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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Kiss my Rock Biesenthal

    • rockline
    • 5. Juli 2010 um 23:12

    Mysteriöses mauern und bunkern von klaren Darstellungen der Tatsachen vor Ort hier im Forum. Scheinbar waren ja ein, zwei, oder gar drei Insider vor Ort, die nichts sagen dürfen, wollen, oder können?
    Was ist denn los, warum so wortkarg - KGB, CIA oder Verfassungsschutz im Spiel? Nennt doch einfach Fakten wie zb ausführende Ton, Licht und Bühnenbude beim Namen. Oder lasst uns die konspirativen Insiderbilder aus den inzwischen gelöschten Forumsbeiträgen einsehen :lol:
    Im Link hat einer die Eier und hat ein paar Bilder zu Frau Rostock & Co beim Auftritt bei diesem Festival veröffentlicht: http://wp1191454.wp018.webpack.hosteurope.de/?p=845
    Außer einem Drumfill aus Plastikboxen kann ich nicht viel dramatisches erkennen. Aber bei 250 Besuchern wird wohl in der Kasse etwas nicht gestimmt haben, und man nennt den wahren Grund der Gigabsage nicht so gerne. Und am Ende ist es dann der lokale Rental vor Ort schuld.
    BTW - ist am WE in der Ecke Berlin und Umgebung eine Bühne samt PA und Licht eingestürzt, habe ich da etwas verpasst? Oder haben vielleicht doch ein paar Aktive ein wenig zu nervös in Richtung Dachkonstruktion geschaut?

  • Tontechniker gegen Vuvuzelas

    • rockline
    • 30. Juni 2010 um 19:26

    Na endlich. Wenn es funktioniert (wie ich mir vorstellen kann) hat das Institut eine feine Sache programmiert. Schön das die dieses Plugin gegen das dumme Getröte kostenlos zur Verfügung stellen.

  • Bundesnetzagentur verteilt Nachberechnungen 2006 + 2007

    • rockline
    • 30. Juni 2010 um 19:20

    Schreib doch mal einer hier hin was die Kadetten von der Bundesdingsbumsbehörde so an Nachzahlung aufrufen? Über wieviele Euros ärgert ihr euch?

  • 4-Kanalendstufe 1HE mit geringer Einbautiefe

    • rockline
    • 26. Juni 2010 um 13:31

    Vielleicht mal an die KME DA 428 denken?
    http://www.kme-sound.de/cgi-bin/kme.shop/4c25e4f700142d9a273f4debae370688/Product/View/1&2D220&2D002

  • Mal wieder T-amp 3200

    • rockline
    • 25. Juni 2010 um 20:19

    Billiger China OEM ohne besondere Quellen bzw. Originale.

  • Mietpreis übertrieben???

    • rockline
    • 25. Juni 2010 um 18:58

    In Zeiten der modernen Hörkultur und damit verbundener Abkehr von guten bis herausragenden HiFi Anlagen zum voll aufgedrehtem Handy mit Gangstarappergedudel, spielt die Wiedergabequalität einer Partyanlage für Schülerfeiern scheinbar eine vollkommen untergeordnete Rolle.
    Merke - wer den Klang eines quäkenden Handys beim Abhängen auf der Vorstadtparkbank toll findet, dem ist auch in Bezug auf die Auswahl einer Beschallung für eine Feier alles egal. Bis auf den (Miet)Preis.

  • Oszilloskop zur Strommessung

    • rockline
    • 25. Juni 2010 um 16:23

    Der Spannungsabfall in einem 4-20mA Kreis kann gut mit einem 10 Ohm (Reihen)Widerstand abgegriffen werden. Als PC Erweiterung empfehle ich zb das Picoscope 3204. Das ist ein 2 Kanal Vorsatz.
    Ich arbeite jeden Tag damit, kann man in Verbindung mit der Software Picoscope 6 hervorragend verwenden. Die billigen Picotech USB Vorsätze sind GND Bezogen (vorsicht bei Stromschleifen und Prozessleitrechnern mit Isolationsverstärkern). Sehr gut ist zb der Picotech 3425, der 4 Differenzeingänge hat (GND frei).

