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Beiträge von niggles

  • Was sagen die Profis zu dem Frequenzgang?

    • niggles
    • 16. Dezember 2013 um 13:51
    Zitat von "klauston"


    Die von mir beschriebene Box bringt aber nicht das Ergebnis, welches den Erwartungen und den Bedürfnissen des Kunden entspricht.
    Wohl aber bringt sie das Ergebnis, was bei der Ausschreibung gefordert war.

    Was aber leider nicht die Funktionalität mit Sprache und Musikzuspielern war, auch wenn es sich um ein Seminarzentrum handelt.


    Kommt mir sehr bekannt vor, geht aber zum Glück auch anders herum. Letzte Woche traf ich in einer dezent als "Bürgerhaus" betitelten 1500er Halle Baujahr 2010 ein. Huch, wo sind denn da die Bananen? Ein paar in der Wand eingelassene schwarze Schaumstoffrechtecke rechts, links und über der Bühne, das wars. Gut, aufbauen und mal nen anständig produzierten Trailer über die Anlage jagen :shock: :D Geiles Brett. Also Mikro in die Hand, versucht drüber zu reden.. :D8)
    Da war wer schlau und hat eine komplette Meyer MSL-Anlage in LCR plus MM4-Fills verbaut. Nach Frequenzgang ausgeschrieben wurde das sicher nicht...

  • günstiges line array - ok?

    • niggles
    • 16. Dezember 2013 um 13:19
    Zitat von "rubicon"


    warum ich ein neues system (dazu) will könnt ihr euch denken. ich habe es satt, diese schweren teile zum handeln. ein top 177 kg, 1 bass 109 kg, 1 amprack 180 kg....daheim in der halle ist alles gut, pa geflogen, die bässe auf dollys usw. aber auswärts wird's langsam zu heavy, wir werden ja nicht jünger. zum stacken brauchst 6 leute (3 tops übereinander) und stabile pa wings. da wir aber nicht jeden tag spielen, soll sich ein neues system in 2-3 jahren wieder reinspielen. die mietpreise liegen ja auch im keller. unsere "normalen" konzerte bewegen sich von 50 - 2000 leute, manchmal auch 10.000 beim radrennen usw.


    Frag doch mal den Kollegen billbo hier im Forum. Der hat seine MT4H durch RCF TT33A ersetzt (weil die RCF-Systembässe vor allem Open Air nix taugen und gegen MT4L eh einpacken können...) und fährt mit diesem Mischsystem wohl recht gut.

  • "Pyrotechnik" ohne Feuer

    • niggles
    • 15. Dezember 2013 um 13:44
    Zitat von "zegi"

    Ich kenne keine Rechtsquelle, habe sonst mit Pyro nichts zu tun. Konfrontiert wurde ich damit, weil ich bei den Vorbereitungen zu einem Theater vom Haustechniker der Location darauf hingewiesen wurde (wir hätten an sich gerne Kerzen und kleine "Tortenvulkane" auf der Bühne gehabt). Es war nur eine Vermutung, dass man sich den Deutschen Vorschriften angenähert hätte - war schon oft so, dass die Regeln am Ende sehr ähnlich waren.

    Hört sich nach aktiver Arbeitsvermeidung an.. :evil: Der wird einfach keinen Bock haben sich drum zu kümmern dass ihr den Papierkram (Pyroeinsatz bei der Gemeinde anzeigen) sauber erledigt und müsste uU dann auch noch selber Brandwache schieben weil die Feuerwehr das nicht immer leisten kann...
    An sich ist der Einsatz von T1-Pyro und einzelnen (!) Kerzen auf einer vorschriftengerecht ausgestatteten Mehrzweckhallenbühne aber überhaupt kein Problem.

    Zitat

    Dass wir so weit wie möglich auf Karton & Co. verzichten werden, ist klar. Dennoch ist es manchmal nicht sinnvoll möglich, weils sonst zu schwer oder/und zu teuer würde. Wenn man dann mit einer Schutzschicht das Ganze bühnentauglich machen könnte, wäre das ein praktisches Hintertürchen.

