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Beiträge von rockline

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 14. Juni 2010 um 23:35

    Bei und sah das am Wochenende aktuell mal so aus:

    Der gemütliche Kollege mittig im Bild bedient grade die Lichtorgel, die Auszubildende mixt die Kappelle, und der leitende Lichttechniker studiert genauestens das Programmheft für ein 3-Tagesstadtfest.

    Schauen wir auf das was die Auszubildende vor sich sieht:

    Einen preiswerten Yamaha Taschenrechner zum Musik mischen mit einer Kanalbelegung die für sämtliche Top40 Combos, Schülerbands, singende Jamaikaner, Tanzgruppen aus der Region, Reggaekappellen und beinharte Rockbands vollkommen ausreichend war.
    Die Belegung einschließlich 6 Monitorsends zur Bühne reichte völlig aus. Die grundsätzlichen EQ Sachen waren ebenfalls durchweg als Ausgangsbasis ausreichend.

    Schaut das Mischpultmädchen nach vorne sieht sie eine amtliche Mainstage mit allem was man so braucht um dicke Buxe zu machen:

    Nun überlege ich allen ernstes wozu separate Settings auffem USB von Gasttechnikern für so ein Stadtfest als Beispiel nützlich sein könnten? Kaum eine Band ist soviel anders gestrickt als die Coverband davor, und die paar nötigen Korrekturen am Sound bzw. Monitor sind doch ruckzuck erledigt. Sofern komplizierte Monitoreinstellungen vom FoH gemacht werden müssen, die über 55 InEarwege gepatcht sind, geht so etwas natürlich nicht. Da schlage ich dann ohnehin vor das die Band sich mal schön ihr eigenes Monitopult rankarren soll, es sei denn die Band oder der Veranstalter zahlt das obendrauf, und wir erledigen den Mehraufwand dann entsprechend.
    Aber ansonsten meine Herren - ganz so lebensnotwendig ist der Laptop mit dem Filechangeeditorlaptop am FoH Büdchen nicht. Meiner Ansicht nach ist das ein Zugeständniss an den Spieltrieb mancher Kollegen. Zu analogen Zeiten konnte man auch alles von Hand erledigen, und mit einer gesunden Kanalbelegung ist auch mit so einem Digitalmixer in kurzer Zeit ein Bandwechsel auf der Bühne erledigt.
    Die Belegung im Bild hat für alle Tage locker greicht. Zur Not wäre noch das komplette Layer 2 frei gewesen - brauchte aber kein Mensch!
    Ich sage immer "locker bleiben und entspannt zurück lehnen"! Der Kollege an der GrandMa macht es vor, und beim Ton wird auch nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird :wink:

  • Behringer ADA8000

    • rockline
    • 7. Juni 2010 um 22:53

    Das kann ich noch nicht sagen. Bis jetzt funktioniert das schon ganz nett, aber wir sind noch weit von einer schlüssigen Nachbaulösung weg. Letztlich muss das nicht nur alles vernünftig getestet werden, sondern auch noch sinnvoll in Wort und Bild umgesetzt werden. Außerdem weiß ich vor lauter Arbeit kaum wie spät es ist......daher Geduld.
    Aus Frankensteins Laboratorium eine erste Impression von vorige Tage.........

    Er "gaint" ferngesteuert - der Programmierer hat ganze Arbeit geleistet :D

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • rockline
    • 7. Juni 2010 um 21:58

    Wer hat eigentlich schon mal einen Messonkel auf einer Veranstaltung in Aktion gesehen?
    Wie muss ich mir das vorstellen, lauern die draußen vor der konspirativ mit Minileistungsfunkmikrofonsender sendenden( natürlich unangemeldeten) Veranstaltung im Bus mit der dicken Peilantenne auffem Dach, um dann mit Kugelschreiber und Anzeigeformular beim Mischpulthansel mit der Beschwerdeanzeige aufzutauchen?
    Was gibt es für die konspirative Vocalsendung für Strafe - 1 Jahr Zuchthaus, psychologische Nachschulung zum Zweck der unterwürfigen Gebührenüberweisung, Geldstrafe und Berufsverbot?
    Wie hoch fällt die Kelle der Staatsmacht aus?

