Pulsweitenmodulation ist insofern sehr ähnlich zum 1-Bit-Wandler, nur eben mit Power. Also schon digital.
Beiträge von tonzwerg
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Die ganze Rider(ab)schreiberei ist sowieso absurd. Wenn die gesamte Branche denselben Innovationsgrad an den Tag legen würde, wie die Techniker, die seit 20 Jahren dieselben Geräte auf ihre Rider schreiben, würde es bis heute z.B. keine Line-Arrays geben. Ich würde mir auch wünschen, daß Verleihfirmen mal mehr Profil zeigen als immer nur denselben kram im Programm zu haben, den eh schon alle haben. Das trägt ansonsten nämlich nur zum Preisverfall bei.
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Zitat von "wora"
aber da kann man sich hier ja die finger wund schreiben, das alte märchen "aktiv besser als passiv" hält sich ungemein hartnäckig...
:?hab auch schon ne blutige tastatur...

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atelier der tonkunst
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wie kommt denn dann die phantompower rein, wenn das alles galvanisch getrennt ist ?
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Nenn mich irgendwie, aber bitte nicht Zwergele !!
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aktive di-boxen:
- idR. keine echte galvanische Trennung
- schlechte Symmetrie
- klanglich eher bedenklich durch StromsparelektronikVorteile: hohe Eingangsimpedanz
klangliche und Sicherheitsaspekte überwiegen aber bei guten passiven DI-Boxen. (da zähle ich die Palmer jetzt nicht so ganz dazu)
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Ich denke nicht, daß teuer unbedingt immer mit gut gleichzusetzen ist. So gehören meiner Meinung nach z.B. Noisegates von BSS mit zum Schlechtesten, was der Markt da so zu bieten hat.
Außerdem war ja hier nicht vom "billigsten" Equipment die Rede. Die Legendenbildung um die ach so tollen Midas-Preamps, die sich dann angeblich auch in der Venice wiederfinden, :roll: trägt das eine oder andere zum Markenfetischismus bei, ohne daß irgendjemand mal seine Ohren zur Beurteilung einschalten würde. Technisch gesehen sind einfache Schaltungsdesigns, vor allem auch ohne VCA den aufwändigen OP-Amp-Gräbern durchaus überlegen. Den Unterschied machen dann vor allem elementare Dinge wie z.B. Stromversorgung.
Eine Midas auf den Rider zu schreiben (und ich zähle nicht die Venice dazu), dient halt vor allem der Differenzierung der möglichen Anbieter. Da kann dann halt nicht jeder Feld- Wald- und Wiesenverleiher mithalten, damit trennt sich also an diesem Punkt schon die Spreu vom Weizen. Der Tisch ist aber nicht das eigentliche Problem, sondern die Professionalität auf der Baustelle. Wenn die gegeben ist, dann tut's auch eine Mittelklasse-Konsole.Übrigens halte ich gerade bei der Ankündiung von Midas, jetzt auch einen Digitaltisch rauszubringen Skepsis durchaus für angebracht, denn bei aller Amtlichkeit hat Midas doch nun wirklich gar keine Tradition in digitaler Signalverarbeitung. Da haben gerade Firmen wie InnovaSon oder auch Yamaha eben etliche Jahre Vorsprung - und behalten ihn auch.
hab ich grad gesehen, ein thread weiter unten... das sehe ich ähnlich.
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da kann ich mich mit einem klaren jein anschließen.
einerseits ist digital sicherlich auf dem vormarsch, da hast du recht. gerade konzepte wie innovason, die auch technologisch "mitwachsen" (durch das modulare steckkarten-konzept) sind da sicherlich bessere geldanlagen als out-of-the-box-pulte, die nur durch austausch upzugraden sind.
andererseits sehe ich nach wie vor einen großen markt für kleine bis mittlere analogtische (sub 48-kanal). da gibt der markt auch einiges an guten mittelklasse-tischen her. (z.b. allen & heath ml oder die neuen gl, altair e3 und auch midas verona und siena - über das venice sollte vielleicht eher im disco-brett diskutiert werden
)
klanglich ist weder bei den digital-tischen noch bei den analogen das potential ausgeschöpft. analogtechnik wird bei den herstellern von digitalpulten eher stiefmütterlich behandelt, bei den mittelklasse-analogen gibt's auch noch erhebliches potential. wir machen das halt so, daß wir unsere analogen pulte entsprechend aufbohren (trafosymmetrie, stromversorgung und noch ein paar gimmicks). damit rückt dann auch ein altair oder allen & heath klanglich in die kategorie midas und schluckt nicht das budget einer eigentumswohnung.
was inzwischen wohl auch viele eingesehen haben, ist, daß man mit equipment auch geld verdienen muß. und wer mit einer ml4000 nicht arbeiten kann, weil's keine midas ist, der hat meiner meinung nach seinen job verfehlt.
für die alten saurier wie xl4 undsoweiter sehe ich aber auch eher nur noch nostalgie-anwendungen.
fragt sich nur, wann der erste digital-tisch mit wirklicher plugin-funktionalität aufwartet - und man dann mit einem gecrackten waves-trueverb die ganze show zum absturz bringen kann...
