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  2. niggles

Beiträge von niggles

  • Beschallungsmythen

    • niggles
    • 15. Juni 2011 um 19:42
    Zitat von "hias.h"


    Ich kann aus eigener erfahrung sagen, dass Bass die verdauung fördern kann


    Meine Erfahrung sagt mir wiederum dass diese geförderte Verdauung (bei hinreichendem Pegel) dann eher unkonventionelle Wege geht :shock: .
    Mahlzeit.

  • Gain before feedback - Bitte um Erklärung

    • niggles
    • 15. Juni 2011 um 19:14
    Zitat von "Jens Droessler"

    @ niggles: Damit unterstellst du mir ja, ich hätte nur Amp-Headroom gemeint ;) Ich meinte schon das Gesamtsystem, und da würde ich zu Headroom auch die von dir erwähnten Dinge mit reinzählen. 3dB am Amp nützen ja nichts, wenns die Box nicht sinnvoll umsetzen kann.


    Sorry, da verstehst du mich wohl falsch. Ich meinte eben genau diesen Headroom des Gesamtsystems, der sich nicht nach Ampleistung sondern nach Unterschreiten eines bestimmten Klirrfaktorwertes (ab dem der musikalische Informationsgehalt leidet) bemisst. Und genau da gibts eben gewaltige Unterschiede in der Qualität von Schallwandlern. Vierstellige elektrische Wattzahlen mit 0,1% Klirr kann heutzutage ja jeder. Davon wird aber der typische 12"/1"-Budget-Monitor der auf dem Stadtfest oder kleinen Indierock-Festival beim etwas bekannteren Hauptact plötzlich richtig Feuer geben muss (sozusagen der nahtlose Übergang von BillBo-Szenario 1 zu 2) nicht linearer und auch die Haare des Mischers nicht weniger grau...

    Zitat


    Allerdings glaube ich nicht, dass sich an der Abstrahlung etwas ändert, bis auf gewisse Auswirkungen im Übergangsbereich von Pappe zu Horn/Treiber, weil sich die Pegelverhältnisse zwischen den Beiden ändern (Power Compression, Xmax-Überschreitungen etc.).


    Genau das isses. Macht sich in der Praxis dadurch bemerkbar dass manche, vor allem passiv getrennte Monitore bei Annäherung an den Grenzlastbereich off axis plötzlich zu rabiatem Feedback neigen...

  • Alternative für Arri 650

    • niggles
    • 14. Juni 2011 um 19:57
    Zitat von "ewok"

    Die Arri-Kopien von Cinelight sind gar nicht so viel schlechter als das Original. Wurde im Forum auch schon mehrfach diskutiert.
    Ich habe 2 Junior 1000 und die tun eigentlich genau das, was sie sollen. Im Vergleich zu den 100€-Stufen in Schuhschachtel-Optik kommt da ein vielfaches an Licht raus!

    Hier ein Werbevideo von denen: http://www.youtube.com/watch?v=zQLjL9iQGwk

    Tom


    Alter Falter, sind die dreist! Am besten ist das Arri-typische Schnürchen, nur in rot. :roll:

  • Gain before feedback - Bitte um Erklärung

    • niggles
    • 14. Juni 2011 um 01:00
    Zitat von "Jens Droessler"

    Naja, wenn ein kleineres Monitorsystem noch leicht Headroom hat, es aber trotzdem schon Feedbacks gibt, dann hilft mehr Headroom nicht.

    Doch, genau das hilft. Auf den letzten 3-5 dB vor der Leistungsgrenze (="leichter Headroom") ist bei vielen passiven Zweiwege-Monitoren der Klirr in den Pegelspitzen bereits deutlich erhöht und das Abstrahlverhalten wird unregelmässig weil dem Hochtontreiber die Puste ausgeht. Da geht noch nix kaputt, alle Lampen sind noch grün aber es tritt der typische Effekt ein dass "sich plötzlich keiner mehr hört". Und wenn man dann lauter macht ist es völlig vorbei mit der Linearität und die Feedbackorgie geht los. Bleibt man mit einem etwas grösseren (und/oder besser abgestimmten) System hingegen unterhalb dieses Bereiches gibts bei gleicher Bühnenlautstärke keine Beschwerden. Überdimensioniertes Amping und Verkabelung hilft noch zusätzlich alles im "kontrollierten" Betriebsbereich zu halten.
    Daher sind reine maxSpl-Angaben bei Monitoren eigentlich Käse. Viel interessanter ist, bis zu welchem Punkt a) der Klirr niedrig genug bleibt und b) die Abstrahlung hinreichend gleichmässig.

