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Beiträge von Yoda

  • "Surround"-Beschallung bei normalem Rock-Konzert

    • Yoda
    • 2. April 2004 um 08:31
    Zitat von "voetter1"


    Wenn ich nur wüsste warum man sowas macht?? :roll:

    Ich dachte, das begründet zu haben :)
    Es ging um den realistischeren Eindruck beim Publikum, einen hinten spielenden Musiker auch von hinten zu hören. Kam - wie gesagt - auch recht gut an.
    Was eben nicht so gut ankommt, wenn man direkt vor der Back-PA steht, sind Effekte wie Hall und Delay. Dann ist der Effektanteil am Hörplatz des Zuhörers zu groß.

    Cheers
    Yoda

  • Behringer DDX - Aussetzer im Live-Betrieb?

    • Yoda
    • 30. März 2004 um 18:16

    Geht mir ähnlich, ich erwarte ein einwandfreies Gerät. Mit unzuverlässigem Zeug mag ich nicht arbeiten. Bei diesen Ausfällen habe ich schon Mühe, mein Temparament im Zaum zu halten und das Gerät nicht mutwillig maximal zu beschädigen :)

    Noch zur kostenlosen Reparatur: Der Hersteller verlangt die Einsendung auf meine Kosten. Ich habs noch nicht weggeschickt, das dürfte aber so ca. 20€ Porto und Verpackung kosten :(
    Würde ich es beim Verkäufer abgeben würde mich das nix kosten, allerdings hätte ich die Fahrerei...

  • Behringer DDX - Aussetzer im Live-Betrieb?

    • Yoda
    • 29. März 2004 um 18:57

    Nun,

    über den Support kann ich mich nicht beklagen. 2 Stunden nach meiner Support-Anfrage per Mail hatte ich eine Antwort: Es dürfte sich um ein SW-Problem handeln, das Gerät muss ins Werk.

    Mal sehen, was da raus kommt, der Soppurt wie gesagt war sehr schnell, und dazu freundlich und kompetent.

    Yoda

    PS: In solchen Momenten, wenn das Digi-Pult zickt, wünscht man sich nichts sehnlicher als ein Analogpult, gell? Das würde vielleicht anfangen zu verzerren, wenn irgendwo was übersteuert, aber das ist besser als einfach ausgehen!!!

  • Behringer DDX - Aussetzer im Live-Betrieb?

    • Yoda
    • 29. März 2004 um 09:37

    Hallo,

    ich verwende seit etwa einem halben Jahr eine DDX 3216 für Live-Jobs. nun ist es mir am Wochenende das zweite mal passiert, dass das Pult mittendrin Aussetzer hatte.
    Aussetzer: es quietscht ganz kurz und nicht sehr laut, dann ist das Signal an allen Ausgängen für 0,5-1 Sekunde weg. Wenn das dann 1x war kommt es sehr zuverlässig innerhlab der nächsten Sekunden wieder vor. Insgesamt völlig untragbar, Musiker und Publikum sahen mich total entsetzt an. Einzige Abhilfe, die ich gefunden habe: Pult aus- und wieder einschalten. Das dauert natürlich wertvolle Sekunden (10-15), in denen absolute Stille herrscht.

    Mein erster Verdacht ging in Richtung "überforderter" Limiter in einem der Kanäle, nach abschalten aller Limiter/Kompressoren war das Problem aber noch da. Mein zweiter Verdacht geht nun in Richtung internes Limiting, es klingt halt so, als ob eine Schutzschaltung einspringen würde. Das allerdings, obwohl ich bei beiden Events wirklich geringe Pegel verwendet habe, alle LED im grünen Bereich, nur selten schlug mal was gelb aus. Die Eingänge (Peak-LEDs) waren schon gar nicht übersteuert oder sowas.

    Meine These mit dem fehler in der internen Verarbeitung wird auch dadurch gestützt, dass ich vor dem ausschalten den Pultzustand gespeichert habe und demnach nach dem Einschalten mit genau diesem Setting wieder ohne Probleme weiter gemacht habe. Ein Wärme-Problem würde ich deshalb auch ausschließen.

