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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Neue Monitorlinie für Kunden gesucht

    • Jens Droessler
    • 6. Mai 2012 um 05:39

    Ohne dir zu nahe treten zu wollen, Tobias, auch kenne ich die genannte Box nicht, aber denkst du nicht, dass eine powered Box mit gerade mal 180W, bestückt mit 8" und einem Tweeter, keine Alternative zu einer Box mit sehr kräftigem und sehr belastbarem 10" Woofer und 2,5" VC Hochtontreiber ist? Das ist nicht böse gemeint, aber da scheinen mir pegelmäßig doch mal zwei Klassen zwischenzuliegen.

  • Pegel und Headroom

    • Jens Droessler
    • 6. Mai 2012 um 05:07

    Nicht gut finde ich:
    - wenn Leute ihre Aussagen vage halten, damit ihnen ja kein Fehler in der Argumentation nachgewiesen werden und auch keiner eine Lehre draus ziehen kann.
    - wenn Leute sich nicht mal die Mühe machen, Beiträge anderer verstehen zu wollen, aber trotzdem gegenhalten, ohne Fakten zu erbringen.

    Wenn auf diese Art hier weiterhin "diskutiert" wird, kann der Thread auch gleich dicht gemacht werden.

    An keiner Stelle habe ich gesagt, dass 0dBwasauchimmer ein Signalmaximum ist, sondern dass es ursprünglich als solches betrachtet werden sollte, also ein Richtwert, um sauberes Arbeiten zu garantieren. Das ist so in diversen Veröffentlichungen und auf diversen Websites belegt. Die Entwicklung, Geräte immer pegelfester zu machen, resultiert aus einer Art Katz- und Mausspiel, weil die Anwender die "neu möglichen" Pegel immer wieder ausgereizt haben, was dann noch mehr Headroom seitens der Hersteller erforderte. Frühe Pulte konnten z.B. selten Pegel über +20dBu, EQs oft deutlich weniger, auch amtliche Geräte. Versucht doch einfach mal den Punkt, den ich machen will, zu verstehen, anstatt es zu "Der Drössler sagt, Referenz ist Maximum" zu verdrehen.

    @ Dirk: Ja, dann macht das ja auch Sinn. Das ist ja ein etwas anderer Markt. :)

  • Pegel und Headroom

    • Jens Droessler
    • 5. Mai 2012 um 01:59

    Nun, ich halte eine feste Verstärkung durchaus für sinnvoll: Man kann leicht ausrechnen, wieviel Ausgangsspannung welche Eingangsspannung bedeutet, ebenso kann man leicht Eingangspegel in dBu/v/wasauchimmer in Ausgangsspannung umrechnen oder aber in Ausgangs dBu/v/wasauchimmer. Das hilft enorm bei der Limitereinstellung oder auch um Pegelverhältnisse zwischen den Wegen zu bestimmen und anzupassen. Ich sehe den Controller als das Anpassungsglied zwischen Quellen und Endstufen: Hier müssen die Outputs so eingestellt werden, dass die Amps beim vom Anwender gewünschten Pultpegel ihre Zielausgangsspannung erreichen. Was an den Amps dazu nötig ist, finde ich daher unerheblich, solange der Controller hier keine Probleme verursacht.

  • RCF 4Pro 8003

    • Jens Droessler
    • 5. Mai 2012 um 01:50

    Ein zusätzlicher Digitalcontroller macht Sinn, wenn der Phasenübergang von Sub zu Top nicht passt. Ob er passt, müsste gemessen werden. Ja, da stecken schon DSPs drin, aber die können nicht wissen, welche Box drauf bzw. drunter steht. Und da jede Box ein anderes Phasenverhalten hat, kann es durchaus sein, dass in diesem Bezug Optimierungspotential vorhanden ist.

