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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Hoellstern Delta 14.4-DSP

    • Jens Droessler
    • 26. Mai 2013 um 21:02

    Ich meinte natürlich nicht ALLE Messungen, die du von Class D hast, sondern ein zwei zum Vergleich. Die 460kHz hatte ich gelesen, aber mich wunderts eben, dass man bei deinem Testsignal das Gezappel im einzelnen schon ablesen kann. Die Linie erscheint ja nicht nur breiter, bei genauem Hinsehen sieht man ja die einzelnen Spitzen. Ist das nur ein Darstellungsproblem? Wenn nicht, wärs sicherlich schon hörbar bei 1,6V Hub.

  • Behringer iQ Serie (Turbosound)

    • Jens Droessler
    • 26. Mai 2013 um 20:52

    Ethercon ist aber vom Handling her schonmal ein enormer Fortschritt gegenüber RJ45 allein. Man kann sie nicht falsch rum reinwürgen (das geht bei RJ45 allein! Schon erlebt!), sie sind trittfest und deutlich zugfester. Sie reißen nicht von allein raus, weil sie nicht nur an einer kleinen Plastiklasche hängen. Und genau das sind die Punkte, warum man wenn es schon um RJ45-basierte Netztechnik geht, mit Ethercon eine gute Ecke besser beraten ist. Wenn Ethercons dran sind, zwingt einen ja niemand dazu, auch Ethercon-Stecker reinzustecken. Normale RJ45 passen ja immernoch. Aber man KANN, wenn man auf das Plus an Sicherheit Wert legt. Auf einer Bühne würde ich niemals nur mit RJ45 arbeiten, da sind Probleme vorprogrammiert. Man kann sagen: Wenn Ethercon erstmal steckt und läuft, dann läufts auch die Veranstaltung durch. Bei RJ45 dagegen... einmal am Kabel gezogen, das kanns dann gewesen sein.

    4polige XLR sind heute keine Lösung mehr dafür. Gbit-Ethernet ist quasi Standard, und da brauchts alle acht Adern. Hier hätte man punkten können, indem man XLR einfach auf 8polig aufgebohrt hätte, mit entsprechenden Vorkehrungen für die Signalintegrität.

  • was ist "Class TD" Schaltungstechnik?

    • Jens Droessler
    • 26. Mai 2013 um 20:33

    MAn kann PWM auch zeitdiskret betreiben. Wenn es eine Mindestpulsbreite gibt und jede "breitere" Pulsbreite ein exaktes ganzzahliges Vielfaches der Mindestbreite ist, ist es ja im Prinzip zeitdiskret wie jedes digitale Signal auch. Man kann natürlich alles auf die Goldwaage legen.... dann sind aber Daten auf einer CD, DVD oder BluRay auch nicht in digitaler Form gespeichert. Was da drauf ist, wird dann nur digital verwertet...

  • Behringer iQ Serie (Turbosound)

    • Jens Droessler
    • 26. Mai 2013 um 03:33

    Mit MIR hat das nichts zu tun. Wenn ein Gitarrist SEIN Line6 mit sowas verkabelt, passt ER auch drauf auf (und trotzdem geht der Stecker oft genug kaputt!). Wenn aber auf der Bühne sechs Monitore und ingesamt sechs bis acht Boxen als FOH-PA rumstehen und jede davon mit normalen Netzwerkkabeln angeschlossen wird, sind das erstmal 24 RJ45-Stecker untenweg. Und vier bis sechs Musiker, denen es am Arsch vorbei geht, was mit dem Equipment des Technikers passiert.

    Zur Erinnerung: Wir sind hier im PA-Forum ;)

  • Dateq SPL 3

    • Jens Droessler
    • 26. Mai 2013 um 00:53

    Das Problem ist doch viel eher, dass die DJs ihre Pulte überfahren, wenns nicht mehr lauter wird. Da hilft auch kein Pegellimiter von Dateq, denn was schon verzerrt ist, kann auch der nicht mehr "entzerren". Der Vorteil der Dateqs ist eher die musikalische und endgültige Begrenzung, die eben nicht zum Schutz der Lautsprecher ausgelegt ist. Wenn du einen Controller so einstellen kannst, dass er klanglich ähnlich limitiert, brauchst du den Dateq nicht. Der Xilica könnte da eine Lösung sein.

  • was ist "Class TD" Schaltungstechnik?

    • Jens Droessler
    • 26. Mai 2013 um 00:43

    Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man die Sache betrachtet:

    1. Eine Class AB-Endstufe bekommt eine PWM-Vorstufe, durch die die Railspannung der Class AB stufenlos an das Audiosignal angepasst wird. Somit muss die Class AB nur die wirklich nötige Verlustleistung als Hitze abführen. Die Effizienz liegt etwas unter reinen Class D-Endstufen, da die PWM-Vorstufe Class D-übliche Verlustleistungen erzeugt und die Class AB-Endstufe auch noch ein wenig Hitze beisteuert.

