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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Solution² Vertrieb Belgien

    • rockline
    • 7. Juli 2009 um 17:52

    Aha, hochinteressant!
    Dreimal das gleiche - und speziell bei der RMX5050 weiß ich, dass es nahzu die gleiche Schaltung wie in der Solution 8000 ist. Aber die Solution haben eines anders gelöst: keine SMD Bauteile unterhalb der pcb's!

  • Soundcraft CPS 950 untypische Anzeige der Eingangsspannung

    • rockline
    • 4. Juli 2009 um 10:18

    Dann stimmt irgendwas mit der Versorgungsspannung der LED Meter nicht. Die werden mit 24V betrieben. Ich meine Links und Rechts vom Master haben jeweils eine separate Versorgung. Die Stereoreturns sind mit den Links vom Master betrieben Ketten an einer Versorgung.
    Grundsätzlich: bei Kontaktproblemen der Einstelltrimmer (Schleifer) zeigen die Meter ein merkwürdiges Verhalten. Die Anzeige lässt dann mehrere LEDs einfach an! Ursache ist der Trimmer selbst. Eventuell könnte ich mir vorstellen, dass dieses Kontaktproblem auch durch Erschütterung (Bass) auftreten kann. Ich habe am Europa schon etliche Trimmer erneuert, im Doghouse liegt eine volle Tüte mit Ersatztrimmern. Ich wechsel die meist während der Veranstaltung, dann aber direkt alle 4, auch wenn nur ein Meter der 4er pcb spinnt.

    Also: 24V prüfen, Kontakte auf dem Board unterm Master prüfen, und evtl. die Trimmer wechseln.

  • Soundcraft CPS 950 untypische Anzeige der Eingangsspannung

    • rockline
    • 3. Juli 2009 um 21:12

    Ich habe am Europa zwei CPS 1000 Netzteile, bei denen ebenfalls nicht immer die gleiche AC Netzspannung angezeigt wird.
    Die Schaltung dafür ist nicht wirklich kompliziert, meiner Ansicht nach aber etwas zu umständlich.
    Die Funktion basiert auf einem Abgriff der Netzspannung mittels zwei 1MOhm Widerstände, die an ein TL072 gehen. Seine Referenz wird aus einem Teil der Lüftersteuerung bereitgestellt, die hier 7,4V ist. Das LED Treiber IC LM3914 hat seine Referenz an Pin 4 anliegen, und muss exakt 5V sein (kommt auch aus der Lüftersteuerung). Am LM3914 wird das Istsignal aus dem TL072 über den Abgleichtrimmer an Pin 5 eingespeist. Die TL072 Referenz 7,4 V liegt am LM3914 ebenfalls an Pin 6 an.
    Die Schaltung driftet nach einigen Jahren ziemlich stark hin und her. Die Ursache habe ich nie gesucht, da mich der "Fehler" bislang nicht so sehr interessierte. Ich würde aber bei den Referenzspannungen ansetzen, und deren exakte Höhe erst mal feststellen.

    Das Spannungsverteilungsboard unterhalb der Mastereinheit hat es wirklich in sich. Ich habe bereits sämtliche Flachstecker gegen feste Lötverbindungen ersetzt. Die CPS Netzteile stellen jede Menge Betriebsspannungen für die Pulte bereit. Sollte durch Kontaktübergangswiderstände hier etwas nicht in Ordnung sein kann das tatsächlich den Ausfall von VCA oder Muteautomation zur Folge haben. Die kleine, auf dem pcb befindliche Spannungsregelung ist übrigens für die Litlites zuständig.
    Die alten Soundcraft sind bei gutem Wartungszustand absolute Topmixer, mit denen wir hier überhaupt keine Diskussionen haben. Der Sound ist toll, und die Arbeit mit einer Europa macht enorm viel Spaß.
    Auch euch weiterhin viel Freude mit den Schlachtschiffen aus besseren Zeiten!

