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Beiträge von Mix4Munich

  • Entscheidungshilfe AKG oder SHURE

    • Mix4Munich
    • 19. August 2008 um 13:03

    Ich hatte mal von Sennheiser die günstige Freeport Serie, sehr anständiger Sound, und auch vom Rückkopplungsverhalten auf demselben Level wie die deutlich teureren Serien von Sennheiser. In riesiger Unterschied war jedoch die (nahezu nicht vorhandene) Dämpfung von Handling-Geräuschen. Es ist mir auch bei anderen Mikrofonvergleichstests aufgefallen, dass man für günstiges Geld, so die Klasse Chinaböller-Nachbau, echt gut klingende Mikros bekommt. Das Handgeräusche-Verhalten bzw. die Dämpfung derselben ist jedoch den Mikros ab der mittleren Preisklasse vorbehalten.

    Guckst Du z.B. hier: http://www.musikertalk.com/shootout-shure…eta-t11262.html

    Viele Grüße
    Jo

  • eq gegen feedbacks auf mikrowegen - anschlußempfehlungen?

    • Mix4Munich
    • 4. August 2008 um 17:10

    Hallo ddt,

    optimal wäre Lösung d) - doch die geht nicht, wie Du sagst (wieso eigentlich? kein Budget?)

    Du hast nun die Wahl - entweder immer mit Lösung c) losziehen, oder abhängig von der Location den EQ dahin tun, von wo es zuerst koppelt. Alles andere sind Mutmassungen.

    Interessant aber, dass sich alle hier so auf den EQ und seine Einstellung einschiessen - zum Feedback gehören ja auch die Mikros. Und dazu habe ich erstmal ein paar Fragen:
    In welchem Frequenzbereich koppelt es bei Euch denn am häufigsten?
    Was für Mikros setzt Ihr ein, und was für eine Richtcharakteristik besitzen diese?
    Und wie stellt Ihr die Mikros in Bezug auf die PA und Monitore auf?

    Den folgenden Monitoring-Workshop habe ich zwar eigentlich für die Musikerfraktion geschrieben, aber was da für die Mikos gesagt wird, trifft auch auf das DJing zu. also, zieh es Dir mal rein. Bei Fragen, schick mir einfach eine PN.

    http://www.mix4munich.de/live-monitoring.htm

    Viele Grüße
    Jo

  • Folgendes Problem

    • Mix4Munich
    • 3. August 2008 um 20:46
    Zitat von "Xone*"

    ... Alles war gut bis aufeinmal meine Hochtöner nicht mehr funzten ...

    Beide gleichzeitig über den Jordan gegangen? Das klingt dann aber nach Tod durch einen externen Einfluß - entweder ein kurzer Pegelsprung, oder aber Knackser auf der CD oder Peaks in schlecht codierten MP3-Files. Oder Schaltknackser. Oder irgendwas anderes.

    Na, jedenfalls wünsche ich Dir, dass ein eventueller Schutz das abgefangen hat und nur eine Art Sicherung hinüber ist. Das wäre die billigste Variante.

    Viele Grüße
    Jo

  • Shootout: Shure Beta 58 vs. SM 58 und Thomann MB 85 Beta

    • Mix4Munich
    • 3. August 2008 um 20:31

    Hallo Forum,

    ich habe mir mal einen etwas unfairen Vergleichstest vorgenommen. Die Ergebnisse haben mich selbst ziemlich überrascht, daher wollte ich Euch das auf keinen Fall vorenthalten. Was also vergleiche ich? Alter Standard gegen neuen Standard und einen Herausforderer aus der Klasse der Billigheimer, Hausmarken, Chinaböller.

    Der alte Standard - das SM 58, quasi der Begründer der Gerätegattung des Rock'n'Roll-Shouter-Mikros. Als Shure mit dem SM 58 vor etwas über 40 Jahren auf den Markt kam, waren alle anderen Mikros teuer und vor allem empfindlich. Eine richtige R'n'R-Show, wie wir es heute alle gewöhnt sind, hätten die damals verfügbaren Mikros mit reihenweise Ausfällen quittiert. Darauf reagierte Shure mit einem erschwinglichen und robusten Mikro, welches sich damals auch noch ziemlich gut im Bühnenlärm durchsetzen konnte. Anfangs wurde Shure von den Konkurrenten auch ziemlich für dieses Mikrofondesign und seinen so gar nicht studiomässigen Sound übelst angemacht, dennoch haben die Rocker der damaligen Zeit und natürlich auch die PA-Verleiher erkannt, dass mit diesem Mikro ein großer Teil ihrer Beschallungsprobleme gelöst werden konnten. Das Ergebnis waren ein Siegeszug und ein wirtschaftlicher Erfolg sondersgleichen, und nach kurzer Zeit hatten alle spottenden Konkurrenten ihr "eigenes" SM 58 im Programm - ohne es natürlich zugeben zu wollen. Nun aber genug der Vorrede, Tusch, und ein kurzer Blick auf den Stammvater aller R'n'R-Gesangsmikros:


    Kennt jeder, haben die meisten von uns auch schonmal benutzt, und selbst, wenn sich der Soundgeschmack (und natürlich der Stand der Technik) im Lauf der Zeit geändert haben sollten, eigentlich gehört mindestens eins in jeden Mikrofonkoffer. Und um das Testergebnis schonmal in Summe vorwegzunehmen, wacker hat er sich geschlagen, der Oldie!