  • Dumping beim Personal

    • rockline
    • 25. Juni 2010 um 16:00

    Das Gehalt des imaginären Dachdeckers habt ihr Prima auf Heller und Pfennig ausgerechnet. So genau wollte ich es eigentlich nicht wissen. Ich kenne auch einen Dachdecker, der muss mit 1400.- Netto im Monat zurechtkommen.

    Der Selbstständige muss selber sehen wie er seine Gage im Monat zusammenbekommt. Natürlich hat ein als "Rigger" tätiger Einzelunternehmer das Pech nicht regelmäßig an 5 Tagen die Woche irgendwo arbeiten zu können.
    Das muss er aber auch nicht! Denn wer sagt denn das ein Selbstständiger im Monat mehr Netto in der Tasche haben muss als unser Dachdecker aus dem Beispiel, der bei Röhrichts Dachklempnerei schafft?
    Es gibt auch Selbstständige, die es im Monat grade mal auf 1000.- Netto bringen - ob nun als Rigger oder Paketbote spielt keine Rolle. Letztlich ist doch entscheidend ob jemand in seinem ermessen irgendwo hochklettert oder nicht? Und speziell in der kompletten Szenerie der Veranstaltungsbranche (egal was man da macht) spielt doch der wirtschaftliche Aspekt kaum noch eine Rolle. Hauptsache man ist dabei!

    Vielleicht noch eine Anregung zum Thema Arbeit in luftiger Höhe: was mag der "junge Mann (aus Rumänien) zum Mitreisen" verdienen, der auf der Kirmes die Achterbahn aufbauen soll, und während der Kirmestage 7800 Mal die Sicherheitsbügel in den Gondeln zuklappt, bevor er wieder zum Abbau in 22 Meter Höhe die Bolzen der Schienen aufschraubt?
    Gibt es im Gefahrenbild einen Unterschied bei der Tätigkeit? Muss er mehr oder weniger verdienen, respektive bekommen als ein Rigger im Showbizz?

  • Dumping beim Personal

    • rockline
    • 24. Juni 2010 um 22:28

    Sagen wir das mal so Klaus, 1600.- Netto ist für einen Dachdecker mit Steuerklasse 1 sicherlich schon ganz gut - bei normalem Stundenaufkommen und ohne Schwarzgeldquellen. Und auffem Dach ist das auch nicht ungefährlich.
    Ein Freiberufler der 150.- plus Steuer (er muss ja 19% aufschlagen) am Tag aufruft, macht bei 21 Arbeitstagen konsequenter Beschäftigung theoretisch 3780.- Monatsbrutto. Viel mehr haut der Chef vom Dachdecker einschließlich sämtlicher Lohnnebenkosten auch nicht auf die Theke!
    Natürlich hat der Freiberufler kaum die Chance jeden Tag 150.- Netto irgendwo zu verdienen, aber dafür ist er ja auch sein selbstgewählter Chef und muss selber entscheiden ob er diesen Job machen will, oder vielleicht doch lieber beim Elektrizitätswerk bei der Kabelmontage im Freileitungsbau anfängt?
    Da wird er auch nicht wesentlich mehr verdienen als in seinem Riggerjob bei 150.- am Tag - sofern er auf 21 Arbeitstage im Monat käme.
    Ich denke das es genug Kameraden gibt die es einfach lässig finden den Mädchen in der Kneipe vorzulabern, dass sie Morgen "die Tokyo Hotel Show abbauen müssen"! Und die klettern bald auch für einen Huni - den Eindruck habe ich allmählich.

