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Beiträge von rockline

  • Alucase für schmales Geld, Empfehlung !!

    • rockline
    • 5. Januar 2012 um 17:16

    Tach die Herren,

    ich habe mich vorige Tage vom Helmut Singer mit Alukoffern mehr oder weniger beschenken lassen.
    Grund der Koffersuche waren meine ewig lange unbefriedigenden Experimente mit diversen Mikrofonaufbewahrungslösungen.
    Über typische Baumarktkoffer mit "Innenausbau", gelochte Mikrofonschaumstoffe, bis hin zu Stahlboxen war alles dabei.
    Die Suche hat vorerst ein Ende: http://www.helmut-singer.de/stock/501101832.html

    Beim Singer werden diese Alucases für ganz schmale 9,50.- Netto verkauft - und die Stabilität ist außergewöhnlich gut!
    Die Cases sind nicht riesengroß und auch innen muss noch ordentlich angepasst werden, aber endlich mal eine Qualität die nicht sofort auseinander fällt.
    Ich kann das Case empfehlen, und die teilweise aufgebrachte Beschriftung müsste leicht mit Verdünnung abgehen.
    Bei Interesse kann ich auch höher auflösende Bilder der Kisten machen. Meine aber das man für das Geld sowieso nichts verkehrt machen kann.
    Habe für 8 Kisten incl. Versand 107.- Brutto bezahlt.
    Also Kollegen, zugreifen so lange was da ist :D

  • Kennt jemand MTS - Tilo Herrmann?

    • rockline
    • 3. Januar 2012 um 17:24

    Der Tilo Hermann macht schon seit Jahren den Service für Yorkville. Eine Internetseite zu ihm gibt es nicht.
    Yorkville wurde lange Zeit von Tascam importiert, und dort vom Martin Ernst betreut. Tascam hat den Vertrieb eingestellt, ob der Martin weiterhin für Tascam tätig ist weiß ich nicht.
    Sofern Tilo Hermann weiterhin Yorkville Service macht, kommt er zum Teil an Originalersatzteilen aus Kanada nicht umhin. Zu Tascam Zeiten war es aber auch möglich direkt bei Tascam Ersatzteile zu bestellen. Ob T.Hermann direkt E-Teile aus Kanada bezieht, oder seinerzeit über Tascam, oder früher A.V.E. beliefert wurde weiß ich auch nicht. Aus einem Telefonat mit ihm vor einigen Jahren wußte ich wohl noch das er meistens komplette Baugruppen aus rationellen Gründen austauscht (PSU, Netzteile etc.), da der Service an Yorkville Endstufen grundsätzlich auch nicht einfach ist. Lange Lieferzeiten bezüglich (Endstufen)Reparaturen sind bei kleineren Servicewerkstätten manchmal auch nicht ganz ungewöhnlich, wobei ich Mai 2011 (vor allem ohne Rückmeldung) schon etwas arg lang finde.
    Ich war vor wenigen Tagen drauf und dran bei ihm anzurufen um einen Ersatzkanal für eine 6040 zu bestellen - habe selbigen dann aber aufgrund des recht optimalen Weihnachtswochenzeitfensters konventionell mit Bauteileaustausch instandgesetzt. Da ich mir den Anruf ersparen konnte weiß ich jetzt leider auch nicht wie es um die Erreichbarkeit vom Tilo Hermann steht.
    Habt ihr mal angerufen?

  • Zeigt her eure Ampracks.........

    • rockline
    • 29. Dezember 2011 um 15:40

    2 Controller in einem Endstufenrack mit nur 4 Kanälen?

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • rockline
    • 29. Dezember 2011 um 15:31

    Das man mit der Dämpfung den eingebauten Vorverstärker (und auch das nachgeschaltete Mischpult) vor zu hohen Pegeln schützen kann ist schon klar, aber bei welchem Pegel streicht die Membran die Segel, also irreparabel?

