DVD Backup ist nur unwesentlich billiger als IDE Festplatten, spar Dir den Umkopier-Aufstand.
Gruß Opi
Beiträge von Ton_Opa
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Musikschalltrauma!
Bravo, da haben wir ja gleich ne neue Krankheit erfunden.Wer kümmert sich eigentlich um meine Allergie gegen "Unsinn in der praktischen Rechtsprechung"?
Ich würde gern dafür Sorgen, dass dieser Gutachter arbeitslos wird. Woher nimmt der seine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit?
Jeder einigermaßen denkfähige Mensch ahnt, dass sich für so ein Gutachten zig Gegengutachten erstellen lassen. Selbst wenn der Hörschaden irreparabel nach dem Konzert entstanden sein sollte, kommt als Ursache immer noch alles Mögliche in Betracht. Zum Beispiel ein Hörsturz durch Rauchen, Streß oder sogar aus heiterem Himmel.
Ebenso lächerlich ist die Höhe des Schmerzensgeldes. Fragt mal eure Berufsunfähigkeits-Versicherung, mit welchen Summen die Beeinträchtigung des Gehörsinns dort veranschlagt wird. Ihr werdet entsetzt sein, wie billig in Deutschland ein Ohr zu haben ist.Neenee, da stimmt was nicht.
Ich mess jetzt immer, um mir mal ein Bild zu machen.
Fazit: RnR indoor in Häusern, wo die Böxle nicht über 5m hoch hängen, ist kaum DIN-gerecht abzuliefern, vor allem auch, weil die meisten Veranstaltungen länger als 2Stunden lärmen.
Open Air mit 9Metern lichter Höhe kann man ein Din-gerechtes RNRKonzert hinkriegen, das sogar Spaß macht. Aber: diese teuren VAs sind natürlich länger als zwei Stunden und geraten so schnell dann doch wieder in die Illegalität.
an Mister Lange: lange Technopartys kannste in jedem Fall vergessen.
Ich fürchte wir, der Gesetzgeber und das holde Publikum müssen einsehen: der Genuss moderner Popmusik ist ungesund. Ganz genauso ungesund wie ein Spielmannszug, oder eine Bigband ohne Verstärkung oder ein Flugplatz in der Nachbarschaft.
neulich hab ich am Monitorplatz wieder mal 103 dBA dauernden Pegel gemessen, ohne dass die Abhöre an war. Was wird wohl vor der Front los gewesen sein? (Tops in 4m geflogen). Soll der Veranstalter die ersten 30 Meter absperren? Dann hat er sein Publikum leider im Edeka-Laden gegenüber positioniert. Das wird ihm und dem Edeka-Mann kaum gefallen.
Bei dem Gig war eigentlich alles gut. Festival mit 4 Bands und soundmäßig waren alle (ja, alle!) am lächeln. Nach der Messung hab ich mit leichtem Gruseln meine Proppen in die Ohren gesteckt und gedacht: Vergiss es einfach: Wenn sie anständigen RocknRoll illegal machen wollen, werden sie es tun.
Gruß Opi
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Es spielt für einen Phonic erstaunlich gut. Einen zusätzlichen Mess-Mic-Eingang gibt es nicht. Auf dem RTA ist also nur das anliegende Line-Signal sichtbar. Die Bedienung ist ein bischen dämlich, allzu leicht ruft man ungewollt andere abgespeicherte EQ-Kurven ab. Am besten insertieren, neigt trotz 32Bit ein wenig zum Rauschen. Aber: sehr guter Klang für so ein Billig-Teil.
Gruß
Opi -
Toff
Ich weiß, das Manual fürs R7 hab ich ja.
Durch das Teil bin erst auf die Idee gekommen, wirklich eigene Delay-Cluster zu programmieren. Das bringt richtig Bock!Wer also das R7 Manual braucht, ... man kann ja auch tauschen oder was.
