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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Yorkville AP 6020

    • rockline
    • 16. Juni 2003 um 21:39

    Es gibt keine Relais im Lautsprecherausgang bei Yorkville. Den DC Schutz übernimmt eine Triacschaltung, beim Einschalten wird im Input eine Rampe gesetzt. Allerdings geht eine Yorkville nicht "totenstill" an, es wupst etwas - ist für HF Treiber ohne DC-Pass evtl. kritisch.

    Relais werden in modernen Endstufen nicht mehr verwendet, bei einigen Schaltungen erübrigt sich das vom Konzept her, bei den noch üblichen Standartschaltungen nimmt man eben den Triacschutz!

    Als Preisbeispiel für eine Yorkville, Modell 6020/6040 kann ich den VK inkl. MwSt. mit 1990.- beziffern. Detailierte Preise auf Anfrage, Gewerbenachweis, Menge, VK usw......
    Stefan

  • Yorkville AP 6020

    • rockline
    • 16. Juni 2003 um 17:34
    Zitat von "SK-PA.ul"


    ICh wundere mich schon etwas, dass ich die noch auf keinem Rider gesehen habe- wenn es dich DIE besten Amps sind ?!!??!

    Wo steht denn heutztage in einem Rider was über die zu verwendenden Endstufen :o ? Das interessiert doch keinen Menschen mehr, da man bei einer angeforderten PA nach Kundenwunsch (sprich Rider) ohnehin davon ausgeht, dass der Verleiher da was anständiges hinstellt :roll: !

    Zu Yorkville; verwenden und verkaufen wir seit 1998 ohne einen einzigen Ausfall. Wir haben die komplette Baureihe im Einsatz, von 2020 bis 6040 - mein Favorit ist die 6020 mit ihrer gnadenlosen 2 Ohm Stabilität.
    Elektrischer Aufbau, Schaltungsdesign usw. sind erste Sahne, Preis/Leistungsverhältniss einzigartig gut, Sound kommt sogar an HighEnd HiFi Abhöre erstklassig!

    In einem anderen Beitrag wurde mal die Frage nach der 2 Ohm Belastung der 6040 gestellt. Ich habe es am Wochenende mal mit 3 Subs pro Kanal probiert und muß davon abraten. Die Endstufe kann definitiv nicht Vollast unter 4 Ohm - sie schaltet kurzzeitig weg und probiert dann neu. In diesem Fall unbedingt auf 6020 zurückgreifen, die macht 4 Chassis a 8 Ohm pro Kanal mit einem grinsen :lol:

    Dafür hat die 6040 an 4 Ohm hörbar mehr Dampf!

    Also, Yorkville......: nur zu empfehlen!
    Stefan

  • Martin Bin`s und konsorten

    • rockline
    • 16. Juni 2003 um 17:19
    Zitat von "Fux"


    Für den Vintagestack dann in den Mitten auch die Martin Teile nehmen und oben drauf die alten 2"er + Ringradiatoren....;-)
    und dann Crown PSA 2 und für den Treiber und die Tweeter DC300.....*ggg*

    ........genau so war das früher! Pro Seite 6 Nussecken, 2 Doppelmidbins 4562 (oder noch besser Martin Rasierer), und 4 Vitavox 4cell und oben drauf 5 JBL 075. Dazu RSD 800B und Crown DC300 mit nem Furmann Crossover und fertig war eine PA der Spitzenklasse!

    Waren herrliche Zeiten....

    Zum Chassis; der EV 15B wurde früher oft da eingebaut, da er der preiswerteste und am besten "bummsende" Speaker dafür war. Aber der Druck im Horn zerriss ihm die Pappe.
    Der Gauss war zwar mechanisch sehr stabil, aber Pegel und Belastungstechnisch eine Null! Gauss galt zwar früher mit sensationellen 400 Watt als "unzerstörbar" im Katalog, aber in der Praxis kochten die Spulen auf ihrem Aluträger zum schwarzen Klumpen weg. Auch die Wirkungsgrad schluckende Doppelzentrierung nützte da wenig!

    Heutzutage würde ich da einen Lautsprecher mit ausgewiesenen Hornparametern aus moderner Fertigung reinschrauben. Aber so ein Martinbin macht eigentlich in geringer Anzahl nicht viel Spaß. Richtig lecker und schön tief geht das erst ab so ca. 10 Stück pro Seite - viel Spaß mit dem Sattelzug und dem Lagerplatz :D
    Stefan

  • Analyzer gesucht

    • rockline
    • 16. Juni 2003 um 17:05

    Philipp, den Omnitronic müßtest Du aber kennen - oder? Den haben wir auch in einem Rack drin, hast Du bestimmt schon mal gesehen!

    Ist eigentlich sehr genau, macht was er soll und kostet wenig. Lediglich die Einschränkung für das modelleigene Mikrofon mit dem billigen Klinkenstecker ist oselig gelöst, ansonsten empfehlenswert!
    Stefan

  • Yamaha SPX 50 D

    • rockline
    • 10. Juni 2003 um 20:49

    Das SPX 50 sollte eigentlich so ein Effektgerät für Gitarristen sein, also so eine Art billiges Rocktron Intellifex!
    Aber es hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem alten SPX 90, aber alles was beim 90er grün ist, hat das 50 in Orange (Display usw.)! Mehr als 70.- Euro für ich nicht ausgeben für ein 50er, im übrigen leiden die älteren SPX an einigen Problemzonen im hohen Alter, für deren ordnungsgemäße Behebung ein guter Lötkolben und etwas KnowHow dringend nötig ist!
    Stefan

  • Baugleiche Schwingspulen in verschiedenen 2´´ Treibern ?

    • rockline
    • 10. Juni 2003 um 17:18

    aauuuuhhhhhhhh........JBL 2445J......boah....da habe ich viele Erinnerungen dran!
    Erst mal die guten: irre laut, extrem langlebig und ein wahnsinns Design!

    In Kombination mit mindestens 3 JBL 2402 Zitruspressen war es auch HF ganz brauchbar.


    Aber: auffällig agressives Klangverhalten, Dynamik bei hohen Pegel nur noch "gepresst", neigt zum plattmachen der Dynamik, recht unangenheme Verzerrungen schon bei geringen Lautstärken.

    Das alles verleitet einen den ganzen Veranstaltungszeitraum am Eq rumzuschieben, und es will nie so richtig werden..... Wenn dann mal wieder die 2402 hin waren, konnte man auch die krispen Höhen abhaken - dann ging oben so richtig nix mehr!

    Ein weiterer Schwachpunkt war die korrosionsanfälligkeit. Die Treiber neigten nach einigen Jahren zum vergammeln - das aber eher innerlich am Magnetkern, Plug und Aludeckel! Auch die Schwingspule selber erhöhte mit den Jahren den DC Übergangswiderstand an der Punktschweißkontaktierung. Aber das ist auch wiederum nicht speziell nur dem 2445J zuzuschreiben!

    Man muß bedenken, dass diese Treiber vor ca. 20 Jahren auf den Markt kamen. Somit ist auch das Membranedesign unverändert geblieben - was ja auch zwecks Spareteilkompatibilität unumgänglich ist. Der 2446 ist doch nur die leichtere Neodym Version des schweren 2445 - oder?

    Ein JBL 2445 klingt um einiges besser als die damaligen Konkurrenten wie zb. Renkus Heinz SSD 3000, Vitavox S3, EV DH1A. Mit dem TAD Treiber kam er nicht mit -der war wesentlich feinzeichnender.

    Aber schon mit einem B&C DE 700 bekommt er Probleme. Der B&C klingt offener, macht ebenfalls ein immenses Brett - klingt dabei aber nicht so zugeschnürt! Auch ist ein DE 700 imstande noch das schöne zischeln intakter JBL 2402 Zitruspressen einigermaßen nachzuahmen.

    Beim DE 900 ist der Abstand zum JBL dann nochmal um einiges größer, diesen Treiber zu toppen wird schon schwer!

