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  2. Ansch

Beiträge von Ansch

  • Hornabstrahlwinkel - von was ist das abhängig?

    • Ansch
    • 29. Januar 2007 um 20:51

    Einige Grundlagen:
    http://www.xlrtechs.com/dbkeele.com/PD…0AES%20Preprint)%20-%20Whats%20So%20Sacred%20Exp%20Horns.pdf
    Zwar bloß ein Whitepaper (Beleuchtet die Vorteile der neuen Technologie, verzichtet aber auf kritische Betrachtung -> Vorstufe zu Marketinggeschwafel):
    http://www.excelsior-audio.com/Publications/Q…_WhitePaper.pdf
    ber nette Übersicht über Hornbauformen drin, Paper dazu:
    http://www.excelsior-audio.com/Publications/Q…veguide-Fr.html

    Ansonsten http://scholar.google.com -> liefert Links zu v.a. wissenschaftlicher Literatur, meist AES Papers, die aus der Bibliothek oder notfalls über subito holen.
    Lesen, verstehen, basteln, messen -> bis es passt.
    10" bis 1kHz ist schwer, v.a. wenns dann als echtes Linearray funktionieren soll.

    Viele Grüße
    André

  • Phasen-formel

    • Ansch
    • 25. Januar 2007 um 21:28
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    (Bei der Grenzfrequenz beträgt der Pegel aber nicht -6 dB sondern -3 dB.)

    IMHO muss man da vorsichtig sein, folgende Grafik habe ich aus anderem Anlass schon mal gezeigt:
    http://www.paforum.at/daten/images/Ansch/Allg/HP2_fgang.png
    Bei Filtern mit Butterworth-Charakteristik stimmen die - 3 dB und halbe Gesamtphasendrehung.

    Viele Grüße
    André

  • Großer Kondesatorwert aus 2 Kodensatoren klaglich besser ?

    • Ansch
    • 9. Januar 2007 um 19:48
    Zitat von "René M Bieler"

    ...
    aber wenn das alles doch so falsch ist und wir doch auch große caps nehmen können ohne unterschied zu haben.. warum sind in etablierten Hi-end lautsprechern dann meistens mehrere verbaut?
    :wink:

    Solange der gemeine Haiender an die wohltuende Wirkung glaubt und bereit ist dafür Geld auszugeben, wird's auch gemacht. Auch wenns Unfug ist. Also: Wenn Deine modifizierten Haiend Kisten für Dich toll sind, sei doch froh.
    Als Bauteilhändler würden mir sicher zig pseudowissenschaftliche Begründungen (bzw. Wirkungen, welche zwar keine relevante Wirkung entfalten, sich aber gut erklären lassen(*) ) einfallen um Dir hoffnungslos überteuerten Mist anzudrehen.

    (*)Manu hats ja versucht: Die von Dir genannten Wirkungen existieren natürlich, nur musst Du sie auch quantifizieren um realistisch angeben zu können, ob sie von Bedeutung sind.
    Lässt sich ja berechnen.
    Wobei zu der "Bearbeitungszeit" sag ich mal nix... :roll:

  • Gueteberechnung aus Amplitudengang

    • Ansch
    • 8. Januar 2007 um 22:27

    Ich erlaube mir mal das Ganze anhand zweier Grafiken für ein System 2. Ordnung (CB) zu veranschaulichen (man findet diese Bilder in ähnlicher Form in jedem Lehrbuch zur Thematik):
    Amplituden- und Phasenfrequenzgang:
    http://www.paforum.at/daten/images/Ansch/Allg/HP2_fgang.png
    Die Grenzfrequenz liegt dort, wo die Phase um 90° (System 2.Ordnung) gedreht ist, im Beispiel bei 1kHz. Im Allgemeinen Fall liegt die Grenzfrequenz bei: Filterordnung * Pi/4.
    Die Amplitudenüberhöhung an der Grenzfrequenz berechnet sich für ein System zweiter Ordnung zu :
    A_Relativ [dB] = 20 * log (Q); mit Q - Güte.
    Das lässt sich auch grafisch darstellen:
    http://www.paforum.at/daten/images/A…_rel_HPTP2O.png
    Den allgemeinen Fall wollte ich jetzt nicht ausrechnen, prinzipielles Vorgehen:
    Betrag der Übertragungsfunktion an der Grenzfrequenz bilden.

  • chassis wechsel !