Ebenfalls verfügbar: Manual fürs SRV2000, das gibts auch nicht mehr im Netz - und das Ding hat auch (wichtige weil globale) 2Tasten-Gleichzeitig-Drück-Funktionen, die ich natürlich auch schon wieder vergessen hab.ja, das Alter . . .
Gruß
Opi -
Moin!
Hat denn wer noch ein Manual von dem KultDelay mit den 347 Parametern und schickt mir wenigstens die Seite mit dem Signalfluss der Algorithmen LGD, PTD und MPD?Bei Sony gibts natürlich nix mehr, is ja auch schon lange her.
Gruß
Opi -
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich bin entsetzt und enttäuscht, hier wird ja nur über wackelnde Drehräder und Potis geredet.
Bin ich denn der einzige, der findet, dass die 96er Reihe wesentlich besser klingt?
Ich hab mal im Lager ganz gemütlich mit den Dingern rumprobiert. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Auch die Inserteffekte (Kompressoren) gefallen mir beim 96er sehr viel besser. Die Dynamik-Abteilung in den alten Teilen hat eher genervt.
Ich bin der letzte, der behauptet, dass man 96kHz braucht. Aber das o2R ist ein Eimer und klingt auch so.
Gruß
Opi -
Dat Ding nervt ein bißchen (Auflösung der Darstellung) usw. sonst als "all in" wirklich praktisch und spielt!
Auch den Minilizer (Neutrik) angucken!
Gruß
Opiedit: sorry, das Dings heißt Minilyzer.
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mach bloß keinen Scheiß!
Ich finds total blöd, für Infos Geld zu nehmen oder "Insider-"Foren zu bilden.
Das abgeschlossene Profi-Board nervt sowieso schon und ist mit seinem Elite-Gedanken keine Zierde für die Idee des www.Ich ertrage lieber zu viele dämliche Fragen mit dem Wissen hier auch mal eine solche stellen zu dürfen, als zu einer Elite zu gehören, die sich anmaßt, irgendwen zum "Dödel" oder gar zu noch Schlimmeren zu erklären...
Ich fürchte, es gehört zu den schweren Aufgaben in unserem Leben, eine erträgliche Taktik zu finden, mit den vielen "Dödeln", die uns umgeben, umzugehen. "Dödel" begegnen uns leider überall, als FOH-Baby, auf der Bühne, bei Aldi in der Schlange oder hier im Forum.
Als Dödel werden wir geboren und als Dödel werden wir enden.
blblblblblbllllblblbll,
leicht sabbernd
Opi -
mach bloß keinen Scheiß!
Ich finds total blöd, für Infos Geld zu nehmen oder "Insider-"Foren zu bilden.
Das abgeschlossene Profi-Board nervt sowieso schon und ist mit seinem Elite-Gedanken keine Zierde für die Idee des www.Ich ertrage lieber zu viele dämliche Fragen mit dem Wissen hier auch mal eine solche stellen zu dürfen, als zu einer Elite zu gehören, die sich anmaßt, irgendwen zum "Dödel" oder gar zu noch Schlimmeren zu erklären...
Ich fürchte, es gehört zu den schweren Aufgaben in unserem Leben, eine erträgliche Taktik zu finden, mit den vielen "Dödeln", die uns umgeben, umzugehen. "Dödel" begegnen uns leider überall, als FOH-Baby, auf der Bühne, bei Aldi in der Schlange oder hier im Forum.
Als Dödel werden wir geboren und als Dödel werden wir enden.
blblblblblbllllblblbll,
leicht sabbernd
Opi -
Reichelt vekauft seit einigen Jahren tatsächlich zwar günstige aber mitunter sehr mistige Linear-ICs und gibt dann bei Beschwerde auch noch patzige Antworten.
Traurig, denn ich habe lange Jahre hervorragende Erfahrungen mit diesem Höker machen dürfen, was Qualität und Geschäftsgebarung angeht.Bei Transistoren würde ich einen Versuch mit Reichelt wagen. Wer sagt denn, dass Du bei Conrad andere Transistoren bekommst? Dass das Angebot von C doppelt so teuer ist, dürfte niemanden überraschen

Leider ist das kein Hinweis darauf, dass die teureren Ts dem Original-Typ besser entsprechen.