    Jedenfalls macht ein nicht entzerrter JBL 2445 schon erheblich mehr Stress im Sound einer PA, als ein B&C oder BMS. Wir hatten damals in unseren eigenen Arenatops diese JBL 2445 drin, und haben die damals gegen BMS 4590 ersetzt. Die riesigen Tops waren nicht wiederzuerkennen! Gaaanz anderer, zurückhaltend angenehm und trotzdem superlauter Pegel. Selbst mit den unabdingbaren 2402 brachte ein JBL 2445 nicht diesen offenen Klang, wie der BMS!

    Aber im Vergleich zu den GAE Tops mit DE 900 muß ich den BMS leider nur Platz 2 erteilen. Hier spielt DE 900 sich hörbar in den Vordergrund!

    Zuletzt noch eine Bemerkung zu den neueren JBL 2450J, ein 2" NeodymTreiber. Den haben wir in den älteren GAE 212T sitzen, zusammen mit 2 Beyma CP22 Höchsttönern.

    Auch hier fällt der Vergleich gegen B&C wieder deutlich in Richtung Italien aus! Der JBL nervt wieder mit plärrenden, vordringlichen Mitten, ungehobeltem lautheitsverhalten und kreischendem Charakter! Vielleicht kommt daher auch die typische amerikanische EQ Vorliebe - Modell "Badewanne" her. Ich kann es mir nicht anders erklären!
    Stefan (der etliche Jahre JBL 2445 und Vitavox befeuert hat)

  • Baugleiche Schwingspulen in verschiedenen 2´´ Treibern ?

    • rockline
    • 10. Juni 2003 um 17:18

    aauuuuhhhhhhhh........JBL 2445J......boah....da habe ich viele Erinnerungen dran!
    Erst mal die guten: irre laut, extrem langlebig und ein wahnsinns Design!

    In Kombination mit mindestens 3 JBL 2402 Zitruspressen war es auch HF ganz brauchbar.


    Aber: auffällig agressives Klangverhalten, Dynamik bei hohen Pegel nur noch "gepresst", neigt zum plattmachen der Dynamik, recht unangenheme Verzerrungen schon bei geringen Lautstärken.

    Das alles verleitet einen den ganzen Veranstaltungszeitraum am Eq rumzuschieben, und es will nie so richtig werden..... Wenn dann mal wieder die 2402 hin waren, konnte man auch die krispen Höhen abhaken - dann ging oben so richtig nix mehr!

    Ein weiterer Schwachpunkt war die korrosionsanfälligkeit. Die Treiber neigten nach einigen Jahren zum vergammeln - das aber eher innerlich am Magnetkern, Plug und Aludeckel! Auch die Schwingspule selber erhöhte mit den Jahren den DC Übergangswiderstand an der Punktschweißkontaktierung. Aber das ist auch wiederum nicht speziell nur dem 2445J zuzuschreiben!

    Man muß bedenken, dass diese Treiber vor ca. 20 Jahren auf den Markt kamen. Somit ist auch das Membranedesign unverändert geblieben - was ja auch zwecks Spareteilkompatibilität unumgänglich ist. Der 2446 ist doch nur die leichtere Neodym Version des schweren 2445 - oder?

    Ein JBL 2445 klingt um einiges besser als die damaligen Konkurrenten wie zb. Renkus Heinz SSD 3000, Vitavox S3, EV DH1A. Mit dem TAD Treiber kam er nicht mit -der war wesentlich feinzeichnender.

    Aber schon mit einem B&C DE 700 bekommt er Probleme. Der B&C klingt offener, macht ebenfalls ein immenses Brett - klingt dabei aber nicht so zugeschnürt! Auch ist ein DE 700 imstande noch das schöne zischeln intakter JBL 2402 Zitruspressen einigermaßen nachzuahmen.

    Beim DE 900 ist der Abstand zum JBL dann nochmal um einiges größer, diesen Treiber zu toppen wird schon schwer!

