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Beiträge von Swemers

  • Markenschutz

    • Swemers
    • 13. Februar 2006 um 19:45

    Hi,
    ergänzend zu https://dpinfo.dpma.de möchte ich hier noch auf http://oami.eu.int und http://www.wipo.int hinweisen, für eine Recherche unabdinglich.

    Zitat

    Ich würde mal folgendes vermuten: Veranstaltungen unter diesem Titel sind bereits vor der Patentanmeldung erfolgt, somit wären sie nicht mehr patentfähig gewesen.


    Marke != Patent, ich will nicht behaupten das du unrecht hast, meine aber mich erinnern zu können das dies anders ist. Eine Markeneintragung ist auch gültig wenn diese vorher schon genutzt wurde, egal ob vom Antragsteller oder jemand anders. Es darf glaub ich nur nicht irreführend etc. sein. Aber ist schon etwas her das ich mich mit dem Thema beschäftigt habe.

  • Stromverteiler so ok?

    • Swemers
    • 10. Februar 2006 um 11:10

    Hi,

    Zitat

    da die Lüsterklemmen zu 99% nicht für 16 A zugelassen sind dürfen sie weder fest noch lose dort vorhanden sein.


    ups, komando zurück, sehe erst jetzt das sie nur für die Leuchten sind.
    Merke: Erst lesen dann dumme Kommentare geben ;)

  • Stromverteiler so ok?

    • Swemers
    • 8. Februar 2006 um 13:35

    Hi,
    da die Lüsterklemmen zu 99% nicht für 16 A zugelassen sind dürfen sie weder fest noch lose dort vorhanden sein.
    Desweiteren bin ich mir auch ziemlich sicher das sie befestigt sein muss, kann das aber zur Zeit nicht nachschlagen.

  • BG Problem

    • Swemers
    • 8. Februar 2006 um 13:04

    Hi,

    Zitat

    Die Werkstattprüfungen werden tatsächlich durchgeführt,dabei werden die Seriennummern der Prüfgeräte notiert um Manipulationen auszuschliessen


    darf ich fragen wo du wohnst, und welcher Energieversorger dort vrantwortlich ist?
    Ist mir bisher noch nicht zu ohren gekommen das sowas wirklich noch geprüft wird, und hier in der Gegend scheint es zu reichen zu unterschreiben das Geräte vorhanden sind, und nachzuweisen das man irgendtwann mal einen Schein gemacht hat der reicht (Meister, Ing., Techniker. etc.) um einen ausweiss zu bekommen.
    Ich kenne hier auch ne Handvoll zugelassene Installateure, die keine Messgeräte besitzen, und trotzdem fleissig Häuser etc. installieren.
    Wie war damals auf der ÜBL, ca. 90% hatten bis zum 2. Lehrjahr nie eine Messung durchgeführt, ca. 30% noch nie ein Messgerät gesehen, da es entweder nicht vorhanden, oder gut verschlossen beim Chef liegt.

  • notstrom koppeln?

    • Swemers
    • 8. Februar 2006 um 12:42

    Hi,

    Zitat

    wieso habe ich eigentlich das gefühl, dass jegliche diskussionen sterben, sobald ich poste?!


    sehs positiv, du scheinst wohl sehr zur Lösung der Probleme beizutragen ;)

    quasel

    Zitat

    zuzu1.Das elektrodynamische Prinziep wurde entdeckt von..Werner von Siemens


    naja, ein bekannter Prof. würde drauf bestehen das es Anjos Jelik (oder so ähnlich) schon ein paar jahre vor Herr Siemens einen motor nach dem elektrodynamische Prinzip erfunden hatte.

    Zitat

    zuzu5.Die Netzfrequenz schwankt gering aber laufend.Deshalb müssen sich Dimmer am Netz synchronisieren(zero cross).

    Das starr bezog sich auf die einflussnahme bei der Parraleleinspeissung, und nicht auf die Symetrie oder Kontunität. Da ich gerade in Spanien arbeite kann ich dir ein Lied von Spannungs Impendanz und Frequenzschwankungen singen ;)

    Zitat

    zuzu6.Der Aufbau der Generatoren ist absolut nicht unbekannt.

    Doch, alles ist als Unbekannt anzusehen, bevor man es nicht selber überprüft hat. Und selbst wenn es beim Aufbau nur 3-4 Varianten gibt, so unterscheidet sich aber aber die Beschaltungen gewaltig.

