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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Sprachbeschallung von Betriebsversammlung

    • yamaha4711
    • 19. Juni 2007 um 00:59

    Tacho!

    Das Pult reicht dicke. Ich mach' solche Jobs (meiner Meinung nach sehr angenehme und einfache Jobs auch, wenn man weiß wie es geht) mit einer Powermate 1000. Ganz praktisch weil Powermischer, dadurch weniger geschleppe. Der eingebaute Master EQ reicht dicke um Box auf Raum anzugleichen. Ansonsten ist der 3-Band SemiEQ im Kanal vollkommen ausreichend. Zumindest bei einer Handfunke oder einem Headset.

    Bei solchen Jobs kommt für mich nur ein Lavalier in Frage, oder max. ein kleines, hautfarbenes und unauffälliges Headset. Meistens möchten die Redner aber ein Lavalier für die Vorträge. Ist wesentlich bequemer für die Jungs vom Vorstand.
    Am Rednerpult wird man meist zwei Kleinmembran Kondensor finden, falls das überhaupt nötig ist. Sollte aber mind. aus Sparegründen da sein.
    Für die Saalfragen entweder fixe Mikrofonpunkte, deren Anzahl an die Raumgröße angepaßt ist oder eben Mikrofonangel. Man beachte: dazu braucht es zusätzlich Personal.

    Zu den Boxen.... Eliminator würde ich nicht machen. Sieht sehr unschön aus. Ebenso ein Plastikeimer; nie nicht. Lieber nette kleine unauffällige und SAUBERE (im Sinne von geputzt) Boxen, max. 12" 1". So ne kleine d&b E3 ist prädisteniert dafür. Gut, dann ist Essig mit der Powermate (man braucht dann D12 oder EPac), aber das ganze gibt es auch von Seeburg (TSM10) oder von Kling & Freitag (CA106). Der 1" muß sein, sonst fehlt es an Durchsetzungvermögen.
    Je nach Raumtiefe Delayline setzen weil von wegen gleichem, unaufdringlichem Pegel.

    Mein Credo bei einer solchen Industrie-VA ist: unauffällig, Technik nicht sichtbar aber dafür umso besser hörbar. Das heißt vernüftige Mikrofonierung und vernüftige Boxen. Das dazwischen kann dann auch Behringer sein.

    Aber das wurde ja auch schon alles mehr oder weniger gesagt.

    Grüßle,
    michael

  • Suche Selbstbau pa

    • yamaha4711
    • 18. Juni 2007 um 17:58

    Hallo Wolfgang,

    du schreibst du SUCHST eine Anlage, gibst aber gleich ein Rudel an LS und Endstufen uns hier mit auf den Weg, was mich dann zur Frage führt: möchtest du das selbst bauen? Bist ja schließlich auch in dieser Rubrik.

    Also Selbstbau oder kaufen (weil du suchst ja...)?

    Das nächste Problem habe ich mit "...unter Maximallst ca. 450 Pax...". Maximallast ist nie gut für eine Anlage, oder fährst du mit deinem Moped/Auto auch immer auf Drehzahlbegrenzer?
    Und was heißt "...schön laut..." und "Da ich gerne viel Baß mag...."?


    Ich kann dir mal ein wenig etwas zu deinen Endstufen erzählen:
    Ich kenne beide Teile nicht, aber aufgrund der gegooelten Daten würde ich mal vorschlagen, daß du in jedem Fall eine vernüftige Endstufe für den Baß benötigst. 2x600W heißt noch lange nicht, daß die dann Impulstreu sind. Meist sind die Netzteile bei preiswerten Endstufen, wie z.B. der DAP, so klein dimensioniert, als daß Strom/Spannung unter Last wegbrechen. Das hört sich dann sehr schwammig an und klingt nicht mehr. Du wirst in jedem Fall hier den entsprechenden Druck vermissen. Eine vernüftige Stufe, die das macht, was du erwartest liegt preislich ab 1400€ (z.B. Crown Macrotec 2400, Dynacord L1600/L2400, Camco Vortex, Powersoft Digcam,...). Die genannten Stufen sind auch streßresistent, was ich von einer DAP nicht gerade erwarten würde.
    Der Ecler trau ich mehr zu und sollte für HT bei einer aktiven 3-Wege Trennung reichen. Die DAP kannst du dann für den MID-Weg nehmen.