    Jedenfalls macht ein nicht entzerrter JBL 2445 schon erheblich mehr Stress im Sound einer PA, als ein B&C oder BMS. Wir hatten damals in unseren eigenen Arenatops diese JBL 2445 drin, und haben die damals gegen BMS 4590 ersetzt. Die riesigen Tops waren nicht wiederzuerkennen! Gaaanz anderer, zurückhaltend angenehm und trotzdem superlauter Pegel. Selbst mit den unabdingbaren 2402 brachte ein JBL 2445 nicht diesen offenen Klang, wie der BMS!

    Aber im Vergleich zu den GAE Tops mit DE 900 muß ich den BMS leider nur Platz 2 erteilen. Hier spielt DE 900 sich hörbar in den Vordergrund!

    Zuletzt noch eine Bemerkung zu den neueren JBL 2450J, ein 2" NeodymTreiber. Den haben wir in den älteren GAE 212T sitzen, zusammen mit 2 Beyma CP22 Höchsttönern.

    Auch hier fällt der Vergleich gegen B&C wieder deutlich in Richtung Italien aus! Der JBL nervt wieder mit plärrenden, vordringlichen Mitten, ungehobeltem lautheitsverhalten und kreischendem Charakter! Vielleicht kommt daher auch die typische amerikanische EQ Vorliebe - Modell "Badewanne" her. Ich kann es mir nicht anders erklären!
    Stefan (der etliche Jahre JBL 2445 und Vitavox befeuert hat)

  • Baugleiche Schwingspulen in verschiedenen 2´´ Treibern ?

    • rockline
    • 9. Juni 2003 um 15:48

    @jack.....das sowieso, für einen ollen 2445j zahlt man keine 150.- mehr beim Gebrauchtkauf! Wer noch unbedingt so einen Treiber verwenden will kann besser einen 15 Jahre alten, gut und ohne Korrosion erhaltenen JBL Treiber anschaffen, als einen neuen Monacorkasperletreiber!

    Ich habe die 2445J als ultrahaltbar, sehr laut, aber auch nicht richtig gut klingend in Erinnerung. Möchte ich heute nicht mehr haben.

    Die B&C Treiber sind aus unserer langen Praxis nach den JBL die haltbarsten! Bei BMS haben wir schon mal Probleme gehabt - aber inzwischen laufen auch diese Treiber alle wieder gut!

    Mein Favorit, bei dem ich anschließend nie testen muß ob was im Herrn ist: B&C DE 900 - bester Sound, irre laut und absolut stabil!!
    Stefan

  • Baugleiche Schwingspulen in verschiedenen 2´´ Treibern ?

    • rockline
    • 9. Juni 2003 um 15:48

    @jack.....das sowieso, für einen ollen 2445j zahlt man keine 150.- mehr beim Gebrauchtkauf! Wer noch unbedingt so einen Treiber verwenden will kann besser einen 15 Jahre alten, gut und ohne Korrosion erhaltenen JBL Treiber anschaffen, als einen neuen Monacorkasperletreiber!

    Ich habe die 2445J als ultrahaltbar, sehr laut, aber auch nicht richtig gut klingend in Erinnerung. Möchte ich heute nicht mehr haben.

    Die B&C Treiber sind aus unserer langen Praxis nach den JBL die haltbarsten! Bei BMS haben wir schon mal Probleme gehabt - aber inzwischen laufen auch diese Treiber alle wieder gut!

    Mein Favorit, bei dem ich anschließend nie testen muß ob was im Herrn ist: B&C DE 900 - bester Sound, irre laut und absolut stabil!!
    Stefan

  • Baugleiche Schwingspulen in verschiedenen 2´´ Treibern ?

    • rockline
    • 9. Juni 2003 um 15:25

    Diese Monacorspulen sind nicht identisch mit originalen JBL Ersatzteilen!

    Das hat zwar augenscheinlich große Ähnlichkeit, aber beispielsweise sind die Monacorspulen aus Kupfer, und bei JBL aus Aluminium. Zudem haben die Monacorplagiate absolut indiskutable Klebeverbindungen zwischen Membrane und Spulenträger, bei ernsthaftem Proeinsatz reißt sofort die Nahtstelle!

