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Beiträge von artemis

  • Sprachverständlichkeit bei Musicals

    • artemis
    • 8. August 2015 um 16:35

    Zu dem Thema hätte ich direkt mal einen Frage. Wir haben bei unserem Amateurtheater ein ähnliches Problem. Zum Aufbau:
    Auf dem Bühnengelände (Freilichtbühne) stehen 4 Lautsprecher, also hinter den Schauspielern. Darüber kommt Musik. Im Zuschauerraum hängen ein paar Boxen für die Sprache. Jetzt ist es so, dass die Laienschauspieler auch mal singen müssen. Dabei beschweren sie sich, dass sie die Musik nicht gut hören und so dann den Takt nicht halten können (wie gesagt, keine Profis). Daher wird die Musik immer lauter gefahren, bis die Sänger zufrieden sind und die Zuschauer sich fast schon die Ohren zuhalten müssen.
    Theoretisch würde man für sowas ja Monitoring verwenden. Wurde auch mal versucht, allerdings anscheinend mit mäßigem Erfolg: Die Musik aus den Monitorboxen knallte auf die Mikros usw. Das war vor meiner Zeit, daher kann ich dazu nicht viel schreiben. Mich würde nur mal interessieren, wie man sowas im Profibereich löst, wir wollen uns ja gerne verbessern :) In-Ear?

    Vielen Dank schon mal...
    artemis

  • "MuTe" Software Vorstellung

    • artemis
    • 21. Juni 2015 um 18:55

    Hallo ihr.

    Nur eine kurze Info zum aktuellem Stand der Software. Wir starten jetzt in die zweite Saison und ich habe das Programm intern stark umgekrempelt. So kann man jetzt selber neue Projekte anlegen und speichern und Tracks importieren.
    Zu Zeit bin ich dabei, das ganze in eine ISO Datei zu packen, welche man dann auf eine CD oder USB Stick schreiben kann und dann davon starten kann.
    Alle weiteren Informationen werden dann hier veröffentlicht: http://mute.m-siemer.com

    Bis dann,
    artemis

  • Neues Lichtmischpult für Amateurtheater

    • artemis
    • 19. April 2015 um 13:53

    Hallo Ihr.

    Wir haben uns jetzt für die Zero88 ORB XF entschieden. Das Angebot war einfach gut :) Ich hoffe, dass wir den Umstieg schaffen. Man will ja die Features auch nutzen und nicht genauso weitermachen wie mit dem alten Pult :) Bin auch gespannt, ob und was da noch so mit Updates nachgereicht wird.
    Jetzt werden wir erstmal das ganze Equipment wieder aufbauen und dann gehts los mit dem rumspielen. Freu mich schon :)

    Bis dann,
    artemis

  • Suche Hilfe beim Kauf eines Leptop's

    • artemis
    • 20. Februar 2015 um 22:46

    Generell kann man meiner Meinung nach nicht mehr so viel falsch machen wie noch vor ein paar Jahren. Für die meisten Anwendungen reichen eigentlich alle Prozessoren (Wenns nicht gerade so ein billiger Intel Pentium ist). Wenn du nicht damit spielen willst oder sonst irgendeine 3D Anwendung brauchst, brauchst du auch nicht groß auf die Grafikkarte gucken.

    Für mich wäre aktuell wichtig:
    - Auflösung des Displays, FullHD minimum (Die meisten Angebote in den bekannten Elektromärkten haben meist eine geringe Auflösung).
    - Arbeitsspeicher (Kann man nie genug haben, wirklich... 8 GB können es schon sein heutzutage)
    - evtl. ne SSD als Festplatte. Ich selbst hab leider keine und merke öfter, wie die HDD den Laptop ausbremst.
    - Extras: Eine beleuchtete Tastatur kann im dunkeln wirklich praktisch sein, Mattes Display evtl.
    - Achte auf die Schnittstellen. Nix ist nerviger als zu wenig oder schlecht positionierte Schnittstellen.

    Vielleicht hilft dir das schon weiter...

