@ tobias kammerer: Das ist doch das Gleiche wie die DAP Vision 3500 oder BST Liker 3600, evtl. etwas gepimpt (vllt. aber auch nur auf dem Papier).
Beiträge von Jens Droessler
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Dem ist definitiv nicht so. Tiefgang ist kein Substitut für Pegel. Und um es zu wiederholen und nochmal klar auszudrücken: Kein normaler Mensch hört, wie tief eine Box mit Musik geht. Es sei denn, er kennt das Lied und hat sich gemerkt, bei welcher Frequenz mache Töne ganz unten liegen. Wer macht das? Ich vielleicht, weil ich dann eine Aussage treffen kann, wenn genau das Lied läuft. Die Realität sieht aber so aus: Schlechtes Ausschwingverhalten wird so gut wie immer mit Tiefgang verwechselt und sorgt für subjektiv hohen Pegel, obwohl sich messtechnisch kaum etwas tut. Bestes Beispiel sind da Bandpässe hoher Ordnung (6 aufwärts). Miserables Ausschwingverhalten, seltenst aber echter Druck, klingen laut, sind es aber nicht. Ich habe da Konstrukte gehört, wo alle Beteiligten der Meinung waren "boar, geht abgrundtief", leider ergab ein Check nach obengenannter Methode, dass da unter 50Hz aber wirklich nichts mehr kam. Andere Konstrukte, zum Beispiel 4x10er Hornbässe im Stack, die messtechnisch nachweislich die 40Hz erreichen, klingen dagegen nicht danach. Da sitzt jeder Ton straff am Zuhörerkörper, aber die "Boomkisten im Auto"-Fraktion vermisst da was und kommentiert "Gibts da keinen Bass?".
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Klar, das kennen hier einige. Aber bis auf den Limmerbass-Nachbau ist da nichts, was erwähnenswert wäre, wenn man sich zwischen EAW, F1 oder Turbosound entscheiden wollte...
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Zuersteinmal, das Ding funktioniert so absolut normal. Alle DriveRack PAs tun das. Und dass es deswegen so billig ist, naja, warum machts der Behringer für den halben Preis dann nicht?
Empfehlung: Raus mit dem Ding, verkaufen und was anderes rein. Für den ganzen NAchlaufkram oder Relais zum Stummschalten zahlt man am Ende mehr als für ein anderes Gerät.
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Föön hängt gelegentlich in einem Club in Berlin.
Wie wäre es denn mit einem kompletten Custom-System? F+r das Geld, was ihr investieren wollt, kann man einiges machen.
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Mangelnden Hochtonsound kann ich auch nicht bescheinigen, eher zuviel an einigen Stellen. Aber er wird verwaschen. Das Problem haben im Prinzip sämtliche Pseudo-LAs.
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Meine Erfahrungen decken sich mit denen von toadie aus dem verlinkten Thread. Ich habe das System bis jetzt in Konfigurationen von 4 bis 8 Teilen pro Seite gehört. Überzeugen konnte es mich nie. Der Hochtonsound verwäscht aufgrund der mangelhaften vertikalen Einschnürung je mehr Teile man aufhängt. Tiefmitten gibt es nicht. Kopplung zum Bass miserabel (kenne nur den S20, aber der sollte noch am besten an die Tops koppeln). Bass drucklos und unkonturiert.
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Klar, WIR wissen das. Aber die Leute, die das in so kleinen Hallen installieren sind meist die, die eigentlich die Elektroinstallation machen. Da denken viele, das Ding ist so komplett und unveränderlich. Man würde eher weiter hinten nochmal welche als Delay hängen (kennt man ja so von normalen Boxen) als das Array zu verlängern.
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Ja, genau da liegt die Anwendung: Kleine Gemeinschaftshäuser etc. Ich hab es grade wieder gesehen, und der Job wird auch gut erledigt von dem Ding. Sprache, mal Musik... geht.
Allerdings wäre es wohl übertrieben, zu behaupten, dass man keine Delayline braucht, weil da vier 12cm hohe Kisten untereinander hängen...
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@ puma: Class D, 2x8kW sowohl an 2 alsauch an 4 Ohm, Drehstromnetzteil (16A CEE rot).
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Was Camco betrifft liest es sich für mich so, dass die D-Serie eben die Q-Serie mit nur zwei Kanälen ist. Sie sehen allesamt nach Installation aus. Das war mein erster Gedanke als ich sie gesehen hab.
Und mal ganz ehrlich, ich hab mich bei der Tecton schon gefragt, was man denn an der Vortex noch abspecken könnte. Jetzt gibt es noch eine abgespeckte Tecton??
Interessant finde ich aber die auf der Messe angekündigte Vortex 16, von der aber weit und breit nichts zu sehen ist.
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Ein PEQ mit gleicher Güte und gleicher Absenkung (diese kann ja vom PEQ nicht noch weiter erhöht werde, es kann also nicht noch mehr abgesenkt werden) verbraucht deutlich weniger Resourcen. Viel zu rechnen gibt es bei der Regelung nicht. Um es zu wiederholen: Sie sollte identisch mit einem Compressor sein. Und davon macht ein einfaches Digitalpult zwei pro Kanal. Das kann also nicht so ein großes Problem sein.
Wie gesagt, ich denke, Behringer hat da noch einiges drangehangen, daher auch der Einsatz des DynEQs schon ohne Pegel...