    Generell würde ich sagen, daß dein Budget in Anbetracht der max. zu beschallenden Personen nicht ausreichend ist, um es vernüftig zu lösen.
    Im Selbstbau brauchst du ja auch das Holz und den Arbeitsaufwand. Außerdem sollten die Gehäuse entsprechend den vorhandenen LS berechnet werden. Hast du ein geeignetes Horn für den Fostextreiber??? Die Hörner sind mitunter auch recht teuer.
    Bei dem Rudel an LS-Chasis denke ich mir, daß dir folgende Konstellation vorschwebt: Topteil mit 2x Delta12 und 1x FD200, Baß mit Kappa15. Was du mit den Seleniumtreibern vor hast entzieht sich meiner Kenntnis.
    Ich für meinen Teil würde im Baß zu einem RCF greifen (z.B. RCF LP200AK), wenn du auf entsprechend Baß stehst. Aber mit nur 2x 15" kommst du nicht weit.

    Schau dir mal eine HK Actor an, die sollte für deine Zwecke ausreichen. Ist einfach aufzubauen und gebraucht sicher für einen entsprechend günstigen Kurs zu bekommen. Nur Baß (so wie du es meinst) kommt da auch nicht viel raus.

    Du wirst bei diesem Budget in jedem Fall Kompromisse machen müssen.

    Grüßle,
    michael

  • Behringer MX 8000

    • yamaha4711
    • 14. Juni 2007 um 21:09

    Tacho!

    Alles gar kein Problem und mit ein wenig Löterfahrung auch ganz einfach zu machen.
    Pult aufmachen, dann wirst du 4 in etwa gleich große Platinen ( Wurst Werner: schon mal so ein Teil aufgehabt?!) finden, die mit Flachbahnleitungen untereinander verbunden sind. Die 3. Platine von links beherbergt die Kanäle 17-24. Um diese auszubauen müssen alle Rädchen/Knöpfchen/Fäderchen vorne weg (sind gesteckt). Ich meine mich zu erinnern, daß dann die Platine rausgenommen werden kann. Ansonsten muß man auch die Platine für die Anschlußports demontieren. Ist schon ein wenig gefummel aber nichts wildes.
    Dann einfach den defekten Fader und Schalter auslöten (Lötpumpe verwenden) und die neuen Teile einlöten. Zusammenbauen - Fertig.

    Grüßle,
    michael

  • Messmikro für dbx Driverack PA

    • yamaha4711
    • 13. Juni 2007 um 17:15

    Da fällt mir noch ein sehr sehr gutes Tool ein und das ist obendrin umsonst: das menschliche Ohr, vor allem wenn es ein wenig geschult ist.

    Kann SK nur zustimmen. Das Einrauschen - vor allem in Hallen - führt manchmal zu sehr seltsamen Ergebnissen. Da hör ich lieber selbst genau hin und schau nebenbei auf den RTA. Im Freifeld bei OA mag das noch gehen aber auch da sollte man immer mit den eigenen Ohren abgleichen.

    Grüßle,
    michael

  • Messmikro für dbx Driverack PA

    • yamaha4711
    • 13. Juni 2007 um 16:41

    Tacho zusammen!

    beyerdynamic MM1
    Funktioniert und kostet nicht die Welt.

    Ansonsten Brühl & Kjaer. State of the Art, aber dann bitte kein dbx Driverack.

    Grüßle,
    michael

  • Berhinger MX9000/Peavey 32 FX

    • yamaha4711
    • 13. Juni 2007 um 16:34

    Tacho!

    Vom MX9000 würde ich die Finger lassen. Das alte MX8000 war ne ganze Ecke besser - finde ich zumindest. Das Yamaha - wer's mag.
    Wie wäre es denn mit einem A&H GL2200. Ist noch bezahlbar und macht einen deutlich besseren Eindruck am FoH. Evtl. auf dem Gebrauchtmarkt mal ausschau halten.