    Bis dann,
    artemis

  • Der 'ipad Beauftragte'

    • artemis
    • 24. Januar 2015 um 17:43

    Also das sollte ja keine Kritik sein oder dich "altmodisch" wirken lassen :) Erstens kenne ich dich ja garnicht und zweitens dürftest du einiges mehr Erfahrung mit sowas haben (meine tendiert ja gegen null :) ). Nur dazu, falls ich falsch verstanden wurde. Das kommt ja in Internetforen öfter vor.

    Ein Link noch wegen dem Fühlen von Fadern: http://tactustechnology.com. Mal sehen, was das wird...

    Bis dann,
    artemis

  • Der 'ipad Beauftragte'

    • artemis
    • 24. Januar 2015 um 12:51
    Zitat von "wora"


    um wieder direkter zum thema zu kommen:
    eine bildschirmoberfläche kann in so manchen situationen keine fader ersetzen. dafür gibt es einen einzigen, absolut einleuchtenden hauptgrund:
    - das gefühl in den fingern.
    wenn ich einen fader am finger spüre, dann brauche ich nicht mehr hinschauen, dann kann ich mich 100% auf das bühnengeschehen konzentrieren! ich kann da sogar mal die hand kurz wo anders hinbewegen, diesen fader finde ich fast ohne hinzuschauen in kürzester zeit wieder!
    ein weiterer wichtiger grund für richtige fader:
    - man ist viel schneller handlungsbereit. am iPad muss man immer erstmal einen moment warten, bis das display den finger erkannt hat und den befehl ausführen kann. diese latenz fällt bei einem physikalisch vorhandenen fader komplett weg. in dem moment, wenn ich den fader berühre, ist dieser auch schon einsatzbereit. das macht sich vor allem dann bezahlt, wenn schnell mehrere tätigkeiten hintereinander ausgeführt werden müssen.
    noch ein grund:
    - vor vielen jahren machte ich auch noch lichtjobs. da hatte ich mal die "gelegenheit", eine lichtshow mit einem lichtpult mit sensortasten fahren zu müssen... was soll ich sagen: an dem abend gab es öfter mal sehr seltsame bewegungen der angeschlossenen scanner, weil ich aus versehen mit dem handballen auf irgend eine taste gekommen bin. tja, nicht umsonst haben auch die modernsten lichtpulte auch heute noch richtige fader! mein fazit aus dieser erkenntnis: im bereich um die fader sollten sich keine sensorelemente befinden, also auch auf dem iPad nicht. da der platz aber insgesamt eher knapp bemessen ist, gibt´s dort immer noch irgendwie kleine flächen mit funktionen, die man aus versehen aktivieren kann. und sei es nur ein muteknopf ;)

    Alles anzeigen

    Also gerade die Punkte, die du hier ansprichst, sollten sich aber per Software lösen lassen: Das Problem mit dem Handballen ist ja bei den meisten Touchpads vom Laptop schon gelöst und, soweit ich weiß, sollte auch das iPad das schon erkennen. Man kann also anhand der Berührungsfläche, Bewegung und weiterer Daten recht genau ermitteln, was der Nutzer möchte. Leider wird dies nicht immer in den Apps umgesetzt. Problem dabei ist natürlich die von dir angesprochene Verzögerung, die dadurch nicht besser wird.
    Das zweite mit dem Fühlen kann ich nachvollziehen. Aber auch da würde es Lösungen geben, wenn die Apps nicht immer versuchen würden, reale Bedienelemente nachzubilden. Mal ein Beispiel: Zur Zeit ist es so, dass man auf dem iPad einfach zB. vier Fader abbildet, darüber die Pan Regler und den Muteknopf usw. Das alles in einem Design, welches den realen Mischpult nahe kommt. Das klappt natürlich nicht Blind. Meiner Meinung nach wäre es sinnvoller, sich von dem Design zu lösen. Lauter und leiser macht man einen Kanal durch auf und ab Bewegung (egal wo auf dem Display), Pan durch links -rechts. Das ganze mit relativen Werten, also egal, wo ich zuerst hintouche, es werden nur die Bewegungen gemessen. Welcher Kanal gesteuert werden soll wird durch die Anzahl der Finger bestimmt, ein Finger für Kanal eins, zwei für Kanal zwei usw. Das nur ein schnell ausgedachtes Beispiel für meiner Meinung nach sinnvollere Bedienung per Touchscreen.