    Ich habe sehr viel Experminente mit billigen Monacorspulen an den alten Vitavox S3 Treibern gemacht. Nach zurechtcuttern mit einer Schablone passten die wie angegossen - aber es war bedeutend leiser!

    Zudem haben Monacorspulen doch 8 Ohm, und die meisten JBL 16 Ohm?? Wie erklärt Ihr euch denn das?

    Auch bei dem damaligen Monacor MDR 600 (oder so??), der eine Kopie des JBL 2445j darstellen sollte, konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen. Überhaupt keine Höhen, desolate Haltbarkeit und für eine Billigkopie viel zu teuer angesetzt! Wir hatten früher JBL 2445J als Originale, und daher kenne ich die Thematik in und auswendig. Die Membrane des Monacorschrott hatte nur äußerlich Ähnlichkeit mit dem Originalteil!

    Bei den Zitronenpressen JBL 2402 kann man es genauso sehen. Hier gibt es ebenfalls bei Monacor Spulen, die so tun als sei es das gleiche. Aber im direkten Vergleich spielen die mit Monacorspulen ausgestatteten JBL 2402 um fast die Hälfte leiser!!

    Inzwischen sind einige Jahre ins Land gezogen, seit ich diese Experimente gemacht habe - aber die Situation wird sich wohl nicht geändert haben. Wir haben noch GAE 212T im Bestand, die einen JBL 2450J verwenden. Auch die darin eingebaute Schwingspule kann man nicht erfolgreich gegen eine Monacorspule austauschen - anschließend kommt kein vernünftiger Pegel mehr!

    Ich weiß nicht was ihr da so treibt, aber originale JBL Treiber aus der professionellen Baureihe (ich meine jetzt nicht die Tuten aus eine billigen TR soundso für 200.-) haben garantiert keine Schwingspulen die mit Monacor baugleich sind - alles nur Ähnlichkeiten bei den billigen Taiwantröten.
    Noch was zur Haltbarkeit eines JBL Treibers: diese Geräte gehen fast nur durch Korrosion hinüber, oder sehr hohe DC Anteile! Wir haben JBL Treiber über Jahre hinweg mit richtig Gas betrieben und NIE einen Ausfall gehabt. Dabei haben wir keine Disse gemacht sondern nur Pro!

    Ich würde da mal mit der Fehlersuche ansetzen, um zukünftig weitere Probleme zu vermeiden. Aber bitte keine Texte mehr wie "3 Tage Mucke am Stück ohne Ausfall" - das ist doch nichts außergewöhnliches. Wenn ich die Betriebszeit unsere Treiber (B&C DE 700 und 900, BMS4590) mal ausrechne, komme ich auf mehrere Wochen Betriebsdauer. Und bei manchem Stadfest gibt es für die Treiber richtig was auf die Klemmen!
    Stefan

  • Baugleiche Schwingspulen in verschiedenen 2´´ Treibern ?

    • rockline
    • 9. Juni 2003 um 15:25

    Diese Monacorspulen sind nicht identisch mit originalen JBL Ersatzteilen!

    Das hat zwar augenscheinlich große Ähnlichkeit, aber beispielsweise sind die Monacorspulen aus Kupfer, und bei JBL aus Aluminium. Zudem haben die Monacorplagiate absolut indiskutable Klebeverbindungen zwischen Membrane und Spulenträger, bei ernsthaftem Proeinsatz reißt sofort die Nahtstelle!

    Ich habe sehr viel Experminente mit billigen Monacorspulen an den alten Vitavox S3 Treibern gemacht. Nach zurechtcuttern mit einer Schablone passten die wie angegossen - aber es war bedeutend leiser!

    Zudem haben Monacorspulen doch 8 Ohm, und die meisten JBL 16 Ohm?? Wie erklärt Ihr euch denn das?

