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  2. Chipka69

Beiträge von Chipka69

  • VA mit vielen Katastrophen - Nachlese und einige Fragen

    • Chipka69
    • 7. Juli 2010 um 12:23

    Hallo Forum.

    Vielen Dank für eure Antworten.
    Zunächst zu allen, die mich (zu Recht) zusammengestaucht haben und sehr kritische Bemerkungen vom Stapel gelassen haben (auch zu Recht): Eure Aussagen, mit diesem Equipment eine solche VA zu machen sei „Fahrlässig“ sind im nachhinein Betrachtet vollkommen richtig. Ihr dürft mir alle Glauben, das ich mich am VA Tag bereits um 17.00 Uhr selber verflucht habe.

    Ich darf aber noch mal Klarstellen, dass ich kein VA Techniker bin. Ich habe auch nicht die Intension dieses jemals Gewerblich zu tun. Ich stelle also keine Konkurrenz für euch dar.
    Aber ich mache nun auch schon gute 25 Jahre aktiv Musik. Ich stecke also durchaus in der Materie und interessiere mich nun mal für VA Technik. In meiner Band obliegt die technische Seite mir. Alle unsere Gigs der letzten 12 Jahre habe ich gemischt und technisch Betreut. Übrigends mit dem gleichen Equipment welches bei unseren Gigs immer tadellos funktioniert hat. Allerdings spielen wir immer in kleinen Locations. Daher meine Frage ob die PA für die Mehrzweckhalle ausreicht.
    Wer mich nun also in die Party PA verbannen will, weil er meint dass ich dort richtig wäre, verkennt mein Interesse an Professioneller Technik.
    Ich habe der Band nun alle „Besitzanteile“ an PA usw. abgekauft und will sukzessive durch professionelle Gerätschaften tauschen. Daher hab ich mich hier angemeldet.

    Frage: wo lernt man am besten ... von „Könnern“ oder „Wollern“ ???
    Wäre Schade, wenn ihr euer Wissen nicht teilen wollt, kann ich dann aber nicht ändern.

    Leider sind meine tatsächlichen Fragen nur dürftig Beantwortet worden. Mich hätte schon interessiert, wie genau so ein „Bühnendröhn“ in der Theorie zustande kommt und wie man dem genau beikommt. (Welche Frequenzen, Summen EQ oder nur in den Kanalzügen usw.)
    Zumal die PA völlig abgekoppelt auf dem Sportboden stand (Schwingboden).

    Nun ja, vielleicht erleuchtet ihr mich unwürdigen Genossen ja :wink:

    Grüße... Der Chippi

  • VA mit vielen Katastrophen - Nachlese und einige Fragen

    • Chipka69
    • 6. Juli 2010 um 23:43

    Hallo Forum

    in der Sparte "Boxen und Amps" hatte ich mir vor der VA noch im folgenden Threat Tipps und Tricks von euch geholt.
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=26&t=79757

    Die VA ist nun ja bereits vorüber - wenn auch mit vielen Hindernissen.

    Womit wir schon beim Thema wären. Bei meinem Ursprungs-Threat hatte ich ja noch die Befürchtung, das meine EV-PA nicht ausreichend wäre. Diese wurde der VA dann aber gerecht und hat in meinem Sinne gereicht. Klang eigentlich sogar richtig gut, wenn auch nicht Mörderlaut. Die PA soll heute aber nicht das Thema sein.

    Zum Equipment:
    Drummix über KORG D3200 (Digitaler Mehrspurrecorder) 8x XLR Eingang
    Mischpult war mein altes Yamaha Rack-Mischpult 16/4/2. Dieses hat nur Klinkeneingänge.
    Drummix über Korg wegen der XLR Eingänge.
    Multicore 24/6 XLR auf XLR.
    2x JBL EON Aktiv-Monitore als Front Wedges. 1x Mackie Aktiv Moni als Drum-Wedge.
    Natur-Drumset wurde mit einem Billigset Thomann Micros abgenommen.
    Overheads waren Kondensator, ich glaube von Sennheiser (waren geliehen).
    Da mein Pult keine Phantomspannung hergab 2x nagelneue Batterien eingelegt.
    Gitarrenamps 2x Sennheiser. Bass ging direkt in Multicore per DI-out.
    Dann noch 3-4 Gesangsmicros, welche die aus hygienischen Gründen selber gebracht hatten.