    Das soll jetzt nicht bedeuten, dass ich denke, damit könnte man ein Konzert steuern (so viele Finger hat man ja jetzt auch nicht :) ). Dazu fehlt es mir auch völlig an Erfahrungen und Wissen. Das soll nur zeigen, dass es evtl. für ein paar Probleme Lösungen geben würde. Andere bleiben natürlich. Man darf aber nicht das iPad und die Apps als Ende der Touch-Entwicklung sehen...

    Bis dann,
    artemis

  • Der 'ipad Beauftragte'

    • artemis
    • 22. Januar 2015 um 19:44

    Hallo auch.
    Also für kleinere Sachen finde ich das garnich so schlecht. Allerdings bin ich auch kein Profi, daher kann ich nicht gut beurteilen, was das für guten Klang bedeutet.

    Aber wie in dem Video mit der kleinen Band sehe ich da doch Vorteile. Der Aufbau geht fix, die Einstellungen lassen sich dezentral von Allen vornehmen (erfordert natürlich ein Mindestmaß an Rücksichtnahme :) ). Oder für kleine Theater, so Schultheater. Schön mit im Saal sitzen, bisschen vorsichtig am Klang feilen... Wozu dann echte Fader?
    Man muss ja auch bedenken, dass die jüngere Generation kein Problem damit hat, Sachen nur per Touchscreen zu steuern. Ist genauso, wie ich damals nicht glauben konnte, dass jemand auf ne T9 Handy "Tastatur" schneller tippt als ich auf ner normalen Tastatur. Wenn man damit aufwächst...

    Ich kommen ja aus der IT Welt. Da frag ich mich gerade, wann das alles sowieso automatisch geht. Klang ist ja auch nur Mathematik und damit programmierbar. Wenn man sich die Entwicklung einerseits von Autotune und andererseits von Sprach- und Notenerkennung ansieht, dauerts gefühlt keine 20 Jahre mehr, bis das alles automatisch funktioniert :)

    Naja, bis dahin bleibts spannend :)

    artemss

  • "MuTe" Software Vorstellung

    • artemis
    • 15. Januar 2015 um 12:58

    Hallo an alle Ersttester,

    es gibt ein kleines Feature-Update. Hiermit wird die Möglichkeit nachgerüstet, Zeitangaben berechnen zu lassen. Beispiel:
    Man möchte, dass das erste Beginnzeichen/Beginnansage um 20:00 Uhr gestartet wird. Bisher war es so, dass man dem Countdown lediglich mitteilen konnte, wie lange er laufen soll. Man musste ihn also immer zum passenden Zeitpunkt starten. Nun ist es möglich, einen Wert wie folgt zu definieren: "[$_now_date$ + $startzeit$ - $_now_time$]"
    Dabei ist $startzeit$ eine vorher definierte Variable und $_now_date$ der Zeitpunkt "Heute um 00:00 Uhr", also am Anfang des Tages und $_now_time$ die aktuelle Zeit (alles in Unix Timestamps inkl. Millisekunden).
    Das Update überschreibt die Projektdatei vom Testprojekt B, also evtl. vorher einen Sicherungspunkt in VirtualBox setzen. Wenn man das ganze in Aktion sehen will, sollte man Projekt B laden und vor 19:25 die "Start" Aktion starten. Ich hoffe, das ich da keinen Fehler drin habe :)
    !Das ist ein experimentelles Feature, es findet überhaupt keine Überprüfung statt, also auch keine Typprüfung oder ähliches. Dadurch, dass die Zeiten erst beim Start einer Aktion berechnet werden können, und dadurch, dass es noch einige überflüssige Umwandlungen gibt, verzögert sich der Start einer Aktion gegenüber einer mit fest vorgegebene Parametern etwas. Aufgefallen ist es mir aber nicht...

    Das Update startet ihr direkt nach dem Hochfahren mit einem Rechtsklick auf den Desktop und dort "System Update". Passwort ist "mute", Internetverbindung ist erforderlich.

