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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Kling & Freitag

    • yamaha4711
    • 23. Mai 2020 um 16:04

    Nun ja, in solch einem Raum wirst du - ob du die Kiste nun so oder so aufstellst - immer Auslöschungen und HotSpots finden. Von daher ist ein stellen in die Ecke hier mehr oder minder egal, ausser eben dass die Kiste von sich aus 6 dB mehr Pegel macht, was dem TS ja evtl. gar wichtiger ist.

    Besser wäre sicherlich eine Aufstellung ohne hart anliegende Begrenzungsfläche, aber der Raum sorgt schon selbst dafür.

    Zudem spart es Platz in der Ecke. Wenn er an seinem eingezeichneten Standort nicht stört, dann auch gerne da.

    Eine Raumentzerrung muss so oder so gemacht werden, wenn es ordentlich klingen soll.

  • Kling & Freitag

    • yamaha4711
    • 23. Mai 2020 um 13:49

    Also, wenn ich die Skizze sehe fallen mir zwei Dinge auf:

    Raumgröße = 35,6 m² mit effektiv zu beschallender Fläche von 23,5 m² (das größere Rechteck).

    Tops und Sub würde ich so platzieren, dass beide in dieselbe Richtung abstrahlen. Brauchst dann halt noch ne kleine Abhöre am DJ Pult, wenn es denn profilike sein soll. Ansonsten ballert da wohl genügend von der Wand zurück (ist diese gedämpft, also Teppich, Holz oder etwas in der Richtung?) Wenn da glatte Wände und Glas im Spiel sind, dann klingt das schrecklich.

    Man hat in solchen Räumen zwei Möglichkeiten: Entweder man hält die Lautstärke moderat, dann klingt das auch oder man überfährt den Raum vollkommen. Dann hat man halt Tinitus.

    Den Sub würde ich evtl. gar in die Ecke stellen (+6 dB wegen zusätzlicher Begrenzungsflächen). Dann braucht die Kiste auch nicht so viel Power, um denselben Pegel zu erreichen. Könnte dann aber wieder dumme Resonanzen geben, aber dazu gibt es ja Filter sprich EQ.

  • Kling & Freitag

    • yamaha4711
    • 23. Mai 2020 um 13:36

    K&F mag ich nicht so gerne. Ist aber alles geschmackssache. Ob das gut bzw. richtig gut klingt ist ebenso geschmackssache und meist subjektiver Natur. Das musst du selbst entscheiden.

    Das ist ordentliches Material und auch amtliches Material und sollte zumindest einen Grundzweck in diesen Punkten erfüllen.

    Meine persönliche Meinung: Bei einem etwas über 6x6 m (angenommen) quadratischen Raum ist das vollkommen überzogen. Meiner Tochter habe ich 2 JBL Control 1 für ihr Kinderzimmer spendiert. Vollkommen ausreichend, wenn man nicht unbedingt Disco macht. Selbst diese Dinger erreichen eine Lautstärke, bei der man sich nicht mehr vernüftig unterhalten kann und sich die Nachbarschaft beschwert.

    Das K&F Material mit Sub bringt da ordentlich mehr Schub in die Hütte. Ich halte es nicht wirklich zielführend. Da würde es auch was von Teufel oder Bose tun. Ist halt HiFi dann. Für draussen ist das dann aber nix.

    Wenn Gewicht keine Rolle spielt nimmst du Eisenschweine ala Crown Macrotech, Dynacord L Serie (alte), Crest, QSC EX.

    Wenn es auf Gewicht ankommt führt an SNT mit D-Class fast kein Weg vorbei. Auch andere Mütter haben hübsche Töchter:

    Dynacord L Serie (neu) oder Powersoft M50 Q. Die Dynacords haben DSP mit an Board, bei der Powersoft ist das optional. Beide Amps sind kleine Preis-Leistungs Wunder und amtlich. Von der Power reichen dir locker um die 1000 W pro Kanal.

    Vorteil der M50: Du brauchst wirklich nur diesen einen Amp.

    Wenn du hauptsächlich Konserve abnudelst brauchst du auch keinen großen Headroom, da das eh alles totkomprimiert ist. Bei Live sieht das anders aus.

    Wenn du wirklich ein Greenhorn auf dem ganzen Beschallungsgebiet, insbesondere beim Einmessen bist, dann hol dir externe Hilfe. Da macht man vor mehr falsch. In der Regel neigt man dazu nach seinem Gusto die Frequenzen anzupassen, aber das ist keine ordentliche Entzerrung der Anlage, sondern eben eine subjektive Anpassung, welche vor allem im Grenzbereich dann unschön klingt und damit mehr als kontraproduktiv sein könnte.

    Dasselbe gilt für die Limiter, welche die Boxen ja schützen sollen, vor allem der RMS Limiter.

  • Kling & Freitag

    • yamaha4711
    • 23. Mai 2020 um 10:35

    Doppelpost, sorry.

  • Kling & Freitag

    • yamaha4711
    • 23. Mai 2020 um 10:31

    Ach, wenn der TS gerne Party daheim macht und eben kein Konzertsaal hat, sondern eben nur Hobbykeller und darin ne "fette" Anlage parkt, dann soll es ihm doch gegönnt sein. Da sollte man keinen Aufriss machen.

    Dass die Bässe dann eben durch die räumlichen Begrenzungsflächen (deswegen heißen die mitunter so) in der unteren Frequenz begrenzt sind ist doch hupe.

    Sicherlliche würde es auch eine LD oder gar T Anlage tun, doch das K&F Material wird sicherlich ganz anders klingen, selbst in kleinen Räumen.

    Zu den Amps

    Im Prinzip kann man an jede Box auch jeden x-beliebigen Amp klemmen, zunächst mal. Es wird was rauskommen. Ob es dann klingt hängt vornehmlich von der in der Box verbauten Weiche ab, wenn denn eine notwendig ist.

    Das ganze Geheimnis liegt als in der Weiche, wie die Treiber in der Box untereinander angepasst sind. Manche Hersteller können sehr gute Weiche bauen und lassen es damit zu, dass die LS auch an jeder x-beliebigen Endstufe funktionieren. Andere bauen ihre Weiche bewusst auf Lücke, so dass ein Teil der Anpassung im Controller erledigt werden muss, damit es klingt. Vorreiter war da schon immer d&b.