    Im übrigen: die FBX von Behringer würde ich schleunigst ausbauen. Das ist nur reines Placebo. Statt dessen lieber einen vernüftigen Master EQ.

    Grüßle,
    michael

  • Fragen zur Meyersound UPA-2P

    • yamaha4711
    • 13. Juni 2007 um 01:20

    Ahso...

    Nun Gospelchor in Kirche könnte gerade so gehen. In jedem Fall die UPA's verteilen und entsprechendes Delay zur Laufzeitanpassung. Ich arbeite da immer sehr gerne mit der akustik der entsprechenden Kirche, sprich die PA dient als Stütze, damit die hinteren und oberen Ränge denselben Sound und Pegel haben wie vorne.

    Das ganze indoor könnte ich mir auch noch gerade so vorstellen, wobei ne kleine Delayline wunder wirkt. OpenAir würde ich mich das so nicht trauen. Da brauchst du auf jeden Fall mehr Holz.

    Was heißt denn Foltern mit Kirche... ist doch klasse, wenn man die eingebaute Effektmaschinerie nutzen kann, sprich den Kirchenhall. Natürlicher bekommst du es nicht mehr.

    Grüßle,
    michael

  • Fragen zur Meyersound UPA-2P

    • yamaha4711
    • 12. Juni 2007 um 22:49

    Naja... du hast von Laut und Dreckig geschrieben.
    Mit etwas gutem Willen kann man sich auch auf 450-500PAX einigen, aber dann sollte gut sein. Der Limitier muß ja nicht im Dauereinsatz sein. Es kommt sehr auf die Vorstellungen an. Für manche wären 150PAX die Obergrenze.
    Nimm die Zahlen nicht zu ernst - es ist eine Hausnummer und mehr nicht. plus/minus 100PAX ist immer irgendwie drin. Vorteil: es gibt dann auch Zonen mit weniger Pegel.

    Außerdem... wieviele Personen wollt ihr denn in das Jugendzentrum reinstopfen? Die meisten Jugendzentren die ich kenne sind nicht allzu groß.

    Grüßle,
    michael

  • Fragen zur Meyersound UPA-2P

    • yamaha4711
    • 12. Juni 2007 um 20:25

    Tacho!

    Würde mal sagen
    http://www.meyersound.com/products/ultraseries
    Da sollte eigentlich alles stehen was du suchst.

    Als Sub würde ich den USW-1P drunter packen. Je nachdem was du an Baßgefühl benötigst 1 oder 2 pro Seite bzw. pro Päärchen UPA-2P. Wenn's absolut abgefahren sein soll gerne den 700-HP; aber max. 2 Stück sonst wird's gar heftig. Als Controller kannst du den LD-2 nehmen oder du bastelst dir entsprechend ein Setup mit einem Fremdcontroller.

    Die Anzahl PAX ist sehr subjektiv. Ich würde mal grob 250-300 PAX veranschlagen.

    Mal ne ganz andere doof Frage: ist das Material nicht zu schade für Jugendzentrum? *dummkuck*

    Grüßle,
    michael

  • Relais für dimmer summt und wird waaaaarm

    • yamaha4711
    • 12. Juni 2007 um 17:12

    ups.... das ist doch voll Banane - eine solche Aufteilung der Außenleiter
    L1 -> Ch. 1-8
    L2 -> Ch. 9-16
    L3 -> Ch. 17-24
    Wer denkt sich denn sowas aus? Ich weiß warum ich LLT habe.

    Jedenfalls kann man dann die Idee mit dem 1:1 patchen verwerfen. Das würde genau das Gegenteil bewirken.
    Na dann mal viel Spaß beim Leitungen verknoten.

    Grüßle,
    michael

  • Relais für dimmer summt und wird waaaaarm

    • yamaha4711
    • 12. Juni 2007 um 17:06

    Wunderbar, dann bin ich ja beruhigt. Nicht daß du da nachher gegrillt wirst.