    Das ganze passierte nun mehrfach nach ca halb-stündigem Betrieb.
    Ich verwende die Firmware 1.02, sollte aktuell sein.

    Damit mich keiner missversteht: Das Pult mit seiner Bedienung, Features und dem Klang finde ich super, aber es muss halt auch zuverlässig funktionieren, um mich ganz zu überzeugen.

    Hat jemand von euch ähnliche Erfahungen gemacht und weiß vielleicht sogar, wie man die Probleme abstellt?

    Danke!

    Yoda

  • "Surround"-Beschallung bei normalem Rock-Konzert

    • Yoda
    • 29. März 2004 um 09:19

    Hallo,

    nun ist der Gig vorbei und ich kann berichten, wie's war und wie's ankam.

    Zunächst: Ich hatte iene Back-PA aufgebaut und die durch eine Subgruppe befeuert, wie bereits geplant.

    Das gab mir sehr viel Flexibilität, ich konnte jeden Kanal einzeln und auch die Effekte (Hall, Delays) auf die hinteren Lautsprecher routen und dort auch im Panning beeinflussen.

    Für die Teile der Show, bei denen ein Musiker auch hinter dem Publikum spielte, war die Sache sehr gut geeignet. Alle guckten zunächst verdutzt und dann zufrieden, ich bekam positive Rückmeldungen (nein, kein Feedback... :-).

    Bei den Effekten gab es geteiltes Echo (nein, dieser Wortwitz). Die Back-PA stand von mir etwa 4 m weg. die Haupt-PA etwa 10-12 m. So hatte ich eine recht gute Mischung aus Front- und Back-Sound. Viele Gäste, die vor mir standen, waren auch recht zufrieden damit. Diejenigen jedoch die weniger als 3 m von der Back-PA entfernt standen, empfanden die Delays als extrem störend, sie vermatschten den Sound von vorne total.

    Im nachhinein kann ich mir das auch erklären: Das ist ja wie ein viel zu lautes Delay auf der Front-PA, wenn man so dicht an der Back-PA steht und so weit von der Front-PA weg.

    Beim Soundcheck hatte ich noch experimentiert, einzelne Instrumente oder gar die ganze Band ZUSÄTZLICH von hinten erschallen zu lassen, aber das gab an den meisten Hörpositionen im Saal Mus.

    Was würde ich wieder tun:
    1) Eine Back-PA verwenden, wenn die Musiker auch mal hinter dem Publikum stehen.
    2) Auf ein gesünderes Strechen-Verhältnis Back-PA/Gast/Front-PA bauen, d.h. die Back-PA deutlich außer Reichweite des Publikums installieren.

    Was würde ich NICHT wieder tun:
    3) zuviel mit den Effekten von hinten spielen
    4) irgendwas vorne UND hinten gleichzeitig erklingen lassen

    Wer noch Fragen hat, möge sich gerne hier im Forum betätigen oder sich bei mir melden: yoda@audio-digital.net

    Cheers

    Yoda

  • "Surround"-Beschallung bei normalem Rock-Konzert

    • Yoda
    • 23. Januar 2004 um 13:19

    Gestern habe ich mir die Sache angesehen.

    Vermutlich werde ich tatsächlich die Subgruppenvariante wählen, da sich am (installierten) Pult auch die FX-Returns einfach auf die Gruppen routen lassen und ich erwarte, dass sowohl Gesänger als auch Klampfenspieler mal nach hinten gehen werden.

    Der Haustechniker hat mich übrigens vor tierischen Feedbacks gewarnt, wenn z.B. eine E-Gitarre von der Front-PA bestrahlt wird. Ich kann mir das nicht so recht vorstellen, denn

      a) neben so manchen Gitarren-Amps ist es üblicherweise lauter als vor der Bühne :wink:
      b) wenn, dass solte das eher bei Akustik-Gitarren passieren, die sind doch viel anfälliger für sowas.
      c) falls ich ein gesangsmikro dort hinbaue, dann zeigt dieses doch wieder nicht auf einen PA-Speaker (von vorne kommts laut, aber es weist ja nach hinten, und die hintere PA steht auch schon fast neben dem Mikro). ich habe ja nicht mal einen Floorwedge dort eingeplant (die Haupts-PA als Edel-Monitor...)