    Allerdings kann keine Weiche einen effektiven Überlastungsschutz bieten. Dies kann nur ein gut eingestellter Controller.

    Die Hersteller machen nun ein Wuhei um die Parametereinstellungen, obwohl das auch keine Raktenwissenschaft ist. Im Prinzip kann man mit jedem dämliche Controller dies nachbauen, sofern sich die notwendigen Parameter einstellen lassen. Welche sind das?

    In erster Linie geht es darum Pegel und Frequenzgang anzupassen. Die Treiber in der/den Box(en) erzeugen unterschiedliche Pegel und je nach Konstrukt gibt es Resonanzen. Dies muss eben angepasst werden, damit es als System spielt. Das hat noch nix mit Raumanpassung zu tun.

    Letztendlich kann man das auch per Gehör/gusto machen. Da braucht es nicht unbedingt fettes Meßequipment.

    Das nächste sind dann die Gruppenlaufzeiten, welche per kurzem Delay angepasst werden. Um einen gleichmässige und homogene Wellenfront von einer Quelle mit mehreren internen Quellen zu erhalten müssen diese zeitlichen zueinander angepasst werden. Das ist dann schon ein wenig kniffeliger und nur schwer ohne Meßequipment zu machen.

    Damit das ganze safe wird braucht es nun noch Limiter. Peaklimiter lassen sich einfach berechnen und dienen dazu, dass die Kiste nicht ins mechanische Limit läuft oder einfach stumpf überlastet wird. Anders ist es bei einem RMS Limiter. Dieser soll maßgeblich eine thermische Überlastung über die Zeit absichern und da muss man schon wissen was man tut, um das safe zu machen.

    Solange man nun allerdings die Anlage nicht permanent am Limit mit völlig überdimensionierten Endstufen plagt, wird da auch nix kaputt gehen.

    Ich würde mal behaupten, dass man diese Anlage nie in einem Hobbyraum ausfahren wird, außer man hat Lust auf Dauertinitus und Trommelfell an der Nasenscheidewand.

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • yamaha4711
    • 20. Mai 2020 um 23:56

    Naja, Tante Google kann ja auch kein Englisch und Übersetzt falsch:

    Our results indicate that surgical face masks could prevent transmission of human coronaviruses and influenza viruses from symptomatic individuals.

    Unsere Ergebnisse zeigen, dass chirurgische Gesichtsmasken die Übertragung von menschlichen Coronaviren und Influenzaviren von symptomatischen Personen verhindern könnten.

    Kann man gerne direkt verifizieren.

    "Könnten" bedeutet doch pluar in der Wahrscheinlichkeitsform, oder?

    https://de.wiktionary.org/wiki/k%C3%B6nnten

    Zitat

    Wenn Infizierte Personen eine Maske tragen, stecken sie weniger Personen an.

    Sind dies nicht zwei paar Stiefel?

    Oben die Wahrscheinlichkeitsform und bei dir auf einmal eine wenn-dann Verknüpfung.

    Also ich lese da immer noch die Wahrscheinlichkeitsform und dies bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass so ein Bettlaken dies erbringen könnte aber eben nicht muss. Es steht ausser Frage, dass es irgendwas bringt, aber mit Sicherheit nicht in der Effektivität wie es immer wieder dargestellt wird. Es stellt sich die Frage in welchem Maße das Bettlaken nun für die Sicherheit meines Gegenüber beiträgt.

    Ich und wohl auch viele andere würden es bevorzugen hier frei(er) entscheiden zu dürfen. Wer kann darf, man muss aber nicht. Man wird aber dazu gezwungen und gar kriminalisiert.

    Zudem fehlt immer noch der Beweis ob das Bettlaken wirklich diesen Nutzen bringt. Es kann, muss aber nicht und bei falscher Anwendung bringt es eben gar nix, z.B. wenn das Ding am Ende des Tages durch ist, mal vom richtigen Tragen und dem An- und Ablegen mal ganz abgesehen. Wer wechselt sein Bettlaken regelmässig und kocht es mit einem f-Wert von 1,2 aus?

    Oh... f-Wert ist der Sterilisationfaktor bei der Konservenherstellung. Man darf nun gerne selbst ausrechnen wie lange man sein Bettlaken bei rund 100°C (mehr geht bei 1013 mbar nicht wirklich) erhitzen muss, um auf dieselbe Abtötungrate zu kommen wie bei 121°C bei einer Minute (f=1). Wer hat nochmal gleich einen Autoklaven zuhause?

    Es ist auch erschreckend wie man immer sofort darauf abfährt, dass es sich eben nicht um SARS-CoV-2 handelt. Das ist wohl das schlagende Argument, wenn man andere Studien nicht akzeptieren will oder überhaupt mal darüber nachdenkt. Sehr gute Einstellung.

    Das Ding ist (vielleicht) zu neu und deswegen hat niemand wirklich Ahnung was das Dingens macht, ausser dass es eben sich versucht zu vermehren. Dass es dabei Schäden anrichtet ist auch offensichtlich und dass man etwas dagegen unternehmen sollte und auch macht ebenso. Aber eben mit Augenmaß. Aber der Zweck heiligt die Mittel, gell.

    Zitat von HenrySalayne

    Um mal kurz auf Kindergartenniveau zurück zu fallen: Du hast keine Ahnung!

    Eben Kindergarten und letzters weiß ich und gewisse Personen hier wissen es besser weil sie ja auch ausgewiesene Experten sind.

    Der Rest ist eigentlich nichts weiter als eben benannter Kindergarten und Polemik.

    Ich bin dann mal raus und da seit ihr sicher froh drum. Danke für die Vorstellung.... Vorhang fällt. Licht aus.

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • yamaha4711
    • 20. Mai 2020 um 19:25

    Hmm... naja. Impfstoff. Ja, bei Grippeviren die - ich übertreibe bewusst - stündlich mutieren bringt das auch ach so viel.

    Achso, CoV-2 Burschen machen das anders und bleiben ganz brav in ihrer Form und mutieren gar nie nicht und das ist auch was ganz anderes als alle anderen (Corona)Viren.