    Sodele.... 12 x 1kW sind wie du schon korrekt berechnet hast ca. 52A Summenlast. Es stellt sich nun die Frage wie die Last aufgeteilt wird. Deiner Beschreibung nach zu urteilen ziemlich ungünstig, denn es wird nur eine der drei Vorsicherungen (wenn ich dich hier richtig interpretiere) warm. Das bedeutet, daß die Last absolut unsymetrisch auf die Dimmerkanäle und damit auch auf den Hauptanschluß verteilt ist.
    Die rechnerischen 17A pro Phase kommen nur bei einer symetrischen Lastverteilung zustande, was hier scheinbar nicht der Fall ist.

    Schau mal nach wie die Aufteilung der einzelnen Brenner auf die Kanäle am Dimmer gemacht wurde und erkundige dich wie der Dimmer die Kanäle auf die drei Phasen verteilt.
    Meistens werden die Kanäle paarweise zusammengefasst und alternierend auf die 3 Phasen verteilt, also
    1,2 auf L1
    3,4 auf L2
    5,6 auf L3
    7,8 auf L1
    usw...
    oder es wird gedrittelt, also
    1 auf L1
    2 auf L2
    3 auf L3
    4 auf L1
    usw...

    Hier sollte schleunigst über eine möglichst symetrische Belastung der 3 Außenleiter nachgedacht werden. Das einfachste wird sein, jeden Brenner über einen eigenen Kanal anzusteuern.

    Letztendlich reicht die zur Verfügung stehende max. Anschlußleistung (40A - da das Schütz das schwächste Bauteil ist) für die 12 Brenner aus, aber auch nur dann, wenn eine symetrische Lastverteilung auf die Außenleiter sprich Phasen L1, L2, L3 gegeben ist.
    Theoretisch könnte man bis zu 27 1kW Brenner gleichzeitig in Betrieb nehmen - symetrische Lastverteilung vorausgesetzt.

    Grüßle,
    michael

  • Material unterschlagen Andreas Ortmaier

    • yamaha4711
    • 12. Juni 2007 um 16:33

    Wie meinen bitte????? Was les' ich da?????
    Polizeilich bekannt und die Herren in Grün-Weiß legen die Hände in den Schoß? Na wozu zahl' ich denn bitteschön Steuern?

    Hab ich da jetzt etwas falsch verstanden?
    Der Herr ist polizeilich Bekannt und auch greifbar....
    oder ist der gute Herr untergetaucht?
    Ich kapier's einfach nicht...

    Es hat den Anschein, daß es viel einfacher ist eine rotleuchtende Lichtanlage am Straßenrand zu positionieren und sich gemütlich hinsitzt, als echt böse Buben dingfest zu machen.

    Grüßle,
    michael

    _______________________________
    Sound & Light - Veranstaltungstechnik
    Michael Schott
    Verdistraße 18
    74078 Heilbronn

  • Relais für dimmer summt und wird waaaaarm

    • yamaha4711
    • 12. Juni 2007 um 16:11

    Hallo Janos,

    sei mir bitte nicht böse aber das was du da machst ist hochgradig lebensgefährlich!!!!

    Also Schüler bist du mit Sicherheit keine elektrotechnisch unterwiesene Person. Das heißt für dich: Finger weg von Schaltschränken in öffentlichen Gebäuden, vor allem wenn du alleine dort rumhantierst. Wenn etwas passieren sollte ist die Hölle los, obwohl dich das dann nicht mehr interessiert.
    Du kannst nun deinen Fach/Vertrauenslehrer und/oder den Hausmeister in Kenntnis setzen. Aber werkel da bitte (vor allem) nicht alleine daran rum.