Gruß
Opi -
Reichelt vekauft seit einigen Jahren tatsächlich zwar günstige aber mitunter sehr mistige Linear-ICs und gibt dann bei Beschwerde auch noch patzige Antworten.
Traurig, denn ich habe lange Jahre hervorragende Erfahrungen mit diesem Höker machen dürfen, was Qualität und Geschäftsgebarung angeht.Bei Transistoren würde ich einen Versuch mit Reichelt wagen. Wer sagt denn, dass Du bei Conrad andere Transistoren bekommst? Dass das Angebot von C doppelt so teuer ist, dürfte niemanden überraschen

Leider ist das kein Hinweis darauf, dass die teureren Ts dem Original-Typ besser entsprechen.
Gruß
Opi -
Das Problem besteht in Korrosion insbesondere bei Geräten, die über Generationen im Hühnerstall oder am Nordsee-Strand gelagert wurden. Diese Form ist häufiger bei alten Instrumenten-Verstärkern anzutreffen. Dort können auch MonoKlinkenbuchsen über Schaltkontakte verfügen. Für den Steckkontakt genügt die resulute mehrfache Betätigung mit dem Klinkenkenstecker. Keinesfalls sollte dort gefeilt oder geschliffen werden. Viele Buchsen sind Oberflächenveredelt. Gefeilte oder geschliffene Oberflächen funktioieren zunächst, oxidieren dann aber um so schneller, außerdem können sehr kleine Kontaktflächen mit hohem Übergangswiderstand entstehen (und wohin fallen die Späne?)
Bei offensichtlich "vergammelten" Buchsen ist Kontakspray (Oxydlösend, nicht das für Autos) erlaubt, und zwar am besten am offenen Patienten, um die entstehende Sauerei sogleich zu entfernen. Das ist auch die einzige Chance, den Schaltkontakt wieder zum laufen zu bringen, die alten Metallbuchsen können auch gefühlvoll zurechtgebogen werden.Niemals Potis mit Kontaktspray behandeln.
Wer am Mischpult "auf die Schnelle" mit Kontaktspray hantiert, muss damit rechnen, von dessen Besitzer ohne Warnung erschossen zu werden. Die Gefahr irreparabler Folgeschäden (weil Dreck durchs Pult plätschert) ist groß, wenn das Zeug nicht mit Wattestäben oder so nur auf die in Betracht kommenden Stellen gebracht wird.
Bei Audiotechnik ist Oxidation nicht so häufig. Hier sind die (meist aus Kunststoff gefertigten) Buchsen einfach verbogen. Das passiert bei allzu eiligem Abbau, wenn der halbgezogene Stecker mit Gewalt in Richtung der Platine gebogen wird, bei Trunkenheit des Personals oder vielleicht ist auch Sabotage im Spiel. Materialermüdung ohne solch rüde Fehlbedienung ist ausgesprochen unwahrscheinlich. Bei verbogenen Kunststoffbuchsen hilft nur der Austausch, es ist sehr schwierig, das wieder hinzubiegen, und es gelingt auch nur, wenn die Buchse von oben gut zugänglich ist. Das Gehäuse muss also geöffnet werden und das "Steckgefühl" dieser Buchse wird ein anderes sein. Von aussen bleibt die Buchse irreparabel und es bleibt nur der Kurzschlussstecker. Die alten massiven Metallbuchsen in Instrumenten und Verstärkern lassen sich eher wieder hinbiegen, müssen aber auch gut zugänglich sein oder ausgebaut werden.
