1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Peters

Beiträge von Peters

  • Gruga Halle

    • Peters
    • 17. Juli 2004 um 19:38

    @BigSound: Ja, habe auch bei Audax gearbeitet

    rockline: Ja, Audax hat immer noch MT4 mit den Selbstbau 2-fach Hochton und Mehrwegweichenkombi 2-/3-/4-Weg im Einsatz

  • Gruga Halle

    • Peters
    • 15. Juli 2004 um 00:50

    So sind wir auch verfahren, wenn es lauter werden sollte, noch jeweils 2 x 4 Stacks MT4 (2 x 12 kW) von uns dabei.

    Mit der Hausanlage hatten wir bisher keine Probleme, sind ja 2 x 4 Stacks geflogen, d.h. 2 x 12 kW und die stehen unseren 2 x 4 lautstärkemäßig in nichts nach.

    Da hat man Euch wohl runtergeregelt :(

  • Gruga Halle

    • Peters
    • 14. Juli 2004 um 20:13
    Zitat

    Reicht das installierte MT4 oder ist das nur für Sprache ?

    Natürlich geht auch mehr als Sprache mit dem MT4s...

    Wofür soll es denn reichen ???

  • EV FM1202/FM1502

    • Peters
    • 9. Juli 2004 um 18:01

    Wie brauchbar sie sind, hängt ganz entscheident vom Einsatzzweck ab :)

    Auf grossen Bühnen und für hohe Lautstärke nicht geeignet, aber für kleinere Sachen vollkommen ausreichend zusammen mit einem 31-Band EQ im Monitorweg.

    Sie sind noch gar nicht solange aus dem Programm und man wird sie bei zig kleineren Locations mit eigener kleinerer PA finden, Jugendheime usw. und bei zig Verleihern für nicht so laut-und-teuer Anwendungen.

    Lassen sich auch problemlos auf 2-weg aktiv umbauen mit aktiver Frequenzweiche und Limiter, dann bleiben sie auch im Verleihbetrieb heile :)

    Neupreis kann ich leider nicht helfen, aber werden so gebraucht so ab 300 Euro gehandelt je nach Zustand.

    Hope that helps.

  • Dorfmove '04 - Unfall

    • Peters
    • 8. Juli 2004 um 23:25

    Hehe, bei einer reinen Stahlbaubühne kein Problem, da ist das Geländer Teil der Konstruktion und nicht extra :)

    Warum nicht gleich ohne Geländer ? Die Anlage war ja auch sicher nicht an oder nur auf Zimmerlautstärke, ansonsten sollte man dort in der Nähe eine Ohrenarztpraxis eröffnen.
    Alle Bilder auf der Seite gehen ja schon bald als Negativbeispiele durch, Ordner trinkt, Dorffeuerwehr trinkt in Einsatzkleidung...

    http://www.dorfparade.de/party/index_img/DSCF1042.JPG.html

  • Dorfmove '04 - Unfall

    • Peters
    • 8. Juli 2004 um 15:37
    Zitat

    Ich fürchte, der Fahrer ist im Zweifel dran. Der soll nun sein ganzes Leben zahlen?
    Nee, das kann ich nicht gut heißen.
    So ein Unfall ist tragisch. Aber ich möchte nicht noch mehr Regelungen und Verbote im VA-Bereich haben, weil ich nicht glaube, dass Sie etwas nützen.

    Wohl eher der Veranstalter und der sollte eine Haftpflicht haben. Aber je nach Schaden zahlen die Opfer auch ein Lebenlang dafür.

    Oder möchtest Du die nächsten 6 Wochen beide Arme und Hände in Gips rumlaufen und immer jemanden suchen und hoffen zu finden der Dir den Po abwischt wenn keiner haftet und zahlt ?

    Die Geschichte der Menschheit funktioniert numal nach dem Prinzip aus Fehlern lernen, und wenn halt ein Unfall passiert bei so einem Umzug, muss dafür sorgegetragen werden, dass soetwas in Zukunft vermieden wird und dann muss halt ein Gesetz her, dass eine entsprechend ausreichende Brüstung an den Wagen muss.