    Nun zum Dimmer:
    Der Chilli sollte in dieser Ausführung (wie so oft auch immer) 24x10A abkönnen. Das heißt, daß bei 3-phasigem Anschluß pro Phase 80A (bei 16A sogar 128A) bei Vollast fliessen. Die Dose ist damit absolut unterdimensioniert und läßt keine Volllast zu.
    Das "Relais" ist mit seinen 40A am totalen Limit. Es besteht die Gefahr eines Kontaktabbrand. Im übrigen spricht man hier nicht mehr von Relais (so heißen die Teile im Zusammenhang mit Kleinstspannungen und Kleinstströmen) hier spricht man von einem elektromechanischem Last- oder Leistungstrenner oder kurz Schütz.
    Das ganze sollte entsprechend der Volllastleistung des Dimmers korrigiert werden, oder der Dimmer muß begrenzt werden. Kann man meines Wissens nach im Menü machen.

    Daß die Sicherungen bzw. das Schütz nach 4 Std. warm werden ist in diesem Fall "normal". Wie du bemerkt hast wird das Schütz deutlich wärmer als die Sicherungen (ich denke du meinst die Sicherungen im Dimmer) - ich frage dich mal warum das so ist.
    Das summende Geräusch kann unter Umständen vom Schütz kommen. Wenn z.B. die Steuerspannung zum Halten des Schütz durch den erhöhten Stromfluß kurzzeitig einbricht, summt das Ding ein wenig oder wenn das Schütz einfach schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Das ist mechanisch bedingt, alldieweil der Anker nicht mehr richtig anliegt. Das Summen ist aber ein deutliches Anzeichen, daß das Schütz nicht mehr richtig hält.
    Ich denke aber eher, daß du das Summen der Spulen im Dimmer hörst. Das ist vollkommen in Ordnung.

    Noch ne andere Frage: wieviel Leistung haben die Brenner denn? Rechne doch mal die Gesamtleistung und die Phasenleistung aus und stell uns mal hier dein Rechenweg und das Ergebnis ein.

    Grüßle,
    michael

  • Steuerung über PC

    • yamaha4711
    • 12. Juni 2007 um 13:56

    Hmm... also für musik- bzw. framegenaue Synchronisation würde ich SMPTE wählen. Die Pulte von SGM (z.B. Pilot2000) und MA (z.B. GrandMA Serie) können das mal grundsätzlich.
    Einer Kopplung per DMX stehe ich etwas kritisch gegenüber. Lieber dann per MIDI, weil getrennte Leitung und daher kein Datensalat möglich.

    Im Livebetrieb würde generell nur ein echtes Pult nehmen, da es doch wesentlich sicherer im Betrieb und einfacher/schneller in der Bedienung ist. Für Theaterbetrieb oder bei programmierbaren Shows/Events lohnt sich eine Laptopsteuerung eher, da preislich günstiger.

    Mir persönlich ist eine Laptopsteuerung zu fummelig.

    Grüßle,
    michael

  • Lautstärken Verordnung

    • yamaha4711
    • 12. Juni 2007 um 12:03

    Schrumpeln
    Entschuldigung angenommen. Kann ja mal vorkommen einen schlechten Tag erwischt zu haben und ich finde es riesig nett, daß man dies dann auch zurechtrückt. Zudem hab ich ein dickes Fell. Also alles halb so schlimm.

    Zu deinen -6dB pro Entfernungsverdopplung. Das ist ein theoretischer Wert (und so auch vollkommen richtig) und gilt in erster Nährung im Nahfeld. Mit zunehmender Entfernung wird das ganze leider durch natürliche und bauliche Einflüsse sehr stark verbogen und im Fernfeld - da wo es dann darauf ankommt - ist diese Regel zu verwerfen, da nicht mehr gültig. Es kann dir sogar passieren, daß du an bestimmten Stellen im Fernfeld wieder höhere Pegel messen kannst, was nach deiner Rechnung gar nicht passieren dürfte, da der Wert ja stetig abnehmen muß.
    Die von dir genannte Bedämpfung durch Wald oder Bebauung ist auch nicht so ganz richtig. Es tritt oftmals auch das Gegenteil ein, also eine quasi-Verstärkung (Stichwort additive Interferenz). In einer Häuserschlucht ist das äußerst unangenehm und denk mal an das Echo in den Bergen.

    Deine DIN-Normen in Ehren, aber die bringen nur den Zuhörern im direkten Nahfeld etwas. Dem Renterpaar oder der jungen Mami in 1,2km Entfernung ist das ziemlichen piepenhagen, wenn der heilige Mittagsschlaf gestört wird oder das gerade eingeschlafene Neugeborene Samba im Laufstall tanzt.

    Aber wie ist das nun mit der Lärmbelästigung? Hallo Glässing???? *klopfklopf*
    Ich kann dazu nur eins sagen: wenn eine VA z.B. durch den Bürgermeister abgesegnet ist und dieser als Schirmherr auftritt, dann interessiert es die Herren in Grün-Weiß nicht. Die stehen dann nur interessiert da und helfen sogar die Leute abzuwimmeln. Da ist es echt wurscht ob in 300m Entfernung die Kaffeetasse aus dem Regal hüpft. Hauptsache der Bär steppt.

    Grüßle,
    michael

  • Verleih , mit Personal oder nur Dry hire ??

    • yamaha4711
    • 12. Juni 2007 um 11:29

    Versicherung ist so eine Sache:
    Es gibt sogar eine Versicherung, die da mitspielen würde - wahrscheinlich sind es sogar mehrere. Vor ein paar Jahren auf der PLS hatten eine solche Gesellschaft einen Stand und ich hab mich mal erkundigt. Leider sind die Prämien horrent; spätestens wenn es in den Verleih ohne Personal geht. Für den Kunden letztendlich nicht mehr tragbar, da man die Vermietpreise entsprechend anheben muß um noch wirtschaftlich zu sein. Dazu kommen noch die entsprechenden Auflagen der Versicherung und das Risiko, daß die Gesellschaft doch nicht zahlt weil wegen irgendwas nicht eingehalten oder nicht zuständig.

    Die beste Waffe gegen solch böse Buben ist ein gesundes Mißtrauen und den Mut zum nein-sagen.

    Grüßle,
    michael

  • Verleih , mit Personal oder nur Dry hire ??

    • yamaha4711
    • 12. Juni 2007 um 01:24

    Tacho!

    Das Thema ist im Moment äußerst brisant und ich denke alle hier im stuttgarter Raum sind wachgerüttelt (hoffe ich doch). Die Betrugswelle von ein- und derselben Person ist schon ziemlich dreist und vor allem trifft es wohl die mittleren und vor allem die kleinen unter uns. Das kann dann schon an die Existenz gehen.
    Sich vor solch netten Zeitgenossen zu schützen ist sehr schwer und der ehrliche Kunde leidet darunter. Man steht vor der Entscheidung, ob man sein Material jemals wieder ohne Personal rausgibt und wenn ja, welche Sicherheitsmechanismen werden in Zukunft eingebaut. Personalausweis alleine reicht wohl nicht mehr, doch was gibt es da noch?

    Die Alternative "nur noch mit Personal" ist recht narrensicher, doch wer zahlt es? Eben die schon erwähnte Privatfeiern (Hochzeit, Geburstag usw.) sind doch die Brot- und Butteraufträge. Die Anlage die bei uns in diesen Fällen rausgeht ist locker mal etwas über 4000€ im Neuwert. Soviel ist manchmal nicht mal der fahrbare Untersatz des Mieters wert. Was soll ich dem Kunden denn an Kaution abfordern? Selbst bei 10% Neuwert sind das 400 Steine, wobei die Anlage im Verleih nur 1/4 ausmacht. Ich denke, daß kein Kunde dies mitmachen würde.
    Bleibt also das Personal, womit dann auch Fehlbedienungen ausgeschlossen werden, doch das kostet eben auch. Bei einem solchen Auftrag würde das mal glatt das doppelte machen. Auch wieder das Problem, daß dies kein Kunde zahlen möchte. Die meisten jammern ja schon bei dem reinen Mietpreis.

