Ähem, der Ultrafex generiert keine Subharmonischen. Das macht der UltraBass bzw Bassfex, wie er vorher hieß. Der UltraFex ist ein "Enhancer", quasi ein Möchtegern-Exciter mit Bass-Anhebung.
Beiträge von Jens Droessler
-
-
Das sind halt ein Haufen Breitbänder in ner Stange verbaut. Da ist nicht viel dran zu entwickeln. Entzerrt wird dann aktiv, mit der horizontalen Einschnürung im Hochtonbereich wird gelebt....
-
@ yamaha4711: Ich möchte hier als Beispiel meine guten alten RCF L18P300 im BR-Gehäuse nennen. Dieser Lautsprecher ist mit 600W Dauerleistung angegeben. Die vier ältesten habe ich nun seit mindestens 10 Jahren in Gebrauch, keiner von ihnen hat in diesen 10 Jahren weniger als 1000W vom Amp gesehen, und die letzten 5 Jahre haben sie ihr Leben an Lab Gruppen fP6400 verbracht, ohne Begrenzung. Musik oftmals elektronisches Material von niedrigem Crest-Faktor, Chart-Musik von CD, ganz ganz selten auch mal Live. EINEN musste ich in dieser Zeit ersetzen, weil der Kollege die Kiste vom LKW fallen lassen hat. Der Punkt dabei: Diesem Speaker machen 1200W vom Amp nichts aus.
Zudem kann man GRADE bei Tops schonmal kräftig überampen. Wenn man einen Hochpass bei 100Hz oder mehr hat, ist der Crestfaktor automatisch eine gute Ecke höher als fullrange. Kann die Box fullrange (wie üblicherweise gemessen wird) 500W Dauerleistung ab, kann man da ruhig mit 1200 und mehr Watt vom Amp draufgehen. Solange das Signal sauber bleibt, wird die tatsächliche RMS-Leistung die 500W-Marke sicher nicht übersteigen.
-
Na, wenn bei 80 Leuten IRGENDEINE Endstufe mit zwei 18ern hätte, wäre ich stark verwundert. Die PLX2502 kenne ich nicht, aber ihre Vorgänger waren keine Basswunder. Das heißt nicht, dass da kein Bass rauskommt, sondern dass im Vergleich zu anderen Endstufen in der Leistungsklasse bei gleichem Eingangssignal weiger Bass rauskommt.
-
Ich nutze dafür ab und an Geräte von Archos, z.B. den GMini 400. Den hab ich seit über drei Jahren, absolut problemfrei, Audioqualität gut, hat eine 20Gb Festplatte und ist ca 5x9cm groß. Kann auch WMA, DivX-Videos (eingebautes Farbdisplay und TV-Out) etc. abspielen. Dürfte es gebraucht billig geben. Einziger Haken gegenüber den neueren Vertretern von Archos: Er nimmt nur als WAV auf. Aber wen stört das bei 20Gb?
-
Beim Hochtöner kann man sich einen Peak-/Clip-Limiter eigentlich sparen. Ein RMS-Limiter wäre allerdings sehr hilfreich.
Ums mal so zu sagen: Der Peak-/Clip-Limiter kann nicht verhindern, dass ein auf 300W begrenzter Amp auch tatsächlich 300W liefert, nämlich als Sinus. Dann wäre der Hochtöner schon laaaange dahin. Ein RMS-Limiter, auf die tatsächliche Dauerleistung des Hochtöners eingestellt, würde die volle Dynmaik zulassen, ohne dass dem HT etwas passiert, da thermisch nie mehr als die zulässige Dauerleistung zustande kommt. Ein 450W peak von 0,1ms dürfte allenfalls den Klirr in dem Moment in die Höhe schießen lassen....
-
Von Nachhilfe kann keine rede sein. Ich mags nur, wenn Dinge nicht nur an der Oberfläche berührt werden. Das verursacht nur Missverständnisse. Irgendjemand liest mit und verbreitet danach nur die halbe Wahrheit... Ich kann nicht wissen, welchen Wissensstand du hast, aber ich bin mir sicher, dass hier Leute mitlesen, die noch die Grundlagen lernen...
Ums nochmal deutlich zu sagen: Hätte man eine konstante Gruppenlaufzeit von 15ms, wär das kein Problem, da einfach zu beheben. Erst die recht schnelle Veränderung dieser über den Frequenzgang lässt die Sache problematisch werden. Dazu kommt noch, dass der Resonator nicht mit einem Schlag da ist, wenn die Gruppenlaufzeit 'rum' ist, sondern er schwingt sich erst langsam hoch. Ebenso hört er nicht schlagartig auf, wenn das Signal aufhört. Er schwingt langsam aus. Das tut der Lautsprecher an sich auch, aber im Normalfall längst nicht so träge wie der Resonator.