    Wie ist Eure Meinung oder Erfahrung zu Feedbacks mit Back-PA?

    Danke!

  • "Surround"-Beschallung bei normalem Rock-Konzert

    • Yoda
    • 22. Januar 2004 um 09:05

    Schönen Dank für eure Tipps!

    Heute abend habe ich einen Ortstermin, da wird sich evtl. das eine oder andere herauskristallisieren.
    bloodyzoo: Dank auch dir, vielleicht male ich mir das zu fantastisch aus.

    Der Gig ist erst im März, aber danach berichte ich euch gerne, wie's war.

    Cheers

  • "Surround"-Beschallung bei normalem Rock-Konzert

    • Yoda
    • 21. Januar 2004 um 15:23

    na, weils cool ist. Es geht mir um den Effekt fürs Publikum, nicht die Musiker. Die hören sich so oder so über Monitore.

    tun, was andere nicht tun = fortschritt
    visionen entwickeln und realisieren = entfaltung :P

    Das hat für mich rein gar nichts mit der Anzahl der Zuschauer zu tun, ich würde es sogar nur für mich alleine machen, wenn ich einen Saal und 2 PAs hätte und mein eigener Musiker wäre :wink: .

    Have Fun

  • "Surround"-Beschallung bei normalem Rock-Konzert

    • Yoda
    • 21. Januar 2004 um 14:01
    Zitat von "sachsensound"

    Am besten hat mir gefallen die Back-PA über einen Auxweg-Pre anzufahren. Damit kann man sich jedes Gewünschte Signal nach hinten legen, ohne das Signal vorn auf der PA zu haben.

    Hmhmm, habe ich mir auch schon überlegt, falls sich die Kanal-Fader auf dem (mir noch unbekannten) Pult nicht auf mehrere Subgruppen gleichzeitig routen lassen (unwahrscheinlich). Mit Subgruppen-Fadern bin ich panik-sicherer als mit Drehpotis.

    Wie ist das mit den Delays von Hinten? Das geht - nehme ich an - nur gut mit Delays, die sich zeit- und lautstärkemäßig deutlich von den Delays der Hallenakustik unterscheiden, also länger und lauter?
    Oder hat schon mal jemand versucht, die Hallendelays psychoakustisch zu verstärken? Das kann ich mir nicht vorstellen.

    CU

  • "Surround"-Beschallung bei normalem Rock-Konzert

    • Yoda
    • 21. Januar 2004 um 12:17

    Hallo,

    ich hoffe ich habe wirklich alles hier durchsucht, habe jedenfalls keinen Eintrag zu meinem Thema im Forum gefunden.

    Eine befreundete Band hat mich gebeten, ihren Auftritt in einer 100-Leute-Halle zu mischen (Rock/Pop). Die Bühne ist klassisch an einem kurzen Ende des Raums. Es wird jedoch eine Art "Catwalk" gebaut werden, der von der Bühne bis unmittelbar vor meinen Mischplatz führt, d.h. wenn den ein Musiker benutzt steht er HINTER dem größten Teil des Publikums.

    Hier meine Idee dazu: Ich installiere eine zweite PA auf etwa meiner Höhe oder noch dahinter, die in Richtung Bühne beschallt. Ich beschicke sie mit einem Subgruppen-Signal, das nur den betreffenden Musiker enthält, sobald dieser von hinten spielt. Damit hat das Publikum einen realistischeren Eindruck vom Ort der Schallquelle.

    Hat sowas in der Art schon mal jemand gemacht? Welche Erfahrungen gibt es, welche Voraussetzungen gilt es zu erfüllen? Worauf muss ich achten?

    Die Idee kam mir bei Bryan Adams in Regensburg: dort spielte die Band einen Teil des Konzerts auf einer kleinen Bühne im hinteren Teil der Halle, die Beschallung kam aber noch immer über die Haupt-PA vorne, das hat mich sehr irritiert.

    Cheers + Dank

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