    Zitat

    Mag sein das es manchem unheimlich vorkommt,ist aber kein Grund die Frage falsch zu beantworten.

    Ich habe alleine in 2005 ca. 30 Erzeugeranlagen im Netzparallelbetrieb geplant, instaliert und in Betrieb genommen, und eine Frage sollte so beantwortet werden das der Fragesteller was damit anfangen kann. Und diese Bastelanleitung ist für 95% der anwesenden Lebensgefährlich! Und die anderen 5% könnten/solten diese aggregate auch nicht parallelschliessen ohne vorher zu wissen was drin ist, und wovon sie reden.


    Apostoli,
    mit welchem Messgerät und Programm sind die Messungen gemacht?

    Zitat

    Und ich habe doch richtig verstanden das das Koppeln auch von "Billigen" Aggregaten durchaus möglich ist

    Unter gewissen vorraussetzungen ja, aber diese sind lange nicht bei allen Aggregaten gegeben. Evt. nehme ich mir demnächst mal die Zeit dies weiter auszuführen und etwas über die verschiedenen Erregerschaltungen etc. zu schreiben, aber Zeit ist etwas was ich zur Zeit nicht habe ;-), ausserdem wird dies einfacher sein, wenn ich meine Mitschriften dabei habe.

  • Baustellenkabel als Boxenkabel

    • Swemers
    • 3. Februar 2006 um 14:16

    Hi,
    der Skin-effekt hat mit dem von mir zitierten ausschnitt aber nichts zu tun.
    Wenn man einen Starren Leiter, und die feinste Litze, mit dem gleichen Querschnitt nimmt ist der Skineffekt der gleiche, da der Skin-effekt nicht in jedem drähtschen, sondern im Gesamten Leiter auftritt. Das ist es auch egal wie oft dieser verdrillt ist. Das einzige was diesen effekt veringern würde wäre eine "Rohrförmige" anordnung der Litze, wie in Koaxial-Laitungen.

  • notstrom koppeln?

    • Swemers
    • 3. Februar 2006 um 08:47

    Hi,

    Zitat

    1.Sie syncronisieren sich durch das elektrodynamische Prinziep.
    2.Deshalb können sich die Phasen auch nicht verschieben.
    3.Der Schaltpunkt muss nicht 100%tig 0 sein.
    4.Weil es Baumarktgeräte sind sollen sie gleich sein(primitive Erregung)
    5.Unser Netz ist keineswegs Starr.
    6.Die grösse spielt nun überhaupt keine Rolle.


    zu 1. Eine sehr allgemeine Formulierung ;)
    zu 2. Du weisst noch nicht einmal ob wir hier von Synchron oder asynchron-Generatoren reden, und in welcher schaltung selbige sind. Gesehen habe ich in geräte dieser Leistungsklasse bereits beide, und mit den abenteuerlichsten Erregerschaltungen.
    zu 4. Dieser begriff (primitive Erregung) ist mir weder in der Theorie noch in der Praxis bisher untergekommen.
    zu 5. Ich bin gespannt wie du das Europäiche Verbundnetz mit einem Generator beeinflußen willst ;) Der begriff starres Netz ist in meinen Augen ein sehr geläufiger und auch korrekter Begriff.
    zu 6. Nicht die Größe, aber die unbekannte Bauform in dieser Größenklasse. Wir haben hier zwei Aggregate mit unbekannten Generator, und unbekannter Beschaltung und Erregung, da kann man nicht einfach sagen ob es möglich ist oder nicht.

    @ TonyM
    kein Grund unfreundlich und unsachlich zu werden.

  • Baustellenkabel als Boxenkabel

    • Swemers
    • 2. Februar 2006 um 23:04

    Hi,

    Zitat

    Der Elektronenfluss auf der Oberfläche ist etwas größer als weiter drin im Material. Feinere Litzen bedeuten insegsamt mehr Oberfläche, sprich also einen etwas besseren Elektronenfluss als ein Stück Draht gleichen Querschnitts.


    darf ich nach einer Quelle für diese These Fragen? Mir wäre das vollkomen neu, und es würde meine Physikalichen grundkenntnisse erschüttern ;)
    Ansonsten stimme ich "ukw's" Weidezaunthese vollkommen zu ;)

  • notstrom koppeln?