  • Solution² Vertrieb Belgien

    • rockline
    • 2. Juli 2009 um 14:50

    Die Schaltung der Solution ähnelt mehr der QSC RMX5050, eigentlich identisch. Bei der QSC ist es im Detail besser oder anders gemacht, rein funktionell hat Solution² das mehr auf das Wesentliche reduziert. Allerdings macht die Solution² mehr Flamme!
    Über den Aufbau der Crown kann ich nicht viel sagen, vermute aber das sie wenig mit der QSC Schaltung gemeinsam hat. Zur Phonic kann ich im Moment leider auch nichts wirklich brauchbares erzählen.
    Nach wie vor ist die Solution ein enorm mächtiges Teil, und soweit ich weiß pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass wieder Geräte erhältlich sind. Bei Interesse leite ich Anfragen gerne weiter.

  • deesser für 01V96V2

    • rockline
    • 23. Juni 2009 um 20:25

    Wir haben ein 01V96 da, da ist eine Zusatzkarte eingebaut. Auf dieser Karte finden sich diverse Dinge wie ein L1 Kompressor, 5 Band Parametric EQ, ein Reverb PlugIn, und ein Deesser! Letzteren nutze ich grundsätzlich bei Sprache/Kabarett - der funktioniert wirklich gut.
    Die Karte hat Waves PlugIn's, und wurde seinerzeit über Yamaha verkauft. Ich meine die Karte heißt MY8 oder so. Hat übrigens auch je einen Adat in und out. Vielleicht hilft Dir dieser Hinweis.

  • Museumsplatzfrust

    • rockline
    • 22. Juni 2009 um 15:46

    Wenn die Besucher mal so gescheit wären, und würden diesen Veranstaltungsort wegen miesem Sound meiden - dann würde sich das Problem von selber erledigen. Man sollte einfach keine Konzerte da machen - wo es nicht geht/gehen soll ist es eben ungeeignet. Ich hatte das Vergnügen dort auch schon mal, war bei Toto und dem früheren JBL Vertec was dort hing. Ich hatte mich damals direkt über die vielen kleinen ELA - Böxchen gewundert, die zusätzlich munter an die ganzen Stützen gepflockt waren. Der Sound, bzw. das was die da erlaubten, war einfach lächerlich. Die Situation wurde auch vor Jahren schon mal seitenlang im PP beschrieben, was da alles für tolle Sachen gemessen und gebastelt wurden..........
    RnR muss schieben - alles andere ist Tanztee. TV Shows sind eine nette Sache, aber dann würde ich die Combos am Museumsplatz einfach Playback dudeln lassen. Das interessiert am Ende auch niemanden mehr. Denn für so einen dünnen, ärmlichen Livesound braucht man echt nicht dort hinzugehenund Geld da lassen. Und für so Recken wie Axel Rudi Pell oder Doro ist das einfach ein ungerechter Ort. Für'n Kirchenchor oder ne Autorenlesung lass ich das nett überdachte Gelände noch angehen, vielleicht sogar noch mit Tischen und Klappstühlchen für Erdbeerkuchenverzehr - aber dann soll es auch reichen. Es gibt sicher geeignetere Ort - auch wenn die Stadt das vielleicht nicht einsehen will.

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • rockline
    • 19. Juni 2009 um 15:55

    Klar kommt das Gehäuse auf Erde, Masse, Schutzleiter, PE oder wie auch immer man das nennen möchte. Zauberwort heißt Zentralmasse!

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • rockline
    • 13. Juni 2009 um 00:31
    Zitat von "timotimo"

    Beim vorliegenden Gerät lässt sich ja der Schirm am durchgeschliffenen Ausgang nicht hochlegen, sondern liegt immer über 100 Ohm. Hier könnte er doch direkt auf Masse liegen.

    Hier bitte folgendes beachten: Das Gehäuse des "Splitt it" ist das Erdymbol im Plan - das ist jetzt nicht mit einem Schutzleiterkontakt zu verwechseln. Das ist nur das Gehäuse! Ist in meinem Plan durchaus blöd gemalt....
    Also: kein Schutzleiter. Das Gehäuse hat aber schirmende Wirkung auf die innereien des Splitters - daher Ableitung zur Mixermasse über den 100 Ohm.