Gruß
Opi -
Das Problem besteht in Korrosion insbesondere bei Geräten, die über Generationen im Hühnerstall oder am Nordsee-Strand gelagert wurden. Diese Form ist häufiger bei alten Instrumenten-Verstärkern anzutreffen. Dort können auch MonoKlinkenbuchsen über Schaltkontakte verfügen. Für den Steckkontakt genügt die resulute mehrfache Betätigung mit dem Klinkenkenstecker. Keinesfalls sollte dort gefeilt oder geschliffen werden. Viele Buchsen sind Oberflächenveredelt. Gefeilte oder geschliffene Oberflächen funktioieren zunächst, oxidieren dann aber um so schneller, außerdem können sehr kleine Kontaktflächen mit hohem Übergangswiderstand entstehen (und wohin fallen die Späne?)
Bei offensichtlich "vergammelten" Buchsen ist Kontakspray (Oxydlösend, nicht das für Autos) erlaubt, und zwar am besten am offenen Patienten, um die entstehende Sauerei sogleich zu entfernen. Das ist auch die einzige Chance, den Schaltkontakt wieder zum laufen zu bringen, die alten Metallbuchsen können auch gefühlvoll zurechtgebogen werden.Niemals Potis mit Kontaktspray behandeln.
Wer am Mischpult "auf die Schnelle" mit Kontaktspray hantiert, muss damit rechnen, von dessen Besitzer ohne Warnung erschossen zu werden. Die Gefahr irreparabler Folgeschäden (weil Dreck durchs Pult plätschert) ist groß, wenn das Zeug nicht mit Wattestäben oder so nur auf die in Betracht kommenden Stellen gebracht wird.
Bei Audiotechnik ist Oxidation nicht so häufig. Hier sind die (meist aus Kunststoff gefertigten) Buchsen einfach verbogen. Das passiert bei allzu eiligem Abbau, wenn der halbgezogene Stecker mit Gewalt in Richtung der Platine gebogen wird, bei Trunkenheit des Personals oder vielleicht ist auch Sabotage im Spiel. Materialermüdung ohne solch rüde Fehlbedienung ist ausgesprochen unwahrscheinlich. Bei verbogenen Kunststoffbuchsen hilft nur der Austausch, es ist sehr schwierig, das wieder hinzubiegen, und es gelingt auch nur, wenn die Buchse von oben gut zugänglich ist. Das Gehäuse muss also geöffnet werden und das "Steckgefühl" dieser Buchse wird ein anderes sein. Von aussen bleibt die Buchse irreparabel und es bleibt nur der Kurzschlussstecker. Die alten massiven Metallbuchsen in Instrumenten und Verstärkern lassen sich eher wieder hinbiegen, müssen aber auch gut zugänglich sein oder ausgebaut werden.
Gruß
Opi -
kalibriert allein nutzt nix.
Leider verzichtet auch Herr Ebener darauf, die Definition von Lr Ta zu veröffentlichen. Da muss ich denn wohl ein DIN Blatt kaufen, damit man auch für 600Euro Tagesgage neben dem Pult stehen darf.
Die Mittelung von Schallpegeln ist nicht trivial und über größere Zeiträume gibt es kaum Meßgeräte, die das einfachso zum fairen Preis machen. Die Werte einer Mittelung können anders ausfallen, als so ein Augenblicksmessgerät für 100 Euroanzeigt.
wahrscheinlich bin ich einfach nur unfair arm. :cry:
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Tach.
Ich habe im Thread Vorschlag Forumstag "Lautstärke" angeregt, den Phonic PAA2 für Messungen in Anlehnung an die DIN Normen der BGV B3 zu verwenden.ZitatVielleicht kannste Dir vom T "zum Testen" den PAA2 besorgen.
http://www.netzmarkt.de/thomann/artike…a1ec051192cc430
Der ist kalibriert und mittelt mit deinem Laptop zusammen sogar sowas wie äquivalenten Schalldruckpegel in dB (A) SPL. Das wär doch was. Sogar fast amtlich.
