Beiträge von Tobias Zw.
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Nein, da ja die Farbtemperatur an der Kamera eingestellt werden kann (-> Weißabgleich). Von daher sind Glühlampen erstmal die günstigere Alternative, und Halogenlampen haben einen deutlich besseren Farbwiedergabeindex als HMI-Lampen (vgl. kontinuierliches vs. Linienspektrum).
Als Minimalausstattung für ein Sprecherstudio würde ich empfehlen:
1 Stufenlinse Führung
1 Stufenlinse oder Weichstrahler Aufhellung
2 Stufenlinsen Spitze (sieht einfach besser aus als eine senkrecht drüber)
2 asymm. Fluter DekolichtAls Minimalausstattung für zwei Personen im Gespräch empfehle ich
2 Stufenlinsen Spiellicht (Kombination: des einen Führung ist des anderen Aufhellung)
2 Weichstrahler Grundlicht
2 Stufenlinsen Spitze
2 - 4 asymmetrische Fluter DekolichtWenn Personen sich bewegend im Studio agieren, wird's mit der Beleuchtung natürlich schlagartig aufwendiger. Ich bitte aber zu beachten, daß eine "billig gemachte" oder falsch gesetzte Beleuchtung auf dem TV-Bild deutlich schlimmer wirkt als auf einer Bühne.
... obwohl's anscheinend in letzter Zeit gerade bei den Billig-Privatsendern in Mode gekommen ist...
MfG Tobias Zw.
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Wir verwenden in PAR64- und PAR56-Kannen mit Raylightreflektor den üblichen 7389-Brenner, auch als A1 bekannt (500W, Fassung Gy9,5). Guck mal hier:
- das sind Orange Blue auf einer unserer Bühnen, und die Backlights sind durchgängig PAR56-Raylight-Viererbars. Hell genug?
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
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Wie bitte? Hotspot??? Ein Raylight ist doch kein Profiler! Natürlich ist die Helligkeitsverteilung innerhalb des Halbstreuwinkels sehr unregelmäßig - da ist eine relativ große Biplanwendel in einem Parabolreflektor. Heißt, die Lampe projiziert ein unscharfes, leicht verzerrtes Bild ihres Wendels. Meint Ihr denn, das ist bei einem CP60 anders? Da ist's halt nicht so ausgeprägt wie bei einem Raylightreflektor, aber trotzdem vorhanden. Die Frage ist doch, ob das beim Einsatz als Effektlicht stört oder sogar - wie bei manchen meiner Anwendungen - gewünscht ist. Vollkommen klar ist, daß die Raylight-Lampe als Frontlicht ungeeignet ist. Als kleines Backlight oder in Floors finde ich sie aber vollkommen brauchbar!
MfG Tobias Zw.
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Wir nutzen seit Jahren für kleinere Veranstaltungen PAR56-Raylights in Vierer- und Sechserbars als Backlight. Funktioniert einwandfrei, ergibt ein anständiges optisches Ergebnis und ist günstiger als vernünftige Pressglaslampen. Empfehlenswert.
MfG Tobias Zw.
PS: Wenn man einen ACL-ähnlichen Effekt in PAR56 sucht, gibt's (naja, gab's) noch den Major Powerbeam...

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Wo ich gerade Blaskapelle lese... ein kurzer Erfahrungsbericht zum Thema vom letzten Wochenende.
Wir betreuten ein Stadtfest in einer nordhessischen Kreisstadt mit drei Bühnen. Kurzfristig war auf einer der kleineren Bühnen (8m x 6m, zwei Sechserbars vorne, zwei Sechserbars hinten, eine Powerbeamgruppe und gut is') eine Humpta-humpta-Bierzeltband ausgefallen und durch eine ebensolche der untersten Kategorie aus dem schönen Franken ersetzt worden. Drei Tage vor der Veranstaltung rief mich ein Mitarbeiter der Band an, der kaum dazu in der Lage war, sich zu artikulieren, und wollte mit mir die Technik dort klären.
Folgender Dialog ist schon lesebereinigt:
Q: "Ja, ääh, ich, ääh, wir, also, was ist denn da für eine Konsole?"
A: "Soundtracs Megas Stage II, 36 Kanäle."
Q: "So, äh, ja, äh, die kenne ich jetzt nicht... äh, und was für ein PA ist da?"
A: "Martin Modular, komplett horngeladen."
Q: "Ja, ääh, des kenn I aa net."
A: "Da gehen Sie auf unsere Website, da finden Sie eine genaue Beschreibung dieser Anlage."
Q: "Aha, jo, da bin i auch schon. Ääh, und was für eine Monitorkonsole?"
A: " Da gibt es keinen Monitormix auf dieser Bühne, da haben wir nur vier Wege von vorne."
Q: "Ja wie, vier Wege? Mir san doch sieben Musiker!"
A: "Ja, wir haben ja auch genug Wedges, halt nur vier Mischungen vom FOH aus."