    Auch bei dem damaligen Monacor MDR 600 (oder so??), der eine Kopie des JBL 2445j darstellen sollte, konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen. Überhaupt keine Höhen, desolate Haltbarkeit und für eine Billigkopie viel zu teuer angesetzt! Wir hatten früher JBL 2445J als Originale, und daher kenne ich die Thematik in und auswendig. Die Membrane des Monacorschrott hatte nur äußerlich Ähnlichkeit mit dem Originalteil!

    Bei den Zitronenpressen JBL 2402 kann man es genauso sehen. Hier gibt es ebenfalls bei Monacor Spulen, die so tun als sei es das gleiche. Aber im direkten Vergleich spielen die mit Monacorspulen ausgestatteten JBL 2402 um fast die Hälfte leiser!!

    Inzwischen sind einige Jahre ins Land gezogen, seit ich diese Experimente gemacht habe - aber die Situation wird sich wohl nicht geändert haben. Wir haben noch GAE 212T im Bestand, die einen JBL 2450J verwenden. Auch die darin eingebaute Schwingspule kann man nicht erfolgreich gegen eine Monacorspule austauschen - anschließend kommt kein vernünftiger Pegel mehr!

    Ich weiß nicht was ihr da so treibt, aber originale JBL Treiber aus der professionellen Baureihe (ich meine jetzt nicht die Tuten aus eine billigen TR soundso für 200.-) haben garantiert keine Schwingspulen die mit Monacor baugleich sind - alles nur Ähnlichkeiten bei den billigen Taiwantröten.
    Noch was zur Haltbarkeit eines JBL Treibers: diese Geräte gehen fast nur durch Korrosion hinüber, oder sehr hohe DC Anteile! Wir haben JBL Treiber über Jahre hinweg mit richtig Gas betrieben und NIE einen Ausfall gehabt. Dabei haben wir keine Disse gemacht sondern nur Pro!

    Ich würde da mal mit der Fehlersuche ansetzen, um zukünftig weitere Probleme zu vermeiden. Aber bitte keine Texte mehr wie "3 Tage Mucke am Stück ohne Ausfall" - das ist doch nichts außergewöhnliches. Wenn ich die Betriebszeit unsere Treiber (B&C DE 700 und 900, BMS4590) mal ausrechne, komme ich auf mehrere Wochen Betriebsdauer. Und bei manchem Stadfest gibt es für die Treiber richtig was auf die Klemmen!
    Stefan

  • Empfehlungen für Frequenzweiche und Equalizer gesucht

    • rockline
    • 8. Juni 2003 um 16:58

    Ich habe noch einen JBL Stereo 3 Wege Digitalcontroler abzugeben. Es ist der DSC 260, 2 in / 6 out, voll frei konfigurierbar, Limiter, jede Menge parametrischer Eq Bänder usw., Programmieraufbau, Display, Rückseite sind nahezu identisch mit BSS Minidrive 336!
    Das Gerät ist wie neu, originalverpackt und wird komplett mit deutscher Bedienungsanleitung für 820.- Netto ab Lager bei uns verkauft! Neupreis war 3800.- DM Brutto.
    Bei Interesse pn.
    Stefan

  • Bon Jovi live at Schalke Arena...

    • rockline
    • 6. Juni 2003 um 14:02

    An dem Clair S4 System wird es mit Sicherheit nicht gelegen haben - damit habe ich Tina Turner gehört und es war erste Sahne und richtig laut!
    Bei Mister Bon Jovi ist das schon so ein Problem. In einer vorangegangenen Tour vor einigen Jahren wurde nach einigen Gigs der Soundmann vom Tourmanager abgesetzt, und der Sparemann machte den Rest der Tour. Grund dafür war der extrem bescheidene Sound des eigentlich nur Studioarbeit gewohneten Mannes. Der Sparemann konnte es aber nicht wirklich viel besser - wie auch wenn von der Bühne nur Krawall kommt? So eine Kapelle wie BonJovi (ich höre sie eigentlich gerne) haben von der Stilrichtung her schon Soundprobleme! Hört euch doch mal eine CD von denen beim Soundcheck einer wirklich guten PA an! Kann man schon vergessen - nur geplärre!
    Beim Livegig einer solchen Band wird es dann doppelt schwierig, es fehlt einfach die Basis für richtig überzeugenden Sahnesound. Damit meine ich jetzt nicht die musikalischen Qualitäten der Band - sondern nur die recht einfältigen Sounds.