    Nicht umsonst ist das mitfahren auf nicht dafür geeigneten Fahrzeugen wie Treckeranhängern untersagt, da es in der Vergangenheit zu schweren und tödlichen Unfällen gekommen ist. Wenn der Gesetzgeber menschliches Leid und Schaden verhindern kann, dann muss und soll er das bitte auch tun, allerdings müssen auch weiterhin solche Umzüge möglich sein wo Fahrzeuge in Schrittgeschwindigkeit fahren, bloss dann eben entsprechend abgesichert.

    Und wenn Veranstalter halt leichtsinnigen Kram machen und zulassen, dann müssen halt Gesetze her, die entsprechende Mindeststandards fordern, es kann nicht sein, dass Gewinn oder das Unwissen eines Veranstalters vor der Sicherheit der Leute steht und irgendwelche schwarzen Schafe unter den Veranstalter dadurch sozusagen alle anderen Folgeveranstaltungen unmöglich machen.

    Denn nicht alle LKWs auf dem Umzug sehen aus der Ferne betrachtet so schlecht aus, auch dieser hätte es nicht sein müssen, Ladeboardwände dranlassen und die Holzlatten gegen Stahlprofile tauschen welche an den Fahrzeugträgern verschraubt werden dürfte reichenund das ist doch wohl nicht zuvielverlangt oder ?


    Zitat

    Mal ne ganz andere Frage: "Was hättet Ihr gemacht?". Hättet Ihr versucht, die Fahrt dieses Wagens zu verhindern?
    Was dann?

    Definitv als Verantwortlicher ja, entweder entsprechend umbauen oder er bleibt unbenutzt oder alles läuft hinterher, Saftey first.

  • Dorfmove '04 - Unfall

    • Peters
    • 8. Juli 2004 um 14:44
    Zitat

    Kann man bei diesem Unfall eigentlich genau sagen, wen dort die Schuld trifft?

    Nun, die Betriebsgefahr ging von dem LKW aus, somit ist der Betreiber bzw. Veranstalter der diesen LKW betrieben hat haftbar, in wie weit, das ist Sache für Anwälte und Gerichte. Die LKW Versicherung wird da wohl nicht zahlen.

    Mal als Beispiel, ich habe im Einkaufszentrum ein Geländer an einer Empore in ausreichender Höhe laut Vorschrift, da hüpft einer drüber und verletzt sich beim Sturz, dann geht es in Richtung selber Schuld, fällt nun jemand unbeabsichtigt herunter weil z.B. das Geländer nicht hoch genung laut Vorschrift ist oder nicht ausreichend befestigt oder gar grob fahrlässig montiert, geht es in Richtung Betreiber und der kommt dann für Behandlungskosten, Invalidität usw auf.

    Und wenn der Veranstalter keine Veranstalterhaftpflicht hat und z.B. eine GbR ist, haftet er mit seinem kompletten privaten Vermögen...

    Rückständig würde ich die Dörfler nicht bezeichnen, sondern ehr Leichtsinnig, wenn die Leute wüssten, dass sie teilweise mit einem Bein im Gerichtssaal stehen, würden sie anders handeln.
    Feuerwehr und Polizei sind nur sekundär zuständig, Ordnungsamt ist zuständig.

    Wenn die Polizei vor Ort war und den Verkehrsunfall aufgenommen hat, landet es autom. bei der Staatsanwaltschaft, auch im kleinsten Dorf, ansonsten würde ich allen Opfern raten zum Anwalt zu gehen oder Anzeige zu erstatten gegen den Beteiber, ansonsten kann es passieren, dass nacher die eigene Krankenkasse nicht bezahlen will, da diese von einem Fremdverschulden ausgeht und somit nicht zahlt, noch schlimmer, jemand hat einen Folgeschaden und kann auf Grund dessen nicht mehr richtig arbeiten...

  • Dorfmove '04 - Unfall

    • Peters
    • 8. Juli 2004 um 13:15
    Zitat

    Tja, da kann man nur hoffen (!), daß der Veranstalter lange Jahre lang viel Geld an die Verletzten zahlen muß. Als abschreckendes Beispiel

    Davon ist auszugehen, wenn die Polizei eh nicht vor Ort war, fordert ein prof. Rettungsdienst diese nach, da ein Unfall auf öffentlichem Grund vorliegt.

    Für die Polizei ist es ein Verkehrsunfall mit Personenschaden, geht somit also automatisch zur Staatsanwaltschaft.

    Und das Krankenhaus, evtl. Rehaklinik & Co. schickt auch entsprechende Rechnungen an die Unfallopfer über die Behandlungskosten, welche diese dann bei der Versicherung des Verursachers bzw. dem Verursacher einreichen...

    Wobei leider auf dem Dorf viels anders läuft also es laufen sollte, vor drei Jahren Schützenfest suchte der Dorfpolizist sein grünweisses Auto, er war so voll, dass er es nur gefunden hat in dem er mit der Hand über jedes Autodach gefahren ist und geprüft hat ob ein Blaulicht drauf ist, Passanten haben dann die Stadtpolizei hinzugerufen...

    Grundsätzlich sind solche Veranstaltungen ein Problem aus sicherheitstechnischer Sicht. Ich kann mich noch an die ersten Loveparades erinnern, wir waren gebucht die Technik für eine grössere After-Loveparade Party zu machen, der Veranstalter fragte dann ob wir nicht auch ein paar Truck für die Parade stellen könnten wenn wie eh mit drei Brücken kommen würden, da der Veranstalter und wir keine definitiven Aussagen hatten wie soetwas rechtlich aussieht haben wir uns erkundigt.

    Antwort vom TÜV, es dürfen auf der Zugmaschine soviel Personen mitfahren wie im Fahrzeugschein eingetragen, auf dem Hänger keiner, es sei denn der Hänger wird z.B. entsprechend umgebaut auf Bestuhlung und abgenommen, ähnlich wie bei Planwagenfahrten hinterm Trecker...

    Antwort der Versicherung, Schäden jeglicher Art bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch und Meldung der Änderung am Fahrzeug und Erweiterung der Versicherungsleistungen sind nicht versichert.

    Wie es weitergin weiss ich leider nicht, wir waren dann auf Tour und sind erst einen Tag vor der Parade angekommen, da es ein polizeichlich für den Strassenverkehr abgesperrtes Gelände war, gab es wohl eine Ausnahme mittels Sondergenehmigung und TÜV Abnahme vor Ort bei entsprechenden Umbautem am Fahrzeug und entsprechendem Sicherheistspersonal, das ist das was mir der Arme erzählte der die ganze Zeit auf dem Truck mitfahren durfte.

    Gute Besserung allen Opfern und vollständige Heilung ohne Folgeschäden gesundheitlicher und finazieller Natur !

  • Suche die allerbesten Endstufen

    • Peters
    • 6. Juli 2004 um 22:13

    Full Ack Rockline, Chevin A-Serie fehlte bisher noch, unbedingt testen, die Amps sind besser als deren Webseite :)

    Wir hatten seinerzeit 56 Stück im Einsatz, ohne jegliche Ausfälle in 3 Jahren, bis auf eine gekillte wo die Staplergabel einmal quer durch Rack ging... Mit geregeltem Lüfter welcher nach Temperatur und Aussteuerung (!) geregelt wird, nich wundern wenn mal jemand meint die Lüfter laufen ungleichmässig :)
    Man muss allerdings beachten, dass die Amps unter ca. 180 Volt abschalten.

  • festivals - ich bin genervt - was ist denn los?

    • Peters
    • 2. Juli 2004 um 11:54

    monithor
    Ich denke ihr spielt eine Klasse höher als die jeweiligen örtlichen Veranstalter und Technikfirmen.
    Eine Bühne ohne ausreichend Platz für einen Monitorplatz ist wohl ehr was für lowbudget Veranstaltungen und typisch für kleinere Stadtfeste und co.
    Amtliche Bühnen mit PA Wings in voller tiefe kosten halt amtlich Geld, da wird dann halt lieber eine Traversenbühne genommen und ggf. ein Monitorplatz drangedengelt mit Verplanung womoglich noch (oder mit auf die Bühne an einer Seite) und der geht halt meist nicht über die gesamte Tiefe der Bühne, sodaß kein Platz für ein zweites Monitorpult da ist und die Backline darf sich dann irgendwo hinter der Bühne vergnügen, lowbudget Produktionen halt...

    Monitorplatz unter der Bühne kenne ich schon, aber mitten auf der Bühne hatte ich bisher noch nicht, aber was soll man machen...

    Nach dem Motto "Die schlimmsten Sprüche die ein PA-Techniker gehört hat": Hat die Band denn jetzt auch einen DJ :)

    Uli
    Kenne ich, sind von einer Tour wiedergekommen und gleich am nächsten Tag eine andere Veranstaltung gemacht, gebucht war auch ein 24er Monitorpult, hatten aber halt ein Midas XL3 drauf von der Tour, also das genommen, der Band Tech hat auch nen Aufstand gemacht, erst als unser Monitormann ihm versprochen hat den ganzen Abend neben ihm stehen zu bleiben liess er sich beruhigen.
    Was nacher rauskam, er hatte noch nie ein Pult > 24 Kanäle gesehen...
    Meistens ist es bei Beschwerden so, dass der Techniker nicht so fit ist und mit fremden Pulten Probleme hat, da muss man dann halt freundlich helfen, jeder hat mal angefangen.
    Beschwerden sind verständlich wenn das Pult z.B. nicht den Erfordernissen gerecht wird oder nichts amtliches ist...


    BTW, Verrate einem FOH Bandtech nie vorher welche PA da steht, die können soetwas von voreingenommen sein, wenn sie es erst nacher erfahren haben schon zig Leute ein dummes Gesicht gemacht...

  • festivals - ich bin genervt - was ist denn los?

    • Peters
    • 1. Juli 2004 um 13:16

    wora

    Deine Idee ist gar nicht so schlecht, vor allen Dingen beidseitig !


    Wir haben das grundsätzlich wie folgt gehandhabt, Rider sind Vertragsbestandteil zwischen Technikfirma und Veranstalter und Band, d.h. sie hängen mit am Vertrag dran und sind für alle bindent.

    Wobei aber nicht jeder Rider 1:1 übernommen wird, die Änderung des Riders erfolgt im Gespräch mit allen Parteien, wobei wir es aber auch oft so handhaben, dass wenn wir wissen was der Veranstalter vorhat, ihm unseren Technikrider geben was alles vor Ort im Einsatz sein wird und die Bands dann schauen sollen was an extra Technik benötigt wird. Die erfahrenen Bandtechs sehen dann meist, dass es alles prof. amtliche Sachen sind und nur in seltenen Fällen kommen dann noch Sonderwünsche wie ein 32 CEE in Bühnenmitte wofür auch immer :)

    Und dann kann man sich um das meist vernachlässigte kümmern, Planung des Ablaufs, der Aufstellung der Bands, wie die Umbauten laufen usw. und was passiert wenn eine Band nicht an den Start kommt, Notfallplan usw...

  • festivals - ich bin genervt - was ist denn los?

    • Peters
    • 1. Juli 2004 um 11:05

    Nun die kleineren Firmen sind meistens mehr oder weniger ein Mann Unternehmen die sich dann nach Bedarf Aushilfen einstellen die nicht unbedingt fachlich die notwendigen Kenntnisse haben. Und prof. Freiberufler zu ordern wird meist für kleinere Sachen schlicht zu teuer sein.

    Bei mittleren Firmen gibts meist 1-3 feste Leute, der Rest ist auch Freiberufler, allerdings dann durchaus Leute die das nicht zum Hobby machen. Bloss die Leute kommen dann meist erst zur Veranstaltung und kennen meist leider nicht genug die Vorplanung noch Rider und das Material und die Möglichkeiten der Firma die sie bucht.
    Und wenn die Veranstaltung dann aus Sicht der Technik und des Veranstalters rund läuft ist alles gut für sie, nach dem Motto, ich kenne die Band, die ist immer etwas zickig...
    Sind halt oftmals keine echten Profis am Werk und sie wissen es teilweise einfach nicht besser weil sie es nur so kennen, auf das schnelle Geld sind sie denke ich mal nicht unbedingt aus, dafür sind die Margen zu klein und die Konkurrenz zwingt bei kleineren Sachen dazu sich zu unterbieten und wenn man überleben will, muss man halt mitmachen oder so gut sein, dass man deswegen teurer gemietet wird...
    Wenn der Veranstalter beim Geld spart, sparen alle und es kommt eine Sparversion heraus die halt oftmals für Profis die dann bei solchen Veranstaltungen dazukommen stirnrunzeln auslöst...

    Und Leute fest einstellen ist eigentlich nur bei grossen Firmen möglich, da die Kosten schlicht zu hoch sind und nicht das ganze Jahr über genug Aufträge da sind, besser sieht es da für grosse Firmen aus, die z.B. Tourbetrieb in den Wintermonaten machen, für kleinere Firmen ist es halt meist mehr Sasionarbeit in den Sommermonaten.

  • festivals - ich bin genervt - was ist denn los?

    • Peters
    • 30. Juni 2004 um 17:59
    Zitat

    Noch ein Gedanke: Wenn ich in einem Hotel absteige, das fünf Sterne hat, dann erwartet mich ein gewisses Niveau. Nicht immer, aber fast immer.

    Wenn jetzt VA-Firmen klassifiziert werden, und die Band besteht auf mindestens drei Sterne...

    Als ich vor über 12 Jahren angefangen habe, gab es eigentlich schon eine brancheninterne Einteilung der Technikfirmen in Bundesliga, Landesliga, Kreis- und Stadtliga Firmen.

    Und von einer Stadt- und Kreisligafirma kann ich nicht erwarten, dass sie bei größeren Events mit mehreren Bands hintereinander sowohl technikseitig als auch organisatorisch nicht das Optimum bieten können.

    Bei einer Firma in der Landesliga ist meist die notwendige Technik da, da scheitert es da meist an Kleinigkeiten mit grösserem Effekt wie Bühnenverkabelung und Stagemanagement, das Geld wird halt lieber in die neusten PA Systeme gesteckt als ein gutes Bühnensystem (und Mitarbeiter) zu haben mit welchem ich halt in 5 Minuten Umbaupause fertig bin und dann kommt schnell hektig auf und Chaos und der Backliner verkontet sich mit dem Mikrofonierer und der Monitormann sucht verzweifelt auf welchem Kanal sich nun welches Mikro befindet....

    Und im Bundesligabereich ist es eigentlich so, dass die Bühnensätze Technik die man mithat, als auch der FOH Satz, den üblichen Anforderungen entsprechen und man wirklich nur in Sonderfällen nachladen muss um einen Rider zu erfüllen und damit lässt sich dann stressfrei arbeiten...


    Einer der Gründe warum ich mich nach einer Zeit bei einer Technikfirma festeinstellen lassen habe bis ich die Branche gewechselt habe, da weiss man was man mit hat und schiebt keinen Frust :)

  • Soundprobleme EV DELTAMAX in einer Veranstaltungshalle !

    • Peters
    • 18. Juni 2004 um 11:22

    Hallo Udo,


    es liegt weder an der Anlage noch der Halle :)

    Das Problem ist schlicht das Setup in Verbindung mit den EV Deltamax.

    Standardmässig ist das Crossover von Bass zum Topteil bei 80 Hz (!), d.h. die Topteile fahren den kompletten Bassbereich > 80 Hz alleine und der Sub nur bis 80 Hz.

    Nun hast Du, wenn ich das richtig verstehe, 4 Tops in den Ecken hängen, 2 x 2 Tops neben der Bühne. Somit hast Du, wenn ich die Subwoofer mal als eines betrachte, 7 Schallquellen welche alle Bass wiedergeben. Da jedoch die Signale bei einem Hörer in der Halle auf Grund der jeweils unterschiedlichen Entfernungen zum Hörer nie gleichzeitig eintreffen (30 cm Unterschied entspricht ca. 1 ms Zeitverzögerung) gibts auch keinen klaren Bassimpuls mehr. Aufgrund der unterschiedlichen Laufzeiten gibt es auch reichlich Interferenzen d.h. z.B. Auslöschung einzelner Frequenzen als auch Peaks durch Überlagerung, schlicht es wummert.

    Mal davon abgesehen, dass man Lautsprecher welche Bass wiedergeben nicht in Ecken oder nahe der Wand hängen sollte, das sich der Bass kugelförmig ausbreitet, bekommt man durch Wandreflexion eine Erhöhung des Basspegels welche aber nicht gewünscht ist, da klanglich kontraproduktiv.

    Einfachste, wenn auch nicht wahrscheinlich die gewünschte ist, z.B. nur 2 PA Stacks neben der Bühne verwenden, Topteile über Kopfhöhe, wenn Du die /64 Version der Deltamaxtopteile hast, drei Stück nebeneinander, Trapezgehäuse an Trapezgehäuse d,h, Seitenwand an Seitenwand in Halbkreisform aufhängen oder stellen, oder wenn eine so breite Abstahlung nicht erforderlich ist, kenne die Halle nicht, 2 nebeneinander Wand an Wand, zwei verkehrt rum oben drauf, bei den /94 Topteilen, Trapezgehäuse hinten Wand an Wand, vorne eine Lücke von ca. Fautbreite lassen.

    Alternative zwei, mit Delaylines arbeiten, dazu benötigt man aber jeweils pro Delayline ein eigenes Amping und Kontroller.

    Alternative drei, alle Topteile in Hallenmitte und einen Sub in kreisform aufhängen, wenn entsprechendes zugelassenes Fluggeschirr vorhanden ist. Bietet sich auch sehr in halligen Eissporthallen und Co. an.

    Alternative vier, die Crossovertrennfrequenz ändern auf 160 Hz, die MTL-2 Bässe laufen im MT-2 Stack auch bis 160 Hz, im MT-4 Stack ebenfalls (MTL-4 = 4 x 18") und wer das MT-2 oder MT-4 kennt, weiss, dass der Bass dort klanglich gut ist, klanglich besser als Deltamax Originalkonfig und man wird erstaunt sein, dass durch diese kleine Änderung aus den Deltamax eine durchaus amtliche PA wird für kleine Reichweiten, allerdings sollten dann mehr MTL-2 mehr hingestellt werden um den gleichen Schalldruck im Bass zu fahren.
    Mit deiser Konfig hättest Du das Bassproblem in der Halle nicht mehr, allerdings hast Du dann auch nachwievor Interferenzen im Hoch und Mitteltonbereich, welche aber bei Disco meist vernachlässigt werden.

    Wir hatten unsere 36 Stacks Deltamax seinerzeit auch auf eigene Weiche, Korrektur, Limiter umgebaut für kleinere PA Live Anwendungen neben den anderen Medium oder Long Throw PA Systemen, nur als Technoanlage haben wir die Originalampracks rausgekramt...

    Die Deltamaxtopteile hören sich überigens nicht typisch agressiv an, wenn Du die Topteile meintest, sie sind eher prozessortechnisch zu weichgespült, wenn sie dennoch agressiv klingen liegt meist ein Stackingfehler vor.

    Generell, ein Deltamaxtopteil alleine klingt auch recht alleine, nach Möglichkeit immer Päarchen verwenden.

    Dann natürlich immer ein entsprechendes Equalizing machen um Hallenresonanzen zu minimieren und meist ist leiser besser als gnadenlos Laut :)

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  2. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™