Q: "Ja aber, mir san doch sieben, und da muß sich doch jeder hören."
A: "Ja, es sind ja auch genug Monitore für jeden da."
Q: "..." (anscheinend intensives Nachdenken)
A: "Nur gibt es halt nur vier getrennte Mischungen."
Q: "... und was für Köpfe sind da?"
A: "?!? Da gibt's kein bewegtes Licht, da gibt's zwei Sechserbars vorne und zwei hinten.
Q: "Jo, des ist ja aber Sch***e!!!"
A: "Aber genau das, was der Veranstalter bezahlt."
Q: "Ja, aber, aber... mir brauchen des."
A: "Dann müssen Sie's mitbringen."
Q: "Ja, aber, aber... könnt's Ihr kein Monitorpult mitbringen?"
A: "Wenn Sie's bezahlen... ist aber knifflig, da die Veranstaltung schon geladen im Container ist."
Q: "Aha, ja, hm."Einen Tag (!) vor der Veranstaltung (da war unser Lager schon so leer, daß das Tumbleweed durch die Halle trieb) rief der Techniker (?) nochmal an, um ein Monitorpult zu mieten... da hatten wir leider kein's mehr frei. Also einigte man sich darauf, daß wir ihm einen Split hinlegen, und er sich einen eigenen Monitormischer mitbringt. Gottseidank mußte ich diese Bühne nicht betreuen.
Als ich abends nach dem Curfew meiner Bühne zu der anderen Bühne fuhr, um die Kollegen abzuholen fand ich vor:
- die am schlechtesten spielende Band, die ich je gehört habe. Wenn aus zwölf Tönen der Tonleiter immer mindestens sieben richtig sind, wie kann man dann so viele falsch klingende Noten spielen? Das ist doch statistisch unmöglich.
- zwei Hosentaschenmovingheads (150W?) auf dem Drumriser stehend und im free run vor sich hindudelnd.
- zwei 250W-Scanner auf der Bühne stehend, auch frei vor sich hindudelnd.
- ein resignierter Monitormann, der abwechselnd an seinem Mitec Stage Server zwischen extremen Feedback und allen Wegen aus wechselte.
- ein FOH-Mann, der nach viermaliger (!) Unterweisung am TC M-One den Tap-Taster nicht fand und ständig auf "Utility" oder "Routing" hackte.
- noch fünf besoffene Figuren vor der Bühne.
- eine Band, die über 75 Minuten überzogen hatte.
- UND EIN VERANSTALTER, DER DIESE BAND NIE WIEDER BUCHEN WIRD.Wir halten fest:
Die Ansprüche einer Band müssen in gesundem Verhältnis stehen zu
- dem Niveau, auf dem die Band steht (musikalisch / Bekanntheit)
- dem Budget (Bandgage 1000,- €, Mehraufwand 5000,- € kann nicht gehen)
- der Situation, in der sie spielt (Stadtfest! J.W.D.!) und
- dem Ton, in der sie diese Ansprüche stellt.
MfG Tobias Zw.
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Zitat von "Reason24"
... zuviel Stolz und Selbstwertgefühl haben werden...
Bitte? Das verstehe ich nicht. Als Jungspund wäre ich über eine solche Chance überglücklich gewesen - denn genau so bin ich in's Gewerbe gerutscht: Erst als Hand und dann als FOH-Mischer für eine Band.
Mir ist jedenfalls ein Kollege lieber, der den Rock'n'Roll noch auf der Straße erfahren hat, als das zweihundertsiebnundneunzigste größenwahnsinnige Discoteam.
Ich sehe wahrhaftig nichts Negatives an dem Angebot, und auch die Jobbeschreibung trifft die Funktion eines einfachen Hands doch ziemlich genau.
MfG Tobias Zw.
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Despar in Mainz.
MfG Tobias Zw.
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Der Termin scheint festzustehen: Der Kurs wird voraussichtlich am
Samstag, dem 19., und Sonntag, dem 20. November in 35037 Marburg
stattfinden. Übernachtungsmöglichkeiten kann ich von mehreren Sternen bis Jugendherberge vermitteln. Auch die Kursinhalte können noch an Eure Interessen angepasst werden, ich bitte um weiterhin rege Vorschläge.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
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Rosco Supergel 100 ist ein guter Frost. Mein liebster ist aber 104, der ist gebürstet und streut vorwiegend quer zur Bürstrichtung und ist damit besser kontrollierbar.
MfG Tobias Zw.
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Jau, hab's mir auch im TV angesehen. Die bunte Kulissenbeleuchtung hingegen fand ich doch... hmm, bestenfalls seltsam.
MfG Tobias Zw.
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Tja, ist aber wirklich auffällig, wie viele Trommler irgendwann auf der richtigen Seite vom Pult zu stehen kommen...
MfG Tobias Zw.
- ausgemusterter Schlagzeuger - -
Kurze Klugscheißeranmerkung: Perilex ist auch fünfpolig (3L + N + PE).
MfG Tobias Zw.
- manchmal widerwilliger Perilexuser - -
Anfang Zwanzig? Oder mehr Anfang Ranzig?

MfG Tobias Zw.
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In ca. zwei Wochen wird ein Rundschreiben mit allen Informationen zum Seminar und Anmeldebögen 'rausgehen. Interessenten möchten mir bitte ihre postalische Anschrift an beleuchterkurs@aol.com schicken. Genauso freue ich mich auch über sonstige Vorschläge und unverbindliche Anfragen. Der Preis des Seminars pendelt sich z. Zt. (leider) auf 199,- € für zwei Tage incl. zwei mal Kaffee und ein Mittagessen pro Tag ein.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
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@ Admin: Da hast Du selbstverständlich recht; es geht mir auch nicht darum, daß man als Verantwortlicher mit auf Tour ist, sondern daß man, bevor man in einem festen Haus, arbeitet erst einmal Erfahrungen darüber sammelt, wie's "im wirklichen Leben" läuft.
Mir graust's bei dem Gedanken, daß wir bald ganz, ganz viele Meister und Ingenieure haben werden, die immer nur in einem Haus (am Besten nur auf einer Bühne) gearbeitet haben und dann bei Fremdproduktionen rumzicken, weil die Fremdproduktion manche Dinge anders handelt, als sie das kennen - obwohl's genauso zulässig und sicher ist. Beispiel Musikhalle Hamburg: Da standen auf einmal sechs junge Menschen in der Meisterausbildung mit ihrem Dozenten (Schulausflug!) vor mir und erklärten, ich dürfte jetzt den 63A-Stecker des Dimmers nicht in die Steckdose stecken, weil ich kein Elektriker sei...
Das erinnert mich ein bißchen an meine alte Schule (ältestes evangelisches humanistisches Gymnasium, 450 Jahre Schultradition): Da gab's mehrere Lehrer, die waren erst Schüler auf der Schule, dann Referendare und dann Lehrer - die haben diese Schule nur mal kurz verlassen, um ein paar Straßen weiter ihr Studium durchzuziehen. Wieviel Offenheit und Verständnis für Neues und Anderes kann man von solchen Menschen erwarten?
Deswegen schätze ich - wenn ich als Fremder in ein Haus komme - TDs, Bühnen- und Seitenmeister, die schon mal woanders waren, evtl. sogar mal selber ein paar Jahre getourt haben. Das sind unbezahlbare Erfahrungen, die einem in der Ausbildung (Meisterschule oder Studium) nicht vermittelt werden können. Und die schlimmsten Idioten, mit denen man im Regelfall nur Terror hat, sind die, die seit 30 Jahren auf dieser Bühne immer Seitenmeister links (oder auch mal rechts...) sind.
Von daher empfehle ich jedem Berufseinsteiger, während des Studiums vielleicht einfach mal als schnöder Hand oder auch sonst so viel wie möglich bei anderen Sachen als denen, die man täglich macht, zu arbeiten. Ich finde, das erweitert den Horizont ungemein.
Mit freundlichen Grüßen
Tobvias Zw.
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Tja, wenn man TN-C und TN-C-S für neue Kabelfernseheinkaufskanäle hält, und Stern und Dreieck links neben dem großen Wagen vermutet...

MfG Tobias Zw.
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Nun ja, was hindert Dich denn daran, den Weg über Fachkraft und Meister zu gehen, wenn Du als TL arbeiten willst? Oder aber während des Studiums zum Ing. nebenher bei einer company zu arbeiten? Ohne Praxiserfahrung ist es in diesem Gewerbe Wurst, ob Du Diplom, Meisterbrief oder nur ein Bild von Deiner toten Katze über'm Schreibtisch hängen hast... Das gilt (mit Einschränkungen) sogar für Theater etc., aber auch da kann man neben dem Studium als Bühnenarbeiter mitlaufen. Speziell wenn Du auf einen leitenden Posten in einem festen Haus peilst (die sowieso nicht an Berufseinsteiger vergeben werden), machen sich ein paar Jahre, in denen Du gesehen hast, wie's gemacht wird, im Lebenslauf immer gut. So ähnlich, als würdest Du "auf die Walz" gehen...
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
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Zitat von "HS"
...der befreiung durch den betrieb...
Dein Betrieb kann Dich nicht von der Berufsschulpflicht befreien, und alle von Dir genannten Umstände sind keine Entschuldigung für das Versäumen des Unterrichts. Was Du da schreibst wirft kein gutes Licht auf das Ausbildungsgebaren Deines Lehrbetriebes... und by the way möchte ich Dir doch empfehlen, vor dem posten noch einmal den geschriebenen Text zu überfliegen, das liest sich nämlich mehr als unangenehm.
MfG Tobias Zw.
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AFAIK reist der Herr Präsident mit eigener Technik - das macht ja den Bock übergepäckmäßig auch nicht fett, wenn man 'eh immer mit zwei 747 unterwegs ist...
MfG Tobias Zw