    Ein Virus ist weder gut noch böse und möchte sich eben nur vermehren. Wir laden oder luden ihn dazu ja regelrecht ein. Nun merkt man, ups falsche Richtung, also 180° Drehung und mit Volldampf zurück. Ist wie bei einem ballistischen Pendel, welches mit sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht am Nullpunkt stehen bleibt sondern voll über diesen hinausschiesst und dann das ganze wieder zurück und nochmal von vorne bis eben die Energie aus dem System draussen ist.

    Ich warte immer noch auf die 2. Welle, die ja hätte schon mindestens eintreten müssen, irgendwo, oder nicht.

    Ja die 2. Welle blieb aus, weil alle brav das gemacht haben was man kommuniziert hat. Leider haben wir dadurch keine Vergleichsgruppe, um wirklich nachzuprüfen, ob die Maßnahmen oder eben auch nur bestimmte effektiv und hilfreich sind. Es sind Spekulationen, welche (bisher fast ausschließlich) auf Annahmen, Modellrechnungen und Wahrscheinlichkeitsrechnungen beruhen.

    Sagt es doch mal bitte unisono: Wir haben keine Ahnung.

    Das ganze wird - wie ich heute auf dem Flurfunk gehört habe - noch mindestens bis zum Ende des Jahres so weitergehen oder auch länger.

    Was ist wenn in dieser Zeit, und das geschieht mit einer entsprechenden Wahrscheinlichkeit, das Virus mutiert und damit der neu entwickelte Impfstoff gar nicht anspricht oder nur sehr ineffektiv wirkt - siehe Grip.... oh, ist ja keine Grippe.

    So wie hier immer wieder argumentiert wird, dass die Maßnahmen greifen und alles super ist, dass nur weil wir Abstand halten (ja, das hilft nachweislich und das meine ich im ernst) und MNS tragen (ich bezweifle dass dies wirklich hilft) und jeder der anders denkt im Unrecht ist, so kann man auch hier fordern: Beweise!

    Naja, müsig darüber zu diskutieren, wenn jeglich andersartige Sichtweise blockiert wird.

    Achso, zu dem von mir verlinkten Paper. Naja, dann habe ich es vollkommen falsch verstanden, war ja auch nicht anders zu erwarten von einem systemkonträren Individuum.

    henry salayne

    Ja, leider mal wieder voll am Thema vorbei, da es ja nur um irgendwelche Coronaviren ging und die eben nicht das SARS-CoV-2 sind. Oh, schande.

    Und auch dass

    Our results indicate that surgical face masks could prevent transmission of human coronaviruses and influenza viruses from symptomatic individuals.ja tatsächlich heißt "könnte schützen". Hätte hätte Fahrradkette. Die eigentlich Info wird unterschlagen:

    For those who did shed virus in respiratory droplets and aerosols, viral load in both tended to be low (Fig. 1). Given the high collection efficiency of the G-II (ref. 19) and given that each exhaled breath collection was conducted for 30 min, this might imply that prolonged close contact would be required for transmission

    Versteh ich das falsch? Die Menge an Viren in den Aerosolen und Tröpfchen sei sehr gering.

    Bei dieser Menge braucht es eine durchaus längere Zeit (welche Zeit?), um sich anzustecken.

    Bitte bitte korrigiert mich, damit ich auch so erleuchtet bin.Was habe ich überlesen oder falsch verstanden?

    Ja, ich ziehe hier mal wieder nur meine persönliche Sichtweise in positiver Weise heraus und vernachlässige Sträflich das was ich eigentlich verstehen sollte:

    Zitat

    "Wenn die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, keine Mundschutzpflicht einzuführen, dann geschieht das aus einem sehr guten Grund. Weil da sehr viele Experten hinter saßen, um sich darüber Gedanken zu machen."

    Laut Streeck braucht also nicht jeder einen Mundschutz zu tragen, schlichtweg, weil es bisher wissenschaftlich noch nicht bewiesen werden konnte, dass so eine Maßnahme notwendig wäre. Er fügt allerdings hinzu: "Wenn sich aber jemand krank fühlt und hustet, dann ist es definitiv sinnvoll, solche Atemschutzmasken zu tragen."

    Quelle: https://www.watson.de/leben/coronavi…nd-welche-nicht

    Ja, ich schütze nicht mich selbst sondern andere. Ja, ich weiß nicht ob ich infektiös bin oder nicht, weil ich keine Sympthome habe. Damit bin ich eine biologische Waffe und brauche einen Maulkorb. Normale Hygieneetikette ist hier nicht mehr ausreichend. Das ganze wird ja durch die hohe Dunkelziffer unterstützt. Viele werden gar nicht krank.

    Das kann man so und so sehen. Die Unterstützer sehen das natürlich so, dass es unbedingt notwendig ist.

    Zitat

    Es gebe "keine nachgewiesenen Ansteckungen beim Einkaufen oder beim Friseur", so Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn. Eine Pflicht, in eben diesen Situationen eine Maske zu tragen, bringe deswegen nichts.

    und

    Zitat

    Dort aber, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkämen, werde es gefährlich. Streeck nannte als Beispiele Clubs, Fußballstadien und Partys. Aber auch hier würden Masken nur wenig bringen. "Wenn alle ausgelassen feiern, wären die Masken so schnell durchfeuchtet, dass sie keinen Effekt mehr hätten", erklärte der Virologe. Streeck machte aber auch deutlich: "Wer niesend oder hustend durch die Straßen geht, kann einen solchen Mundschutz tragen, damit er andere nicht infiziert." Einen Zwang sehe er aber dennoch kritisch, zumal das Virus auf Oberflächen nur sehr schlecht überlebe.

    Quelle: https://www.prisma.de/news/Markus-La…ht,25983653.amp

    Ja, wenn ich krank bin sollte ich sowieso zuhause bleiben. Aber das kapieren auch wieder nur die wenigsten. Und wenn ich mich bewusst dann unter andere Menschen begebe, dann handle ich eigentlich mit Vorsatz.

    Zitat

    „Die Virendosis kann dabei eine entscheidende Rolle spielen, wie schwer der Krankheitsverlauf ist.“

    Quelle: https://www.sterntv.de/smarter-weg-vi…ona-lockerungen

    Was mich dann wieder zu dem von mir verlinkten Paper bringt, wo eben anscheinend gezeigt wurde, dass die Virendosis sehr gering sei.

    Aber ja, Streeck ist ja kein ausgesprochener SARS-CoV-2 Experte wie die Frau bei Mailab oder Herr Prof. Dr. Drosten, welcher ja auch bei der Schweinegrippe und bei SARS irgendwas vor einigen Jahren den Teufel an die Wand malte.

    Achtung, der Weltuntergang ist nahe.

    So verreißt es wieder. Ich gehe stark davon aus, dass ich und auch andere und auch Prof. Dr. Streeck das alles falsch sieht. Zudem ist das ja nun auch schon superlange her (6.5.2020 - die letzte Quelle) und mittlerweile haben wir ja ganz neue Erkenntnisse.

    Nochmal: viele wurde durchaus richtig gemacht, aber bei manchen Dingen schießt man so sehr über das Ziel hinaus. Warum nimmt man das nicht wieder zurück. Bei den Bußgelder.... neeeee, das hat ja gar nix mit Corona zu tun und muss daher ausgeblendet werden, weil es ja das Bild nicht verzerren darf.

    Traut euch mal einen Schritt zurück zu gehen und seht euch das Gesamtbild, vergleicht mal und versucht Vergleiche, zieht Schlüsse:

    StVO Bußgelder (Unverhältnismässigkeit der Erhöhung), Internetkonnektivität (Homeoffice) - seit 20 Jahren wird daran rumgedoktort, Verkehrsdichte davor und jetzt, Umweltbelastung davor und jetzt, direkte wirtschaftliche und private Auswirkungen (auch soziale), Massenversammlungen in engen und beengten Räumen (öffentliche Verkehrsmittel, Wartezimmer beim Arzt, Schlangen an der einen Kasse von 12)

    Aber das wird nicht gesehen, man setzt die Scheuklappe auf und greift sich streng nur einen Parameter einer hoch komplexen Gleichung heraus, um es zu veinfachen. Nein, dass alles oben genannte hat nix mit Corona zu tun und darf deswegen auch nicht in die Debatte eingebracht werden. Danke, das ist mir zu einfach und trägt weder jetzt noch zukünftig zu einer adäquaten Lösung bei.

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • yamaha4711
    • 20. Mai 2020 um 02:51

    Vielen Dank, dass man mich so schön verreißt. Ja, jetzt kommt gleich "das hast du dir selbst zu zuschreiben". Nur weil ich eine andere Meinung habe und vor allem eine Maßnahme, deren Sinn mir nicht erschliesst, darf man gleich so an den Marterpfahl genagelt werden. Danke.

    Achso... Quellen.

    https://www.nature.com/articles/s41591-020-0843-2

    Wenn ich das Paper lese, dann komme ich zu folgenden persönlichen Schlußfolgerungen:

    Ja, so eine Chirugenmaske hilft wesentlich beim Abfangen von Bakterien und Viren. Zertifizierte Chirugenmasken wohlgemerkt, keine Alltagsmasken.

    OK sehen wir das mal nicht so eng und nehmen an, dass Alltagsmasken ähnlich funktionieren.

    Zitat
    Among the samples collected without a face mask, we found that the majority of participants with influenza virus and coronavirus infection did not shed detectable virus in respiratory droplets or aerosols, whereas for rhinovirus we detected virus in aerosols in 19 of 34 (56%) participants (compared to 4 of 10 (40%) for influenza and 8 of 23 (35%) for coronavirus). For those who did shed virus in respiratory droplets and aerosols, viral load in both tended to be low (Fig. 1). Given the high collection efficiency of the G-II (ref. 19) and given that each exhaled breath collection was conducted for 30 min, this might imply that prolonged close contact would be required for transmission to occur, even if transmission was primarily via aerosols, as has been described for rhinovirus colds20. Our results also indicate that there could be considerable heterogeneity in contagiousness of individuals with coronavirus and influenza virus infections.

    Nochmal damit man es auch wirklich versteht

    Zitat

    For those who did shed virus in respiratory droplets and aerosols, viral load in both tended to be low (Fig. 1). Given the high collection efficiency of the G-II (ref. 19) and given that each exhaled breath collection was conducted for 30 min, this might imply that prolonged close contact would be required for transmission to occur

    Diese Aussage gilt offensichtlich für Personen, welche keine Maske trugen.

    Diese Aussage gilt offensichtlich für infizierte Personen.

    Diese infizierten Personen hatten keine bis eine sehr geringe Anzahl an Viren in ihren Tröpfchen.

    Die Virenlast war tendenziell gering und dies in beiden Fällen.

    Das heißt, damit man sich überhaupt infizieren kann, so anscheinend das Ergebnis, muss man sehr lange, sehr engen Kontakt zu einer infizierten Person halten, selbst wenn keine der beiden Personen eine Maske tragen. Was ist nun lange?

    10 Sekunden zum aneinander Vorbeigehen, 2 Minuten in der Schlange an der Kasse, 15 Minuten im Bus direkt nebeneinander, 2 Stunden im Flugzeug....

    Wie ich schon postulierte: der Mund- und Nasenschutz ist vollkommen überzogen und vollkommen sinnfrei.

    Naja, vielleicht habe ich das Paper auch vollkommen falsch verstanden. Falls nicht wird es auch sicher gleich als nicht referenzwürdig zerfetzt.

    Herr Streeck wird ja auch zerfetzt, nur weil er in manchen Dingen anderer Meinung ist. Dann diese Heinsberg Studie, um Gottes willen.

    Ich geb auf. Ihr habt recht. Tragt mit stolz euere Alltagsmasken und werdet glücklich. Nur greift nicht Personen an, welche da ihre (berechtigten) Zweifel haben.

    Und auch nachher nicht maulen, wenns Herpes gibt oder man sich ne bakterielle Infektion einfängt, weil man ja so sorgsam mit der Hygiene ist.

    Achso... Wissenschaft beruht immer auf Wahrscheinlichkeiten und Annahmen. Das ganze SARS-Cov-2 Dingens beruht auf Wahrscheinlichkeiten und Annahmen. Jede Hochrechnung ist eine Annahme, welche sich erst mit der Zeit manifestiert und mein Blick in meine Kristallkugel sagt, dass ich nun Feierabend habe.

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • yamaha4711
    • 19. Mai 2020 um 10:31

    Nun, zum Thema MNS habe ich schon konträre Dinge gehört und auch gelesen. Es wird diskutiert, ob MNS z.B. andere Hygieneetiketten "aufhebt", da man ein falsches Sicherheitsgefühl hat. Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass dies nicht zutreffend sei und dennoch halte ich das für statthaft. Obwohl gewisse Hygieneetiketten IMMER und JEDERZEIT zu berücksichtigen sind, erlebt man immer wieder, dass dies beim Tragen eines MNS z.T. sträflich vernachlässigt wird. Mit einer einfachen und unumstösslichen Hygieneetikette (Händewaschen, Abstand halten) schütze ich mein Gegenüber deutlich mehr und effektiver und dies stellt einen noch geringeren Eingriff in meine Persönlichkeit dar.

    Wie schon gesagt: Wer möchte darf, aber keiner sollte dazu gezwungen werden. Ich fahre ja auch nicht mit Schutzhelm, Gesichtsmaske und Rennanzug im Auto durch die Gegend, sondern lege meinen Sicherheitsgurt (generelle Hygieneetikette) an.

    Und wenn wir schon beim Schutz anderer sind (und da könnte ich echt aus der Haut fahren), ist der Sicherheitsabstand beim Autofahren. Das wird viel seltener kontrolliert und mittlerweile hat hier die Politik brav nach Lobby zurückgerudert und Sanktionen (welche in Deutschland lächerlich sind) wieder zurückgefahren. Danke. Ich fühle mich deutlich sicherer damit.

    Des Weiteren zeigen einige Studien, dass eine maßgeblich Infektionseinschränkung durch MNS gar nicht gegeben ist, ausser wenn maßgebliche Faktoren überschritten werden und diese sind laut einiger Studien unter anderem der Abstand und die Verweildauer. Wenn ich also nicht minutenlang mit einer infektiösen Person (die nichts davon weiß!!!!!) auf geringem Abstand operiere und diese Person keinen MNS hat, dann könnte ich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit infiziert werden. Diese Wahrscheinlichkeit ist aber anscheinend so gering, dass es eben keinen zwingenden Grund für eine solche Maßnahme gibt.

    In der Zeit vor Corona gingen wir, obwohl wir wissentlich krank waren (Erkältung) zur Arbeit, sind Bus und U-Bahn (welche völlig überfüllt waren) gefahren, haben uns auf VAs (Konzerte, Vorlesungen, Kino, etc.) getummelt. Jeder konnte und hat andere, um es mal krass zu formulieren, vorsätzlich angesteckt oder war dazu in der Lage. Da hat aber keiner irgendetwas gesagt. Im Gegenteil, man musste teilweise um seinen Arbeitsplatz fürchten, wenn man sich wegen einer Erkältung krank gemeldet hat. So etwas ist Vorsatz.

    Und jetzt rennen Lemminge ohne Hirn und Verstand mit einem Bettlaken vor dem Gesicht herum und du wirst angegiftet, wenn du es nicht trägst, gar behördlich verfolgt. Dann hört man auf selbst ernannte Experten wie die Tante auf dem Mailab Kanal, die einem erzählen, dass dieses Killervirus ach so gefährlich ist und nur alles tun muss, damit es einen ja nicht erwischt. Diese Dame sollte besser bei alltäglichen Hacks bleiben. Hmm.. wer finanziert diesen Kanal eigentlich?

    Für mich ist und bleibt diese Maßnahme und die damit Verknüpften Aktionen reine Schikane, da es den maßgeblichen Nutzen in keinster Weise erbringt.

    Auch was den Hairstylist angeht. Das ist doch krank.

    Wie ist das denn dann in Badeanstalten. Die wollen ja auch irgendwann mal wieder Geld verdienen? Rennen wir da dann alle im Neoprenanzug mit Vollatemmaske rum?

    Viele Maßnahmen sind sinnig und einfach zu erlernen (viele mussten ja erst mal lernen sich die Hände zu waschen und beim Niesen einfach mal die Hand davor zu halten oder eben die Armbeuge zu nutzen), sind uns teilweise in die Wiege gelegt. Andere können und müssen gar reguliert werden (es wäre sinnig jegliche VAs mit sagen wir mal mehr als 2000 Personen grundsätzlich zu verbieten) und manche sind einfach pure Schikane aus entweder Unwissenheit und Angst oder totaler Fehleinschätzung. Es fehlt dann jegliches Augenmaß.

    Es gibt so viel was hier schiefgelaufen ist, was im Moment schief läuft und noch schief laufen wird, aber eins ist sicher: Das Virus und auch andere Erreger werden uns mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erwischen, ausser wir rennen von nun an nur noch im Ganzkörperkondom rum und gurgeln jeden Morgen Desinfektionslösung.

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • yamaha4711
    • 19. Mai 2020 um 08:02

    Es ist unbestritten, dass viele Sachen richtig gemacht wurden. Ich persönlich hatte schon im Januar, als das ganze in China explodierte zu meiner Frau gesagt: Grenzen dicht machen und kontrollieren.

    Durch die gesamte globale Vernetzung und dass jeder innerhalb kürzester Zeit an einem anderen Punkt auf dem Globus sein kann, ist einer Verbreitung von unbekannten Erregern ja nur mehr als zuträglich. Da muss ich nicht studiert haben, um das zu verstehen.

    Wenn man weiter darüber nachdenkt, dann erkennt man darauf direkt noch andere Parameter, welche für eine Übertragung nachweislich wichtig sind: Massenansammlungen und vernachlässigte Hygiene.

    Allein die Tatsache, dass sich so mancher Zeitgenosse nach gewissen Tätigkeiten nicht die Hände wäscht halte ich für mehr als grob fahrlässig. Auch was das Husten oder Niesen angeht.

    Letzendlich ist unsere Gesellschaft selbst daran schuld, dass es ein Erreger so "einfach" hat. Immer höher, weiter, breiter und mehr von allem. Jeder muss auch im Winter frische Erbeeren im Supermarkt kaufen können und ein Konzert ist nur dann geil, wenn da noch 40.000 andere Nasen dabei sind. Selbst schuld sage ich da nur. So gesehen haben wir es gar nicht verdient und wir müssen glücklich sein, dass dieser Erreger nicht wirklich "bösartig" ist.

    Anyway....

    Allerdings, und das ist mein persönlilches Ärgernis, sind dann doch einige Dinge vollkommen überzogen oder sollten zumindest so kommunziert werden, als dass es ein Hinweis/Hilfestellung ist, damit man sich und andere schützt.

    Ich rede hier vor allem von diesen unsäglich Bettlaken, die man sich vor Mund und Nase schnallen soll. Was soll das und was bringt das?

    Meiner Meinung nach gar nix und da ist für mich einfach die Grenze erreicht.

    In vielen Studien, unter anderem vom RKI, wird dies als nicht zielführend angesehen. Selbst hochgepuschte Exprten wie Herr Drosten sagen bzw. sagten, dass dies nicht wirklich sinnreich ist.

    Wer möchte, der darf aber keiner soll dazu gezwungen werden.
    Das wichtigste ist einen persönlichen Abstand einzuhalten, was uns aber so auch in die Wiege gelegt wurde. Jeder von uns hat einen inneren Persönlichkeitskreis, in dem man nur Personen duldet, die man auch dort haben möchte und das sind in den meisten Fällen die Familienmitglieder oder Personen, zu denen man enge soziale Kontakt pflegt oder in Begriff ist aufzubauen.

    Ich möchte also nicht dazu gezwungen werden, bei unablässigen Tätigkeiten wie das Einkaufen, mich dort mit Mund- und Nasenschutz zu bewegen. Dies ist eine essentielle Tätigkeit oder soll ich verhungern? In der Gaststätte geht das doch auch auf einmal.

    Bei einem Konzert, bei größeren Ansammlungen, denen ich freiwillig und ohne essentielle Notwendigkeit nachgehe, da kann das wegen mir verpflichtend sein, aber ich muss das ja auch nicht haben. ;)
    Wenn der Aldi, MediaMarkt, OBI 12 Kassen baut und nur max. 2 besetzt sind, dann darf man sich nicht wundern, dass es an den Kassen zu einer extremen Ansammlung kommt. Auch Zutrittsbeschränkungen verlagern solche Ansammlungen nur an einen anderen Ort, an dem dann Menschenauflauf vorrätig ist.

    Ich finde genau diese Maßnahme als vollkommen überzogen und unverhältnismässig.

    Die Gretchenfrage die sich mir am Schluss stellt: Lernen wir etwas daraus? Ein klares Nein.

    Die Profitgier wird siegen und sehr bald werden wir wieder Groß-VAs (fängt ja mit dem Fussballquatsch schon an) haben, bei 12 Kassen ist nur eine besetzt, die wichtigen Manager reisen wieder 24/7 durch die Weltgeschichte anstatt per Videokonferenz ihre ach so wichtigen Dinge zu besprechen (was bisher aber komischerweise ging) und der JetSet jette nach NewYork, Rio, Tokio, um die neuste und hippste Gucci Accessoires aus Paris, Mailand oder sonstwoher in Augenschein zu nehmen.

    Dies ist eine echte Krankheit.

    PS:

    Wie zegi schrieb: Es fehlt der Blick auf das Gesamtbild und es fehlt eine sinnvolle Ausgewogenheit bzw. Beurteilung ob eine Maßnahme sinnvoll für alle ist oder eben für bestimmte Gruppen.

    Es wird einfach mehr als komisch, wenn logische und strukturelle Widersprüche sich immer wieder auftun.

    Wenn ich im Labor arbeite, dann ist es selbstverständlich, dass ich eine Schutzbrille trage. Diese trage ich aber nicht zu Hause, wenn ich am Herd stehe.

  • .

    • yamaha4711
    • 16. Mai 2020 um 08:36

    Och, jetztz hackt doch nicht auf dieser Person rum. Man weiß es halt nicht besser und die meisten Gastrobetriebe haben echte Existenzprobleme. Für ein bisschen Pling Pling wird man sich in dieser Zeit sicherlich keinen - auch von Existenzproblemen gequälten - VA-Techniker ins Haus holen wollen. Alles gut.

    Kurzer Crashkurs Basiswissen:

    1. Wenn man die Lautstärke an verschiedenen Lautsprechern einzeln regeln möchte, dann braucht es hierzu auch einzelne, dedizierte Kanäle, sprich Endstufenkanäle.

    2. Möchte man mehrere Lautsprecher an ein und demselben Endstufenkanal betrieben, so kann man dies tun, wenn man die untere Lastimpedanz des Endstufenkanals nicht unterschreitet und sich Punkt 1 bewusst ist.

    Eigentlich ganz einfach.
    Nebenkriegsschauplätze, wie aktive Trennung der Frequenzbereich, Entzerrung und Raumanpassung, Schallpegelverteilung und Schallführung, Zonenbeschallung und andere, vielleicht maßgeblich wichtige Dinge vernachlässigen wir hier mal bewusst.

    Klopp also die Tops irgendwie an die Wand und unterfütter dies mit irgendwelchen Bässen nach gusto.

  • VBG Handlungsempfehlung SARS-CoV-2

    • yamaha4711
    • 16. Mai 2020 um 07:13

    Ok, ich ziehe mein Statement zurück und behaupte das Gegenteil. Ist alles gut und super wie das läuft, egal auf welchem Gebiet, ob nun Handlungsempfehlungen zur Durchführung von Proben im Bereich Theater, Musik whatever, VA Technik, Events oder sonstwo. Es hängt ja auch nichts zusammen. Also alles gut.

    Wir werden ja von fähigen und klugen Menschen mit Voraussicht beraten und die Empfehlungen sind ja allsamt passend.

  • VBG Handlungsempfehlung SARS-CoV-2

    • yamaha4711
    • 15. Mai 2020 um 21:53

    Das ist alles vollkommen über das Ziel hinaus und unverhältnismässig (übertrieben). Im Gegensatz dazu rudert die Politk, insbesondere bei der StVO zurück, weil ja dies überzogen und unverhältmässig ist.

    Hmm, klar im Straßenverkehr kommt ja auch kein Virus vor das einen mit mehr als 70%iger Wahrscheinlichkeit (oder waren es dann doch signifikant weniger) umbringt. So ein 40 Tonner ist keine Gefahr und ein immer achtsamer Fahrzeugführer welcher in der 30er Zone aus versehen mal 50 oder 60 oder generell innerorts statt 50 aus versehen 70 auf dem Tacho hat und dabei auch noch immer seinen Sicherheitsabstand zum Vordermann einhält (besonders auf der Autobahn) ist niemals nicht ein potentielles Risiko.

