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Beiträge von Lesplorer

  • Drums als Ursache für zu hohe Gesamtlautstärke - Lösungen?

    • Lesplorer
    • 6. August 2004 um 23:54

    @ AES-Light: Danke für den Link! Starstage war ja wirklich frustiert!

    @ HMPF: Danke für die Tips! Noch eine Frage: Welche Stärke sollte den das Plexiglas aufweisen? Denn wenn, dann würde es bei derartigen Stellwänden bei mir auf Selbstbau rauslaufen;-)

    Und der Herr T. wird einige Quadratmeter Moltonstoff an mich verkaufen können...

    Gruß,

    RALF

  • Rock in der Halleeeee =) - wie wuerdet ihr aufstellen?

    • Lesplorer
    • 6. August 2004 um 23:44

    Ui gemischte Anlage - da habe ich als Mischamateur auch eine Geschichte beizusteueren: Letztes Jahr bei meinem ersten Gig als Mischer hatten wir als Location eine alte Disco (komplett ungedämmter Raum, aber das ist eine andere Geschichte). Als Anlage hatten wir eine halbe Cobra vorgesehen - also zwei Subs und zwei Tops nebst Cobraendstufen und einer Behringerfrequenzweiche. Netter Weise hatte der Verleiher die falschen Speakonkabel für die Tops mitgegeben und als wir es am Samstag um 15 Uhr gemerkt haben, war da längst niemand mehr da. Dann haben wir Tops aus Proberäumen zusammenorganisiert: Meine zwei HK LP12 EX und zur Krönung des Menus zwei Hughes & Kettner Colorline Tops mit 4 10 oder 8 Zöllern. Zur Steigerung des ganzen war dann irgend ein Kabel oder ein Speakerbuchse verkehrt verlötet und wir hatten aufgrund eines Phasendrehers auf der linken PA-Seite praktisch keine Mitten. Das war ein Traum zum Mischen;-))))

    Leih Dir ne komplette Anlage und kontrolliere blos nach, dass auch alles passt. Du ersparst Dir einen Haufen Stress und dem Publikum bietest Du den wesentlich besseren Sound. Und genau darauf kommt es doch an. Denn die sind doch diejenigen, die den Eintritt zahlen und dafür dürfen sie auch einen ordentlichen Sound erwarten. Ich für meinen Teil mache nichts mehr mit PA-Konglomeraten.

    Und was den Unterschied zwischen Boxen angeht: Vergleiche einfach irgendeinen Gettoblaster mit irgendeiner Stereoanlage. Klingen die gleich? Man hört den Unterschied zwischen Lautsprechen aus meiner Sicht in der Regel sehr deutlich. Eine Band, die früher mit meiner Band den Proberaum teilte hatte mal 2 DAP Boxen dabei (12" plus irgendeinem Hochtöner; Kunststoffgehäuse). Als ich dann mal zum Vergleich meine LP 12 EX angeschossen habe wurde es plötzlich wesentlich lauter und differenzierter. Und das, obwohl auch die LP12EX nun nicht ganz das gelbste vom Ei darstellen...

    Gruß,

    RALF

  • Drums als Ursache für zu hohe Gesamtlautstärke - Lösungen?

    • Lesplorer
    • 6. August 2004 um 12:18

    Tag zusammen,

    ich hatte letztes WE die Ehre, bei einem Metalevent nicht nur selbst zu spielen, sondern auch diverse Bands zu mischen. Und hierbei bin ich zum wiederholten Male beim Soundcheck auf Probleme gestoßen, sodass ich mir mal Lösungsvorschläge von kompetenter Seite, sprich von Euch holen möchte.

    Location: Innen nackte Gerätehalle 10 auf 25 Meter; 10 Meter hoch (Giebeldach).

    Als dann der erste Drummer freudig in sein Schlagwerk trat schwante mir bald Übles. Wie so häufig bieten die Örtlichkeiten für Undergroundevents wesentlich zuviel Hall und Snare nebst Becken produzieren hier eine enorme - unangenehme Lautstärke. Am Ende habe ich dann den Drummer dazu gebracht, dass nur die Bassdrums getriggert über die PA gehen und der Rest rein akkustisch mehr als ausreicht.

    Das laute Drumkit führte natürlich zu einer enormen Bühnenlautstärke der Bands und man konnte sich schon fragen, was man da eigentlich noch per FOH-dazumischen sollte. Es hat dann schon ganz akzeptabel funktioniert und die Leute waren mit dem Sound nicht unzufrieden. Aber durch das laute Schlagzeug war ich gezwungen, die übrigen Instrumente und Vocals lauter zu fahren als ich es gerne getan hätte. Zwar hat die Anlage die Lautstärke problemlos hergegeben (Bell VPS700 mit einem Mackiepult (24 Monokanäle und 6 Auxwege) aber es war eigentlich unnötig.

    Und nach so viel Vorgeplänkel meine Fragen:

    1. Ist das bei solchen Raumgrößen einfach normal? (so klein war der Raum ja nun wirklich nicht)

    2. Sind somit insbes. Crash-Becken ab cirka 16 Zoll Größe (von dem 20er China fang ich gar nicht erst an, aber das wird ja meist seltener angeschlagen) für kleinere Auftritte schlicht und ergreifend zu laut und damit ungeeignet (ist mein Eindruck - "Aber als Metaldrummer brauch ich die doch....")

    3. Was kann man tun, um den Sound besser zu machen? Moltonstoff im Bühnenbereich und evtl. in Teilen der Halle?

    Ich bin dankbar für jegliche konstruktive Anregung.

    Grüße,

    RALF

  • Alternative Gesangsmikros

    • Lesplorer
    • 16. Juli 2004 um 14:27

    Für Stimmen, die nicht zu basslastig sind, ist das Beyerdynamic Opus 59 eine sehr gute Wahl. Das Mikro löst in den Höhen deutlich besser auf als ein SM 58 und klingt im Bassbereich wesentlich voller. Für Frauenstimmen oder Tenorstimmlagen klasse!

    Gruß,

    RALF

  • Crown XLS Amps

    • Lesplorer
    • 16. Juli 2004 um 12:30

    Hui das geht hier doch mitunter sehr emotional zu!

    Also ich betreibe eine Crown XLS 602 aus der ersten Serie (3 HE, keine Speakons, und dickem Frontblech :D ) zusammen mit zwei HK LP12 EX als Gesangsanlage im Proberaum. Dafür tut es die Endstufe, wobei sie auch nicht mehr viel an Reserve zu bieten hat (wir proben recht laut). Ich habe sie auch schon bei Konzerten als Monitorendstufe eingesetzt, wobei sie hier allerdings bei der von den Musikern gewünschten Lautstärke (Monitore sind ja irgendwie immer zu leise, grins.) ins Clippen kam, sodass ich sie schlussendlich mit etwas weniger Signal angefahren habe. Denn ich habe keine Lust mir das Teil zu schießen.

    Ich bin kein PA-Techniker (sondern Hobbymucker), aber wenn ich mir noch einmal eine Endstufe kaufen müsste würde ich mir die Anschaffung eines T-Amp überlegen. Denn da bekomme ich für den gleichen Preis deutlich mehr Leistung, was die Einsatzmöglichkeiten der Endstufe erhöhen würde.

    Und wenn wir uns mal ehrlich sind:

    Auf den meisten Konzerten stellen nicht die Endstufen das Haupthindernis für einen guten Sound dar. Da kommen vorher vor allen schlechte Raumakkustiken, für den Raum zu laute Schlagzeuge(-r)) schlecht spielende Musiker, schlecht eingestellte Instrumentalamps, im Livemischen unerfahrene Hobbymucker (so wie meinen einen) am Pult, phasendrehende Kabel, ...

    Nochmal als Fazit:
    Ich hatte mit der Endstufe bisher keine Probleme und teurere Markenprodukte kamen preislich nicht in Frage. Aber völlig unbrauchbar ist sie definitiv nicht. Ob man allerdings nicht die gleiche Performance aus den wesentlich billigeren T-Amps (die sich zur Zeit der Anschaffung meiner Endstufe noch nicht kannte) bekommt sei dahingestellt.

    Gruß,

    RALF

  • DAP PL 02 - Erfahrungen

    • Lesplorer
    • 16. Juli 2004 um 11:04

    Hi spector,

    ich hatte bei drei Liveauftritten entweder ein oder sogar zwei PL-02 und habe mir dann für meinen eigenen Vergleichstest noch einmal eines augeliehen. Ich glaube mitlerweilen eher, dass der fehlende Bass an den Bassdrumkesseln meines Schlagzeugers und den Fellen liegt. Das Fell des einen Kessels ist ein 10 Jahre (kein Witz) altes Remo Pinstripe clear. Das Fell mulmt natürlich und hat etwas zu wening Attack ist aber bei dem Alter kein wirkliches Wunder! Aber auch hier hat das PL-02 schlechter geklungen, als das D112 und das Thomann-Mikro. Das andere Fell ist ein ca. zwei Jahre altes aufgerauhtes Pinstripe. Dieses Fell liefert nur Attack und dafür keinerlei Bass. Beide Kessel (20x16 Mapex Mars Serie) sind baugleich und wir haben die Felle auch schon mal auf den Kesseln getauscht. Die Kessel sind o. k. In zwei Wochen kommen jetzt zwei neue Powerstroke 3 Felle drauf. Dann kann ich gerne noch einmal zumindest über das Klangverhalten meiner beiden BD-300 berichten.


    Wie gesagt, das mir zur Verfügung stehende Drumkit ist gelinde gesagt etwas speziell :wink: Ich kann nur sagen, dass bei diesen beiden Kesseln - und ich habe bei meinem Vergleichstest damals alle Mikros vor beiden Kesseln aufgenommen und dabei auf eine möglichst exakte Positonierung Wert gelegt - das PL-02 auf vor dem mulmendenKessel keine gute Figur abgegeben hat. Aber ich möchte hier keinesfalls denjenigen, für die das PL-02 funktioniert, das Mikro madig machen. Denn Drumkits und Drummer klingen einfach sehr unterschiedlich und zudem sind die Geschmäcker bei Bassdrumsounds sehr verschieden. Ich wollte einen modernen Metalbassdrumsound a la Mike Portnoy auf dem Awake Album. Klar bekomm man daran letzten Endes nur mit besseren Kesseln ran, aber von der Tendenz war damals das D112 am besten und das BD-300 war auf Platz 2.

    Wie Du vermutlich schon erkannt hast, bin ich kein Profi, sondern derjenige, der in einer Hobbymetalband die Technik betreut und sich in diesem Feld gerne weiterbildet. Ich habe übrigens noch die Soundfiles, von meinem Vergleichstest. Zur allgemeinen Veröffentlichung möchte ich sie allerdings angesichts der schlechten Felle nicht hergeben, da sie dadurch manche Leute evtl. auf die falsche Fährte bringen könnten.

    Gruß,

    RALF

  • DAP PL 02 - Erfahrungen

    • Lesplorer
    • 15. Juli 2004 um 13:48

    Ich habe seinerzeit Vergleichsaufnahmen zwischen dem D112, dem PL-2 und dem BD-300 gemacht. In den Bassdrums, die mir zur Verfügung standen hat das PL-02 für meinen Geschmack nicht besonders geklungen. Attack gab es reichlich, doch der Bassbereich war erheblich zu dünn.

    Das D112 war ordentlich, wobei ich mir noch eine Idee mehr Attack gewünscht hätte.

    Das BD-300 hat nach meinem Empfinden etwas tiefere Bässe als das D112, was den eher bassschwachen Kesseln gut getan hat. Wie oben spector und Wurst Werner schon geschrieben haben, ist der Attack beim BD-300 eher schwach ausgeprägt, sodass man hier um eine deutliche Bearbeitung mit EQ im Rockbereich (bei mir Metal) kaum herumkommt. Ich habe mich dann zum Kauf von zwei der billigen BD-300 entschieden, wobei der Preis eine entscheidende Rolle gespielt hat.

    Nachdem ich hier im Forum in den letzten Tagen als Neuling so einige Threads durchforstet habe, erscheint mir für die Kessel meines Drummers das e602 eine interessante Alternative, die ich bei Gelegenheit einmal ausprobieren werde.

    Gruß,

    RALF

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