    Ich für meinen Teil habe beschlossen:
    Aufträge nur noch mit einem gewissen Vorlauf bei unbekannten Kunden, damit man Zeit hat die Angaben wie Adresse und Name zu prüfen.
    Wie hat der Kunde mich gefunden? Das meiste läuft doch über Mund-zu Mund Propaganda. Wenn mich jemand aus dem Internet herausgepickt hat geht die Anlage nur noch mit Personal raus. Im anderen Fall kann ich mir die Authentizität des Kunden durch den genannten (wenn bekannten) Kontakt bestätigen lassen.
    Abfragen der VA und der Örtlichkeit. Zur Not kann man bei dem Restaurant oder der Halle anrufen und Nachhaken.
    Personalausweiß in jedem Fall, auch bei bekannten Kunden.
    Bezahlung bei Abholung Cash, sonst geht nichts raus.

    Im übrigen: es gibt von Siemens ein nettes kleines GSM-Modul, welches sich recht einfach in einem Netzteil, in einer Box oder in einem größeren Case "unsichtbar" unterbringen läßt. Damit ist diese Kiste zumindest auf 500-150m Umkreis ortbar, wenn das Teil im GSM-Netz eingebucht ist. Ich bin im Moment am überlegen, ob ich mir nicht 2-3 von diesen Dingern zulege. Letztendlich tut es ja auch ein gebrauchtest Handy im Standbymode. Hauptsache das Ding ist eingebucht und die meisten Akkus halten dann schon mal ne halbe Woche. Das sollte mitunter reichen, wenn nicht gerade ein verlängertes Wochenende ansteht.

    Bin mal neugierig wie es die Kollegen handhaben und welche Ideen noch so kommen.

    Grüßle,
    michael

  • Lautstärken Verordnung

    • yamaha4711
    • 11. Juni 2007 um 22:14

    Eben meine Rede.
    Dankeschön!
    Das ganze hat mehr mit Psychologie zu tun als mit allem anderen.

    Grüßle,
    michael

  • Lautstärken Verordnung

    • yamaha4711
    • 11. Juni 2007 um 16:59

    Schrumpeln
    Herzallerliebst und äußerst nett. Vielen Dank für die Blumen...
    Wohl zu lange in der Badewanne gelegen? Egal...

    Aber hast recht: sind 6dB.... kleiner Tippfehler meinereits.
    Im übrigen heißt es im richtigen Deutsch:

    ...das ist eine ganze Menge Mist den ich da von DIR lese. Es stimmen weder die Lärmgrenzwerte, noch die....

    Und ja, ich steige jedesmal bei solch einer Messung auf in die 7. Etage des Hochhauses, um dann exakt 50cm vor dem geöffneten Fenster zu messen. Das mache ich dann bei allen 74 Wohneinheiten.
    Mein Gott Gottfried.

    Achso, woher ich die Weißheiten habe...
    Quelle (Google):

    [PDF] Microsoft PowerPoint - oekoburo_umwelt_gesundheit_17_06_04.pptDateiformat: PDF/Adobe Acrobat - HTML-Version
    (Je 50 Meter Abstand verringert sich Lärmpegel um 6 Dezibel.) Lärmschutz ist vorzusehenjedenfal s ab ... 55 dB: Grenzwert für Wohngebiet nachts. 56 - 60 dB ...
    wien.arbeiterkammer.at/pictures/d13/Tagungsunterlage.pdf - Ähnliche Seiten

    Zu den Quellen "Grenzwerte" gibt es wohl Bestimmungen, die aber meiner Erfahrung nach sehr großzügig ausgelegt werden.
    Aber zu den von mir geposteten Grenzen hier ne Quelle (Google):


    Für Flörsheim e.V. - Flughafen, Frankfurt, Ausbau, Umwelt, NaturLärmpegel außen. Nacht Tag. Straßenverkehrslärm. Wohngebiet 49 dB(A) 59 dB(A). Mischgebiet 54 dB(A) 64 dB(A). Gewerbelärm. Wohngebiet 40 dB(A) 55 dB(A) ...
    http://www.fuer-floersheim.de/html/004-info/content-info.html - 31k - Im Cache - Ähnliche Seiten

    So in der Art kenne ich das auch noch von unseren Uniparties. Das Ordnungsamt hat da sehr peinliche Auflagen gestellt, die im Allgemeinen nicht zu erfüllen waren, da das Blattrauschen (mal übertrieben gesagt) schon lauter war.
    Als man mit denen aber ein wenig geredet hat und auch die Anwohner nett informierte stieg die Toleranzgrenze doch recht an. Was ich damit aussagen möchte: es ist Auslegungssache, da Papier äußerst geduldig ist.

