jo, teste das mal bitte! und am besten gleich mal ne halbe stunde
dubstep auf volllast drüber laufen lassen. irgendwie hab ich das
gefühl, daß für solche musik für guten dauerbass eh nur richtige
eisenschweine in frage kommen. alle mir bekannten testberichte
bzw. messungen von (bezahlbaren) digi-amps haben ergeben, daß
die endstufen nach wenigen sekunden (wenn überhaupt) die
ausgangsleistung runterfahren...
Leistungsmessung Nova DXP 3600 Problem
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ja ich werd ein test machen sobald es aufhört zu regenen.
Wieviel hörner betreibst du pro NOva DXP 3600 und was sind für chassis verbaut?
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Im Normalfall sind das zwei Hörner pro Kanal, Lautsprecher hatte ich schon mal geschrieben,
15S430 BMS. Lesenswert finde ich was Bernd in diesem Zusammenhang mal im PA Forum geschrieben hat.Zitat Berd Häusler,
ich habe das losgetreten, gerade weil eine Endstufe nunmal Teil der Lautsprecheranlage ist. Insbesondere mit klassischen Trafo/Gleichrichter/Elko/Komplementär-Endstufen, also Eisenschweinen, habe ich außerordentlich schlechte Erfahrungen, insbesondere im Zusammenhang mit klassischen (nicht DC-stabilisierten) Chassis gemacht. Ursache ist, daß beim kleinsten ersten Clipping einer Halbwelle der Blind-Lastwinkel der Lautsprecherlast verrutscht, und die Railelkos einer Rail förmlich "gelöscht" werden, und die andere noch geladene Seite die Schwingspule direkt aus dem Spalt "sprengt". Der verrutschende Lastwinkel, besonders extrem erzeugt von nicht DC-gesicherten Chassis, trifft diese Endstufen aus einer Situation hoher Impedanz (Impedanzspitzen von z.B. BR, CB-Reso) offenbar so plötzlich, daß weder Limiter, noch SOA-Strombegrenzer rechtzeitig den für das Chassis endgültig tödlichen Stomstoß verhindern.
Das erklärt auch die störrisch wiederkehrenden Empfehlungen irrsinnigen Overampings. Wenn ich einen Lautsprecher habe, der bei 500Watt seinen linearen Hub überschreitet bekomme ich hier im Forum erzählt er hätte eine Nennleistung von 1500Watt, und ich solle für zuverlässigen Betrieb mit 3000W ampen, bitte mindestens mit doppelter Minimalmpedanz als Last. Ich brauche also eigentlich ein Eisenferkelchen mit kaum 10 Kilo Gewicht, bekomme aber im Chor eine Vision3500 Eisensau mit 50 Kilo empfohlen. Das ist auch zwingend notwendig, so toll sind Eisenschweine, daß man tatsächlich das 6-fache hinstellen muß, damit die Lautsprecher überleben.
Da ziehe ich ein Digimod aus der Hosentasche und lasse andere den dicken chinesischen Kürbis schleppen.Macht Eure tollen Endstufentests endlich mal mit realen elektromechanischen Blindlasten, bevor Ihr das Hohelied auf Sinusdimmer an streng ohmschen Heizwiderständen singt.
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kannst du die voll Leistung auf deine Chassis geben?
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Naja. Wenn man eine Last mit Blindanteilen hat, dann fährt man nicht mehr auf der Arbeitsgeraden einfach hin und her, das Ganze wird dann ungefähr eine Ellipse.
MfG
DirkB -
das wäre dann auch ein bisschen schwer mit der Rechnerei
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Moin,
wieso eigendlich immer diese Rechnerei... :?
Endstufe bestellen, an seine vorhandene Hardware anschließen,
Vollgas geben und GUCKEN was die Endstufe tut und HÖREN was die Lautsprecher machen.Wenns einem gefällt, behält man den Amp, wenns Bulls*** ist, geht die Kiste zurück.
Wir fahren seit JAHREN 8 TSE-Subs an EINER LAB4000, die macht
2x 1300W @ 8
2x 2100W @ 4
2x 2400W @ 2Also nichtmal annähernd Power, um alle Subs mit spezifizierter Leistung zu beglücken,
es funktioniert seit fast schon Jahrzehnten, und ist jedesmal:
Pullelaut ohne das der Amp clippt oder das jemals ein Treiber gegangen währe.
Und das bei Konserve aller Art und Live.Ihr stellt euch immer an mit Leistung bis der Arzt kommt, ich versteh das nicht...