  • Arbeitshandschuhe in Echtleder

    • rockline
    • 29. Dezember 2011 um 11:42

    Mein Favorit ist ganz klar: http://www.adamhall.com/de/ah_Accessor…_Groesse_L.html

    ....keine schmiersiffigen Schmoderlappen aus billigem Leder, die nach jedem Regen hart wie Bretter sind. Die Strickdinger im Link sind (bis auf das Bündchen) sehr zäh, angenehm zu tragen, und halten sogar im Winter draußen überraschend warm. Und griffig sind die auch. Kostenpunkt geht gegen null.

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • rockline
    • 29. Dezember 2011 um 11:04

    Ich bin mir bei solchen "Messungen" nie ganz sicher ob der Testpegel erzeugende Lautsprecher in der Druckkammer nicht mehr Klirr erzeugt als das Mikrofon. Ich habe mir mal so eine Holzkiste mit einem JBL 2450 2" Treiber gebaut, damit konnte man intern irre Pegel erzeugen. Doch wie soll ich wissen welche Klirranteile vom Treiber sind? Mit zig Mikros vergleichen und ein Fazit ziehen?
    Frage 2: ab welchem Schalldruch kann ich das Mikro entsorgen? Mache mir da schon etwas Sorgen das es plötzlich......

  • Display Ausfall Yamaha M7

    • rockline
    • 29. Dezember 2011 um 10:12

    Hab auch noch eine schöne Display Anekdote aus jüngster Vergangenheit:
    irgendein Honk hat das Netzkabel ins Case gelegt, und der Schukostecker hat beim Deckel zuklappen vom feinsten das Display eines 01V96 zerdrückt > Schrott :evil:

  • Display Ausfall Yamaha M7

    • rockline
    • 29. Dezember 2011 um 10:07

    Alberner Begriff für Replace Capacitor, also Elkos auswechseln.

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • rockline
    • 29. Dezember 2011 um 00:52
    Zitat von "guma"

    Na, Rauschen war auch so in den letzten Jahren kein Thema bei der Auswahl 'life-tauglicher' Kondensatormikromodelle oder ?


    Zitat von "audiobo"


    Ich persönlich "glaube" ja auch, bei dem NT5 minimal mehr Grundrauschen zu vernehmen. Allerdings bin ich noch nie zu einem vernünftigen Direktvergleich (welchen man auch nicht zwischen Tür und Angel machen kann) gekommen weil ich hier keine KM184 herumliegen habe.

    Klar, hatte nur noch irgendwas im Kopf von audiobo's Anmerkung zum Rauschen.
    Dennoch zeigt der Vergleich auf welch hohem Niveau die preiswerten Mikros inzwischen sind. Denn wenn der Vorverstärker Mist ist kannst'e das ganze Ding vergessen. Das Mikro als solches (also die Kondensatorfolie) bekommen die NoName Manufaktoren inzwischen auch ganz gut hin. Ich denke die Qualitätsunterschiede sind in einigen Jahren auch bei <100.- Mikros erschreckend nah an den heutigen Spitzenprodukten dran.

  • Synq Audio DIGIT

    • rockline
    • 28. Dezember 2011 um 23:31
    Zitat von &quot;DirkB&quot;

    Tja, siehste, die Sorge bin ich los: meine Leistungsverstärker haben alle eine Spannungsverstärkung von ca. 36dB. :wink:

    MfG
    DirkB

    Ich habe die am liebsten auf 29dB stehen. Dann rauscht es weniger und ich kann mehr Gas im Mix fahren :wink:

  • Synq Audio DIGIT

    • rockline
    • 28. Dezember 2011 um 20:43

    Wenn auf einer Endstufe 26dB oder 32dB Gain steht bedeutet das lediglich wie hoch die Verstärkung ist. Steht dort beispielsweise 1,4V ist damit der Effektivwert gemeint, also braucht die Endstufe 1,4Veff um am Ausgang zb 65Veff abzugeben. Im Prinzip ist das alles Latte, so lange man verschiedene Endstufen nicht einfach wahllos untereinander mischt. Nimmt man beispielsweise eine Endstufe mit 36dB Gain für Topteile, und eine andere Endstufe mit 26dB Gain für die Bässe, und hat dazu am Controller die Ausgangspegel alle auf 0dB stehen, dann wird die Anlage recht Bassarm und quäkig klingen.
    Man könnte nun den Controller auf +6dB im Lowband, und das Midhighband auf -4dB einstellen - dann würde es zumindest schon mal gleichlaut spielen (gleiche Maximalleistung bei den Endstufen voraussgesetzt). Man muss halt wissen was man macht - dann sind auch die Schalterstellungen recht nebensächlich.

