Danke für die wertvollen Beiträge im Thread, die ich immer mitgelesen habe. Aus mangelnder Zeit werde ich mich zu einem späteren Zeitpunkt umfangreich melden sobald ich mir Gedanken zu euren Vorschlägen machen konnte.
Beiträge von atmo audio
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Hi,
etwa 20x/Jahr betreue ich als Tonmann Einsteiger- und semiprofessionelle Top40- und Partyrock-Bands. Hierbei konnte ich mir eigenes FOH- und Mikrofonequipment finanzieren, womit ich gute Ergebnisse erziele (X32 Digitalkonsole, S16 Stagebox, brauchbares Mikrofonkit und Zubehör).
Leider sieht es mit den PAs nicht so gut aus, oft muss ich mit leben was die Bands auftreiben können, und muss oftmals selbst einzelne Komponenten (z.B. Subs) vermitteln und organisieren. Wir befinden uns also lange nicht auf einem professionellen Level. Zur Zeit arbeite ich viel mit 2x EV ELX18 + 2x EELX112, was für mich klanglich passt, aber manchmal zu wenig Pegelreserven hat.Hier möchte ich nun mit dem Gedanken ansetzen mir selbst eine PA aufzubauen, die ich stelle sobald die Band nichts hat was meinen Ansprüchen entspricht.
Und an dieser Stelle, bin euch euch für ernste Tipps dankbar, die pro oder contra dieser Idee stehen, und mir eine Einschätzung geben ob sich der finanzielle Aufwand lohnt.
Was ich mir vorstelle:
1. preiswert
2. und es muss nicht professionell sein, dennoch brauchbar klingen
3. darf No-Name sein, keine Rider-Tauglichkeit nötig
4. eher kompakt aufgebaut
5. klanglich will ich zum einen Reserven im Bass haben (drückender Klang der Bass-Drum), zum Anderen sollen auch die unteren Mitten gut performen für einen punchigen Sound der Snare-Drum (200-300 Hz). Diese Punkte vermisse ich bei vielen PAs mit denen ich arbeite.
6. Beschallen möchte ich 80-200 Personen, in den Locations: Kneipe/Club http://fiddlers-moers.com/wp-content/upl…11-1024x682.jpg, Konzertlocation/kleine Halle http://media-1.virtualnights.com/media/EventPic…-colos-saal.jpg, Festzelte/OpenAirs http://www.ffwgleisberg.de/images/zelt2.jpg Die verlinkten Bilder zeigen etwa die Größen meiner Locations.
7. das PA-System sollte variabel gestaltet sein, sodass ich je nach Größe nur einen Teil stellen kann. Oder die Frontfills im Zelt meine Tops in der Kneipe sind. Z.B. gefällt mir der kompakte Aufbau wie auch der Systemgedanke von TW-Audio (PA-SYS-One) gut. Nehme ich bei kleiner Location pro seite 1 Sub + 1 Top mit, bei größeren Sachen stacke ich 2, 3 Subs pro Seite und das Top oben drauf, oder lege 6-8 Subs vor die Bühne und gehe mit dem Top per WindUp oder in der FrontTruss 4m hoch.Ich mache mir derzeit auch Gedanken über einen Selbstbau, da ich einen Schreiner an der Hand habe. Hierbei würde ich aber nur die Subwoofer bauen lassen, und bei den Tops lieber auf Bewährtes setzen.
Jetzt bin ich gespannt auf eure Gedanken:
1. welche Größenordnung der PA muss nötig sein?
2. Macht es Sinn das alles in einem System abzudecken?
3. oder lieber nichts kaufen, und leihen bis ich nach 3-4 Jahren vermutlich die gleiche Summe bezahlt habe? Als Vorteil sehe ich eindeutig, dass ich als Mischer eine mir bekannte und bewährte PA aufbauen und hören kann.LG
Patrick -
danke für die Antworten, waren ein paar Gedankenanstöße dabei... aber im großen und Ganzen glaube ich, dass ich mit meinem Anliegen in diesem Forum falsch bin.
Klar verstehe ich es, dass man für ernsthafte Beschallung gerne mit anderen Mitteln arbeitet, aber in unserem Fall ist das Budget begrenzt und der Kauf für den 3-5 fachen Preis unwirtschaftlich. Hier ist Behringer & Co was Preis-/Leistung angeht nicht zu toppen und die Zusammenstellung mit der ELX Serie ist für unsere Zwecke und dem Publikum sehr brauchbar.