    Viel Spass damit. Ich werde nun wohl bis März das ganze wieder auf einen stabilen Stand bringen müssen. Da fangen unsere Proben für die Saison 2015 an :)

    Danke noch mal an alle fürs ausprobieren.

    artemis

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • artemis
    • 9. Januar 2015 um 13:38
    Zitat von "billbo"

    Ich vergleiche das durchaus mit der ganz normalen Computerszene. Da gibt es auch immer schon bewundernswerte Pioniere mit den vertracktesten Versuchsaufbauten, erbitterten Foren – Glaubenskriegen, nächtelangen Experimentalsitzungen, Lebenspartnern die wieder zu den Eltern gezogen sind, und allem was sonst noch so dazugehört. Wer dagegen mit Computern wirklich arbeiten muss (im Sinne von zählbare Ergebnisse abliefern - Office- und Verwaltungskram, CAD, Bands abmischen, Bildbearbeitung, ..., was weiß ich) braucht einfach nur ein dafür zuverlässig funktionierendes Werkzeug. 'Power on' und gut. Danach Werkzeug vergessen und auf die Arbeit konzentrieren - ansonsten wird das nichts.


    Bisschen OT:
    Leider ist es so, dass ohne diese "Nerds", die einfach mal ein bisschen experimentieren, funktionierende Werkzeuge erst garnicht entwickelt werden würden. Soll heißen: Alle so schön einfachen Plug&Play Lösungen basieren auf Entwicklungen von "Nerds". Aber ich stimme dir voll zu, viele Techniken werden zu früh auf den Markt geworfen. Meistens wird der letzte Schritt, nämlich die Technik auch für unerfahrene Benutzer zugänglich zu machen, einfach vergessen oder eingespart. Bei vielen alten Techniken kann man das sehen. Viele manuelle Einstellungen, keine Automatisierung.
    Was ich mich noch frage (ich komme ja aus der IT :) :( Wie viele Lichttechniker schimpfen wohl darüber, dass bei Netzwerken nicht alles einfach Plug&Play ist und man evtl. auch mal ne IP Adresse kennen muss, planen aber ihr DMX Universum komplett manuell und vergeben jede DMX Adresse per Hand :)

    Bis dann,
    artemis

  • "MuTe" Software Vorstellung

    • artemis
    • 24. Dezember 2014 um 16:00

    Hallo,

    So, habs hochgeladen und verschicke gleich mal die PNs mit der URL. Wie gesagt, möchte ich das nicht hier direkt veröffentlichen. So gibts dann nur ein Preview-System für ausgesuchte Tester. Wie schon angekündigt ist das erstmal nur ein Schnupperssytem, also einfach nur zum ausprobieren wie es überhaupt funktioniert. Es fehlen noch ein Haufen Funktionen, dafür gibts ein Haufen Fehler. Das System läuft daher auch in einer VirtualBox. Quellcode wird nicht mitgeliefert! Ob externe Hardware funktioniert hab ich nicht getestet. Da das mit VirtualBox nur zum kurzen ausprobieren ist, lohnt sich der Aufwand für mich nicht. Oh, eins noch. Latenzen sind, wie schon mal erwähnt, unter VirtualBox recht hoch. Ebenso laufen nicht alle Animationen perfekt. Das Problem tritt ohne VirtualBox nicht auf, bzw. nicht fühlbar.

    Frohes Fest schon mal,
    artemis

  • "MuTe" Software Vorstellung

    • artemis
    • 15. Dezember 2014 um 18:03

    Also das läuft ja in VirtualBox, also theoretisch unabhängig von der Hardware :) Natürlich brauchts schon etwas Power für die Virtualisierung. MuTe selber braucht nicht viel Leistung, ist ja nur ein Audioplayer. Höchstens bei vielen Aktionen gleichzeitig. Da ließe sich aber bei Bedarf dran schrauben.

    Im Moment ist der PC, den wir in der letzten Saison verwendet haben, eingemottet. Und da lief ja auch noch eine alte Version drauf, mit weniger Features.

