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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • wer kennt diesen Treiber

    • rockline
    • 20. Mai 2003 um 20:21

    Wolf, da hast du schon recht, der 806 war ein HiFi Treiber. Nun wollte ich es genau wissen, und habe die beiden letzten Altecs (die ich aus Nostalgiegründen behalte) hervorgeholt. Es waren die Modelle 808-8B!

    Aber......wir hatten in den 80ern mal Boxen von Seeburg geschlachtet, und da die (in Gold lackierten :lol: ) Hörner 811 und so grün hammerschlagfarbene Altec Treiber ausgebaut. Und die hießen 806 - glaube ich zumindest. Mit diesen Treibern, und den oben erwähnten 808 haben wir seinerzeit VAs durchgeführt.

    Die größeren Altecmodelle und auch JBL LE Serie haben wir nie gehabt, da wir frühzeitig auf Vitavox umgestiegen sind. Erst später kamen dann JBL 2445J dazu.
    Aber mit den Altecs gab es viel Verschnitt, Weiche stand bei 1" immer so bei 1500Hz mit 12dB (Furmann) und 24dB (BSS 360).

    Es waren auch immer nur die zerbröselten Membranen zu beklagen, die Schwingspulen hielten!

    Es gibt in unserer Gegend noch eine Mobildisco, die verwenden heute noch Altec 511 Horn mit Treiber (Modell mir jetzt nicht bekannt), JBL Bassrutsche und Midbin 4561! Wird aktiv betrieben und mit Bose und Bryston Endstufen angesteuert. Resultat ist der typische Klang der 70er Jahre, irgendwie im Vergleich zu modernen TreiberHornkombis etwas zu dumpf und agressiv. Ist meine subjektive Meinung, und deckt sich mit meinen manigfaltigen Erfahrungen mit Livemucke in den 80ern!

    Heute bin ich froh mit GAE Director und ähnlichem zu arbeiten, da braucht man nach einem Job nicht mehr alle Treiber einzeln abzuhören und den Reparaturpreis im Kopf schon mal von der Gage abrechnen :roll:

    Aber es stimmt schon, Altec war ein Name in der damaligen Szene, und ich bin echt über dein Detailwissen erstaunt!
    Stefan

  • wer kennt diesen Treiber

    • rockline
    • 20. Mai 2003 um 20:21

    Wolf, da hast du schon recht, der 806 war ein HiFi Treiber. Nun wollte ich es genau wissen, und habe die beiden letzten Altecs (die ich aus Nostalgiegründen behalte) hervorgeholt. Es waren die Modelle 808-8B!

    Aber......wir hatten in den 80ern mal Boxen von Seeburg geschlachtet, und da die (in Gold lackierten :lol: ) Hörner 811 und so grün hammerschlagfarbene Altec Treiber ausgebaut. Und die hießen 806 - glaube ich zumindest. Mit diesen Treibern, und den oben erwähnten 808 haben wir seinerzeit VAs durchgeführt.

    Die größeren Altecmodelle und auch JBL LE Serie haben wir nie gehabt, da wir frühzeitig auf Vitavox umgestiegen sind. Erst später kamen dann JBL 2445J dazu.
    Aber mit den Altecs gab es viel Verschnitt, Weiche stand bei 1" immer so bei 1500Hz mit 12dB (Furmann) und 24dB (BSS 360).

    Es waren auch immer nur die zerbröselten Membranen zu beklagen, die Schwingspulen hielten!

    Es gibt in unserer Gegend noch eine Mobildisco, die verwenden heute noch Altec 511 Horn mit Treiber (Modell mir jetzt nicht bekannt), JBL Bassrutsche und Midbin 4561! Wird aktiv betrieben und mit Bose und Bryston Endstufen angesteuert. Resultat ist der typische Klang der 70er Jahre, irgendwie im Vergleich zu modernen TreiberHornkombis etwas zu dumpf und agressiv. Ist meine subjektive Meinung, und deckt sich mit meinen manigfaltigen Erfahrungen mit Livemucke in den 80ern!