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • rockline
    • 28. Dezember 2011 um 19:51

    Ich habe jetzt mal für euch das IMG Stage-Line ECM270 mit dem Rode NT5 verglichen. Die Kapseln lassen sich schon mal nicht tauschen - da passt einiges nicht. Das ECM270 ist nicht baugleich mit dem SC140 von T - aber dürfte aus der gleichen Schmiede stammen.


    Links das Rode, rechts das IMG

    Und weil das Jahr bald zu Ende ist habe ich noch ein kleines Special für euch. Ich habe die Rauschpegel einiger Mikros verglichen. Das kommt dabei heraus:


    Als Referenzmessung des Analyzers hier der Eingang mit 600 Ohm abgeschlossen


    Hier das Rode NT 5


    Das ist das IMG Stage-Line ECM270


    Das ist ein Neumann KMS105


    Ein Audio Technica ATM450


    Das ist ein Beyer MM1 Messmikro


    Für Spaß noch ein EV RE20, weil das keine aktiven Bauteile hat :D

    Die 100Hz können durchaus vom den ganzen Geräten am Messplatz irgendwo einstreuen. Wir bewegen uns aber auch auf einem Level in dem man Flöhe laufen hört.

  • 1 Jahr mit KV2 Audio und dem ES 1.0 System - Erfahrungen

    • rockline
    • 27. Dezember 2011 um 09:19
    Zitat von &quot;Jens Droessler&quot;

    Ich bin sicher, man könnte viel mehr verkaufen, wenn man den Einstieg/Umstieg leichter machen würde.

    Das ist doch wie bei KS oder d&B etc. Wenn ich mir die Schränke für das J-System anschaue frage ich mich auch jedesmal was das soll. Das Prinzip ist doch dem Benutzer so einer Box/Anlage ein Komplettsystem zu geben, bei dem er keine Ahnung haben muss warum/wieso/weshalb.
    Wer sich halbwegs mit Lautsprechern zurechtfindet kann auch sein eigenes Ding zusammenbauen ohne das es wirklich Mist wird. Ist doch nichts besonderes ein paar käuflich erwerbare Qualitätschassis der einschlägigen Typen zu verbandeln, einen Controller zu programmieren und die Sache dudeln zu lassen.
    Darum geht es den Herstellern wie d&B, KS, K+F, KV2 usw. überhaupt nicht. Hier sollen gut klingende Lautsprecher an eigentlich eher technisch nicht weiter versierte Endanwender verkauft werden, die mit Stecker rein ein gut (oder eben nach Herstellergeschmack) klingendes System bekommen. Diese Anwender müssen nichts von den Pegeln der Lautsprecher untereinander wissen, sollen sich auch nicht um Trennfrequenzen oder Filtergüten kümmern, und schon garnicht irgendwelche EQs oder Limiter verstellen.
    Das ist doch das Prinzip, und nicht die Verkaufszahlen.

  • 1 Jahr mit KV2 Audio und dem ES 1.0 System - Erfahrungen

    • rockline
    • 26. Dezember 2011 um 23:58

    Die Endstufe hat analoge Controller und Delta Sigma Wandler für die Laufzeitkorrektur. Die hinterlegten Presets sind nichts besonderes, was analog halt so geht. Die Philosophie (vielleicht kann man das ja auch hören - ich weiß es nicht) liegt ja in der weitgehend analogen Signalverarbeitung bis hin zur Leistungsanpassung der Mid/High und HF Lautsprecher über Trafos.
    Das alles hat ja nichts damit zu tun ob man das mit einem digitalen Controller und irgendwelchen Endstufen genau so hinbekommt. Sofern es einen Vorteil bei Verwendung der Systemendstufe gibt wird es an den oben genannten Eigenschaften liegen.
    Ist doch juut das alles spielt, warum sollte man sich da Gedanken machen?

