Hallo,
ich habe letztens mit einem EV QRX Setup gearbeitet, bei dem die QRX 218 Doppel 18" Bässe verwendet wurden! Diese wurden über die EV P1201 inkl. original M 218S Modul, für die bennanten Bässe, betrieben!
Nun war es aber so, dass obwohl ja die original EV Controller/Limiter verwendet wurden, die Bässe bei sehr hohem Pegel zu zerren, knacksen bzw. zu krachen anfingen.
Sobald man in diesen Bereich kam, leuchtete zwar auch der Limiter am Amp auf und der Limiter griff dann auch ein, aber die unschönen Reaktionen der Bässe, auf den zu hohen Pegel, hatte man trotzdem!
Als ich die Anlage danach noch mal testete, viel mir auf, dass dieses Phänomen bei allen 4 Bässen und auch bei allen 4 Endstufen mit Controllermodul auftritt! Ein Defekt ist doch somit eigentlich auszuschließen? Kann es sein, dass das von EV wirklich bewusst so abgestimmt wurde, dass der Limiter erst greift, nach dem sich die Bässe schon zu Wort gemeldet haben?
Falls ja, warum? Ich kenne eigentlich kein anderes System, bei dem die Controller die Limitierung erst so spät beginnen, was ja auch Sinn macht, da der verschleiß somit so weit wie Möglich eingeschränkt wird! Das Problem ist nur, dass man an dem M 218S Modul auch leider nicht wirklich etwas verstellen kann, auch nicht auf dem Modul an sich (Jumper, Poties usw).
Nun meine Frage: Kann das wirklich werksseitig von EV so gewollt sein? Falls ja, warum?
Meiner Meinung lässt sich das Problem leider auch nur mit einem EV DX38 mit entsprechendem Preset und evtl. nachjustierung des Threshold des Limiters beheben! Oder sieht das jemand anders?
Danke im Voraus!