    Mit dem GND Lift von Out 1 und Out 2 trenne ich lediglich die Massen der beiden anhängenden Pulte an diesen Ausgängen vom Masterpult (was zb auch die Phantomspeisung schaltet), erhalte über die 100 Ohm Widerstände aber grundsätzliche die Schirmwirkung der XLR Kabel zur allgemeinen Masse des Masterpultes. Die Trennung mit GND Lift dient nur der Vermeidung der Ausgleichsströme, die Widerstände lassen keine Ausgleichsströme zu.

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • rockline
    • 13. Juni 2009 um 00:13

    Das meinte ich nur im Zusammenhang mit dem einseitigen hochlegen des Schirms, wie man es manchmal antrifft. Da wird dann nämlich der Schirm nur am sendenen Gerät angeschlossen, das empfangende Gerät bekommt Masse/Erde über den Schutzleiter und der Schirm wird da nicht angeschlossen. Bei so einem (einfachen) Aufbau brummt nichts - auch wenn beide Geräte in unterschiedlichen Steckdosen/Orten gesteckt sind.

    Schutzleiter und Mikrofonkabel haben sicherheitstechnisch betrachtet nicht wirklich etwas miteinander zu tun - das siehst Du richtig. Dennoch gehört die Masse eines Mikrofons immer an Masse des Pultes - sonst surrt das unter Umständen. Das Phantomspeisung grundsätzlich auch auf Pin 1 (Masse) bezogen funktioniert ist bekannt, sollte der Schirm gänzlich hoch liegen würde es nicht funktionieren. Mit dem 100 Ohm Widerstand schon!
    Im vorliegenden Splitter kann die Phantomspannung nur über die rückseitigen Anschlüsse zugeführt werden, dass siehst Du auch richtig. Die Abgänge Out 1 und Out 2 sind nicht für Phantomspeisungsversorgung (aus dem daran hängenden Pult) brauchbar. Aber grundsätzlich betrachtet stört so ein 100 Ohm Widerstand nicht die Versorgung eines Kondensatormikros mit 48V - jetzt mal nicht speziell auf den "Split it" bezogen. Bei meinen Erklärungsversuchen bin ich auch ein wenig grundsätzlich auf das Thema GND Lift und 100 Ohm Widerstand eingegangen. Nicht ausschließlich auf den "Split it"!

    Im Grunde genommen läuft es ja auf einen Tenor hinaus:
    Die komplett offene Verbindung Pin 1 am XLR zum Gehäusepotenzial (Erde) eines Pultes ist nicht wirklich gut. Warum auch sollte man die Grundfunktion der Erdung unterbinden, wenn mit Hilfe eines 100 Ohm Widerstands zumindest ein Teil der Wirkung vorhanden bleibt? Der 100 Ohm verhindert den Potenzialausgleichsstrom, sorgt aber dennoch für einen Massebezug.
    Das ist schwer in Worte zu fassen, aber ganz ohne Grund sind die Widerstände in dem Splitter tatsächlich nicht. Das Thema ist komplex, und manchmal lassen sich nicht alle Brummprobleme mit 1+1=2 erklären. Dabei sind schon vielen Hardcoreelektronikern graue Haare gewachsen, bis der Brumm weg war. Mit Brummproblemen ist man in bester Gesellschaft!
    Der Oberhammer ist zb immer in der Festivalsaison, wenn die Audiomasse irgendwie an das geerdete Bühnenkonstrukt gelangt. Sei es durch Hartingstecker (Masse auf PE Anschluss = Gehäuse) oder sonst welche Kontaktmöglichkeiten. Das brummt wie die wahre Pracht, und man sucht sich mitunter dumm und dämlich bis man den Fehler entdeckt hat. Da hilft nichts, kein GND Lift oder sonst was - nur die Ruhe und logisch suchen.
    Gute Nacht!