Ich habe leider erfahren, dass die Chinesen sich in dem Berechnungsmodul
ZitatEquivalent Sound Pressure Level
eines Mittelungsverfahrens bedienen, dessen Ergebnisse leider kaum Ähnlichkeit mit dem deutschen
äquivalenten Dauerschalldruckpegel haben. Muss man also doch den Tüv bestellen, um herauszufinden, wie laut denn nun eigentlich 95 db(A) Dauerschallpegel sind. Diesen Wert hat der Deutsche Ärtzetag schon im Mai 2000 für Diskotheken vorgeschlagenSchade.
Opi
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Zitat
Dabei gerät man schnell in die Schusslinie einiger Kollegen mit viel Erfahrung aus der realen Szenereal world, what real world?
Ja, ich halt ja schon den Mund. Ich hoffe,dass mein Inkognito noch gewahrt ist, meine Name ist nämlich Hase und ich weiß von nix :lol:Mach doch einfach mal Messungen auf deinem Reiter-Bums. Am Pult oder so.
Die kannst dann hier unters Volk werfen.Vielleicht kannste Dir vom T "zum Testen" den PAA2 besorgen.
http://www.netzmarkt.de/thomann/artike…a1ec051192cc430
Der ist kalibriert und mittelt mit deinem Laptop zusammen sogar sowas wie äquivalenten Schalldruckpegel in dB (A) SPL. Das wär doch was. Sogar fast amtlich.
schöne Grüße
Opi -
Zitat
Dazu dürfte es schon zu spät sein, da das Forum eben öffentlich ist. Ich bin mir sicher, daß auch diejenigen, die Lärmschutz durchsetzen sollen, nicht auf der Buttermilch hergeschwommen sind und hier mitlesen.
Ich glaube nicht, dass dem so ist. Man wird sich an "Fachkreise" wenden, und genau nicht an eine öffentliche Spielwiese. Also wahrscheinlich den VPLT, der sich mit seinen Standards "in Zusammenarbeit mit der VBG" erfolgreich versucht, zu etablieren. Sie werden zustimmen, dass es schrecklich laute Veranstaltungen gibt, und prompt wird es einen Verordnungsvorschlag geben. Und weils auf einer Show auch mal ordentlich rumpeln muß, wird es auch eine Ausnahmeregelung -natürlich nur unter fachkundiger Überwachung- geben. Vielleicht wird auch eine neue Bezeichnung erfunden zB ein Chief-Noise-Guy. Diese Qualifikation kannste dann in einem Wochenendkurs an der Riviera für 3000 Euro machen, nachdem Du deine Qualifikation dem VPLT nachgewiesen hast.Horror!
Wenn zum Thema Lärm-Veranstaltungen tatsächlich Gespräche laufen, ist es natürlich richtig, sich einzumischen.
Gruß
Opi -
Ich hab das mal gemacht mit 3 Stereosummen. Die Gefahr besteht tatsächlich hauptsächlich darin, sich im Routing zu verzetteln.
Digipult, gut und schön, aber wenn die Show nicht automaitisiert ist, bieten auch diese nicht so etwas wie ein "Joystick-Panning" - oder ist mir da etwas entgangenen? Routing mal zuhause ausprobieren, und gucken, ob das wirklich live händelbar ist und auch noch Spaß macht.
Bei größeren Aufbauten (die sind oft notwendig, damit wirklich die Mehrheit des Publikums den Effekt überhaupt wirklich mitbekommt, und nicht nur denkt:wasn nu los?) ergeben sich schnell Laufzeitprobleme (für hinten stehende spielt der Gitarrist zu früh, für vorne stehende zu spät). Das kann auch dem Mucker Schwierigkeiten bereiten.
Ansonsten macht die Idee allein schon Spaß.
Viele solche Projekte sind schon im Vorfeld wegen dieser Probleme aufgegeben worden. Hau rein!
Opi
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Ich halte das für keine gute Idee.
Es ist sicher gut und richtig, das "Problem" hier unter uns zu diskutieren. Dabei wird auch deutlich, dass viele Kollegen, die "laut" müssen, gerne "leiser " wollten.
