Ich denke, das Problem das marcoboy sieht, ist das, dass die M4250er Serie keine Boundary Clock hat, sondern nur eine Transparent Clock. Das ist nicht konform zum AVB Standard; funktioniert aber in den Dimensionen, in denen die meisten von uns unterwegs sind. Die M4350 Serie hat dann auch eine Boundary Clock.
Beiträge von Pyrotechniker
-
-
... allerdings kann der HIVE Player deutlich mehr und ist deutlich einfacher zu konfigurieren und zu synchronisieren (auf Genlock Niveau ohne extra Hardware). Dazu kommt der HIVE Player mit nativer DANTE integration und kann bis zu 16 Spuren zuspielen ohne zusätzliche Software oder extra Lizenzen.
Vielen Dank für die Referentz zum HIVE Medienplayer; den kannte ich noch nicht. Ich habe ab und an das Problem, dass ich einem Media Player mit guten Synchronisationsmöglichkeiten benötige, ohne dass es eine ausgewachsener Mediaserver sein muss. Dieses Gerät scheint recht gut in diese Lücke zu passen.
Allerdings habe ich auf hive.run keine detailierten Informationen zum Thema synchronisation gefunden. Es ist beschrieben, wie man Hive Mediaplayer untereinander synchronisiert, aber es ist nicht klar, ob eine synchronisation mit der "Aussenwelt" möglich ist, ähnlich wie wenn man ein externes Genlock Signal zuführen würde. Es ist zwar möglich, einen externen NTP Server zu konfigurieren, aber es steht nirgends, ob das dann auch einen Einfluss auf die Framesync hat.
-
hab das mal gegoogelt und überflogen...
Na hoffentlich bleibt das dort wo es ist und schwappt nicht wie etliches anderes "USA-Zeug" bis zu uns rüber...
Die Konfiguration findet sich in den USA eigentlich haupsächlich auf Bauernhöfen, wo einerseits ein normaler Haushalt mit Strom versorgt werden muss, und andererseits landwirtschafttliche Machinen. In Veranstalltungs Hallen ist Dreiphasig 208 Volt die Norm. Phase zu Nullleiter ergibt das dann die bekannten 120 Volt
-
Darum gehts. Warum lassen sich Lichtler so abspeisen? Verstehe ich eben nicht. Aber offenbar wollen sie es so. 🤷
Eine gute Software ist halt wichtiger als Motorfader. Die Softwareentwicklung ist der eigentliche Kostenpunkt bei Lichtpulten, nicht die Hardware selbst. Der Grund warum die meisten Hersteller Unsummen für ihre großen Pulte verlangen ist der, daß sie damit die Entwicklungskosten für die Software wieder hereinholen. Für eine Konsole mit Motorfadern (also das, was eigentlich jeder haben möchte), legt man ordentliche fünstellige Beträge auf den Tisch. Von MA und Chamsys gibt es zwar PC Wings mit Motorfadern, aber auch die sind teuer dafür dass es nur ein PC Wing ist und keine echte Konsole. Letzendlich ist es die Preispolitik der Hersteller; die Motorfader selbst sind gar nicht so teuer, wie man an der Vielzahl an vergeichweise günstigen Mischpulten mit Motorfadern sieht.
-
-
Hier noch ein Video vom Kirmesplatz:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Also wenn man sich die diversen Augenzeugen Videos anschaut, sieht das verdächtig nach Sicherheitsabstände nicht eingehalten aus..
Den Eindruck habe ich auch. Das dürften knapp 75 Meter gewesen sein, das reicht einfach nicht für die verwendeten Kaliber. Bei korrekt eingehaltenen Schutzabständen sollte eigentlich niemand verletzt werden, auch bei einem Unfall wie diesem nicht.
ZitatZusätzlich gab es da Augenscheinlich nicht nur eine Fehlzündung sondern mehrere Hintereinander und trotzdem hat der Pyrotechniker das ganze nicht sofort abgebrochen… alles sehr merkwürdig.
Die Firma, die dieses Feuerwerk schießt, arbeitet sehr traditionell mit Vorbrennerketten; auch für große Kaliber. Es werden also durch eine Zündung mehrere Bomben ausgelöst, die dann zeitlich versetzt gemäß der Vorbrenner zünden. Für die erstem paar Sekunden gibt es also überhaupt keine Eingriffsmöglichkeit. Daß darnach aber nicht sofort abgebrochen wurde, um die strukturelle Integrität der angrenzenden Mörser zu überprüfen, ist mehr als Erstaunlich. Es gibt ja noch eigenen zweiten Vorfall, bei 22:10 im oben verlinkten Video.