    • Swemers
    • 2. Februar 2006 um 22:47

    Hi,
    am starrem Netz alles kein Problem, aber bei 2 ungefähr gleich grossen Generatoren könnte das schon Probleme geben, und wenn wir dann (bei Synchron-Machinen) über 90° Verschiebung kommen könnte das ganze wortwörtlich nach hinten losgehen.
    Und ohne auch nur ansatzweise etwas über die Aggregate und der Schaltung zu wissen halte ich diese "Tipps" hier für nicht angebracht.

  • Wer darf was? (Stromverteilungen stecken)

    • Swemers
    • 3. Januar 2006 um 05:16

    Hi,

    Zitat

    wenn du phase-neutral=230, phase-pe=230 und neutral-pe=0
    (+ bei cee die phasen gegeneinander 380) idealerweise
    mit einem duspol mit lastzuschaltung gemessen hast,
    ist das aber schon mal die halbe miete bzw. der geforderte
    prüfumfang


    nein, VDE 0100-610 spricht bei der Prüfung der "Durchgängikeit des Schutzleiters" ganz klar von einer Widerstandsmessung, mit einer Stromquelle (4-24V 0,2A)
    Mal ganz abgesehen das weitere Messungen wie Isolationswiderstand, und wirksamkeit der Schutzmaßnahme durchgeführt werden müssen, und natürlich Protokoliert.

    Zitat

    ein 0100 test kann dir zusätzlich wie schon oben
    beschrieben diverse weitere infos liefern -
    er ist allerdings beim einfachen anschluß steckerfertiger geräte
    an ein vorhandenes netz nicht gefordert.

    Wo gibt es in der VDE eine Unterteilung in steckfertige oder feste Verteiler beim Thema Prüfung? Es gibt nur die Forderung das eine Anlage "Vor der Inbetriebnahme sowie nach Änderungen oder Instandsetzung vor der Wiederinbetriebnahme" nach 0100-610 zu prüfen ist, welches auch für Fliegende Bauten gilt.

  • Wer darf was? (Stromverteilungen stecken)

    • Swemers
    • 2. Januar 2006 um 16:24

    Hi,

    Zitat

    Und jetzt - um dem Thread wieder etwas praktischen Wert zu geben - die offenbar so geheimnisvolle Preisfrage:

    Wie kann ich an Schuko oder CEE - Dose feststellen, dass Neutralleiter und Schutzleiter "fehlerfrei" in der Steckdose vorliegen?
    Was muss ich da messen?

    Studenten und Fachkräfte aller Lehrjahre nach vorne!


    Geheimnissvoller scheint hier die Frage zu sein warum dies nicht reicht.

  • 16A CEE wirklich mit 3x16A belastbar?

    • Swemers
    • 31. Dezember 2005 um 15:33

    Hallo,
    ich weiss es wirkt besserwisserich, aber ich muss erneut klarstellen:
    NEUTRALLEITER

    Ein Nullleiter war in der Vergangenheit der heutige PEN. Heute wird leider die bezeichnung Nullleiter sowohl für den PEN als auch den Neutralleiter (früher Mittelpunktleiter) benutzt, was zu gefährlichen Verwechselungen führen kann!

    Also bitte gewöhnt es euch alle ab dieses Wort zu benutzen.

  • Wer darf was? (Stromverteilungen stecken)

    • Swemers
    • 31. Dezember 2005 um 15:15

    Hi,

    Zitat

    Ich würde mal behaupten nach der Anzahl der Vorlesungen auf jedem Fall, ich kann mir nicht vorstellen, dass man in irgendeiner Ausbildung mehr lernt als in 2 Jahren Vordiplom.

    Ich wohl ;)

    Aber zur Rechtlichen seite:
    DIN VDE 0100-610 61.1.6
    "Die Prüfungen müssen durch Elektrofachkräfte durchgeführt werden, die über Erfahrungen beim Prüfen elektricher Anagen verfügen."

    DIN VDE 0100-200 2.9.1
    Elektrofachkraft
    Person die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, Kentnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren durch Elektrizität erkennen kann.

    Also hast du das Wissen und die Erfahrung um eine Prüfung/Messung und Protokollierung nach Din VDE 0100-610 durchzuführen, und kannst diese nachweisen, solltest du keine Probleme bekommen.

    Edit:
    Ein ja oder nein kann dir hier keiner geben, da wir dein Wissen und deine Erfahrungen in diesem Punkt nicht eischätzen können.
    Meine Erfahrung ist aber das man über solche "weltlichen Themen" wie Schutzmassnahmen in Niederspannungsnetz nicht spricht ;)

  • Absicherung von Gummischlauchleitung H07RN-F?? Wie hoch?