    Heute bin ich froh mit GAE Director und ähnlichem zu arbeiten, da braucht man nach einem Job nicht mehr alle Treiber einzeln abzuhören und den Reparaturpreis im Kopf schon mal von der Gage abrechnen :roll:

    Aber es stimmt schon, Altec war ein Name in der damaligen Szene, und ich bin echt über dein Detailwissen erstaunt!
    Stefan

  • wer kennt diesen Treiber

    • rockline
    • 19. Mai 2003 um 22:23

    Hallo Wolf,
    leider muß ich dir da aber mal vehement wiedersprechen.

    Die billigen Nachbaumembranen aus Taiwan sind bei solchen Plagiaten wie Monacor, Link Dynamics und ähnlichem Zeug zu finden. Diese 44mm Membranen passen tatsächlich in die Altec 1" Treiber, haben aber einen wesentlich dumpferen Klang. Aber im Gegensatz zu den originalen Membranen zersplittern diese nicht, sondern gehen an den Lötverbindungen Zuleitung/Kupferdrahtspule defekt. Wenn diese Stelle mal wieder erwarten halten sollte, geht nach kurzer Betriebszeit die Klebeverbindung Spule/Membrane los. Die 25.- Euro für die Billigmembrane kann man sich schenken, wer so etwas einbaut kann ohnehin nichts von einem HF Treiber erwarten - insofern hast du völlig recht!

    Die Erstausrüsterqualität zersplittert aber tatsächlich in zig Teilchen. Und das im ernsthaften PA Betrieb nach recht kurzer Standzeit. Altec Membranen sind leicht am Papierspulenträger und eingetragener Ersatzteilnummer zu erkennen. Nun fragst du dich sicherlich woher ich das wohl wissen will? Ganz einfach.....ich mache seit Anfang der 80er Jahre Veranstaltungen mit professionellem Material, und dabei waren 4 Altec 811 Hörner mit Treibern 806A (kann das sein?) unter anderem im Bestand. Damals gab es keine Monacorspulen, wir waren gezwungen den teuren Amikram nachzukaufen! Frequenzweichen waren damals BSS FDS360 und vorher die legendären Furmann Weichen. Neben den Altec Treibern verwendeten wir eine ganze Horde Vitavox S3 mit 4Cell Hörnern und später dann JBL 2445J! Als Tweeter nahm man früher immer die alten 075 bzw. später den 2402.
    Der Altec Treiber mit den 811A Hörnern war die mit Abstand schlechteste Horn/Treiber Kombi im Bestand. Klang war trötig und speziell im Vergleich zum Vitavox S3 nahezu wenig Pegel. Und wenn man den Altecs mal echte Pegel abgefordert hatte, waren sie anschließend "zerschossen". Die Vitavox Treiber litten an einer anderen Krankheit: bei denen riß sehr häufig die Spulenzuleitung! Die Membrane hielt aber.
    Der erste haltbare Treiber war dann erst der JBL 2445J, von denen wir fast 10 Jahre lang 4 Stück ohne einen Ausfall betrieben hatten! Nachteil dieser Treiber war der unbestritten mäßige Klang, verglichen mit heutigen Maßstäben.

    Wenn ich heute einen B&C DE900 1,5" Neodymtreiber, oder einen konventionellen DE750 mit den Treibern der 70er vergleiche, erübrigt sich jeglicher Kommentar. Und letztlich ist doch die Betriebssicherheit gegenüber früher deutlichst verbessert.

    Bei mir ist es nun mal so, dass ich wirklich viel Erfahrung gesammelt habe, und auch Altec Treiber unter realen Bedingungen eingesetzt habe. Ich spreche bewußt nicht von lauter Liebhaberbeschallung, sondern von Hochleistungsanforderungen.
    Und in diesem Bereich würde ich nicht mehr zu Altec Treibern raten. Da hilft es auch nicht, dass frühere Altec Mitarbeiter später bei JBL beschäftigt waren, oder die Altec Mantaryhörner die ersten CD Varianten waren.

    Ich finde die alten Sachen von Altec nach wie vor irgendwie schön, es erinnert so an die alten Zeiten, aber heutzutage müssen wir das etwas kritischer betrachten und der Realität auch mal in Auge sehen.... :wink:
    Grüße
    Stefan

  • wer kennt diesen Treiber

    • rockline
    • 19. Mai 2003 um 22:23

    Hallo Wolf,
    leider muß ich dir da aber mal vehement wiedersprechen.