Man muss ein solches "billig-"System gehört haben und dann die geringe Investition dazu kennen um sich ein Urteil bilden zu können.Bzgl eurer Antworten:
1. Aktiv vs Passiv liegen 1k€ auseinander. Hierfür sollte ein Amping mit z.B. 4-Kanal Amp + Controller machbar sein, das Aktivmodul einer 500€ Box wird sicher nicht mehr leisten können. Außerdem bin ich kein Freund der Aktiv-Verkablung (2x Strom(Mehrfachstecker!?) + XLR pro Seite) ist einfach doof zu verkabeln, hab ich lieber 4-pol Speakon. Außerdem sind nach meiner Erfahrung günstige Aktivboxen nicht gut belastbar und klingen unter Last weniger weil das Modul über Maximum läuft.
2. Welche Vorteile bringt es UNS KONKRET die Amps und Controller ebenfalls von EV zu kaufen?
3. Behringer iNuke soll nicht so praxistauglich sein da fixes Controllersetup und Fehlendes Regeln der Bässe-zu-Tops an den Amps.
4. gebrauchte Eisenschweine sind auch OK, was ist denn da zu empfehlen? Bei welchen Wattzahlen bewegen wir uns für Subs und Tops jeweils?
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Hi,
in einer Band haben wir uns letztendlich doch gegen das Mieten entschieden und eine Anlage bis 2000€ eingeplant bei einer maximalen Beschallung von 50-100 PAX. Von Preis-Leistung der PA sind wir sehr überzeugt und die Qualität reicht für die Anwendung. Das wären:
2x EV ELX 112 Tops
2x EV ELX 118 SubsAmps aktuell vorhanden: der Vorgänger der Behringer EP4000 Europower
An dieser Stelle benötigen wir einen zweiten Amp oder statt dem Behringer einen 4ch-Amp + Frequenzweiche um Subs und Tops getrennt zu fahren.--> Fragen:
- TSA 4-700 (4x 490 W / 8 Ohm) oder TSA 4-1300 (4 x 1220 W / 8 Ohm) kaufen?
- oder lieber die vorhandene Behringer für z.B. die Subs nutzen und eine separate Endstufe bis 400, 500€ für die Tops kaufen?
- Brauche ich zum Trennen die 220€ teure DSP (DCX2496 Ultradrive Pro) oder kann das eine einfache Frequenzweiche genauso gut?
- empfiehlt es sich über mein X32 Pult zu trennen um die Kosten für die DSP/Weiche zu sparen?Vielen Dank bereits.
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natürlich mit DE --> ATM250DE

Aufnahmen sind nun alle im Kasten inkl Video, habe auch noch ein MD441 und ein paar andere Mics auftreiben können.
Auswerten kann ich die Aufnahmen erst in ca 3-4 Wochen, weil ich zZt stark im Stress bin..Bis dann!
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Also ich habe mich nun dazu entschieden einige Mikros anzutesten und erst dann zu entscheiden. Denn der Sound einer BD ist Geschmackssache und das Mikro dazu ein Werkzeug, das passen muss.
Aktuell habe ich organisiert:
Sennh E902, Audix D6, ATM 250, beta 52A, D112, Beyer TG50d, TG70d und M88TG, EV RE20, MD421, DIY-SubkickIch denke das ist eine gute Auswahl, werde heute Abend diese Mics testen und aufnehmen. Die Samples stelle ich euch gerne zur Verfügung, vielleicht schneide ich noch ein Youtube Video dazu usw.. :wink:
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Habe hier ein paar interessante Videos gefunden in denen BD-Mics (und auch normale Mics im Einsatz an der BD) verglichen werden:
1. Shure Beta 52a, AKG D112, Electro-Voice RE20, Sennheiser MD421, Shure SM7b, Audix D6, und Sennheiser e602: https://www.youtube.com/v/Ki3UtgNR4C0
2. AKG D112, ATM250, EV N/D 868, EV RE20, EV RE320, Shure SM7B, Shure Beta 52A, Sennheiser E602, Sennheiser MD421, Audix D6, Heil PR48 und einige hier weniger bekannte Mikrofone: https://www.youtube.com/watch?v=qOu1duZ35NwWas sind eure Favoriten?
Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass ich mich mit Thomann absprechen muss, mein Konto temporär leerräumen und mir 4-5 Mics bestellen und einfach testen werde.
