Zitat von "madmax"Also: Der sogenannte 'warme' Sound bei z.B. alten Radios kommt davon, das Röhren völlig linear verstärken können.
Halbleiter haben systembedingt immer irgendwo einen Knick in den Kennlinien. Je nach Aufwand der Schaltung, (in 'ner gewöhnlichen Stereoanlage meist ein billiger IC) und vor allem Art der Musik ist das dann mehr oder weniger hörbar. Vor allem Vorstufen, (da gibts in Mixern bekannterweise jede Menge) wo die Spannung hochgeholt wird, sind da 'anfällig'.
Klampfer mögen ihre Röhrenamps nich deswegen, weil sie so schön schwer sind, oder hintenraus so eine wohlige Wärme abgeben..
Ne, der vergleich geht gar nicht. Röhren verhalten sich im grenzbereich zwar weniger stark einschränkend aber haben auch weniger linearität im so genannten arbeitsbereich. Es gibt zwar high end ultra linear tube amps aber der aufwand wurde in dampfradios nicht betrieben.
Das mit den harmonischen obertönen und einer dynamik kompression scheint auch mir die richtige erklärung im analogen zu sein. ( Schön wie simon das mit dem ie beschrieben hat ) Nur warum und wie das dann bei digitalpulten und deren head amps funktioniert übersteigt meine vorstellung? Für mich hat das auch viel esoterisches was manche da so hören ( möchten )
LG