  • Leistungsmessung Nova DXP 3600 Problem

    • rockline
    • 26. Dezember 2011 um 11:32

    Genau so ist es. Differenzverstärker als aktiver Vorsatzteiler oder gleich ein Scope mit entsprechendem Eingang.
    Der Trenntrafo ist ja auch nur als Ergänzung zur Bauerntrickmessmethode zu sehen, und auch nur dann nötig wenn die Lautsprecherausgänge nicht auf Masse (PE) bezogen sind. Es geht ja nur darum den Schutzleiter des Oszilloskops VDE gerecht "loszuwerden". Wer eine Endstufe im Brückenbetrieb messen möchte kommt ohnehin nicht um die Potenzialtrennung (oder die Differenzeingänge) herum - es sei denn man misst sowieso nur eine Seite des im Brückenbetrieb laufenden Verstärkers (ganz normal gegen Masse) und rechnet den Wert doppelt. Mehr passiert da sowieso nicht.
    Ein weiterer Punkt bei der Leistungsmessung ist noch die Frage was ich überhaupt wissen will? Interessiert mich die maximale Burstamplitude, wieviel Klirr lasse ich zu, oder möchte ich wissen was die Endstufe mit einem wabbernden Keyboardintro macht? In der Praxis wird meist innerhalb der ersten 30mS abgelesen, danach knicken oft die beeindruckensten Boliden auf überschaubare Werte ein. Bleibt noch die Frage nach der Spannungsversorgung am Messplatz. Auch hier gilt: an einem (für eine Schukosteckerendstufe nicht VDE gerechten) 32A Anschluss lassen sich höhere Werte erzielen. Der Grund ist ganz einfach: bei vielen Endstufen macht der 16er LS einfach "klack" und wir messen erst mal garnichts mehr. Die Frage bleibt; hat die Endstufe nun die Ausgangsleistung am 16er, oder sogar mehr weil am 32er die Maschine mit 28A Stromaufnahme immer noch baggert?
    Ich komme zurück auf den Burst, hier am besten 80Hz, 1KHz und für Spaß auch noch 10KHz. Alles am 16er gemessen, beide Kanäle gleichzeitig, und wir erhalten ein Recht realistisches Bild über die Ausgangsleistung mit Praxisbezug.
    Ich habe diesen Marathon erst vor drei Wochen mit 8 unterschiedlichen Endstufen für einen kommenden tools Test hinter mich gebracht.

  • Leistungsmessung Nova DXP 3600 Problem

    • rockline
    • 25. Dezember 2011 um 14:54

    Den Oszi an einen Trenntrafo.

  • Leistungsmessung Nova DXP 3600 Problem

    • rockline
    • 25. Dezember 2011 um 10:19

    Die Regal Endstufen können nur für ganz kurze Zeit solche Sinustest machen. Zum einen regelt der Limiter, zum anderen der Temperaturschutz.
    Leistungstests macht man ausschließlich mir Burstpaketen. Eine User hat's hier schon erwähnt, allerdings nehme ich inzwischen ein größeres Zeitfenster von 100:400ms, um auch 80Hz Bursts wiedergeben zu können. Konstantandraht in Öl kann man sicher machen, aber ein echter Leistungswiderstand ist ja auch nicht so schwer zu bekommen.
    Dann das Thema ohmsche Last: in der Tat ist das ein Thema das ich in letzter Zeit in zahlreichen Versuchen neu belebt habe. Der Test an Scheinwiderständen ist komplexer und wird demnächst mal ein Thema in der tools4music. Die Ursache ist die Phasendifferenz zwischen Spannung und Strom, die ja bei Induktivitäten (oder zusätzlich vorgeschalteten Netztwerken) auftritt. Manche Endstufen reagieren darauf tatsächlich mit unterschiedlichen Ergebnissen. Wobei wir hier nicht von bahnbrechenden Differenzen sprechen - das muss man ganz deutlich bemerken!
    Bis jetzt habe ich ein paar Experimente hinter mir (und dabei auch einen Car Hifi Subwoofer verbrannt) um entsprechende Erkenntnisse zu sammeln. Das alles soll irgendwann in einer druckfähigen Leistungskurve enden, die den Leistungsbereich eines Verstärkers zwischen 10Hz und 100Hz an einer Induktiven Last zeigt. Im Moment fehlt einfach die Zeit weiter zu forschen, besonders der Bau der Induktilastsimulation liegt noch in Einzelteilen herum.

    Ganz kurz noch der Bauerntrick zur Leistungsmessung am ohmschen Widerstand: Oszi an den Ausgang und Signal kurz bis knapp Clip aufdrehen. Merken bis wo der Oszi stand (genau merken!!). Dann Last ab, erneut hochdrehen (jetzt kann das Signal stehenbleiben) und wieder bis zur vorher abgelesenen Clipamplitude ablesen (ohne Last lässt es sich nun höher aussteuern, also nur bis zur Clipgrenze unter Last aussteuern). Jetzt kann man die Amplitude an einem RMS Multimeter ablesen und P berechnen.
    Bei allen Oszibasteleien: passt auf bei intern gebrückten Schaltungen! Die meisten Oszi sind mit geerdeten BNC ausgestattet, und bei Anschluss an den Verstärker Minuspol entsteht ein Kurzschluss auf der Minusseite.
    Das ist bei der hier angesprochenen Regal aber nicht der Fall.

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • rockline
    • 25. Dezember 2011 um 09:53

    Ich habe einen ganzen Sack voller IMG Stage Line ECM270 gekauft, die ich ausgesprochen gut finde. Das Mikro kostet rund 75.- Brutto und funktioniert wirklich gut. Die beiliegende Halterung taugt allerdings überhaupt nichts (so ein Plastikrohr mit Gummiringen) da das Mikro damit keinen Halt bekommt. Am Mikrofon gibt es einen -10dB und Lowcut Schalter. Im Sommer hatten wir je 4 dieser Mikros an Drum-Rollrisern für ein Festival benutzt, bei dem ich quasi den Inkognito Test für die Tauglichkeit gemacht hatte. Sofern die jeweiligen Bandtechs nicht irgendwelchen Großmembranmikros (oder anderes Highprice Material) für OH + Ride mitgebracht hatten, wurden von unserer Crew standardmäßig die IMG Mikros verwendet. An der HiHat übrigens auch (habe da bisher eigentlich immer AE5100 verwendet) - und es gab nicht einen Tonkollegen der irgendwie ein Problem mit dem Sound der Mikros gehabt hätte.
    Nach diesem mehrtägigen "Experiment" (Wurst Werner als FoH Betreuer ist mein Zeuge so wahr mir Gott helfe :D ) habe ich die 8 Mikros bei allen kleinen Clubfestivals und sonstigen RnR Aufträgen dabei gehabt - und nie Kummer damit gehabt.
    Die mich kennen wissen (oder können sich denken) das ich auch bessere (oder sagen wir mal teurere) Mikros habe, sehe aber hier keinen echten Risikobedarf ein 200/300/400.- Kondensator für ein Rockfestival zu nutzen.
    In diesem Punkt habe ich sämtliche Markengläubigkeit längst abgelegt und verwende das was in der Realität gut funktioniert. Ich kann aber auch sagen das die ECM270 für Chöre nicht so gut geeignet sind wie die AE3300 von Audio Technica. Auch ein Redner am Stehpult finde ich mit einem AE3300 wesentlich entspannter als mit einem NT5, KM180 oder einem AE5100.
    Um die Sache zum Abschluß zu bringen kann ich das ECM 270 und dessen Verwandte (gibt's ja auch im Music Store) empfehlen. Für den Preis extrem viel Mikrofon.