    Nur gut, dass man Experten hat, die einen bedarfsgerecht beraten, um damit ein ganzes Volk zu schützen.

    Nur mal so zur Info. Innerhalb von nicht einem Monat hat man in meinem Stadtkreis etwas über 250.000 € an Bussgeldern aus den neuen Coronaauflagen generiert. Das waren etwas über 900 Fälle. Macht im arithmetischen Mittel um die 280 € pro Vorfall.

    Bussgeld bei 16-20 zu schnell, alt 60€, neu 70€

    Die 70€ sind aber nun irgendwie unverhältnismässig. Auch dass ab 21 zu schnell der Lappen weg ist.

    Also weg mit den Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen im Straßenverkehr. Das ganze Coronagedönse bringt deutlich mehr Geld in die Staatskasse bei deutlich höherer Schutzwirkung.

  • Streaming mit dem VLC-Player

    • yamaha4711
    • 10. Mai 2020 um 22:36

    ...keine Minute bei Tante google. Nächste mal kannste das aber selbst, gell.


    http://breakthrusoftware.com/html/onlinedoc…eomill/VLC.html

  • USV verursacht Brummen auf Foyer-Tonanlage

    • yamaha4711
    • 9. Mai 2020 um 21:19

    Was ist das für eine USV (Hersteller, Modell)?

    Es gibt grundsätzlich zwei Arten von USV: offline und online.

    offline bedeutet, dass die USV nur im Notfall, also bei Stromausfall oder bei Über/Unterspannung, einspringt und die angeschlossenen Gerätschaften dann über die Batterie und den daran angeschlossenen Wechselrichter gespeist werden.

    Bei einer online USV erfolgt die Speisung immer über die Batterie und den Wechselrichter, so dass am Ausgang immer eine saubere Wechselspannung raus kommt. Die Batterie wird selbstverständlich nebenbei über eine entsprechende Elektronik ständig geladen.

    Soweit mal die Basics.

    Auch ist es so, dass die Erdung immer vorhanden ist/sein muss. Dies ist vollkommen unabhängig von der USV. Als da ja nicht dran rumfummeln.

    Ein Brummen, sofern es eins ist, kommt meist über eine sogenannte Masseschleife. Diese entsteht immer dann, wenn miteinander verbundene Audiogeräte nicht auf demselben Potential liegen und dies ist oftmals der Fall, sobald aus voneinander entfernten Quellen Strom gezapft wird. Für diesen Fall gibt es dann DI Boxen oder Lineübertrager. Damit lässt sich unter anderem die Audiomasse auftrennen, damit es eben nicht zu einer solchen Massenschleife kommt.

    Also zunächst mal herausfinden wann es dieses Störgeräusch macht und wie es sich anhört. Wenn es wirklich ein Brumm ist, dann nachsehen, ob und wie die einzelnen Audiogeräte mit dem primären Stromkreis verbunden sind und ob aus unterschiedlichen Quellen gezapft wird oder ob alles an einem Stecker hängt.

    Wenn alles an einem Stecker hängt und es wirklich nur dann zu dem Störgeräusch kommt, wenn die USV aktiv im Stromkreis hängt, dann würde ich

    a) auf einen defekt der USV tippen oder diese wenn möglich höherwertiger ansetzen. APC hat da sehr gute Geäte und ist im IT Bereich quasi Industriestandard. Diese Geräte sind auch für Audio tauglich.

    b) Wenn es sirrt und nicht brummt, dann würde ich auch eine bessere USV nehmen, denn dann könnte der Wechselrichter keine saubere Wechselspannung abgeben oder/und diese nicht vernüftige vor dem Ausgang aufbereitet wird (Netzfilter). Billige Geräte produzieren oftmals einen Sägezahn oder gar Rechteck aber keine Sinus. Allerdings sollte dies durch die Netzteile der Audiogeräte wiederum ausgeregt werden, da diese auf der Sekundärseite in 90% der Fälle Gleichstrom benötigen und der wird je nach Qualität gefiltert und geglättet. Allerdings kann bei minderer Qualität der Netzteile auch HF Müll durchkommen und das hört man dann als Sirren.

    Nachtrag...

    Nebengeräusche könnten auch auftreten, wenn die USV unter Last ziemlich am Ende ist. Da läuft dann der Wechselrichter in die Regelgrenze und macht oftmals Unfug.

    Die Leistung der USV sollte immer +20% zur maximal benötigten Leistung sein. Dabei auch auf die Blindleistung der Verbraucher achten (Komplexe Lasten aus Induktivitäten und Kapazitäten -> Netzteile). Die wenigsten modernen Verbraucher sind reine ohmsche Verbraucher, gell und von PFC haben die wenigsten Chinanetzteile gehört.

  • Anmeldepflichtige Funkstrecken - Gebührenbefreiung für gemeinnützige Vereine?

    • yamaha4711
    • 8. Mai 2020 um 18:25
    Zitat von schrottt

    Hierzu zählen Programmproduktionen des Rundfunks sowie sonstige professionelle Veranstaltungen und Einrichtungen, wie Theateraufführungen, Kon­zerte professioneller Musikgruppen oder professionelle Dienstleistungen der Veranstaltungs­technik."

    Also auch für Gabi Gitarre und Toni Trompete, welche im Tiergarten oder der Unterführung die volkstümlichen Lieder zum Besten geben und selbstverständlich auch für Rudi Radaumacher, der mit seinem Selbstbau Beschallungsmöbiliar über die Dörfer fährt und professionell die Schülerdisco, Dorffeste und Privatfeiern bedient, sofern diese bald wieder stattfinden dürfen.

    Ganz allgemein: ist wie BAC, denn BAC ist für alle da.

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  • Langeweile im leeren Venue / Theater v2.0

    • yamaha4711
    • 2. Mai 2020 um 19:25

    Auch meine volle Zustimmung zu dieser grandiosen Idee.

    Und was Großkonzerne und Politikhirne angeht... nee oder glaubst du noch an den Weihnachtsmann?

    Hauptsache man sackt Gewinne für sich ein und man kann sich auf das Podest stellen und rufen, wir haben das super gemacht und keiner kann es besser und das rufen dann alle Parteien für sich unisono.

  • VBG Handlungsempfehlung SARS-CoV-2

    • yamaha4711
    • 2. Mai 2020 um 10:25

    Ist denn überhaupt die Grundsatzfrage zur effektiven Übertragung der/des möglichen Erreger ausduskutiert bzw. hier eingebunden worden?

    Ich hatte kürzlich ein Paper in der Nature Medcine gelesen, in welcher als Ergebnis herauskommt, dass eine Ansteckung auch ohne Schutz innerhalb kurzer Zeit (< 5 min. Kontakt) auf eine gewisse Distanz (normaler Sprech- und Hörabstand) unwahrscheinlich wäre, da die Anzahl aktiver Erreger in den Tröpfchen und Aerosolen wohl sehr niedriger ist. Also sind diese "Vorsichtsmaßnahmen" wohl deutlich übertrieben.

    Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung steigt eben an, je länger und intensiver man dem ganzen ausgesetzt ist, was auch logisch erscheint.

    Allerdings wäre dies hinfällig, wenn denn der Erreger auch durch die Luft übertragen werden würde. Aber auch da hat man anscheinend nur Halbwissen. Naja, vielleicht bin auch ich derjenige der gefährliches Halbwissen hat. Daher wenn jemand mehr Ahnung hat bitte richtig stellen. Ich kann meine "Expertiese" nur auf mein Halbwissen und auf das was ich so darüber lese aufbauen.

    Hier der Link zu dem Artikel, falls es jemanden interessiert.

    https://www.nature.com/articles/s41591-020-0843-2

    Dasselbe gilt meiner Meinung nach auch für diese ganze allgemeine Maskerrade und Hysterie, welche nun anscheinend langsam abklingt. Wer sich nicht sicher ist und mag, der darf aber niemand sollte dazu gezwungen werden. Auch gilt weiterhin selbstverständlich vorsichtig sein, doch das Ding ist eben nun mal da und wird mir einer gewissen Wahrscheinlichkeit uns treffen, was auch immer wir dagegen ersinnen. Die einfache Hygieneetikette beim Husten und Niesen das ganze in die Armbeuge zu tätigen sollte zu 90% vollkommen ausreichend sein und seinen persönlichen Abstand hält man auch instiktiv ein, da niemand sich gerne auf die Pelle rücken lässt, sofern man eben nicht dazu gezwungen wird Ölsardiene zu spielen auf kosten der Gewinnmaximierung.

    Mal ganz von den übrigen sich ansammelnden Erregern in dem Bettlagen, das man direkt vor der Nase hat. Sehr lecker.

    Daher ist der Einwand von

    Zitat von Ton Heini

    Viel wichtiger finde ich da denn Umgang mit dem ausblasen der Feuchtigkeit aus diesen Instrumenten!

    Dazu gibt es aber leider keinen Hinweis in der Empfehlung.

    Was mir wieder bestätigt der Autor hat keine Ahnung.

    essentiell.

    Ich weiß hätte hätte Fahrradkette:

    Wenn sich die Leute wenigstens ein wenig an Hygienerichtlinien und dies eben auch schon deutlich vor CoV-2 gehalten hätten, wenn man keine Massenveranstaltungen in völlig überfüllten Räumen durchgeführt hätte mit immer mehr und mehr und enger und enger, dann hätten wir das Problem so nicht in dieser Art und müssten darüber auch nicht wirklich nachdenken.

    Wenn man schon im Januar, als das ganze in China explodierte, schon die Grenzen zumindest lückenlos überwacht und kontrollierte hätte, wenn man strickte Isolation von betroffenen Personen angeordnet hätte, dann wäre das gar nicht so inflazionär geworden.
    Statt dessen hieß es im Januar ja noch fast unisono: Das ist harmlos, da passiert nix.

    Und das Desinfizieren von allen Oberflächen alle Stunde (beim Ballett z.B.) ist ja völliger Humbug. Alleine daran sieht man, dass diese Richtlinie ihr Papier nicht wert ist.

    Hendrik Streeck hatte anscheinend - auch in Bezug zu der oben verlinkten Studie - nachgewiesen, dass der Erreger sich eben auf keinen Oberflächen aktiv absetzt und dass Inkubationsversuche fehlschlugen.

    Allerdings stellt sich die Frage wie es dann doch zu einer solch massiven Pandemie kommen kann. Hmm....

    Massenveranstaltungen, völlig überfüllte ÖVPN, überfüllte Wartezimmer bei den Ärzten, 12 Kassen im Supermarkt aber nur 2 aktiv besetzt, dichter gepackte Sitzreihen im Flugzeug.

  • Probleme mit DI-Boxen

    • yamaha4711
    • 30. April 2020 um 19:10

    Als erstes mal überhaupt herausfinden ab welchem Gerät es brummt, wenn es denn überhaupt brummt.

    Zitat von bluepunk

    Die Konfiguration funktioniert wunderbar, brummt leider je nach Auslastung des Rechners mal lauter und mal leiser.

    Ich vermute eher, dass es ein Sirren ist, eher ein getaktes Geräusch. Wird es denn lauter/leiser, mehr/weniger wenn man die Maus hin- und herschubst, Fenster aufmacht, diese kleiner und größer macht?

    Ist das Geräusch auch dann da, wenn da kein Rechner am USB hängt?

    Schon mal mit einem anderen Rechner versucht?

    Wenn das Störsignal digital einkoppelt, dann hilft da auch keine DI Box oder eben besser ein Lineübertrager. Das Störsignal wäre dann fix mit dem Nutzsignal verheiratet.

    Wenn das Störsignal von außen einkoppelt (HF, magnetisch) wegen mangelnder Schirmung eines Gerätes oder auch einer verwendeten Leitung, dann hilft Abstand der Geräte untereinander oder einfach mal andere Leitungen nutzen.

    Lineübertrager und DI Boxen helfen eigentlich nur gegen Massschleife/Erdschleife (im Volksmund Brummschleife), vor allem weil man eben die Audiomasse galvanisch trennt.

    Hängt alles auch an derselben Steckdose und haben alle Geräte auch einen Schutzkontakt/Erde?

  • I don't need that, 2.0

    • yamaha4711
    • 19. April 2020 um 19:34

    Ne, das Einzählen dient in jedem Falle dazu die Latenz zu vermessen, so dass sich die anderen Musiker synchronisieren können.

    Der Mikkers Jag ist also die Masterclock.

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