    • Swemers
    • 31. Dezember 2005 um 13:18

    Hi,

    Zitat

    Für dein H07RN-F gilt bei Umgebungstemperatur 30° und höchzulässige Betriebstemperatur 60°, 2 oder 3 stromführende Leiter und Verlegeart einzeln auf Putz folgende Werte:


    diese Werte kommen aus Tabelle 11 der DIN VDE 0298-4, meiner auffassung sollte aber Tabelle 13 gelten, welche sich ein wenig unterscheiden. Zwar ist dies in den Meisten fällen uninteressant, aber einen feinen unterschied gibt es. Und zwar ist danach für 4mm² die maximale belastung 30A, sodass für 32 A min. 6mm² genutz werden muss.

    Hier die Werte für 5 Adrige H07RNF Umgebungstemp. 30°:
    1,50mm² 16,5A
    2,50mm² 23A
    4,00mm² 30A
    6,00mm² 38A
    10mm² 54A
    16mm² 71A
    25mm² 94A

    Zum Spannungsfall sollte noch erwähnt werden das wenn man von 3 oder 4% erzählt (3% ab Zähleinrichtung, 4% ab HAK) dieses der max. mögliche Spannungsfall ist, und nich ein gemessener. Dafür müssen alle Leitungen mit ihrem Nennstrom (vorsicherung) berechnet werden, und nicht nur die 50m Kabeltrommel mit gerade so 4 % berechnen, und die zehn Verteilungen mit x-hundert metern Kabel ignorieren ;)

  • Hätten Sie es gewust ? oder Powercon Stecker

    • Swemers
    • 31. Dezember 2005 um 12:40

    Hi,

    Zitat

    Wobei mir nicht in den Sinn geht, warum ich nicht unter Spannung stecken darf. Lastfrei kann ich ja noch nachvollziehen (Abreissfunke, Kontakterwärmung), aber warum nicht unter Spannung?


    Dies kann ich auch nicht so recht nachvollziehen, denn auch die VDE 0627 verbietet nicht die Benutzung unter Spannung. Natürlich muss der Fingerschutz gewährleistet sein (dies wir nur exlizit für Steckverbinder mit Schaltleistung erwähnt), aber ich kenne keine Norm welche dies untersagen würde.
    Da wollte vielleicht jemand auf nummer sicher gehen, denn kann man einen Laien zutrauen das er sicherstellen kann das wirklich alle Verbraucher Lastfrei geschalten sind während des Steckvorgangs? Also einfach Spannungslos draufschreiben und schon ist man auf der rechtlich sicheren Seite.

  • frage bezüglich Stromverteiler

    • Swemers
    • 27. Dezember 2005 um 12:46

    Hi,

    Zitat

    Und: Kannst Du in einem fremden Haus die korrekte Funktion des RCDs (vom korrekten Typ schon mal ganz abgesehen) gewährleisten?


    nachdem man die vorgeschriebenen Messungen durchgeführt hat ja.
    Man kann ohne diese auch nicht die Funktion der eigenen Schutzorgane einer Mobilen verteilung sicherstellen, den die grösste Rolle für die Funktion spielt das vorgeschaltete Netz.
    Trotzdem sollte man in einer UV mit 32 A eingang immer einen FI einbauen, den in vielen Fällen sind 32 A Dosen ohne Fi installiert.

  • Stromversorgung

    • Swemers
    • 21. Dezember 2005 um 12:12

    Hallo,
    Die Anlage ist so nicht in Ordnung, da die 32A Steckverbinder nicht für die erhöhte Last zugelassen sind. Ob die 16² zugelassen ist kommt auf verschiedene Faktoren an, im Winter könnte man aus der DIN VDE 298-4 heraussuchen das 16² @ 80A zugelassen ist, aber da bei der Anzahl von Verteiler wahrscheinlich auch lange wege zurückgelegt werden....
    Also ich sehe in der Anlage das höchste Risiko in der Nutzung der 32A steckverbindungen welche "Brandgefährlich" sind, und als geringeres Risiko die Nutzung der 16², welche sehr grenzwertig ist.
    Wenn die Anlage mehrere Stunden unter hoher last in Betrieb ist, ist die Funktionstüchtigkeit der Steckverbinder nicht mehr gewährleistet, das heisst im besten Falle Stromausfall, oder fliegender Sternpunkt mit defekten Geräten, und im schlimmsten Fall das der PE getrennt wird, und damit die Schutzfunktion der Gesamten anlage ausser Betrieb gesetzt wird.
    Wenn die Anlage öfters so benutzt werden soll, würde ich den Meister des Instalationsbetriebes darauf ansprechen, vielleicht hast du ja echt was übersehen. Wenn es wirklich so ist wie du es beschreibst, wird er es nachdem du ihn darauf hingewiesen hast hoffentlich ändern.