    Bei Vorbands ist es oftmals so, dass die Mixer kaum oder nur sehr wenig Erfahrung im Umgang mit großen Systemen haben, fast gar keinen Soundcheck machen können/dürfen, und letztendlich nur eine kleine Konsole mit wenig Zugriff auf die volle Möglichkeit des PA haben.
    Zudem neigen diese Typen dann während des Konzertes dazu, fehlende Qualität ihrer Combo und eigene Unzulänglichkeit beim Mix mit "einfach nur Master Vollgas" zu kompensieren!

    Stefan

  • Die ultimative Basswaffe heisst Föön E920HL !!!!!!!!!!!!!!

    • rockline
    • 6. Juni 2003 um 13:31

    @willaudio&Mike.....macht mal was aus, rockline kommt auch gucken und hören!
    Solingen ist ja nicht weit weg von mir.
    Stefan

  • Die ultimative Basswaffe heisst Föön E920HL !!!!!!!!!!!!!!

    • rockline
    • 5. Juni 2003 um 19:39

    Sehr interessant, ein Statement zu den guten Fööhn Boxen mit riesiger Resonanz! Das Bassbin scheint bei dem von willaudio genannten VK inkl. MwSt. tatsächlich ein Geheimtipp zu sein. Das diese Kiste gut spielt dürfte kein Thema sein!

    Doch nun mal folgende Anmerkung.....solche gefalteten Bassbins sind ja eigentlich hinlänglich bekannt, lediglich der Huckepack sitzende zweite TT scheint eine speziallösung zu sein. Der Hornverlauf mit 5x Faltung und einer Länge von 1,65 Metern ist weniger spektakulär. In den frühen 80ern gab es von Vitavox das Thunderbolt Bassbin, das bei gleichen Abmaßen wie die Fööhn Box auf 2,4 Meter Hornlänge kam! Das bei Fööhn das Horn nicht ganz so lang geworden ist, liegt wohl am Platzbedarf des zusätzlichen Tieftöners. Jedenfalls ist so eine Schallführung eigentlich nichts geheimes, lediglich die Ergänzung um den zweiten TT ist aussergewöhnlich. Im Gegensatz zu früher lassen sich die modernen Chassis zu zweit auf 4 Ohm geschaltet mit 2000Watt anbraten, was dann auf ein gutes Horn gekoppelt für ganz mächtigen Alarm sorgt! Falls es in der Fööhn Box noch eine Bassreflexabstimmung zusätzlich geben sollte (kann ich mir eigentlich nicht vorstellen), wäre das zusätzlich ungewöhnlich.

    Jedenfalls finde ich diese Bassbox höchstinteressant und ausgesprochen günstig. Für diesen Kurs lohnt sich überhaupt kein Ansatz in Richtung Selbstbau! Anhören und wenns gefällt kaufen - das wäre in diesem Fall zu raten.
    Hornbins klingen grundsätzlich anders als Reflektoren, es macht eigentlich immer Spaß damit zu arbeiten. Mir gefällt dieser Sound bei bestimmten Sachen ganz gut, bei anderen Gigs ist das weniger gut und ein Reflektor geht besser. Eigentlich sollte man als gut sortierte Company mehrere Systeme verschiedener Bauarten am Start haben, dazu gehören auch solche Sachen wie die Fööhn 920!
    Stefan

  • Nehmen Monitorboxen was von der Endstufe "weg" ?

    • rockline
    • 1. Juni 2003 um 09:33

    :o ?? Gehts noch...