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • rockline
    • 12. Juni 2009 um 22:37

    Hier wird einiges in einen Topf geworfen, aber wir müssen mal sortieren:
    Der T.Racks Splitt it ist keine DI-Box, sondern ein Signalsplitter. Seine Aufgabe ist ganz einfach ein symmetrisches Signal zu verdoppeln. Könnte man auch mit einem Y-Kabel machen, aber dann sind die beiden angeschlossenen Mischpulte direkt miteinander verbunden.
    Durch Verwendung des Splitters geht das Ursprungssignal an zwei Trafos, deren Ausgangswicklungen ja nichts miteinander zu tun haben! Beide Pulte sind somit also komplett galvanisch getrennt - bis auf die Masse/Erde.
    Masse und Erde sind bei einem Pult fast immer auf dem gleichen Potenzial! Schutzleiter ist in nahezu 99% aller Konstruktionen mit Pin 1 der XLR Buchsen verbunden! Nur bei so Plastikpulten mit Steckernetzteil hängt Pin 1 in der Luft, ist da also nur pultinterne Netzteilmasse.

    Warum nun die GND Schalter, und wozu die Widerstände?
    Haben wir beide Pulte über den Splitter angeschlossen, den GND Schalter auf geschlossen stehen, und schließen beide Pulte an eine Dreiersteckdose an, dann wird nichts brummen. Nehme ich jetzt aber das FoH Pult mit in den Saal, nehme eine Steckdose der Seitenwand in der Halle, dann brummt es plötzlich!
    Warum? Weil die beiden Erdpotenziale durch die Gebäudeinstallation zwar auf der gleichen PE Schiene ankommen, aber mit unterschiedlichen Wegen, sprich Kabellängen, und damit einhergehenden Widerstandsdifferenzen. Der Laststrom im Kabel bewirkt sein übriges, und auf den PE Drähten im Kabel entsteht durch Induktion eine gewisse Spannung in Millivolt. Nicht viel - aber zumindest ist die Spannungsdifferenz an den Schutzleiterkontakten in den Steckdosen vorhanden.
    Jetzt haben wir aber durch den Splitter eine zweite, direkte Masse (übers Multicore) der Pulte untereinander verlegt. Diese Masse ist mitunter besser als die der Schutzleiterkontakte, so das die Spannungsdifferenzen an den Schutzkontaktklemmen der Steckdosen sich nun ausgleichen wollen. Und worüber muss der Strom fließen um sich auszugleichen? Korrekt - über das Multicore!
    Dieser Ausgleichswechselstrom ist nicht sonderlich hoch, vielleicht nur 5mA. Das hört sich nach lächerlich wenig an, aber wenn man den Kabelwiderstand der Multicoremasse eines 100 Meter Core mit etwa 1 Ohm zugrunde legt, dann wären das auch schon 5mV! Und 5mV sind im Audiobereich schon eine Größe, die wir als Brummen hören können. Das brummt übrigens nicht wegen Einstreuung in die symmetrische Signalführung, die ja derartige Einstreuungen verhindern soll, sondern wegen der Massebezugspunkte in den Pulten!
    Was hat das nun mit dem 100 Ohm Widerstand zu tun? Nehmen wir an, wir schalten jetzt den GND hoch. Nun muss der Ausgleichstrom über den 100 Ohm Widerstand fließen - und wo bei 1 Ohm Kabelwiderstand noch 5mA Strom möglich waren, sind es über einen 100 Ohm Widerstand nur noch wenige Mikroampere - ergo auch keine Brummspannung mehr!

    Wer sich mit Brummproblemen auseinandergesetzt hat, wird spätestens in meinem Beispiel an der Stelle Aua gerufen haben, als ich das FoH Pult an die Seitenwandsteckdose im Saal angestöpselt hatte. Hätte ich nämlich mit einer Verlängerungsschnur mein FoH Pult an die gleiche Steckdose in der auch das Monitorpult und die Amps stecken gesteckt, dann hätte es nicht gebrummt! Es kommt nämlich nicht allein auf die physikalische Länge des Zuleitungskabels an, sondern auf das Potenzial innerhalb der Gebäudeinstallation.
    Merke: Monitorpult mit Amps, FoH Pult mit Amps usw. immer aus der gleichen Unterverteilung sternpunktförmig verkabeln, und es brummt nichts.
    Kommt der Strom aus unterschiedlichen Steckdosenkreisen und Orten im Gebäude, dann brummt/surrt es!
    Heben wir die Schirme der Paralellverkabelung zwischen Bühne und FoH auf, dann brummt es nicht - egal wo der Strom eingesteckt ist. Aber hochgelegte Schirme sind unfug, da dann ja auch Probleme mit der Phantomspeisung auftreten, vom sicherheitstechnischen Aspekt (Statik, Erdung) mal ganz zu schweigen.
    Also, die GND Schalter sollen Brummschleifen durch unterschiedliche Potenziale durch einfaches hochlegen eines der Potenziale unterbinden. Der verbleibende 100 Ohm Widerstand ist so hochohmig, dass keine nennenswerten Ausgleichströme (mit Brummentstehung) mehr fließen können.

