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  2. karlsonite

Beiträge von karlsonite

  • Erinnerungen an Karlson Koppler?

    • karlsonite
    • 29. August 2003 um 12:39

    @ jens

    woher nimmst du diese Übezeugung?
    Der Erfinder John E. Karlson spricht in seinen Patenten und Artikeln über den Koppler immer nur von der Länge der Röhre bzw. des Schlitzes. Die Breite weitet sich eben bis zur maximal möglichen je nach Durchmesser/Breite auf.

    Aber egal: Verschiedene Leute und ich sagen der Koppler funktioniert und tut was und andere, die vermutlich nur immer falsche und/oder Schrott-versionen probiert/gehört haben, von denen es grade genug gibt, sagen es geht nicht.

    Ich war mehr an subjektiven Meinungen interessiert als an theoretischen Abhandlungen. (Ich kenne die Originale) Wenn jemand sagt, dass etwas nach seinem Physikverständnis nicht funktionieren kann, bringt das recht wenig. :-?

  • Erinnerungen an Karlson Koppler?

    • karlsonite
    • 28. August 2003 um 15:39

    @ Jens

    es geht nicht um die Breite sondern die Länge der (angenäherten) Röhre in der der Schlitz ist. Die Schlitzbreite ergibt sich aus der Kanalbreite.

    Kennt von euch jemand auch die TPC Tube ? (siehe Beck homepage)
    Da ist eigentlich das Prinzip in Reinform.

    Grüsse

    Franz :wink:

  • Erinnerungen an Karlson Koppler?

    • karlsonite
    • 28. August 2003 um 11:13

    Hallo,

    eure kommentare sind ja nicht gerade enthusiastisch!
    Verschiedene statements kann ich aber nicht nachvollziehen.

    1. ", unpräzise dazu, und dabei den Speaker auch schon mit wenig Ampleistung zu riesigem Hub zu verführen, ohne dass da was relevantes rauskommen würde"
    IMHO und Beobachtung dämpfen die KK bei gleicher Leistung den Hub deutlich gegenüber BR typen. Allg. Vermutung: die Frontkammer belastet den Treiber auch auf der Vorderseite.

    2. Bei diesem Typ ist steife Bauweise noch wichtiger als bei allen anderen Gehäusetypen. Ich habe auch schon Exemplare aus 16er Spanplatte gesehen, mit x Löchern in Boden und Rückwand, zu wenig Schrauben, keine Verstrebungen, etc. Da kommt dann
    wirklich nix mehr raus.

    3. KK sind deshalb etwas leiser als Hörner weil sie bei guter Bauweise breitbandiger sind und nicht nur einen 80 -150 Hz Buckel machen wie schlechte Hörner und Bandpässe. Nach meinen Messungen: voller Schalldruck ab ca. 45 Hz.

    4 Ich dachte eigentlich, dass der Koppler bis in den Bass funktioniert wenn die Länge der Röhre der halben Wellenlänge entspricht! Mit der Breite (8 m !???) hat das doch nichts zu tun, oder?

    4 Vieleicht sind sie auch deshalb heute nicht mehr gefragt weil es keine Ausführung in der lustigen (amtlichen) Trapezform gibt !


    Trotzdem danke für eure Meinungen :(

  • Erinnerungen an Karlson Koppler?

    • karlsonite
    • 27. August 2003 um 14:45

    Hallo,

    ich bin kein PA Profi, aber beschäftige mich seit 25 Jahren mit Lautsprechern aller Typen.
    Wer von Euch hat persönliche Erfahrungen mit Karlson (Koppler) Bassteilen (die mit dem Vorhang)?
    Die Teile waren Anfang der 80 er Jahre bei uns zeitweise in Mode und häufig zu sehen/hören nachdem die US Patente aus den 50er Jahren ausgelaufen waren.
    Einige Leergehäuse-Anbieter (Zebra, AAC, usw.) hatten das Gehäuse auch im Programm, teilweise auch mit eigenen Topteilen als 3-weg Klein-PA.
    Bestückung war häufig mit JBL E 140 oder EVM 15 B/L.

    Selber habe ich seit 20 Jahren Karlsons im Privateinsatz und bin überzeugt, das es in dieser Grösse kaum eine bessere Basslösung gibt, wenn nicht nur SPL max ausschlaggebend ist.

    Mich interessiert, wer damit früher gearbeitet hat und was eure Eindrücke dazu sind /waren. Wer nutz heute noch sowas für Beschallung?