    Was mir noch auffällt: warum könnt ihr euch immer so extrem aufregen? Das ist doch hier lediglich ein fachidiotisches Forum, indem jeder schreiben kann was ihm durch den Kopf geht. Ich habe mir eigentlich längst abgewöhnt mich mit Dingen zu beschäftigen die inhaltsmäßig nicht meinem Ideal entsprechen. Wir betreiben hier Tätigkeiten in einer Branche die sicher ganz interessant und lustig ist, technisch auch nicht grade trivial - aber der Weltfrieden hängt mit Sicherheit nicht daran ob einer ein Schoeps Mikrofon und der andere drei Neumänner in der Kiste hat. Mir ist das sowas von egal, da ich ja nur das haben muss was ich auch gebrauchen kann. Von daher würde ich einfach mal empfehlen viel gelassener zu reagieren. Wenn ich jetzt beipielsweise in meinem Ansehen durch die jüngste Verwendung von "Billigmikrofonen" belächelt werden würde, dann wäre mir das inzwischen auch völlig Latte.
    So, jetzt feiern wir mal weiter Weihnachten.

    Anbei noch die ECM270 in Aktion:

  • technik bei kabarett ect.

    • rockline
    • 21. Dezember 2011 um 14:58

    Jürgen Becker mit seiner Freibier/Kölsch Einlage nach jeder Show ist immer ein Highlight. Dazu ein sehr netter Kerl.

  • technik bei kabarett ect.

    • rockline
    • 20. Dezember 2011 um 23:00

    Wir machen im Jahr sehr viele Kabarettkünstler Shows, ausnahmlos diejenigen die auch Hallen bis 1000 Besucher füllen.
    Dabei bekommen wir immer einen Rider, der sehr detailiert zu Ton und vor allem Licht Stellung bezieht. Etwa die Hälfte kommt mit Techniker (meist einer in Funktionsunion Ton/Licht) - so das meine Rolle nur die des Supports vor der Show darstellt.
    Die Künstler ohne Techniker wollen entweder nur ein Headset (mitgebracht oder von uns gestellt) laut gemacht haben, oder zusätzlich eventuell schon mal ein paar CD Tracks abgespielt haben. Dazu muss ich (oder einer unserer Techniker) natürlich wissen wann und was, dass erklären die beim Soundcheck und ich muss es mir notieren. Es gibt auch Künstler die bringen einen Ablaufplan mit, oder lassen den Tourbegleiter neben dem Pult platznehmen so das selbiger die Anweisungen gibt.
    Es gibt bisher kaum einen Künstler mit dem es mal Probleme gab.
    Ich erinnere mich nur an einen Fall wo ein 30 Band EQ gefordert war, ich aber davon ausging die ausschließliche Lavalierübertragung in einer 800er Halle selber mischen zu müssen (und dabei mit einem 01V96 ohne 30 Band zurechtkomme). Am Tag x wurde ich dann mit einem etwas eigensinnigen mitreisendem Techniker konfrontiert, der nicht in der Lage war mit dem 01V96 das Lavalier gescheit zu übertragen. Der gute Mann war ein "ich schaue dauernd aufs Display Mischer" und verstand nicht Filter so zu platzieren das sie wirken (auch wenn's auffem Display scheiße aussieht). Dann wurden die Gesichter am Pult und auf der Bühne lang, und der ach so beliebte Kabarettist wurde reichlich ungehalten und pochte auf seinen gewünschten Equalizer. Mit EQ wurde es dann auch nicht anders - aber zumindest hatte ich meine Ruhe. Das war wirklich die einzige Negativerfahrung mit einem sehr bekannten Künstler, den ich schon mehrfach ohne mitreisenden Techniker betreut hatte.
    Das Problem ist manchmal "der junge Mann zum mitreisen gesucht", die für "ihren" Künstler alles tun um den Job zu halten. Da wird auch schon mal kollektiv gegen die Rentalfirma vorgegangen - obwohl selbiges eher im Ego als an der Problematik liegt.
    Sonst kann ich nach 10 Jahren Erfahrung in diesem Showsegment nur positives berichten.

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