Ich kenne den 18XB700 sehr gut, in diversen Konstruktionen, und wenn du hier im Forum nach meinem Namen und dem Lautsprecher suchst, wirst du sehen, dass er einer der zwei 18er ist, die ich in BR akzeptabel finde.
-
Gruppenlaufzeit an sich ist überhaupt kein Problem
Beim BR ist sie aber so 'dynamisch', zudem das schlechte Ein-/Ausschwingen des Resonators (man betrachte nur die Güte...). Der 18er trägt seinen Teil dazu bei, durch hohe Membranmasse und große Fläche. Heutzutage hat man zumindest ibis zum mittleren Pegelbereich noch einen Kolben im Bereich unter 100Hz, aber spätestens, wenns um hohe Pegel geht, muss man sich von diesem gedanken verabschieden.So, genug off-topic, oder?
-
Nur weil sie nicht in einer Kiste stecken heißt das doch nicht, dass sie nicht identisch oder wenigstens sehr ähnlich sein können. Die Bestückung ist jedenfalls identisch, nur dass eben ganz oben noch zwei Zitronenpressen dabei sind, die ich bei diesem JBL-HT, der eher ein MT ist, auch empfehlen würde. Falls es dich interessiert, das Mitteltonhorn sieht so aus: http://www.stage-accompany.com/vintage/docs/Sa4512.pdf
-
Ach naja, 18er Bassreflex und Impulstreue..... das hat nicht sooo viel miteinander zu tun...
-
Was ist los mit DIR? Was erwartest du denn auf so'n pampiges "Super Zusammenhang mit meiner Frage"?
-
Naaaajaaa sag ich da mal.... Obs wirklich besser ist, einen unbekannten Namen aufzuführen, wo der interessierte potentielle Käufer eher misstrauisch wird, als den Namen einer bekannten und als amtlich geltenden Lautsprecherschmiede zu nutzen? Besonders, wenn dann in der Öffentlichkeit doch wieder wie hier bekannt wird, wer dahintersteckt...

-
Nö, eine Wunderwaffe ist der 18XB700 nicht, aber ein verdammt gutes Chassis, wenn mans eher trocken mag. Ich meinte das auch eher mit einem Augenzwinkern, denn wirklich so ziemlich jede Kiste wurde schonmal mit dem XB700 ausgestattet, und hinterher ists immer der Geheimtipp. Ich kann mir selbst ganz und garnicht vorstellen, dass dieser in jeder Art von Kiste besser als das Original spielt....
Allerdings steht völlig außer Frage, dass der 18XB700 sehr gut tut, wenn er ein passendes Gehäuse um sich rum hat.
-
DU weißt ja nichtmal, was das für ne Kiste ist, erwartest aber, dass IRGENDWER ZUFÄLLIG weiß, welche von den zig hunderten verschiedenen SA-Kisten das ist und man dir TROTZ Aktiv-Betrieb ab Werk eine Passivweiche geben kann. Und DU regst dich auf, obwohl ich als EINZIGER bisher ÜBERHAUPT was in der Art kenne??? Viel Spaß noch beim Weichen-Zusammenraten. Wird sicherlich ein 1A Ergebnis.
-
Ich hab nirgends gesagt, dass es die nicht gibt. Nur dass ich sie nicht so, sondern modular kenne, mit gleicher Bestückung plus Zitronenpressen.
-
@ Bernd: Bassmaxx hatte doch garkein echtes Horn gebaut, sondern nen Viertelwellen-Resonator, wenn ich die Diskussion im PSW richtig in Erinnerung habe. Scoops, also backloaded Hörner funktionieren ja an und für sich schon: Sie ganze Reggae-Welt besteht ja daraus im Bassbereich. Aber im Unterschied zu Rogs Trümmern fahren die Reggae-Jungs ja mit sehr wenig Leistung pro Kiste...
Aber wie gesagt, so einige von Rogs Statements zweifle ich sowieso an.
@ Thomas: Ja, der Output ist nicht soo beeindruckend für so eine Kiste (ein Horn = 8 Teile, 4 mit LS, 4 ohne...), aber 25Hz, das ist schonmal was...
-
Hmm, ich kenn von SA nur einzelne Kisten, also eine Kiste mit E120 drin, und eine mit dem JBL-HT plus noch zwei Zitronenpressen. In einem Gehäuse hab ich die noch nie gesehen.... Und auch noch nie passiv betrieben. Aber in einer alten Disco steht so ein System. Pro Seite zwei von den E120 Hörnern und ein HT-Teil drauf, drunter waren ursprünglich 15er Basshörner, aber jetzt hat jemand tatsächlich BR-18er druntergestellt, bei 200Hz Trennfrequenz....