    P.s.
    mir fällt noch ein schlimmere Fall ein, der PE könnte im schmorreden Stecker Verbindung zu einen Aussenleiter bekommen, was alle geräte unter Spannung setzen würde, mit 80 A abgesichert!!

  • kabellose energieübertragung?

    • Swemers
    • 20. Dezember 2005 um 01:10

    Hi,
    eine weitere möglichkeit wäre die übertragung per Strahlungsenergie. Also wenn noch jemand Fotovoltaikmodule fürs Amp-rack braucht bei mir melden ;)

    Strahlungsenergie wird z.B. in Hochspannungs Umspannwerken zu versorgung von Messeinrichtungen genutzt, da wird eine Glasfaser einer Kupferader vorgezogen ;)

  • Kleine (Dumme) Frage

    • Swemers
    • 20. Dezember 2005 um 01:03

    Hi,

    Zitat

    Genauer weiss i das auch nich.


    Also eine grundsätzliche verbot wird es nicht geben, denn ich möchte sehen wie man ohne messer eine SL-Ader abisoliert ;)
    Es hätte sein können das z.B. eine gesonderte Regelung für Flexible adern unter 4² (zufällig gewählte konfugiration) bestände, aber wie gesagt ich kenne eine solche passus nicht, und solange ich nichts schriftliches sehe was mir das gegenteil erlaubt zweifle ich auch daran.
    Nichts destotrotz ist eine entspechende Zange bei kleinen flexiblen adern eigentlich nicht durch ein Messer zu ersetzen.

  • Wer darf was? (Stromverteilungen stecken)

    • Swemers
    • 20. Dezember 2005 um 00:54

    Hi,
    dann will ich mal zusammentragen was mir bekannt ist:
    Din VDE 0105-100 regelt in Tabelle 104 "Stromgrenzen für das gefahrlose Auswechseln von Stromführenden Sicherungseinsätzen"
    Für die Praxis interesannt dürfte nur sein das D/D0 bis 63A sowohl von Laien als auch Fachkräften unter Last gewechselt werden dürfen, drüber von beiden nicht. (also ich werde nicht versuchen eine 63 A Sicherung einzudrehen, wenn ich nicht weiss welche verbraucher dahinter liegen)
    Ansonsten dürfen sicherungen nur Lastfrei gewechselt werden und es muss sichergestellt werden das während des wechselns auch der Stromkreis Lastfrei bleibt. Dies darf von einen Laien erledigt werden, solange die Halterung gegen das direkte berühren Geschützt ist. Dies ist in der Regel bei NH's nicht der Fall.
    NH's dürfen von (besonders geschulten?) Elektrofachkräften auch mit entsprechender Ausrüstung unter Last gewechselt werden.

    Nun zu den Steckverbindungen:
    Grudsätzich kenne ich keine Vorschrift welche eine Qualifikation für das "reine Stecken" verlangt, da diese eigentlich auch unter Last erfolgen können muss, oder dagegen veriegelt sein muss. Viel wichtiger finde ich die Qualifikation die benötigt wird um die Anlage Messtechnich zu Überprüfen!
    Die 0108-1 bis 8 welche eigentlich für jeden Verteiler der von mitgliedern dieses Forums aufgestellt wird zuständig ist, verlangt eine Erstprüfung nach 0100-610! Diese hat nach 0105-100 5.3.3.5 von einer Elektrofachkraft zu erfolgen!
    Auf gut deutsch würde ich dies jetzt mal in 2 Kategorie einteilen:
    Endgeräte: dürfen wenn dieser keiner weiteren Prüfung bedürfen, und nicht anders gekennzeichnet von jedem eingesteckt werden.
    Verteiler: würden nochmal eingeteilt:
    An Endstromkreise (<16A) von Laien
    Falls Schutzeinrichtungen im Verteiler, müssen deren Wirksamkeit von einer Elektrofachkraft vor Inbetriebnahme messtechnisch geprüft werden.

    Dieser beitrag stellt keine Endgültige wahrheit dar, sondern meine Gedanken und Interpretationen zu den entsprechenden Normen ;)

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