    Die billigen Nachbaumembranen aus Taiwan sind bei solchen Plagiaten wie Monacor, Link Dynamics und ähnlichem Zeug zu finden. Diese 44mm Membranen passen tatsächlich in die Altec 1" Treiber, haben aber einen wesentlich dumpferen Klang. Aber im Gegensatz zu den originalen Membranen zersplittern diese nicht, sondern gehen an den Lötverbindungen Zuleitung/Kupferdrahtspule defekt. Wenn diese Stelle mal wieder erwarten halten sollte, geht nach kurzer Betriebszeit die Klebeverbindung Spule/Membrane los. Die 25.- Euro für die Billigmembrane kann man sich schenken, wer so etwas einbaut kann ohnehin nichts von einem HF Treiber erwarten - insofern hast du völlig recht!

    Die Erstausrüsterqualität zersplittert aber tatsächlich in zig Teilchen. Und das im ernsthaften PA Betrieb nach recht kurzer Standzeit. Altec Membranen sind leicht am Papierspulenträger und eingetragener Ersatzteilnummer zu erkennen. Nun fragst du dich sicherlich woher ich das wohl wissen will? Ganz einfach.....ich mache seit Anfang der 80er Jahre Veranstaltungen mit professionellem Material, und dabei waren 4 Altec 811 Hörner mit Treibern 806A (kann das sein?) unter anderem im Bestand. Damals gab es keine Monacorspulen, wir waren gezwungen den teuren Amikram nachzukaufen! Frequenzweichen waren damals BSS FDS360 und vorher die legendären Furmann Weichen. Neben den Altec Treibern verwendeten wir eine ganze Horde Vitavox S3 mit 4Cell Hörnern und später dann JBL 2445J! Als Tweeter nahm man früher immer die alten 075 bzw. später den 2402.
    Der Altec Treiber mit den 811A Hörnern war die mit Abstand schlechteste Horn/Treiber Kombi im Bestand. Klang war trötig und speziell im Vergleich zum Vitavox S3 nahezu wenig Pegel. Und wenn man den Altecs mal echte Pegel abgefordert hatte, waren sie anschließend "zerschossen". Die Vitavox Treiber litten an einer anderen Krankheit: bei denen riß sehr häufig die Spulenzuleitung! Die Membrane hielt aber.
    Der erste haltbare Treiber war dann erst der JBL 2445J, von denen wir fast 10 Jahre lang 4 Stück ohne einen Ausfall betrieben hatten! Nachteil dieser Treiber war der unbestritten mäßige Klang, verglichen mit heutigen Maßstäben.

    Wenn ich heute einen B&C DE900 1,5" Neodymtreiber, oder einen konventionellen DE750 mit den Treibern der 70er vergleiche, erübrigt sich jeglicher Kommentar. Und letztlich ist doch die Betriebssicherheit gegenüber früher deutlichst verbessert.

    Bei mir ist es nun mal so, dass ich wirklich viel Erfahrung gesammelt habe, und auch Altec Treiber unter realen Bedingungen eingesetzt habe. Ich spreche bewußt nicht von lauter Liebhaberbeschallung, sondern von Hochleistungsanforderungen.
    Und in diesem Bereich würde ich nicht mehr zu Altec Treibern raten. Da hilft es auch nicht, dass frühere Altec Mitarbeiter später bei JBL beschäftigt waren, oder die Altec Mantaryhörner die ersten CD Varianten waren.

    Ich finde die alten Sachen von Altec nach wie vor irgendwie schön, es erinnert so an die alten Zeiten, aber heutzutage müssen wir das etwas kritischer betrachten und der Realität auch mal in Auge sehen.... :wink:
    Grüße
    Stefan

  • Gutes und günstiges Delay (nicht FX) gesucht!

    • rockline
    • 18. Mai 2003 um 18:26

    Oliver, hol dir doch das recht günstige TC M-One XL! Damit machst du dir eine kleines Preset mit Delay ohne Feedbacks und Filtern, speicherst erst mal so um die 20mSec als Grundset ab (damit es sich beim recalen schon mal mit einem brauchbaren Zustand meldet) und fertig!