  • Behringer ADA8000

    • rockline
    • 7. Juni 2010 um 21:38

    Schön gemacht Marco!

    Mal einen kurzen Zwischenstand aus den Forschungsergebnissen rund um ADA8000 im Rocklineland:

    Ferngesteuertes Gain via Midi funktioniert, sogar richtig gut! Wir haben es auch über die Remoteebene eines 01V96 gainen können. Sinnvoller finde ich die Lösung mit einem Behringer BCR2000 Encoderboard, dann muss man nicht noch ein Layer mehr zappen, und es bleibt insgesamt übersichtlicher. BCR2000 uä. Dinge sind kein Thema.
    SAC Gain via Midi wird noch ausgearbeitet, kommt noch.
    Geplant ist noch eine Zentralumschaltung am ADA8000 zwischen Hardwaregain (Potis) und Midigain. Bei der Auslegung der Platine wird noch die Problematik mit den abgesetzten Elkos usw. berücksichtigt, also ein Print für alles was nötig ist.
    Der Umbau ist nicht ganz einfach, aber durchaus zu schaffen. Es ist eher frickelig den vorderen Bedienteil zu zerlegen, die schaltungstechnischen Änderungen sind durchaus zu meistern.
    Wir forschen und löten weiter, wenn es was verwertbares gibt machen wir eine Bilderstory für die t4m daraus. Bis jetzt sieht es ganz vielversprechend aus :wink:

  • I don´t need THAT!!!

    • rockline
    • 7. Juni 2010 um 21:24

    Ach so - ich sortiere solche Kinderpartys immer allgemein unter dem Begriff Dorfdisco ein.
    Der Begriff "Vorabi" ist also genauso schwachsinnig wie ich vermutet hatte. Genauso könnte man diese Feierlichkeit auch unter dem Namen Pupertätstanz austragen lassen. Scheint vom Niveau nicht mehr das zu sein, was unsereins in den Gymnasialmauern der Helmut Schmidt Ära ertragen musste. Für den Begriff "Vorabi" hätte die Schuldirektion Teeren und Federn verordnet!
    Quo vadis Abitur........

  • I don´t need THAT!!!

    • rockline
    • 7. Juni 2010 um 18:35

    Was ein Abitur ist weiß ich wohl genau, eine entsprechende (Abitur)Party kann ich auch noch einsortieren.

    Aber was bitte ist eine Vorabiparty, bzw vom Namen abgeleitet ein "Vorabitur"?
    Seit wann gibt es denn so einen Quatsch?

  • Proline 3000 / TSA / Solution²

    • rockline
    • 1. Juni 2010 um 19:54

    Die Proline 3000 hat ein komplett anderes Schaltungsdesign, mit kaskadierten Ausgangsstufen. Die Solution 3000 arbeitet mit den Elkomittelpunkt zum Lautsprecher.
    Ob man das hören kann? Ich weiß es nicht.
    Fakt ist, dass die Solution Geräte schon sehr potente Geschütze für Basslösungen sind. Inwieweit da eine Proline 3000 ebenbürtig ist kann ich vom Klangeindruck leider auch nicht beurteilen.
    Parallelmodus als Soundproblem schließe ich aber aus, eher Brückenmodus und eine Bassseite läuft invertiert! Steht die Kiste denn in Stereo?

    @Jonnytrance: schön das dein Submodul wieder klappt. Thomann ist mit Plänen ja leider sehr zugeknöpft, in dieser Richtung kann man die Firma leider nur als vollkommen unkooperativ bezeichnen.

  • Waves Y96K oder Alternative?

