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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • 1 Jahr mit KV2 Audio und dem ES 1.0 System - Erfahrungen

    • Jens Droessler
    • 27. Dezember 2011 um 16:36

    Aber erstens ist d&b vom Bekanntheitsgrad was ganz anderes als KV2 Audio, man findet es eher bei den großen Companies, die auch das nötige Kleingeld haben, um komplette, große Systeme auf einen Schlag anzuschaffen bzw. leasen diese Firmen von vorneherein und zweitens haben die genannten Beispiele eines gemein: Die Amps lassen sich für alle Boxen aus dem Haus einsetzen, wenn nicht sogar noch für die von Fremdherstellern. Hinzu kommt, dass die meisten von diesen Amps dann doch eher zu den leichtgewichtigen gehören. Da ist die Hemmschwelle auch gar nicht so hoch, sich Systemamps hinzustellen.

  • 1 Jahr mit KV2 Audio und dem ES 1.0 System - Erfahrungen

    • Jens Droessler
    • 27. Dezember 2011 um 01:50

    Einfach nur, weil man schon andere Amps im Lager hat, weil die KV2-Amps auch nur für die jeweils eine Box zu gebrauchen sind und weil es einfach schwer wird. Wenn man vier Tops betreiben will, sind das schon stattliche 120kg Amping, annähernd das Gewicht der vier Tops. Es geht mir nicht darum, drüber zu meckern, nur die Vorteile abwägen. Ich bin sicher, man könnte viel mehr verkaufen, wenn man den Einstieg/Umstieg leichter machen würde.

  • 1 Jahr mit KV2 Audio und dem ES 1.0 System - Erfahrungen

    • Jens Droessler
    • 26. Dezember 2011 um 19:27

    Wer sagt, dass es besser klingen soll? Genauso gut, oder sogar ein bisschen schlechter, wäre ok. Zu einer Lab FP10000Q sind es fast 20(!)kg Unterschied, bei zweien sinds schon über 35kg, und mit einer könnte man potentiell eher zwei oder sogar drei Tops betreiben (Man darf ja nicht übersehen, dass die Ampkanäle fürs Top sehr wenig Leistung haben, was das Gewichtsverhältnis noch schlechter dastehen lässt). Eisenschweinperformance hin oder her... erstmal lässt sich bei den SNT-Amps immer noch einiges optimieren (auch da wird öfters gespart, um die Herstellung zu vergünstigen), dazu kann man auch einfach mehr Leistung reinpacken, um Defizite im Bassbereich wieder auszugleichen. Auch glaube ich nicht, dass z.B. Lake-Controller wirklich schlechter klingen als das von KV2 Audio integrierte Controlling.

    Und nein, ich wäre absolut dagegen, dass "irgendwer" selbst Setups für die Boxen macht. Das ist mitunter das Schlimmste, was passieren kann, nämlich dass die Boxen auf jeder Baustelle, auf die man als Techniker kommt, komplett anders klingen. Eigener Controller, oder geschützte Presets für Fremdcontroller, anders geht es nicht!

    Vierwege Aktiv ist es so oder so. Was soll der Unterschied sein, ob das nun vom firmeneigenen Amp oder von anderen kommt? Das Boxenkabel ist doch identisch.

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Jens Droessler
    • 26. Dezember 2011 um 03:00

    Hast du mal überprüft, ob der schaltbare Hochpass arbeitet wie erwartet? Sind die 130dB realistisch? Ist das T.Bone-Logo graviert oder aufgedruckt?

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Jens Droessler
    • 26. Dezember 2011 um 01:43

    Ja, natürlich ist das was anderes, wenn du mit Mikrokoffer als zugemieteter Techniker auf die Baustelle kommst, aber im Falle des Threaderstellers ist die elektroakustische Signalkette ab Mikrofon ja "unter seiner Kontrolle". Und du kommst ja bestimmt auch nicht oft auf Baustellen, wo DAP Audio-Boxen rumstehen. Bei sowas würde ich mir dann denken, dass die schönen Mikros quasi Perlen vor díe Säue sind.