    Beim XL kannst Du vernünftig mit XLR rein und raus in Stereo, am Klang gibt es nichts zu bemeckern und in der Hauptsache ist es ja ein tolles Multieffektgerät, dass man immer braucht!
    Und für die wenigen Gelegenheiten im Jahr, wo man Delayline baut, wird es eben als Linedelay benutzt!
    Stefan

  • wer kennt diesen Treiber

    • rockline
    • 15. Mai 2003 um 21:16

    Forget about it! Ist höchstens was für Liebhaber. Die Altec Treiber waren früher mit Alnicomagnet versehen, was heutzutage bei Liebhabern alter Kinotechnik und nostalgischen HiFi Brüdern Verzückung hervorruft. Die machen auch schon mal gerne ein paar Scheinchen für so eine alten Treiber locker.
    Fakt ist aber nun mal, dass dieser alte Treiber verglichen mit modernen last generation Treibern einen vollkommen undiskutabelen Klang hat. Muffig und plärrig, und zudem auch nicht wirklich haltbar. Viel bekannter als ein Altec 2" (ga es so etwas überhaupt - kenne nur 1" von Altec) waren die 808 Modelle als 1". Die waren aber nach kurzer Betriebszeit immer wieder defekt, die Membranen aus Titan zersplitterten bis zur Unkenntlichkeit. Und immer wieder nervten die Altec mit ihrem trötigen Muffsound. Natürlich waren auch die ollen Gusshörner für den nicht so beeindruckenden Klang verantwortlich, aber ich habe noch zwei Altec 1" herumliegen, die ich letzens mal aus Spaß gegen den kleinen B&C DE 25 verglichen habe: Welten liegen dazwischen!
    Also, wenn die Treiber für 50.- zu erlangen sind, dann kaufe - alles was drüber hinaus geht - Finger weg!
    Stefan

  • wer kennt diesen Treiber

    • rockline
    • 15. Mai 2003 um 21:16

    Forget about it! Ist höchstens was für Liebhaber. Die Altec Treiber waren früher mit Alnicomagnet versehen, was heutzutage bei Liebhabern alter Kinotechnik und nostalgischen HiFi Brüdern Verzückung hervorruft. Die machen auch schon mal gerne ein paar Scheinchen für so eine alten Treiber locker.
    Fakt ist aber nun mal, dass dieser alte Treiber verglichen mit modernen last generation Treibern einen vollkommen undiskutabelen Klang hat. Muffig und plärrig, und zudem auch nicht wirklich haltbar. Viel bekannter als ein Altec 2" (ga es so etwas überhaupt - kenne nur 1" von Altec) waren die 808 Modelle als 1". Die waren aber nach kurzer Betriebszeit immer wieder defekt, die Membranen aus Titan zersplitterten bis zur Unkenntlichkeit. Und immer wieder nervten die Altec mit ihrem trötigen Muffsound. Natürlich waren auch die ollen Gusshörner für den nicht so beeindruckenden Klang verantwortlich, aber ich habe noch zwei Altec 1" herumliegen, die ich letzens mal aus Spaß gegen den kleinen B&C DE 25 verglichen habe: Welten liegen dazwischen!
    Also, wenn die Treiber für 50.- zu erlangen sind, dann kaufe - alles was drüber hinaus geht - Finger weg!
    Stefan

  • Rundfunkübertragung - Havariesumme ja/nein?

    • rockline
    • 15. Mai 2003 um 21:05

    Wir machen eine sehr schöne Comedyreihe mit 3 Veranstaltungen im Jahr, die vom Ü - Wagen aufgezeichnet wird und später gesendet wird. Wir machen Livesound und Licht.

    Der WDR übernimmt das Signal aus dem Splitter vollständig und mixt komplett unabhängig auf ihren Lavos im Ü - Wagen. Über eine Summe von uns würden die höchstens lächeln! Das ist ja auch eigentlich völlig unnötig, da die bedingt durch ihren separaten Stromanschluß, eigene MuCos, Splitter usw. eh auf der 100% Seite sind.