    Nun zur DI-Box: dieses Teil soll aus einem unsymmetrschen Signal ein symmetrisches machen. Dazu ist in der DI-Box ein Trafo mit einer Primärwicklung, und einer Sekundärwicklung mit Mittelabgriff eingebaut. Der Mittelabgriff liegt am Pin 1 des XLR Ausgangs, die äußeren Enden der Wicklung an Pin 2 und Pin 3.
    Bei geschlossenem GND Schalter ist der Massering des Klinkensteckers mit dem Pin 1 der XLR Buchse zwecks ordentlicher Erdung verbunden. Die Signalleitung an Tip vom Klinkenstecker geht zur Trafoprimärwicklung, deren anders Ende auf dem GND des Klinkensteckers liegt. Das Ausgangssignal des Trafos an Pin 2 und Pin 3 sendet nun ein symmetrisches Wechselspannungssignal über die XLR Buchse zum Pult.
    Für den Fall das es brummen sollte (zb. geerdeter Keyboardmixer auf einem anderen Erdpotenzial der Stromunterverteilung) trennt der GND Schalter einfach die direkte Verbindung zum Pin 1 der XLR Buchse. Diese Verbindung benötigen wir jetzt sowieso nicht, da der Trafo ja das Signal primär erhält. Bei der Akustikgitarre empfiehlt sich wiederum die Verbindung zu schließen, da sonst duch mangelnde Erdung/Masse und damit einhergehendem Schirmmangel der Pickup mit dem Klinkenkabel surren könnte > Masse fehlt! Am Ausgang erhalten wir dennoch das symmetrische Signal, da der Trafo ja so oder so immer funktioniert!
    Viel Text, und ich hoffe einigermaßen verständlich. Schwieriges Thema, aber im Grunde doch recht einfach wenn mal sich etwas reindenkt.

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • rockline
    • 11. Juni 2009 um 15:52

    Bei 100 Ohm fließt aber kein nennenswerter Ausgleichsstrom. In Folge dessen auch kein Brumm. Mit geschlossenem GND Schalter hingegen ist die klassische Brummschleife mitunter vorhanden. Was wir als Brummen hören ist ja der Strom auf dem Schirm, dass muss man sich grundsätzlich vor Augen halten.

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • rockline
    • 11. Juni 2009 um 11:41

    Damit verhindert man das vollkommene fehlen der Schirmung. Bei einem klassischem Groundlift mit Schalter wird ja ein Potenzialausgleichsstrom (in mA) aufgehoben. Die 100 Ohm Widerstände lassen keine hohen Ausgleichsströme zu - daher kein Potenzialbrummen mehr, aber dennoch Schirmwirkung des Kabels über Pin 1.

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • rockline
    • 9. Juni 2009 um 20:04

    So ein Übertrager ist ja nicht das komplizierteste Bauteil, und da im Thomannsplitter für jeden Ausgang getrennte Übertrager (außer für den direkt gelinkten) verwendet werden, ist das eigentlich auch ziemlich stressfrei.
    Brummprobleme können sehr nervtötend sein, und sind auch nicht immer einfach zu finden. Daher kann und möchte ich derartige Probleme nicht beurteilen, wenn ich nicht selber damit konfrontiert war/bin.
    Den direkten Zusammenhang mit dem "Split it" kann ich aber nicht klar erkennen.
    Die Impedanzen weiß ich nicht mehr, ich hatte das Teil mal intensiv gemessen - habe aber nicht mehr alle Daten parat.
    Ich habe aber noch das hier:

    Erklärt vielleicht einiges zur Erdung.....

  • RAM Audio DQX Problem

    • rockline
    • 8. Juni 2009 um 22:10

    Das hört sich doch gut an!
    Hoffentlich klappt das jetzt mal. Fehlt nur noch ein Vertrieb mit Motivation für Deutschland.