  • Dumping beim Personal

    • rockline
    • 24. Juni 2010 um 20:43

    1.) Ganz einfache Rechnung: 21 Arbeitstage im Monat a 7 Stunden (35 Stunden Woche) x 150.- Nettogage sind 3150.- Monatsumsatz zzgl 19% = 3748,50 Bruttoumsatz (wenn man das mal mit einem Job in der Wirtschaft vergleichen würde). Hat der Kollege einen vollen Terminkalender für 12 Monate ist das eine Jahresgage von 44982 Euro Brutto!
    Wäre er in einer Firma mit dem Job eines Gerüstkletterers fest angestellt sollte er sich bei fast 45000 Euro PA schon glücklich schätzen. Ich kenne Leute im Baugewerbe, die für weit weniger Jahresgage ein Layergerüst bis zum 5. Stock aufstellen müssen. Was eine PSA ist wissen die im übrigen überhaupt nicht.
    2.) Niemand muss für 150.- irgendwo hochklettern wozu ihm/ihr nicht behagt. Und dennoch gibt es auch zum Beispiel den Beruf des Dachdeckers, wo Arbeitnehmer für 1600.- Netto jeden Tag auf Dächern herumturnen, und dabei grade mal die Sohlen ihrer Arbeitsschuhe als PSA betrachten. Rechne ich mal runter, dann bekommt ein Dachdecker rund 76.- am Tag für seine Arbeit in luftiger Höhe.
    Man sollte auch mal darüber nachdenken, ob der Rigger der für 150.-/Tag arbeitet diesen Job unbedingt macht, weil er sonst nichts anderes findet?
    3.) Das Lohngefälle in der kompletten Veranstaltungsszene (die breite Basis hier unten...) kommt aus der freiwilligen Begeisterung und dem unbedingten Willen in dieser "coolen" Branche tätig sein zu können. Egal was es bringt - Hauptsache dabei.

    Insgesamt kann man mit dem Kopf schütteln oder nicht: es wird immer und überall jemanden geben der es noch billiger macht, weil er es einfach toll findet. Darüber zu diskutieren hat doch genauso wenig Zweck wie den Mindestlohn für einen Licht oder Tononkel zu diktieren. Und von den Leuten die es einfach toll finden, und mit einer kleinen Aufwandsentschädigung zufrieden sind gibt es immer mehr!

  • Behringer ADA8000

    • rockline
    • 24. Juni 2010 um 19:56

    Beim 01V96 haben wir über die Remote Ebene gainen können. Beim LS9 sind wir noch am überlegen wie wir dem Layer 2 beibringen das es die HA Regler aktiviert? Das Yamaha Midi Protokoll zu lesen bzw. zum ADA zu übertragen ist nicht schwer.
    Grundsätzlich kann ich aber zu C++ & Co wenig bis nichts sagen. Ich arbeite da mit so einem Mikrocontrollerguru zusammen, der mir völlig unverständliche Sachen kann :D
    Ich habe in der Aktion eigentlich nur den Lötkolben in der Hand, damit frickel ich dann in der ADA Hardware rum. Und bastle derzeit an dem nachbausicheren Konzept herum, und messe ab und zu was der Gainstellbereich macht.
    Soviel sei noch verraten: man wird den ADA8000 umschalten können - entweder Gainsteller am Gerät, oder alternativ Gain vom Pult aus. Es gibt noch etliche Dinge zu lösen. Zum Beispiel wohin mit den zusätzlichen Buchsen für Midi, wo kommen die zusätzlichen Bedienschalter hin, packt der Trafo den Zusatzstrom der Expansionsplatine usw.

  • t.amp Proline 1300 vergleichbar mit QSC ???

    • rockline
    • 21. Juni 2010 um 21:49

    Solange die bei Thomann für ihre "T.Amps" keine Schaltpläne rausrücken würde ich diese Geräte nicht mehr in Erwägung ziehen! Bei QSC gibt es den kompletten Servicemanualkram auf deren Internetseite.
    Allein das ist ein Grund mehr QSC zu unterstützen.
    Im übrigen sehe ich wenig bis keine Gemeinsamkeiten zwischen T.Amps und QSC.

  • Peavey IPR Serie

    • rockline
    • 21. Juni 2010 um 18:21

    Die IPR-1600 ist bereits zu haben. Die kommende tools-4-music hat sich ausführlicher mit dem Gerät beschäftigt.
    Die größeren Modelle und die DSP Version werden wohl bald auch lieferbar sein.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 18. Juni 2010 um 20:41

    Natürlich kann und soll niemandem verwehrt werden sein File in die Kiste zu laden die vor Ort steht. Dazu ist so etwas ja auch da.
    Ich nehme nur einen Standpunkt zum Thema "Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb" ein. Und da gibt es doch nur zwei Antworten:
    a) alle können ihr eigenes File laden und benutzen.
    b) es gibt für die gängigen zu erwartenden Ereignisse eine gute Grundlage (mein Beispiel).
    Mehr gibt es doch kaum zu überlegen bzw zu verwalten!

