Ich betreue immer wieder kleine (Musik-)Theater Produktionen, bei denen ich mehr Einspieler als Mikrofone zu verwalten habe. Dazu reise ich mit Laptop+Audiointerface und nutze das Mischpult von der jeweiligen Location.
Als Alternative schaue ich mich durchaus immer wieder bei den Podcaster-Mischpulten um, was es so neues gibt. Ein autarkes Gerät, mit dem ich 4-6 Mikrofone verstärken, beliebige Soundfiles abspielen, alles auf mindestens 4 Ausspielwege schicken und das Ganze noch in einer Szenenautomation ablegen kann, wäre für mich der Traum.
Also ja, bei einem kleinem Mischpult mit "eingebautem QLab" würde ich sofort zuschlagen.
Was ist der Vorteil gegenüber der Kombi Laptop+Interface? Kurz gefasst würde ich sagen, man muss sich bestenfalls weniger mit IT-Problemen beschäftigen, ich benötige weniger Platz in der Regie und muss weniger Geräte gleichzeitig bedienen.
Auf der anderen Seite ist man mit einem vollwertigen Computer natürlich deutlich flexibler und kann je nach Produktion das Equipment besser auswählen und anpassen.