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Beiträge von rockline

  • Welchen Hochtonamp? (mit geringem Endstufengain)

    • rockline
    • 28. September 2005 um 21:23

    Also das mit dem Gain verstehe ich jetzt nicht, aber ich empfehle Yorkville AP2020 oder Yamaha P4500!

    Beide Stufen haben immensen Headroom und (insbesondere die Yorkville) feinen Ton.

    250Watt ist zu wenig!
    Stefan

  • Rockline dreht durch - Linearray die zweite!

    • rockline
    • 28. September 2005 um 21:13

    So liebe Freunde der Volksmusik, auch der kleine Verleiher möchte gerne voll im Trend liegen und benötigt ein Linearray. So eine eher kleine Rentalfirma wie wir benötigt dazu entweder:

    a) Kapital zur Investition mit fraglicher Gewinnrendite durch Vermietung an eher minder bemittelte ländliche Veranstalter

    b) einen Sack voller Ideen und etwas Kapital um sich sein Linearray selber zu stricken


    Ich beobachte das Kapitel LA ja bereits geraume Zeit, habe auf der PLS viel herumspioniert, bin ja sogar der gnadenlosen Labelverschiebung auf den Leim gegangen und habe manches Produkt auseinandergebaut um mal nachzusehen was so drinn ist!
    Dabei habe ich folgende Erkenntniss gewonnen:
    Unsereins benötigt eine 2 x 10" Kiste mit 2 - 3 HF Treibern und ein einigermaßen gescheites Fliegezeug!

    Da wir ja bereits sehr gute Erfahrungen mit diesen AD System CLA2 gemacht haben (zur Erinnerung 1 x 10" und 2 x 1") kann ein 2 x 10" System nur besser werden! Letztlich macht GAE es vor und stellte auf der PLS einen Prototypen vor, der allerdings im HF Bereich einen schweren Kameraden beherbergen soll!

    Meine Ansicht ist die, dass es wenig Sinn macht den HF Treiber zu weit nach unten zu trennen. Die kleinen Treiber aus der CLA2 oder VRX machen es ja praktisch vor: feinste HF und dennoch exellente Sprachwiedergabe durch die 10er.

    Was ich gerne wissen möchte:
    Hat jemand gute Ideen zu so einem Konstrukt? Wie sollte die Fliegemechanik aussehen? JBL VRX gefiel mir außerordentlich gut, CLA ist da etwas komplizierter!

    Vorweg: wir basteln da nicht einfach drauflos.......ich habe da schon einiges an kompetentem Wissen erfragt und stehe auch nicht ganz alleine da. Im Hintergrund kann ich auf soliden Herstellersupport zurückgreifen, so das auch die akustische Konstruktion durchdacht wird.

    Ich würde nur gerne wissen was es an guten Ideen bei diversen Produkten gibt. Wir kennen nicht viele LA aus eigener Anwendung, die mit denen wir zu tun hatten kann ich an einer Hand zählen! Gesehen und gehört habe ich vieles - aber praktische Ratschläge sind goldwert!

    Bitte an alle die mit Arrays zu tun haben bzw. sich damit beschäftigen: auf was sollten wir achten?
    Die gesamte Aktion mit dem neu zu kreierendem LA verfolge ich bereits
    des längeren. Wir planen also den Bau eines Nullserie Arrays, welches wir Anfang des Jahres testen wollen. Große Baustellen haben wir ja, aber keine Kunden die auf gewisse Marken bestehen! Dazu ist Rockline zu klein, wir machen keine Tourausstattung usw - es soll nur spielen um unseren Kunden eine bessere akustische Darbietung zu gewähren, und unseren Vorteil im Wettbewerb "Landliga" zu sichern!
    Ich bin mir sicher hier mit den erhältlichen Produkten was auf die Beine stellen zu können.
    Nur möchte ich im Vorfeld vermeiden später hören zu müssen "hättest Du mal so und so gebaut....."

    Also, Ideen und Beteiligung willkommen!
    Stefan

  • Yorkville AP4040 updaten?

    • rockline
    • 28. September 2005 um 20:50

    Lass es sein. Yorkville arbeitet sehr gewissenhaft an seinen Produkten, und in aller Regel halten die Geräte jahrelang ohne Mangel!