  • Alternative für Arri 650

    • niggles
    • 14. Juni 2011 um 00:32
    Zitat von "andi.bt"

    Hallo Martin!

    Ich hab bisher lange gesucht und viel Zeit in Foren verbracht und immer wieder haben die Arris gewonnen. Das einzige was man im 650 Watt Bereich noch kaufen kann sind gebrauchte Strand Lighting Quartet.


    Endlich mal jemand der das genauso sieht wie ich... 8)
    Daher die gleiche Empfehlung.
    Desisti find ich vom Output her sogar noch nen Tick besser. Die wirken halt für eine 650er schon relativ klotzig weil sie ursprünglich für Stangenbedienung ausgelegt waren. Und gebraucht kann man die Teile nicht wirklich empfehlen weil sie sehr schnell verbeulen und zerkratzen.

  • Suche diese Bild "Was die Band, der Techniker etc will"

    • niggles
    • 13. Juni 2011 um 19:50

    "Reality Check" von Mark Herman in Live Sound! And Touring Technology Januar '93

    Im Netz z.B. hier
    http://www.stirlingaudioservices.com/realitycheck.gif

  • What happend ?

    • niggles
    • 13. Juni 2011 um 17:08
    Zitat von "klauston"


    Für Dich ist es anscheinend völlig klar, das alles andere als eingebaute Amps nicht neuester Stand der Technik ist.
    Und da teilen sich eben unsere Meinungen.


    Wär ja sonst auch langweilig... :wink:
    Warten wir also mal ab was die weitere Entwicklung vor allem der integrierten Controller und digitalen Audionetzwerke bringt. Da ist Martin schon mal voraus gegangen, aber auch AVB eröffnet interessante Möglichkeiten. Vor allem weil es nicht herstellergebunden ist. Aber hier wirds endgültig OT....

  • What happend ?

    • niggles
    • 13. Juni 2011 um 15:27

    +1 für den Kollegen skyworker. Das führt in Zusammenhang mit dem schon erwähnten Netzwerk zurück zu meiner Eingangsmeinung dass die Marktdominanz noch auf ganz anderen Faktoren als den reinen technischen Daten beruht.

    Die Amprackdiskussion bringt den Thread hier wohl nicht weiter; ich persönlich finds eben schade dass ausgerechnet der führende Hersteller weltweit bei seiner grössten Serie die Chance verpasst hat mal wirklich alles auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Aber wie du schon sagtest, der Markt ist konservativ...

  • Show us your SAC Rig

    • niggles
    • 13. Juni 2011 um 14:07
    Zitat von "Zacki"

    Habs endlich geschafft die Holzteile zu lackieren. Deshalb auch von meinem Rack ein paar Bilder.


    Nicht im Bild, aber hoffentlich vorhanden: die Sac(k)karre zum Transportieren. Sonst wirds ein ziemlicher Rückenmörder...

  • What happend ?

    • niggles
    • 13. Juni 2011 um 13:58

    Natürlich bauen auch die von dir genannten Hersteller, die alle (noch) an Ampracks festhalten anerkannt brauchbare Systeme. Die Trends in der technischen Entwicklung setzen mEn aber die erwähnten ganz grossen Hersteller; Die müssen auch nicht auf gewachsene Grosskundenstrukturen Rücksicht nehmen wie d&b oder Clair.

  • What happend ?

    • niggles
    • 13. Juni 2011 um 00:05

    Naja, von den grossen Herstellern sinds JBL, Meyer Sound und Martin. d&b klammere ich hier mal bewusst aus, die bauen halt das was zum Lagerbestand von N&M passt. Bleiben also L'Acoustics und *Adamson*. War letztes Jahr ja der grosse Hype... :D

  • What happend ?

    • niggles
    • 12. Juni 2011 um 23:11

    An Klangdiskussionen kann und will ich mich hier nicht beteiligen, da ich bisher weder auf M3D noch auf Vdosc oder K1 selber mischen durfte. Lassen wirs dabei dass das eine Liga ist in der Leute die Band, Pult und System im Griff haben eher selten Grund zur Beschwerde finden. Und in der klangliche Aspekte selten den Ausschlag geben was letztendlich angeschafft wird; da zählt neben der Riderfestigkeit vor allem das schon erwähnte Verhältnis Gewicht zu Leistung.