    Ich bin gespannt was sich tut?!

  • RAM Audio DQX Problem

    • rockline
    • 8. Juni 2009 um 21:42

    Wir hatten vor einiger Zeit auch schon mal so einen Vergleich, ein Kunde hatte seine erworbene APS8000 gegen eine "DQL irgendwas" antreten lassen. Da ist schon ein Unterschied zu hören (spüren) gewesen. Wie bereits mehrfach erwähnt wurde kann die billige Chinastufe schon enorm was. Bei der Betriebsspannung auch kein Wunder. Ansonsten ist die Solution² technisch nix besonders ausgefallenes, eher so ein typisches Plagiat der bekannten amerikanischen Stufe mit den drei Buchstaben. Konzept der Kiste APS8000 stammt übrigens grundsätzlich aus Amiland! Würde mich ohnehin nicht verwundern, wenn die Originale auch dort gefertigt werden, oder zumindest in der Nachbarschaft.

    Wie sieht es denn überhaupt mit den Neuigkeiten aus Belgien aus, gibt es inzwischen Liefertermine, respektive neue Verhandlungen?
    Würde mich als alten Solution Kenner doch mal interessieren!

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • rockline
    • 8. Juni 2009 um 21:08

    Ich glaube es ist an der Zeit, dass ich auch kurz was zu dem Splitter sage. Hier läuft einiges durcheinander, was der Splitter für 99.- nicht verdient hat.

    Zuerst zum Brummproblem: was auch immer gebrummt hat - es wird am Aufbau gelegen haben. Der Splitter brummt nicht, dass Innenleben und die Trafos sind sauber aufgebaut. Das Problem dürfte eher die Gesamtverdrahtung eines Komplettaufbaus aus mehreren Splittern zu einer Stagebox sein.

    Die Buchsen sind von Neutrik. Ist zwar nicht deren HighEnd Serie, aber immerhin wird die preiswerte Printversion aus Plastik verwendet. Die Platine ist aus Epoxyd, Bruchprobleme stelle ich mir fast unmöglich vor.
    Die Trafos ähneln extrem den Modellen der BSS AR133 Di-Boxen Kopien von Link Dynamics. Ich bin mir sicher das es ein ähnliches Modell aus der gleichen Asiafertigung ist.
    Der Splitter macht das Signal lauter: 0dBu Eingang werden mit +7dBu ausgegeben. Warum ein Kollege abgeschwächte Pegel erwähnte kann ich nicht nachvollziehen. Eingangspegel bis +20dBu werden verzerrungsfrei verarbeitet. Der Splitter arbeitet sowohl an Line als auch an Mikropegeln einwandfrei. Es gibt lediglich an den Frequenzbandenden Pegelverluste zu beklagen. Siehe Frequenzgang weiter unten.
    Hier habe ich mal ein Bild des Aufbaus:

    Ich finde das für 99.- mehr als ok, und es gibt keinen wirklichen Ansatz hier lange zu diskutieren. Das sind keine Lundahl Übertrager, und unter diesem Aspekt sollte man den Splitter betrachten. Er kann und macht aber was er soll. In einer frühen tools4music Ausgabe hatten wir das Thema mit diesem Splitter mal gehabt.
    Hier noch der Frequenzgang vom Splitter:

  • T.Amp 2400 MkII abgeraucht

    • rockline
    • 3. Juni 2009 um 20:52
    Zitat von "sven heinze"

    heißt das wenn die gleich richter nen schaden haben kann die endstufe abkacken ?

    Ob die Endstufe kacken kann weiß ich nicht. Aber die Endtransistoren können Wechselspannungsanteile nicht gut vertragen, und könnten durchaus derartige Sachen mit Totalschaden quittieren. Meist baut sich in solchen Fällen aber keine Spannung mehr auf, da die Elkos keinen Spannungsanstieg bei kurzgeschlossener Diodenstrecke innerhalb eines Gleichrichters ermöglichen.

  • PA Amp selbst gebaut [2009] - der 2. Anlauf

    • rockline
    • 3. Juni 2009 um 20:33

    Ich habe das hier grade mal ganz flott überflogen.

