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T.Amp 2400 MkII abgeraucht

  • the_virus
  • 3. Juni 2009 um 14:18
  • the_virus
    Beiträge
    18
    • 3. Juni 2009 um 14:18
    • #1

    Servus,

    mir ist kürzlich bei einer Party nach 6Std schönem feiern mein T.Amp abgeraucht.
    Hab 2 Stück von denen nen MKI der die 2 Subs antreibt und MkII der für die Tops zuständig war, hierfür etwas überdimensioniert aber gut war nie an seiner Grenze. Getrennt über die aktive Frequenzweiche.
    Wie gesagt auf einmal kam weißer Rauch aus dem Rack aber die Musik lief noch, hab dann sofort abgeschaltet.
    Jetzt frag ich mich wie um alles in der Welt passiert so etwas, ich mein die Tops leben noch, zum Glück.
    Hab hier noch 2 Bilder von dem offenen Amp.


    lg

    der ste

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 3. Juni 2009 um 15:44
    • #2

    Wow da hast ja gebrannt drinnen :shock: da ist sicher recht viel kaputt.

    ein Fall für die Mülltonne...

    Sebastian

  • pdmusix
    Beiträge
    933
    • 3. Juni 2009 um 16:00
    • #3

    da hast aber mal glück gehabt. hättest es nicht gemerkt hätte da auch mehr passieren können

  • Christian Kronauer
    Beiträge
    429
    • 3. Juni 2009 um 16:05
    • #4

    Case auch mit abgefackelt bzw. angebrannt ?

  • the_virus
    Beiträge
    18
    • 3. Juni 2009 um 16:49
    • #5

    Ne der Rest also der 2. Amp und das Case in unbeschadet, war gerade beim DJ und hab bei dem Geruch sofort den Powercon gezogen. Lustigerweiße ist das recht " schleichend" gegangen. Die Musik lief noch und es hat schon echt übel gestunken bis ich dann so nach 15 sec gecheckt hab was los is.
    Würd nur gern wissen wie sowas passiert weil ich hab mir jetzt nen anderen T.Amp 1400 MkI geholt, leider reicht das Geld für nen vernünftigen Amp immer noch ned, und ich bin ned scharf auf eine Wiederholung.
    Kann das sein das meine selbstgebaute Frequenzweiche damit was zu tun hat? kannst mir zwar ned vorstellen da wie gesagt alles schon länger im Einsatz ist und die Tops noch leben.

  • Dennis13
    Verifiziert
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    4.834
    • 3. Juni 2009 um 16:53
    • #6

    Der Elko ist wohl ausgelaufen? Das gab dann wohl einige Kurzschlüsse. Sieht aber nich schlecht abgefackelt und wohl auch ätzend aus. :shock:

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 3. Juni 2009 um 17:13
    • #7

    Elko-Tod. Der Schaden ist reparierbar (aber ökonomisch sicher nicht), kommt aber bei tpamp öfters vor. Die Platine der Elkos und Gleichrichter wird Schrott sein.Auf jeden Fall gut, dass du rechtzeitig abgeschalten hast, denn die netzseitige Sicherung ist mit 20A träge gnadenlos überdimensioniert und tödlich für den Trafo!
    Falls du die Kiste entsorgst, würde ich Interesse am Trafo melden, habe hier eine zur Rep. wo der Trafo verschmort ist.

  • Online
    Jürgen Klingel
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    • 3. Juni 2009 um 19:06
    • #8

    Joa, da hats nen Elko zerrupft, der hat seine Innereien auf die Elektronik gespien und mit dem leitfähigen Elektrolyt Kurzschlüsse + stinkendes Feuerwerk verursacht.

    Das Netzteil ist schnell geflickt, der Kanalzug ist wäre durch Ausbau und Hochdruckreinigerbehandlung mit gründlichem Trockenlegen und "Kontakt-WL" Nachreinigungvielleicht wieder etwas geruchsneutraler zu bekommen. Wichtig: die Elektrolytpampe greift Bauteile und Konstruktionsmaterialien an, das Zeug muss schnellstens runter.
    Die Elektronik sieht zwar schlimm aus, ist aber wahrscheinlich kaum defekt. Stinkt halt wie Hölle, aber wenn ich ehrlich bin...ich würde den Segen über den Amp sprechen und ihn begraben (in Einzelteilen verkümmeln, am Trafo besteht ja schon Interesse :grin: )

    Was Anderes: Was is´n das für´n Mist? Elko defekt "passiert beim T-Amp öfters...", da wurde wohl ein bisschen knapp mit der Betriebsspannung und Temperatur kalkuliert...und eine 20 Ampère-Primärsicherung ist wirklich unterste Schublade! Immerhin: BILLIG sind die Dinger ja, hmpf :roll:

    JM2C, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • rockline
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    • 3. Juni 2009 um 20:03
    • #9

    In diesem Fall ist der Gleichrichter der Übeltäter. Durch Schluss einer inneren Diode ist der Wechselspannungsanteil für die Elkos zu hoch, so das die in Folge den Fehlerstrom verursachen.
    Fragt sich nun, warum ist der Gleichrichter hinüber?
    Lösung a) Endstufenmodul defekt > Stromaufnahme viel zu hoch.
    Lösung b) Bauteileplagiate aus Fernost mit nicht spezifizierten Daten.
    Lösung c) Elko hat Kurzschluss, s.a. Lösung b!
    Lösung d) Befestigungsschrauben vom Gleichrichter zu locker > kein thermischer Kontakt zum Bodenblech.

    Es kommt auch noch die einfache Lösung in Frage: Shit happens, und das Bauteil war wohl etwas schwächlich.