-
Hmmm, ich dachte immer, das 'originale' Behringer MX8000 (ohne A) wäre bis auf die Q-Regler identisch... aber wenn man bei diesem auf die Inline-Kanäle verzichtet (live eh unbrauchbar), hat man noch zwei post fader auxe mehr. Den Mute für den ganzen Kanal inkl. Auxe erledigt man dann, indem man gaaanz oben am Kanal den PreAmp in den Inline-Kanal schaltet, und schon sind die Monitore ruhig. Ist das beim 8bus tatsächlich anders?
-
Meiner Erfahrung nach stellt sich eine Richtwirkung schon ab Lambda Halbe ein. Ums mal deutlich zu sagen: Ein 2,4m breites Stack schießt schon ganz schön gradeaus, und das nicht nur auf den ersten 'drei' Metern (getestet mit besagten Basshörnern alsauch mit BR-18ern). Für mich klingt das auch plausibel, da man einer abstrahlenden Fläche größer als Lambda Halbe in dieser Ebene nicht mehr von einer Punktquelle sprechen kann, sondern von einer Linienquelle, kohärent, und diese besitzt ein Richtverhalten. Das ist natürlich pauschalisiert. Der Übergang ist reell fließend, aber Lambda Halbe ist ca. der 'Bruchpunkt'.
Line Arrays haben dummerweise das Problem, nur in einer Richtung/Ebene ein Array und eben KEINE Fläche zu sein, die in beiden Ebenen ein Hindernis darstellt. Es nützt nur sehr wenig, ein 500m langes Array zu bauen, wenn es nur 1m breit oder hoch ist. Vergleicht man das mit einem Zaun, der zwar kilometerlang ist, aber nur 30cm hoch, braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn dieser niemanden vom Betreten abhält...
ZitatDu wirst mir zustimmen, dass man hinter einer Eisbude von 2x3Metern 100 Hz Töne noch fast genauso gut hört, wie davor - das ist für Bässe kein wirkliches Hindernis - wenn man diese Beobachtungen fern der Quelle macht. Wenn man die Bude allerdings einen halben Meter vor den Bässen aufbaut, und diese auch nicht wesentlich größer als die Bude sind, dann wird man allerdings einen wesentlichen Unterschied feststellen.
Das wiederum hat meiner Ansicht nach andere Gründe.
Zum ersten: Der Bass wird dahinter nicht deutlich leiser erscheinen, weil das restliche Spektrum noch viel mehr durch die Bude gedämpft wird. Die reelle Dämpfung im Bassbereich wäre dabei zu noch zu messen. Sie wird meiner Ansicht nach immer deutlich messbar vorhanden sein (mal abgesehen von Verhältnissen, die durch die Umgebung entstehen, wie Reflektionen, stehende Wellen etc.).
Zum Zweiten: Sagen wir die Bude hat eine Grundfläche von 3m breite und 2,5m Tiefe. Wenn ich genau hinter der Bude stehe, muss der Schall 4m zusätzlich zurücklegen. Steht die Bude sagen wir 64m weg von der Quelle, macht das nicht viel aus (1dB aufgrund der zusätzlichen Entfernung). Steht die Bude 1m weg von den Bässen, ist das relativ betrachtet ein enormer Umweg mit hohen Verlusten (>12dB aufgrund der Entfernung). Das allein dürfte einen solchen Unterschied erklären, sagt aber noch nichts über die Bude als Hindernis im Bassbereich aus.... -
Naja, der Verleiher wird hinstellen, was er hat, unabhängig davon, ob er davon überzeugt ist, dass sein Material dafür geeignet ist (was aber 90% der Verleiher sind, obs nun tatsächlich so ist oder nicht). Wenn er der Meinung ist, das geht, stellt ers dir hin.... wenn er der Meinung ist, dass es nicht geht, wird er dir das nicht sagen und es dir trotzdem hinstellen. Er will ja auch Geld verdienen. Die wenigsten Verleiher sind tatsächlich in der Lage "nein, mein Equipment ist da nicht das richtige" zu sagen und was anderes zu empfehlen... Gut kommt man bei sowas nur weg, wenn man einen kompetenten und unabhängigen Berater engagiert....
Klar geht es "irgendwie" mit den Sachen, es geht IMMER "irgendwie", aber ein richtiger Reißer mit fettem Sound wirds so eben nicht.