    Schwieriges Thema das auch in DE bei Laienbühnen und Tourtheatern immer wieder auf kommt und je nach Baubehörde und Bundesland mit unterschiedlicher Härte durchgesetzt wird. Rein rechtlich braucht alles was laut dieser Tabelle http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/librar…5691,53/drucken B1 sein muss ein Zertifikat des Herstellers und muss entsprechend dessen Vorgaben verbaut werden (Vermeiden von Kamineffekten, verschmutzte Stoffe nicht waschen sondern austauschen...).
    Die früher üblichen Methoden mit nachträglichem Imprägnieren und "Feuerzeugprobe" kannst du als Gastspiel in einem fremden Haus eigentlich nicht mehr durchsetzen. Das wird fallweise noch geduldet weil es bei grossen Häusern oft nicht anders geht - die müssten lagerhausweise alte Opernkulissen neu bauen um den aktuellen Vorschriften zu genügen.

    Zitat

    Was ich bezüglich Feuer gefunden habe ist das hier: http://german.alibaba.com/product-gs/art…-650479581.html sieht auf den Bildern toll aus. Wo kann man das kaufen?


    Kamin-, Lager- oder Ofenfeuer geht eigentlich ganz einfach: Holzscheite aufeinander werfen, ein paar Stellen schwarz ("verkohlt") anpinseln und dann rote und orange Glühlampen drunter stecken. Jeweils nen (Neon-Bimetall, keinen elektronischen) FL-Röhrenstarter in Reihe schalten, auf nen Versatz stecken, Kanal langsam hoch ziehen und los geht das Geflacker. Die Tuchfeuer haben halt immer einen Lüfter der lärmt.

  • "Pyrotechnik" ohne Feuer

    • niggles
    • 15. Dezember 2013 um 13:01
    Zitat von "zegi"

    Hallo zusammen

    Bei uns in der Schweiz gibt es neue Richtlinien im Umgang mit Pyrotechnik im weiteren Sinne (vermutlich wird es in Deutschland schon so sein - wir sind immer einen Schritt langsamer).

    Jetzt ist es bei einem Theaterstück nicht mehr erlaubt, eine normale, brennende Kerze auf der Bühne zu haben, ohne dass ein staatlich anerkannter Pyrotechniker anwesend ist.

    Gerade für kleine Produktionen mit Schulen und Laiengruppen ist es schlicht finanziell unmöglich, diese Auflagen zu erfüllen, kostet so ein Pyrotechniker doch umgerechnet etwa 500 Euro Tagessatz, der dann für eine Kerze fällig würde. Das ist meistens schon mehr als das komplette Budget dieser Produktionen.

    Deshalb meine Fragen:

    01. Was gibt es für praktikable und bezahlbare Alternativen zu Pyrotechnik, mit denen man ähnliche Effekte erzielen kann? Kerzen, Feuer, Vulkane sind interessant - allerdings so weit wie möglich lüfterlos (für Theater).

    02. Wie kann man Karton, Styropor und ähnliche Materialien so preiswert wie möglich behandeln, damit sie schwer entflammbar werden?

    Alles anzeigen

    Nenn doch bitte mal die Rechtsquelle - wenn die sich an das angelehnt haben was in DE üblich ist braucht es keineswegs einen Pyrotechniker. Je nach Grösse, Brandschutzmassnahmen (BMA, funktionsfähiger (!) eiserner Vorhang) und personeller Ausstattung des Hauses allerdings eine Brandwache der Feuerwehr.

    Kerzen lassen sich inzwischen recht gut mit LED imitieren und auch per Funk fern"zünden". Echtes (Gas-)Kaminfeuer ging im Theater eigentlich noch nie, das wird klassisch mit orangen und roten Glühlampen mit einem FL-Starter in Reihe gelöst.

    Styropor, Karton und ähnliche normal oder leicht entflammbare Materialien sollten auf der Bühne generell vermieden werden. Kulisse und Ausstattung muss nur auf Bühnen ohne automatische Löschanlage B1 sein, da gibt es aber inzwischen genug Möglichkeiten mit schwer entflammbaren Kunststoffen zu arbeiten. Da werdet ihr fallweise um die Anfertigung neuer Kulissen nicht herum kommen. Die früher üblichen Methoden (Besprühen mit Borsalzlösung etc.) sind eigentlich alle nicht mehr zulässig weil es kein durch einen Brandschachttest erstelltes Zertifikat geben kann. Das schafft mit vertretbarem Aufwand nur der Hersteller der Materialien.
    Requisiten dürfen auch aus Pappe oder Styropor bestehen wenn es a) szenisch notwendig ist und b) entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen wurden.

  • Hat jemand erfahrung mit Timeshift?

    • niggles
    • 11. Dezember 2013 um 19:42

    Grass Valley iDDR T2

  • suche 1he digital mischer 8/8 fernbed. per lan

    • niggles
    • 7. Dezember 2013 um 18:17

    Ein Koffercase für ein Mackie DL 1608 ist auch nicht grösser oder schwerer als ein 2HE Handrack. Preislich nimmt sich das ohnehin nix, nen ordentlichen Zonenmischer mit App-Steuerung gibts auch nicht unter nem Tausender neu.

  • Theatertechnik gegen hohe Luftfeuchtigkeit schützen

    • niggles
    • 7. Dezember 2013 um 17:53
    Zitat von "andi.bt"

    Richtig. Manchmal haben Eurolite, Stairville, Showtec & Co eben ihr perfektes Einsatzgebiet

    Nö. Grade die Platinen von billigen LED-Pars, 4-fach Flutern und ähnlichem Chinagerödel sind überhaupt nicht gegen Korrosion geschützt und fallen teilweise schon nach Wochen aus. Alte Scanner und halbwegs ordentliche, aber schlicht ausgestattete Wackler (Robe, Martin) halten sich recht gut, aber nicht ewig und müssen in Strandregionen regelmässig ausgeblasen werden bevor die Mischung aus Sand und Salz festbackt. Dauerhaft sind da ausser IP67-Lampen nur PARs und Baustrahler an lüfterlosen Dimmern, gesteuert aus klimatisierten Räumen damit das Pult nicht knirschend den Fadertod stibt. Selbst die Spiegel von Theaterscheinwerfern werden innert 2-3 Jahren blind.

  • Audionetzwerke Yamaha/Dante vs. Soundcraft/Madi

    • niggles
    • 4. Dezember 2013 um 15:26
    Zitat von "andi.bt"

    Einziger Nachteil: Bald braucht man noch einen Netzwerktechniker auf Job


    Vorteil: Es wird nicht mehr jeder der weiss wo beim Multicore vorne und hinten ist und Kunden mit Phantasiezahlen in einer LA-Simu blendet als Systech gebucht.

    Zitat

    und jedes Case bekommt nen WiFi-Router damit irgendwann so viele Netzwerke um einen herum sind das man sich auf einwas verlassen kann


    Wozu denn das? 90% der Netzwerke die ich auf Jobs baue (und das tue ich inzwischen fast täglich) sind kabelgebunden. Da wird höchstens mal zum Einrichten ein zusätzlicher dd-wrt (mit Nachbrenner :D ) angeklinkt der während der Show stromlos ist oder das Pult hat einen solchen für die IPad-Fernbedienung. Und der läuft natürlich ohne SSID-Broadcast und mit statischen IP's...

  • Audionetzwerke Yamaha/Dante vs. Soundcraft/Madi

    • niggles
    • 4. Dezember 2013 um 15:13
    Zitat von "bodo felusch"


    ...mit nem Firmwareupdate der Brooklyn Module werden Dante und AVB Geräte auch miteinander sprechen können


    Inkl. Steuerdaten? RIOs auf der Bühne weil in den Bandracks halt schon drin, 2x Avid SC48 mit Gain Tracking, D-Mitri als Systemcontroller und für's Recording und alles transparent in einem Glasring? Da glaub ich noch nicht dran...

  • Audionetzwerke Yamaha/Dante vs. Soundcraft/Madi

    • niggles
    • 4. Dezember 2013 um 11:21
    Zitat von "mickey s."

    Hi!

    entweder mir ist es nicht aufgefallen oder es wurde zwischen den Zeilen beantwortet, dann wiederum habe ich es wahrscheinlich nicht verstanden. :wink: Daher greife ich die Frage von Benny nochmal auf:


    Und darum geht's mir auch... ich habe zwei Systeme, eine SiEx3 plus Compact Stagebox (Soundcraft VI CSB LWL) (optisch, MADI) und andererseits ein Setup bestehend aus einer Yamaha CL5, die mit einer RIO3224-D über zwei cyberTEQ-mf² per LWL verbunden ist.


    Was steckt da eigentlich für Netzwerkhardware drin? Tequsas wird das ja wohl nicht auf Komponentenebene selbst fertigen...