    Geriggt habe ich das eine oder andere System aber schon, und da stelle ich fest dass der Trend in den letzten Jahren ganz klar in Richtung integriertes Amping geht. Gut, als Mitarbeiter einer Firma die ausschliesslich Meyer einsetzt bin ich da vorbelastet...
    Aber im Zeitalter der ultraleichten Schaltnetzteilampmodule auf die Handlingvorteile und zusätzlichen Möglichkeiten (Fernüberwachung jedes einzelnen Systems (Meyer RMS), Verlagerung des Controllings in die einzelnen Systeme (Martin MLA), Plug'n'play austauschbare Ampmodule (Vertec) zu verzichten ist schon ein bisschen... von gestern. Sind da wirklich die Franzosen so schlau und alle anderen so blöd?

    Vdosc operierte noch in einem ganz anderen Leistungsbereich; da waren die Kabellängen unkritisch.

  • What happend ?

    • niggles
    • 12. Juni 2011 um 22:00
    Zitat von "klauston"

    Einen Rigging Bumper benötigst Du mit K1 ebenso wie bei M3D, Milo oder Ähnlichem.
    Die Motoren auch, ohne die fliegt nix.
    Ein LA Rak hat 3 Amps, das kann 6 Boxen K1 und man KANN es fliegen, wenn man Sonderfälle hat, muß es aber nicht.
    Ich sag mal so, die Fälle, wo man fliegen muß, sind eher Sonderfälle .


    Die Ca-Com-Leitungen gibts maximal in 25m Länge, Verlängerungen sind fürs Hauptsystem nicht vorgesehen; bei diesen Leistungen und 4 qmm Querschnitt auch verständlich. Da wird das Fliegen eher die Regel als die Ausnahme sein...

    Zitat


    Bei M3D kann ich maximal 16 Boxen Hängen!!!!!
    Und die sind mit Rigging deutlich schwerer.
    Und die Box kann 145 db max statt 147. 2 db, das ist schon was.
    Gesamt bringt die K1 einfach deutlich mehr Output über eine größere Fläche.
    Ich will damit nur sagen, da ist eine Generationenunterschied.


    Hat ja auch lange genug gedauert bis L'Acoustics überhaupt was in dieser Leistungsklasse anbieten konnte. Dass das in erster Linie auf Leistung/Gewicht optimiert wurde ist nur logisch; kommt bei den Einkäufern immer gut an wenn man für den gleichen Schub weniger hängen muss.
    Mich stört nur wie das System von einigen Besitzern zum noch nie dagewesenen Nonplusultra hochstilisiert wird; vor allem da man mit dem Ampingkonzept schlicht nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik ist.

  • What happend ?

    • niggles
    • 12. Juni 2011 um 20:22
    Zitat von "klauston"

    Also gerade die von Dir angesprochene M3D würde ich da gar nicht als gutes Beispiel für Gewicht/Leistung ins Rennen bringen.

    Und wenn ich die Amp Gewichte wirklich mit einbeziehe:

    Eine K1 hat 106 Kg
    Mit einem Amp zu 12 Kg kann ich 2 Boxen betreiben
    Also 6 Kg Amp pro Box

    Maximum Output 1 M vor der Box 147db

    Da fehlen aber noch die Racks, deren Rigginghardware und die evtl. zusätzlich nötigen Motoren und Hängepunkte. Und schon bewegt sich das Gewicht pro Kiste deutlich in Richtung M3D. Die bekanntlich auch vom Output her wieder vergleichbar ist...

    Zitat


    Also Gewicht fast gleich, aber der Output aus einer K1 Banane mit selber Stückzahl ist deutlich höher!!!
    Ich hatte vor ca 2-3 Wochen das Vergnügen, eben eine Milo Banane zu haben und ein paar Tage später die K1, sorry, aber das sind Unterschiede.
    Unabhängig von der Einstellung der Systeme, einfach vom Output her.

    Milo entspricht eher dem Vdosc, während die M3D (die in der Tat gewichtsmässig mal überarbeitet gehört) grob als Vorbild fürs K1 zu betrachten ist.
    Kurzum, alles im allem schenken sich die Systeme mEn technisch nix. Perfekt ist keins, daher die berechtigte Verwunderung des Threadstarters über die Marktdominanz eines bestimmten Modells.
    Die K1 kombiniert halt die Performance der M3D mit dem Gewichtsvorteil pro "nackter" Box des Milo/Vdosc, erkauft das aber mit einem mMn anachronistischen Handling. Wenn ich schon so weit bin dass die Leistungen es nicht mehr zulassen die Amps für Standardanwendungen am Boden zu stellen gehört die Elektronik gleich in die Kisten mit rein. Beim JBL Vertec z.B. gibts inzwischen auch 2x15" vollaktiv knapp über 100 kg...
    Und M3D ohne Stapler groundstacken ist Mist, da hast du recht :roll:

  • What happend ?