    • Ansch
    • 7. Januar 2007 um 13:24
    Zitat von "Skorpi"

    Hi

    und bringt mir der wechsel auch an output mehr?

    gruß skorpi

    Eher nicht!
    Warum? Versuche folgende Fragen zu beantworten:
    Von welchen Parametern hängt der erreichbare Schalldruck im Tieftonbereich ab?
    Wovon hängt die maximale elektrische Leistung ab, mit der ein Chassis belastet werden kann. Sind hier wirklich nennenswerte Untwerschiede bei ähnlichen Schwingspulenabmessungen und ähnlichen Klebern zu erwarten?
    Welcher Schalldrucksteigerung - bei gleichem Kennschalldruck zweier Chassis - entspricht eine Leistungssteigerung von 650 W auf 850 W?
    Welche Programmbelastbarkeit ist für Deinen Subwoofer angegeben? Welchen Einfluss hat der Crestfaktor auf die Belastbarkeit des Chassis und die Leistungsabgabe der Digam?
    Falls die abgebbare Leistung der Endstufe wirklich so chassisgefärdend wäre, ist der Einsatz von Begrenzern denkbar?

    Viele Grüße
    André

  • Zur Qualität von Billig-Mics (oder: Behringer vs. Haun)

    • Ansch
    • 30. Dezember 2006 um 12:28

    Das ist durchaus richtig, deshalb wurde auch in einer Druckkammer gemessen (bei mir in einer mit f_og = 1150 Hz). Dort reichen ca. 100 mV für 116 dB. Bei dieser Spannung klirrt auch der Visaton FRWS5-8 noch nicht sonderlich (lenkt ja kaum aus).
    Zusätzlich wurde ja eben mit hochwertigem Mikrofon gegengemessen, um eben genau den Klirr der sonstigen Messkette auszuschließen. Der Mikrofonvorverstärker, an dem das Behringer ECM 8000 betrieben wurde, wurde separat durchgemessen.

    Viele Grüße
    André

  • Zur Qualität von Billig-Mics (oder: Behringer vs. Haun)

    • Ansch
    • 28. Dezember 2006 um 20:12

    Dein Plot ist mir bekannt.
    Ob hier Serienstreuungen verantwortlich sind kann ich nicht einschätzen, wie gesagt ist mein Behringer schon etwas älter, vielleicht liegt es daran (wie ebenfalls geschrieben kommt es v.a. auf der Wiese zum Einsatz und ist mir im Laufe der Zeit schon einige Male runtergefallen).
    Bei verschiedenen Frequenzen habe ich auch gemessen, auch im Tieftonbereich mit Messkammer und immer mit Gefell Mikro gegengemessen.
    In der Tat ergeben sich kaum Unterschiede für unterschiedliche Frequenzen und immer liegt der Klirr der sonstigen Messkette (gegengemessen mit mit Gefell MK 202 - Grenzschalldruck ca. 158 dB @ THD = 3%) unter 0.1% (eher in der Größenordnung 0,05%).

  • Zur Qualität von Billig-Mics (oder: Behringer vs. Haun)

    • Ansch
    • 28. Dezember 2006 um 00:36

    Ich habe mit meinem Behringer ECM 8000 auch mal einige Vergleichsmessungen gemacht.
    Dabei erhalte ich folgenden Amplitudenfrequenzgang:
    http://www.paforum.at/daten/images/Ansch/ecm8000/ECM8000.png
    Im Tieftonbereich wurde eine Tieftonmesskammer mit 1150 Hz oberer Grenzfrequenz verwendet (maximale Ausdehnung 45 mm), im Mitteltonbereich ein 15 cm Konuschassis, im Hochtonbereich eine Seidenkalotte.
    Als Referenzmikrofone habe ich RFT Gefell MK 103 (fug = 2 Hz) im Tieftonbereich und RFT Gefell MK 202 (fog = 40 kHz) im Hochtonbereich verwendet. Die Referenzmics wurden am am Präzisionsimpulsschallpegelmesser 00 00017 als Vorverstärker betrieben, der Wechselspannungsausgang war mit dem Soundkarteneingang verbunden. Das Messprog war Steps im Zweikanalmodus.
    Der Fgang passt auch halbwegs mit dem von Behringer angegebenen überein. Hinsichtlich der Empfindlichkeit stelle ich an diesem Mic eine Tagesform fest, die Empfindlichkeit schwankt im Bereich +- 0,5 dB.
    Allerdings ist mein ECM 8000 schon ein paar Jahre alt.

    Wirklich überrascht hat mich das Klirrverhalten des Mics:
    http://www.paforum.at/daten/images/A…0/klirr1kHz.png
    Zum Verfahren:
    Genutzt wurde die Messkammer am Kopfhörerausgang der Soundkarte (am Verstärker rauscht es zu stark bei geringen Pegeln, in der Messkammer reichen einige mV für heftige Pegel) Gemessen wurde mit Arta im SPA Modus und linearer Mittelung.
    Eine Vergleichsmessung mit Gefell MK 202 wurde durchgeführt. Diese zeigt, dass Messkammer und Kopfhörerverstärker nicht ursächlich für die Verzerrungen sind.
    Das Behringer Messmic wurde an einem Thomann Millenium Micpreamp betrieben, dessen Verstärkung angepasst wurde, so dass -6 dB FS des Soundkarteneingangs erreicht wurden. Der Preamp wurde separat durchgemessen und hat einen Klirrfaktor von 0,05%.
    Das MK 202 wurde wieder am Präzisionsimpulsschallpegelmesser 00 00017 betrieben, der Wechselspannungsausgang war mit dem Soundkarteneingang verbunden. Durch Umschalten der Messbereiche (dass eine sinnvolle Anzeige erreicht wurde) wurde die Aussteuerung des Soundkarteneingangs konstant gehalten.
    Fazit:
    Mein Behringer ECM 8000 klirrt gewaltig, bzw. lässt sich oberhalb von ca. 100dB nicht einsetzen.
    Dennoch verwende ich es recht gerne z.B. für Messungen auf der Wiese um Amplitudenfrequenzgänge aufzunehmen (dort sind mir die hochwertigen Messmics eigentlich zu schade)


    Viele Grüße
    André

  • B&C vs. 18sound u. Oberton

    • Ansch
    • 11. November 2006 um 00:31
    Zitat von "martin"

    Hiya,

    Ja, meine 2xPL40+4590 Box :D

    Hab ich nie gebaut, die PL40 und die 4590er verscherbelt und bin lieber Bootfahren gegangen.


    Is OK, prima sache (nicht wegen der Treiber, aber es gibt auch anderes im Leben)

    Zitat von "martin"


    Jetzt brauch ich ne PA fuer meine Band. Wollte nur schnell was zusammenschustern. Nun will ich es aber doch gleich ordentlich machen. Eigentlich sollt ich ja Gitarre üben, aber haeng den ganzen tag vor dem Computer und ueber dem Dickason 8)
    Passivweichen sind fuer mich noch was ganz spannendes...


    In der Tat...
    Mitlerweile habe ich einige Erfahrung mit meinem System und muss feststellen, dass aktive Geschichten doch deutlich angenehmer sind.
    Passiv verwende ich nur eine 10/1 mit BMS 4550, der toll klingt (auch in der Kombination(ja, 18S Marketingexperten mögen sich doch bitte zügeln)), aber wegen seiner internen Umleitung dem kleinen 10er etwas hinterherhinkt.
    Also: Je nach dem wie groß Du bauen willst, solltest Du evtl. aktiv mit günstigem DigiCo ins Auge fassen.

    peterle71:
    Da ich OT wurde, möchte ich versuchen noch was Sinnvolles beizutragen:
    Prinzipiell sollte es egal sein von welchem Hersteller Deine Chassis kommen. An anderer Stelle wurde bereits darauf hingewiesen, dass zu tiefen Frequenzen hin die namhaften Hersteller vergleichbare Produkte anbieten.
    Insofern kann B&C sicherlich mitspielen.
    Wenn es darum geht die Perle zu finden, bin ich bisher für MT und TT Horntreiber dort fündig geworden.
    Viele Grüße

    Viele Grüße
    André

  • B&C vs. 18sound u. Oberton

    • Ansch
    • 10. November 2006 um 23:43

    OT
    ...Sieh an, der Martin aus Wien meldet sich mal wieder, schön!
    Was ist denn aus Deinem Projekt mit großen Mitteltönern im langen Horn geworden?

    Viele Grüße aus Berlin,
    André

  • von selbstbau leben

    • Ansch
    • 10. November 2006 um 23:36

    Komm grad nach hause...also ein Schnellschuss:

    Da sind wir beim Thema, Selbstbau "lohnt" sich nur bei Dingen, die Firmen nicht anbieten können!
    Bsp.: extremer Leichtbau, jetzt mal nicht an geschlossene 12/1er gedacht, sondern weiter: Kohlefaserverbundwerkstoffe in tragenden Strukturen (Cluster), Entfall des Stahlrahmen (Luft-u.Raumfahrttechnik)...welche Firma bietets? Is auch teuer sowas, aber machbar!