    Soweit ich das verstehe wird grade eine Schaltung im typischen QSC Design aufgebaut.
    Bei der abgerüsteten Variante habt ihr aber nicht nur den Kurzschlussschutz (Q24/25) weggelassen, sondern auch die Konstantstromquellen Q18/23 für die Biasstrecke Q19 - 22. So kann kein Ruhestrom (und auch keine Aussteuerung in den Endtransistoren) fließen, da die verbliebenen Q20 und 21 ja überhaupt keine Stromquelle haben! Wie soll da der Bias entstehen?
    Hinzu kommt, dass bei den QSC Schaltungen der Netzteilaufbau mit den Elkos unmittelbarer Bestandteil der Lautsprecherleitung ist. Schau nochmal in das Komplettschaltbild. Besonders bei den kleinen Modellen der "USA Serie" ist das in der Regel gut erkennbar.
    Mir fehlt im Moment leider echt die Zeit mich an dem sicherlich interessanten Thread zu beteiligen. Aber wenn schon Endstufe basteln, dann lieber was gescheites. Nicht das die QSC schlecht sind, aber die Ausgeburt an audiophiler Höchstleistung ist das sicherlich nicht. Zudem auch nicht wirklich ohne......

    Ich empfehle euch eher hier weiterzumachen: http://audio-circuit.dk/
    Grüsse aus den Tiefen des Audioservice aus 2,5 Jahrzehnten :wink:

  • T.Amp 2400 MkII abgeraucht

    • rockline
    • 3. Juni 2009 um 20:03

    In diesem Fall ist der Gleichrichter der Übeltäter. Durch Schluss einer inneren Diode ist der Wechselspannungsanteil für die Elkos zu hoch, so das die in Folge den Fehlerstrom verursachen.
    Fragt sich nun, warum ist der Gleichrichter hinüber?
    Lösung a) Endstufenmodul defekt > Stromaufnahme viel zu hoch.
    Lösung b) Bauteileplagiate aus Fernost mit nicht spezifizierten Daten.
    Lösung c) Elko hat Kurzschluss, s.a. Lösung b!
    Lösung d) Befestigungsschrauben vom Gleichrichter zu locker > kein thermischer Kontakt zum Bodenblech.

    Es kommt auch noch die einfache Lösung in Frage: Shit happens, und das Bauteil war wohl etwas schwächlich.

    Das Gleichrichter defekt sind, ist in Endstufen übrigens kein seltener Fehler. Meist trennt aber die Sicherung des Trafos bevor es Feuer gibt! Ungewöhlich ist der Ausfall eines Gleichrichters nicht. Aber deine Fotos sind spektakulär genug, um eigentlich den Alteisenkübel mit neuer Ware zu versorgen.

  • Solution² Vertrieb Belgien

    • rockline
    • 28. Mai 2009 um 15:06
    Zitat von "DerNub"

    rockline: Auf der Qsc HP steht, dass die RMX-5050 nur einen Dämpfungsfaktor von 250:1 hat
    im Gegensatz zu der APS8000 mit 800:1 - haben die Chinesen etwa geschummelt bei der Angabe
    oder woran liegt das?

    Man muss eigentlich immer wissen, wie der Dämpfungsfaktor gemessen wurde.
    Zum einen spielt der Messpunkt, an dem gemessen wird, eine große Rolle. Direkt am Kanalausgang ergeben sich zb bessere Werte als an der Buchse. Hinzu kommt die Messspannung mit der der Dämpfungsfaktor ermittelt wurde, und letztlich spielt auch die zugrunde liegende Belastungsimpedanz eine wichtige Rolle.
    Der Wert ist zwar papermäßig immer ganz nett, kann aber nie realistisch miteinander verglichen werden. Denn grade der Dämpfungsfaktor ist ein Parameter, dass man wie Gummi ziehen kann!
    Ob zb. die APS8000 tatsächlich einen Dämpfungsfaktor von 800 hat sagt alleine ja nicht viel aus. Man müsste jetzt wissen wie der Wert entstanden ist, also bei welcher Spannung, an welchem Lastabgriff usw.

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