    • niggles
    • 12. Juni 2011 um 16:57

    Das ist schon so. Da ist allerdings das K1 keineswegs allein; es ist wohl eher so das L'Acoustics das vor allem beim Rigging und der Bestückung doch deutlich in die Jahre gekommene Vdosc durch eine konkurrenzfähigere Serie ersetzen musste...
    Schade ist nur dass das Zeug immer noch so brutal schwer ist wenn man komplette Systeme fliegen muss. Da sind z.B. Meyer, JBL (Vertec) und Martin (MLA) mit ihrer Vollintegration einfach einen Schritt weiter.

  • What happend ?

    • niggles
    • 12. Juni 2011 um 14:19
    Zitat von "klauston"

    Da Widerspreche ich jetzt.
    K1 ist schon ein ziemlicher Sprung, was an Output und Klang da nochmal mehr kommt als man zB von Vdosc schon gekannt hat.


    Wenn man Grösse und Bestückung mit der Konkurrenz vergleicht wäre alles andere ja auch peinlich. Die kochen alle nur mit Wasser; ein sauber geplantes und eingestelltes M3D/MILO muss sich vor K1 sicher nicht verstecken.
    Nur steht da eben nicht das "sagenumwobene" L'Acoustics-Netzwerk dahinter; das erlaubt es neben dem Erhalten einer gleichbleibenden Servicequalität (was aus Sicht der Künstleragenturen und Veranstalter natürlich super ist) unter anderem auch grössere Rückrufaktionen praktisch unbemerkt von der Öffentlichkeit durchzuziehen. Bei den heutigen Produktzyklen kann doch keiner mehr glaubhaft machen das ausgerechnet seine Firma von so etwas verschont bleiben soll während z.B. bei Meyer eine Garantiereparaturquote um die 10% normal ist...

  • What happend ?

    • niggles
    • 11. Juni 2011 um 20:10

    In dieser Liga zählt nach wie vor vor allem eines: Dass nicht jeder Hinz und Kunz mit genug Geld sich das Holz bestellen und zu Dumpingpreisen vermieten kann, sondern über die Zertifizierung durch den Hersteller ein gewisses Mindestqualifikationsniveau der Systechs gewährleistet ist. Da gibts inzwischen einfach zuviele Nasen die mit M'elodie, Geo, Galeo, & Konsorten rausgeschickt werden obwohl sie schlicht von Tuten und Blasen keine Ahnung haben...
    Das war schon beim ursprünglichen Vdosc die (erfolgreiche....) Geschäftsidee, wurde aber mit der Zeit dadurch unterlaufen dass es halt doch einen Gebrauchtmarkt gibt. Wer gemein sein will sieht dahinter den eigentlichen Grund für die Entwicklung des K1. Technischer Fortschritt ist es sicher nicht; im Gegenteil, heutzutage in der Grössenordnung noch an Passivsystemen festzuhalten (und dann Ampracks zu fliegen, weil die Kabelage sonst zu sehr ausartet) ist mMn höchst fragwürdig...

  • Antennenbooster UHF

    • niggles
    • 5. Juni 2011 um 18:38

    ...was sollen denn da überhaupt für Antennen davor?

  • Antennenbooster UHF

    • niggles
    • 5. Juni 2011 um 13:48

    Da muss ich doch tatsächlich mal was von Omnitronic empfehlen.
    Klar, der lommelige Befestigungswinkel und die nicht umschaltbare Verstärkung sind nicht so prall; dafür hat das Teil aber wenigstens die richtigen Stecker dran, im Gegensatz zur TV-Variante mit den nicht verriegelbaren IEC-Blechhülsen oder den ohne genau passendes Kabel furchtbar wackeligen F-Steckern. Und die Speisespannung passt auch zu den gängigen Drahtlossystemen.
    Splitter gibts von denen auch: http://cms.omnitronic.de/index.php?option=com_article_view&article=13063020&wgtree=A7013000

  • Show us your SAC Rig

    • niggles
    • 5. Juni 2011 um 00:35

    +1 für billbo; auch wenns dir vermutlich wehtut, Tomy: Die Kabelage geht gar nicht. Das muss alles wenn möglich nach hinten, sauber in Bäume oder Mucos gebündelt und vor allem *schwarz*. Und die lose Monitor-Tastatur-Trackball-Kombi gehört entweder durch eine 19"-KVM-Schublade oder eine Remote-Software ersetzt.
    Dafür sieht der FoH aber echt gut aus.

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