    Uups, hier schnell noch ein edit:
    Bitte nur machen wer sich auch wirklich damit auskennt! Faserverbundwerkstoffe sind nicht ganz ohne in der Verarbeitung und erst recht nicht in der Berechnung von dauerhaft tragfähigen Strukturen (das Material gibts nicht im Baumarkt)
    Der TÜV wird erstmal komisch gucken: "Äh wie Kohle..." Na ja Graugussfraktion halt...

  • LA- Selbstbau

    • Ansch
    • 26. Oktober 2006 um 20:08
    Zitat von "Peerless"

    auf srams geheissen hat hier mal ein (recht kompetenter) user mit den monacor kalotten gewerkelt.... ergebnis, ab 7khz koppelts nich mehr...

    ...muss es auch gar nicht, die vertikale Abstrahlung soll eng sein (ca 10°, idealerweise 0°, nur dann klappts mit dem Curving nicht mehr). Also mal ausrechnen, bzw. anschauen wie das mit x von den Monacorkalotten klappt (z.B. mit Arrayshow).

  • Ultradrive AES & Analog parallel

    • Ansch
    • 5. Oktober 2006 um 21:49

    ...ohne jetzt nachgeschaut zu haben, war nicht Eingang C derjenige welcher AES/EBU macht?

  • PA-Dryhire für elektron. Musik

    • Ansch
    • 21. September 2006 um 22:19

    Kann durchaus sein, allerdings bitte ich auch zu bedenken, dass sich für ein verzerrtes Signal der Crestfaktor verringert. Das kann einem Lautsprecher auch gut zu schaffen machen, eine perfekte Rechteckschwingung hat einen Crestfaktor von Null!
    Also sind die 10dB Sicherheitsabstand und zum Ausgleich eben mehr Material gar nicht so verkehrt.
    Vielleicht muss bei elektronischer Musik ja tatsächlich ein total verzerrtes Signal rauskommen um die massive Bassüberhöhung durch zusätzliche Obertöne auszugleichen.

  • PA-Dryhire für elektron. Musik

    • Ansch
    • 19. September 2006 um 22:27

    ...Ist da vielleicht noch eine Filterfunktion (Tiefpass) beteiligt? Dann wird das Rechteck zwangsläufig wieder rund.

  • Griffarten

    • Ansch
    • 8. September 2006 um 22:36

    Nö, wärs nich, gebs weniger betriebsbedingte Verletzungen!

  • Griffarten

    • Ansch
    • 8. September 2006 um 22:13

    Aua,

    ne lieber 'nen Steg! Der hält auch bei 'ner schweren Bassbox wenn man Rovings einlegt!

    Edit: Aber schön, dass "Griff" dransteht...

  • Griffarten

    • Ansch
    • 8. September 2006 um 21:04

    Darauf wollte ich hinaus, wenn sie von allen Seiten greifbar sein soll, ist ein kreisförmiger Griff die beste und zugleich günstigste Lösung.
    Aber:
    Eine Box, die einen Steggriff hat kann ich eben dort packen und mit dem anderen Arm die Zweite von der Sorte.
    Oder: Schwere Box mit großen Abmessungen aber für die Größe relativ geringem Gewicht - meint eine Box (idR Bassbox), die zwar groß aber relativ leicht ist - bei so einem Gerät habe ich Probleme, wenn ich nicht zu zweit bin und auf Nichtsteggriffe stoße. Alleine könnte ich sie ja nach dem Mülltonnenprinzip die Treppe rauf und runter schubsen.

  • Griffarten

    • Ansch
    • 8. September 2006 um 20:46
    Zitat von "Neuling86"

    normal nich aber es kann immer passieren das man sie von oben nach unten angeben muss ...

    (ich nehme an ...anheben muss") Wow Antigravitation erfunden? (Immer noch nix für ungut bitte)
    Aber selbst dann reicht eine spielgelsymmetrische Ausführung (180° Hebewinkel).
    Diese oft verwendeten 90° Griffe (Schmetterlingsgriffe) sind ja schon eine Zumutung, wie soll das erst bei einem 45° Butterfly werden?
    Ich bin ein Freund von gut greifbaren Streben im Griff, die mir auch nicht weh tun beim tragen.
    Ganz agbesehen davon, wieviel Volumen (Hinterbau) verbraucht denn Dein 45° Schmetterling?

  • Griffarten

    • Ansch
    • 8. September 2006 um 20:17

    Trägst Du Deine Boxen oft unter einem 45° Winkel?

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