    • rockline
    • 1. Juni 2010 um 19:45

    Ich habe eine Waves Y96K in einem 01V96 eingebaut, und finde besonders den Deesser ganz hervorragend.
    Die ADAT Buchsen sind ein Witz - und funktionieren nicht! Ich dachte immer das man damit wahlweise zu den Waves Effekten einen zusätzlichen ADAT Eingang mobilisieren könnte, doch man kann mit diesen ADAT Buchsen nur irgendwas internes aus der Waves Karte raus und reinschicken. Den Bus vom Pult erreicht man damit nicht!

    Sofern jemand hier andere Erfahrungen machen konnte, wäre ich dankbar für einen Hinweis wie man damit dem kleinen 01V96 einen zweiten ADAT In spendieren kann!?
    Bis jetzt finde ich die Karte eher witzlos, und mit Ausnahme der gut gemachten - aber keinesfalls lebensnotwendigen Waves PlugIns - mehr oder weniger rausgeschmissenes Geld.

  • Behringer ADA8000

    • rockline
    • 1. Juni 2010 um 19:36

    Ich kann selber nicht behaupten ob der ADA8000 gut oder schlecht klingt. Ich finde den Klang "in Ordnung", und sehe bis auf einen Konstruktionsschnitzer beim ADAT Prinzip auch keinen wirklichen Bock in Behringers ADA8000. Die Mikrofonvorstufe ist ja banal einfach und in diversen Mackie und Soundcraft Pulten erprobt und gebräuchlich, und die Ausgangsstufen sind echte Standardapplikationen zu symmetrsichen Ausgangsstufen.
    Der einzige Nachteil den man disktutieren könnte ist die sequenzielle Übertragung des Protokolls (ADAT), wodurch sich eine geringfügigste Latenz im Bereich der Gleichzeitigkeit aller 8 Wege ergibt - das ist dann aber auch schon alles.
    Das ein RME 800 im Bereich der Vorstufe technisch ein Ass ist steht außer Frage, dagegen ist Behringers Minimalschaltung selbstredend ein einfacher Vorverstärker.
    Dennoch - ich kann wirklich prima mit dem Klang der Vorstufen arbeiten, und denke mir das die Probleme vor der XLR Buchse deutlicher sind!

    Zu dem oft zitierten Rockline Umbau:
    im Grunde genommen geht es tatsächlich nur um eine rein kühltechnische Angelegenheit. Grob gesagt pustet man dabei mit einem 40er Lüfter auf die Kühlkörper der 78xx Regler, mit leicht schrägem Winkel zum 48V Regler. Die kleinen Elkos (470u) kommen von der Platine runter, und werden gegen zwei anständige 1000u/35V ersetzt. Die passen natürlich nicht mehr an den Originalplatz, und kommen nun irgendwo anders hin. Zuleitung erfolgt dann über separate Käbelchen.
    Der Lüfter hat meist 12V (sofern man einen 40er mit 24V bekommt kann man direkt an einen der beiden Elkos anzapfen), und bekommt seine Spannung über einen zusätzlichen 7812 Regler.
    Das ist alles.
    Das Gehäuse ist so groß, das die interne Luftumwälzung vollkommen ausreicht um die Spannungsregler enorm abzukühlen. Es entsteht auch kein Wärmestau im Gerät, da die Heizleistung der kleinen 78xx Regler im Grunde genommen banal ist - auch wenn die Dinger lokal 70° heiß werden reicht das nicht aus, um die komplette Kiste von innen muckelig warm zu stochen. Warm wird das Gerät aber soundso - aber nicht mehr so extrem an den Reglern. Im übrigen legt der Trafo spannungstechnisch gut was vor - die Ladespannung an der Siebelkos ist bei 230VAC lässig um die 24 - 25 VDC pro Rail - da wird deutlich warum den Reglern heiß wird.