    Ich sag mal so: Mein Laptop hat einen CORE i5 und 6GB RAM. Da läuft es ohne Probleme. In VirtualBox kann ich problemlos auf 50% CPU Leistung gehen. Vielleicht reicht das als Einschätzung :)

    Bis dann,
    artemis

  • I don't need that, 2.0

    • artemis
    • 15. Dezember 2014 um 17:02

    I don't need that:
    Leute, die von den Technikern irgendwelche Durchsagen verlangen. Klar, wenns was wichtiges ist, helfen wir gerne. Aber während der Aufführung eine Durchsage zu machen, dass die Zuschauer bitte das Applaudieren unterlassen sollen, weils die Atmosphäre stören würde, fanden wir nicht so passend :) Wir sind ja ein Amateurtheater mit entsprechend niedrigen Preisen. Da muss man evtl. schon damit rechnen, dass ein Teil des Publikums einfach nur unterhalten werden möchte...

    Naja,
    artemis

  • "MuTe" Software Vorstellung

    • artemis
    • 15. Dezember 2014 um 16:56

    Hallo ihr.

    Ich habe in der letzten Zeit etwas weiter gemacht und hab mir zum Testen eine VirtualBox Installation gebastelt, in der MuTe ohne die Entwicklungstools läuft - quasi eine erste Vorstufe zu einer Installationsdisk...

    Wenn jemand Interesse hat, dass System im aktuellen Zustand mal live auszuprobieren, würde ich das ganze irgendwo hochladen (liegt zur Zeit so bei rund 1 GB, inklusive Betriebsystem und Beispielprojekt). Den Download kann man dann einfach in VirtualBox importieren und starten.

    Eine Info noch: An MuTe wird gerade, da Winterpause beim Theater, wieder viel gebastelt. Das Image eignet sich also nur für einen kleinen Einblick. Zum Beispiel können Projekte nur per Text-Editor ohne irgendwelche Dokumentation bearbeiten werden und die Anbindung der FaderPorts funktioniert auch nicht im Moment. Wiimote Unterstützung ist auch wieder raus :(

    Da ich noch keinen genauen Überblick über alle verwendeten Lizenzen habe (zwar sind alle externen Libs unter GPL/LGPL, aber welche genau weiß ich so nicht), würde ich den Link nur per PN rausgeben, also nur an hier angemeldete Benutzer. Und auch nur unter Ausschluss der Gewähr­leistung ;)

    Also, ich würde mich freuen, wenn ihr mal testen möchtet. Schreibt dann einfach...

    Bis dann,
    artemis

  • Hybmix - Mischpult der Zukunft?

    • artemis
    • 15. Dezember 2014 um 16:38

    Hi.
    Was mir immer auffällt ist, dass oft die Touchfläche dazu benutzt wird, um "reale" Dinge darzustellen, wie auch bei den ersten iPhones zum Beispiel. Und auch wenn die Sachen immer "stylischer" aussehen, bleiben es doch Schaltflächen und so, welche man berühren muss. Meiner Meinung nach werden da oft die beiden größten Nachteile aus den beiden Welten übernommen:
    - Von den realen Geräten wird die feste Belegung übernommen (Damit meine ich nicht, dass man sich die UI auf den Touchscreens anlegen kann, wie man will; Sondern, dass, wenn gestartet, ich trotzdem wieder meine Hand zu einer bestimmten Position bewegen muss.
    - Von den Touchscreens, dass man nichts fühlt und es deswegen schwer ist, die richtigen Schaltflächen zu treffen.

    Nicht, dass ich da eine besser Lösung für wüsste :) Ich stell mir das nur so vor, dass man eine große Touchfläche hätte, wo man, egal wo, drauf "toucht" und dann an der Bewegung erkannt wird, was ich will.

    Mal ein kleines Beispiel: Man will ein Stereosignal per Touch steuern, also Lautstärke und Panorama. Meistens wird dann auf dem Touchscreen ein Fader für die Lautstärke angezeigt und ein Fader oder so fürs Panorama. Schöner wäre es meiner Meinung nach, wenn man einfach mit dem Finger toucht, hoch und runter für Lautstärke, links und rechts fürs Panorama. Dabei dann alles als relative Werte, also dass die Position der ersten Berührung egal ist. Das ließe sich noch erweitern: mit zwei Fingern steuert man dann was anderes und so weiter...