    Mir geht es aber schon darum mal einen Gedanken an die Menge bauartunterschiedlicher Pulte zu legen (sonst könnten wir uns ja die ganze Diskussion sparen). Leider kann man es nicht allen immer wunschgerecht fertig machen (der eine kann und will mehr auf A&H, der nächste SC, dann kommt einer und wünscht sich Digico...) Daher vertrete ich in diesem Beitrag bewußt die etwas provokante Haltung zu weniger stoischer Fileverwendung, weil es eben auch "ganz normal" gehen kann!

    Im Fazit sage ich: jeder kann sein File laden - sofern wir die dazu passende Kiste überhaupt vor Ort habe. Steht das Wunschpult nicht zur Verfügung darf sich die Agentur gerne mit dem Veranstalter zwecks Klärung der Kostenübernahme unterhalten. Für ein 08/15 Landfestival oder Stadtfest mit 7 Bands und einem Topact stellen wir in der Regel das hin was wir selber haben. Bekommen wir explizit gesagt das das und das erwartet wird, besorgen wir das auch noch.
    Trotz allem - und da soll sich hier niemand persönlich angesprochen fühlen (weil wir uns untereinander ja auch überhaupt nicht beurteilen können): ich lasse mich nicht von jedem Spezi mit File blenden. Ich merke innerhalb von 2 Minuten was für ein Fürst grade aufschlägt. Und eigenes File hin oder her - das Ergebnis lässt manchmal echt Zweifel aufkommen, ob die Fileladerei sich überhaupt gelohnt hat.
    Wie auch immer - ich geh dann mal Pommes essen!

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 18. Juni 2010 um 19:17
    Zitat von "guma"

    Ich verweise hier wieder auf den Miniaturschauplatz "Speicherkarte gegen Concerthall". Waren da die Speicherkartenstecker auch die, die nicht mischen konnten oder umgekehrt ist der Umstand, dass einem Concert Hall + predelay + Reverbtime nicht genügt, ein Beweiß für mangelnde Mischerfähigkeiten :roll: :roll:

    Guter Einwand! Der Concert Hall vom PCM genügt dem ein oder anderen Techniker nicht, vielleicht hört der ausführende Mischer sogar "seinen" Spezialreverb. Mag sein das ich bei Jazz oder Akustikkonzerten auch noch feststelle das der spezielle Hall ganz ok ist, aber bis auf 3% Musikerpolizei im Publikum interessiert es auf einem Livekonzert keinen Sack, ob da ein PCM 91 oder Alesis Microverb 3 für den Hall angemacht wird. Und ich meine noch nicht mal die Baustellen im Mehrzweckraum vom Jugendheim.
    Auch schön die Anekdote von einem ganz wichtigen Kollegen mit Speicherkarte und dollem Effekt für ein PCM 80 an meinem dicken Analogpult: nachdem die Combo bereits gute 30 Minuten gespielt hatte erbarmte ich mich doch den Kollegen darauf hinzeuweisen, dass alle Effektreturns nicht nur am Channelreturn hochgeschoben werden müssen, sondern auch noch an einer angewählten VCA Gruppe. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er selber nicht mal bemerkt das "sein" Effekt überhaupt nicht online war.
    Soviel dazu.

    Grundsätzlich muss ich mich natürlich fragen wie wir noch vor gut 2/3 Jahren und länger ohne Files guten Sound machen konnten? Ich gewinne hier leider den Eindruck ohne File 13 für Band XY und Pult ABC klappt heutzutage nichts mehr.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 18. Juni 2010 um 15:21

    Ja Gert, dass ist ja auch sonneklar. Wenn Du mit DP aufschlägst, und ihr macht jeden Abend die gleiche Show - dann funktioniert das super. Nun stell Dir nur mal vor Du kämst bei einem ländlichen Festival die sich die Combo irgendwie leisten konnten an den FoH, und dort steht eine A&H ILive!
    Was nun? Wird es nun unmöglich die Band auftreten zu lassen, auch wenn Du kein File für diese Kiste dabei hast?