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Jens Droessler
    • 26. Dezember 2011 um 01:20

    Naja, es wurde aber irgendwie ein "ihr", nachdem ich gepostet habe, dass Audiowerk möglicherweise nicht völlig Unrecht hat, auch wenn ichs nicht auf Schoeps allein gemünzt habe. Ein Haufen hochwertiger Mikrofone kann verführerisch sein. Mehr meinte ich nicht. Ich wollte danach nur klarstellen, dass ich hier niemanden auf den Schlipps treten wollte, sondern nur etwas beitragen.

    Ansonsten sehe ich es genauso. Aktuelle Mikrofone stehen in der Signalkette an zweiter Stelle, was den Einfluss auf den Sound ausmacht, direkt hinter den Lautsprechern selbst. Diese sehe ich als noch einflussreicher auf den Sound an, und auch als das potentiell schwächere Glied. Aktuelle Mikrofone, die nicht ganz ganz dem Ideal entsprechen (aber auch nicht grade aus dem Ramschkorb stammen sollten), sind eher verkraftbar als furchtbare Boxen. Also mittelmäßige Mikros und Top-PA ist mir lieber als die feinsten Mikros mit mittelmäßiger PA. Auf die einzelnen Mikros kann man ja pro Kanal noch Einfluss nehmen, vielleicht ist ein Einzelsignal auch mal weniger wichtig, aber das Endergebnis muss einen Satz Boxen. Auch von daher würde ich im Falle des Threadstarters den Bedarf an feinsten Mikrofonen geringer einschätzen, auch wenn er bei euch im Vergleich auf möglicherweise hochwertigen Abhörmöglichkeiten größere Unterschiede ausmacht.

  • MADI -> DANTE und zurück

    • Jens Droessler
    • 26. Dezember 2011 um 01:07
    Zitat von "stepu"

    Das Ohr bzw. Midas ist ja schon länger AES50-kompatibel...
    Die haben das als ihr Muco integriert. Klark gehört meine ich auch zu...Harmann?!


    Klark gehört auch dem Ulli, das gabs kostengünstig zu Midas dazu. Vorher lag beides an der gleichen Ecke rum wie Electrovoice und Dynacord.

    Zitat von "wora"

    wieso "schnäppchenlösung"?
    danach wurde doch gar nicht gefragt...


    Naja, jeder wird sich wohl auch für den Preis interessieren. Fakt ist: Bei dieser Lösung liegt sehr viel Potential brach. Es ist fast zu schade, die iDR dafür zu missbrauchen :)

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Jens Droessler
    • 26. Dezember 2011 um 00:56

    Ich rede doch überhaupt nicht nur von Schoeps, sondern allgemein von teuren, aber auch guten Mikros. Es ist ja nicht so, als würde nur ein Hersteller gute Mikros bauen. Ich bin sicher, wora hat auch noch andere Schätze im Mikroschrank, klauston und du sicher auch.

    Ja, SC140 schön und gut, aber ist denn da sicher, dass die auch "in Serie" so gut sind, sprich die Serientoleranz brauchbar ist?

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Jens Droessler
    • 25. Dezember 2011 um 23:38

    Was ihr mit Audiowerk am laufen habt, betrifft mich ja nicht. Ich verstehe nur nicht ganz, wieso ich mit in den selben Sack gesteckt werde, das empfinde ich als Überreaktion. Ich hab normal und sachlich gepostet, dass genau wie bei PAs hochqualitatives "Beispielmaterial" außerhalb des eigentlichen Budgets kontraproduktiv sein kann. Wenn ich nur DAP-Omnitronic-Budget habe und dann z.B. L'Acoustics zu hören bekomme, will ich hinterher nichts mehr von dem kaufen, was ich mir leisten kann. Ist doch normal, oder?

    Und das mit dem Weitervermieten sehe ich so: Wer Mikros bei anderen Firmen zumietet, kann dafür eigentlich nur zwei Gründe haben. Entweder hat er einen Rider zu erfüllen und einige der Mikros nicht im eigenen Lager, oder aber sein Lager ist schon leer. Im ersteren Falle stehen auf dem Rider sicher keine T.Bone oder Monacor-Mikros (auch wenn sie den Job vielleicht problemlos machen könnten), im zweiten Fall wird der dafür zuständige Techniker auch eher etwas mieten, was er ohne Diskussionsbedarf auf die Bühne bringen kann und was er kennt. Somit ist klar: Billigmikros, egal wie gut sie sind, werden kaum drygehired. Das Gegenteil davon passiert mit Schoeps. Die sind zwar sehr gut, aber ganz ehrlich, wenig verbreitet. Die meisten Techniker würden z.B. eher ein SM58 nehmen, das sie kennen, als ein zigmal besseres Gesangsmikrofon, was sie noch nicht in der Hand hatten. Manche sind sogar dermaßen konservativ, dass sie heute noch nichtmal wenigstens ein Beta58 als Alternative akzeptieren.

  • "wir machen das immer so...."

    • Jens Droessler
    • 25. Dezember 2011 um 23:29

    Tja, da hast du wohl Recht. Ich habe auch Elektrotechnik studiert, konnte aber meine Augen nicht vor all dem Elend in der Veranstaltungtechnik verschließen ;) Es ist immer die Frage "Können wir das nicht besser?" und "Kann man denn nicht noch..."

    Zur Ausbildung: Ich denke, eine reine Tontechniker-Ausbildung würden schon die Betriebe nicht mitmachen. Personal, was im Endeffekt dann nur zum Mischen und PA-Planen qualifiziert ist? Das drei Jahre lang im Prinzip nur daneben stehen kann, weil der Kunde Profiergebnisse erwartet? Und wie wird die Prüfung aussehen? Die letzten 10% von dem, was am Mischpult passiert, sind im höchsten Maße subjektiv. Das kann man schlecht in Noten ausdrücken. Und die anderen 90% sind das Mindestmaß.
    Ich würde eher sagen, die Fachkraft muss spezieller ausfallen. Den jetzigen Lehrinhalt auf zwei oder zweieinhalb Jahre verkürzen und dann ein Jahr "Wahlkurs", Tontechnik, Lichttechnik, Rigging etc. steht zur Auswahl und danach ist man dann Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Gebiet Ton, oder Gebiet Licht, oder eben Rigging. Wer mehrere Bereiche abdecken will oder muss, muss eben weitere "Wahlkurse" dranhängen, vielleicht halbzeitlich, dafür länger (wie es bei Technikerschule in anderen Berufen auch ist, Vollzeit x Jahre, halbzeitlich (x * 2) Jahre).

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Jens Droessler
    • 25. Dezember 2011 um 01:02
    Zitat von "klauston"

    Sorry, aber wir haben sicher nicht mit haltlosen und schwachsinnigen Vorwürfen angefangen.


    Ich aber auch nicht, deswegen weiß ich nicht, was ihr mit mir wollt.

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Jens Droessler
    • 24. Dezember 2011 um 21:43

    Na, wenn er extra dafür zu euch fährt, darf er doch wohl alle Mikros mal probieren, oder? Ich habs sicherlich nicht böse gemeint! Selbst habe ich keine Mikros von Schoeps auf Lager, weiß aber, dass sie sehr gut sind. Ich hätte sicherlich einige gekauft, aber der Finanzkollege hat die Sache durchgerechnet und gesagt, dass es sich nicht lohnt. Da ist doch nichts dabei... Und da ihr offenbar solche Mikros auf Lager habt, würde ich da vermutlich wieder liebäugeln. Ich finde, ihr überreagiert hier.

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • Jens Droessler
    • 24. Dezember 2011 um 16:28

    Naja, ganz Unrecht hat Audiowerk aber vielleicht nicht. Wenn sich der Threadersteller erstmal eure heiligsten Mikros angehört hat, erscheinen ihm die im Budget liegenden vielleicht als unzureichend. Ich brauche nach ausgiebigen Mikrotests auch oft einen Kollegen, der mich auf den finanziellen Boden der Tatsachen zurückholt :)

    Und natürlich gibt es nicht DAS Universalmikro. Wenn es so wäre, hätten wir doch nicht Schränke voll mit den unterschiedlichsten Mikros, sondern nur drei verschiedene auf Lager, und die unterscheiden sich auch nur im mechanischen Aufbau (z.B. Clip oder kurze Bauform für Toms und Snare).

  • Neues von Allen & Heath?