    Also, alles war verkabelt und es folgte der Soundcheck des Drumset. Da der Aufbau schon viel zu lange gedauert hatte, war akute Zeitnot angesagt. In der Hektik stellte sich das KORG Pult als wiederspänstig heraus - dem war kein Ton zu entlocken. Also entschloß ich mich (folgenschwer) dazu, den gesamten Mix einfach nur über das Yamaha zu machen. Mir war klar, das ich nur 16 Eingänge hatte. Im Kopf nachgerechnet sollte das aber Haarscharf reichen. Also flugs XLR auf Klinke Adapter ans Multicore und alles ins Yamaha verkabelt. Drummix ging dann auch, jedoch wollte eines der Overheadmics nicht funktionieren. Mangels Zeit dann dazu Entschlossen nur über eines zu spielen.
    Bass eingepegelt - alles okay. Gitarrenmicros eingepegelt - alles okay. Gesangsmicros eingepegelt, alles okay.

    Am Start waren 3 Bands. Die erste war eine Hardrock-Combo bei welcher der Sänger/Gitarrist das größte jemals gesehene Effektpedalboard hatte. Hierüber bediente er zum einen seinen Amp, zum anderen musste sein Microsignal durch 2-3 Pedale durchgeschleift werden und ging erst dann in die Stagebox. Allerdings ging dieses Signal verloren. Warum auch immer. Kein Output. Die Zeit rannte davon. Irgendwie haben wir es dann zum Laufen bekommen. Es folgte ein Mini-Soundcheck von einem halben Song, da wir schon eine halbe Stunde über VA Beginn waren. Dann ging es los. Noch schön nachgeregelt wärend der ersten 3-4 Songs. Dann viel das Bassdrummicro aus. Unerklärlich. Fehlersuche in gebückter Haltung auf der Bühne, vielleicht ein Wackler? Nicht zum laufen bekommen. Dank Mega-Effektboard und entsprechender Mucke, war der Soundmatsch kaum vernünftig zu mischen. Alles völlig überladen beim Hauptgesang und seinem Amp. Zumal er dank Tretminen direkten Einfluss auf seinen Sound nahm. Das größte Problem war eine unerklärliche Dröhn-Frequenz die sich ständig in der PA aufschaukelte (den ganzen Abend lang). Egal, schwitzend die erste Band überstanden. Wärend Ab/Aufbau der zweiten Band nochmals Fehlersuche am Bassdrummicro. War wohl ein Kontaktproblem am XLR. Die zweite Band hatte zusätzlich einen Keyboarder mit 2 Keyboards und noch dazu In-Ear Monitoring. Letzteres konnte ich am Sub-Out des Pultes unterbringen. Für das zweite Keyboard musste ich meinen CD-Player ausstöpseln :shock: Beim Soundcheck festgestellt das immer mehr Micros nicht gehen - Drums und Bass DI-out. also hinterm Pult wild die Kanäle gewechselt bis es irgendwie ging. Riesenpanik meinerseits. Diese zweite Band war diszipliniert, spielte sauber und war klasse zu mischen.
    Das Dröhnen wuchs sich allerdings aus. Beim Umbau stellte ich fest, das die Gesangsmicros schuld waren. Ein kräftiger Schlag neben das Stativ brachte das DRÖHN zum Vorschein.

    Die dritte Band war eine Alternitive Rockband. Die Sängerin benötigte auf einmal einen Insert für ihr Alesis-Delay welches Sie auf der Bühne mittels Handschalter ständig zuschaltet. Mein Pult hat aber keine Inserts. Also ein Send/Return via Multicore und Kanal im Yamaha gebastelt :roll: Die dritte Band spielt, recht laut aber auch diszipliniert. Nur die Sängerin hat ein Organ daß einem die Ohren wegbläst. Eine wahnsinns Range zwischen Flüstern und Brüllen. Das war nun gar nicht witzig zu mischen. Zur Belohnung stieg dann der linke Bühnenmonitor ständig aus. Also ausmachen, anmachen - geht wieder. Das ganze etwa 6 mal. Böse Blicke von der Bühne und ich kann's mir nicht erklären.
    Die letzte Stunde lief dann Reibungslos.
    Abschließend kann man sagen, das für die Besucher wohl alles ganz gut Klang, ich aber 3 Liter Blut und Wasser geschwitzt habe.

    Fazit:
    Was mir Sorgen gemacht hatte (PA) lief Prima bis auf ein elektrisches Brummen, das von Anfang an da war und nicht wegzubekommen war.
    Alles andere war Grenzwertig und wirft die nachfolgenden Fragen auf.
    Gelernt habe ich daraus, NIIIIIIIEEEEE wieder mit schwachbrüstigem Pult oder Equipment und ohne EXAKTE Abklärung des Kanalbedarfes und der Insertwünsche von Bands eine VA zu machen.

    1. Kann es sein, das ein Multicore Kanal für Kanal aussteigt? Können Adapter XLR auf Klinke mit den entsprechenden Phasendreher-Problemen schuld sein?

    2. Kann eine Bütec Podestbühne solche Dröhn Orgien verursachen ???

    3. Ich hatte die Aktiv-PA mit dem Musiksignal aus der Stagebox versorgt. Dabei habe ich keine normalen XLR Microkabel, sondern die stärkeren Boxenkabel verwendet. Kann das Probleme mit Brumm oder Netzeinstreuungen machen ?

    Besten Dank im Voraus für eure Erklärungen zu den Problemen.

    Grüße... Chippi

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 29. Juni 2010 um 12:23

    So liebe Forenmitglieder... es ist vollbracht.
    Ich habe das nervenaufreibendste Wochenende seit vielen Jahren hinter mir :shock:

    Zur Info für alle: Das was mir (... und auch allen Ratgebern) die meisten Sorgen gemacht hatte und was auch der Grund dieses Freds war, nämlich die mangelnde Leistung meiner PA, hat sich als Problemlos herausgestellt.
    Wie erwartet hatte meine Aktiv-Kombination recht laut und mit ausreichend Druck die ersten 15 Meter gespielt. Optimal für diese Art der Veranstaltung, weil die Halle ja ein Drittel verloren hatte. Man konnte sich an der Bar die etwa 25 Meter von der Bühne entfernt war bestens unterhalten und dennoch einen gewissen Druck verspüren. Es klang eigentlich für meine Begriffe sehr gut. Es war nicht mörderlaut aber klang nach "Qualität".
    Die Tops hatten noch minimale Reserve am Lautstärkepoti, die Subs fuhren gerade mal auf 70%. So klang das System an sich harmonisch und stimmig in diesem Saal.

    Das was mir überhaupt keine Sorgen gemacht hatte, stellte sich als Vollchaos heraus (Mischpult, Kabelprobleme, dröhnende Bühne, Multicore ausfälle).
    Hierzu mache ich einen X-tra Threat auf, da ich hierzu viele Fragen hätte.

    Nochmals vielen Dank für all eure Tipps und Hilfestellungen. :)

    Grüße... der Chippi

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 24. Juni 2010 um 23:46
    Zitat von "madmax"

    Und wenn'd dir dazu noch 'ne Tüte ansteckst, läßt sich dann auch der Text aus der Tulpensprache zusammenreimen. 8)

    He He He... der war gut. Noch zwei Tage bis zur VA. Daumen drücken Jungs :shock:

    Ich hab mir noch überlegt, ob ich nicht vor jeden Sub eine Vuvuzela hinbastle, so quasi als Horn-Sub-Turbo 8)

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 22. Juni 2010 um 00:09
    Zitat von "madmax"

    Schreiner bist du? Und Hobby Musik.? Und Boxen aus Plaste..?

    Seltsame Konfiguration.
    Also wenn ich wüßte, wo bei der Säge die Späne rauskommen, hätte ich mir bestimmt schon ein mächtiges Boxengebirge; vornehmlich riesige Hörnchen zusammengenagelt.... :D


    Also, das mit dem Schreiner und der Plastikbox lass ich ja noch durchgehen. Aber ein Schreiner kann durchaus Musik machen :) Ich spiel sogar Gitarre und hab noch alle 10 Finger 8)
    Zum Thema Boxenbau: Also das Gehäuse könnt ich schon perfekt Produzieren. Beim Inhalt hörts dann aber schnell auf :cry:

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 20. Juni 2010 um 11:47

    Hallo alle,

    anbei der Link zu einem Bild, wie die Halle geteilt wird. Somit ist der VA Radius deutlich kleiner und im Aktionsraum steht noch zusätzlich eine Bar.
    Den Trennvorhang lasse ich nach dem Lichtaufbau soweit wie möglich herunter. Sieht besser aus und hilft sicher beim Reflektionsschall.

    Uploaded with ImageShack.us

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 18. Juni 2010 um 17:23
    Zitat von "HEngels"

    Er will und würde sowohl im einen wie im anderen Fall gerne mehr Holz hinstellen, hat es aber schlicht nicht!

    Was ist denn da so schwer dran zu verstehen?

    Er will nur eigentlich nicht aus eigener Tasche drauflegen.

    Ist der typische Fall von: Man will jemand einen Gefallen tun und stellt dann im Lauf der Zeit fest "hätte ich besser mal nein gesagt"!

    HEngels hat das voll erkannt und auf den Punkt gebracht :cry: eigentlich hatte ich mich auf einen netten Abend mit schönem Licht machen eingestellt - jetzt holt mich die blöde Audiogeschichte ein :cry:

    Vielen Dank für deinen Link HEngels !!! ich rufe da mal auf jeden Fall an. Auch danke für`s Mail :wink:


    Ach ja: Wie ich merke, wollt ihr mich die ganze Zeit auf mehr Subs trimmen - euch ist aber schon klar, daß ich gerade mal 2 Stück 500 Watt Tops habe ??? Also je 500 Watt Top und 760 Watt Sub pro Seite.

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 17. Juni 2010 um 23:46

    Also Jungens...

    vielen Dank für eure Antworten. Hätte ich noch was an PA rumstehen, würde ich dies selbstverständlich nur um der vernünftigen Durchführung willen ja GRATIS hinstellen. Hab ich aber nicht. Meine Brötchen verdiene ich übrigends als Schreiner, nicht als VA Fachkraft. Für mich ist das ganze ein Hobby und kein Broterwerb. Da die meisten von euch ja Profis seid, gebe ich euch allen zu 100% recht mit euren Bedenken. Wäre es mein Broterwerb, so würde dort ausreichend Holz stehen... auch für Lau wenns sein muß. Ihr glaubt nicht wieviele tausende ich die letzten 10 Jahre für die "Kundenzufriedenheit" gesetzt habe, auch wenn ich zumeist im Recht war.
    Wer von euch kommt denn aus dem Kreis Göppingen und hat ne gute PA für Lau rumstehen ? 8)
    Also mach mal einer ein vernünftiges DryHire Angebot für eine PA samt Amps oder Aktiv die für die VA ausreicht. Abholung meinerseits wäre möglich. Aber schnell, die VA ist am 26.6.2010.
    Also nochmal danke für eure Bemühungen.

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 17. Juni 2010 um 12:24

    @ Bassking:

    Da geb ich dir mal völlig recht. Sieht vermutlich Laienhaft aus.
    De Fakto war ich ursprünglich aber auch nur für die Lightshow gebucht. Urplötzlich hieß es dann, das ich doch auch noch den Sound machen könnte (... da einer der Protagonisten auf unseren Konzerten war und ihm unser Sound gefiel).
    Ich habe daher auch länger überlegt, ob ich den Audiopart überhaupt machen soll. Im Gegensatz zum Protagonisten war mir klar, daß man eine Halle dieser Art NICHT mit einem unserer Clubgigs vergleichen kann.
    Aber letztlich haben die Bands bei mehreren Verleihern angefragt und ein professionelles Besteck samt Mischermann war denen einfach zu teuer bzw. zu Riskant einen hohen Breakeven Point in Kauf zu nehmen. Also hab ich mich breitreden lassen. Ich gehe davon aus, das die wissen, daß man für wenig Geld auch wenig Leistung bekommt. Aber wie immer im Leben interessiert der Preis zum Schluss keine Sau mehr.
    Wie dem auch sei, ich habe veranlasst, daß die Halle mittig geteilt wird mittels Vorhang. Ich denke das ich nun so gerade mal hinkomme mit der besagten Combatzone. Und wie schon gesagt: Ich darf die Halle nicht leerföhnen.
    Eines der wichtigen Dinge ist eher mal eine niedrige Bühnenlautstärke - nach der werde ich auf jeden Fall mit Argusaugen schauen :)

  • Tontechniker gegen Vuvuzelas

    • Chipka69
    • 13. Juni 2010 um 23:51

    Also,
    bei den ersten Übertragungen haben die Reporter die das Spiel moderierten noch so ein Headsetmikro verwendet. Dies wahr wohl nicht sonderlich scharf von der Charakteristik her. Das kam das getröte dann extrem durch. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die wieder umgeschwenkt auf normale Mikros (vermutlich mit stark zentrischer Ausrichtung). Das war dann schon nen Tacken besser. Aber immer noch nervig :cry:

    Aber es sei ihnen gegönt - die große Party :)

    Übrigends: 4:0 als Einstand entschädigt für so manches 8)

  • Showtec Stage Master Pro bzw. GLP Messenger 1

    • Chipka69
    • 4. Juni 2010 um 20:12

    Also bei mir ist das 123456 (Obere Tastebreihe 1x durch v.l.n.r.)

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 26. Mai 2010 um 17:11

    Also:
    Ich will auf jeden Fall versuchen die Hallengröße zu kappen. 2-300 Pax würden sich darin unendlich verlieren.
    Ich denke das hilft ungemein. Ich weiß, daß die meisten von euch große VA's durchführen und ihr entsprechend Ausgerüstet seid. Mal so als Hinweis: letztes Jahr habe ich mit meiner Band Open Air in einem Innenhof einer Altenwohnalnlage gespielt. Und das ausschließlich über die beiden A360 Tops da es noch keine Subs gab. Selbst da konnte ich nur auf 3/4 Gas spielen weil durch Schallrückwurf der Wände völlig ausreichend Laut.

    Bei meinem Versuch in Raumgröße 30M x 15M war es schon Druckvoll mit nur einem Sub bei halbem Gaspegel (bei CD Musik). Die Sache mit dem "ausreichend für eine Hochzeit" lasse ich mal nicht durchgehen. Hätte bei meiner Hochzeit der DJ gewagt solch Besteck aufzudrehen, er wäre von den Gästen gelycht worden.

    Aber wie gesagt ich geb euch recht. Mehr Leistung ist durch nichts zu Ersetzen. Leiser machen ist immer leichter wie anders herum.

    Da fällt mir noch ein: Beim letzten ASIA Konzert in der Halle Reichenbach waren zwar edelste Pulte am Werk, aber eben auch nur 2x Sub und 2x Top mit geschätzten 5-6 KW. Gut, der Raum ist deutlich niedriger und langgezogener. Denoch nicht zu Laut und schön Knackig gewesen.

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 26. Mai 2010 um 12:41

    Hallo nochmal alle.

    Also Kracky mir bringt das schon was. Mir wird die Problematik immer klarer. Der Vorletzte Post macht aber auch klar, daß mit dem dünnen Besteck nunmal mit nicht mehr als einer "Spasszone" zu rechnen ist. Nachdem ich alles gelesen habe bin ich der Meinung, daß dies wohl auch Sinn macht. Lieber die vorderen 15 Meter vernünftig hinbekommen. Das hat mir schon geholfen. Und wie ebenfalls gesagt wurde, kommen ja auch noch weitere VAs. Hier habe ich dann auch dazugelernt. Deswegen herzlichen Dank an alle die sich die Mühe gemacht haben.