    Ich freue mich über Meinungen aller Art (möglichst ohne Polemik)
    !!
    Grüsse

    Franz 8)

  • BEC 15" Baßhorn nach dem Tractrixprinzip

    • karlsonite
    • 27. August 2003 um 13:33

    Hallo nochmal,

    Traktrix hat mit stacking garnichts zu tun , sondern sagt nur, das die Expansion nach der Traktrixfunktion berechnet ist, die übrigens vom Hornmund her berechnet wird (!)
    Die Grenzfrequenz hängt auch bzw. hier von der Mundfläche ab, die dann für gegebene Halsfläche auch die Hornlänge bestimmt.
    In erster Linie beeinflusst diese Form nach der Literatur die Wellenformfront ab ca. Mitte des Hornes und führt zu deutlich weniger Reflexionen am Hornmund gegenüber endlichen Expo Hörnern. Eine gezielte Steuerung der Richtcharakteristik wie bei CD- oder sonstigen Exemplaren ist damit aber kaum möglich, da das Horn für perfekte Funktion rund sein muss!!!
    Zu dem Thema gibt es haufenweise infos im Netz, aber Vorsicht nur 50 % davon stimmt bzw. ist nicht von ahnungslosen Nachplapperern.

    Fazit: Im Bassbereich kommt es auf Effizienz und damit Strahlungswiderstand an, wodurch die Traktrix etwas benachteiligt ist. Im Mittenbereich klingen diese Typen aber nach Meinung vieler Leute aber natürlicher als übliche Tröten.

    IMHO sollten alle, die sich mit Hornbau beschäftigen mal lesen was es schon gibt/gab, dann wären viele Fragen unnötig. Trotzdem ist es schön, dass es heute (seit 3 Jahren) Simulationsmöglichkeiten gibt, womit auch Leute ohne Hintergrundwissen vielleicht was brauchbares zu stande bringen können. Aber schaden kanns nix!


    Grüsse


    Franz

  • BEC 15" Baßhorn nach dem Tractrixprinzip

    • karlsonite
    • 27. August 2003 um 13:33

    Hallo nochmal,

    Traktrix hat mit stacking garnichts zu tun , sondern sagt nur, das die Expansion nach der Traktrixfunktion berechnet ist, die übrigens vom Hornmund her berechnet wird (!)
    Die Grenzfrequenz hängt auch bzw. hier von der Mundfläche ab, die dann für gegebene Halsfläche auch die Hornlänge bestimmt.
    In erster Linie beeinflusst diese Form nach der Literatur die Wellenformfront ab ca. Mitte des Hornes und führt zu deutlich weniger Reflexionen am Hornmund gegenüber endlichen Expo Hörnern. Eine gezielte Steuerung der Richtcharakteristik wie bei CD- oder sonstigen Exemplaren ist damit aber kaum möglich, da das Horn für perfekte Funktion rund sein muss!!!
    Zu dem Thema gibt es haufenweise infos im Netz, aber Vorsicht nur 50 % davon stimmt bzw. ist nicht von ahnungslosen Nachplapperern.

    Fazit: Im Bassbereich kommt es auf Effizienz und damit Strahlungswiderstand an, wodurch die Traktrix etwas benachteiligt ist. Im Mittenbereich klingen diese Typen aber nach Meinung vieler Leute aber natürlicher als übliche Tröten.

    IMHO sollten alle, die sich mit Hornbau beschäftigen mal lesen was es schon gibt/gab, dann wären viele Fragen unnötig. Trotzdem ist es schön, dass es heute (seit 3 Jahren) Simulationsmöglichkeiten gibt, womit auch Leute ohne Hintergrundwissen vielleicht was brauchbares zu stande bringen können. Aber schaden kanns nix!


    Grüsse


    Franz

  • BEC 15" Baßhorn nach dem Tractrixprinzip

    • karlsonite
    • 26. August 2003 um 14:31

    Hallo,

    das BEC Bassteil ist meines Wissens ein hyperbolisch gefaltetes Horn, das von vorn wie ein university classic (50er Jahre) ausschaut. Mundfläche sind ca. 0,8 m².
    BEC hat Kugelwellenhörner nur im Mittel-/Hochtobereich angeboten.
    Im Bassbereich gibt es für PA auch keine Traktrix hörner, da der Strahlungswiderstand nahe Grenzfrequenz zu niedrig ist. Gab´s nur früher für Kinobeschallung.
    Ich habe alte BEC Unterlagen und kenne Herrn Beck auch. Er weiss, was er sagt.

    Grüsse

    Franz 8)

  • BEC 15" Baßhorn nach dem Tractrixprinzip

    • karlsonite
    • 26. August 2003 um 14:31

    Hallo,

    das BEC Bassteil ist meines Wissens ein hyperbolisch gefaltetes Horn, das von vorn wie ein university classic (50er Jahre) ausschaut. Mundfläche sind ca. 0,8 m².
    BEC hat Kugelwellenhörner nur im Mittel-/Hochtobereich angeboten.
    Im Bassbereich gibt es für PA auch keine Traktrix hörner, da der Strahlungswiderstand nahe Grenzfrequenz zu niedrig ist. Gab´s nur früher für Kinobeschallung.
    Ich habe alte BEC Unterlagen und kenne Herrn Beck auch. Er weiss, was er sagt.

    Grüsse

    Franz 8)

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