Behörden und andere "offizielle" hinzuzuziehen birgt die Gefahr, bei denen verstärkten Handlungsbedarf zu erwecken. In Deutschland gibt es Gott sei dank noch sehr wenig "Lärmgesetze", denn eine Din-Norm ist nur eine Handlungsrichtline.
Die meisten Vorschriften im Bühnenbereich (BGV C1) sind absurd straff gefasst und mit Gummiformulierungen gespikt (die berühmte "szenische Notwendigkeit"). Das hat zur Folge, dass ein "Offizieller" praktisch jede Veranstaltung sofort verbieten kann, z.B. deren Bühnenhöhe 20 cm überschreitet und keine Geländer oder Fangnetze an der Bühnenvorderkante aufweist. Das ist kein angenehmer Gedanke.
Wenn man Aufmerksamkeit in diesem Bereich erregt, besteht die Gefahr, dass neue, diesmal wirkliche Gesetze - keine Richtlinien - erlassen werden, die ebenso absurd niedrige Lautstärkewerte vorschreiben und nur in wenigen Ausnahmefällen "Musik mit Spaß" (also: loud and clear) erlauben.
Euer Vertrauen in solche Gremien und die Findung sinnvoller Vorschriften ehrt euch, aber die Erfahrung mit der neuen Versammlungsstättenverordnung sollte euch gelehrt haben, dass eine präzisere Reglementierung meist eine Einschränkung jedweder Handlungsfreiheit bedeutet.
Ich bedauere zutiefst, dass es nun "Vereinen" wie den Handelskammern gelungen ist, über die Versammlungsstättenverordnung und den Beruf der Fachkraft der Veranstaltungstechnik in der früher so freien R´n´R Branche sehr viel fester Fuss zu fassen.
Natürlich wünsche ich mir auch sichere Bühnen. Aber ich glaube nicht, dass wir dazu einen gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungsberuf brauchen, dessen Lehrinhalte nur lose an die praktischen Notwendigkeiten angelehnt sind.
Man kann die Ergebnisse solcher Gespräche, wie sie euch vorschweben, doch schon sehr schön an der Entwicklung der Genehmigungen für Open-Airs sehen. Wo es früher hies "es darf aber nicht zu laut werden", ist heute von verplombten, vom Tüv eingemessenen Limitern samt Messprotokoll die Rede. Auf solche Ideen kommen die Amtsschimmel nur, weil ihnen jemand gesteckt hat, dass es so etwas wie einen Limiter überhaupt gibt.
neenee
Lass uns lieber heimlich still und leise Veranstaltungen in vernünftiger Lautstärke machen, so dass neue Gesetzte nicht notwendig werden.
Sonst darf am Ende nur der "schön laut", der in der Handelskammer oder beim VPLT einen guten Bekannten sitzen hat.Das kanns ja wohl nicht sein.
schöne Grüße
Opi -
Die Hersteller nutzen verschiedene stecker, damit ihre Mikrofone möglichst inkompatibel sind. Die meisten Taschensender und deren Mikros arbeiten mit Phantomspeisungen von 3-9V auf einer nur 2adrig genutzten Leitung (Also asymmetrisch). Die Belegung des steckers solltest du beim Hersteller des TaschenSenders ausfindig machen können. Es sollte möglich sein, Adapter für andere Taschensender (oder Phantomspeiseadapter) zu bauen. Wenn die Speisespannung eine andere ist, ist das nicht tragisch, solange sie nicht über der maximal für das Mikrofon angegebenen liegt.
Masse bleibt Masse, Tonader an Tonader. Wenn eine der Komponenten mit drei Adern arbeitet, kann noch ein Widerstand und ein Elko im Adapter notwendig werden.Auch Eigenbauten von dem ganzen Zeil sind realitv preisgünstig möglich, indem du eine Aktive DiBox umbaust, die Speiseteile sind oft absurd teuer.
schöne Grüße
Opi