    Bei Lokalfunksendern geht es etwas improvisierter zu, manche leisten sich den Luxus die Subgruppen der FoH Konsole zu wünschen, ganz ganz selten wird das Master L/R Signal genommen. Aber die Lokalen/Privaten sind nicht mal ansatzweise mit den Öffentlichen zu vergleichen, dass ist eine völlig andere Liga!
    Die Techniker sind sehr kompetent und freundlich. Wenn Du sorgfältige Livearbeit ablieferst und diszipliniert arbeitest, haben die es im Wagen bedeutend leichter eine trockene Produktion zu gestalten. Wer Feedbacks, zu hohen Saalpegel, surrende Dimmer und PA Verkabelung anbietet, hat gleich verloren. Das A und O bei den Öffentlichen ist eure Handwerkskunst und 1A Technik.
    Stefan

  • Radeio NIederrhein anlage in Kevelaer achterhoeck

    • rockline
    • 15. Mai 2003 um 17:24

    Aha, ein Schlauberger! Diese 4 doppel15" Bassrutschen gehören zu der alten Anlage von Radio Niederrhein und wurden auf Wunsch des Betreibers mit den alten Urei 6290 Endstufen und den alten JBL Controlern mittags vor der Veranstaltung von uns betriebsbereit gemacht. Der Inhaber von Radio Niederrhein hatte etwas Sorge, ob die Leistung der 4 GAE Subs ausreichend sei!

    Beim Soundcheck im leerem Zelt war von den 4 Bassrutschen, die bereits an den beiden im Clipzustand befindlichen Urei 6290 (jeweils 2 x 600W an 4 Ohm), hingen keinerlei akustisch nutzbarer Gewinn erzielt. Im Gegenteil, es gab nur geklapper und gerappel ohne verwertbaren Nutzen.
    Als ich dann am ersten VA Tag abends gegen 22h die Location aufsuchte bemerkte ich als erstes die permanent im Clip befindlichen Ureis, machte eine Runde vor die Bühne unter der die 4 Bassrutschen standen und hatte sofort entschieden die Dinger auszumachen! Im Zelt war anschließend überhaupt kein unterschied festzustellen, außer das nun das sinnlose gerappel vor der Bühne weg war.
    Die 4 Bassrutschen blieben aber alle Tage unter der Bühne liegen, aber definitiv ab ersten VA Tag 22 Uhr ohne Ansteuerung!

    Diese 4 Rutschen mit den Urei 6290 haben wir am Nachmittag mit allen Beteiligten von Radio Niederrhein gegen die 4 GAE Directorbässe im Vergleich hin und her geschaltet. Das Ergebniss offenbarte ganz krass die unzureichende akustische Leistung der Bässe und der viel zu kleinen Urei 6290 Endstufen.
    Die Phasenverhältnisse JBL (3hot!) und GAE PA waren im Vorfeld bereits abgeglichen, nicht das jetzt jemand meint.....JBL läuft ja phasenmäßig rückwärts!!...... Ich weiß das und habe entsprechende Vorkehrungen getroffen.
    Die Veranstaltungen von Radio Niederrhein wurden also alle ausschließlich von der GAE Alnlage beschallt, die 4 zusätzlichen Bassrutschen waren ein Versuch des Betreibers alte Komponenten zu integrieren. Aber wie oben angeführt völlig sinnlos und von daher ab 22h ohne Bedeutung!
    stefan

  • Radeio NIederrhein anlage in Kevelaer achterhoeck

    • rockline
    • 15. Mai 2003 um 17:24

    Aha, ein Schlauberger! Diese 4 doppel15" Bassrutschen gehören zu der alten Anlage von Radio Niederrhein und wurden auf Wunsch des Betreibers mit den alten Urei 6290 Endstufen und den alten JBL Controlern mittags vor der Veranstaltung von uns betriebsbereit gemacht. Der Inhaber von Radio Niederrhein hatte etwas Sorge, ob die Leistung der 4 GAE Subs ausreichend sei!

    Beim Soundcheck im leerem Zelt war von den 4 Bassrutschen, die bereits an den beiden im Clipzustand befindlichen Urei 6290 (jeweils 2 x 600W an 4 Ohm), hingen keinerlei akustisch nutzbarer Gewinn erzielt. Im Gegenteil, es gab nur geklapper und gerappel ohne verwertbaren Nutzen.
    Als ich dann am ersten VA Tag abends gegen 22h die Location aufsuchte bemerkte ich als erstes die permanent im Clip befindlichen Ureis, machte eine Runde vor die Bühne unter der die 4 Bassrutschen standen und hatte sofort entschieden die Dinger auszumachen! Im Zelt war anschließend überhaupt kein unterschied festzustellen, außer das nun das sinnlose gerappel vor der Bühne weg war.
    Die 4 Bassrutschen blieben aber alle Tage unter der Bühne liegen, aber definitiv ab ersten VA Tag 22 Uhr ohne Ansteuerung!