Messen kann man im Labor bei der Entwicklung, und nicht an fertigen Produkten :roll:Grüße
PhilippPS: War nur mal so ne Feststellung...
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Die Regal Endstufen können nur für ganz kurze Zeit solche Sinustest machen. Zum einen regelt der Limiter, zum anderen der Temperaturschutz.
Leistungstests macht man ausschließlich mir Burstpaketen. Eine User hat's hier schon erwähnt, allerdings nehme ich inzwischen ein größeres Zeitfenster von 100:400ms, um auch 80Hz Bursts wiedergeben zu können. Konstantandraht in Öl kann man sicher machen, aber ein echter Leistungswiderstand ist ja auch nicht so schwer zu bekommen.
Dann das Thema ohmsche Last: in der Tat ist das ein Thema das ich in letzter Zeit in zahlreichen Versuchen neu belebt habe. Der Test an Scheinwiderständen ist komplexer und wird demnächst mal ein Thema in der tools4music. Die Ursache ist die Phasendifferenz zwischen Spannung und Strom, die ja bei Induktivitäten (oder zusätzlich vorgeschalteten Netztwerken) auftritt. Manche Endstufen reagieren darauf tatsächlich mit unterschiedlichen Ergebnissen. Wobei wir hier nicht von bahnbrechenden Differenzen sprechen - das muss man ganz deutlich bemerken!
Bis jetzt habe ich ein paar Experimente hinter mir (und dabei auch einen Car Hifi Subwoofer verbrannt) um entsprechende Erkenntnisse zu sammeln. Das alles soll irgendwann in einer druckfähigen Leistungskurve enden, die den Leistungsbereich eines Verstärkers zwischen 10Hz und 100Hz an einer Induktiven Last zeigt. Im Moment fehlt einfach die Zeit weiter zu forschen, besonders der Bau der Induktilastsimulation liegt noch in Einzelteilen herum.Ganz kurz noch der Bauerntrick zur Leistungsmessung am ohmschen Widerstand: Oszi an den Ausgang und Signal kurz bis knapp Clip aufdrehen. Merken bis wo der Oszi stand (genau merken!!). Dann Last ab, erneut hochdrehen (jetzt kann das Signal stehenbleiben) und wieder bis zur vorher abgelesenen Clipamplitude ablesen (ohne Last lässt es sich nun höher aussteuern, also nur bis zur Clipgrenze unter Last aussteuern). Jetzt kann man die Amplitude an einem RMS Multimeter ablesen und P berechnen.
Bei allen Oszibasteleien: passt auf bei intern gebrückten Schaltungen! Die meisten Oszi sind mit geerdeten BNC ausgestattet, und bei Anschluss an den Verstärker Minuspol entsteht ein Kurzschluss auf der Minusseite.
Das ist bei der hier angesprochenen Regal aber nicht der Fall. -
wenn ich den Amp gebrückt messen will muss ich ein Trenntrafo nehmen oder?
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Den Oszi an einen Trenntrafo.
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Reduziert die Leistungsanforderung an den Trafo erheblich.
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Zitat von "Matthias Falke"
Reduziert die Leistungsanforderung an den Trafos erheblich.
Der Trenntrafo am Oszi? *kopfkratz* Ach so...jetzt ist klar, derTrenntrafo für den Amp wäre eine massige Materialschlacht :grin:
By the way...der geerdete Pulsgenerator sollte dann natürlich nicht noch per BNC zur Kontrolle am zweiten Oszikanal hängen (sonst gibt´s wieder Feuerwerk) also immer schön aufpassen mit der Masse - mir hats auch schon mal an nem Tastkopf mit lautem Knall den Masseanschluss verdampft :oops:
Gruß, Jürgen
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Zitat von "Nicolai Behrendt"
wenn ich den Amp gebrückt messen will muss ich ein Trenntrafo nehmen oder?
Naja. Üblicherweise nimmt man da einen Differenzverstärker. Oder einen Meßverstärker mit Potentialtrennung.MfG
DirkB -
Genau so ist es. Differenzverstärker als aktiver Vorsatzteiler oder gleich ein Scope mit entsprechendem Eingang.
