Du brauchst pro Seite mion. 3 Tops. Das wäre für 300 Leute aber pegelmäßig schon mächtig übertrieben (Mit Atombomben auf Spatzen.....)
Beiträge von Jens Droessler
-
-
Das besagte System konnte mich nicht so recht überzeugen. TSA ist in dem Bezug ein "Balkenbieger".
-
Nein, HiSys wurden durch die Messenger UL Serie ersetzt....
Die HiSys gibts praktisch nur noch gebraucht und als Restposten.
-
Das macht doch nichts. Dafür waren es ziemlich viele. Das die so hingen, ist wie ich vorhin schon vermutet hab, sicherlich, um mehr LA-feeling im Bassbereich zu bekommen. Es klingt aber in jedem Falle schlüssig, dass das die Subs waren, wen auch nur zusätzliche. Wenn du vor der Bühne stehst, hörst du die unter der Bühne. Wenn du 30m weit weg bist, hörst du die fliegenden......
-
Die HiSys4 sind Standalone-Fullrange-Boxen. Der untere 15er wird wesentlich tiefer getrennt als der obere (zur Vermeidung von Interferenzen). Trotzdem ist der Hochtonbereich recht dominant (zumindest bei den etwas älteren, Peavey hat möglicherweise etwas modifiziert) und der Bass nicht wirklich kräftig.
Amping pro Box 600-1000W an 4 Ohm. 250 - 300 Euro pro Stück könnte man ausgeben.
@ JohannesP: Was hast du gegen die neuen Serien? Die UL-Serie entspricht doch der HiSys-Serie, nur dass die neuen (wirklich besseren) Treiber drin sind (die aber auch schon in der letzten HiSys-Auflage drin waren). Die kleineren Serien entsprechen der EuroSys-Serie.
-
10.000 Gauss = 1 Tesla (T), wenn ich mich da recht entsinne....
-
Der UD rauscht nur die Delays ein, keine EQs! Und das klappt ziemlich gut und bringt auch was. Kaum zu glauben, dass darauf noch keiner gekommen war......
-
Peavey QW2 (Preis weiß ich nicht aus dem Kopf). Wenn die immernoch zu teuer ist, dann Peavey Messenger UL15 (599,- VK). Erst hören, DANN reden!
Wobei ich aber mal behaupten möchte, dass übliche 15/2er keine wirklichen Fullrange-Boxen sind. Sprache ok, Musik bei nicht zu hohen Pegeln ok, aber für DJs???? Mir würde da eine ordentliche Portion Bass fehlen.
-
Es kann mit Direktstrahlern gehen. Es gelten aber die gleichen "Vorgaben" wie beim LA auch. Danach müssten 15er spätestens bei ca. 500Hz getrennt werden, und 12er bei ca 700Hz. Darüber müssten dann aber relativ große MHT-Hörner kommen, damit die gewünschte Directivity sich schon bei niedrigen Frequenzen einstellt.
Fast jede "Marken"-Box klingt heutezutage, solange sie allein ist, recht gut. Aber GERADE das Verhalten im Cluster ist es, was "gut" von "böse" unterscheidet. Natürlich kann man eine Box bauen, die sich IRGENDWIE ordentlich arrayen/clustern lässt, aber was hilft es, wenn das nur der Entwickler persönlich so hinbekommt (oder nichtmal der). Die R-Serie ist da ein prima Beispiel. 10 Leute stellen jeweils einen Cluster R-Serie auf und 7 von ihnen machen es falsch. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Jungs zu dämlich sind, oder ob das (einzig funktionierende) Cluster-Konzept nicht zu kompliziert ist. Natürlich ist es so, dass "billiges" Zeug eher in die "falschen" Hände gerät, aber "billig" ist die R-Serie nicht. Wer die kauft, weiß schon, was er damit machen kann. Ich meine damit, dass Leute, die sich die R-Serie kaufen, an und für sich schon den Intellekt besitzen, diese potentiell richtig nutzen zu können, aber wenn sie nicht wissen, wie? Andere Systeme haben da viel weniger Probleme. Da ist auf die eine oder andere Art vorgegeben, wie geclustert werden muss. Seien es Winkel an den Gehäusen, bestimmte Verbindugspunkte oder oder oder....
-
Für mit dem Handy gemacht sehen die ganz gut aus.....
Ich kenne das System nicht, aber ich denke, man hat es so aufgehangen, damit die Line langgenug ist, um auch in den Tiefmitten noch LA zu haben. Nur scheinbar hat da ein bisschen ZU VIEL nachgedacht, denn den HT-Bereich reißt das natürlich unweigerlich auf..... aber wie gesagt ich kenne das System nicht und weiß auch nicht, ob das ein LA sein soll.
-
Ich habe keinen Produktkatalog von TSA, aber sind das die Plastikhörner im Stahlrahmen?
-
Ja, da hat er Recht. Tatsache ist, dass es (selbst wenn der Subwoofer eine Passiv-Weiche integriert hat) kaum Vorteile hat, zwei Endstufen zu betreiben, solange beide das Fullrange-Signal erhalten. Das bringt höchstens 1-2dB mehr Pegel als wenn alles an nur einer Endstfe hinge.
Die Lösung bietet, wie schon verkündet, eine aktive Frequenzweiche.
-
Verwechselst du das mit den Control 1 Extreme? Die halten mehr aus. Da ist glaube ich auch ein Titan-HT drin. Aber die üblichen Control 1G, da steckt ein Super-Billig-Woofer (Schaumstoffsicke, 1,5 oder 2cm Schwinspule) und ein 08/15-HT (sowelche, wie bei Pollin Elektronik und Co. immer für 1,50 weggehen) drin. Dazu kommt noch ein Kondensator für eben diesen HT, ob da überhaupt eine Spule für den Woofer drin ist, weiß ich nicht mehr. Die Serien-Konstanz ist auch nicht gerade hoch.
Meine Meinung bleibt: Für Kneipen ok, für HiFi und als Abhöre ungeeignet.
Belastbar? Ja, man kann ruhig mal 100W draufgeben. Aber auf welche HiFi-Box kann man das nicht? Dazu kommt noch, dass bei den Dingern beim reinen HiFi-Einsatz schon immermal die HTs sterben. Hab noch vier Stück mit defekten HTs. Und da kamen KEINE 100W drauf, ebenfalls KEIN CLIPPING!
Ich hatte mal für eine Installation so etwas ähnliches wie die Control 1 (von Dual oder irgendsowas), nur billiger (vom Preis!), aber sichtbar hochwertiger. Das hat sich auch im Klang niedergeschlagen. Man war damals völlig überrascht. Alle haben sie auf die Control 1 geschworen.....
Zum Frequenzgang nochmal: Tiefmitten? Fehlanzeige. Muss der Subwoofer besorgen. Frequenzgang im HT-Bereich? So wellig wie das Meer in "Der Sturm". Wer ernsthaft meint, dass das gut klingt, sollte sich ab und zu auch mal mit HiFi-Boxen und Studiomonitoren beschäftigen, anstatt immer nur PAs zu hören.
Von mir aus können wir ein Shootout machen mit allen Boxen bis 300 Euro das Paar. Dabei wird dann herauskommen, dass bei der Control 1 nur die drei Buchstaben des Herstellers etwas wert ist.
Und nocheinmal: Wieso soll man sich einen 12mm HT (damit verbunden eine sehr hohe "Trennfrequenz", falls man das so nennen darf), einen Woofer mit Schaumstoffsicke, einen Kondensator als Weiche und einem viel zu kleinen BR-Rohr (Wenn man 100W auf die Box gibt, dann ist die Luftgeschwindigkeit SO hoch, dass es im Rohr schon richtige Verwirbelungen gibt) kaufen, wenn es für wenig mehr einen 16er mit Gummi-Sicke, einen echten Seidenhochtöner (nicht Plastik!), eine echte Weiche und 40mm Frontplatte gibt? Die Frage hat bisher noch keiner beantwortet.
-
Wenn dem wirklich so ist, gibts doch nur eins: Schaltplan CA12 rannehmen, Limiterschaltung rauszeichnen und in T.Amps reinschrauben. Dann wären sie perfekt für das Geld! Limiter sind IMO wichtig.....
-
Taiwan-Billig sollte nur mal klarstellen, um welche Art von LS es sich in den Control 1 handelt. Es ist mit das billigste, was man aus Fernost bekommen kann. Selbst bei Apotheken wie Intertechnik kosten z.B. Hochtöner ala Control 1 nur um die 10 Euro. Und die schlagen KRÄFTIG drauf.
Ich frage nochmal: Warum soll man sich die Control 1 für ca 160 Euro (nur Control 1C wären noch billiger, sind nicht geschirmt und klingen offenbar noch schlechter) antun, wenn man für 60 Euro mehr schon ein Paar Reveal bekommt? Die Control 1 haben einen Frequenzgang, der nicht nur "ein bisschen krum" ist, da ist schon einiges fehl am Platze. Die hatte ich auch bei einem Monitor-Vergleich dabei und hab sie schon 1000e Male in Wohnzimmern und Mini-Studios von Freunden und Kollegen gehört (als auch schon vermessen). Wie gesagt, alle, die WENIG Geld haben, haben sie dennoch rausgeworfen und wenigstens durch Reveals ersetzt. Die, die viel Geld haben, haben gleich was größeres genommen....
-
Das ist richtig. Und es war mir auch schon klar, trotzdem, es gibt ja nicht nur Decke und Boden.... klar ist aber, genauso wie es bei normalen Mehrfachanordnungen ist, dass sich Interferenzen bilden oberhalb 1/2 Wellenlänge Woofer zu Woofer.... Genauere "Angaben" zu diesem Sachverhalt könnten sicherlich einige Profi-Entwickler machen, die das nötige Equipment rumstehen haben, z.B. auch der Herr Adt von HK (andere Entwickler bei Firmen kenne ich nicht beim Namen, ausser ein paar englische oder amerikanische).
Es ist doch so, wo findet man im Monitor-Bereich D'Appolito-Anordnungen? Selbst die echten, die Joes Kriterien erfüllen, sind spärlich gesäht. Und das doch wahrscheinlich nicht ohne Grund, oder?
Ich selber möchte mir HiFi-Boxen bauen, welche innerhalb der Kriterien arbeiten. Mal sehen, wann dafür mal Zeit ist.
Aber unabhängig vom Klang usw. scheinen mir die Syrincs wirklich eher für den Jugend-Hobby-Bereich zu sein. Angehende Trendmusik-Produzenten usw. scheinen mir das Klientel zu sein. Das drückt IMO auch die Syrincs-eigene Werbung aus..... Aussagen wie "Mit 2 Paaren lässt sich auch eine kleine HipHop-Jam beschallen...." unterstützen dies nur. Ja, sie klingen besser als Billig-Hifi-Boxen, aber mit den meisten Studio-Monitoren können sie nicht recht mithalten....
-
Was genau meinst du? Die Verzerrung? Nun, solange man exakt auf vertikaler Achse ist, hat man kein großes Problem. Abseits davon hat man bei diesem Pseudo-D'Appolito (so stehts zumindest in meinen Büchern, hab nämlich extra nochmal nachgesehen, nachdem ich den letzten Beitrag geschrieben hab. Ich will mich aber deswegen nicht streiten. Die Leute wissen schon, was gemeint ist, oder?) das Problem, dass der Schall aus den beiden LS zu unterschiedlichen Zeitpunkten am Ohr angelangen. Bei echtem D'Appolito ist das kein Problem, weil da 1/2 Wellenlänge der höchsten Frequenz der Woofer als Forderung gilt, aber bei diesem Pseudo-Konzept kommt man in den Bereich, in dem es sich störend auswirkt (Das gilt natürlich auch für Boxen mit normalen Mehrfachanordnungen, wo die Woofer direkt übereinander sitzen, aber bei D'Appolito ist die Forderung schwerer einzuhalten, da eben noch der HT dazwischen sitzt). Aber selbst, wenn man auf Achse sitzt, sind die Raum-Reflexionen quasi mehr "verseuchend" als bei üblichen Konzepten oder echtem D'Appolito..... (Es sind schließlich im "zur Reflexion angelieferten" Signal schon zeitliche Interferenzen drin)....
Das ist einer der Gründe, weshalb D'Appolito für den PA-Bereich ziemlich unbrauchbar ist. Die üblichen HT-Hörner und Woofer sind einfach zu groß, als dass man echtes D'Appolito bauen könnte.....
-
Habe ich. Alle Monitore unterhalb 700 Euro, die ich kriegen konnte, habe ich verglichen. Tannoy Reveal, Behringer, Syrincs, die günstigsten Genelec (liegen zwar immernoch knapp über 700, aber was solls), Samson und noch ein paar. Die Syrincs waren vom Preis-Leistungs-Verhältnis nicht so toll. Wenn ich die gehört habe, hatte ich immer dieses Hobby-DJ-Abhören-Gefühl. Die klangen nicht nach Studio, sondern eher nach "kleine Party"-Anlage. Wie gesagt, soo leise sind die Syrincs nicht. Lautstärkemäßig haben sie alles im "Test-Feld" übertroffen. Klanglich eben nicht. Da waren nur die Passiv-Systeme schlechter.
Im Studio stehen jetzt die Behringer und Kollege Ralph hat noch seine Genelecs beigestellt. So kann man mal wechseln, sich Unterschiede anhören. Das beschert (egal in welche Richtung umgeschaltet) immermal gewisse "Argh, was ist DAS denn"-Erlebnisse.
Fürs Wohnzimmer hab ich jetzt die Reveal genommen, denn ich sehe nicht ein, warum ich in mein Wohnzimmer viel Geld investieren soll. Denn mein Wohnzimmer bringt mir kein Geld, die PA und das Studio schon..... wenn genügend Geld da ist, rüste ich im Studio auf. Diese Monitore mit Bändchen fand ich sehr gut..... Adam oder irgendsowas war der Name.Ein Problem der Syrincs ist das Pseudo-D'Appolitto. Das verzerrt die zeitliche Ebene. Deshalb kommt sowas in professionellen Monitoren auch nie vor. Höchstens ECHTE D'Appolitto-Anordnungen...... und die sind schon sehr selten.
-
Zitat von "irishtinker"
die v2 SIND unkaputtbar!! haben irgendeine sicherung drin, den ht kannst du nicht schiessen!
Doch, das kann man. Hab gerade in einer Disco den HT einer V2 getauscht!Zitatfrage, wieso kann ich dann 2 v3st und dann noch eine v2 hintereinander anschliessen?????
Und auch noch verschiedenen Boxen an einen Amp-Kanal. Das macht man nicht!Bei vier Boxen a 8 Ohm pro Kanal ist DEFINITIV SCHLUSS (Es sei denn, man hätte eine Crest PA10001.... Die kann 1 Ohm). Da braucht man kein Buch für, sondern nur ein Bisschen gesunden Menschenverstand. Wenn du nichtmal diese äußerst simplen, aber für unsere Branche extrem wichtigen physikalischen Grundlagen vkennst bzw. verstanden hast, solltest du dieses Hobby lieber sein lassen, denn es kann teuer werden (abgebrannte Amps sind nicht billig in der Reparatur!).
Klar kann man auch fünf oder 6 Boxen pro Kanal anschließen. Danach kann man sie auch mit geringen Lautstärken betreiben. Bei voller Power rauchts dann im Amp.
Wenn man sowas vor hat, muss man eine Matrix-Schaltung basteln. Musste ich auch gerade als absolute Notlösung mit Subs. Man wollte VIEL MEMBRAN-FLÄCHE, aber mir gingen dank sieben Bühnen die Amps aus..... -
Zitat von "Skelly"
wobei es so ist das wenn der dsp voll arbeitet noch wesentlich längere delays auftreten
Und wie kommst du darauf? Dem Controller ist es völlig egal, welcher Art die eingespielte, speziell für die jeweilige Box erstellte Impulsantwort ist. Er faltet sie immer gleich ein, denn es ist nur EIN fester Code integriert, nach dem er arbeitet. Wenn der Controller "weiß", dass er bis 100Hz hinunter korrigieren soll (oberhalb 100Hz ist im Normalfall auch nicht mit Resonator-bedingten hohen Groupdelays, die schon ausserhalb einer vollen Phasendrehung liegen, zu rechnen), reicht es, auszurechnen, wie lange eine Welle bei besagten 100Hz andauert. Denn so viel muss der Controler maximal korrigieren.Dazu noch, dass ein stinknormaler Analog-EQ GANZ GENAUSO Delays einführt. Ein 100Hz Boost um 10dB erzeugt 10ms! Plus Phasensauereien. Nur mal so nebenbei.
Es gibt keine akustische, mechanische oder elektrische Methode, ein System nahezu hunderprozentig "phasen-frei" zu machen. Da ist ein digitaler FIR-Controller die einzige Möglichkeit. Dabei geht es nicht nur um "Konstruktionsfehler". Ein LS hat nunmal auch ohne Aktiv-/Passiv-Weiche und mit dem "perfekten Gehäuse" einen Phasengang und der "versaut" nunmal irgendwo die Reproduktion.
3m siehst du als Problem an? Selbst auf einer kleinen Bühne liegen drei Meter zwischen einzelnen Instrumenten. Solange du dich bei Pegeln aufhälst, bei denen der Sänger oder einzelne Instrumente auch DIREKT von der Bühne hörbar sind, wird das für dich also störend sein, denn viele Instrumente stehen dann NICHT auf (zeitlicher) Entfernung der Boxen zum Zuschauer (oder dir am Pult). Dann müsste da ja auch der "Stimmdopplereffekt " auftreten. Oder willst du diese Box gemischt mit anderen Tops als Front betreiben? Ob so oder so, die paar Meterchen spielen KEINE ROLLE.