    Diese 4 Rutschen mit den Urei 6290 haben wir am Nachmittag mit allen Beteiligten von Radio Niederrhein gegen die 4 GAE Directorbässe im Vergleich hin und her geschaltet. Das Ergebniss offenbarte ganz krass die unzureichende akustische Leistung der Bässe und der viel zu kleinen Urei 6290 Endstufen.
    Die Phasenverhältnisse JBL (3hot!) und GAE PA waren im Vorfeld bereits abgeglichen, nicht das jetzt jemand meint.....JBL läuft ja phasenmäßig rückwärts!!...... Ich weiß das und habe entsprechende Vorkehrungen getroffen.
    Die Veranstaltungen von Radio Niederrhein wurden also alle ausschließlich von der GAE Alnlage beschallt, die 4 zusätzlichen Bassrutschen waren ein Versuch des Betreibers alte Komponenten zu integrieren. Aber wie oben angeführt völlig sinnlos und von daher ab 22h ohne Bedeutung!
    stefan

  • Klangwunder TAmp ?

    • rockline
    • 14. Mai 2003 um 19:50
    Zitat von "tapeworm"

    nope, keins der beiden. hatte an den lautsprechern auch schon andere endstufen dran (bell cs700a und asa pva2700) und der klangunterschied ist wirklich wie tag und nacht! v.a. die hochtonauflösung ...


    T.Amp :oops: ........hattet ihr ernsthaft von einem Verstärker vom Wühltisch einen guten Klang erwartet :lol: :lol: :lol:
    Stefan

  • MuFus GAE oder EAW

    • rockline
    • 13. Mai 2003 um 21:29
    Zitat von "tthorsten"

    @ rockline stefan.


    also da muss ich dri wehement wieder sprechen

    der RCF ND3030 t3 sit dem DE 900 deutlich überlegen vom sound her.
    denn gibt es halt nur nicht so lange wie den DE 900

    .


    hmmmhmmmmhmmm........ich weiß nicht so richtig......RCF ND3030TI schönerer Klang als DE900?
    Mir kommt der irgendwie so scharf vor, und nebenbei braucht er wohl etwas Highboost aus dem Controler - oder?
    Ich kann das aber nur im Zusammenhang mit den Boxen, wo er drinn sitzt sagen, einen direkten AB Vergleich ohne Controlerfrisur habe ich noch nicht durchführen können!

    Ich kenne den DE900 als den mir am besten gefallendem Treiber. Zum Vergleichen aus eigener Erfahrung mit BMS 4590, B&C DE 750, JBL 2450J, JBL 2445J. Diese Treiber haben wir benutzt, bzw. nutzen sie im eigenen Laden permanent.
    Da ist der DE900 eindeutig der Beste. Den RCF 3030 müßte ich mal im direkten Vergleich anhören, vielleicht stimme ich dir anschließend zu - aber nachdem was ich bislang gehört habe aber noch nicht so ganz!
    Stefan

  • MuFus GAE oder EAW

    • rockline
    • 12. Mai 2003 um 21:33
    Zitat von "blitzfritz"

    Hi Stefan,
    daß Du als zufriedener Director User ziemlich auf GAE abfährst wissen wir ja...keine Frage, ist auch prima Holz...
    Aber dennoch - kennst Du die EAW JFX560 überhaupt? :wink:
    Wenn ja, dann schreib doch bitte mal was Dir daran nicht so gefällt...
    Vielleicht, daß statt nem 15" von RCF einer von 18sound drinnen is...?
    Bin gespannt auf Deine und Eure Antworten


    Blitzfritz.....das ist ganz einfach. EAW = guter Name, guter Sound - aber....völlig unübersichtliche Angebotspalette, schwindelerregende Preise für die gebotene Güte und viel zu kleine Lochgitter mit schlechtem Schalldurchlass. Hinzu kommt, dass ich auf vielen Bühnen EAW Sachen gehört habe, die nicht unbedingt guten Klang hatten. Ich kann mich aber nicht an die Typenbezeichnungen erinnern - hat mich auch nicht so interessiert. Ich kenne aber die KF 650z, die KF750 und insbesondere meinen Liebling SB750! Die finde ich gut.

    Ach nochwas.....EAW müßte komplett RCF verbauen, da diese Firmen ja alle unterm Mackie Dach steckten. Somit wird in den EAW Boxen ein RCF Treiber zum Einsatz kommen, der leider nicht so gut klingt wie der B&C DE900 der GAE! Selbst wenn es der ganz oben in der Range stehende RCF Neodym 1,5" wäre - für mein Empfinden keine Alternative zum DE900!
    Abschließend würde ein Blick in die Boxen von EAW und GAE endgültig zeigen, wo Bartel den Most holt! Es gibt kaum einen Hersteller im In und Ausland mit solchen Frequenzweichen wie bei GAE! Letztens hatte ich noch mal eine alte GAE 212T auseinander, was sitzt da für eine Weiche drinn.....passt nicht alles auf eine Platine, Hut ab!

    Aber letztendlich muß da jeder seine eigene Schiene finden, höre doch mal beide im Vergleich, schaue wie die Kisten zu händeln sind und ziehe zuletzt die Preisliste zu rate!
    Stefan

  • Bestes Gate

    • rockline
    • 12. Mai 2003 um 16:20
    Zitat von "flicki"


    rockline: hast das gate selbst im gebrauch? dein post klingt son bisschen nach werbe-verkaufs-text...;-)
    Gruß---flicki---

    @flicki.....wir haben die Gates selber im Bestand! Auch die Kompressoren CN220 (oder so?) haben wir unter anderem. Wir haben zum Altairimporteur schon einen guten Draht, und ich könnte dem ein oder anderen Interessenten einen guten Preis anbieten - aber im Grunde genommen ist die Qualität der Geräte der ausschlaggebende Punkt für die Empfehlung!

    Altair Geräte sind generell spitzenmäßig verarbeitet, funktionieren sehr gut, sehen gut aus und rufen immer wieder erstaunen bei Technikern hervor!
    Speziell mein Freund, der Equalizer EQ230 steckt alles mir bekannte in den Sack. Nicht das jetzt jemand meint, der rockline kennt nur phonic, nein......wir haben alles mögliche in der Bude.....DBX, Klark, Yamaha, White Instruments - aber keiner ist so prall wie der Altair!
    Stefan

  • B&C-15PS40 oder RCF-L15P200AK

    • rockline
    • 10. Mai 2003 um 16:02
    Zitat von "Thomas"


    kannst mir glauben, bis 300 watt ist da kein großer unterschied, auch nicht zur gae kiste...
    danach wird der 15p... geringe vorteile haben...


    Thoma, du bist ja optimistisch! Möchtest Du das mal ausprobieren? Komme doch mal mit einer 140 Liter Kiste und dem darin montierten Kappa 15LF vorbei (von Dortmund zu uns sind es etwa 90km) und wir testen mal gegen den kleinen GAE Sub mit 200AK. Zwei kleine Topteile dabei und einen GAE Controler mit Chevin A2000 2- Wege Amping!

    Ich bin sicher das du anschließend weißt, wie ein 15" Bass zu klingen hat!
    Grüße
    Stefan

  • Bestes Gate

    • rockline
    • 10. Mai 2003 um 15:54

    Altair NG440!
    Ein 1HE 4er Gate mit Low und High Key Filter, schaltbarer Ratio (-80 und -20dB), Release Regler, Attack umschaltbar Fast/Auto, Thresholdregler, Bypass, LED Kette, XLR und Klinke sym. In/Out, klasse Design, super Audioschaltung und 1A Aufbau, Kurs um die 450.-!

    Stefan

  • Trümmerfeld...

    • rockline
    • 10. Mai 2003 um 15:36

    Irgendwie kommt scheinbar niemand auf die Idee, dass das Problem im Bassamp selber zu suchen ist! Denkt doch mal nach......im Amp sitzt erst mal ein Netztrafo mit Primär 110VAC. Auf dessen Sekundärwicklung ist die Gleichrichtung, Siebung, Preamp, Endstufe usw. angeschlossen. An diesem internen Netztrafo ist bereits die galvanische Trennung gegen Netz erledigt!
    Wenn jetzt ein Spannungsumsetzer ins Spiel kommt, ist es völlig egal ob der als Spartrafo, Schutzklasse II oder Schaltwandler ausgelegt ist. Im Fall seiner Zerstörung könnte zwar im schlimmsten Fall statt 110V irgendwie etwas in Richtung 230V am Ausgang anliegen (obwohl bei Windungschluss Primär sofort die Netzsicherung fliegt, und bei WS Sekundär die Ausgangspannung gegen Null geht und die SI ebenfalls fliegt), dass aber nur bei völliger Verschmelzung der Windungen Primär und Sekundär und einer Sicherung aus Flachstahl!
    Beim Spartrafo könnte tatsächlich die Spannung ansteigen, beim Schaltwandler kommt ohne HF Takt überhaupt nichts raus!