    Ich geb euch dann nen Nachbericht wie es gelaufen ist :D

    Übrigends tolles Forum: schnelle Hilfe, Kompetente Antworten auch für Neulinge... RESPEKT !

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 26. Mai 2010 um 08:43

    Also erstmal vielen Dank euch allen für die Antworten. By the way: „wann schlaft ihr eigentlich“ ? Hehehe

    Also zum einen MUSS ich den Gig mit diesem Besteck durchziehen. Was anderes ist finanziell nicht drin. Ein guter Tip ist denke ich mal die beiden Subs in der Mitte zu platzieren und die Tops auf Stativen auf den separaten Bühnenpodesten zu betreiben.
    Auch wenn ich weiß, das man Bässe nicht richtig Orten kann: geht da nicht zuviel Direktabstrahlung an den Subs verloren?

    Da ich selber Musiker Gitarrist/Sänger bin, kenne ich leidlich das Problem der Bühnenlautstärke. In meinem Rider an die Bands habe ich nochmals auf eine humane Bühnenlautstärke hingewiesen. Wir selbst spielen meist in kleineren Clubs. Da reicht die PA aber auch vööööööllig aus.

    Ansonsten habe ich verstanden, dass die Leistung der PA wohl ziemlich Untauglich ist für dieses Event. Ich selbst habe die PA mit nur einem Sub mal Probeweise mittels CD versucht einzuschätzen. Auf 10 Meter Entfernung hat es mir allerdings bei Halbgas die Ohren weggeblasen. Also die Subs waren auf 50 Prozent und die Tops auf 60 Prozent gedreht (so klang das ganz gut). Ich war aber auch der Ansicht das bei einem 4x größeren Raum vermutlich Probleme auftreten. Daher ja auch mein Posting.

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 26. Mai 2010 um 00:15

    Hallo...

    danke erstmal für die Rückmeldung. Sowas ähnliches hab ich schon befürchtet - also das Kofferradio-Problem. Wobei ich die Halle nicht wegföhnen darf oder will. Das soll schon Human bleiben da noch Bewirtung in der Halle stattfindet und die Gemeinde die Schallauflagen ausserhalb der Halle sehr ernst nimmt. :?

  • Beschallung von Mehrzweckhalle - reicht meine EV-PA ?

    • Chipka69
    • 25. Mai 2010 um 23:23

    Hallole aus'm Ländle.

    Bin hier neu angemeldet und bräuchte mal eben eure Meinung. Ich mache Ende Juni eine Beschallung in einer mittelgroßen Mehrzweckhalle. Es sind 3 Rockbands am Start mit klassischer Instrumentierung. Die Halle ist geschätzte 25x50 Meter und etwa 6 Meter hoch. Alles so ziemlich mit Holz verkleidet, trotzdem beim Klatschen ein deutlicher Nachhall.

    Die Bühne wird 8x6 Meter sein und 1 Meter Bühnenhöhe haben.
    Als PA will ich meine EV Aktivanlage verwenden. Bestehend aus 2x A360 als Top und 2x SbA760 als Sub. Gesamt also 2,5 KW.
    Die ganze Sache soll nicht Mörderlaut werden (35 dB im Außenbereich ab 22.00 Uhr ist Auflage) aber doch etwas Druck bieten und nicht als HiFi-Gesäusel enden.
    Ach ja, etwa 200-400 Pax werden es wohl werden.

    Im Forum habe ich quergelesen, dass als Faustregel von 5 Watt/Pax ausgegangen werden kann. Somit wäre das wohl ausreichend.
    Aber eure Meinung bzw. Erfahrungen mit ähnlichen Besteck würden mich doch sehr Interessieren.

    Weiterhin interessant:
    Ich will 1x Top und 1x Sub pro Seite auf ein separat gestelltes Bühnenpodest stellen. Meint ihr, dass eventuelle Resonanzen ein Problem werden könnten?
    Bei PA direkt auf den Hallenboden befürchte ich, dass zuviel an Abstrahlung durch die Zuschauer absorbiert wird. Ein Ratschlag hierzu wäre Klasse :D

    Einstweilen vorab danke für eure Bemühungen und Antworten

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