    Nach ca. etwa 30 Jahren beschloss man bei Shure, dass es nun genug des Erfolges sei und man einen neuen Standard setzen müsse. Das dürften die Grundgedanken bei der Entwicklung des Beta 58 gewesen sein. Modernisierter Sound mit etwas mehr Höhen und Transparenz, höherer Output, gefälliges Äußeres - damit trat man im Markt gegen die Neuentwicklungen der anderen Platzhirsche wie AKG, Audix, Beyerdynamic, Electro Voice oder Sennheiser an. Auch wenn dieses Mikro durchaus ein Standard ist, der Erfolg des SM 58 bleibt wohl unerreicht. Das hat natürlich auch den Grund, dass das SM 58 damals, als es erschien, einfach allein auf weiter Flur war, während sich das Beta 58 von Anfang an gegen eine hervorragende Konkurrenz in seiner Klasse verteidigen musste. Aber dies ist hier nicht Thema, wenn schon, dann die Konkurrenz durch den eigenen "Vater". Alsdann, Bühne frei für einen neuen Standard, das Shure Beta 58:


    Und nun ein paar Worte zum Herausforderer in der Budget-Klasse, ein ordentlicher Chinaböller, allem Anschein nach, denn während die Kapsel des Beta 58 den Aufdruck "Shure" und "GB" trägt, sucht man auf der vergleichbar aussehenden Kabsel des MB-85 Beta vergeblich nach einem Aufdruck. Das muss ja noch nichts Schlechtes heissen, wir werden uns das anhören. Erstmal aber ansehen:


    Ein paar Gemeinsamkeiten und Unterschiede:
    - alles drei sind dynamische Mikros, brauchen also keine Phantomspeisung
    - das SM 58 hat eine Nierencharakteristik, das Beta 58 eine Superniere, was im Endeffekt eine bessere Dämmung gegen Fremdschall ergeben und die Feedbackempfindlichkeit herabsetzen soll, und das MB85 Beta? Da wird im Prospekt eine Niere beschrieben, im Produktbeiblatt lautet es aber Superniere - da auch das Polardiagramm ganz klar nach Superniere aussieht, sollte Thomann seine Webseite in diesem Punkt mal überarbeiten. Apropos Beiblatt: Prinzipiell hübsch gemacht, eine Seite auf Englisch, die ist perfekt, auf der Rückseite ist es auf Deutsch, was ich prinzipiell auch begrüße, nur wenn alle deutschen Umlaute falsch dargestellt sind, tut das dem Auge des Ästheten echt weh. Beschimpft mich ruhig als Erbsenzähler (oder, wenn Ihr auch keine Umlaute beherrscht, als Erbsenz‰hler). Nun denn, das nur am Rande.
    - der Freqenzgang reicht bei allen Probanden ungefähr von 50 Hz bis 15 oder 16 kHz; alle drei haben einen ausgeprägten Nahbesprechungseffekt (Bassanhebung, wenn man aus der Nähe hineinspricht) und eine Anhebung der oberen Mitten bzw. der Präsenzen - mit diesen Mikros soll Sound gemacht und nicht linear übertragen werden!
    - das Beta 58 und das MB 85 Beta haben einen Kunststoffring um den "Äquator" des Korbes (sieht stylish aus und dämpft ein wenig die Erschütterungen beim Ablegen ainer harten Unterlage), das SM 58 hat einen solchen Ring nicht. Bemerkung am Rande: Beim Beta 58 meines Sängers ist dieser Ring verloren gegangen (fragt mich nicht, wie so etwas gehen kann, bei meinem Exemplar jedenfalls sitzt dieser Ring bombenfest), und dann sieht das Mikro einem SM 58 zum Verwechseln ähnlich, zumindest am Korb.
    - Größe und Form der Mikros sind auf den Millimeter identisch, auch vom Gewicht her liegen die Unterschiede im Prozentbereich, kaum eine Abweichung zu bemerken
    - das MB 85 Beta hat als einziger Kandidat einen Gummiring oben um den Schaft - dort soll wohl der Daumen ruhen. Oder es ist eine Dämpfung von Handlinggeräuschen. Oder Shure hat an die Tür geklopft und Änderungen in der Optik verlangt, sonst gibt's was auf die Mütze vom Hausanwalt! Den wahren Grund werden wir wohl nie erfahren, nur als Dämpfung taugt er jedenfalls nicht ...
    - allen drei Mikros liegt beim Neukauf eine Klemme mit Reduziergewinde bei, so dass man sie sofort an einem Stativ befestigen kann - nur finde ich die Teil bei keinem der Kandidaten wirklich gut, die Shures sind aus Plastig und nicht flexibel, die Klemme des T-Bone ist ein wenig zu klein und erfordert ziemliche Muskelarbeit und beide Hände, um es zu befestigen

    So, steigen wir nun kurz in den praktischen Vergleich ein. Was zählt auf der Bühne oder im Verleih? Stabilität, Sound, aber auch Handlinggeräusche und Feedbackfestigkeit. Diese Kriterien habe ich mir angesehen. Am schnellsten ist die Stabilität abgefrühstückt: Da traue ich allen drei Kombatanten bestes zu, die Teile wirken solide und langlebig. Zumindest die beiden Kandidaten von Shure haben das nach meiner Erfahrung auch schon unter Beweis gestellt.