    Ich finde also das man den ADA8000 ruhigen Gewissens als ein wirklich toll gemachtes Produkt ansehen kann. Ob der vielumworbende Focusrite so viel toller ist kann ich nicht beurteilen, wage es aber unter Betrachtung der ADAT Konzeption auf ähnlichem Niveau einordnen zu können.
    Leider ist mein letzter Hörtest in meiner privaten Abhörkabine zwischen RME und ADA ziemlich ergebnislos verlaufen. Ich habe nicht so wirklich diese Nuancen in gut und weniger gut kategorisieren können. Mir reichte der Sound in beiden Fällen zum Musikhören - darüber hinaus sind meine Lauscher in Anbetracht fortschreitenden Alters sicherlich auch nicht mehr ganz auf dem letzten Softwarestand.
    Kurz und gut: ich kann zum Klang vom ADA8000 nichts sagen, finde aber das er unauffällig bzw. neutral genug ist um live keine Probleme zu bekommen.

  • Behringer ADA8000

    • rockline
    • 30. Mai 2010 um 18:57

    Es geht nur darum die Elkos von den Kühlkörpern wegzubekommen, und die Spannungsregler lokal abzukühlen. Bei einem 40er Lüfter muss nichts "nach draußen". Die lokale Reduktion der Temperatur an den Kühlkörpern beträgt über 30°C auch bei geschlossenem Deckel. Reicht immer aus.
    Ich habe über 20 ADA8000 so umgebaut, und alle funktionieren. Mehr Gedanken braucht man sich nicht darüber zu machen. Man kann es auch so lassen, und nach 2 Jahren das Gerät instandsetzen.

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • rockline
    • 26. Mai 2010 um 09:10
    Zitat

    Ob der "Tonmann/frau" was kann oder nicht ist auch nicht mehr wichtig, solange er seine IP Adressen & Co im Griff hat.

    Dieser Satz von mir war versteckte Ironie auf das, was sich zum Teil Tontechniker nennt. Die Veranstalter wissen es eh nicht mehr besser, und die Bands bringen immer häufiger einen mit der einen kennt der schon mal.....

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • rockline
    • 25. Mai 2010 um 22:15

    Ich beobachte meinen Kumpel WurstWerner ja nun schon seit geraumer Zeit mit seinen geheimnisvollen SAC Aufbauten - und das ist wirklich genial. Das andere System von dem der WW spricht habe ich bei meinem Yamaha Händler gesehen, und gleich mal den Christian darauf heiß gemacht.
    Egal welches System man letztlich wählt: die Möglichkeiten mit dem PC und der Software nebst gewünschter PlugIns steckt alles was ich sonst so gesehen habe in den Sack.
    Die Gefahr - sofern man davon überhaupt noch sprechen kann - das die ganzen Cubasejunkies zukünftig auch Live die Szene beherrschen ist vollkommen klar: ja!
    Ob der "Tonmann/frau" was kann oder nicht ist auch nicht mehr wichtig, solange er seine IP Adressen & Co im Griff hat. Die klare Ausgrenzung zwischen Semi und Profi, die sich bis vor einiger Zeit noch in der Ausstattungsgüte des FoH wiederspiegeln konnte, ist seit Überhahme dieser Positionen durch billige Digitalpulte <20K ohnehin vollkommen nebulös.
    Inzwischen hat doch jeder Straßenzug seinen eigenen Beschaller, und davon hat zumindest der Blockwart ein Digitalpult der 01V96 Klasse, oder noch besser LS9/M7/iLive usw.
    In diesem Zusammenhang sehe ich für preiswerte IT Lösungen wie SAC keine weitere Gefahr mehr - der endgültige Untergang der FoH Kultur ist ohnehin durch massiven Einsatz digitaler Pulte besiegelt.
    Aber wenn schon Digital - dann bitte zukünftig so wie SAC. Wenn ich die Möglichkeiten sehe, und den Preis - dann ist alles klar. Persönlich setze ich derzeit noch auf 01V und LS9, denn das sind die einzigsten Pulte deren Anschaffungspreis noch in Relation zu den Reibachmöglichkeiten stehen. Darüber hinaus setzt der lokale Straßenzugbeschaller mehr Geld in den Sand als nötig, und wäre funktionell und preislich mit einem SAC wesentlich besser bedient - sofern er es denn rafft die Sache zu bedienen.
    Hier sind uns die Hiphopper aus dem Magix Samplitudestudio im Kinderzimmer der 3 Raumwohnung weiter voraus, und werden bald auch mit ihren PC's die Landbeschallerszene übernehmen.
    Das klingt zwar alles weitaus weniger verklärt als das, für was wir uns mit unseren TFT verzierten Musikeditoren in Hardwareausführung halten, ist aber die realistische Zukunft. Ich habe es vor zwei, drei Jahren schon mal hier gepostet: dem Cubasenachwuchs gehört zukünftig die Branche. Damals wurde das noch als unmöglich bis visionell in Abrede gestellt - aber SAC & Co zeigen ganz klar wohin die Wege gehen.
    Wer jetzt nicht einsteigt verpasst den Anschluss. Gemäß dem Motto "gehst Du nicht mit der Zeit gehst Du mit der Zeit" sollten wir allmählich einsehen das die Ära der analogen Kisten endgültig vom Tisch ist, und sich Digital nur noch lohnt wenn man auf preiswerte PC Technik setzt.
    Im Endergebniss kommt es auf den gleichen Sound heraus - das hat WW mehrfach in meinem beisein bewiesen. Das wir alte Knochen derzeit noch behaupten mit der Maus könne man nicht mischen, wird zukünftig kein Argument mehr sein.
    Bereits jetzt ist schon geklärt das es in 10 Jahren mehr "Tontechniker", oder sagen wir mal "Typen die am PC Kanäle zusammenmischen" als Aufträge gibt.
    Könner werden kaum noch dabei sein. Ich bin schon gespannt wann ich die ersten Jungmixer antreffe, die außer 01V & Co überhaupt kein analoges Pult mehr bedienen können. Keine 5 Jahre hatte diese Entwicklung bis fast alle sich einig waren das "analog tot" ist gedauert! Und ich denke es wird nur noch 2,5 Jahre dauern bis die jetzigen Digitalpulte vollkommen alte Hüte sind.

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • rockline
    • 24. Mai 2010 um 19:13

    Zur ADA8000 Netzteilmodifikation: Hauptproblem sind die kleinen 470u Elkos, die durch die beachtliche Temperatur der Spannungsregler 7815/7915 nach einiger Zeit well done sind.
    Ich habe die grob gesagt ausgelötet und durch 1000uF/35V ersetzt, die ich mit Kabeln zur Platine verbunden habe. Ich klebe die neuen Elkos immer zwischen Vorstufe und Mainboard auf den Blechboden - da ist Platz.
    Dann noch einen Lüfter 40x40mm 12V mit separatem 7812, Ausrichtung auf die Kühkörper der Spannungsregler. Da gilt es übrigens zu schauen, ob die 3mm Befestigungsschrauben bedingt durch dahinschmelzende Durchführisolierung noch genug Zug haben!?

    Das ist alles.
    Zum Ausgang der ADA8000 kann ich ebenfalls wenig negatives sagen. Das ist eine ganz normale Symmetrierstufe ohne auffällige Konstruktionsmängel. Bei dem von WW erwähnten Gig (SAC und 01V96) hing der PA Controller (BSS 366T) direkt an zwei frei gewählten ADA8000 Ausgängen. Der Grund dafür war einfach: eine PA und zwei Bands/Mischpultsysteme. Also haben wir WW's SAC auch als Matrix für den Boxenrummel genommen.
    Es klang beachtlich gut, daher grünes Licht für den Behringer ADA8000 :wink:

    Ich werde aber nachher in meiner bescheidenen Abhörkabine auch mal testen wie der ADA8000 klingt. Dazu werde ich zwei Kanäle vom Behringer gegen zwei Kanäle vom Fireface 800 antreten lassen. Abgehört wird über Cabasse Monitore mit separatem 12" Sub.
    Ich bin mal gespannt ob ich das hören kann?