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ich würde gar keine aktive nehmen.
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Zitat von "wora"
wo ist denn dieser slot, den hab ich noch gar nicht entdeckt?
ein bekannter von mir hat zwei solcher pulte, da muss ich doch glatt mal nachschauen...vorne unten links neben der tastatur.
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Zitat von "marce"
mal ganz blöde gedacht: warum sollten denn die 350m ein Problem sein?
auf 'nem normalen Muco muss das Signal aus dem Pult ja auch so ca. 100 - 150m bis zu den Amps (abgesehen von den 100 - 150m von der Bühne zum Pult, und der Pegel dürfte ja noch geringer sein ;-). Und auf "Strassenfesten" für auf 500m verteilten Aktivböxchen für Durchsagen einfach immer nur durchschleifen war auch noch nie ein Problem...
Das mit den 150m vom Pult zur Bühne zurück ist eher das Problem. Hör Dir Dein Pult mal mit 5 und dann mit 150m Kabel an.
Daß es funktioniert, steht außer Frage, aber wie klingt's denn ?
Und wie klingen denn die über 500m durchgeschleiften Aktiv-Brüllwürfel ? Naja, da hört man's wahrscheinlich eh nicht :wink: -
Bei der InnovaSon ist's ja schon so, daß das gesamte Pult samt Konfiguration der Fader per USB-Stick transportierbar ist. Das macht's ja auch für Festinstallationen sehr interessant, wo verschiedene Leute mit verschiedenen Arbeitsweisen im Wechsel an einem Pult arbeiten müssen. Da hamse schon mitgedacht, die Franzosen.
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Zitat von "wora"Alles anzeigen
meinst du mit "2000er Yammis" das DM2000?
also für meinen geschmack und für den liveeinsatz finde ich das teil nicht gerade prickelnd.
hinter dem design dieser konsole steckt eine japanische logik, die sich mit meiner irgendwie nicht deckt. ich mag das teil überhaupt nicht, die bedienung lenkt mich zu sehr von meinem eigentlichen job ab.am innovason fühlt man sich dagegen schnell wohl, ich kann das also nicht mit einer grundsätzlichen abneigung gegen digitalpulte erklären.
zum thema "01V" kann ich aber was sagen, ich muss damit seit 4jahren arbeiten... aus klanglicher sicht ist mir fast jedes analogpult wesentlich lieber.
was mir im zusammenhang mit digitaltechnik in letzter zeit auch aufgefallen ist: es gibt ab- und an mal probleme, das sich digitale geräte untereinander nicht verstehen wollen. da geht dann immer viel zeit mit der fehlersuche drauf. bei einer analogen verbindung gibt es da viel weniger probleme.
es hat also beides seine vor- und nachteile, man darf nicht der versuchung erliegen eine von beiden technologieen zu verteufeln, das wäre unfair.
01V ist wirklich klanglich eine Zumutung. Das macht überhaupt keinen Spaß. Ist auch live nicht wirklich zu benutzen.
Meine Meinung. -
wora: Das mit der InnovaSon sehe ich genauso. Endlich mal ein Ansatz, wo nicht probiert wurde, analoge Pulte in digital nachzuempfinden, sondern ein logisches, intuitives Bedienkonzept für die digitale Welt erfunden wurde. Und wer's trotzdem nahezu analog mag, kann sich das Pult halt genauso konfigurieren. Außerdem klingt's auch noch (zumindest für einen Digitaltisch) ziemlich gut.
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das einfach mit einem elektronisch symmetrierten ausgang zu treiben halte ich auch für grenzwertig. symmetriedämpfung <20db. das reicht nicht. gleichtaktunterdrückung ebenfalls lausig.
daher lieber viel pegel und dann mit step-down-trafo niederohmig fahren (impedanzwandlung geht quadratisch mit dem wicklungsverhältnis einher).
der pegel auf der leitung ist nicht nötig, eher kontraproduktiv, da die wenigsten op-amps pegel und strom gleichzeitig können. -
das kann jeder beliebige digitalcontroller oder auc der neue ultracurve z.B. (ogott, hab behringer empfohlen
)
kannst aber auch ein multieffektgerät hernehmen, das stereo-delay mit rechts und links verschiedenen zeiten kann. einfach feedback auf 0% und schon haben wir ein line-delay. -
stelle die äste des baums nicht auch eine über publikum geflogene last dar ? wie sind die eigentlich gesichert :roll:
ich glaube, bäume sind gar nicht erlaubt im öffentlichen raum... :shock: