Beiträge von niggles
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Trotzdem: Filz war, ist und bleibt sch....e, zumindest hierzulande. Boxen die nach ein paar Jahren Einsatz bestialisch nach schalem Bier, kaltem Rauch und diversen Körperflüssigkeiten stinken gehen heutzutage einfach gar nicht mehr. Frontschaum kann man auswechseln, selbst Kotze und Urin lassen sich von Strukturlack rückstandsfrei abwaschen - Filz kann man dann nur noch abrupfen und in die Tonne schmeißen, von den Kosten und der Arbeit fürs neu beziehen ganz zu schweigen.
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Zitat von "wora"
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im M7 hab ich einen hishelf von -6dB ab 9kHz eingestellt und zusätzlich noch nen deesser ab 4kHz drübergeschoben. dann ging es einigermaßen...Ihr Banausen, seit Avril Lavigne und Kelly Clarkson ist der Sound doch ganz toll und schick und super angesagt (vgl. auch die Beta87-Funk-Schwemme vor 4-5 Jahren)... :?
Vielleicht sollten die Leute, die so was (KSM9 und B87 - wobei ich das KSM bei dem Kurztest, den ich letztens hatte zumindest weniger "kreischig" als das Beta fand) für alles und jeden empfehlen mal wieder versuchen ne Runde groben R'n'R (AC/DC-Cover, Ska-Punk...) im Festzelt auf ner ollen gestackten HK Projektor damit zu mischen
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Zitat von "Künstler"
Wenn Du Dich an den 4 Blindnieten stößt, dann schau mal in Dein 19 Zoll Rack, da hast Du auch nur 4 Stück rechts und links zw. Hutschiene Beilage und Gehäuse und voll mit Amps und wie oft die dedippt werden und was da für ein Gewicht dranhängt.
Man sollte sich nur nicht an das flaue Gefühl gewöhnen :wink:
Schon mal so ein Zelt mit aufgestellt? Da wunderst du dich dann teilweise warum diese völlig verbogenen Laschen überhaupt noch dran sind. Die Teile werden heftig strapaziert (Hebelwirkung! Wie oft hängt ein Helfer so eine Stange nur an einer Seite aus, läßt los und geht erst dann zum anderen Ende...) und sind mEn mit die schwächsten Stellen überhaupt am Zelt.
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..von der Aufhängung mal ganz zu schweigen. Auch 13,5 kg sind im Falle eines Falles (dynamische Lasten durch Windböen, die schon mal das ganze Zeltdach wackeln lassen können...) viel zu viel für 2 lächerliche 5mm-Blindnieten in Alu. Im Zeitalter der Zelt-Trägerklemme muß so was doch nun wirklich nicht mehr sein, oder?
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Zitat von "nojunk"
wo hast du denn mein standard-rezept her

Aus den Zeiten als ich das noch ohne Digitalpult machen mußte...