    Die stellenweise gemachten Updates macht jeder Hersteller, nicht immer wird es so ausführlich dem Kunden deutlich gemacht. Ursachen sind teilweise auch Änderungen bei Lieferanten uä.

    Ich würde eine laufende Endstufe auf keinen Fall zerlegen um da irgendwelche Widerstände auszutauschen.
    Stefan

  • Eminence Kappa 10 Durchgebrannt Warum?

    • rockline
    • 28. September 2005 um 20:21

    So, hier sehen wir einen defekten Kappa 15, abgebrannt nach mehrwöchigem Einsatz in einer Arena:

    Hier ein JBL E120 mit losgerappelter Spulen/Kalotteneinheit! Standardfehler über zig Jahre


    Hier das Teil auseinandergeschnippelt: man erkennt sehr schön die aufwändige Konstruktion, sowie die abgeschliffene Spule durch taumelnde Bewegungen!


    Hier sehen wir eine RCF Spule die angeschlagen hat. Der hintere Spulenträger weist einen Grat auf und schabt!


    Das hier ist ein Eminence Sigma18 gewesen. Man sieht im Vergleich zu JBL und RCF die deutlich schwächere Konstruktion!
    Bemerkenswert ist die eine Lage Draht die lose herumbommelt. Typischer Fehler, einige Male gesehen bei Eminence - nie bei anderen Herstellern!


    Der kleine Amerikaner neben dem großen Bruder aus Italien: Na, wer ist wer?


    Ich denke mal das reicht an Bildern. Könnte noch etliche Leichen in der Tiefgarage unserer Homebase knipsen - aber das bringt nichts. Die meisten werden bereits den Unterschied bemerkt haben!
    Stefan

  • Eminence Kappa 10 Durchgebrannt Warum?

    • rockline
    • 28. September 2005 um 16:28

    Ich finde es gut das die Diskussion hier sachlich verläuft. Vielen Dank dafür!

    Fangen wir nochmal bei grundsätzlichem an:
    jeder Lautsprecher - egal welcher Hersteller - hat bei Nutzung zwei Hauptfeinde: Temperartur der Spule, und mechanische Beanspruchung durch Auslenkung!
    Es gibt noch einen Nebenfeind und der heißt Korrosion. Damit ist aber nicht der Magnet alleine gemeint sondern die Kontaktschweißung Zuleitung/Spule (Alu, Kupfer)! Desweiteren kommen Teilschwingungen im Übergang Membrane/Schwingspulenträger vor, die zb. bei zu hoher Cutoff Frequenz die Leiterbahnähnlich aussehenden Zuleitungen zur eigentlichen Schwingspule durchreißen!

    Das Chassis entwickelt einen "Wackelkontakt".

    Ebenso gibt es diverse Schwingspulenträgerwerkstoffe! Ein bekannter Lautsprecherhersteller verwendete bei einigen Modellen gerne Träger aus Papier(Pappe)!
    Wir hatten seinerzeit auch davon einige Chassis im Gebrauch, die schabende (eirig verzogene) Rohre hatten! Sogar die Reconekits waren unrund, so das eine Reparatur nicht immer machbar war bis man nedlich eine wirklich runde Spule bekam.

    Bei Reconekits sind übrigens alle Teile einzeln; also Membrane, Kalotte, Spule, Spider usw. hängen nicht am Stück!
    Das derart anfällige (eirige) Spulen bei Hitzeeinwirkung nicht besser werden ist klar - oder? Von diesen Chassis haben wir sehr schnell Abstand genommen, Hersteller nenne ich nicht.

    Electro Voice: in den 80er Jahren mein Favorit! EV15B im Doppel W-Bin in Massen war unser Fundament.
    Und dabei lernte ich auch die Schwächen dieser Chassis kennen: zu kleiner Spulendurchmesser - hat keine Möglichkeit der Krafteinleitung auf die Membrane, schwache Spider die gerne in sich reißen und Spulen die bei hoher Belastung dicker werden!
    Diese EV Chassis hatten wir in hoher Anzahl reconed. Und wir wurden immer frustrierter, weil die LS einfach nicht die Strapatzen aushielten. Ein weiteres Phänomen waren regelrecht zerfetzte Pappen, mit noch tadellosem Spulenbereich!! Das kam auch vor, entweder durch zu harte Hornladung (EV 15B im Martinbin) oder zu hohe Cutoff im Midhorn (wohlgemerkt 15er in älteren 4560 Konstrukten). Ursache war wohl die zwar wirkungsgradstarke aber doch sehr leichte (dünne) Pappe!