Der Trenntrafo ist ja auch nur als Ergänzung zur Bauerntrickmessmethode zu sehen, und auch nur dann nötig wenn die Lautsprecherausgänge nicht auf Masse (PE) bezogen sind. Es geht ja nur darum den Schutzleiter des Oszilloskops VDE gerecht "loszuwerden". Wer eine Endstufe im Brückenbetrieb messen möchte kommt ohnehin nicht um die Potenzialtrennung (oder die Differenzeingänge) herum - es sei denn man misst sowieso nur eine Seite des im Brückenbetrieb laufenden Verstärkers (ganz normal gegen Masse) und rechnet den Wert doppelt. Mehr passiert da sowieso nicht.
Ein weiterer Punkt bei der Leistungsmessung ist noch die Frage was ich überhaupt wissen will? Interessiert mich die maximale Burstamplitude, wieviel Klirr lasse ich zu, oder möchte ich wissen was die Endstufe mit einem wabbernden Keyboardintro macht? In der Praxis wird meist innerhalb der ersten 30mS abgelesen, danach knicken oft die beeindruckensten Boliden auf überschaubare Werte ein. Bleibt noch die Frage nach der Spannungsversorgung am Messplatz. Auch hier gilt: an einem (für eine Schukosteckerendstufe nicht VDE gerechten) 32A Anschluss lassen sich höhere Werte erzielen. Der Grund ist ganz einfach: bei vielen Endstufen macht der 16er LS einfach "klack" und wir messen erst mal garnichts mehr. Die Frage bleibt; hat die Endstufe nun die Ausgangsleistung am 16er, oder sogar mehr weil am 32er die Maschine mit 28A Stromaufnahme immer noch baggert?
Ich komme zurück auf den Burst, hier am besten 80Hz, 1KHz und für Spaß auch noch 10KHz. Alles am 16er gemessen, beide Kanäle gleichzeitig, und wir erhalten ein Recht realistisches Bild über die Ausgangsleistung mit Praxisbezug.
Ich habe diesen Marathon erst vor drei Wochen mit 8 unterschiedlichen Endstufen für einen kommenden tools Test hinter mich gebracht. -
Hier mal ein paar Messungen die ich die letzten Tage gemacht habe an einen 4Ohm Widerstand.
T.amp Proline 3000 Sinusmessung
30Hz 1640,25W
50Hz 1849W
1000Hz 1806,25W
16kHz 2025WPower consumpion: 6500 VA
Power consumpion: 5000WattLab Gruppen FP 13000 Sinusmessung
30Hz 1764W
50Hz 1764W
1000Hz 1600W
16kHz 625WPower consumpion: 6000VA
Power consumpion: 4000WattNova DXP 3600 Sinusmessung
50Hz 1 Kanal 2116W
50Hz 2 Kanal 625W -
Sollten die Messwerte tatsächlich stimmen...dann wird man ja allenthalben vom Marketing nur noch angelogen!
Diese starken Abweichungen im 1/2-Kanal Betrieb der Nova sind ja signifikant!
Ebenso die Messwerte der LAB-Gruppen bei 16 kHz, wobei ich da wieder an eingreifende Limiter o.Ä. glaube (möglich nur, dass die Endstufe es nicht ausßen signalisiert), daher lässt sich da schlecht mit anhaltendem Sinus messen.Gruß, Jürgen
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also bei der Proline 3000 sieht es echt gut aus... die hat mehr als von Thomann angegeben aber das ist bereits schon bekannt, für mich war nur interessant die Power Consumption zu beobachten Wirkleistung vs Scheinleistung ... die ist leider ziemlich hoch Wirkungsgrad von 55%.
Mit der Lab kann man eigentlich auch ganz zufrieden sein meiner Meinung nach.... aber ab 16 kHz geht nichts mehr bei einen Sinus!
Die Nova kann man anscheint nicht messen mit ein Sinus da kommt absoluter bullshit raus, da sind irgend welche Schutzschaltungen drinne die da nicht mitspielen.Nächstes Wochenende werde ich ein Praxistest durchführen: NOVA DXP 3600 vs Proline 3000 vs Lab Gruppen FP13000 da geht es nicht um den max. Pegel sondern ob die Endstufen wirklich einen sinusartigen Musikverlauf standhalten wie es bei D&B, Dubstep vorkommt.
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Tja. Dauersinus oder nicht, das ist die Frage. Viel Sinusleistung läßt sich nicht per Trickserei, sondern nur mit viel Eisen und Kupfer erreichen.
Was man auch noch prüfen sollte ist Betrieb bei maximaler Verlustleistung. Die tritt ja nicht bei Vollaussteuerung auf.MfG
DirkB -