    Nächster Punkt, und damit fing mein eigentlicher Test auch an - die Handlinggeräusche: Dazu habe ich alle drei Mikros auf ein Polster gelegt, verkabelt und am Mischpult gleich eingestellt - identischer Gain, Klangregelung deaktiviert. Dann habe ich mal mit dem Finger dagegen geklopft, das Mikro in die Hand genommen und etwas in der Hand bewegt. Die Ergebnisse sind klar: Die beiden Shures liegen in dieser Disziplin ganz nah beieinander und um Meilen vor dem Herausforderer. Nicht nur, dass die Handgeräusche viel leiser sind als beim T-Bone, sie liegen auch vom Frequenzbereich her sehr viel tiefer und können mit einem Trittschallfilter weiter bedämpft werden, so dass sie kaum noch wahrzunehmen sind. Die Handgeräusche des T-Bone dagegen liegen im Mitteltonbereich, lassen sich also nicht so ohne weiteres herausfiltern, wenn man das Nutzsignal nicht beeinträchtigen möchte.

    Das habe ich doch auch schonmal so bei Sennheiser gesehen, wo die billigen Freeports denselben Sound und Rückkopplungseigenschaften hatten wie die teureren Linien, nur bei den Handlinggeräuschen war dasselbe zu beobachten. Nun denn, anscheinend ist eine gute Griffgeräuschdämpfung immer noch aufwendig und teuer in der Herstellung, so dass man das eher bei den amerikanischen und europäischen Originalen bekommt und nicht bei den chinesischen Kopien.

    Zurück zur Wertung: Dritter Platz geht an das T-Bone. Platz zwei an das SM 58, das zwar im Bereich Griffgeräusche identisch ist wie das Beta 58. Da dieses aber bei gleicher Einstellung noch mehr Nutzsignal (also Stimme) rausgibt, liegt das Verhältnis zwischen Nutz- und Störsignal beim Beta 58 noch günstiger. Dennoch, das SM 58 folgt auf dem Fuße.

    Nun zum vielleicht wichtigsten Kriterium, dem Sound:
    Zuerst das SM 58 - das klingt bekannt und vertraut, alle Frequenzen sind da, nix geht unter, aber für unser heutiges Hörempfinden klingt das Mikro ohne EQ recht mittig.
    Das Beta 58 klingt deutlich lauter und auf angenehme Art brillianter sowie deutlich klarer und aufgeräumter im Sound.
    Die Überraschung in Sachen Sound kommt vom MB 85 Beta - identisch (lauter) Pegel wie das Beta 58, ähnlich angenehmer Sound in den Höhen, in den Tiefen sogar noch etwas mehr Wärme (ganz leicht die Tendenz zum Böllerigen, aber wir reden hier von nix, was stört, sondern suchen eher schon die Nadel im Heuhaufen).

    Die Wertung in Sachen Sound: Platz drei geht an das SM 58 - es war spitze zu seiner Zeit, aber in 30 Jahre ändern sich sowohl die Hörgewohnheiten als auch der Stand der Technik. Wobei die fehlende Brillianz durchaus mit dem EQ nachgeliefert werden kann.
    Platz zwei geht an das MB 85 Beta, es kommt mit mehr Pegel, mehr Bässen und Brillianzen daher, klingt einfach deutlich moderner und bereits ohne EQing etwas angenehmer.
    Platz eins, mit einem hauchdünnen Vorsprung in Sachen Sound für den etwas problemloseren Bassbereich, geht an das Shure Beta 58. In den Höhen geben sich die beiden - über eine gute PA-Box gehört - nicht viel, beide klingen sehr gut. Ein Studiomonitor mag noch größere Unterschiede hörbar machen, aber das wäre dann ein Test mit weniger Praxisrelevanz, denn worüber höre ich mir die drei Mikros live an?

    Zum Schluss ein kleiner Abriss über die Feedbackempfindlichkeit der drei Kandidaten, wobei dieser Test keinen eigenen Test ersetzen kann. Zum einen habe ich den Test wie ein bösartiger Tester oder ein extrem dämlicher Sänger durchgeführt, indem ich einfach das Mikro immer näher an die Box gehalten habe und dabei in Richtung der Box gezeigt habe. Soll man zwar nicht machen, habe ich aber schonmal gesehen, soll heissen, solche Dinge passieren tatsächlich. Zum zweiten habe ich die Rückseite der drei Mikros immer näher an den Hochtöner der PA-Box gebracht, was einen Nachteil für Mikros mit Super- oder Hypernierencharakteristik bedeutet.

    Sieger in dieser Kategorie, man höre und staune, das "good ole" SM 58. Die anderen beiden nahezu gleichauf dahinter. Wenn man jetzt aber dem SM 58 per Gain und EQ zu mehr Pegel und mehr Brillianzen verhilft und es den beiden anderen angleicht, verwischen die Grenzen, und die Kandidaten rutschen wieder näher zusammen. Auch wer weiss, wie man bei einem Supernierenmikro seine Monitore zu handhaben hat (nämlich niemals von hinten, sondern von schräg hinten mit dem Monitorsignal an das Mikro rangehen), wird die Vorteile des Beta 58 und des MB 85 Beta weiter herausarbeiten. Soll im Endergebnis heissen, im eigenen Proberaum ausprobieren, womit man am besten klarkommt. Dieser Test steht auch bei mir noch aus.

    Wie sieht das Endergebnis aus, und wo setzt man die Kandidaten am besten ein?

    Platz eins geht an das Shure Beta 58 - Sound und Handling vorne dran, Feedbackempfindlichkeit auch in der Nähe der Spitze. Einfach ein großartiges Universalmikro ohne Einschränkungen, spitze auch für den Verleih. Den Preis von EUR 168,- ist das Mikro jedenfalls wert.

    Danach wird es geschmacksabhängig. Modernerer Sound? Das Thomann-Mikro. Besseres Handling und einfach gute Allround-Eigenschaften? Oder Akzeptanz im Verleih? Klare Sache, das SM 58.

    Bei der Preisbetrachtung holen wir nochmal tief Luft: 99,- EUR für das SM 58, absolut angemessen, aber lediglich 35,- EUR für das MB 85 Beta? Ein Schnäppchen! Wenn man dieses Mikro für einen Background singenden Gitarristen oder Keyboarder auf ein gutes (Trittschall dämpfendes) Stativ montiert und das Monitoring passend ausrichtet, ist das T-Bone ein klasse Mikro. Wenn dagegen der Sänger einer Punkband wie wild über die Bühne tobt, bekommt er von mir weiter das SM 58.

    So, ich hoffe, der Test hat Euch Spass gemacht zu lesen und war informativ. Ich werde die Teile alle nochmal im Proberaum gegeneinander antreten lassen, wobei sich dort die beiden Shures schon lange tapfer schlagen.

    Viele Grüße
    Jo

  • 4 Acoustic mit dB (RCF) Technologies bestückung...

    • Mix4Munich
    • 1. August 2008 um 10:03
    Zitat von "Hoppeditz"

    Da fällt mir erstmal eine Sache ein/auf:
    Gut das wir hier im Bereich Party-PA sind, oder nicht war?

    Ich darf mir keine Meinung erlauben, da ich noch keine Sachen von 4A gehört habe.

    Auch für "Party-PA" nutzt man PA-Systeme. Und Party muss nicht heissen, dass man nicht auch gehobenes Material einsetzen kann. Und falls er dabei bleibt und auch mal Beschallungen mit besserem Material macht, wird er die Unterschiede erkennen - egal, ob PA im "klassischen" Konzerteinsatz oder zum Befeuern von Parties.

    Das meinte ich damit.

    Viele Grüße
    Jo

  • Beschallung für ca. 150 Gäste mit db Arena 12,1x Sub 15

    • Mix4Munich
    • 31. Juli 2008 um 17:37
    Zitat von "Uwe Richter"

    ...
    Zu den Räumlichkeiten: wechselnd - das bedeutet : Gaststätten,Zelt,
    Bauerndiele also querbeet.
    ...

    Für den Bass bedeutet Zelt dasselbe wie Open Air - die Zeltwände reflektieren diesen Frequenzbereich nicht, sondern lassen ihn passieren. Für die Höhen dagegen ist es wie in einem Raum, diese werden von den Zeltwänden reflektiert. Und für die Mitten? Teils / teils.

    D.h. für Veranstaltungen innerhalb von Räumen dürftest Du mit einem Paar Bässen ausreichend gewappnet sein (es sei denn, es ist absolut Pegel angesagt), im Zelt solltest Du dann verdoppeln.

    Viele Grüße
    Jo

  • 4 Acoustic mit dB (RCF) Technologies bestückung...

    • Mix4Munich
    • 31. Juli 2008 um 17:30
    Zitat von "Andreas Rohlmann"

    ... Es stecken keine RCF Chassis drin, aber halt eine eins zu eins kopie von nem RCF Chassi die in China hergestellt wird und keinerlei unterschiede zum RCF Chassi aufweißt.

    Je nachdem, wie gut diese Kopie wirklich ist, werden sich da die Anwälte von RCF drum kümmern. Wenn es eine ECHTE exakte Kopie ist (inclusive aller Materialmischungen), dann dürfte 4A sich demnächst einen guten Juristen ins Haus holen. Wenn RCF denLaden in Ruhe lässt, kann die Kopie soooo echt dann auch wiede rnicht sein.


    Zitat von "Andreas Rohlmann"

    Ich kann es echt nich glauben wie schlecht hier über 4 acoustic geschrieben wird.

    Doch, Alter, glaub das mal lieber. Ich habe Material von denen gekauft, das damalige Topmodell, ein Teil kam defekt an, wurde gegen ein falsches Teil umgetauscht, dann waren sie nicht mehr zu erreichen. Die Teile sind auch wenig später im Einsatz kaputt gegangen - und zwar ohne dass ich das Mterial gepügelt hätte. Auch ein Freund von mir hat trotz meiner Warnung dort bestellt und ein kaputtes Teil geliefert bekommen. Ich jedenfalls bin bedient, was 4A angeht.


    Zitat von "Andreas Rohlmann"

    Habe mir mehrere Boxen dort anhören können, auch im vergleich zu anderen lautsprechern ( Yamaha, HK ) und ich war echt überrascht, wie geil die 4 acoustic teile klingen.

    Das musst Du mit Deinem Ohrenarzt ausmachen. Dafür ist das Forum nicht zuständig, und helfen können wir Dir dann auch nicht. Ausserdem: Definiere "geil" - untenrum fett-schwammig, obendrum zischelig? Viel Spass damit!


    Zitat von "Andreas Rohlmann"

    Ich empfehle mal den leuten die hier son müll schreiben von wegen das die scheiße klingen und so nach ahlen zu fahren und sich das ganze mal anzuhören.
    Bin wirklich schwer beeindruckt von den dingern.

    Danke, ich hatte den Kram ja hier bei mir. Ich muss nicht mehr nach Ahlen fahren. Und wenn Du leicht zu beeindrucken bist, ist das alleine Dein Problem, mit dem Du uns bitte vom Halse bleibst. 'nuff said!

    Und um jetzt wieder sachlich zu werden: Die Sachen von 4A haben ihre Daseinsberechtigung in der privaten Fetenbeschallung und im Einstiegsbereich der Discobeschallung. Wennjemand seine Ansprüche durch 4A erfüllt sieht, spricht nichts dagegen, dass derjenige sich die Sachen auch kauft. Wenn die Ansprüche allerdings steigen, erkennt derjenige allerdings auch seine Fehlinvestition. Denn:
    Ausbaubarkeit? Kaum
    Wertverlust bei Weiterverkauf? Immens
    Störanfälligkeit bei Belastung? Extrem!

    Falls Du im PA-Bereich bleibst, dazulernst und Dir irgendwann mal gehobene Systeme ansiehst, wirst Du feststellen, dass das ein ganz anderes Arbeiten ist.

    Für meine sprachlichen Entgleisungen entschuldige ich mich. Aber an meinen faktischen Aussagen halte ich fest.

    Viele Grüße
    Jo

  • Erfahrungsbericht Yamaha EMX 5016 CF

    • Mix4Munich
    • 31. Juli 2008 um 11:08

    Hier ein kleiner Erfahrungsbericht zum Yamaha EMX 5016 CF

    Der Sänger meiner Band hat ein neues Spielzeug - den YAMAHA EMX 5016CF. Einmal haben wir darauf geprobt, und letztes Wochenende habe ich seine andere Band, eine Akustik-Rock-Truppe darauf abgemischt, und nun fühle ich mich gewappnet, Euch ein kurzes Review zu geben.

    Womit haben wir es zu tun?

    Der Yamaha EMX5016CF gehört zur Gattung der Powermixer und stellt derzeit das Topmodell der EMX-Linie dar. Wie man auf dem Bild sehen kann, kommt er in einem Pultgehäuse daher. Seine technischen Daten lauten:

      2x 500W an 4 Ohm
      8 Monoeingange mit Mittenparametrik
      4 Stereoeingänge
      9 digitaler Bandequalizer
      Speakon- und Klinkenausgänge
      2 interne SPX Effektgeräte mit je 16 Presets
      Feedback Locator
      Kompressor (in den Kanälen 1-8)
      Gewicht: 11 kg
      Maximizer Funktion in der Summe, dahinter verbirgt sich ein 3-Band Master-Kompressor
      Maße (BxHxT): 44,4 x 49,3 x 15,5 cm

    Schön und gut, doch was bedeutet das für den geneigten Anwender? Der EMX 5016CF (ab hier kurz 5016) verfügt über alle Features, die man im Proberaum und auf kleinen bis mittleren Bühnen braucht. Ausserdem eine ausreichende Anzahl von Eingangskanälen für den kleinen Gig zwischendurch oder natürlich die Probe einer Rockband.

    Hier ein Blick auf die EIngangssektion:

    Übliche Features für ein Pult dieser Größenordnung sind natürlich Inserts und Trittschallfilter, Gain und ein Schalter für die Absenkung der Eingangsempfindlichkeit, 3-Band-EQ mit semiparametrischen Mitten sowie vier AUX-Wege und PFL-Schaltung. Was dann schon positiv auffällt, sind im 5016 die zwei Effektgeräte in SPX-Qualität mit jeweils 16 Presets. Alle habe ich mir nicht angehört, aber die Reverbs, Delays und der Chorus sind absolut okay.

    In den Stereo-Kanälen fehlen die Inserts, der Kompressor und die Mittenparametrik - das ist Standard und absolut okay.

    RICHTIG NETT sind diese Einknopf-Kompressoren in den ersten acht Eingangskanälen, womit man z.B. den Gesang dezent verdichten und Pegelspitzen sanft und unhörbar beschneiden kann. Bei der Komprimierung von guten Akustikgitarren muss man da schon vorsichtiger agieren, sonst hört es sich etwas künstlich an, aber mit Einstellungen im Bereich des unteren Drittels des Regelweges kann man auch da dezent einwirken.

    Mit den Regelmöglichkeiten der Eingangskanäle - EQs, Effekte, Kompressor - kann man jedenfalls Gesang, Akustikgitarren und Percussion-Instrumente wunderbar abmischen (andere wie Keyboards und E-Gitarren natürlich auch), und der PFL-Button erleichtert das Einpegeln beim Soundcheck ungemein. Wenn nämlich während des Gigs die Overload-LED im Eingangskanal deutlich in Rot aufleuchtet, sollte man das sehr ernst nehmen, denn dann ist es nicht mehr weit bis zu unangenehm hörbaren Verzerrungen in der Input-Sektion! Das einzige, was ich mir in den Inputs noch wünschen würde, wäre ein weiterer Wirkungsbereich der Mittenparametrik. Die fängt in der Tiefe nämlich erst bei 250 Hz an, und ich würde mir wünschen, dass es bereits bei ca. 150 Hz losgeht, um eventuellen Mulm in den Tiefmitten auch bei problematischen Instrumenten besser herausfiltern zu können.