    Das Gleichrichter defekt sind, ist in Endstufen übrigens kein seltener Fehler. Meist trennt aber die Sicherung des Trafos bevor es Feuer gibt! Ungewöhlich ist der Ausfall eines Gleichrichters nicht. Aber deine Fotos sind spektakulär genug, um eigentlich den Alteisenkübel mit neuer Ware zu versorgen.

  • sven heinze
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    • 3. Juni 2009 um 20:08
    • #10

    heißt das wenn die gleich richter nen schaden haben kann die endstufe abkacken ?

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • rockline
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    • 3. Juni 2009 um 20:52
    • #11
    Zitat von "sven heinze"

    heißt das wenn die gleich richter nen schaden haben kann die endstufe abkacken ?

    Ob die Endstufe kacken kann weiß ich nicht. Aber die Endtransistoren können Wechselspannungsanteile nicht gut vertragen, und könnten durchaus derartige Sachen mit Totalschaden quittieren. Meist baut sich in solchen Fällen aber keine Spannung mehr auf, da die Elkos keinen Spannungsanstieg bei kurzgeschlossener Diodenstrecke innerhalb eines Gleichrichters ermöglichen.

  • Online
    Jürgen Klingel
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    • 3. Juni 2009 um 21:27
    • #12
    Zitat von "rockline"

    Ob die Endstufe kacken kann weiß ich nicht.

    :lol: Das wäre die Steigerung des inkontinenten Elko...zur wenig erbaulichen Verbreitung unflätiger Gerüche wäre der Amp schonmal vorzüglich geeignet :grin:

    SCNR, wollte mich nicht über das Unglück Anderer lustig machen. So ein Kohlenbrocken ist wirklich keine Freude, hmpf!
    Gruß, Jürgen

    Noch ein ganz platter Joke: Ihr wisst ja warum das Ding mit den 4 Beinchen Gleichrichter heißt? Weil "gleich riecht er", hrhrhr!

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • sven heinze
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    • 3. Juni 2009 um 21:35
    • #13

    :lol: , kann auch was passieren wenn der arbeitspunkt nicht mehr stimmt ?

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • Online
    Jürgen Klingel
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    • 3. Juni 2009 um 21:45
    • #14
    Zitat von "sven heinze"

    :lol: , kann auch was passieren wenn der arbeitspunkt nicht mehr stimmt ?

    Jap, isser zu niedrig, oder Null arbeitet der Amp im Class-B Betrieb = keine Leerlaufverluste, aber hoher Klirrfaktor.

    Ist er zu hoch, avanciert das Ganze zum Elektroheizkörper, mit den bekannten Nachteilen, was Wirkungsgrad und Aussteuerbarkeit anbelangt. Bei starker Übertreibung hätte das auch negative Auswirkungen auf die "Raum-Duft-Note" und die Lebenserwartung der Endstufe :shock: :grin:

    :D Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • ddt
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    • 3. Juni 2009 um 21:53
    • #15

    hmm,

    wenn ich das seh, mach ich mir gedanken um unsere t-amps

    sind zwar noch die mk1-serie, aber dafür auch schon 5-7 jahre alt ohne facelifting ;)

    wie kann ich feststellen, ob die elkos schon am ende oder besser kurz davor sind?
    aufblähen?

    und was dann? lohnt sich ein elko-tausch?

    hatte bisher nie probleme mit den amps (2X2400, 2X1400)

    mfg

    andreas

  • sven heinze
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    1.368
    • 3. Juni 2009 um 21:56
    • #16

    @ threadersteller ,willste meine ta2400 :D, ich hol mir jetz ne andere bass endstufe weil ich die zu schlapp finde

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • Online
    Jürgen Klingel
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    4.860
    • 3. Juni 2009 um 22:07
    • #17

    ddt:
    Hm, Deckel öffnen, einschalten halbe Stunde laufen lassen, abschalten, Stecker ziehen, warten bis sich die Elkos entladen haben (wegen Berührungsspannungen = Autsch :grin: )

    Elkos befühlen, sie sollten bei anständigem Schaltungskonzept allenfalls gut handwarm sein - jedenfalls gleichmäßig etwa die selbe Temperatur haben. Aufgeblähte Exemplare sind ebenso verdächtig wie leichter äh, "Fischgeschmack" im Netzteil und Verfärbungen um die Elkos, das würde auf beginnende Inkontinenz an den Anschlussbeinchen hin deuten...
    Liegt die Betriebsspannung nur knapp über der Elko Betriebsspannung senkt das die Lebensdauer, ebenso wie thermische Belastung. Wenn die Elkos mit der Zeit austrocknen (Dauerbetrieb in warmer Umgebung...) sinkt die Kapazität, die Restwelligkeit der zu glättenden Spannung steigt, dadurch steigen die Verluste im Elko, der heizt sich stärker auf = ein Teufelskreis, irgendwann: BUMM! Oder "PLATZ-gluck, gluck, gluck, Platine vollsabber, ätz, spratzl, rauch, brenn) Vielleicht auch nur PROTECT! Dann schnell abschalten :grin:

    Sind oben genannte Symptome vorhanden, lässt sich mit frischen Elkos schon was machen. Das sind eigentlich fast die einzigen "Verschleißteile" im Verstärker, selbst die Leistungshalbleiter sind bei anständiger Kühlung und nicht ausgetrockneter Wärmeleitpaste bei gut designten Verstärkern schlecht zu killen.

    Gruß, Jürgen :D

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • ali stoll
    Beiträge
    799
    • 4. Juni 2009 um 02:54
    • #18
    Zitat von "sven heinze"

    @ threadersteller ,willste meine ta2400 :D, ich hol mir jetz ne andere bass endstufe weil ich die zu schlapp finde


    und dann wird kappa gegrillt wa?

    habe mit ner TA2400 schon manch andere sachen als 90 € chassis gegrillt ;)

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