-
Ja genau. Da es keinen Oxidator gibt, gelten diese Geräte nicht als Pyrotechnik, und das Granulat hat auch keine Gefahrengutklasse und kann ohne besondere Vorkehrungen gelagert werden.
Die brennenden Funken sind aber genau so brennend wie bei einer traditionellen Fontäne, und im bezug auf die Schutzabstände muss man diese Geräte auch gleich behandeln.
"Kalte Funken" gibt es nicht wirklich, sie enthalten aufgrund der geringen Korngrösse nur nicht genug Energie, um einen Menschen ernsthaft zu verletzen (ausser man entzündet damit die Deko... ).
-
Über welches Medium man Filme "fürs Kino" bekommt? Keine Ahnung.
Kinofilme werden als DCP ( Digital Cinema Package ) verteilt. Ein DCP besteht aus einer Ordnerstruktur, die nebem dem eigentlichen Film auch noch eine ganze Reihe Metadaten im XML Format enthält. Der Film selbst liegt in einem MXF Container und ist mit JPEG 2000 encodiert. Der Ton liegt in einem anderen MXF Container. Die MXF Container sind bei kommerziellen Filmen in der Regel verschlüsselt.
Nun ist es allerding relativ schwierig, als Privatperson oder kleine Vereinigung direckt DCP's zu mieten. Die einfachste Herangehensweise wäre wahrscheinlich eine Partnerschaft mit einem lokalen Kino, das die DCP's für sie mieten kann.
Das öffentliche Aufführen von Blue-ray's ist selbstverständlich nicht erlaubt; diese sind den Privatgebrauch vorbehalten.
-
Für die Vollversion werd ich vermutlich einen Dongle brauchen auch wenn wir dann das GeNetix GN5 dazu kaufen oder?
Nein, das GN5 wirkt als Dongle
Hier ist ein Link, der beschreibt, welche Geräte welche Funktionen freischalten: https://chamsyslighting.com/software/magic…ware-licensing/
-
Sollten sie ja mit der MIDI-Clock eigentlich auch nicht machen. Solange alle beteiligten Geräte sauber gemeinsam starten und Stoppen, sollte das also synchron bleiben.
Aber klar, Timecode ist hier vorzuziehen.
Das kommt darauf an, wie das in Lightkey genau implementiert ist. Oft wird die MIDI-Clock nur benutzt, um Effekte im Takt laufen zu lassen, ohne einen Einfluss auf die Triggerung von cues zu haben.
-
Lighkey scheint keinen Timecode zu unterstützen, weder MTC noch LTC noch Artnet Timecode... Mit dem vorhandenen Setup ist das also nicht möglich.
Ich sehe zwei Möglichkeiten der Verbesserung:
- Du wechselst die Software, und nutzt eine, die Timecode kann. Ich würde in diesem Fall zu ChamSys raten; die läuft auch auf einem Macbook. Zur Nutzung der Timecode Funktion wäre allerdings wenigstens noch ein GeNetix GN5 nötig.
- Du bleibst beim vorhandenen Setup, aber triggerst jede Cue einzeln per midi. Das sollt ein gutes Stück präziser sein, da beide Systeme dann nicht mehr auseinader drifften.
Wenn du öfters automatische Shows machen möchtest, würde ich zur Variante eins raten.
-
die "kollegen" konnten kein wort englisch (deutsch natürlich erst recht nicht). mit den englischen beschriftungen auf ihrem PM1D hatten sie dagegen seltsamerweise überhaupt keine probleme.
Franzosen mögen Deutsche im allgemeinen nicht, den Teil hatest du wohl schon richtig erkannt
.Es gibt allerdings eine Erklärung dafür, weshalb sie die Texte auf dem Equipment lesen konnten, aber kein gesprochenes Englisch verstanden. Französich liegt in einem relativ beschränktem, niedrigem Frequenzbereich, während Englisch in einem ebenfalls beschränkten, aber hohen Frequenzbereich liegt. Wer während seiner Kindheit nur mit Französich in Kontakt war, der hat es später schwer, die gesprochenen Versionen anderer Sprachen zu verstehen. Das gleiche gilt übrigends auch für Leute, die während ihrer Kindheit nur mit Englisch in Kontakt waren. Das Deutsche deckt einen recht großen Frequenzbereich ab, der sowohl den des Französichen als auch den des Englischen umfasst. Deshalb fällt es Deutschen in der Regel leichter, gesprochenes Französisch oder Englisch zu verstehen, als umgekehrt.