  • Pegel und Headroom

    • Jens Droessler
    • 3. Mai 2012 um 21:28

    Aber Dirk, wie will man als Hersteller von Boxen samt Controller denn sonst überhaupt Setups für die Controller machen können? Der eine Kunde hängt eine 2kW Endstufe dran, der andere eine 4kW. Wenn diese alle bei der selben Eingangsspannung ihre Maximalleistung abgeben, kann man ja nie Setups mit "sicheren" Limitersettings verkaufen. Im professionellen Bereich ist es daher üblich, eine feste Verstärkung über alle Amps zu haben. Früher war da 26dB Verstärkung Standard, also 20fach. Mit guten Controllern klappt das auch bei den heutigen Hochleistungsamps noch grad so, aber heute ist eher 32dB, also 40fache Verstärkung der Standard. Damit bekommt jeder brauchbare Controller auch die dicksten Amps bis ins Limit. Solange die Limitereinstellungen im Controller gleich bleiben, ist es egal, welchen Amp man hinten dranhängt, sodenn er die gleiche Verstärkung aufweist. Sollte der Amp nicht genug Leistung abgeben können, also schon vor der Einstellung im Controller an seine Grenzen stoßen, greift eben der Limiter des Amps...

  • Pegel und Headroom

    • Jens Droessler
    • 3. Mai 2012 um 17:12

    @ marcoboy: Äh, das ist doch genau, was ich geschrieben habe. Daher sehe ich deinen Punkt nicht. Der Controller ist doch unter anderem gerade dafür da, auch Gainstrukturen anzupassen. Wenn die Quelle nur +10dBu liefern kann, die Endstufe aber +20dBu braucht, um voll ausgesteuert zu sein, wo soll da das Problem liegen, im Controller 10dB anzuheben (Vorausgesetzt, er kann diesen Pegel sauber liefern)? Es macht für das Rauschverhalten keinen Unterschied, ob der Amp 36dB Verstärkung hat und der Controller nicht anheben muss oder ob der amp 26dB Verstärkung macht und der Controller diese 10dB Differenz anheben muss. Im Gegenteil: Die Variante mit Anhebung im Controller ist eher noch im Vorteil, weil die Strecke Controller - Amp unempfindlicher gegen Störungen und der DAC im Controller besser ausgesteuert wird. Wie gesagt, unter der Voraussetzung, dass der Controller diese Pegel sauber leifern kann.

    @ guma: Die Referenzspannungen wurden aber eingeführt, um einen Richtpegel für Anwendungen zu haben. Natürlich kann jeder Hersteller selbst entscheiden, wie er seine Schaltungen auslegt. Trotzdem sollten dBu, dBv, dBegalwas ursprünglich dazu dienen, möglichst gleiche Maximalpegel zu haben, eben gerade damit die Gainstruktur passt. Wenn das Pult z.B. +22dBu kann, aber der EQ dahinter nur +10dBu, sind 12dB Rauschabstand verschenkt. Heute dagegen (wie auch schon seit vielen vielen Jahren) ist diese Referenz keine Empfehlung mehr, sondern nur noch ein Wert zum Umrechnen der dB-Pegel in Spannung. Das war ursprünglich nicht so angedacht. Daher z.B. auch so "krumme" Spannungen wie 0,775V: Sowas kommt aus einer Anwendung. Es ist doch nicht logisch, für eine simple Referenz zum Umrechnen einen solchen Wert zu nehmen. Oder wollte da jemand die Sache absichtlich kompliziert machen? ;)

    Ansonsten hat Dirk Recht. Die Fähigkeit, viele Geräte (also eine hohe Last) antreiben zu können, hat nur mit dem Innenwiderstand der Quelle zu tun (muss dafür so niederohmig wie möglich sein), aber nicht mit der Ausgangsspannung.
    Weiterhin habe ich ja geschrieben, dass das Beispiel extrem ist. Trotzdem ist es für das "Wohlfühlen" am Pult wichtig, den Zielpegel nicht erst kurz vorm Clipping des Pultes, aber auch nicht bei -30dBfs zu haben, letzteres auch wegen dem Rauschabstand, und beides gehört für mich einfach zu einer vernünftigen Gainstruktur.


    Zitat von "guma"

    0dB waren zwischen Mischpulten und aktiven Weichen/Controlern noch nie "Maximum" sondern immer Referenz, es sei denn, es handelt sich um irgendwelche Bastelarbeiten.


    Ich rede hier von der Zeit, als dBu etc. als Referenz eingeführt wurde. Da war von Controllern und +22dBu Maximalpegel nur zu träumen.

    Zitat von "DirkB"

    Maximum war ca. 3dB drüber, und es reichte aus. Wäre es notwendig, dann gängen auch die Anzeigen bis +16dB.


    Die definierten Spannungen sind ja auch Effektivwerte. Demnach muss das Maximum mindestens 3dB drüber liegen, um die Spitzen abbilden zu können.

  • BSS Controller Minidrive richtig einestellen ....

    • Jens Droessler
    • 3. Mai 2012 um 06:52

    Ja, HP haben auch die Tops, aber die Subs für gewöhnlich einen dazu passenden Tiefpassfilter, der in etwa die gleiche Laufzeit einführt. Also Tiefpass x dB bei y Hz verursacht das gleiche Delay wie Hochpass x dB bei y Hz. Da kommt dann aber noch das dazu, was vom Hochpass des Subs an Gruppenlaufzeit bei dieser Frequenz übrig ist. Höchstens bei asymmetrischer Trennung sollte ein Delay auf den Subs nötig sein (mal ab vom Ausgleich vom mechanischen Versatz), also Hochpass vom Top steilfalnkiger als Tiefpass vom Sub. Wie gesagt, ich könnte es mir nur so erklären, dass die Laufzeit vom BR-Port der Tops noch bei der Trennfrequenz wirksam ist, während der Sub da schon wieder nahe 0 ist.

  • BSS Controller Minidrive richtig einestellen ....

    • Jens Droessler
    • 3. Mai 2012 um 02:34

    Hmm, ich könnte mir nur vorstellen, dass das BR-Tuning der Tops in Trennfrequenznähe liegt und dadurch die Gruppenlaufzeit dieser an der Stelle eine gute Ecke über den Subs liegt. Das fände ich aber nicht schön. Nun gut, mal sehen, was Volker dazu sagt.

  • Tip für 4Ohm 5-6" Mitteltieftöner gesucht

    • Jens Droessler
    • 3. Mai 2012 um 01:43

    Damit man eine hohe Kompression bekommt, analog zu den üblichen Hochtontreibern. 3" Diaphragma auf 1,4" Hornhals ist nicht viel anders als 12" Pappe auf 5" Hals. Gleichzeitig bekommt man damit vermutlich einen passenden Hochpass. Ja, die feine Art ist das so nicht, der 12er macht vermutlich lustige Dinge, wenn er richtig Leistung bekommt, aber man hielt das wohl für einen guten Kompromiss.

  • Pegel und Headroom

    • Jens Droessler
    • 3. Mai 2012 um 01:36

    Als "Mitverursacher" dieses Threads möchte ich mich auch noch zu Wort melden.

    Zitat von "audiobo"

    Das ist so nicht richtig:

    im analogen Bereich geht es um optimale Arbeitspunkte und (herstellerübergreifende) Referenzpegel.
    D.h. ein professionelles Gerät, welches im elektrischen Verbund mit anderen Geräten arbeitet sollte diesen Referenzpegel (z.B. +4dBu = 1,228V) beherrschen, welchen Headroom das Gerät dann noch besitzt und wo hoch das Grundrauschen ist liegt im Ermessen des Herstellers.
    Innerhalb des Mischpultes und anderen signalverarbeitenden Geräten gibt es die 0dBVU - dies beschreibt den optimalen Arbeitspunkt, mit möglichst hohem Rauschabstand und geringster Verzerrung, unabhängig von der tatsächlichen Signalspannung. Diese ist für den Nutzer irrelevant (solange die Funktion gewährleistet ist) da Ein- und Ausgänge über entsprechende Anpassungsverstärker verfügen.
    Dass es Geräte gibt, welche dieser Logik nicht folgen (wie z.B. div. Soundcraftpulte welche lieber "heiß" gefahren werden) liegt nicht an der Logik an sich sondern an einer - man könnte schon fast sagen "fehlerhaften" - Umsetzung.

    Anders in der digitalen Umgebung. dBFS steht für FullScale, 0 markiert dabei die oberste Grenze, also 100%. Da das Clipping im Gegensatz zu einer analogen Schaltung nicht allmählich steigernd verläuft sondern direkt hart einsetzt gibt es hier auch keinen optimalen Arbeitspunkt, also muss man sich seinen Headroom selber suchen. Die meisten Hersteller bieten hierfür allerdings eine sehr übersichtliche farbliche Unterscheidung zwischen gut (= grün), Achtung (= gelb/orange) und einem klaren STOP (= rot).
    (kleine Analogie am Rande: wer immer bei Rot über die Kreuzung fährt hat auch nichts im Straßenverkehr verloren :wink: )


    Das ist ja alles nicht falsch, aber ich denke, du hast mich da etwas missverstanden. Ursprünglich waren 0dB als elektrische Pegelangabe in jedweder Variante als Maximum gedacht. Da das nicht technisch bedingt war, sondern einfach nur eine Richtlinie war, kamen Anwender, evtl. auch um Rauschabstandsprobleme besser in den Griff zu bekommen, auf den Trichter, die 0dB nach Möglichkeit auszureizen (wie es ja heute beim digitalen Mastering auch üblich ist: Der höchste Peak sollte nahe an 0dB liegen, natürlich kann man das erst nachträglich machen). Bekanntlich ist ein Livesignal ein wenig unberechenbar, so gabs immer wieder Clipping, sodass Hersteller eben noch Headroom gegenüber den Normpegeln mitbrachten oder alternativ intern mit anderen Pegeln arbeiteten und quasi die 0dB-Latte tiefer ansiedelten. Das Ergebnis ist ja das Gleiche, denn keiner muss wissen, wie hoch die tatsächliche Spannung im Pult ist, sondern nur, wie weit er vom Maximum entfernt ist. Der langen Rede kurzer Sinn: Headroom oberhalb 0dB (wieviel Spannung das nun auch immer sein mag) wurde bei analogen Geräten eingeführt, weil Leute schon damals nicht verstanden, dass nach Maximum eben direkt Zerr kommt. Die nachfolgenden Generationen betrachte(te)n den Headroom über 0dB als normal und nutzten ihn, sie habens nie anders gelernt. Wenn man dann so auch an die Digitalpulte herangeht, weils ja schon immer so gemacht wurde, gibts Knatsch, und die Schuld liegt für diese Anwender ganz klar beim Digitalpult, denn mit dem Analogpult ging das ja so problemlos. Zur Schadensbegrenzung haben ja einige Digitalpulte auch Pegelanzeigen bis +10dB oder ähnlich in den Inputkanälen. Das ist eben nur fürs "Wohlfühlen" des Technikers, denn a) weiß keiner, was der analoge Referenzpegel dazu ist (weils auch egal ist) und b) sind dann eben +10dB auf der Anzeige reell 0dBfs, und das auch nur für den Kanal. Wie das Pult weiterhin damit bei der Summierung umgeht (z.B. 0dBfs vom Kanal = 0dBfs auf dem Bus oder 0dBfs auf dem Kanal = - 24dBfs auf dem Bus, etc.), steht wieder auf einem anderen Blatt. Ich hoffe, ich konnte mein Statement jetzt klar ausdrücken.


    Zum Controllergainproblem: Tobias hat insofern Recht, dass wenn man x dBu/v/wasauchimmer an Musik in den Controller schickt, in jedem Passband hinten eine Ecke weniger als diese x dB rauskommen. Das kann in seltenen Fällen tatsächlich dazu führen, dass man sein Pult sehr treten muss, damit eine angemessene Lautstärke herauskommt und das Maximum der PA mit einigen Pulten nicht mal erreichbar ist. Dann sind aber auch die Amps mit Schuld, weil sie zu unempfindlich sind. Wenn man eine PowerSoft K20 mit 26dB Verstärkung fährt, wirds für so manchen Controller eben auch schon schwierig, die nötige Spannung rauszugeben. Ohne anhebung im Ausgang bekommt man also gar nicht genug in den Controller rein, um den Amp auszusteuern. Ich gebe zu, das ist ein extremes Beispiel, aber es ist nicht völlig realitätsfremd. Demnach hängt es wie hier schon gesagt wurde mit der gesamten Gainstruktur zusammen. Die muss passen. Mittig! Man kanns in beide Richtungen falsch machen, wie eben auch im Pulteingang.

  • BSS Controller Minidrive richtig einestellen ....

    • Jens Droessler
    • 3. Mai 2012 um 00:54

    Delay auf den Subs??? Die sind doch dank Hochpassfilter eh schon hinter den Tops. Normalerweise brauchen diese noch Delay, damit sie impulskorrekt getrennt werden.

    Den Endstufenlimiter würde ich immer anlassen, schaden kann es nicht. Richtig ist auch, dass man mit den MLS-Schaltern die LEistung der Endstufe gut "vordosieren" kann. Die Endstufe lässt dann einfach keine höhere Spannung zu, somit ist man auf der sicheren Seite. Allenfalls wenn man RMS-Limiter zur Verfügung hat, verschenkt man dadurch Dynamik.

  • YAMAHA PLS 2012

    • Jens Droessler
    • 1. Mai 2012 um 23:22
    Zitat von "guma"

    Was ich so ein bisschen müßig finde, sind Fragestellungen, die darin begründet sind, dass ein Produkt ausserhalb des persönlichen Budgets liegt.


    Es hat nichts mit meinem Budget zu tun, sondern einfach mit Pries-/Leistungsverhältnis. Ich habe bisher kein Feature gefunden, was für mich den Aufpreis rechtfertigt. Aber wie gesagt, möglicherweise messe ich einigen Details nicht den gleichen Stellenwert bei wie die großen Firmen.

  • YAMAHA PLS 2012

    • Jens Droessler
    • 26. April 2012 um 15:07
    Zitat von "klauston"

    Zum Einen, 0db sind nicht 0db sondern 0dbFS


    Das ist mir klar. Mir ging es aber darum, dass 0dB, egal in welcher Ausprägung als Signalpegelangabe eigentlich als Maximum gedacht war, seien es dBFS, dBu, dBv oder was auch immer. Was darüber geht (natürlich nicht bei dBFS), hat man als Headroom eingeführt, weil sich gezeigt hat, dass die Anwender tatsächlich um 0dB rum pegeln (daher Standards wie +4dBu). Nun konnten die Pulte dann irgendwann +10dBu im Eingang und nochmal mindestens 10dB mehr auf den Bussen, um siehe da, auch das haben einige Anwender noch ausgereizt. Das schreibe ich einem Verständnisfehler zu. Und wenn dieser beim Schritt zum Digitalpult nicht korrigiert wird, ist es kein Wunder, dass man schnell zum Analogpult zurück möchte.

    Zitat

    Und wenn Du Dich dann doch informierst, dann wirst Du merken, das da schon ein ganz neuer Ansatz da ist.


    Ich habe mich ja informiert, ich meinte damit, dass mir dabei entgeht, was das Pult so teuer macht. Vielleicht kenne ich nicht alle Details. Der neue Ansatz beschränkt sich so wie ich es sehe auf das Netzwerk. Fast alles andere kennt man doch schon von anderen Herstellern (wobei mir die Idee mit den Custom Encodern schon gefällt), und selbst das Netzwerk... Nunja, sagen wir mal, dass Dante ja Dante ist, und dafür gibts ja nun auch Karten von vielen Herstellern.

    Zitat

    Volles Netzwerkprogramm, und es ist gedacht es auch mit den Rio Stageboxen zu betreiben.
    Ohne macht wirklich keinen Sinn und wer das System so sieht hat was nicht verstanden.


    Das ahbe ich auch nie bestritten. Zu erkennen, dass ein Pult mit 32 Fadern, aber nur 8 Ins und 8 Outs für den Betrieb mit passenden Stageboxen gedacht ist, ist kein Kunststück.
    Mir ging es, genau wie beim Ansprechen von iLive nur um den Preis. Ich kritisiere keins der Features wie die nötige Stagebox (ich persönlich sehe es eher als Segen), auch nicht dass keine Audiobearbeitung in der Stagebox passiert, es geht nur um den Preis! Wenn ich von iLive rede, dann nicht weil ich vergleichen möchte, sondern um ein Beispiel zu haben, was viele kennen und was auch ich gut kenne. Es steht stellvertretend für die gesammte Konkurrenz. Um es nochmal deutlich zu sagen: Die Rio3224 kostet mindestens das, was eine iDR32 mit Dantekarte kostet, kann aber weniger. Die CL-Pulte können in manchen Bereichen etwas mehr als eine iLive T112, aber ist das gleich doppelt bis dreimal soviel Geld wert? Es scheint mir eben, als hätte Yamaha den Preis nur an der eigenen Messlatte angelegt, nicht an der Konkurrenz. Mein letztes Yamaha-Pult geht nun weg, ich hätte ein CL geordert, wenn ein komplettes System in einem ähnlichen Bereich wie ein iLive-T-System gelegen hätte, einfach um eine größere Palette anbieten zu können, aber so wirds eben noch ein iLive oder gar ein GLD80.

    Wie gesagt, bitte versteht es nicht als Vergleich, sondern nur als Argument für meinen Standpunkt.

  • YAMAHA PLS 2012

    • Jens Droessler
    • 26. April 2012 um 03:09

    Fixpoint, floatingpoint - What's the point? :D Da waren sie wieder, die möglichen Gründe, warum einige Leute immer noch so am "Analogsound" hängen... weil sie eben nie verstanden haben, dass 0dB bei Digitalpulten eben 0dB sind (nicht nur bei den Inputs, sondern auch bei den Bussen), oder andersherum, dass 0dB eigentlich das Maximum darstellt und Analoghardware eben genau für dieses "Deppentum" für Pegel oberhalb 0dB (was auch immer da nun die Referenzspannung ist... Spielt aber auch keine Rolle) fit gemacht wurde. Viele Tonkutscher haben auch nie über die elektrotechnischen/logischen Hintergründe nachgedacht, es reicht für sie "nach oben schieben macht lauter" (ums mal übertrieben zu sagen) zu wissen.


    Zur vorhergehenden Diskussion: Vielleicht liegt Yamaha mit der CL-Serie tatsächlich en par mit SD8 etc., vielleicht bin ich auch noch nicht informiert genug über die neue Serie... aber was kann es denn mehr als z.B. ein iLive-T mit iDR32? Ich sehe diesen Preis einfach nicht gerechtfertigt. Ja, es gefällt mir gut, dass an der Stagebox eine Pegel-LED pro In und Out, und auch ein Phantompower-LED pro Eingang vorhanden ist, auch die AES/EBU-Outs finde ich nett, aber die Kiste hat keinerlei DSP-Power und kostet trotzdem soviel oder gar mehr als eine iDR48. Das Pult an sich ist ohne Stagebox quasi "wehrlos", ich sehe an vielen Stelle sogar noch Nachteile gegenüber einer iLive-T112, von daher verstehe ich den Preis nicht. Ich habe angenommen, dass diese Serie quasi LS9 bis PM5D ersetzen soll und daher ein komplett neues Pricing nötig macht, was sich eben nicht mehr an den bekannten Serien oreintiert. Fakt ist doch, dass Yamaha sehr zurückgefallen ist, was den Absatz von Pulten betrifft, einerseits weil lange nichts neues kam, andererseits, weil andere Pulte zum Preis unterhalb eines M7CL mehr und innovativere Features bieten. Wieso will Yamaha auf diesen Markt verzichten? Jeden Tag, an dem Yamaha kein neues Pult mit ähnlichen Features wie die CL in diesem Preisbereich vorweisen kann, kaufen potentielle Kunden iLive, Si, Si Compact, etc.! Der Preis lässt vermuten, dass bei Yamaha der Wohlstand ausgebrochen ist ;)

  • Unterschied EV EVX 180 A und EV EVX 180 B ?

    • Jens Droessler
    • 25. April 2012 um 23:07

    Ich habe mir nun einen Wolf gesucht, ich finde das PDF nicht mehr wieder, sorry.

    Ich habe beim Googlen nach dem PDF aber noch eine Veränderung gefunden: Der B hat wohl eine größeren Durchmesser für den Kreis, auf dem die Zentrierspinne aufgeklebt wird. Der alte hatte 7", der neue 7,5". Scheinbar wurde der Wechsel aber schon angegangen, als es noch den A gab. Es gibt also wohl "späte" A mit dem neuen Korb.


    @ Steppo: Ich habe nicht gesagt, dass der Oberton das optimalste in jedewedem Fall ist, das wäre wohl etwas viel verlangt für ein mittepreisiges Chassis. Aber er passt überall mindestens akzeptabel rein, wo auch der EVX180/A/B reinpasst. Darauf bezog sich mein Statement: Wer weiß, wie der 18XB700 entwickelt wurde, weiß auch warum er so gut passt.
    Ansonsten ist "optimal" ja nun sehr relativ. Optimales Preis-/Leistungsverhältnis? Wenn ja, für wen? Optimale Abstimmung für Klang? Optimale Abstimmung für Schalldruck? Optimale Haltbarkeit? Verstehst du, was ich meine? Wird z.B. vielleicht doch auch mal ein nicht 100%ig passendes Chassis verwendet, was von Hauptzulieferer stammt, weil man da durch noch größere Stückzahlen noch bessere Preise bekommt?

  • "heimische hölzer" (test kleiner, deutscher LS-her

    • Jens Droessler
    • 24. April 2012 um 14:35

    Auf der verlinkten Seite ist der Aufbau erklärt.

    Einen solchen hätte ich auch gern zur Verfügung :)

  • Stromversorgung von großen Amps

    • Jens Droessler
    • 23. April 2012 um 17:28

    Ich bin grad vom andern Thread hier gelandet. Ist zwar jetzt schon älter, aber: Eine Umschaltung auf 32A gibt es meines Wissens nur bei den PowerSoft DigAm K und bei den größeren Lab Gruppen PLM. Alles andere hängt "fest" bei 13-16A, oder hat gar keine Begrenzung (z.B. die dicken alten Crests oder auch Studio R), und können somit deutlich mehr Strom aus dem Netz ziehen als 16A. Natürlich nur, wenn es das Nutzsignal auch hergibt. Das bedeutet, dass auch diese Amps in ihrer Stromaufnahme begrenzbar sind, nämlich per RMS-Limiter im Controller.

  • D&B M4 und Dynacord SL 2400

    • Jens Droessler
    • 22. April 2012 um 23:39

    Nun, den Klang bei einem bestimmten Pegel kann man ohne Weiteres mit jedem Controller einigermaßen hinbekommen. Anders sieht es aber bei den Schutzfunktionen aus, gerade bei Konstrukten mit "Minimalpassivweiche" ohne passive Pegelabsenkung für den Hochtöner. Man kann bei generischen Controllern nur einen Limiter (evtl. noch RMS-Limiter zusätzlich) setzen, dieser arbeitet über den ganzen Frequenzbereich des jeweiligen Ausgangs gleichmäßig. Für den Frequenzbereich des Hochtöners bräuchte man aber einen geringeren Schwellwert, und das würde nur für einen rudimentären Schutz reichen. Die volle Schutzfunktion bedürfte eines frequenzabhängigen Limiters, sowohl RMS als auch Peak. Zudem bringen die proprietären Controller bzw. Controlleramps oft auch noch pegelabhängige Frequenzgangkorrekturen mit, das können zwar einige "freie" Controller, aber selten ist mehr als ein einzelnes PEQ-Band für diese Korrektur vorhanden.

  • FOH Position schlecht.... Bass zu laut!

    • Jens Droessler
    • 22. April 2012 um 19:52

    Ein "Kontersub" kann funktionieren, aber er muss Delay passend zu den Frontsubs bekommen, in der Phase gedreht und pegelmäßig so angepasst werden, dass er die passende Menge an Schalldruck wegnimmt. Das Hauptproblem dabei ist ein sich änderndes Phasenverhältnis, wenn der Club gut gefüllt ist. Eventuell helfen da zwei verschiedene Delaysettings.

  • "Echtes" Doppelmembran-Mikrofon

    • Jens Droessler
    • 22. April 2012 um 19:39

    Es gibt da was von Sennheiser, da:
    http://www.sennheiser.com/sennheiser/hom…0-series_502431

    Hilft das?

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