    • Jens Droessler
    • 24. Dezember 2011 um 16:18

    Das ist kaum herstellerabhängig, es hängt hauptsächlich mit Lizenzpolitik und Herstellungskosten zusammen. So hat sich USB durchgesetzt, trotz diverser Defizite. Einige davon herrschen auch noch bei USB3.0 und sind aus einigen Gründen unüberwindbar. Firewire ist in vielen Belangen besser, in manchen sogar besser als Thunderbolt. Für undere Branche kann man nur hoffen, dass sich Thunderbolt durchsetzt, denn von der Anbindung, dem Durchsatz, der Kompatibilität und nicht zuletzt den zu erwartenden Latenzen ist es ideal. Aber für eine Integration in Geräte, wo ein Großteil der Anwender sie nichtmal nutzen, obwohl das Notebook mit der passenden Schnittstelle so gut wie immer daneben steht, lohnt sich Thunderbolt mangels Zielgruppe mit entsprechenden PCs noch nicht.

  • Neues von Allen & Heath?

    • Jens Droessler
    • 24. Dezember 2011 um 02:55

    Dante ab Werk wäre doch super. Audinate könnte es in den Mengen günstig an Allen&Heath abtreten, von der großen Verbreitung selbst bei den kleineren Companies würde sie ja auch profitieren.

  • "wir machen das immer so...."

    • Jens Droessler
    • 24. Dezember 2011 um 02:46

    Nichts gegen dich, Marcus, aber es gibt wirklich genug Lehrer an den Berufsschulen, die aus dem E-Technikbereich "umdeklariert" wurden oder zwar "ewig" Berufserfahrung haben, aber trotzdem nie selbst verstanden haben, wie es sich mit dem Wellentheorem beim Schall verhält. Wie soll so jemand den Stoff richtig vermitteln können? Wie soll ein Schüler verstehen, worum es geht, wenn es der Lehrer schon nicht verstand?

  • Bass-Auslöschungen bei 4-Punkt Beschallungen

    • Jens Droessler
    • 24. Dezember 2011 um 02:41

    Ja, aber die Laufzeitunterschiede sind zu groß, um im Mittel-/Hochtonbereich noch "echte" Interferenzen auszubilden.

  • "wir machen das immer so...."

    • Jens Droessler
    • 24. Dezember 2011 um 01:29

    Das Problem in dem Bereich liegt vielleicht schon da, dass der Lehrer schon nicht weiß, wovon er redet...

  • 1 Jahr mit KV2 Audio und dem ES 1.0 System - Erfahrungen

    • Jens Droessler
    • 24. Dezember 2011 um 00:57
    Zitat von "IAD"

    Wenn er sich für Coda begeistert


    Ich begeistere mich nicht für Coda, ich begeistere mich für die Performance der SC-Subs. Wenn eine andere Firma Vergleichbares anbietet, finde ich auch die gut. Ich finde bei Weitem nicht alles gut, was Coda anbietet. Nebenbei sind aber auch die beiden aktuellen LAs von der Performance her nicht von schlechten Eltern. Trotzdem bin ich eher Anhänger von Horntops, wo die Anwendung es zulässt.


    Zitat

    Allerdings - wer schraubt in der Praxis wirklich die Racks für die Front auseinander?


    Es mag ein paar Wilwuchs-Compynies geben, wo das so läuft, aber generell wird da gar nichts umgeschraubt. Da ist ein Controller drin und eine der Hauptanwendung angemessene Anzahl von gleichen Ampkanälen, die Anpassungen erledigt der Controller. Was soll ich da schrauben? In meinem Fall werden schlimmstenfalls ein paar Kabel innerhalb des Racks umgesteckt, und das ist äußerst selten. Wenn Herr Krampera nun einen Controller nach seinen Vorstellungen rausgeben würde, wäre die Sache naheliegender. Mit den Chinaamps dran hast du vielleicht Recht, aber viele von denen sind nicht dermaßen schlecht, dass man sofort sagen müsste "Klingt ja bescheiden". Das größte klangliche Problem sitzt immernoch vor dem Mischpult, das zweitgrößte auf der Bühne, und all das wird im Ernstfall auch dem Holz angelastet. Dagegen lässt sich wohl nichts machen, man kann nur hoffen, dass die PA von jemanden gekauft wird, der damit umzugehen weiß, und in dem Fall wird auch kein inferiorer Amp zum Einsatz kommen. Für all das gibts natürlich keine Garantie, genauso wenig wie für vernünftiges Stacking/Fliegen oder vernünftiges Raum-EQing etc.