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Bau deine 4 K6/ME64 auf Tischstativen (evtl. mit kurzen Schwanenhälsen) vor den Diskussionsteilnehmern auf, drück dem Moderator nen ew500 Handsender in die Hand, stell 2-3 Helfer mit Handsendern für Publikumsbeiträge ab (vielleicht bei der Bestuhlung noch dran denken daß man nicht endlos lange Querreihen baut...) und gut ist. Den Front-EQ stellst du nach dem Gala-Soundcheck am besten auf Bypass, dann schleifst du dir in eine Subgruppe über die alle Sprachmikros laufen einen zusätzlichen EQ ein und kurbelst dir damit die Anlage auf maximale Sprachverständlichkeit und Feedbackfestigkeit zurecht. Für 500 Leute sollte außerdem mindestens eine Delay Line auf etwa 1/3 der Saaltiefe stehen, die aus einer weiteren Subgruppe (mono) angesteuert wird. Das muß nix großes sein, notfalls tun es zwei 12/1-Plastikkübel (Sx300, eon) auf Stativen.
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Zitat von "M&L"
Wenn dann eher SM 58 oder Beta??
SM58. Beta58 ist ein reines Nahfeldmikro, das bekommst du bei mehr als etwa 10 cm Sprecherabstand nicht mehr laut genug.
Was hast du denn für Köpfe für die K6 und wieviele davon sind vorhanden? Mit ein paar K6 und ME66 auf Tischstativen (max. 2 Redner pro Mikro) läßt sich so was doch ganz gut machen...
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Da widersprechen sich mal wieder 2 Interessen: Der verantwortungsbewußte Bühnenbauer an und für sich würde am liebsten Spannfixe oder dünne Kabelbinder nehmen, die nicht nur von selbst irgendwann reißen sondern sich auch bei aufkommendem Sturm schnell und ohne Werkzeug entfernen lassen. Der Vertreter des Sponsors hat Schiß daß ihm das Teil geklaut wird und besteht auf der Befestigung mit extra mitgebrachten 10mm-Kabelbindern, kräftigen PP-Leinen oder sogar dünnen Stahlseilen mit Schlösssern (!)... :?
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Die für Toslink verwendeten Transceiver sind nicht für echte Glasfasern ausgelegt, sondern nur für die erwähnten Plastikfasern mit 1mm Durchmesser. Die sind zwar viel billiger und auch in der Verarbeitung "endkundentauglich" aber durch die hohe Dämpfung für Strecken wesentlich über 10m nicht zu gebrauchen.
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Zitat von "klauston"
vor allem soll man ja auf keinen Fall selber Stecker öffnen, bearbeiten, abschneeiden usw, da es gefählich wird, wenn eine Faser in den Körper kommt und zu wandern beginnt, so nebenbei.
Die Gefahr sehe ich bei den kindertauglichen Toslink-Makrolonspaghetti (POF) jetzt weniger...
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Die Probleme fangen dann an wenn die Länge etwa 15-20m überschreitet, und genau das hat der Kollege wohl vor ("....statt der Stagebox ADA8000...")
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Laut Spezifikation 10m, in der Praxis 20m, bei 30m ist spätestens Schluß, je nach Leistung der Diode im Transceiver.
Willst du dir das wirklich antun...? Du wärst nicht der erste, ders probiert (und entnervt aufgibt). -
...da reicht ein SW112, am besten die P-Version wenn die den womöglich direkt an den LFE-Ausgang eines DVD-Players anklemmen. Noch ne schöne lüfterlose Endstufe für die 106er (warum gibts die eigentlich nicht aktiv...?), 2 Stative dazu, fertig.
Daß W0.5 dem Laien bei so was eher aggressiv vorkommen ist kein Wunder. Die typische Produktpräsentations-DVD ist für Heimkino-Plastikanlagen mit Badewannenfrequenzgang gemastert - Folge: fehlende Präsenz (verleitet zum lauter aufdrehen) und übertrieben "dick" zwischen 100 und 300 Hz auf neutralen Anlagen. Die Grundtonschwäche der CA106 dürfte das recht gut kaschieren... -
Leider ist es nicht einheitlich, manche Pulte haben den Pre-Aux-Abgriff ab Werk Pre EQ (Midas Venice z.B.) Für Monitor von vorne natürlich Käse - da dreht man sich nen Wolf, und der Sänger beschwert sich immer noch daß sein Monitor so scheiße klingt...
Inserts hingegen hab ich mir so manches Mal schon schaltbar auf post EQ gewünscht - nicht jedes Gate hat nen Key Filter
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Kollege beim Abbau: "Verflucht noch mal, wer hat denn hier schon wieder Mädchentruss produziert...?
Ich: ....????
Kollege: "...hab grad vier lose Eier gefunden."
Und weils grad so schön war, das Niveau zu senken: Neulich im Büro. Gemäßigter Streß, 2-3 Telefone klingeln gleichzeitig...
Disponentin (mümmelt sich grade durch eine Tüte Studentenfutter) ruft quer durch den Raum: "Geh mal ran, hab schon Nüsse im Mund".
Kurze Stille und leises Grinsen im Raum, dann ansatzlos im trockenen Ruhrpott-Slang der Kommentar des Kollegen: "Übertreib ma nich, dat kricht selbs meine Freundin nich so einfach hin." -
Zitat von "guma"
... und noch was ist mir zu "manchen Läden" eingefallen:
Statt des Ridergeschreibsels sollte man eigentlich für die mehr so eine Art "Wartungsanweisung" schreiben, damit nicht jahrelang die gleichen Multicorekanäle nicht gehen, alle Pultkanäle tun, die Wackler im FX beseitigt werden, die Erdung ok ist und die ausgelutschten 15" von vor 20 Jahren endlich mal reconed werden.



äh und die Stative ... und... :roll:
Meistens läufts ja wohl andersrum: Wer häufiger mit der gleichen Band im gleichen Club aufschlägt, zuckt spätestens beim dritten Gig mit den immer gleichen Ausfällen mit den Schultern, patcht um die Fehler herum und bringt sich den fehlenden oder defekten Kleinkram halt selbst mit. Leider führt das bei halbwegs gut besuchten Läden nach ein paar Jahren zu einer unguten Erwartungshaltung seitens des Betreibers: "Wie, du brauchst DI-Boxen, ein BD-Mikro, niedrige Stative oder Clamps und Insertkabel für die anderen drei Kompressoren? Die Anderen haben das immer selber dabei..."

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Zitat von "wora"
aber ich hatte z.b. letzte woche in einem kleinen club zu tun, wo sowohl besitzer als auch haustechniker der ansicht waren, das man ohne kompressor und ohne delayeffekt "leben könne"... stichwort:"das haben wir hier noch nie gebraucht".dummerweise hatte das büro keinen tech-rider gesendet.
und dann stehst du als techniker ganz doof da:
aus sicht der betreiber bist du der buhmann wegen "völlig überzogener forderungen"
während des mischens denkst du ständig:"scheisse, ich bräuchte ein delay" und zudem ständig den finger auf dem vocal-regler lassen musst, um den kompressor zu spielen.
und die band fragt dich nach dem gig:"sag mal, wieso gabs denn heut keine effekte?"sowas braucht doch kein mensch...
...wie, du fährst heutzutage noch ohne Notebook, kleines Audiointerface und passende Software auf solche Gigs? unverbesserlicher Optimist, du!
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...Typenbezeichnung der Steckverbinder? SC Metall ist ja angeblich auch wahnsinnig toll und megastabil und trittfest - sagt der Hersteller :? Der IT-Kollege der an der Uni öfter mal fliegende 1-10GBit-Zugangspunkte schaffen muß sagt was anderes. Genauer gesagt flucht er dabei ziemlich unflätig.
Ich persönlich traue eigentlich gar nix mehr außer Neutrik (Ethercon/OpticalCon), HAN Modular und den MIL-Äquivalenten (die ich noch nicht in der Hand hatte, aber so etwas MUSS es doch geben...) -
M3000 hatte ich noch nicht offen. Mach doch mal ein Foto eines ausgebauten Kanalzugblocks und des Gegenstücks (Flachbandkabel? Busplatine?), dann kann ich dir a) sagen wie man die Steckverbinder am besten reinigt und b) ob es renta- und praktikabel ist sie evtl. komplett auszutauschen. Das ist grade bei den kleinen, frisseligen Teilen a' la DIN41612 oft die einzig dauerhafte Lösung, weil man in die Buchsenkontakte zum Reinigen nicht vernünftig reinkommt.