    Nichts desto trotz... vielen Dank nochmals für deinen äußerst netten und kreativen Vortrag.


    Wenn ich Glässings Post richtig deute hinterfrägt er ja das Problem der unfreiwilligen Zuhörer. Du offerierst eine DIN zum Schutz der Gäste und Mitarbeiter (oder sind es doch eher Mitarbeiter in einem Betrieb?). Nun ja... die tun sich das ja mehr oder minder freiwillig an, zumindest mal wenn es um VA's geht.
    Im übrigen können 99dB LEAQ bei ungünstigen Bedingungen immer noch zu ziemlichen Ärger in der weiteren Nachbarschaft führen und genau das ist doch die Diskussion, oder?

    Grüßle,
    michael

  • Lautstärken Verordnung

    • yamaha4711
    • 11. Juni 2007 um 14:42

    Hmm... also wie war das nochmal gleich?

    falls Verantwortlicher/Veranstalter und haftbar
    1. Ordnungsamt konsultieren
    2. Anlage einmessen (lassen) und Limiter einstellen (lassen)
    3. im Umfeld nachmessen, speziell im Umfeld der Anlieger
    4. Anwohner informieren (trägt manchmal zur Hebung der Toleranzgrenze bei)

    falls nicht Verantwortlicher und nur Techniker/Systembetreuer/Mixer/DJ
    1. Verantwortlichen konsultieren
    2. sich an die vorgegebenen Reglementierungen halten

    Das mal als Grobfassung.

    Meines Wissens nach gibt es enorme Unterschiede dabei. Je nach Kategorie (Wohngebiet, Mischgebiet, Industriegebiet) gelten zu entsprechenden Zeiten entsprechende Pegelgrenzen.
    Wohngebiet am Tag max. 55dB(A), Nachts (ab 22:00h) ein Abschlag um 5dB(A), also nur noch 50dB(A). Im Besonderen ist auf angrenzende Altenwohnheime und/oder Krankenhäuser zu achten. Hier gelten nochmals verschärfte Regeln.
    Leider differieren hier die Meinungen/Vorschriften sehr. Ich habe auch schon für Wohngebiete tagsüber 65dB(A) gelesen (ist ja doppelt so laut auf einmal). Mal davon abgesehen: ein Vogel im Geäst macht deutlich mehr Lärm als 65dB(A). Also verdonnern wir die Natur gefälligst ihren Schnabel zu halten. *lol*
    Mal im ernst: die Lärmvorschriften sind zum Teil von Bürokratikern aufgestellt worden, die keine Ahnung haben wovon sie reden. Aber das ist eine ganz andere Story.

    Tatsache (und wohl Hauptgrund für so manch unangenehme Überraschung) ist, daß meist nur im direkten Umfeld gemessen wird und dabei das eigentliche Stresspotential in ca. 300m Entfernung beginnt - nämlich die lärmempfindlichen Bürger (die mitunter Nachts das Fenster offen haben und ganz energisch lauschen).
    Wie war das nochmal: ca 5dB Pegelabfall pro 50m?! Aber auch nur wenn der Wind günstig steht. Das ist nämlich der nächste Stolperstein. Der Wind trägt zum Teil sehr weit. Auch bauliche Maßnahmen wie enge Häuserschluchten wirken sich ungünstig aus.
    Letztendlich sollte das Ordnungsamt bzw. das verantwortliche Polizeirevier und evtl. auch potentielle Gegner miteinbezogen werden und die Meßwerte erhalten. Damit hat man etwas schriftliches und alle sollten happy sein. Es ist oftmals sehr viel Psychologie mit im Spiel.

    Grüßle,
    michael

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