Hier wurden vereinzelt auch Grenzflächen angesprochen, habe das 91A auch mal im Einsatz gehabt.. aber kann mich nicht ganz damit anfreunden nur eine GF in die BD zu legen für Bass + Kick (was eine GF sehr gut kann!), da fehlt nach meiner Ansicht noch ein Mic parallel zum Fell für den "Bums" und Druck.. :wink:
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Danke für die Antworten bisher!
Zitat von "wora"
- Beyer M88 (mit ein bisschen EQ bekommt man das pappige der trommel sehr leicht weg, position nah am schlagfell testen!)
Hast du Erfahrung? Thema neutrales Mikro anstelle einer Frequenzvorgabe: hat so ein Mikro eine Daseinsberechtigung auf der Bühne, oder nur im Studio als Zweit- oder Drittmikrofon? Ein MD421 hab ich auch.. das könnte klanglich auch gut in die BD passen, nur vielleicht fehlen an sich etwas die Bässe. Leider hab ich dieses Mikro noch nie in der Fußtrommel gesehen und ich will ja kein Kompromiss sondern ein Optimum schaffen. :o
Was spricht denn generell pro/contra neutrales Mikro in der BD? Ich denke ja einen EQ bedienen können wir Tonis alle!?
Für mich zählt in erster Linie ein solides Signal als Ausgangsbasis, da muss vor allem die Ansprache/Attack stimmen!Zitat von "djobi"
Das e902 hatte ich auch mal, fand den Mehrpreis zum 602 aber nicht gerechtfertigt, aber das mag auch an der Musikrichtung oder an den kleinen Locations gelegen haben.
Konntest du die beiden vergleichen? Die einen sagen mir, das e902 ist eine spur softer, die anderen sagen die BD-Frequenzen wäre noch krasser herausgearbeitet als beim e602. Ich denke das e602 ist im Bassbereich sehr voluminös und breit angesetzt, sogar etwas schwammig. Das e902 soll im (Sub-)Bassbereich weniger ausgeprägt sein!? Wie speziell klingt das e902, kann man es noch als natürlichen Sound einsetzen ohne gegen das Mikro EQn zu müssen?Hat jemand Erfahrungen mit den Beyerdynamic Bass-Drum Mikros?
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Hallo liebes PA-Forum,
ich bin seit längerem auf der Suche nach einem guten und vor allem universellem Bass-Drum Mikro.
Nach vielem hin- und her habe ich schnell gemerkt dass es nicht "das" Mikro dafür gibt, sondern einfach Geschmackssache ist.So mag ich eher einen pappigen Klang, der untenrum sehr Rund ist aber dennoch in den unteren Mitten nicht so wummert. Also es soll einfach der Sound vom Resofell und das Akustische mit vorhanden sein, anstatt 40-60Hz Sinusgebrumme aus den Subs und 5khz Knackser. Der Klick dürfte für meinen Geschmack sogar eher bei 3khz präsent sein. Einsatzzweck ist sowohl härterer Rock als auch mal Jazz. Sowohl Studio als auch Live.
Hier eine Zusammenfassung meiner Eindrücke:
- AKG D112 gefällt mir vom Klang ziemlich gut und trifft auf meine Beschreibung zu. Jedoch lasse ich mich von den vielen negativen Meinungen über dieses Mic beeinflussen.
- Shure Beta 52A als "besseres" D112 angesehen, recht universeller Klang. Auch hier lieben die einen es, die anderen hassen es.
- Sennh. E602 für mich zu viel Subbass, ansonsten ein gutes Mikro
- Sennh. E902 weniger "Boom" als beim E602, mehr natürlicher Klang (?) aktuell mein Favorit
- Audix D6 hat ne Menge Tiefbass und einen harten und offenen Klick, dazwischen ist nix. Viel zu speziell, außer man macht Metal..
- Audix D4 keine Erfahrung, wird oft als gebändigtes D6 angepriesen
- Beyerdynamic TG D50d keine Erfahrung
- Beyerdynamic TG D70dAnsonsten höre ich auch vereinzelt von EV RE20, RE320, Sennh MD421, Beyer M88TG, Shure SM7b. Ich weiß nicht inwieweit das auf der Bühne seine Berechtigung hat.. jemand Erfahrung? Klingen vermutlich am neutralsten und lassen viel EQ-Formung zu wenn ich einen speziellen Sound herausarbeiten will.
Bin über Infos von euch dankbar.. mit welchen Mikros hattet ihr Erfahrung, was bietet die bessere Sound-Grundlage (da Spielen vor allem Aspekte mit wie Attack/Ansprache)..
LG
Patrick