-
Hallo,
ich habe einen Iiyama ProLite T2454MSC-B1AG, der wird von meiner MQ70 ohne Probleme erkannt.
-
Chamsys hat kürzlich die Preise des Rackmount Dongels deutlich erhöht. Damit bleibt er zwar nützlich für Leute, die MagicHD standalone betreiben möchten, aber nur zum Freischalten von MagicQ ist er mittlerweilen zu teuer.
Falls eine Konsole im Augenblick nicht ins Budget passt, dann gibt es zwei Wege
- Entweder man investiert in einen Wing (z.B. den MagicQ Compact Connect), so hat man zumidest Encoder und ein paar Taster
- Oder man investiert in einen Node. Der kleinste, der alles freischaltet ist der GeNetix GN5. Dieser ist zurzeit in etwa so teuer wie ein Rackmount Dongle, bietet aber 5 DMX Ports sowie Midi und LTC in und out. Ausserdem bleiblt der Node benutzbar wenn man später dann doch in eine Konsole investiert,
-
Zitat
Die MagicQ MQ70 Compact Console ist dann aber ein Hardware-Gerät, das 24 Universen unterstützt, dafür aber ohne PC auskommt?
Ja, genau. Die MQ70 ist eine vollständige Konsolemit integriertem Linux Rechner und integrierter Festplatte. Desweiteren verfügt die Konsole über einen 3 Port Switch und Wifi, sowie einen LTC Eingang (dieser ist für meinen Anwendungsfall wichtig).
Die MQ70 mag auf den ersten Blick teuer erscheinen relativ zur PC Version, das Arbeiten damit ist aber deutlich schneller und intuitiver als mit einem PC Setup. Es gibt Tasten für fast alles, und sie sind an der ergonomisch richtigen Stelle; auch die Encoder sitzen neben dem Bildschirm Segment, auf das sie sich beziehen, was viel intuitiver ist. Ich habe die Investition in die MQ70 bis jetzt nicht bereut.
-
Ich verwende zurzeit die GX2 von Explo; das angedachte Produkt scheint mir in die gleiche Richtung zu gehen.
Was den Preis betrifft: Ich würde einen Flammenprojektor der 250 € günstig ist nicht kaufen, da mir bei dem Preis das Vertrauen in die Qualität fehlen würde. Wie Macroboy schon erwähnt hat, können fehlerhafte Geräte in dem Bereich schnell zu großen Problemen führen. Sogar wenn wegen ausreichender Abstände niemand verletzt wird, ist das Vertrauen des Kunden danach deutlich angeschlagen, was eventuelle Folgeaufträge in Gefahr bringt.
-
Hallo,
ich bin mit den Produkten von Visual Productions recht zufrieden. Ich setze normalerweise den Quadcore ein, aber wenn es günstiger sein soll, würde ein LPU-2 mit Cuety es auch machen. Ansteuerung wäre über eine B-STATION2 möglich. Der LPU-2 kann über eine App programiert und bedient werden, und die B-STATION2 ist eine Hausmeister-freundliche Kiste mit 6 Knöpfen, die OSC oder UDP Befehle an den LPU-2 senden kann. Es währe wichtig, den LPU-2 zu nehemn, den der günstigere LPU-1 lässt sich nicht über Netzwerk triggern.
-
Hallo, ein sehr ähnliches Szenario wird im Buch "Show Networks and Control Systems" von John Huntington besprochen ( Link zur Seite des Autors ). Da geht es im Kapitel "A Theatrical Thunderstorm" um einen fallenden Ast während eines Gewitters. Hier ist die im Buch beschriebene Lösung:
ZitatAlles anzeigenThe theatre’s technical director has devised a simple but effective way of
electrically releasing the tree branch. The base of the branch is mounted on a
pivot and weighted, so that, without restraint, it will fall through the window.
A simple electrical solenoid is mounted so that, without power, the branch is
held in the out position; when power is applied to the solenoid, the branch
falls. Through experimentation, the TD has determined that the solenoid
must be turned on for at least 1 second to allow the branch time to fall past
the solenoid’s shaft. For safety, a manual release pin has been installed next
to the solenoid. Once the actors are safely onstage and under the table, the
pin is manually released by the prop crew, arming the effect.
Die allererste Ausgabe des Buches von 1994 hat der Author mittlerweilen Online gestellt ( Link zu "Control Systems for Live Entertainment", der ersten Version des Buches, das mittlerweilen "Show Networks and Control Systems" heist). Das Kapitel "A Theatrical Thunderstorm" beginnt im PDF auf Seite 250.
-
Danke für die Antwort, das ist sehr interessant