  • 1 Jahr mit KV2 Audio und dem ES 1.0 System - Erfahrungen

    • Jens Droessler
    • 23. Dezember 2011 um 23:18
    Zitat von "klauston"

    Und um das auch ganz klar zu sagen, ich hab mich an dem Bericht von Karel nicht gestört gefühlt, das war ganz klar der Bericht eines begeisterten Users und so hab ich das auch gesehen.


    Ganz genau! Den Bericht von Karel kann ich vollkommen respektieren. Da wird nicht euphorisch übertrieben. Zudem deckt es sich mit dem, was ich schon von den Systemen weiß.

    Allgemein möchte ich aber noch sagen, dass einem der Einstieg bei KV2 Audio nicht gerade leicht gemacht wird. Halten wir fest: Große Companies kaufen KV2 Audio eher selten, weil man was mit anerkanntem Namen braucht und eher LineArrays (mal unabhängig vom Klang). Der Kleinverleiher braucht so etwas nicht, rein von der finanziellen Seite her meine ich, denn KV2 Audio ist ja nun auch kein Sonderangebot. Also ist die primäre Zielgruppe der mittlere Verleiher. Ein mittlerer Verleiher hat aber schon PAs im Lager (Man fängt ja nicht als mittlerer an, sondern wird größer). Nun ist in dieser Größenordnung immer noch "Kaufen" angesagt, und KV2 Audio ist auch in dieser Größenordnung kein Schnäppchen (wieder rein finanziell betrachtet). Ich z.B. würde ES und VHD kaufen, aber eben nicht auf einen Schlag. Und da liegt der Hase im Pfeffer: Es ist äußerst schwierig, z.B. erstmal die tops zu kaufen. In jedem Fall brauche ich die Amps dazu, und wenn ich die habe auch schon gleich die Subs, sonst liegen da ja Kanäle brach (Natürlich ist ein komplettes System vom Systemaspekt her sinnvoll, weil dann alles passt). Ein schrittweiser Umstieg käme sicherlich vielen Anwendern in der Größenordnung entgegen.
    Ich verstehe, dass Herr Krampera ein Idealist ist und seine PAs (gerade die VHD und auch die ES) aus seiner Sicht recht kompromisslos sind (was aber nicht heißt, dass sie es aus anderen Sichtweisen auch sind), aber ein wenig "Flexibilität" dem Markt zuliebe würde nicht schaden. Denn auch in anderen Belangen sieht es ja nun ähnlich aus. Die ES-Amps sind auch nur für die ES zu gebrauchen. Die VHD-Amps nur für VHD. Mit anderen Worten: Ich brauche einen ganzen Haufen Amps, die auch nur für die jeweils eine Aufgabe zu gebrauchen sind. Wie ich es sehe sogar für jedes Top einen. Ich z.B. habe über die Jahre viel Geld in Lab Gruppen Amps investiert. Die sind weltweit anerkannt, tun zuverlässig ihren Dienst, die möchte ich doch nicht entsorgen. Könnte ich die an VHD und ES benutzen, wäre ich schon ein Stück näher am Kauf. Über die letzten 2% Sound, die der Amp in dieser Qualitätsklasse ausmacht, mache ich mir weniger Gedanken als über Flexibilität, denn ich habe ja auch noch andere Marken im Lager.
    Oder warum kann man nicht die VHD-Amps wenigstens auf ES-Tops umschalten? Dann hat man da ein wenig Flexibilität...
    Mal über alles, wäre es für Herrn Krampera nicht sinnvoller gewesen, vielleicht mehr an den Amps zu forschen, um sie auf Schaltnetzteile umzustellen und direkt in den Boxen zu verbauen? Es ist ja nun quasi schon ein Powered-Konzept, nur eben dass die Amps ein eigenes Kistchen haben.

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