  • Audionetzwerke Yamaha/Dante vs. Soundcraft/Madi

    • niggles
    • 4. Dezember 2013 um 11:16
    Zitat von "bodo felusch"

    Dein Traum vom Sozalismus wird wahr.
    In der OCA Alliance haben sich ein paar kleine Hersteller wie:

    Bosch Communications Systems
    d&b audiotechnik GmbH
    Duran Audio
    LOUD Technologies, Inc.
    Media Technology Systems
    PreSonus
    Salzbrenner Stagetec Mediagroup
    TC Group
    Yamaha Commercial Audio

    zusammen getan um das Thema Steuerdaten zu standardisieren. Wenn die fertig sind kann Audinate das in die Entwickler Toolkits mit aufnehmen.
    http://www.oca-alliance.com

    Alles anzeigen

    Und unabhängig davon bauen Meyer, AVID und ein paar Andere an AVB weiter. Im schlechtesten Fall bekommen wir dann in ein paar Jahren zwei grosse konkurrierende Systeme die nach wie vor nur auf der analogen Ebene zueinander kompatibel sind... :?

  • Transporttaschen für LS-Stative

    • niggles
    • 4. Dezember 2013 um 11:03

    Was spricht eigentlich gegen die ganz normalen schwarz-grünen K&M-Taschen?

  • USV oder Alternative?

    • niggles
    • 30. November 2013 um 10:52
    Zitat von "norbert jersch"

    Das ganze hing an einem 16A->Schuko-Verteiler, von dem dann eine Phase Audio, eine PC/Licht und eine für die mobilen Saalsteckdosen abgingen, jeweils mit Mehrfachsteckdosen, davon Licht und Audio mit Überspannungsschutzleisten. Schaden gab es nur bei PC/Licht, Saalperipherie war noch nicht angeschlossen.

    Ich habe schon mal die Überprüfung der elektrischen Anlage beantragt.

    Norbert Jersch


    Wo dran hing dann der besagte Glühweinkocher? Und wie sah der 16A->Schuko-Verteiler aus?

  • Sicherheit vor/bei/auf Veranstaltungen–Prüfung laut BGV A3

    • niggles
    • 30. November 2013 um 10:41

    Zumindest hier in Bayern warnen die Vertreter von BG und GUV inzwischen ausdrücklich davor bei der Erstellung von Betriebsvorschriften und Gefährdungsbeurteilungen die TRBS links liegen zu lassen weil die entsprechenden Bereiche ja ohnehin in BGVen geregelt sind. ArbSchG, BetrSichV und damit auch die entsprechenden Regeln haben unmittelbaren Gesetzescharakter; das autonome Recht der Versicherer ist denen nur mittelbar gleichgestellt und findet vor allem im Strafrecht dort Anwendung wo es keine konkrete gesetzliche Regelung gibt.
    Das Problem ist jetzt dass der Gesetzgeber seit ein paar Jahren die TRBS verstärkt nutzt um EU-Verordnungen in nationales Recht umzusetzen. Dabei kommt es zwangsläufig zu Überschneidungen und Widersprüchen die vom Verantwortlichen bzw. der FASi im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung erkannt und auf die konkrete Situation hin aufgelöst werden müssen. Manche Kollegen an grossen Theatern haben inzwischen ordnerweise Gefährdungsbeurteilungen erstellt - für Sachen die jahrelang mit dem Aushang und der Unterweisung nach einer BGV erledigt waren... :roll:

  • Sicherheit vor/bei/auf Veranstaltungen–Prüfung laut BGV A3

    • niggles
    • 29. November 2013 um 21:32

    Ohne Berücksichtigung der TRBS ist alles was man sich aus den BG und GUV-Regelwerken zusammenbauen kann zumindest auf dem Papier Makulatur - die TRBS sind eine staatliche Vorschrift und damit den BGV und GUV-V übergeordnet.
    Leider hat sich das auch in der einschlägigen Literatur noch nicht überall durchgezogen...

  • Brauche dringend Expertenrat - bitte reinschauen!!!

    • niggles
    • 29. November 2013 um 10:16

    Auch wenn ziemlich offensichtlich ist dass dich da einer über den Tisch ziehen will: Wenn deine Ebay-Artikelbeschreibung auch nur impliziert dass es sich hier um ein geprüftes, ordnungsgemäss nach Herstellerspezifikation funktionierendes Gerät handelt hast du bereits verloren. Wenn du gerichtlichen Ärger mit PayPal und Ebay vermeiden willst biete dem
    Käufer Wandelung an und nimm den Klotz gegen Rückerstattung des Kaufpreises zurück.

  • Brauche dringend Expertenrat - bitte reinschauen!!!

    • niggles
    • 28. November 2013 um 21:24

    Eine Crest 8001 die beim Einschalten 16er Automaten schmeisst, dann aber funktioniert ist entweder so alt dass die Leckströme der Netzteilelkos zu gross geworden sind oder noch älter weil sie aus der frühen Serie stammt die tatsächlich noch keine Einschaltstrombegrenzung hatte. Das Ding hat gerade mal 2800W Dauerleistung. Die 30A "maximum input current" gelten übrigens für die 120V-Version, die hier meistgebräuchliche UK-Variante (240V) läuft im intakten Zustand problemlos an einem 16er C-Automaten.
    In beiden Fällen ist das korrekte Vorgehen: Gerät auf 1€ abschreiben und als Elektroschrott entsorgt aus dem Firmenvermögen raus. Und dann bei Ebay auch so verkaufen: Ungeprüft, keine Gewährleistung, Startgebot 1€. Alles andere ist Geldmacherei.

  • USV oder Alternative?

    • niggles
    • 23. November 2013 um 22:30
    Zitat von "WolfgangK"


    Die Fehlerbeschreibung im Eingangspost kann ich aber trotzdem nicht nachvollziehen. Im Extremfall würde das ja bedeuten, dass jeder Kurzschluss bei jeder Veranstaltung Geräte an den anderen Phasen gefährdet. Wir haben auch schon Kurzschlüsse gehabt, aber deshalb sind nicht gleich auch andere Geräte "im Kollektiv" mit in den Elektronikhimmel


    Der relativ niederohmige Glühweinkocher und die relativ hochohmigen Geräte des TE hingen an 2 unterschiedlichen Aussenleitern. Der Kontakt des Neutralleiters war zwar noch vorhanden aber so lose dass er sich im Kurzschlussmoment losgebrannt hat. Ab diesem Zeitpunkt hingen der kurzgeschlossene Kocher und die Geräte in Reihe zwischen zwei Aussenleitern -> 400 V auf die Geräte, und zwar so lange bis irgendwas durchbrennt. Für diesen Fall sind die LSS nicht ausgelegt weil die Leitungen ja nicht überlastet wurden.

  • ... wenn der Künstler vom Rig ins Publikum springt.

    • niggles
    • 22. November 2013 um 19:27
    Zitat von "skyworker"

    Niggles, nicht das Sidefill. Es geht um die Strickleiter. Hättest du?


    In diesem Fall: Ja. Das Teil hängt quasi mitten auf die Bühne runter weil die Fronttruss relativ kurz ist, der zu erwartende Adrenalin- und Testosteronspiegel sowohl auf der Bühne als auch im Publikum ist hoch, von Alk und Drogen reden wir hier gar nicht mal... -> "Wenn ihr fertig seid mit der Arbeit da oben nehmt bitte nen Ratschgurt oder ein Seil und macht die Leiter irgendwo auf der Seite fest (z.B. am Kabelbaum der da hoch geht) bevor wer auf blöde Ideen kommt." Dauert 2 Minuten, tut keinem weh.

  • ... wenn der Künstler vom Rig ins Publikum springt.

    • niggles
    • 22. November 2013 um 17:13

    Auch ich denke wir sollten jetzt mal die juristische Aufarbeitung abwarten.
    Zum Für und Wider und Umfang des "sicher machens" einer Bühne:

    Zitat von "andi.bt"


    Unsere Gefährdungsanalyse sollte beinhalten, dass ein Boxenturm vielleicht bei Windstärke 8 umfallen kann - aber ich gehe nicht davon aus, dass ein Künstler vorsätzlich und fahrlässig den Boxenturm in Richtung Zuschauer wirft!


    Um bei dem Beispiel zu bleiben: Auch indoor werden öfter mal Sidefills festgeratscht weil sie sonst umfallen wenn der 120kg-Frontmann einer HC-Legende drauf klettert und da oben wie ein Derwisch rum hüpft.
    Es kommt eben im Einzelfall drauf an wen man auf der Bühne hat und wie die mit dem Publikum interagieren. Zwischen den Skatepunk-Wurzeln der "Warped Tour" und einem familientauglichen Stadionrockkonzert liegen schon ein paar Welten.

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