kinderzimmer-anlage sicher nicht glücklich werden. empfehle, für die kommenden gigs erst einmal zu mieten, und auf ein besseres budget zu sparen. unter etwa 3.000,- ist gebr. kaum etwas brauchbares mit viel bumms für 300 pers. zu bekommen.