    JBL: hier hatten wir mit 18" eher wenig Probleme, mit den damals bei uns verwendeten E120 (12er im Midbereich) wesentlich mehr! Der E120 (und sein Kollege 22irgendwas mit Pappkalotte) schafften es die komplette Schwingspule aus der Membrane herauszureißen! Diesen Fehler hatten wir zigmal beobachtet, woran es letztlich lag kann ich bis heute nicht verstehen: das Teil hatte 100mm Spule und sollte entsprechend fest die Verbindung Membrane/Spule aufweisen.

    RCF: diese Lautsprecher (ich sage es ganz offen) sind meiner Ansicht nach die robustesten die ich kenne. ICH KENNE NICHT ALLE LS-HERSTELLER, daher mein subjektiver Eindruck.
    RCF Chassis sind bei uns in sämtlichen Subs, Fullrange und Mittensystemen. Das kommt nicht zuletzt aus der großen Zahl an GAE Kisten, aber auch in einigen Eigenbauten haben wir die verbaut.

    Und wie ich bereits sagte fällt mir in erster Linie das einreißen der Sicken bei wirklich gelaufenen Bässen auf! Was ich noch nie sah waren abgerissenen Spulendrähte oder flatternde Spider! Das ist so stabil geklebt - unfassbar.
    Zur Zeit habe ich einen defekten S800 mit schabender Spule. Auch das gibt es, und ich werde mal ein Foto von der Sache hier einstellen damit man das vergleichen kann. Und in meiner unendlichen Güte knipse ich auch einen defekten Eminence Sigma 18 (sofern mein Kollege den nicht gekübelt hat) und man mache sich ein Bild über Unterschiede.

    Aber grundsätzlich gilt: es gibt keinen ewig haltenden Lautsprecher! Besonders clippende Amps und zu hohe Cutoff verkürzen die Lebensdauer. Daher hat man es sehr oft mit falscher Anwendung zu tun.

    Noch eine Ehrenrettung zu Eminence: wir haben einen Kunden der Diskotheken betreibt. Bei Wartungsarbeiten in einem Club mussten sämtliche darin eingebauten 18" Fostex Chassis getauscht werden! PA war irgendwas von Bell, und aus Kostengründen (es ging dem Laden nicht sonderlich... :( verbaute ich auf die schnelle Eminence Kappa 18! Bomm....das sitzt, oder?
    Und was ist? Spielen bis heute! Moderarter Pegel aus den via Digico kontrollierten BELL Endstufen, keine allzu harten Anforderungen an Sound und Pegel und alles ist gut. Auch das gibt es!

    Aber: kein Licht ohne Schatten, im echt wilden RnR Geschäft knicken die Chassis dieser US Schmiede schnell ein. Zumindest die aus dem öffentlichen Handel! Diese Erfahrung haben wir ja unweigerlich machen müssen, da auch wir vor vielen Jahren den Verlockungen der blühenden Werbung und günstigen Angebote erlagen.
    Naja, ich stelle mal einige Bilder ein und dann sehen wir mal weiter! Habe auch noch das Foto der bis zur Unkenntlichkeit geschmolzenen Eminence Kappa 15 Spule aus einer längeren Dryhiregabe in der KöPi Arena Oberhausen!
    Stefan

  • Eminence Kappa 10 Durchgebrannt Warum?

    • rockline
    • 27. September 2005 um 19:18
    Zitat von "Hörnli"

    Jedenfalls, wie soll ein LS denn bei Überlastung kaputtgehen? Klar lötet sich die Spule ab, oder der Kleber hält die Drähte nicht mehr, oder die Pappe reißt, oder, oder... Das ist kein Eminence- Problem, sondern eines derjenigen die keine Ahnung haben.
    Gruß

    Hierzu ganz kurz: selbstverständlich gehen auch RCF kaputt. Auch die haben wir nicht nur einmal reconen müssen. Beim RCF gibt es einen Standardfehler in den Sicken, dass ist meist das Ende der Membraneinspannung!

    Die Spulen und speziell die Spider sind enorm stabil gebaut. Nahezu alle Chassis dieser Liga haben Kühlschlitze im Übergang Korb/Magnet, die Zuleitungen zur Spule und weiterhin der interne Verbindungsweg sind so solide verklebt, dass es bei uns noch nie zu einem Spiderriss gekommen ist - sowas kenne ich nur von EV und Eminence. Selbst JBL Chassis sind da recht robust. Obwohl ich da auch schon Kameraden gesehen habe deren Schwingspule/Kalotte sich komplett aus der Membrane gearbeitet hatten!

    Bei RCF kommen hin und wieder lose Staubschutzkalotten bei gewissen 12er Modellen vor, die S800 und P300 Modelle leiden an Sickenrissen, alle RCF Spulen halten enorme Leistungen aus, können aber bei großer Überlastung genauso verziehen wie alle anderen LS auch. Keine Frage - aber die Grenze bis dahin liegt weit höher als bei Eminence &Co!

  • Eminence Kappa 10 Durchgebrannt Warum?

    • rockline
    • 27. September 2005 um 19:03

    Rockline ist ja nun keine allzu kleine Bude, von daher würde ich unseren Bestand an Pappen (alles in allem) mal auf rund 100 Stück schätzen.

    Rockline betreibt die Handhabung von Lautsprechern auch nicht erst seid gestern, sondern schon runde 20 Jahre!
    In dieser langen Zeit haben wir von Electro Voice, ATC, Gauss und JBL bis hin zu 80% RCF Bestand alles gehabt.

    Also Erfahrung satt. Die Eminence Chassis kannte ich schon aus einer Zeit als Hall nahezu nur Fane verdealte, da war von Eminence keine Rede. Trotzdem ließ auch ich mich eine Zeit lang verleiten aus diversen Sonderaktionen den einen oder anderen Eminence zu ordern.
    Verkauft haben wir einige, insbesondere die Modelle Kappa 12 und Kappa 15. Selber benutzt hatten wir Kilomax 18 und Sigma 18, sowie einige Delta 10. Speziell die Kilomax waren der Gau schlechthin: Leise, teuer und nicht sonderlich haltbar.
    Nahezu alle Eminence haben wir zerrockt. Das kommt zum einen durch klare Überlastung aufgrund mangelnder akustischer Leistung, zum anderen durch sparsame Spulenfertigung!

    Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären warum so manches Eminencechassis einfach keinen Durchgang mehr hat, und dabei nicht mal scheuert oder sonstwie mechanisch in den Wicken hängt? Ich habe aber auch den einen oder anderen mit dem Cuttermesser seziert: entweder hat man fehlende Spulen/Zuleitungsverbindung, oder ganz krass die letzte Wicklung (eine einzige Drahtwindung) abgefallen und in zwei Teilen!

    Nun sage ich es mal so: Eminence fertigt tatsächlich massenhaft OEM, demnach sollten sie wissen wie man Lautsprecher baut.

    Aber allen Eminencefreunden sei folgende Frage erlaubt: Welcher 18" aus deren Angebot ersetzt mir beispielsweise einen RCF P300?
    Antwort: den gibt es nicht mal, auch wenn er ebenfalls 280.- Brutto kosten würde!
    Gibt es denn einen Pendant zb. zum RCF L12110PK? Antwort ebenfalls negativ!
    Es gibt definitiv nicht einen einzigen Eminence Lautsprecher der ansatzweise die akustische, geschweige denn die elektrische Leistung bietet!
    Zu EV und JBL noch folgendes: JBL ist schon ein stabiler Lautsprecher, keine Frage. Bei EV gehe ich besser in Deckung......die Reconekits aus damaliger Zeit möchte ich heute nicht mehr lagern: da reicht ein Kellerraum nicht für aus! Und wir konnten die damals selber reparieren.

    Ich spreche allerdings nicht für die Scharen von Anwendern die sich Boxen für 15 Gigs im Jahr bauen, für die ist Eminence ganz ok, da das Produktangebot reichhaltig ist.
    Enttäuschend ist die Preisgestaltung: billig ist das ja nicht! Ich erkenne wirklich keine Vorteile bei Hall für Eminence gegenüber italienischen Markenchassis. Die mitunter geringe Differenz zahlt sich in 4 - 6 Jahren wirklich problemlosem Betrieb aus!