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 18. Juni 2010 um 14:46

    Ich habe eine ganz einfache Ausgangsbasis, die immer funktioniert:
    Alles was mit Fell trommelt hat ein Gate und Comp aktiviert, der Treshold steht aber selbstverständlich anfangs irgendwo um die -40dB. Die Auxsends für den schmalen Raum sind ebenfalls schon grob fahrlässig hoch.
    Bei Blech habe ich nur den Comp aktiviert, und den Lowcut schon mal auf gute 250Hz gekurbelt.
    Beim Bass ist ein Comp aktiv, und bei den reservierten Keyboardkanälen ebenfalls.
    Bei den Gitarren habe ich auch den Lowcut scharf.
    Vocalstimmen sind auf den Hall gesendet, der Lowcut ist aktiv.
    Mehr nicht. Alles andere macht der Onkel während des kurzen Soundchecks.
    Voreingestellte Equalizer nützen mir kaum etwas, ich suche mir ja auch nicht irgendwelchen Quatsch aus der EQ-Libary des Pultherstellers aus, da ich weder Bühnen noch PA Akustik im Vorfeld kenne bzw. beurteilen kann.

    Meine Erfahrungen mit fest gespeicherten Setups auf Digitalkisten ist nach anfänglicher "recall & go" Euphorie meiner schnellen Auffassungsgabe in der Übersicht diverser Yamaha Layer gewichen. Eine Combo mit 4 oder 5 Wege Monitormixvon FoH ist in 20 Minuten komplett gecheckt, und wenn die mir nicht totalen Soundmist anbieten klingt das in aller Regel astrein. Mit etwas Routine im Bedienen diverser Layer hat so ein Digitalpult nur einen Nachteil: ich kann nur eine Sache pro Moment bedienen. Darüber hinaus sehe ich keine Unterschiede zu analogen Kisten.
    Abgesehen davon bediene ich die Dinger auch im Rahmen ihrer Struktur. Ich baue mir keine komplizierten UDK Geschichten zusammen, die ich nicht auch ohne Stick in 1 Minute wieder zusammentüdeln könnte. Verschachtelte DCA Routings muss ich auch nicht haben um einen guten Ton abzuliefern, und die normale A bis Z Belegung der Ausgangspatches reicht in aller Regel immer aus um ans Ziel zu kommen.
    Natürlich kann ein schlauer Fuchs die abstrusesten Settings und Effekthaschereien zusammengeschustert haben. Das kann man dann gerne laden und den Mann/die Frau damit wurschteln lassen. Aber ein Aha Erlebnis hatte ich diesbezüglich die letzten Jahre nicht erleben dürfen. Mich hat viel mehr verblüfft wie "normal" auch diese wichtigen Filesettings waren. Guten Sound höre ich in letzter Zeit immer seltener. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die ganzen Jungs Mitte 20 am Pult vor lauter Display beoabchten überhaupt nicht mehr schnallen was die Kapelle spielt!
    Ich erinnere mich auch noch gut an den Kollegen mit dem M7 File für einen Drummer, einen Bass und 2 Klampfen einer beachtlich bekannten deutschen Rockband. Der Radau auf der Bühne war der gleiche als wenn ich eine olle analoge A&H 4000 als Monitorplatz hingestellt hätte. In solchen Fällen frage ich mich manchmal was das alles soll? Aber Hauptsache das File konnte geladen werden - und ich habe meine Ruhe und gehe mal Pommes essen.

    Davon abgesehen frage ich mich was ich mache wenn ich ein PM5 File habe, aber keins für ein M7? Oder ich muss zur Baustelle, und der Mann vor Ort hat ein A&H oder Digico? Beim nächsten Mal darf ich vielleicht an einem VI6 anfassen, obwohl der Kollege der mich am FoH begrüßt die PA seit 2 Tagen Festival viel besser kennt als ich, und außerdem am Pult 3 x schneller ist weil er schon den dritten Tag dort steht?
    Als Bandmixer irgendeiner einer unwichtigen Band die im Rahmen eines dicken Festivals spielt und unbedingt mit eigenem Tonhansel ankommen muss frage ich mich spätestens jetzt was ich hier soll?

  • Erklärung gesucht - Midsize LA's

    • rockline
    • 18. Juni 2010 um 14:19
    Zitat von "bemi"


    Das heisst, dass 12er in LAs laut Theorie nur bis ca. 500Hz betrieben werden können ... Jedoch kann man ab 500Hz noch keinen HT betreiben. Abhilfe schaffen konstruktive Massnahmen oder der 3. Weg (7" ...).
    VG bemi

    In letzter Zeit hatte ich häufiger mit dem neuen AD-Systems Touring Line zu tun, dass vom Aufbau her einen 12" plus 1,4" im Inneren beherbergt. Die Crossoverfrequenz zwischen 12er und HF Horn ist betimmt höher als 500Hz, und es gibt in der Praxis nicht das geringste zu bemängeln. Meine bisherigen Erfahrungen im Vergleich zu Arrays mit 2 x 10" (zb. d&b Q oder GAE Waveline) fallen keineswegs positiver aus. Trotz vermeintlich besserer Mittelhochtoneigenschaften der 10er kann ich die Vorteile gegenüber dem AD-Systems Touring Array nicht wirklich spüren. Im Gegenteil neige ich zur These das die 12"/1,4" AD Geschichte etwas filigraner spielt.
    Das ein einfach eingebauter 12" (ohne Waveguides und sonstigen Zirkus) klasse als LA Treiber funktioniert hatte ich auch schon beim Peavey Versaarray 112 festgestellt.
    Aber ob 6", 8", 10" oder 12" - letztlich hängt die Wahl doch mehr von der maximal möglichen unteren Cutoff Frequenz ab. Da ist mir eine Box wie zb die AD-System mit einem 12er der gut Leistung verpackt schon sehr symphatisch. Alles was mehr als einen Tiefmitteltontreiber hat ist mir persönlich auch schon zu schwer und unhandlich. Ich habe inzwischen begriffen das so eine Box nicht mehr als 25kg wiegen muss, und auch nicht besonders groß sein braucht um wirklich klasse zu funktionieren. Doppeltreiberkonstruktionen sind unnötig teuer, und bringen in der Nahkampfklasse keinerlei hörbare Vorteile.

  • JBL DSC-260 / Seeburg A6

    • rockline
    • 16. Juni 2010 um 18:57

    Ich würde einen JBL DSC 260 gegen einen BSS Minidrive 336 tauschen. Sofern Du daran interessiert bist und einen gebrauchten 336 auftreiben kannst können wir tauschen.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 15. Juni 2010 um 12:46
    Zitat von "guma"

    Hierin steckt doch das Gefühl das Dich umtreibt:
    Diese Situation braucht vor allem keinen weiteren Mischer ausser Dir ( ... oder der von Dir angeleiteten Azubine :wink: ) !!!! Sei ehrlich !!! Das ist es, was Du schon seit Jahren in Deiner Situation denkst, denn so wäre es, wenn Du alles selbst mischen würdest. :wink:

    Da steckt was wahres drin, aber auch nur aus einem Grund: viele der mitreisenden Bandfreunde in Form des "Mischers" sind einfach zu schlecht.
    Eine Keyboard, Gitarre, Bass und Schlagzeug Band mit ein paar Sängern ist wirklich nichts kompliziertes, und dennoch habe ich da schon Sachen hören dürfen die nicht nötig gewesen wären.
    Ansonsten freue ich mich über JEDEN kompetenten Techniker, während dessen Arbeit ich auch mal woanders hingehen kann ohne das mich später der Veranstalter fragt warum das so schlecht klang?
    Leider sieht die reale Welt nicht so prall aus wie hier im Forum gerne angenommen wird.
    Gates und Comps sind doch auch kein Ding, die kann man in 1 Minute alle abschalten. Die EQ's müssen sowieso auf PA und Umgebung angepasst werden. Hier sehe ich fertige Voreinstellungen als wenig hilfreich an.

    Wie gesagt, es wurde nach dem Umgang in solchen Festivalsituationen gefragt, und wir machen das eben standardmäßig so. Der Sound ist völlig ok, und wenn es ein File sein muss kann man das natürlich auch laden. Wenn's hilft - warum nicht?
    Ob es saugut klingt? Nicht immer....
    Zuletzt sei vielleicht noch der Hinweis erlaubt das wir ja nicht alle total bescheuert sind und man einen grundsätzlich eingestellten Mix des FoH Technikers der Company nicht gebrauchen könnte um ihn an seine eigenen Bedürfnisse anzupassen.
    In letzter Zeit gewinnt man hier den Eindruck das nur noch Spezis mit Spezialsoundfiles durch die Lande reisen, denen sonst keiner gewachsen ist. Alle kochen nur mit Wasser, und der Sound wird zum größten Teil auch auf der Bühne gemacht. Wenn es da schon Kappes ist, und der Techniker auch noch ne Graupe - dann gehe ich lieber als das ich mir das anhöre.
    Ist dann nur schade fürs Firmenimage, bzw. Besucher und Veranstalter.

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