    2. Einer Class D-Endstufe wird ein aktives Filter aus Transistoren nachgeschaltet. Das raue PWM-Signal wird also nicht durch einen passiven Tiefpass wie bei anderen Class D-Endstufen "analogisiert" sondern eben über eine mit dem Nutzsignal angesteuerte aktive Filterschaltung (die zufällig so ausgeführt ist wie eine Class AB-Endstufe). So wird sichergestellt, dass das Ganze vom Frequenzgang her recht lastunabhängig ist (auch 1 Ohm ist bei reduzierter möglicher Leistung kein Problem).

    Beide Betrachtungsweisen sind valide und machen für das Ergebnis keinen Unterschied.

  • Amping Acoustic Line G Sub

    • Jens Droessler
    • 26. Mai 2013 um 00:34

    Für den G-Sub in der großen Variante dürfen es ruhig 3kW pro Kiste sein. Die Lab FP14000 würde ich da als Mindestmaß ansehen, dazu eine 7000 oder besser eine 10000Q fürs Top (Ich würde es aktiv fahren). Schön auch Digam K20, und noch eine oder zwei K3 fürs Top.

    @ tobias kammerer: Auch das Wiederholen macht es nicht glaubwürdiger. Das muss schon ein ziemlich bescheidenes LA gewesen sein, wenn acht Teile pro Seite davon schlechter performen als eine K24 pro Seite. Und 2500 Leute, da würde ich mich mit einem Nexo Alpha-Top pro Seite, nebst B1 Bässen in gehobener Zahl, nicht rantrauen. Das Alpha-Top ist aber garantiert eine gute Ecke lauter als das K24. Ich glaube dir gerne, dass ihr die Veranstaltung damit macht, aber ich habe irgendwie Zweifel, dass das meinen Vorstellungen vom nötigen Pegel und Klang entspricht.

  • Hoellstern Delta 14.4-DSP

    • Jens Droessler
    • 26. Mai 2013 um 00:13

    @ rockline: Könntest du vielleicht noch gleichartige Messungen anderer Class-D Amps zum Vergleich zeigen?

    Weiterhin, das, was die Linie der ungefilterten Messung so breit macht, ist ja ein "Zappeln" der Amplitude. Es sieht aber so aus, als wäre das Zappeln nicht allzu hochfrequent, also quasi noch im hörbaren Bereich. Ein Subwooferchassis wird das sicherlich ausfiltern, da zu träge, aber bei einer Fullrangebox könnte das schon hörbar sein... Ganz so wenig Amplitudenhub macht das Gezappel ja auch nicht gerade...

  • Behringer iQ Serie (Turbosound)

    • Jens Droessler
    • 25. Mai 2013 um 23:41

    Die Lastabhängigkeit des Endstufenmoduls spielt doch zumindest hier keine Rolle. Es hängt schließlich immer die gleiche Last dran. Den Rest erledigt der DSP.

    Man sieht viele nette Features, aber dann doch einige nicht wirklich zuende gedachte Sachen. Z.B. sind die RJ45 scheinbar nur für Audioübertragung via Ultranet, nicht aber für den DSP-Zugriff. Den gibts wohl nur per USB. Dann sind das einfache RJ45-Buchsen, keine Ethercons. Wer um alles in der Welt will denn mit normalen Netzwerkkabeln auf der Bühne hantieren? Da liegt so ein Stecker mal auf dem Boden, jemand tritt drauf, und das wars dann für den Stecker. Oder es bricht die Rastlasche ab, oder oder oder... Allein diese beiden Sachen zeigen schon, dass Behringer es nicht wirklich "ernst" meint mit den Boxen.

    Im Übrigen ist das wohl ein symmetrisches Endstufenmodul mit 2x1,25kW. Vermutlich an 4 Ohm. Dann ist erstmal fraglich, ob da überhaupt 4 Ohm Chassis zum Einsatz kommen. Aber 12er, die 1,25kW verdauen gibts ja nun einige. Für die Subs wird das Modul dann wohl gebrückt. Auch Chassis, die 2,5kW mitmachen, sind im Subbereich nicht selten, abr ob Behringer solche verbaut? Ich denke, hier darf dann der Limiter beweisen, was er kann. Das Netzteil wird (Achtung: Mutmaßung) sicherlich eh nicht mehr als 1kW Dauerleistung machen.

  • Erfahrungsbericht Acoustic Line K24 Kraftwunder

    • Jens Droessler
    • 25. Mai 2013 um 22:15

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die zwei (wirklich) horngeladenen 10er leiser sind als die zwei 12er im Bandpass.

  • JBL SRX 625 o. 635

    • Jens Droessler
    • 21. Mai 2013 um 21:20

    600Hz ist selbstverständlich tiefer als die meisten Hochtontreiber getrennt werden. Du hast die Box aber mit der D12-3 verglichen, und da ist 600Hz nicht deutlich tiefer als die Trennung dort...

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • Jens Droessler
    • 21. Mai 2013 um 21:10

    RAM Audio selbst, nehme ich an. Auf der Messe hieß es, man arbeite an dem Problem.

  • JBL SRX 625 o. 635

    • Jens Droessler
    • 20. Mai 2013 um 22:48
    Zitat von "tobias kammerer"

    Der Mitteltöner ist Horngeladen und sehr tief getrennt.


    Ich kann mir bei der Horngröße nicht recht vorstellen, dass da deutlich tiefer als 600Hz getrennt wird.

  • JBL SRX 625 o. 635

    • Jens Droessler
    • 16. Mai 2013 um 11:05

    Der D2-Treiber wurde schon an anderer Stelle diskutiert. Es sind in der Tat zwei identische Ringmembranen drin. Jede hat eine eigene Schwingspule mit eigenen Polklemmen. Man könnte sie jeweils also elektrisch anders trennen, was aber keinen Sinn ergibt.

    Ich würde gerne einige D2 in meine Hände bekommen...

  • D-fend

    • Jens Droessler
    • 8. Mai 2013 um 00:11

    Theoretisch könnte das Gerät dafür sorgen, dass die Box entsprechend hochohmiger erscheint und daher weniger Strom fließt, somit letztlich weniger Leistung verbraten werden muss. Natürlich muss dabei immernoch einiges an Leistung verbraten werden, aber längst nicht mehr so viel als wenn der Überschuss an Leistung einfach auf Widerstände umgeschoben wird.


    Fassen wir zusammen: Technisch interessant. Aber ich finde, es scheitert am Preis. Wenn das Ding 30 Euro kosten würde, wäre ich dabei. Aber 200 Dollar oder was das kosten soll? Für das Geld (zusammengerechneter Preis aller nötigen Einheiten für ein komplettes System) kann ich die Boxen ganz ausgezeichnet überdimensionieren, Controller mit RMS-Limiter kaufen etc.

  • JBL SRX 625 o. 635

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2013 um 22:09

    Gewicht ist ein Argument, Pegel nicht (wobei auch beim Gewicht gesagt werden muss, dass gerademal ein Mitteltöner von 2kg und vielleicht Weichenteile von 500g dazukommen). Eine Dreiwegebox soll ja nicht zwingend einen Subwoofer ersetzen. Ich würde es eher nutzen, um tief an den Subwoofer ankoppeln zu können und trotzdem noch gute Mittenauflösung zu haben. Dabei kann sich je nach Machart einiges am Pegel verbessern gegenüber Zweiwege-Top plus Subwoofer. KV2 Audio zeigt in der Tat recht eindrucksvoll, dass drei Wege im Top kein Nachteil für Klang und Pegel sind (auch wenn ich niemals glaube, dass man mit einem VHD-Top pro Seite 5000 Leute mit Rock beschallen kann).

  • D-fend

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2013 um 22:01

    @ LechnerTom: Das sehe ich auch so. Ein richtig programmierbarer Limiter (bzw. zwei) fehlt derzeit in aktuellen Controllern. Ich würd ja gerne...

    AN die Box finde ich unsinnig und überflüssig. Einbauen, aber nach Art eine Aktivmoduls, also mit Kühlrippen außen, warum soll das nicht gehen? Aber die Zukunft ist für mich eh mehr oder minder aktiv, da fällt das alles weg. Keine falschen Setups, keine Fehlverkabelung, keine verplemperte Leistung, Hybridkabel oder gar Hybridsstecker mit Netzwerkaudio inklusive dazu, gut ist.

  • D-fend

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2013 um 10:56

    Meinst du jetzt Latenz, die verursacht wird zwischen Endstufe und Lautsprecher oder Latenz, bis das Ding reagiert?

  • JBL SRX 625 o. 635

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2013 um 02:11
    Zitat von "yamaha4711"

    Deswegen stelle ich mir auch die Frage, warum es denn mehr 2-Wege Systeme am Markt gibt als 3-Wege Systeme,


    Aus dem selben Grund, warum es mehr Golfs als Audi A8 auf der Straße gibt. Ist halt billiger.

  • D-fend

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2013 um 01:58

    Zuersteinmal lässt sich das Ding wohl frequenzabhängig programmieren, damit ist man einem normalen Limiter in einem Controller schon etwas voraus. Weiterhin ist so eine Box dann IMMER geschützt, auch wenn sie an anderen Endstufen oder mit falschem Setup betrieben wird.

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