    Nur so eine Idee, wird evtl. schwer mit mehreren Signalen :) Finger sind ja leider nur begrenzt verfügbar...

    Bis dann,
    artemis

  • .m4a dateien

    • artemis
    • 9. Dezember 2014 um 20:14

    .m4a ist eigentlich nix Besonderes, das ist der AAC Codec in einem MP4 Container (deswegen könnte die Endung auch .mp4 sein, das m4a gibt nur an, dass der MP4 Container nur Audiosignale beinhaltet). Hat auch nicht direkt was mit Apple zutun. Da sollte fast jede aktuelle Konvertierungssoftware und jeder aktuelle Player mit klar kommen. Umwandeln von AAC zu MP3 ist mMn. wahrscheinlich wegen der notwendigen Neukodierung und des damit verbundene Qualitätsverlusts nicht unbedingt zu empfehlen...

    Bis dann,
    artemis

  • "MuTe" Software Vorstellung

    • artemis
    • 17. November 2014 um 16:08
    Zitat von "Grossmembran"

    Gibt es doch schon fertig ...

    http://showcuesystems.com/

    Ja, es gibt noch mehr dieser Art von Software. Haben alle Vor- und Nachteile. Aber es gibt einen großen Unterschied zu MuTe: Bei SCS und ähnlichen startet man Cues, diese starten dann zB. Tracks. Bei MuTe startet man Tracks, und diese können dann evtl. Aktionen auslösen. Es ist zwar das selbe Ergebnis, aber eine andere Bedienung. Wir finden, da wir nah am Gefühl von den CD-Playern bleiben wollten, dass MuTe übersichtlicher ist. Man sieht schneller, welcher Track wo spielt und behält die Kontrolle (MuTe bricht zB. automatische Aus/Einblendungen eines Players ab, wenn man den passenden Fader berührt). Gegen eine Cue Liste sprach auch, dass es nicht immer so vorhersehbar ist, was wann abgespielt werden muss (Unserer Schauspieler sind manchmal, hmm, "flexibel", was den Text und die Reihenfolge desselben angeht :) )...

    Bis dann,
    artemis

  • "MuTe" Software Vorstellung

    • artemis
    • 17. November 2014 um 15:56
    Zitat von "marcoboy"

    Danke die Diskussion geht in die richtige Richtung. Kostet aber in der Vollversion $249. Was ich für bezahlbar und angemessen halte. Dann kann man DMX,RS232 und Asio nutzen.

    Schon unter Windows gilt

    "Any good or at least reasonable sound card should work satisfactorily with SCS. Please note that a cheap sound card or on-board sound processor may give satisfactory results when you listen to cues through your PC speakers, but may give less than satisfactory results when played through the sound system at your theatre."

    Vielleicht muss ich mehr lernen freundlicher zu schreiben damit das nicht als Frontalangriff verstanden wird
    Es wird weitere ähnliche Lösungen mit Sicherheit geben.

    Mich stört es nur etwas, dass du grundsätzlich davon ausgehst, dass Linux hier eine schlechtere Wahl als Windows ist. Das trifft eben nicht im allgemeinen zu. Das Zitat hat zum Beispiel nix mit Windows zu tun. Ein schlechter Audio DSP bleibt schlecht, egal, welches OS. Und Asio ist kein Vorteil von Windows, sondern war/ist dort eine Notwendigkeit. Unter Linux ist sowas nicht nötig... :wink:

    Ansonsten hast du, wie schon geschrieben, mit deinen Anmerkungen zum sinnvollen Programmieren recht. Gefühlt hab ich hier schon Gigabytes an alten MuTe Code verworfen :) Kommt vor, wenn man neue Frameworks benutzt und die erst mal kennen lernen muss. Vernünftige Planung im Vorfeld ist mir für Hobbyprojekte zu langweilig :)

    Bis dann,
    artemis

  • "MuTe" Software Vorstellung

    • artemis
    • 16. November 2014 um 11:57

    Ich versteh ehrlich nicht, was du damit sagen möchtest :?:

    Bisher hab ich nur geschrieben, dass wir dieses Programm die letzte und die nächste Saison einsetzen werden. Es ist als "Übungsprojekt" gestartet. Damit hat sich das für mich schon gelohnt, hab eine neue Programmiersprache dabei gelernt und meine C Kenntnisse verbessert. Alles weitere wird man sehen.
    Das Projekte irgendwann verschwinden ist klar. Hat nix mit Opensource oder Linux zu tun, und auch nicht mit "Hobby" oder "kommerziell". Da braucht man nur nach Microsoft zu schauen oder Google. Und ich hab noch nicht mal eine Aussage darüber getroffen, ob und wie wir das Programm veröffentlichen würden. Und wenn ich jetzt mit .NET unter Windows programmiert hätte, hätte das nix daran geändert.