    Bitte laßt mir meine Erkentnisse. Ich habe es wirklich nicht mehr nötig Eminence herabzudiskutieren, die Dinger sind für uns nahezu uninteressant. Aber unsere wirklich fundierten Erfahrungen mit Lautsprechern, Herstellern und diversen Modellen kommen nicht von ungefähr. Die beschriebenen Probleme können als typisch für Eminence gesehen werden, bei RCF zb. hängt wirklich die Membrane schief (abgerissen) oder die Spule ist richtig geqollen - das kommt auch da vor, aber dann hat so ein Chassis auch 180 Gigs gespielt!
    Stefan

  • Eminence Kappa 10 Durchgebrannt Warum?

    • rockline
    • 26. September 2005 um 16:56

    Der Fehler mit den abgegangen Zuleitungen habe ich bei Eminence des öfteren beobachtet. Scheint eine ziemlich spuselige Kontaktierung zu sein!

    Die Krönung war letztens ein Eminence Delta 15/300: nagelneu vom Hall geliefert, lag ein Jahr in unserem Lager originalverpackt herum. War als Ersatz für einen Kundenwedge von "KME" gedacht.
    Nachdem nun endlich die Kundenbox "KME" mit dem Chassis repariert werden sollte, machte der flammneue Lautsprecher nicht einen Mucks! Was war: Kontaktierung defekt......ab in den Kübel und gut ist.

    Soviel zu Eminence.

    (Wir haben übrigens etliche Eminence zerlegt die nicht mehr gingen! Von abgefallenen Drähten der Schwingspule, über mit Flammen verbrannte Spulenträger bis hin zu diesen Kontaktierungsphänomenen war alles dabei. Daher sage ich inzwischen überzeugt "nein danke" zu diesen Lautsprechern)
    Stefan

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • rockline
    • 25. September 2005 um 11:58

    Au man.....bin etwas zu blöd für sowas heut morgen!

    Egal, man sieht was los ist. Wer sich nun noch die Mühe macht den originalen BMS Treiber auf der HP von BMS zu betrachten wird auffällige Ähnlichkeit feststellen. Warum auch nicht - der Treiber ist anerkannt gut!

    http://www.bmspro.info/index.php?show=item&usbid=10278&id=54358

    Weshalb JBL den nun mit "Made in USA" beschriftet ist mir nicht klar, ist ja auch egal. Vielleicht hat BMS sogar ein kleines Zusammenbauwerk für diese Treiber in den Staaten errichtet!
    Drei weibliche Halbtagskräfte würden ja ausreichen um die Treiberchen in ausreichender Anzahl am Tag zusammenzubasteln. Membrane mit Kappe auf den Magnet geschraubt, Zettel angeklebt und fertig!
    Stefan

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • rockline
    • 25. September 2005 um 11:53

    Wie ging das doch gleich mit den Bildern....?

    Ich versuche es:


    http://imageshack.us

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • rockline
    • 25. September 2005 um 08:44

    Sehr schönes Foto eines JBL Labels. Und was sagt das nun an??

    Soll ich mal meine Fotos vom "2407" hier einstellen?
    Stewfan

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • rockline
    • 22. September 2005 um 19:00
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    meinte ich auch mehr "Ach was, das hatten wir doch schon ausführlichst diskutiert!".

    Hmmm...... :roll: , habe ich da was verpasst?? Ich wüßte jetzt nicht wo da ausführlich drüber diskutiert wurde.
    Stefan

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • rockline
    • 21. September 2005 um 22:41

    So, die Spekulationen haben sich erübrigt: es sind die BMS 4540ND (JBL 2407 Label) Treiber die in der VRX verwendet werden!
    Eine kluge Wahl......

    Ich hatte heute eingehende Möglichkeit die Box zu begutachten. Wirklich gut gemacht, gleichzeitig mit Augenmerk auf wirtschaftliche Fertigung. Keine Frage - ein geniales Teil von JBL.......in jeglicher Hinsicht.

    Die von JBL empfohlenen Setups mittels BSS366 im 3 Wege Aktivmodus fand ich nicht so toll, auch recht suspekt da hier teilweise bei 13k und sogar 16k noch gepuscht werden sollte! Überhaupt sahen die Presets zuviele Filterpunkte vor, irgendwie meine ich das alleine um die 5 Filter nur im HF Weg gesetzt werden sollten um 3 Tops aktiv zu betrieben!