  • Yorkville AP4040

    • rockline
    • 29. Mai 2003 um 14:57

    die Clip Leds hängen in einer Schaltung zusammen mit den Limitern usw. zusammen. Es scheint da wohl irgendwas mit der Ansteuerung der LED nicht in Ordnung zu sein. Ist aber mehr ein Schönheitsfehler, den ich persönlich schon korrigieren lassen würde!
    Stefan

  • Tamp 600 Clipping

    • rockline
    • 25. Mai 2003 um 16:10

    mal ernsthaft........was erwartest Du denn von so einer Kombination für ein paar Eurofuffzig?

    Gesang über Musik bei hoher Lautstärke sind immer einige dB mehr Pegel als das was die beschriebene Anlage hergibt. Mit 2 x 200Watt an 8Ohm beschallt man höchstens eine Goldhochzeit im Seniorenstift!
    Und dazu auch noch mit 160 Watt Boxen von Thomann....... :-?
    Stefan

    noch was.....was haben denn die Boxen gekostet? 79.- oder so? Versuche es doch mal mit einer wirkungsgradstarken richtigen Lautsprecherdose, dann werden immerhin die 200 Watt in einigermaßen Alarm umgesetzt!

  • wer kennt diesen Treiber

    • rockline
    • 21. Mai 2003 um 21:46
    Zitat von "Wolf"

    Hallo Stefan,

    Wenn Du in der Nähe von Wiesbaden wohnst oder mal was zu tun hast, können wir uns ja mal treffen und dann kannst Du mir mal zeigen, warum Altec veraltet ist!

    Übrigens, wenn Du Altec- oder Vitavox-Sachen verkaufen willst, dann melde Dich mal.

    Ich habe vor 4 Jahren mächtig aufgeräumt und insgesamt 6 Vitavox S3 mit 4 Cell Horn, und 4 Altec 811 Hörner und zwei Altec Treiber verkauft!

    Die Leute die das gekauft hatten benutzen das privat für alte Kinotechnik! Einer war sogar dabei, der hatte uns noch alte Gausschassis, Altec 15" und zwei JBL K140 abgekauft. Alle mit defekten Spulen/Membranen. Die waren wie besessen von dem alten Material. Besonders die Vitavox Sachen standen bei denen superhoch im Kurs! echt erstaunlich :o !

    Zwei Altec 808 - 8B habe ich noch und werde die irgendwann mal privat Zuhause verwenden. Leider wohne ich nicht in der Gegend von Wiesbaden, sondern in der Nähe von Holland. Da ist es zum "mal eben rumkommen" zu weit, sonst könnte ich Dir die Unterschiede vorführen.

    Grüße
    Stefan

  • wer kennt diesen Treiber

    • rockline
    • 21. Mai 2003 um 21:46
    Zitat von "Wolf"

    Hallo Stefan,

    Wenn Du in der Nähe von Wiesbaden wohnst oder mal was zu tun hast, können wir uns ja mal treffen und dann kannst Du mir mal zeigen, warum Altec veraltet ist!

    Übrigens, wenn Du Altec- oder Vitavox-Sachen verkaufen willst, dann melde Dich mal.

    Ich habe vor 4 Jahren mächtig aufgeräumt und insgesamt 6 Vitavox S3 mit 4 Cell Horn, und 4 Altec 811 Hörner und zwei Altec Treiber verkauft!

    Die Leute die das gekauft hatten benutzen das privat für alte Kinotechnik! Einer war sogar dabei, der hatte uns noch alte Gausschassis, Altec 15" und zwei JBL K140 abgekauft. Alle mit defekten Spulen/Membranen. Die waren wie besessen von dem alten Material. Besonders die Vitavox Sachen standen bei denen superhoch im Kurs! echt erstaunlich :o !

    Zwei Altec 808 - 8B habe ich noch und werde die irgendwann mal privat Zuhause verwenden. Leider wohne ich nicht in der Gegend von Wiesbaden, sondern in der Nähe von Holland. Da ist es zum "mal eben rumkommen" zu weit, sonst könnte ich Dir die Unterschiede vorführen.

    Grüße
    Stefan

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