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • rockline
    • 24. Mai 2010 um 13:01

    Holla...grade gesehen: WurstWerner hat Fotos von dem Konzert was ich soeben angedeutet hatte.
    An dem 01V96 ist ebenfalls ein ADA8000 angeschlossen, sinngemäß für die Kanäle 17 - 24. Für die Kanäle 13 - 16 verwende ich einen IMG 4 Kanal Vorverstärker als Mic > Line Preamp. Ich tue mich sehr schwer wirklich aussagekräftige Unterschiede zwischen den eingebauten 12 Yamaha Vorstufen, den 4 IMG Vorstufen und den 8 ADA8000 Kanälen zu treffen. Die Abhängigkeit von der Signalquelle (inklusive MuCo usw) ist wesentlich bedeutender.

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • rockline
    • 24. Mai 2010 um 12:53

    Ich habe auch noch ein paar Messungen zu einem ADA8000 im Vergleich zum Fireface 400 vorliegen:

    Grün ist das Firface bei 48kHz, die beiden anderen Kurven sind der ADA8000 bei 48kHz und 44,1kHz.
    Die Welligkeit ist ein Tribut an die ADAT Schnittstelle, aber wir unterhalten uns hier über 0,5dB!

    Dann habe ich noch den Klirr der beiden im Vergleich im Angebot:

    Blau ist das Fireface.

    Und damit das nicht so einfach ist noch eine Messung mit 60dB Gain:

    Auch hier wieder in blau das Fireface.

    Man darf bei diesem Kurvenvergleich nicht aus den Augen verlieren, dass im Firface 400 ein PGA2500 verwendet wird. Das ist ein Präzisionsvorverstärker aus dem Lehrbuch. Zum Musikmachen reicht die ADA8000 Schaltung vollkommen aus. Der Klangeinfluss eines gewöhnlichen Multicore ist wesentlich bedeutsamer als der "Klang" der Behringer ADA8000.
    Ich habe ja auch schon etliche Veranstaltungen mit ADA8000 gemacht, zwar nicht mit SAC, aber als Erweiterung für Yamaha Pulte, oder Kanalerweiterung für RME Fireface 800. Ich kann ehrlich gesagt keinen Mangel hören.
    marcoboy: Du bist sicher, dass dein erster Auftrag mit SAC und ADA8000 nicht wegen einer schlecht klingenden Kappelle in de Hose ging? Warum bist Du sicher das es mit einem GL2400 besser gewesen wäre?
    Erst vor wenigen Tagen hatte ich WurstWerner mit seinem SAC in Aktion erlebt. Zwei Bands, ein Drumset! Die Mikros vom Schlagzeug gingen einmal in WW's SAC, und einmal in ein 01V96 (über einen Splitter). PA war für beide Pulte identisch, und beim WW klang alles deutlich wuchtiger. Wie gesagt war die Signalquelle gleich.
    Ich würde den ersten Eindruck mit dem ADA8000 nicht überbewerten. Teste das mit verschiedenen Signalquellen und Bands - es geht auch mit ADA8000!
    Natürlich ist der ADA8000 nicht State of the art, aber ein GL24000 hat da auch nicht mehr zu bieten.

    Appsys hatte hier berichtet das die neuen ADA8000 innen anders aufgebaut sind. Inwieweit das einen negativen Einfluss haben könnte kann ich nicht sagen. Ich kenne nur die mit den Wavefrontwandlern.