    Kommen wir nun zur Master-Sektion.

    Erstmal ein Bild:

    Alles drin, alles dran, was man sich so wünscht - die beiden Effektgeräte, deren Sends sogar auf Fadern liegen, die beiden MON-Send-Fader, und ganz rechts der rote Stereo-Fader für die Summe, darübr ein beleuchteter Standby-Schalter. Weiter oben noch der 9-bändige Summen-EQ. Bis hierhin alles bekannt und vertraut, doch nun fangen die Goodies erst an:

    Mit einem kleinen versenkten Schiebeschalter kann man die Ausgangsleistung der beiden Endstufenblöcke auf Werte von je 200 und je 75 Watt reduzieren. Im Proberaum haben wir davon sogar Gebrauch gemacht, denn das ist allemal besser, als mit dem Masterfader bei -30 dB herumzugurken und bei der kleinsten Berührung des Pultes zusammenzuzucken, weil es brutal laut werden könnte. Auch nett ist der Wahlschalter für das Routing zu den Endstufen: Man kann ihnen entweder das Stereosignal zuführen (ja, nee, is' klar) oder die Signale der beiden Monitor-Wege, oder eine Stufe bekommt das Monosignal des Mischerausgangs, die andere bekommt das Signal von MON1.

    Auch richtig nett ist der Maximizer, ein Multiband-Kompressor, der fest eingestellt ist und welcher bei Betätigung das Signal einerseits mächtiger macht, und andererseits äusserst dezent Pegelspitzen in bestimmten Frequenzbereichen wie z.B. im Bass reduziert, ohne dabei gleich das ganze Signal herunterzuregeln. Das Signal wirkt einfach dynamischer als bei einem Breitband-Kompressor in der Summe, ist aber trotzdem pegeltechnisch gut unter Kontrolle. Allerdings, und hier kommt der Pferdefuß der fixen Einstellung, wenn der Master-Regler weit unten steht, klingt die Bearbeitung (wahrscheinlich durch den faderabhängigen Make-Up Gain) bei akustischer Musik leicht künstlich mit überbetonten Höhen. Steht der Masterfader der Summe höher (und werden dabei die Fader in den Eingangskanälen entsprechend zurückgeregelt), ist die Wirkungsweise des Maximizers dezenter, nichts wirkt mehr überbetont.

    Dann gibt es da noch den Feedback-Locator - Aktivieren, Automatik einstellen, Pegel langsam anheben, dann werden die ersten drei Feedbacks dezent eliminiert.

    Andere Features habe ich nicht ausprobiert, hier nur eine kurze Erwähnung, der Vollständigkeit halber. So kann man den EQ automatisch auf die Akustik der Location einstellen lassen. Dazu muss man nur ein Messmikro mit Kanal 1 verbinden und den Test starten. Mit zwei Tatstendrücken hat man dann den Summen-EQ grob (!) auf die Location eingestellt. Man kann weiter verschiedene voreingestellte EQ-Kurven auswählen und drei User-Speicher mit eigenen EQ-Kurven belegen, aber an so etwas glaube ich nicht, da verlasse ich mich lieber auf mein Gehör.

    Um nun so langsam zum Ende zu kommen: Viele Eingänge und Ausgänge in der Mastersektion ermöglichen den Anschluss von und an anderem Equipment - nuff said!

    Als Fazit: Viel Licht, wenig Schatten. Nichts, was man nicht verschmerzen oder mit dem günstigen Peis von knapp über 1000,- EUR (Strasse) begründen könnte. Ich frage mich nur, welcher Teufel die Designer bei Yamaha geritten hat, dass man dem 5016 neben den Speakons parallel auch Klinkenbuchsen für die Endstufenausgänge mitgegeben hat, und das bei 2*500W RMS an 4 Ohm ... Naja, wahrscheinlich unsere Freunde aus dem Land der untergehenden Sonne mal wieder.

    Hoffe, Euch hat es gefallen! Ich jedenfalls werde gerne wieder auf dem kleinen 5016 mischen. Ach genau, morgen ist ja eh' Probe, dann muss ich da sowieso wieder ran ...

    Viele Grüße
    Jo

  • Interesse an einem Monitor-Shootout?

    • Mix4Munich
    • 29. Juli 2008 um 15:29

    *Bump!*

    So wenig Interesse? Betreibt Ihr alle kein Monitoring?

    Viele Grüße
    Jo

  • Verkabelung

    • Mix4Munich
    • 25. Juni 2008 um 19:53

    Und, funzt es so, wie Du es gemacht hast? Oder hast Du eine Brummschleife?