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@ Jonny: Was muss der prozessor viel rechnen? Der Steuerungsteil ist der selbe wie bei einem Compressor, der geregelte Teil ist ein normaler PEQ, der eben im Gain geregelt wird. Beides frisst nicht allzuviel Resourcen. Daher weiß ich nicht, was Behringer da noch für ein Voodoo integriert hat...
@ partymucke: Das Verhalten hat keiner gefixt, weil Behringer eigentlich ÜBERHAUPT NICHTS an dem Gerät gefixt hat. Es gibt ja noch einen Bug im System...
@ mattias: Und da bist du dir sicher? Ich bin der Meinung, dass man beim DynEQ keine positiven Werte für Threshold einstellen kann. Wenn du Recht hättest, würde das ja bedeuten, dass der maximale Threshold bei -22dBdigmax liegen würde.
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@ simonstpauli: Im Direktvergleich mit "alten und schweren" Amps merkt man schon ohne an die Grenze zu fahren, dass sie schlanker klingen. Im Grenzbereich, mit hochbelasteten Kanälen (2 Ohm), kann das Netzteil einfach den Strom nicht liefern. Woher auch, es kann nur 13A aus dem Netz aufnehmen (mit wenigen, sehr kurzen Peaks oberhalb von 13A). Das schützt den Leistungsschutzschalter vor der Unterbrechung, allerdings macht es auch das Netzteil deutlich günstiger.
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Das ist ein bekannter "Fehler" und er ist ja auch direkt im Gerät sichtbar: Auf der Seite mit der Threshold- und Ratio-Einstellung ist ja sofort nach dem Einschalten der Gain-Reduktions-"Balken" etwas nach unten ausgelenkt. Und genau so verhält er sich. Da ich das Ding meist benutze, um quasi eine pegelabhängige, automatische Fletcher-Munson-Kurven-Korrektur zu machen (erfordert etwas Mess- und Hörbarbeit, um das genau hinzubekommen), finde ich das Verhalten nicht so problematisch.
Richtig ist auch, dass der DynEQ ziemlich viele Resourcen frisst, obwohl ich nicht genau weiß warum. Die eingestellte Frequenz wird ja dem Gesamtpegel des Bandes in Relation zur Thresholdeinstellung entsprechend abgesenkt bzw. erhöht. Warum das gleich so ein Loch in den Resourcen verursacht, ist mir unklar. aber ich brauche es wie gesagt eh nur für die Hochtöner bzw. Tops.
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Da hat Rockline völlig Recht. Kein Mensch fragt mehr nach den Amps. Hauptsache die PA ist was "amtliches". Es KANN natürlich sein, dass dann der Techniker auf die Veranstaltung kommt, als hochwertig bekannte Boxen sieht und ob der billigen Chinaamps daran dann die Nase rümpft, was aber eher daher rühren dürfte, dass hier die Verhältnisse seltsam sind... Aber an und pfirsich spielts keine Rolle.
Zudem wenn man ausgewählte Chinaware verwendet, ist auch Leistungsfähigkeit (ob die spezifizierten Watt auch tatsächlich, gerade im Bassbereich, vorhanden sind) und Zuverlässigkeit im grünen BEreich, sodass man nur noch für geringes Gewicht hohe Preise zahlen muss. Das haben Crown und Konsorten wohl langsam begriffen, weshalb eine XLS5000 für deutlich unter 1000 Euro über den Tisch geht.
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Rearloaded Hörner sind sehr wählerisch in der Bestückung, da sich Frontschall und horngeladener Rearschall exakt addieren müssen. Spielt der Treiber als Direktstrahler zu tief, überlappt sich die Sache mit dem Output des Horns (was zu Auslöschungen oder Wummern führen kann). Spielt er nicht tief genug, ergibt sich ein Loch. Man kann also nicht mal eben wie bei Frontloadern einen anderen Lautsprecher testen und brauchbare Resultate erwarten.
Damit will ich nicht sagen, dass der Lautsprecher auf keinen Fall funktioniert. Vllt. ist er ein Idealkandidat... ich würde halt nur nicht mit zu hohen Erwartungen an die Sache gehen.
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@ wora: Die betreiben bei den großen Bühnen aber oft einen immensen Aufwand, um das ordentlich zu integrieren. Zudem, seit wann klingt es automatisch gut, nur weil es eine große Bühne ist? Viel zu oft habe ich große Shows schon richtig grausig erlebt (insbesondere den Bassbereich)... womit ich nicht implizieren möchte, dass die Subs off aux-Geschichte daran Schuld ist! Ich sehe eben nur nichts daran, was ich nicht auch mit Hochpass und EQ machen kann, ohne eventuell unerwünschte Nebeneffekte durch Überlappungen bzw Unterlappungen im Frequenzbereich zu bekommen...
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Generell kann sich doch jeder die Frage über die Ridertauglichkeit selbst beatnworten. In diesem Fall: Hast du schonmal PL Audio auf einem Rider gesehen? Ich nicht, demnach sind sie für mich nicht Rider-tauglich.
Allerdings gilt auch, dass Bands bis zu einer gewissen Größe zwar tolle Namen auf dem Rider stehen haben, aber seltenst meckern, wenn anderes Equipment dasteht, was den Job ohne Probleme (!) bewältigt. Zur Problemvermeidung trägt in jedem Fall dein Service dem Kunden und dem Künstler gegenüber bei. Wenn der Techniker Probleme hat, musst du ihm zur Hand gehen, sonst ist eh dein Equipment dran schuld.
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Was braucht man denn bei CB für Vorschläge? Da kann man eigentlich kaum was falsch machen...