    Dann fängst du wieder mit Hardwarenaher Programmierung an. Das hat mit MuTe auch überhaupt nix zu tun und ist auch alles hinreichend bekannt und nix Neues. Sicher, das kann ohne Geld schwieriger werden, da man nicht alle Dokumente bekommt. Aber die einzige "besondere" Hardware, die MuTe braucht, ist eine Soundkarte. Und wie schon geschrieben, werden die meisten von ALSA unterstützt. Und zwar genauso wie unter Windows. Daher würde mich auch interessieren, was genau du mit dem "mehr" in den anderen Post meintest. Linux und die meisten größeren Projekte wie auch ALSA oder GStreamer werden übrigens nicht mehr nur von Hobby Entwicklern entwickelt, sondern über Firmen finanziert. Viele Produkthersteller achten mittlerweile darauf, Treiber für Linux zu ermöglichen. Übrigens ist eine nicht ausreichende Treiberversorgung kein reines Linux Problem. Hab hier einen Stapel Hardware, für welche es keinen Windowstreiber mehr gibt, welche aber unter Linux ohne Probleme funktioniert.

    Das hat aber alles nix mit dem Thema zu tun. MuTe funktioniert - mit Linux als OS. Latenz kann optimiert werden, das liegt aber nicht am Treiber. Dein Text beschreibt bekannte Probleme in der Softwareentwicklung, und dabei recht einseitig gegen Linux / Opensource...

    Bis dann,
    artemis

  • Neues Lichtmischpult für Amateurtheater

    • artemis
    • 16. November 2014 um 00:17

    Hallo.
    Hab mir gerade die Software für die Element von ETC geladen und ausprobiert. Sieht auf den ersten Blick recht gut aus. Die Bedienung scheint einfach zu sein. Die Software ist um einiges Übersichtlicher als die von Zero88, und auch "hübscher" :)
    Allerdings hat die Element nur eins von diesen "Rädern", da müsste man dann wahrscheinlich mehr mit der Maus oder Touch machen.
    Danke für den Tipp, da werde ich mich mal mit befassen.
    Bis dann,
    artemis

  • Neues Lichtmischpult für Amateurtheater

    • artemis
    • 15. November 2014 um 10:36

    Hallo,
    danke für den Tipp.
    Hab mir mal die Simulationssoftware dazu etwas angeschaut. Ein paar Sachen würden mich dabei stören:
    - Die Trennung zwischen Dimmern und Fixtures. Das macht die ORB schöner, da sind alles Fixtures. Diese Trennung haben wir im Moment auch mit der Illusion 500 und bringt einen machnmal durcheinander.
    - Eigentlich wollten wir mehr Fader haben. Wir machen ja "leider" Amateurtheater, und das ist manchmal mehr "live" als geprobt. Da wäre ein direkter Zugriff auf Dimmerkanäle wichtig.
    Ansonsten hast du recht, als Ersatz für die Illusion scheint die Jester geeignet zu sein und preislich ja auf jeden Fall passend. Ich geb das weiter.

    Ich hatte ja gehofft, dass wir uns für ein WE mal ein paar Pulte von Zero88 ausleihen dürfen, aber das scheint nicht so einfach zu sein :-). Vorgeführt bei uns auf der Bühne wurden die ORB XF und die Solution.

    Im Moment sind alle Scheinwerfer eingelagert, so dass sich das Thema ins nächste Jahr verschiebt. Mal sehen, was es dann so gibt (vielleicht wird ZerOS 8 dann schon raus sein)...

    Vielen Dank für die Antwort.
    artemis

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    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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