    Viele Grüße
    Joe

  • Tutorial "Guerilla-Monitoring"

    • Mix4Munich
    • 12. Juni 2008 um 12:44

    Naja, die Combo-Fraktion föhnt fleissig ihre Kniekehlen trocken, während sich die Halfstack-Anhänger die Bandscheiben durchmassiert. Abe es gibt Hilfe:

    http://www.sad-audio.de/html/6_10h.html

    Seht Euch mal die Anwinkelung der oberen beiden Speaker an! Interessante Sache, das. Die Gitarreos mit der ebenfalls oben abgewinkelten 4x12er kennen den Effekt (stehen aber meist imme noch zu nah dran).

    Viele Grüße
    Jo

  • Interesse an einem Monitor-Shootout?

    • Mix4Munich
    • 12. Juni 2008 um 11:44

    Da ist ja einiges zusammen gekommen! Anscheinend ist das ein sehr weites Feld, und man sollte sich ein paar Fragen stellen, bevor es richtig mit einem eventuellen Shootout losgeht.

    - Unterteilung des Testfeldes nach Preisklassen
    - Unterteilung nach Einsatzzweck - reiner Monitor, MuFu, Wedge, Sidefill und Drum-Monitor (wobei die beiden letzteren Fälle ja schon eine eigene kleine PA sein können, also sollte man das evtl. auslassen)
    - Testmethoden: Messungen (ja, nein, welche? Frequenzgang und/oder Wasserfalldiagramm?)
    - Aufstellung von Wedges bei den Tests: Praktischerweise auf dem Boden liegend, der Messmikto ungefähr auf Ohrhöhe
    - Pfeiftest mit verschiedenen Mikros
    - Test in verschiedenen Monitoring-Situationen: Liedermacher/Gesang (Test auf saubere Auflösung und Differenzierbarkeit), Pop-Rock-Band mit komplexen Arrangements und ggf. mehrstimmigem Gesang (Test auf gute Auflösung und Differenzierung), Mosh-Combo (Test von Druck und Durchsetzungsfähigkeit)

    Eventuell beschränkt man sich in einem ersten Anlauf auf bestimmte Preisklassen oder bestimmte Gerätekategorien. Was würden Euch noch für Testmethoden einfallen? Was sollten die Ergebnisse des Tests aussagen können? Und, hey, das ganze soll allen Beteiligten auch Spass machen und nicht in eine mehrtägigen Testorgie ausarten.

    Viele Grüße
    Jo

  • Kennt jemand die QSC GX 5

    • Mix4Munich
    • 12. Juni 2008 um 10:52

    Weiter oben waren ja Fragen nach der mechanischen Qualität der Stufe laut gewoden. Ich hatte gestern im MusicShop München kurz eine GX3 in der Hand und muss sagen, die mechanische Stabilität, Verarbeitungsqualität, einfach die Wertigkeit, sind schon sehr ansprechend. Fürs Monitoring oder den kleinen DJ- oder Party-Verleih zwischendurch gibt's da nix einzuwenden. Und durch die optische Nähe zu den "größeren" QSC-Stufen ist man auch für die Anfragen des halbwissenden Partyvolkes gerüstet ... :grin:

    Viele Grüße
    Jo

  • Interesse an einem Monitor-Shootout?

    • Mix4Munich
    • 3. Juni 2008 um 16:31

    Material, welches ich mitbringen kann:
    - Dynacord Endstufe CL1600 (max. 2)
    - Monitor Eliminator M (max. 4)
    - Monitor Dynacord FE10-M (max. 2)
    - EQ dbx 2231 (max. 3)
    - Behringer 8000, EQ, Analyzer und Rauschgenerator (ein Schelm, wer Böses dabei denkt) incl. passendem Mess-Mikro

    Viele Grüße
    Jo

  • Interesse an einem Monitor-Shootout?

    • Mix4Munich
    • 3. Juni 2008 um 16:28

    Hallo, Ihr Party-PA-People!

    Aus einem anderen Thread heraus hatten Sound-Klinik und ich die Idee eines Monitor-Shootout. Über Testmethoden, Termine und Location können wir uns in diesem Thread auch unterhalten, aber erstmal und hauptsächlich wollte ich nur feststellen, ob dieses Thema auf breites Interesse stösst, oder ob wir uns den Spass auch sparen können bzw. das einfach nur privat veranstalten.

    Bitte antwortet zahlreich, vielleicht klappt das ja nach in diesem Jahr!

    Viele Grüße
    Jo

  • Schlechte Bandmischer

    • Mix4Munich
    • 3. Juni 2008 um 00:29
    Zitat von "Heinzerl200"

    Richtig, niemals, aber auch niemals fasst man einem Tonmann ins Pult, das geht überhaupt nicht.
    wenn man mit dem Mann reden kann, dann kann man versuchen, Ihm beratend zur Seite zu stehen, daß wird dann entweder Dankend angenommen, oder beleidigt abgelehnt...

    Klar, einem TONMANN fasst man nicht ins Pult, aber einem Dilettanten, der den Sound schlimmer macht als er es OHNE Mischer wäre? Ich hatte so eine Situation schon zweimal, wobei ich "nur" als Bandtech angereist war, in einem Fall kümmerte sich die andere Band mit ihrem Techniker um die Technik (was für ein Gefrickel) - mischen konnte er nicht, hat von 90 Minuten Zeit für Soundcheck, Umbau und nochmal Soundcheck knappe 83 Minuten verbraten, ohne dass was Brauchbares bei rausgekommen wäre, dann stürmten meine Jungs auf die Bühne und bauten in zwei Minuten auf. Okay, in fünf Minuten kriege auch ich keinen richtigen Soundcheck hin, aber trotzdem klang es schonmal besser als bei der anderen Truppe und steigerte sich von Song zu Song.

    Ein halbes Jahr später, dieselben beiden Bands treffen noch einmal im Airbräu am Münchener Flughafen aufeinander - schwierige akustische Verhältnisse dort, aber es ist brauchbare Technik installiert, und der Haustechniker ist schlicht und ergreifend begnadet! Okay, viel Erfahrung hat er auch, das dürfte ebenfalls helfen. Wie dem auch sei, erster Tech (der Katastrophentech vom letzten Mal) biegt wieder seinen blechernen und platten Horrorsound hin, der Haustech gibt freundlich ein paar Hinweise, die alle ignoriert werden, also bleibt es beim Katastrophensound.

    Dann "meine" Band, und wieder haben wir nur die halbe Zeit zum Soundcheck, da Katastrophulos wieder gnadenlos überzogen hat, aber immerhin schonmal ein deutlich besserer Sound, da meinte der Haustechniker, dass ihm der Sound insgesamt gefalle, aber ob er an "meinem" Schlagzeug noch was optimieren dürfte? Aber gerne doch, wo sonst kriegt man schonmal was vom Vollprofi gezeigt! Und er hat es tatsächlich noch besser hinbekommen. Den Rest des Abends haben wir uns das Pult geteilt (er die Drums, ich den Rest), und ich durfte einen wahren Meister bei der Arbeit beobachten. Und als die andere Band dran war, haben wir aufs herzloseste abgelästert... Ach, war das schön! Müsste ihn mal wieder anrufen ...

    Viele Grüße vom in Erinnerungen schwelgenden
    Jo

  • Behringer Ultraflex Ex 3100

    • Mix4Munich
    • 3. Juni 2008 um 00:08

    Unbedingt den Ultrafex VOR die Aktivweiche schalten! Nach der Aktivweiche kommt nix mehr ausser Kabel und Endstufe.

    Ich besitze einen Vorgänger des Ultrafex 3100 und liebe ihn heiss und innig, damals hat Behringer noch vergleichsweise gutes Zeug gebaut, ausserdem stabil wie ein Panzer! Am besten klingt er in den ganz dezenten Einstellungen: Bass- und Höhen-Processing auf ca. 9:00 Uhr, oder leicht darüber. Mehr nicht. Falls Du zwischen Enhancer und Exciter wählen kannst, nimm den Enhancer, der klingt natürlicher.

    Viele Grüße
    Jo

  • verständisfrage: anschluss von peripherie im masterweg

    • Mix4Munich
    • 2. Juni 2008 um 22:58

    Bei hochwertigen Geräten ist das nahezu egal, ob Du sie im Insert oder im Masterweg anschliesst - sie stecken einen übergroßen Pegel auch mal ohne hörbare Verzerrungen weg, und das Rauschen der Apparate ist so gering, dass Du nicht ständig um den optimalen Pegel bemüht sein musst.

    Viele Grüße
    Jo

  • Monitore für Band

    • Mix4Munich
    • 2. Juni 2008 um 22:13
    Zitat von "Christian Meinert"

    ... Und wir bräuchten nur für den Gesang ein monitoring denn unser Schlagzeuger hat In-Ear und unser Gitarrist kann sich selber wegen seinem Verstärker hinter ihm gut hören ... Meine Idee war noch eine Box einfach selber zu bauen.

    Herzlich willkommen im Party-PA-Forum!

    So wie Du es beschreibst, braucht Ihr tatsächlich nur einen Monitor. Vom Selbstbau rate ich dringend ab, denn wenn man damit nicht ausreichend Erfahrung hat, wird das Ergebnis grausam klingen. Gerade bei Monitorboxen ist es nicht ganz trivial, diese zu berechnen und abzustimmen. Daher: Lieber ordentlich kaufen als besch... bauen!

    Bei Neukauf, falls es neu sein soll, rate ich Dir zu einer LDE-122 von LD-Systems. Guckst Du hier:
    http://www.ld-systems.com/index.php?article_id=33&clang=0

    Zieh Dir die Testberichte auf der Seite rein, ich habe sie schon gehört und finde sie gut. Gemessen am Preis von 250,- EUR sogar fantastisch. Die letzten 60,- EUR müsst Ihr halt irgendwem aus dem Kreuz leiern, Oma anpumpen, Vorschuss aufs Taschengeld, Ferienjob, was-weiss-ich.

    Oder, und damit liegt Ihr wieder im Budget, zieht Euch auf ebay einen gebrauchten Monitor von der Firma Zeck, Bestückung 12/2, 12/3 oder 15/3. Die klingen sehr angenehm und strahlen breit ab, soll heissen, mit einem Monitor beschallt Ihr fast die gesamte Bühne. Einfach auf ebay nach dem Begriff "Zeck" suchen, derzeit werden ein paar Monitore angeboten. Sehen langweilig aus, taugen aber.

    Viele Grüße
    Jo

  • Die peinlichsten Vorkommen bei Beschallungen

    • Mix4Munich
    • 19. Mai 2008 um 14:02

    alles gelöscht - sorry, das posting bezog sich auf was anderes und hat an dieser stelle nix zu suchen

    Viele Grüße
    Jo

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