Tacho!
Das Pult reicht dicke. Ich mach' solche Jobs (meiner Meinung nach sehr angenehme und einfache Jobs auch, wenn man weiß wie es geht) mit einer Powermate 1000. Ganz praktisch weil Powermischer, dadurch weniger geschleppe. Der eingebaute Master EQ reicht dicke um Box auf Raum anzugleichen. Ansonsten ist der 3-Band SemiEQ im Kanal vollkommen ausreichend. Zumindest bei einer Handfunke oder einem Headset.
Bei solchen Jobs kommt für mich nur ein Lavalier in Frage, oder max. ein kleines, hautfarbenes und unauffälliges Headset. Meistens möchten die Redner aber ein Lavalier für die Vorträge. Ist wesentlich bequemer für die Jungs vom Vorstand.
Am Rednerpult wird man meist zwei Kleinmembran Kondensor finden, falls das überhaupt nötig ist. Sollte aber mind. aus Sparegründen da sein.
Für die Saalfragen entweder fixe Mikrofonpunkte, deren Anzahl an die Raumgröße angepaßt ist oder eben Mikrofonangel. Man beachte: dazu braucht es zusätzlich Personal.
Zu den Boxen.... Eliminator würde ich nicht machen. Sieht sehr unschön aus. Ebenso ein Plastikeimer; nie nicht. Lieber nette kleine unauffällige und SAUBERE (im Sinne von geputzt) Boxen, max. 12" 1". So ne kleine d&b E3 ist prädisteniert dafür. Gut, dann ist Essig mit der Powermate (man braucht dann D12 oder EPac), aber das ganze gibt es auch von Seeburg (TSM10) oder von Kling & Freitag (CA106). Der 1" muß sein, sonst fehlt es an Durchsetzungvermögen.
Je nach Raumtiefe Delayline setzen weil von wegen gleichem, unaufdringlichem Pegel.
Mein Credo bei einer solchen Industrie-VA ist: unauffällig, Technik nicht sichtbar aber dafür umso besser hörbar. Das heißt vernüftige Mikrofonierung und vernüftige Boxen. Das dazwischen kann dann auch Behringer sein.
Aber das wurde ja auch schon alles mehr oder weniger gesagt.
Grüßle,
michael