    Mir fiel lediglich auf, dass die Box bei 3,35k eine Senke von 9dB mit Q0,5 im Passivmodus gebrauchen kann, um richtig gut und fein zu klingen!

    Also: HF Pegel und Qualität satt - keine Bedenken. Die Lowmids sind wie bereits angedeutet in der Liga eine 12"/1" angesiedelt - also eher mager. Sound des 12ers ist gut, klasse Grundtonbereich und in Verbindung mit der Passivweiche angenehm spielend! Mein Open-Air Eindruck ist nun klar: 3 - 4 dieser 12er pro Seite haben es schwer ein wirklich großes Brett zu liefern. Aber darum geht es bei dieser Box auch nicht! Sie ist vielmehr als dezentes Galasystem, Allround, Industrie und laut spielendes Universaltool anzusiedeln. Fürs große RnR Open-Air und die 3000er Sporthalle ist es nicht gedacht, und sollte dafür auch nicht missverstanden werden!

    Mein Eindruck: Daumen hoch :wink:
    Mit Sinn und Verstand einsetzen, aber bitte nicht die Erwartungen aufbauen damit nun das ultimative Linearray zu haben. Leider kam das teilweise so rüber wenn man so manche Berichte dazu liest!
    Stefan

  • Carver PT 1800 Endstufe -Schaltplan

    • rockline
    • 21. September 2005 um 14:04

    Ich kenne den Apparat doch, wir haben sogar noch einen defekten im Lager herumstehen.

    Wenn er spielt ist er tatsächlich beeindruckend - das wars dann aber auch schon!

    Wer Interesse an der Ampleiche hat kann ja mal eine pn schicken. Aber wenn der rockline sagt das er kaum noch Bock hat den Kasten wiederzubeleben, spricht das eigentlich schon für sich...... :wink:
    Stefan

  • Carver PT 1800 Endstufe -Schaltplan

    • rockline
    • 20. September 2005 um 19:55
    Zitat von "barley"

    Bei meiner 1800 hat es der ausgebildete Energieanlagen-Elektroniker meines Vertrauens (recht erfahren mit div. Music-Geräten) nicht hingekriegt, das Teil DAUERHAFT wieder zu beleben.

    Hmmmhmmmm......

    Meine Einstellung zu diesen Geräten: Basteltech der späten 80er, wildes Durcheinander im inneren, ab nach EPay damit und was anständiges besorgen!
    Stefan

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • rockline
    • 20. September 2005 um 19:36
    Zitat von "rockline"

    Ist es möglich, dass die HF Treiber in der VRX bei BMS gefertigt werden? Bzw. ist das nicht sogar ein umgelabelter BMS 1" ??
    Stefan

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Nein, das hatten wir doch schon mal ...

    So ganz bin ich damit noch nicht fertig. Zum einen wird ja unter nachfolgendem Link die Bestückung der VRX aufgeführt:

    http://www.zioshow.de/view.php?id=5244&area=1

    Darin ist ja eindeutig zu lesen das der HF Treiber 2407 heißt.


    Im nachfolgenden Forum kann man lesen, dass speziell dieser 2407 von BMS gefertigt werden soll:

    http://forums.klipsch.com/idealbb/view.asp?topicID=68383

    "I'm told by a pro JBL dealer that he likes the sound of the BMS drivers over the JBL drivers that he sells. "

    Uhh, I hate to tell you this, but some JBL pro speakers have the BMS 1" in them.

    The 2406 and 2407 drivers are the ones by BMS.

    räusper, räusper.....

    Wer ist denn hier nun auf dem Holzweg, und warum wäre das so abwägig wenn BMS diese Treiber für JBL labelt?
    Es kann natürlich sein das die Menbrane statt aus Plastik (BMS) hier aus Titan (wie die alten JBL 2402 Zitronenpressen, 44mm Ringmembrane) gepresst wurden!

    Würde mich nun tatsächlich mal interessieren. Es gibt im www übrigens noch etliche Verweise über den 2407 zu BMS. Habe nur keine Lust hier alles rauszusuchen!
    Stefan

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • rockline
    • 18. September 2005 um 19:32
    Zitat von "DasIch"

    Also ich habe jetzt des öfteren mit dem System Open Air gearbeitet.
    Mit 4 Stück pro Seite 2000pax geht gut, mit ausreichend Headroom.