  • No Angels Tour

    • rockline
    • 22. Mai 2010 um 22:13

    No Angels...war das nicht ein Quartett bestehend aus 4 oder 5 jungen Damen, die vor etwa 10 Jahren Erfolge in der Teenieszene feierten? Ich wußte überhaupt nicht das es die noch gibt, und das die bei Auftritten statt einer CD als Playback sogar eine Kappelle aufspielen lassen?!
    Wieder was gelernt, oder ich bin für diese Szene einfach zu alt geworden. Obwohl....die damals 12 - 15 jährigen Fans dürften inzwischen ja auch um die 25 Lenze zählen.
    Wegen des Sounds würde ich mir da jetzt keine großen Sorgen machen, dass ist auch schon bei wesentlich bedeutenderen Konzerten anderer Künstler mächtig in die Hose gegangen. Kann passieren, nichts ist perfekt.

  • Digitales MC Konzept

    • rockline
    • 19. Mai 2010 um 23:19

    Dann sind die Wavefrontteile wohl dem ROHS Wahn zum Opfer gefallen. Oder weil die Lizenzrechte 2012 auslaufen mag das für den Hersteller uninteressant geworden zu sein - keine Ahnung?!
    Atmel und Digitalpoti - das haben wir schon am Start. Allerdings mit der alten 4 Transistorschaltung (Mackie/Soundcraft) des ADA8000. Ich muss das noch die Tage mal zusammenbasteln und messen wie das spielt. Ein kleines Problem ist die Logaritmik die auf Kosten der Steps geht. Auch die Flashspeicher im Atmel leben nicht unbegrenzt, und es ist wichtig hier eine gewisse Schreiblatenz zu implementieren. Wir forschen noch....

    Was meinst Du denn mit "nicht mehr symmetrisch" bei der neuen Cirrus Logic Schaltung? Das kann eigentlich nicht sein...... :?:
    Wie die aktuellen ADA8000 von innen aussehen weiß ich nicht, da kann ich nicht mitreden.
    Zum BB PGA2500 gibt es aber noch eine leckere Alternative von That, auch da haben wir bereits was in der Schublade :) .

  • kl. Digipult vs. Interface mit Mischfunktion (zb Motu896)

    • rockline
    • 17. Mai 2010 um 18:15

    Der Yamaha Studio Manager hat mächtig Latenz, aber das ist ja auch nur ein Editor.
    Ich hatte letztens bei WurstWerner's SAC den Analyzer beobachtet - das war sowas von Latenzfrei....da kann zb Smaart nicht dran tippen.

  • Digitales MC Konzept

    • rockline
    • 17. Mai 2010 um 17:37

    Auf der Strippe steht "Procab CRM505"!
    Das Meterkabel KCCAT5 ist anders beschrieben: http://www.adamhall.com/de/Adam_Hall_b…C3%98_65_mm.htm

  • Digitales MC Konzept

    • rockline
    • 16. Mai 2010 um 20:18

    Kurzer Nachtrag zu dieser Adam Hall Cat5 Kabeltrommel: nach einem kurzen Wochenendausflug habe ich das Teil zwischenzeitlich zugeschickt bekommen und in Augenschein genommen. Erster Eindruck ist 1A!
    Stabile Kabeltrommel , Einbauplatte mit professioneller Cat5 Dose und ein sehr flexibles Kabel! Der Stecker auf der anderen Seite ist fest konfektioniert angebracht, und mit massiver Gummitülle versehen. Den Neutrikaufsatz im Bild habe ich selber rangetüdelt. Dazu muss man allerdings mit einem scharfen Cutter erhebliche Teile der Gummitülle wegschnitzen. Dafür ist die Sache mit dem Neutrikaufsatz dann richtig trittfest!

    Kurzum: eine sehr preiswerte Trommel für 50 Meter Distanzen zum Minipreis. Das Kabel hat fast XLR Eigenschaften - kein Vergleich zu den sonst üblichen Installationsstrippen. AH bietet das Kabel als solches auch als Meterware an, ich denke das ich alternativ vielleicht noch ein 100 Meter Kabel für schmales Geld zusammenbasteln werde.
    Jedenfalls braucht man sich bei solchen Anschaffungspreisen kaum Gedanken über ein Cat5 Kabel machen.

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