Bei und sah das am Wochenende aktuell mal so aus:
Der gemütliche Kollege mittig im Bild bedient grade die Lichtorgel, die Auszubildende mixt die Kappelle, und der leitende Lichttechniker studiert genauestens das Programmheft für ein 3-Tagesstadtfest.
Schauen wir auf das was die Auszubildende vor sich sieht:
Einen preiswerten Yamaha Taschenrechner zum Musik mischen mit einer Kanalbelegung die für sämtliche Top40 Combos, Schülerbands, singende Jamaikaner, Tanzgruppen aus der Region, Reggaekappellen und beinharte Rockbands vollkommen ausreichend war.
Die Belegung einschließlich 6 Monitorsends zur Bühne reichte völlig aus. Die grundsätzlichen EQ Sachen waren ebenfalls durchweg als Ausgangsbasis ausreichend.
Schaut das Mischpultmädchen nach vorne sieht sie eine amtliche Mainstage mit allem was man so braucht um dicke Buxe zu machen:
Nun überlege ich allen ernstes wozu separate Settings auffem USB von Gasttechnikern für so ein Stadtfest als Beispiel nützlich sein könnten? Kaum eine Band ist soviel anders gestrickt als die Coverband davor, und die paar nötigen Korrekturen am Sound bzw. Monitor sind doch ruckzuck erledigt. Sofern komplizierte Monitoreinstellungen vom FoH gemacht werden müssen, die über 55 InEarwege gepatcht sind, geht so etwas natürlich nicht. Da schlage ich dann ohnehin vor das die Band sich mal schön ihr eigenes Monitopult rankarren soll, es sei denn die Band oder der Veranstalter zahlt das obendrauf, und wir erledigen den Mehraufwand dann entsprechend.
Aber ansonsten meine Herren - ganz so lebensnotwendig ist der Laptop mit dem Filechangeeditorlaptop am FoH Büdchen nicht. Meiner Ansicht nach ist das ein Zugeständniss an den Spieltrieb mancher Kollegen. Zu analogen Zeiten konnte man auch alles von Hand erledigen, und mit einer gesunden Kanalbelegung ist auch mit so einem Digitalmixer in kurzer Zeit ein Bandwechsel auf der Bühne erledigt.
Die Belegung im Bild hat für alle Tage locker greicht. Zur Not wäre noch das komplette Layer 2 frei gewesen - brauchte aber kein Mensch!
Ich sage immer "locker bleiben und entspannt zurück lehnen"! Der Kollege an der GrandMa macht es vor, und beim Ton wird auch nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird :wink: