Ja, Eli 1 bis 3 waren damals richtig gute Systeme... Eli IV und Eli i ist eher was fürs Party-PA.
Beiträge von Jens Droessler
-
-
Naja, die M4 zu verkaufen wäre doch kein Problem. Da finden sich Abnehmer für. Ich kenne sogar Leute, die danach Ausschau halten (nicht, dass ich dir deswegen davon abrate!). Aber WENN M4, dann mit SH15xx mit PCMX dran (evtl. die PCMX selbst gebaut). Dann macht das Sinn.
-
Naja, Yorkville ist auch nicht "das Original". Trotzdem hat Pysos recht: So funktioniert das nicht.
-
@ wulfson: Es schadet aber den verbleibenden Lautsprecher nicht, wenn AUßERHALB seines Volumens andere Gehäuse "stillstehen" und Passivmembranen arbeiten. Dadurch ändert sich das Volumen, auf das er arbeitet nicht. Das hat nur klangliche Einflüsse.
-
Mal ein paar praktische Probleme: Die Box hat pro Weg 8 Ohm, die Amps mögen aber keine Impedanzen unter 4 Ohm (laut Test von Rockline, wenn ich mich nicht irre). Zudem haben die Amps diese bekannte Rauheit in den Höhen, was sie nicht grade zur Idealbestückung macht. Genaugenommen finde ich, dass es schon dekadent anmutet, zu diesen Amps ein Minidrive zu packen. Ich sehe auch Probleme mit der horizontalen Abstrahlung in den Mitten. Die 10er sitzen ja ein gutes Stück auseinander, werden aber wohl zwangsläufig mit dem gleichen Signal angesteuert. Man bedenke: Die Kopplungskriterien gelten auch in der Horizontalen...
-
Nun, ich schon. Aber ich glaube nicht, dass die Regal in dieser Klasse spielen...
-
Die M4 sind in deinem bisherigen Ansatz tatsächlich überflüssig. Der 4590 kann am geeigneten Horn auch deutlich unter 1000Hz spielen. Das Bastelhorn würde ich nicht nutzen, lieber etwas, was problemlos bis 180Hz spielt, um an die Doppel-12er Hörner anzukoppeln, z.B. HD15 mit antriebsstarken 15ern. Die 12er Hörner betreffend könntest du zu Limmer 312 oder 302 greifen. Dass die 18LW1400 das richtige für die X1 sind glaube ich nicht. Sie funktionieren eigentlich nur mit den SD18 richtig gut, es gibt allenfalls noch Modifikationen für die Void V1000 und BMS 18N850.
-
Ja, ist er

Wenn ein Chassis ausfällt in einer gemeinsamen Kammer, sieht das verbleibende Chassis das gesammte Volumen, womit die Bedämpfung gerniger ausfällt (mehr Hub) und das Tuning nicht mehr stimmt. Zudem wird der Lautsprecher außer Betrieb zur Passivmembran, was zu weiteren Tunigabweichungen und virtueller Gehäusevergrößerung führt.
Ein Vorteil der gemeinsamen Kammer wäre allerdings, dass sich Chassistoleranzen ein wenig egalisieren.
-
Puh, da hätt ich aber bei einigen Produktionen schon gehörig lange zu tun.

Ich schließe kurz an, höre mit Musik und bei Verdacht auf Weiteres (man kennt seine Boxen doch) dann halt sweepen und Impedanzmessung als letzte Möglicheit vorm Auseinandernehmen...
-
Naja, es gibt gut und gut... Richtige Bringer sind die DQL bzw DQX nicht. Da sind die BUX doch eine andere Nummer, um mal bei RAM zu bleiben.
-
Naja, die einzigen "Verzerrungskomponenten", die da ausgelöscht werden können, sind die, die durch zu geringe Dämpfung entstehen können. Nur sehe ich da zwei Probleme:
1. Bei großen, schwermembranigen Lautsprechern vermindert hohe elektrische Dämpfung das Über-/Nachschwingen höchstens. Gegen die Masse kommt man mit dem bisschen "Kurzschluss" nicht an. Es macht keinen merklichen Unterschied, da die mechanische Dämpfung weitaus mehr dazu beiträgt.
2. Bei kleinen Lautsprechern sind die Gewinne ebenfalls marginal, da diese mit leichten Membranen kaum über-/nachschwingen. Auch hier ist eher die mechanische Dämpfung von Bedeutung.Alles in allem ist das eher was für die Marketing-Abteilung als von Nutzen für den Anwender...
Und wie gesagt, der Dämpfungsfaktor besteht nicht nur aus Endstufe und Kabel....
-
SigmaDrive heißt es bei einem Hersteller, bei anderen heißt es wieder anders. Das Einzige, was hier getan wird, ist den Regelkreis auszudehnen bis an die Lautsprecher, anstatt nur innerhalb des Amps. Das erfordert pro Lautsprecher schonmal 4 Adern (die üblichen zwei hin, und eben zwei als Sense zurück). Vorteile bringt es nicht viele, denn das Prinzip geht davon aus, dass der Dämpfungsfaktor nur aus Endstufen-Innenwiderstand und Leitungswiderstand besteht.
-
MTL-1 ist kein Horn, sondern Expo-Bassreflex, allenfalls als Hybrid zu bezeichnen.
Der Oberton 18XB700 ist in der Tat so ziemlich die ideale Bestückung, da es quasi ein aufgebohrter und "sichergemachter" EVX180B ist, und dieser spielt nunmal in allen EV 18" Bassprodukten.
-
6th Order hat aber doch schon zwei "offene" Kammern.....
-
Die Auto-EQ-Funktion arbeitet in mittleren biis kleinen Räumen überhaupt nicht wie angedacht. Dazu fehlen "inteligente" Algorithmen, die "sehen, was vom Lautsprecher und was vom Raum kommt. Das kann im Moment nur ein einziges sehr teures System in Hardware, und diverse PC-basierte Software-Lösungen.
Für euer Problem hätte ich eher zum Behringer UltraCurve DEQ2496 geraten. Der kann, was ihr braucht und verzichtet auf die in eurem Fall überflüssigen Funktionen.
-
Die Limiter des DriveRack PA werden dich sicher auch enttäuschen....
-
Ich stelle je nach Box mal mehr, mal weniger Unterschiede fest. Meist aber nichts, was nicht per EQ machbar wäre.
Merkliche Unterschiede gibts dann aber, wenn es in die Grenzbereiche der Amps geht. Wie sie sich da verhalten unterscheidet sich schon teilweise stark...
-
Nun, es gab auch eine CS800 ohne X im 3HE-Gehäuse, völlig identisch zur X vom Design her. Der Hauptunterschied zur X liegt in der anders dimensionierten Strombegrenzung (die bei der X für 2 Ohm-übliche Ströme aufgeweitet wurde). Die X hat zudem keine Feinsicherung mehr, sondern einen Automaten. Die Varianten im 3HE-Gehäuse ließen sich zwischen 220 und 240V umschalten, was auch gut ist, da wir ja mittlerweile bei 235V angekommen sind. Hauptproblem der CS800-Modelle im 3HE-Gehäuse ist der Bridge-Schalter, der nach einiger Zeit keinen Kontakt mehr brachte und somit ein Kanal "weg" war. Ansonsten sehr haltbare Geräte... Hab auch noch ein ganzes Rudel von CS800, CS800X, CS800S, CS1000, CS1000X und CS1200X. Die CS1000X sind meine Favoriten, was Haltbarkeit betrifft. Aber so langsam werd ich mich wohl von ihnen trennen müssen. Zwei werd ich aber behalten, nur um zu sehen, bis wann die noch laufen...

Es gab auch ein seltenes CS900-Modell, im CS800-Gehäuse (während die CS1000 und CS1200 ja ein anderes Gehäuse haben). Dann gab es noch das Jubiläums-Modell der CS800X mit der goldbeschichteten Front (echtes Gold!), von der ich eins der zwei in Deutschland habe.
Die Steck-Module waren vom ersten Modell in den 70ern kompatibel bis zur letzten Endstufe der CS-X-Serie. Erst die CS800S hatte dann ein neues Konzept.
-
Ich hab mich wohl auch wieder zu kurz gefasst. Ich meinte, dass man (weil du Aura, früher Seismic, erwähnt hast) EIGENTLICH ziemlich extreme Antriebe bräuchte, wenn man Underhang (wie eben Aura) auch magnetisch haben möchte. Dass die von dir nun in aller Länge und mit Bildern beschriebene Art KEINEN Fluss verschwendet, ist mir durchaus bewusst und davon habe ich auch garnicht geredet.
-
@ SRAM: Achso, darauf wolltest hinaus. Das hättest du nicht so langwierig erklären müssen....
Und hast recht, unterhängende Spulen sind wohl die Zukunft, nur braucht man extreme Antriebe, da man ja quasi jede Menge Flux "verschwendet".
Warum hat eigentlich noch niemand ein Servokonzept bei linearen Antrieben verwirklicht? Immer nur den Teil der Spule im Luftspalt mit Leistung versorgen. Klar, das geht nicht ohne noch eine Ansteuerungslogik, aber kann das heute ein Problem sein?