    Also, wenn 230 Volt aus irgendeinem Grund auf den 110VAC Amp kommen zerstört es dessen Primärsicherung und evtl. noch die nachfolgende Netzteilelektronik und evtl. die interne Endstufe. Ich frage mich nun allen Ernstes, wie denn die 110V an den Line Out gekommen sein sollen?? Die galvanische Trennung des Netztrafos IM Bassamp lässt diese Möglichkeit überhaupt nicht zu!

    Also kommt nur falsche Nutzung der Schutzleiterpotenziale in Verbindung mit dem Spannungsumsetzer in Frage. Wahrscheinlich hat es sich um einen Spartrafo gehandelt, dessen gemeinsamer Null irgendein Experte mit auf den PE als Nullung geklemmt hat. Wenn Ihr jetzt diesem Anschlusspunkt auf Phase legt (Stecker anders rum – klar oder?), habt ihr Netzphase auf dem Ground des Bassamps. Was dann kommt brauche ich nicht zu erklären!

    Wer für diesen Bock zuständig ist weiß ich nicht, aber es kann nur so gewesen sein!
    Stefan

  • B&C-15PS40 oder RCF-L15P200AK

    • rockline
    • 10. Mai 2003 um 14:48

    ja, aber mal im Ernst.......was willst du denn von diesem Lautsprecher erwarten? Ich baue mir doch kein Kühlschrankgroßes Gehäuse um einen Kappa halbwegs zum klingen zu bringen. Dieser Lautsprecher hat vom Ansatz her schon keine Kraft! Klar fängt die Kiste ab einer bestimmten Größe und gewissem Tuning irgendwann mal an Wummerbass abzuliefern - aber das klingt doch nie und nimmer!

    Der GAE 4475L mit dem 200AK ist doch die maximal vertretbare Größe für einen 1x15" Sub. Und in so einem Kasten muß ein Chassis spielen können und brauchbare Bässe abliefern! Wenn ich bock habe eine große Kiste zu schleppen nehme ich gleich was anständiges, aber bitte doch nicht solche oseligen Kappa LF Konstrukte!

    Kappa LF hat für mich Bastlerniveau, sorry.....aber über Lautsprecher für 89.- mache ich mir keine Gedanken mehr. Ich habe die Dinger massenhaft beim Hall gekauft und an irgendwelche User weitergedealt. Und dabei immer wieder mal versucht so einen Lautsprecher im eigenen Hause einzusetzn. Bis auf die 12" Version (als Midchassis zwar laut, aber fieser Klang) sind alle Kappa unbrauchbar!
    Stefan

  • Dynacord F 18 oder F 17 Bass Boxen ?

    • rockline
    • 10. Mai 2003 um 12:36

    bloß keine F17 - das tut ja überhaupt nicht!
    F18 geht richtig gut, Glühbirnen ausbauen - und wenn EVX 180A kaputt ist in die Tonne damit und RCF LF18G400 aus der Precision Line reinschrauben. Und dann Spaß haben... :D
    Stefan

  • B&C-15PS40 oder RCF-L15P200AK

    • rockline
    • 10. Mai 2003 um 12:25

    aaaaaaahhhhhhhh :D:D:D

    Da ist aber jemand völlig auf dem Holzweg! Wir haben so kleine GAE 15" Subs mit RCF L15P200AK, und ich hatte mal beim Hall so einen billigen Kappa15LF aus dem Angebot in so eine Kiste zum ausprobieren geschraubt! Habe mich beim Vergleich totgelacht und den Kappa gleich in den Stahlschrottkübel geworfen! Absoult unbrauchbar, nur gewaber und gebrummel - null Bass und von daher jede Diskussion überflüssig!
    Stefan

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