    (Ausnahme: die Leut stehen in zweier Reihe hintereinander :D )

    Solche Statements meine ich, dass kann ich nicht nachvollziehen. Und nach den Bemerkungen zur Pegelskalierung dürfte man sich ja einig sein in welcher Größenordnung das spielt.
    Stefan

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • rockline
    • 18. September 2005 um 09:20

    Darum gehts doch garnicht, es wird wohl jeder wissen das die einzelne VRX nicht so laut spielt wie ein Horntop!

    Aber bestimmte Berichte (siehe diverse Bilder in diesem Thread usw.) erwecken den Eindruck; 3 - 4 VRX pro Seite gehängt (dann hat man ja schon ein Line Array......) würden große Flächen mit über 2K Besuchern übernehmen!
    Ebenso gab es mal diese BAP Story in einer Beschallerpostille, in der irgendwas von einer großen Halle und blablabla erzählt wurde. Derartige Storys erwecken den Eindruck es hier mit einem ausgewachsenen System zu tun zu haben, dass so etwas kann!

    Meinen befreundeten Kollegen ist es ja ähnlich ergangen! Er war auf der Suche nach etwas um auch größere Areas zu beschallen. Inzwischen ist den Jungs aufgefallen das speziell der Lowmid zu knapp ist. Aber was jetzt?

    Für diesen Kollegen wäre eine konventionelle Kiste mit mehr Alarm sicherlich sinnvoller gewesen - aber so mancher sieht vor lauter Begeisterung die Realität nicht mehr!

    Nichts anderes habe ich versucht zu erklären. Den Vergleich mit der Sensitivity Angabe können wir uns also schenken!
    Stefan

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • rockline
    • 17. September 2005 um 15:17
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    Wie waren denn die Schalterstellungen des ACS?


    Wie auch immer......keine Ahnung, war ja nur "Fachbesucher zum anhören"!

    Das Thema sind aber nicht die 3dB im HF, sondern die akustische Leistung von direktstrahlenden 12"ern. Das ist nun mal eben nicht die Macht, und ich hatte den Eindruck das die HF Treiber hier die überlegenere Rolle spielen.

    Der Kollege hat sich die VRX ja gekauft um größere Gigs zu beschallen. Grundsätzlich ist das auch eine super Box - leider hängt der zu erzielende Pegel dem zweier (oder gar 4) Directortops mächtig nach. Da gibt es nichts zu bereden - das ist wirklich so.

    Natürlich sollte man Kisten wie die 60° Horntops und ein System wie das VRX nicht auf gleicher Anwendungsebene vergleichen - das ist was grundsätzlich verschiedenes. Mit dem VRX lassen sich garantiert bessere Ergebnisse erzielen, wenn es beispielsweise um die gleichmäßige Abdeckung des Zuhörerbereiches oder die "Plug and Play" Eigenschaften geht.
    Was mich aber tatsächlich stört ist die versuchte Suggestion, mit 3 - 4 VRX lassen sich große Festivals satt beschallen. Damit habe ich Probleme, die VRX ist wirklich gut - aber vom ganz großen RnR Brett doch weit entfernt.

    Man sollte sich nur dessen bewußt sein und alles ist gut.
    Stefan

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • rockline
    • 17. September 2005 um 10:58

    Ich habe auch mal 3 davon pro Seite (in gut 5 Meter Höhe geflogen) bei einem Open Air gehört. Ein gut befreundeter Beschaller hat sich das System zugelegt und mich mal dazugeholt.
    Bei moderatem Pegel geht es wirklich gut, klingt auch klasse und sieht dezent aus. Bei richtigem RnR Pegel war es dann nicht mehr so klasse - die 3 zwölfer waren den gestellten Anforderungen nicht mehr gewachsen - die Höhen waren dominant, die Gesamtlautstärke zu gering.

    Zwei alte GAE Director pro Seite machen wesentlich mehr Alarm, man merkt dann doch schnell was Physik und was Marketing ist!

    Aber Grundsätzlich ist das VRX nicht schlecht, man darf halt nur nicht den Einsatzzweck überschätzen!
    Stefan

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